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Register Lichtenberg

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Vorfalls-Chronik


  • Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten in Lichtenberg-Mitte

    07.02.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Mellenseestraße wurden auf Verkehrsschildern erneut zwei extrem rechte Aufkleber aus einem Rechtsrockversand entdeckt und entfernt. Das Motiv "Überklebt Du Zecke" richtete sich gegen Antifaschist*innen, Anarchist*innen und Kommunist*innen/Sozialist*innen und betitelt diese in entmenschlichender Form als "Zecken".

    Der Aufkleber stammte vom Rechtsrocklabel "Rock-o-Rama Records". Dieses Label war in den frühen 1980er Jahren ein bedeutender Vertrieb für deutschen und finnischen Punk und später für Rechtsrock. Mitte der 1990er Jahre wurde Rock-O-Rama vom Bundesamt für Verfassungsschutz als europaweit größter Hersteller und Vertrieb extrem rechter Musik bezeichnet.

    Auf einem Stromkasten in der Pfarrstraße wurde zudem ein Aufkleber eines extrem rechten Onlinehandels mit der Aufschrift "Antifaverbot jetzt" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechter Aufkleber in Fennpfuhl

    06.02.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Im Fennpfuhl Park, nahe der Paul-Junius-Straße, wurde ein Aufkleber der extremen Rechten entdeckt und entfernt. Dieser richtet sich gegen die Grünen und titelt den extrem rechten und nationalsozialistisch geprägten Kampfbegriff: "Volksverrat".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten in Lichtenberg-Mitte

    05.02.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Mellenseestraße wurden auf Verkehrsschildern drei extrem rechte Aufkleber aus einem Rechtsrockversand entdeckt und entfernt. Das Motiv "Überklebt Du Zecke" richtete sich gegen Antifaschist*innen, Anarchist*innen und Kommunist*innen/Sozialist*innen und betitelt diese in entmenschlichender Form als "Zecken".

    Der Aufkleber stammte vom Rechtsrocklabel "Rock-o-Rama Records". Dieses Label war in den frühen 1980er Jahren ein bedeutender Vertrieb für deutschen und finnischen Punk und später für Rechtsrock. Mitte der 1990er Jahre wurde Rock-O-Rama vom Bundesamt für Verfassungsschutz als europaweit größter Hersteller und Vertrieb extrem rechter Musik bezeichnet.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Anti-antifaschistischer Aufkleber im Weitlingkiez

    03.02.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Skandinavischen Straße wurde ein anti-antifaschistischer Aufkleber der extremen Rechten mit der Aufschrift "Hier wurde Antifa Propaganda überklebt" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Neonazi-Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    03.02.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf der Rückseite des RIZ-Einkaufscenters wurde ein Aufkleber aus einem Neonazi-Versand entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv war die Parole "Kniet nieder, die Deutschen kommen!" in Kombination mit einem Schlagring und einem darauf abgebildeten Eisernen Kreuz abgebildet. Der Aufkleber war in den Farben Schwarz-Weiß-Rot gestaltet.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Eingeritztes Hakenkreuz in Lichtenberg-Nord

    01.02.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Atzpodienstraße wurde ein in eine Fensterbank geritztes Hakenkreuz gemeldet.

    Das Verwenden von Hakenkreuzen ist in Deutschland gemäß § 86a StGB grundsätzlich strafbar. Das öffentliche Zeigen, Verbreiten oder Verwenden auf Kleidung, Flaggen oder im Internet wird mit Freiheitsstrafen bis zu drei Jahren oder Geldstrafen geahndet. Ausnahmen gelten nur für Kunst, Forschung, Lehre und die staatsbürgerliche Aufklärung.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistischer Aufkleber in Lichtenberg-Mitte

    01.02.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An der Bushaltestelle Balatonstraße wurde ein rassistischer Aufkleber mit dem Motiv "Sommer, Sonne, Remigration (millionenfach)" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Anti-antifaschistische Aufkleber in Lichtenberg-Mitte

    30.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Archibaldweg an der Treppe runter zur S-Bahn-Haltestelle Nöldnerplatz und in der Kaskelstraße wurde je ein Aufkleber eines extrem rechten Onlinehandels mit der Aufschrift "Antifaverbot jetzt" entdeckt und entfernt. Auch an einem Mülleimer an der Bushaltestelle Lückstraße Ecke Archibaldweg und in der Weitlingstraße wurden zwei weitere Exemplare gefunden und entfernt.

