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Register Lichtenberg

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Vorfalls-Chronik


  • LGBTIQ*-feindliche und rassistische Aufkleber in Lichtenberg-Nord

    11.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Judith-Auer-Straße wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der Kampagne "Stolzmonat" entdeckt und entfernt.

    In der Gudrunstraße Ecke Hagenstraße bzw. Frankfurter Allee wurden drei rassistische Aufkleber eines extrem rechten Onlinehandels entfernt. Auf Deutsch und Arabisch wurden arabisch gelesene Menschen als "Gruppenvergewaltiger" kriminalisiert und stigmatisiert.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Neonaziaufkleber und gegen Antifaschist*innen gerichtete Schmiererei in Neu-Hohenschönhausen

    11.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An der Falkenberger Chaussee Ecke Hauptweg und in der Wartiner Straße wurden mehrere Aufkleber aus einem Neonaziversand mit NS-verherrlichenden und gegen Antifaschist*innen gerichteten Motiven entdeckt und entfernt. Auf den Aufklebern waren die Parolen "Make germany great again!" in Kombination mit einer Reichsflagge in schwarz-weiß-rot, "FCK Antifa", "Love animals, hate antifa", "Antifa-freie Zone" in Kombination mit einer Reichsflagge, einem durchgestrichenen Punk, einem durchgestrichenen Antifa-Logo und einer durchgestrichenen Trans Person und "Good night left side" in Kombination mit zwei Reichsflaggen und zerschlagenenen Logos u.a. von der "Black lives matter"-Bewegung, einer "Black Power"-Faust und einem Anarchie-Zeichen zu sehen.

    Am S-Bahnhof Wartenberg wurden zwei gesprühte neonazistische Zahlencodes in Form der "1161" gemeldet. In einem Fall war der Code kombiniert mit einem verbotenen Keltenkreuz.

    Am Warnitzer Bogen wurden auf einem Mülleimer vier Aufkleber aus einem bekannten Neonaziversand mit der rassistischen Aufschrift "Remigration jetzt!" gefunden und entfernt. Zudem wurde ein Aufkleber des extrem rechten Vereins "Ein Prozent" entdeckt und entfernt. Darauf stand: "Deutschland ist bunt genug!" Das Fotos einer Frau mit langen blonden Locken, die von hinten angeleuchtet werden, wurde dem Bild einer Frau mit Niqab gegenübergestellt. Der Islam wurde so als Bedrohung dargestellt.

    Und beim Volleyballfeld in den Krugwiesen wurden ebenfalls zwei Aufkleber aus einem Neonaziversand festgestellt und entfernt. Auf den Motiven war der gegen Antifaschist*innen gerichtete Slogan "Love animals, hate antifa" und eine NS-verherrlichende Reichsflagge in schwarz-weiß-rot zu sehen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Hakenkreuz-Schmiererei an Schule in Alt-Lichtenberg

    10.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An einem Tor zu einer Schule in Alt-Lichtenberg wurde eine NS-verherrlichende Hakenkreuz-Schmiererei in lila Farbe gemeldet und unkenntlich gemacht.

    An der Brücke im Fennpfuhl-Park wurde zudem ein Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" mit dem rassistischen Slogan "Defend Europe“ entdeckt.

    An einem Schild beim Eingang zum Fennpfuhlpark wurde bei der dortigen Kirche ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt. Er stammte aus einem neonazistischen Onlinehandel. Auf dem Motiv stand die Parole "Heimat schützen - Familie, Volk, Identität".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Hakenkreuz-Schmiererei und Neonaziaufkleber in Alt-Hohenschönhausen

    10.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Simon-Bolivar-Straße Ecke Goeckestraße wurde auf einer Mauer in der dortigen Unterführung eine Hakenkreuz-Schmiererei und immer wiederkehrende "1161"-Neonazicodes gemeldet.