    In der Straße Alt-Friedrichsfelde wurden auf einem Stromkasten und auf einem Briefkasten der "PIN AG" zudem drei gegen politische Gegner*innen gerichtete Aufkleber aus extrem rechten Versänden gefunden und entfernt. Auf den Motiven stand "Fck Antifa", "Good night left side" mit einem Konterfei von Donald Trump und "Mir stinken die Linken" in Kombination mit einem Stinktier.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • "JN"-Aufkleber im Fennpfuhl

    30.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Franz-Jacob-Straße Ecke Landsberger Allee wurde ein Aufkleber der neonazistischen Jugendorganisation "Junge Nationalisten" ("JN") der extrem rechten Partei "Die Heimat" (ehemals "NPD") entdeckt und entfernt. Der Aufkleber war von deren Kampagne "Schülersprecher.info", die sich an Jugendliche richtete, und hatte den Slogan "Das ist die deutsche Minderheit in unseren Schulen" und "Wehr dich!". Abgebildet waren eine Vielzahl von schwarzen Menschen und in der Mitte zwei weiße Menschen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Anti-antifaschistische Aufkleber in Lichtenberg-Mitte

    28.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Nöldnerplatz und in der Pfarrstraße wurde je ein Aufkleber eines extrem rechten Onlinehandels mit der Aufschrift "Antifaverbot jetzt" entdeckt und entfernt. Auch in der Eitelstraße Ecke Ruprechtstraße wurden auf einem Verkehrsschild drei Exemplare des Motivs "Antifaverbot jetzt" gemeldet und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechter Aufkleber in Friedrichsfelde

    27.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Franz-Mett-Straße Ecke Elfriede-Tygör-Straße wurde ein extrem rechter Aufkleber aus einem Rechtsrockversand entdeckt und entfernt. Das Motiv "Überklebt Du Zecke" richtete sich gegen Antifaschist*innen, Anarchist*innen und Kommunist*innen/Sozialist*innen und betitelt diese in entmenschlichender Form als "Zecken".

    Der Aufkleber stammte vom Rechtsrocklabel "Rock-o-Rama Records". Dieses Label war in den frühen 1980er Jahren ein bedeutender Vertrieb für deutschen und finnischen Punk und später für Rechtsrock. Mitte der 1990er Jahre wurde Rock-O-Rama vom Bundesamt für Verfassungsschutz als europaweit größter Hersteller und Vertrieb extrem rechter Musik bezeichnet.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Hakenkreuz an der Rummelsburger Bucht

    27.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Paul-und-Paula-Ufer wurde ein in weißer Farbe auf einen Mülleimer gesprühtes Hakenkreuz gemeldet.

    Das Verwenden, Verbreiten oder öffentliche Zeigen eines Hakenkreuzes ist in Deutschland grundsätzlich eine Straftat nach § 86a StGB, die mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe geahndet wird, da es ein verfassungswidriges Kennzeichen darstellt und verfassungsfeindliche Bestrebungen symbolisiert.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechter Flyer in Briefkasten einer JFE in Neu-Hohenschönhausen

    26.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In die Briefkästen einer Jugendfreizeiteinrichtung und einer weiteren in der Jugendarbeit tätigen Organisation in Hohenschönhausen wurden erneut extrem rechte Flyer eingeworfen. Der Flyer stammte vom LGBTIQ*feindlichen und rechtspopulistischen Aktionsbündnis "Demo für Alle" und stellte jegliche Abweichung von heterosexueller Elternschaft als Gefahr für das Kindeswohl dar. Der Flyer war mit der Parole "Tatort Kita - Der woke Angriff auf unsere Kinder" betitelt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • NS-verherrlichender Einschüchterungsversuch gegen JFE in Neu-Hohenschönhausen

    26.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Eine Jugendfreizeiteinrichtung in Neu-Hohenschönhausen erhielt eine per Handschrift an sie adressierte Postkarte eines extrem rechten Verlags.