    In der Straße 142 Ecke Privatstraße 9 wurde ein Aufkleber des Neonazikampfsportevents "Kampf der Nibelungen" entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv stand der Slogan "In der Tat frei". Der "Kampf der Nibelungen" (KdN), ehemals auch "Ring der Nibelungen", ist bzw. war die größte Kampfsport-Veranstaltung der neonazistischen Szene Deutschlands beziehungsweise Europas. Sie fand seit 2013 jährlich statt. Nach einem behördlichen Verbot fanden 2019, 2020 und 2021 Ersatzveranstaltungen statt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistischer Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    10.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An der Ersatzhaltestelle in der Zingster Straße wurde ein Aufkleber aus einem Neonazi-Versand mit der Aufschrift "Ich bin stolz ein Deutscher zu sein" gefunden und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Hakenkreuz-Schmierereien in Wartenberg

    09.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Im Landschaftspark Wartenberger Feldmark wurden an der Kreuzung Schälingsweg Ecke Pappelweg NS-verherrlichende Schmierereien in Form von zwei auf dem Boden aufgemalten Hakenkreuzen vor einer Parkbank entdeckt. Zudem stand daneben auch noch eine als rassistisch und sexistisch wahrzunehmende Beschimpfung, die gegen zwei namentlich benannte Personen gerichtet war.

    An der Haltestelle Dorfstraße Ecke Lindenberger Straße stadteinwärts in Wartenberg wurde zudem ein in einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge komplett besprühter Postkasten der Deutsche Post gemeldet. Darauf befand sich außerdem ein Aufkleber aus einem Neonazi-Versand mit einem rassistischen, antimuslimischen Motiv ("Wir müssen leider draußen bleiben").

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Nazi-Schriftzug im Weitlingkiez

    09.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Rupprechtstraße Ecke Giselastraße wurde der Schriftzug "Nazi" festgestellt und gemeldet.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Neonazi-Aufkleber im Umfeld einer JFE in Alt-Hohenschönhausen

    09.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Gegenüber einer Jugendfreizeiteinrichtung am Malchower Weg wurden zwei Aufkleber aus einem Neonazi-Versand gefunden und entfernt. Auf einem Motiv war die rassistische Parole "Ku Klux Klan - White power - Section germany" abgebildet. Auf dem anderen Motiv wurde mit dem Slogan "Ganz Deutschland hasst die Antifa" gegen Antifaschist*innen gehetzt.

    Quelle: Lichtenberger Register, JFE
  • Hakenkreuze und Neonazicodes vor Schule im Sewanviertel

    08.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Direkt vor dem Eingang einer Schule in der Dolgenseestraße wurde eine Hakenkreuz-Schmiererei und die neonazistischen Zahlencodes "88" und "1488" gemeldet. Die Schule wurde informiert und eine Entfernung angekündigt.

    Quelle: Berliner Register
  • Neonaziaufkleber in Alt-Hohenschönhausen

    07.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An der Haltestelle Hohenschönhauser Tor wurden insgesamt fünf neonazistische Aufkleber eines extrem rechten Online-Versandhandels mit der Aufschrift „Lesen, lieben, kämpfen“ entdeckt und entfernt bzw. unkenntlich gemacht.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Pöbelei und Bedrohung durch junge Neonazis in Lichtenberg-Mitte

    07.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Eine Gruppe von fünf Jugendlichen aus dem extrem rechten Spektrum hielt sich in der Nöldnerstraße auf. Als ein Lieferando-Fahrer vorbeifuhr, kommentierten sie dies lautstark mit rassistischen Sprüchen wie „Warum fliegt der denn nicht auf einem Teppich“ und „Was will der hier“. Als eine Zeugin ein Foto der Gruppe machte, bemerkten dies die jungen Neonazis und gingen bedrohlich auf sie zu. Die Betroffene flüchtete in ein Haus und brachte sich in Sicherheit.

    Quelle: Register Charlottenburg-Wilmersdorf
  • Rassistischer Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    07.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Rostocker Straße wurde an einem Kiosk ein Aufkleber aus einem Neonaziversand entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv war der rassistische Slogan "Remigration Airlines - Für die Gäste nur das Beste!" zu lesen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Homofeindliche und rassistische Beleidigung und Bedrohung am U-Bahnhof Magdalenenstraße

    06.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Samstag kam es auf dem U-Bahnhof Magdalenenstraße zu einem verbalen Übergriff auf eine Person. Ein unbekannter Mann echauffierte sich zunächst lautstark darüber, dass eine „Schwuchtel“ neben ihm sitze. Anschließend ging er mit einer Bierflasche in der Hand aggressiv auf die betroffene Person zu, stellte deren Identität infrage und bezog sich dabei direkt auf die von ihr getragene Kuffiyah (Palästinensertuch). Er schrie die Person an, sie solle „bloß nicht nach Lichtenberg kommen“. Danach stieg der Täter in eine U-Bahn der Linie U5 in Richtung Hönow.​

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechte Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    05.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Prerower Platz Ecke Falkenberger Chaussee wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand gefunden und unkenntlich gemacht. Auf dem Motiv stand die Parole "Auch ohne Sonne braun" in Kombination mit einer "Schwarzen Sonne".

    In der Wustrower Straße wurden ebenfalls zwei Neonaziaufkleber gemeldet und entfernt. Auf den Motiven war jeweils die gegen den politischen Gegner gerichtete Parole "Good night left side" in Kombination mit zwei Reichsflaggen in schwarz-weiß-rot zu lesen. Zudem wurde ein Aufkleber der extrem rechten "Patriotischen Bewegung Berlin" entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechte Propaganda im Landschaftspark Herzberge

    03.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Im Landschaftspark Herzberge wurden an zwei Stellen auf den Boden gesprühte Schriftzüge, die sich gegen Pädophilie richteten, entdeckt. Dort war jeweils die Parole "Stop pedos" in Kombination mit dem Zahlencode "373" zu lesen. Die Zahl steht ursprünglich als Symbol für eine Bewegung gegen Pädophilie. Allerdings wurde dieser Code maßgeblich von der osteuropäischen, primär russischen Neonazi-Szene (u. a. der Gruppierung „Occupy Pedophilia“) geprägt und instrumentalisiert. Der Code und das zugehörige Handzeichen in Form eines abgeknickten Daumens werden von extremen Rechten genutzt, um homofeindliche Inhalte zu verbreiten und Homosexualität fälschlicherweise mit Pädophilie gleichzusetzen.

    Auch in Berlin gibt es extrem rechte Jugendgruppierungen wie die "HKO" (="Headkicks only")-Crew welche vorgibt, zum Schutz von Kindern mit Gewalt gegen Pädophilie vorzugehen. Pädophilie wird von der extremen Rechten aus strategischen und ideologischen Gründen instrumentalisiert. Auch laut dem Verfassungsschutz setzen extreme Rechte zunehmend auf das Thema Pädokriminalität. Mit Aktionen wie dem "Pedo-Hunting" treffen sie auch auf gewaltbereite, bislang eher unpolitische Jugendliche.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in, Tagesschau, Belltower News, Wikipedia
  • Hakenkreuz-Schmiererei und neonazistische Zahlencodes im Umfeld des Allee-Centers in Alt-Hohenschönhausen

    03.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Im Umfeld des Allee-Centers wurden zwei auf den Straßenboden mit schwarzer Farbe aufgesprühte neonazistische Zahlencodes ("88" und "1161") gemeldet.

    An einer Außenwand des Allee-Centers und im Umfeld einer Schule wurden zudem je ein Hakenkreuz in schwarzer Farbe ebenfalls in Kombination mit den neonazistischen Zahlencodes "88" und "1161" gemeldet.

    Quelle: Berliner Register, Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistischer Aufkleber in Karlshorst

    03.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Hentigstraße Ecke Dorotheastraße wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv wurde die rassistische Forderung nach "Remigration" propagiert.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Neonazi-Schmierereien am Storchenhof-Center

    02.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Storchenhof-Center wurden neonazistische Schmierereien entdeckt. Auf der Glasfront des Einkaufswagenbereiches eines Supermarktes wurden die neonazistischen Zahlencodes "88" und "1161" in schwarzer Farbe aufgesprüht.