    Die Karte wirbt für einen Comic zum Thema ​"Was war los in Nemmersdorf?". Dies bezieht sich auf das Massaker von Nemmersdorf im Oktober 1944. In Nemmersdorf (heute Majakowskoje, Russland) war eines der ersten deutschen Dörfer, die von der Roten Armee besetzt wurden. Nach der Rückeroberung durch die Wehrmacht wurden dort zahlreiche getötete Zivilisten gefunden. Dieses Ereignis wurde damals massiv von der NS-Propaganda instrumentalisiert, um den Widerstandswillen der Bevölkerung gegen die vorrückenden sowjetischen Truppen zu stärken. Die genauen Umstände und Opferzahlen sind unter Historiker*innen Gegenstand von Untersuchungen, wobei die NS-Berichterstattung nachweislich Übertreibungen und Inszenierungen enthielt. Der werbende Verlag wird von Verfassungsschutzbehörden und Expert*innen der extremen Rechten als Akteur der Neuen Rechten eingestuft und versucht häufig, geschichtspolitische Themen durch das Medium Comic neu zu besetzen. Auch mit dieser Karte wird ein typisches Narrativ extrem rechter und neurechter Kreise bedient, das behauptet, deutsche Opfererfahrungen würden in der offiziellen Geschichtsschreibung unterdrückt.

    Auf der Vorderseite der Karte ist ein im Comic-Stil gezeichneter Soldat in Wehrmachtsuniform abgebildet.

    ​Auf der Rückseite wurde ein Teil eines Aufklebers aus einem einschlägig bekannten Neonazi-Versand aufgeklebt. Die Illustration zeigt eine junge Frau mit blonden Flechtzöpfen im Stil des "Bundes deutscher Mädels" ("BDM") aus der NS-Zeit, die eine schwarz-weiß-rote Reichsflagge hält. ​Unten rechts ist das Logo einer Marke zu sehen, die ebenfalls dem extrem rechten Spektrum zugeordnet wird.

    Die personalisierte Zusendung der NS-verherrlichenden Karte kann als Einschüchterungsversuch gegenüber der Einrichtung verstanden werden. Die Einrichtung vertritt in ihrer alltäglichen Arbeit einen antidiskriminierenden und aufklärerischen Ansatz über die Gefahren der extremen Rechten gegenüber den dort verkehrenden Jugendlichen.

    Weiterhin wurden am Eingang der Jugendfreizeiteinrichtung zwei extrem rechte Aufkleber auf deren Briefkasten gefunden und entfernt. Ein Motiv richtete sich mit dem Slogan "Enkel gegen links" gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten. Das andere Motiv stammte aus einem Neonazi-Versand und beinhaltete die antimuslimische und rassistische Parole "Habibi-freie Zone - Hier wird Deutsch gesprochen!" in Kombination mit einem Reichsadler. Auf der Sporthalle nebenan klebten zwei weitere Aufkleber aus dem extrem rechten Spektrum.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rassistischer Aufkleber und antisemitische sowie NS-verherrlichende Schmiererei in Lichtenberg-Nord

    26.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf der Frankfurter Allee wurde auf einem Stromkasten ein in neongrüner Farbe aufgesprühter Davidstern - wie bereits mehrmals in der vorangegangenen Woche im Weitlingkiez geschehen - in Kombination mit der doppelten Sigrune der Waffen-SS gesprüht und entfernt.

    Die Doppel-Sigrune war das Abzeichen der Schutzstaffel (SS), einer Organisation, die maßgeblich an der Shoah und somit der Verfolgung sowie Ermordung von Millionen Juden und Jüd*innen beteiligt war. Davidsterne sind Symbole des Judentums. Im NS wurden Jüdinnen*Juden gezwungen, einen Davidstern zu tragen. Die Verwendung beider Symbole in einem Kontext ist daher als Ausdruck von Nationalsozialismus und Antisemitismus zu werten. Zum rechtlichen Kontext lässt sich noch anmerken, dass die Verwendung von SS-Runen in Deutschland gemäß § 86a StGB (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) strafbar ist.

    Auf der Frankfurter Allee wurde außerdem ein extrem rechter Aufkleber mit einer rassistischen Aussage gefunden und entfernt. Der Aufkleber trägt die Aufschrift „Döp sturmfeste Niedersachsen“ und zeigt ein Flugzeug, das als Abschiebeflieger verstanden werden soll. Das "Döp" in Kombination mit dem Abschiegeflieger ist eine Anspielung auf den Gigi d'Agostino-Song „L’amour toujours“ ("Sylt-Song"), der im Sommer 2024 mit einer verfremdeten Version, die rassistische Parolen enthielt, neue Bekanntheit erlangte. Der Aufkleber geht auf die "Sturmfeste Niedersachsen", eine lokale Gruppe der "Identitären Bewegung".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • "Sieg Heil"-Rufe von Jugendlichen am Bahnhof Lichtenberg

    26.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Gegen 15:30 Uhr riefen zwei Jugendliche am S-Bahn-Gleis des Bahnhofs Lichtenberg einer anderen Gruppe, die gerade zustieg, lautstark ‚Sieg Heil‘ hinterher.