    An der Tramhaltestelle Alt-Hohenschönhausen wurde ein mit einer Reichsflagge besprühter Mülleimer gemeldet.

    Quelle: Berliner Register, Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Queerfeindlicher Angriff in Alt-Friedrichsfelde

    02.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Vor einem Supermarkt in der Alfred-Kowalke-Straße, nahe dem U-Bahnhof Friedrichsfelde, kam es zu einem queerfeindlich motivierten Angriff. Eine Frau beschimpfte und beleidigte eine von ihr als queer gelesene FLINTA*-Person und ging diese körperlich an. Dabei äußerte die Angreiferin unter anderem die Drohung: „Der Bürgerkrieg wird kommen und dann werdet ihr brennen“. Zudem gab sie an, sie habe „Bock“ und dafür „heute extra schon Sekt gekauft“. Die betroffene Person blieb körperlich unversehrt und konnte sich in Sicherheit bringen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Aufkleber gegen Antifaschismus am Monimbo-Platz

    01.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Monimbo-Platz Ecke Frankfurter Allee wurde oben an der Säule einer Werbetafel ein extrem rechter Aufkleber mit der gegen politische Gegner*innen gerichteten Aufschrift "Antifa Verbot jetzt" gemeldet.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Neonazi-Aufkleber und NS-verherrlichende Schmierereien in Alt-Hohenschönhausen

    01.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Große-Leege-Straße Ecke Simon-Bolivar-Straße wurde ein neonazistischer Aufkleber des Online-Versandhandels „Sturmzeichen-Versand“ mit der Aufschrift „Lesen, lieben, kämpfen“ entdeckt und entfernt.

    An der Tramhaltestelle Alt-Hohenschönhausen (Storchenhof-Center) wurden mehrere Nazisprühereien in roter Farbe festgestellt. Auf einer BVG-Säule wurden die neonazistischen Zahlencodes "1161" und "88" sowie ein Hakenkreuz aufgesprüht.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Neonazi-Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen

    31.05.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Konrad-Wolf-Straße Ecke Werneuchener Straße, in der Konrad-Wolf-Straße Ecke Oberseestraße sowie an der Haltestelle Oberseestraße (stadteinwärts) wurden insgesamt drei Aufkleber entdeckt und entfernt, die sich für die Freiheit sogenannter "politischer Gefangener" einsetzten. Bei den Gefangenen handelt es sich zum großen Teil um Menschen, die wegen der Leugnung des Holocaust im Gefängnis sind.

    An der Haltestelle Sandinostraße wurde ein neonazistischer Aufkleber des Online-Versandhandels „Sturmzeichen-Versand“ mit der Aufschrift „Lesen, lieben, kämpfen“ entdeckt und überklebt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Neonazi-Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen

    30.05.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Oberseestraße wurde ein neonazistischer Aufkleber des Online-Versandhandels „Sturmzeichen-Versand“ mit der Aufschrift „Lesen, lieben, kämpfen“ entdeckt und überklebt.

    An der Haltestelle Simon-Bolivar-Straße wurde zudem ein Aufkleber eines extrem rechten Online-Versandes mit der Aufschrift "Lieber ein Ort im Grünen, als einen Grünen im Ort" gefunden und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • NS-verherrlichende Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    30.05.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Randowstraße Ecke Vincent-van-Gogh-Straße wurden mehrere Neonaziaufkleber mit NS-verherrlichenden Motiven - u.a. "Deutsches Reich", Reichsflagge in schwarz-weiß-rot - entdeckt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistisch motivierte Bedrohung in Karlshorst

    29.05.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Junker-Jörg-Straße wurden insgesamt drei extrem rechte Aufkleber auf einer Wohnungstür von Menschen mit Migrationsgeschichte entdeckt und entfernt. Auf allen Aufklebern waren rassistische Parolen wie "Bitte flüchten Sie weiter, hier gibt es nichts zu wohnen", die migrationsfeindliche Forderung nach "Remigration" und der Slogan "Abschieben schafft Wohnraum!" zu lesen. Alle Aufkleber dienen wohl der Bedrohung und Einschüchterung der dort lebenden Menschen und wurden entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Aufkleber gegen Antifaschismus in Alt-Hohenschönhausen

    28.05.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An der Rhinstraße Ecke Plauener Straße wurde auf einer Ampel ein Neonaziaufkleber mit der gegen Antfaschismus gerichteten Parole "Love animals, hate antifa" gefunden und entfernt. Daneben klebte auch ein Aufkleber der "AfD".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechte Propaganda in Lichtenberg-Mitte

    28.05.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Münsterlandstraße Ecke Eitelstraße wurde auf einer blauen Papiertonne ein Aufkleber der Neonazipartei "NPD" (heute "Die Heimat") gefunden und entfernt. Auf dem Motiv stand die rassistische Parole "Gute Heimreise!".

    Am Zachert-Sportplatz wurde zudem eine gegen Antifaschist*innen gerichtete "Fuck Antifa"-Schmiererei in schwarzer Farbe festgestellt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistischer Aufkleber in Karlshorst

    27.05.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Wallensteinstraße wurde ein aus einem Naziversand stammender Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf dem rassistischen Motiv wurde der Slogan "Remigration jetzt - Refugees not welcome" propagiert.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Antimuslimische Aufkleber in Karlshorst

    26.05.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Junker-Jörg-Straße wurden im Umfeld einer von Migrant*innen bewohnten Wohnung rassistische Aufklebermotive aus einem Naziversand verklebt. Auf dem einen Aufkleber war der NS-verherrlichende und antimuslimische Slogan "Nix yallah, yallah, hier wird deutsch gesprochen" in Kombination mit einer Reichsflagge in schwarz-weiß-rot zu sehen. Der andere zeigte das rassistische bzw. anti-muslimische Motiv mit der Aufschrift "Wir müssen draußen bleiben" in Kombination mit darauf abgebildeten muslimischen Menschen - einer Frau mit Burka und Sprengstoff und einem Mann mit Gewehr. Muslim*innen werden auf diesem Motiv pauschal mit Terrorismus identifiziert und als Gefahr dargestellt.

    Zudem klebte in der Hentigstraße ein rassistischer Aufkleber mit der von der extrem rechten "Identitären Bewegung" kommenden Parole "Defend europe! One nation, one people, stop immigration!".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • NS-verherrlichender Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen

    26.05.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Vor einem Getränkemarkt in der Große-Leege-Straße klebte auf einem E-Roller ein Aufkleber aus einem Neonaziversand. Auf dem Motiv war eine schwarz-weiß-rote Reichsflagge und die Parole "Deutschland, meine Heimat" in Kombination mit einem Reichsadler zu sehen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Beleidigung in Neu-Hohenschönhausen

    26.05.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Eine Gruppe migrantischer Jugendlicher hielt sich auf einer Bank im Nahbereich einer Grundschule in der Liebenwalder Straße auf, als ein vorbeigehendes Paar begann, ihre Sprache spöttisch nachzuäffen. Als die Jugendlichen das Paar zur Rede stellten und fragten, warum sie ihre Sprache nachäffen würden, entgegnete der Mann: „Wir sind in Deutschland.“.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistischer Aufkleber in Karlshorst

    25.05.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Wallensteinstraße Ecke Blockdammbrücke wurde ein rassistisches Aufklebermotiv aus einem Naziversand gefunden und entfernt. Auf dem Aufkleber stand die Parole "Asylbetrüger nicht willkommen - Heimreise statt Einreise".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Aufkleber gegen Antifaschismus in Lichtenberg-Nord

    24.05.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Im Herzbergepark wurden zwei gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichtete Aufkleber gefunden und entfernt. Auf den Motiven standen die beiden Slogans "FCK Antifa" und "FCK Grüne".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechte Schmierereien in Lichtenberg-Nord

    23.05.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf dem hinteren Teil des Zentralfriedhofs Friedrichsfelde wurden auf einem Bauschutt-Container zwei rassistische "Remigration"-Schriftzüge in gelber Farbe gemeldet. Ebenfalls in gelber Farbe stand dort auch "AfD".