    Das Verwenden der Grußformel „Sieg Heil“ ist in Deutschland nach 86a StGB (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) eine Straftat. Das öffentliche Verwenden oder Verbreiten dieser Parole, ebenso wie der Hitlergruß, kann mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder einer Geldstrafe geahndet werden, unabhängig davon, ob es aus Spaß oder Überzeugung geschah.

    Quelle: Register Charlottenburg-Wilmersdorf
  • Aufkleber der neonazistischen "Deutschen Patrioten Voran" und anti-antifaschistische Schmiererei in Lichtenberg-Mitte

    24.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Tierparkcenter wurde ein Aufkleber der jungen Berliner Neonazigruppe "Deutsche Patrioten Voran" entdeckt und entfernt. Darauf war das Gruppenlogo inklusive eines Reichsadlers abgebildet.

    In der U5 auf Höhe des U-Bahnhofes Friedrichsfelde wurde zudem ein in einen Wagen getaggter neonazistischer Zahlencode in Form der "1161" gemeldet.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Neonazi-Aufkleber in Lichtenberg-Nord

    24.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In Lichtenberg-Nord wurden mehrere Neonaziaufkleber entdeckt und entfernt. Auf einem Motiv, welches an der Haltestelle Oderbruchstraße und an der Haltestelle Judith-Auer-Straße gefunden wurde, stand "ACAB - All Communists are Bastards" und es war ein Link zum Versand auf Telegram zu sehen. Auf einem weiteren aus einem Neonazi-Versand stammenden Motiv - ebenfalls an der Haltestelle Judith-Auer-Straße - war die rassistische Parole “Euer Bunt ist in Wahrheit blutrot“ zu lesen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Erneut antisemitische und NS-verherrlichende Schmierereien und anti-antifaschistische Aufkleber in Lichtenberg-Mitte

    23.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Gegen Mitternacht wurde im Weitlingkiez beobachtet, wie eine Person entlang der Weitlingstraße und im Bahnhof Lichtenberg Davidsterne mit schwarzer Farbe an Hauswände und Wände des Bahnhofs sprühte. An mindestens zwei Stellen in der Weitlingstraße wurde der Davidstern erneut in Kombination mit der doppelten Sigrune der Waffen-SS gesprüht.

    Die Doppel-Sigrune war das Abzeichen der Schutzstaffel (SS), einer Organisation, die maßgeblich an der Shoah und somit der Verfolgung sowie Ermordung von Millionen Juden und Jüd*innen beteiligt war. Davidsterne sind Symbole des Judentums. Im NS wurden Jüdinnen*Juden gezwungen, einen Davidstern zu tragen. Die Verwendung beider Symbole in einem Kontext ist daher als Ausdruck von Nationalsozialismus und Antisemitismus zu werten. Zum rechtlichen Kontext lässt sich noch anmerken, dass die Verwendung von SS-Runen in Deutschland gemäß § 86a StGB (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) strafbar ist.

    Auf einem Mülleimer an der Bushaltestelle Lückstraße Ecke Archibaldweg wurde außerdem ein Aufkleber eines extrem rechten Onlinehandels mit der Aufschrift "Antifaverbot jetzt" entdeckt und entfernt.

    Auch in der Kaskelstraße wurden zwei Aufkleber mit dem Motiv "Antifaverbot jetzt" gemeldet und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Antisemitische und NS-verherrlichende Schmierereien und extrem rechte Aufkleber in Lichtenberg-Mitte

    22.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Weitlingstraße wurden vom Bahnhof Lichtenberg bis zum Rewe-Supermarkt in der Weitlingstraße in grüner Farbe an Hauswände gesprühte David-Sterne gemeldet. In einem Fall war dieser mit einer Doppel-Sigrune der Waffen-SS kombiniert. Die Doppel-Sigrune war das Abzeichen der Schutzstaffel (SS), einer Organisation, die maßgeblich an der Shoah und somit der Verfolgung sowie Ermordung von Millionen Juden und Jüd*innen beteiligt war. Davidsterne sind Symbole des Judentums. Im NS wurden Jüdinnen*Juden gezwungen, einen Davidstern zu tragen. Die Verwendung beider Symbole in einem Kontext ist daher als Ausdruck von Nationalsozialismus und Antisemitismus zu werten. Zum rechtlichen Kontext lässt sich noch anmerken, dass die Verwendung von SS-Runen in Deutschland gemäß § 86a StGB (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) strafbar ist.