    An der Tramhaltestelle der M8 in der Allee der Kosmonauten Ecke Rhinstraße wurde ein in schwarzer Farbe aufgemalter, neonazistischer Zahlencode in Form einer "1161" gemeldet.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Beleidigung in der S-Bahn in Lichtenberg-Nord

    23.05.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In einer S-Bahn in Lichtenberg-Nord kam es zu einem rassistischen Vorfall. Ein männlicher Fahrgast beleidigte andere Mitreisende mit der Äußerung „Ebola aus Afrika“ und untermalte dies mit einer abwertenden Kotzmimik. Die meldende Person verließ die S-Bahn am S-Bahnhof Storkower Straße.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechte Aufkleber in der Rummelsburger Bucht

    22.05.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Rummelsburger Bucht und auf der Marie-Curie-Allee wurden mehrere neonazistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf den Motiven standen der Slogan "Make germany great again", der gegen politische Gegner*innen gerichtete Spruch "Mir stinken die Linken" und die antimuslimisch bzw. rassistisch motivierte Forderung "Talahons abschieben!".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechte Aufkleber in Lichtenberg-Mitte

    21.05.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf der Köpenicker Chaussee wurde ein gegen Antifaschist*innen gerichteter Aufkleber der extremen Rechten mit der Aufschrift "FCK Antifa" entdeckt und entfernt.

    An einem Bauzaun am Nöldnerplatz wurde zudem ein trans-feindlicher Aufkleber gefunden und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Zerstörung des Gedenkgraffitis für Eugeniu Botnari am Bahnhof Lichtenberg

    21.05.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Das Gedenkgraffiti für Eugeniu Botnari am Eugeniu-Botnari-Platz wurde mit schwarzer Farbe zerstört.

    Eugeniu Botnari (* 1982; † 20. September 2016 in Berlin) wuchs in Moldau auf. In Berlin hatte er keinen festen Wohnsitz und kam bei Freund:innen und Verwandten unter. Er wurde vom Filialleiter eines Supermarktes in Lichtenberg nach dem Vorwurf eines Ladendiebstahls aus rassistischen, antiziganistischen und sozialchauvinistischen Motiven so schwer verprügelt, dass er in der Folge daran verstarb.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • NS-verherrlichende, rassistische und anti-antifaschistische Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    19.05.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Wartiner Straße wurden zwei Aufkleber aus einem Neonaziversand gefunden und entfernt. Auf dem NS-verherrlichenden Motiv war eine Reichsflagge in schwarz-weiß-rot und die Parole "Make germany great again" abgebildet. Auf dem gegen Antifaschist*innen gerichteten Motiv befand sich der Slogan "Antifa-freie Zone" ebenfalls in Kombination mit einer Reichsflagge. Zudem waren auf dem Motiv ein durchgestrichenes Antifa-Logo, ein durchgestrichener Punk und eine durchgestrichene trans Person zu sehen.

    In der Ribnitzer Straße wurde zudem erneut ein extrem rechter Aufkleber gefunden und entfernt. Auf dem Motiv war die Aufschrift "Ist im Kopf nur grüner Mist, wird man Klimaaktivist" zu lesen.

    In der Warnitzer Straße wurden auf den Fensterscheiben eines interkulturellen Nachbarschaftsprojektes mehrere extrem rechte Aufkleber u.a. mit dem rassistischen Motiv "Abschieben schafft Sicherheit - Kriminelle Ausländer raus" und ein Aufkleber mit Deutschlandfahne in Kombination mit einem Reichsadler gefunden und entfernt.

    In der Vincent-van-Gogh-Straße im Welsekiez wurde zudem ein gegen Antifaschist*innen gerichteter Aufkleber mit der Aufschrift "FCK 161" gemeldet.

    Quelle: Berliner Register, Lichtenberger Register, Bürger*in
  • NS-verherrlichende Schmierereien und extrem rechte Aufkleber in Lichtenberg-Nord

    19.05.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Roedeliusplatz wurden Hakenkreuzschmierereien auf zwei Bänken neben der dort befindlichen koptischen Kirche gemeldet.

    Auf der Frankfurter Allee, Höhe Eingang Stasi-Gelände, wurde auf einem Blumenkübel ein in roter Farbe aufgesprühter "Skins"-Schriftzug festgestellt. Hierbei wurden NS-verherrlichende Sigrunen verwendet.

    Im Stadtpark Lichtenberg wurden zudem insgesamt vier Neonaziaufkleber gemeldet und entfernt. Auf einem gegen politische Gegner*innen gerichteten Motiv stand "Ich hasse Zecken bis aufs Blut".

    Quelle: Lichtenberger Register, Berliner Register, Bürger*in
  • Extrem rechte Aufkleber und Propagandaflyer in Neu-Hohenschönhausen

    18.05.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An einer Imbissbude in der Ribnitzer Straße wurde ein extrem rechter Aufkleber gefunden und entfernt. Auf dem Motiv war die Aufschrift "Ist im Kopf nur grüner Mist, wird man Klimaaktivist" zu lesen.

    ​Im Briefkasten eines sozialen Trägers in der Ahrenshooper Straße wurde zudem ein mehrseitiger, professionell gedruckter Flyer aufgefunden, der das investigative Medienhaus Correctiv diffamiert, es der Lüge und Desinformation bezichtigt und eine angebliche gesteuerte Verflechtung zwischen Correctiv, dem Bundesamt für Verfassungsschutz und Alt-Bundeskanzler Olaf Scholz konstruiert.

    ​Der Flyer greift die Correctiv-Recherchen zum Potsdamer "Geheimtreffen" von Ende 2023/Anfang 2024 an, bei dem über den Plan einer massenhaften Vertreibung von Menschen mit Migrationsgeschichte ("Remigration") gesprochen wurde. Die Recherchen hatten eine große Protestwelle ausgelöst.

    Der Flyer kann einem extrem Rechten sowie rechtspopulistischen bis völkischen Spektrum zugeordnet werden und dient neben der Desinformation auch der Mobilisierung und der finanziellen Unterstützung der eigenen Plattform (integriertes Bestell- und Spendenformular).

    Auf den Frontscheiben eines Wahlkreisbüros in der Wustrower Straße wurden zudem 5 Aufkleber der Parteijugend "Nationalrevolutionäre Jugend" ("NRJ") der neonazistischen Mutterpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Auf allen fünf Aufklebern stand die Parole einer aktuellen Kampagne der Neonazipartei unter dem Slogan "Unsere Alternative heißt Revolution - NRJ".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in, Die Linke Lichtenberg
  • NS-verharmlosender Aufkleber in Lichtenberg-Mitte

    18.05.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Rummelsburger Straße wurde ein NS-verharmlosender Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv sind zwei mit Zäunen abgegrenzte Internierungslager abgebildet. Innerhalb des ersten Lagers steht Auschwitz und es ist eine Hakenkreuzfahne am Zaun gehisst. Innerhalb des zweiten Lagers steht Gaza und am Zaun weht die israelische Flagge.

    Quelle: Berliner Register, Bürger*in
  • Rassistische Beleidigung in Supermarkt in Alt-Hohenschönhausen

    18.05.2026 Bezirk: Lichtenberg

    ​Am 18. Mai 2026 kam es in der Kaufland-Filiale im Storchenhof-Center zu einem rassistischen Vorfall. Ein Mann beschimpfte eine Mutter, die in Begleitung ihrer drei Kinder unterwegs war, aus offensichtlich rassistischen Motiven. Er bezeichnete die als migrantisch gelesene Familie auf entmenschlichende Weise als „Viecher“.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
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