    In der Metastraße wurden auf der Rückseite eines geparkten LKWs NS-verherrlichende Schmierereien in Form eines HH und einer 88 (beides bedeutet "Heil Hitler"), sowie eines Hakenkreuzes entdeckt und entfernt. Auch Hakenkreuze sind in Deutschland nach § 86a StGB strafbar.

    Am Bahnhof Lichtenberg wurde zudem ein rassistischer, zynischer und menschenverachtender Aufkleber mit der Parole "Remigration - Du willst es doch auch" in Kombination mit einem darauf abgebildeten Abschiebeflieger und einer freundlich lächelnden und winkenden Frau gefunden. Der Aufkleber stammt von einem bekannten extrem rechten Versand.

    Am S-Bahnhof Nöldnerplatz, Ausgang Kaskelkiez und in der Spittastraße wurde jeweils ein Aufkleber eines extrem rechten Onlinehandels mit der Aufschrift "Antifaverbot jetzt" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • NS-verherrlichende und rassistische Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen

    22.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Otto-Marquardt-Straße Ecke Hohenschönhauser Straße wurden zwei Aufkleber aus einem einschlägig bekannten Neonazi-Versand entdeckt und entfernt. Auf einem Motiv war die NS-verherrlichende Aussage "I love NS" (="Ich liebe den Nationalsozialismus") und auf dem anderen Motiv die rassistische Parole "Euer bunt ist in Wahrheit blutrot" zu lesen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Anti-antifaschistische Aufkleber im Welsekiez

    21.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Im Welsekiez wurden zahlreiche gegen Antifaschist*innen gerichtete "FCK Antifa"-Aufkleber gemeldet und entfernt. Diese befanden sich zum Teil im direkten Umfeld einer Jugendfreizeiteinrichtung.

    Quelle: Fach- und Netzwerkstelle Licht-Blicke
  • Extrem rechte Aufkleber und anti-antifaschistische Agitation in Lichtenberg-Mitte

    21.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Weitlingstraße wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Onlinehandels mit der Aufschrift "Goldene Regel: Deutschland zuerst" entdeckt und entfernt. Der Aufkleber transportiert eine völkisch-nationalistische Botschaft. Er ist aufgrund der Herkunft und des Inhaltes eindeutig dem extrem rechten Spektrum zuzuordnen und dient der Raumbesetzung sowie der Verbreitung demokratiefeindlicher Narrative im öffentlichen Raum.

    In der Kaskelstraße und am S-Bahnhof Nöldnerplatz wurden vier Aufkleber eines extrem rechten Onlinehandels mit der Aufschrift "Antifaverbot jetzt" entdeckt und entfernt.

    Am S-Bahnhof Lichtenberg spielten laut Augenzeug*innenbericht zudem 3-4 Personen jüngeren Alters in der Unterführung auf einer Boombox sehr laut einen Track mit dem gegen Antifaschist*innen gerichteten Refrain "Scheiß Antifa".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Anti-antifaschistische Schmierereien in Lichtenberg-Mitte

    20.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Weitlingstraße wurde eine anti-antifaschistische Sprüherei ("Anti-Antifa") gemeldet.

    An einer Wand an der Treppe Egmontstraße Richtung Bahnhof Lichtenberg wurde zudem der neonazistische Zahlencode "1161" in gesprühter Form entdeckt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • NS-Verherrlichung am Bahnhof Lichtenberg

    20.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Bahnhof Lichtenberg wurde beim Einstieg in eine S7 in Richtung Potsdam eine Person mit Armeemütze und einem SS-Totenkopf darauf gesichtet. Die Person hörte zudem lautstark rechte Schlager- und Folkmusik. Der SS-Totenkopf (Totenkopf als Emblem der SS) ist in Deutschland grundsätzlich verboten und strafbar, da er ein Kennzeichen einer verfassungsfeindlichen Organisation (§§ 86a, 86 StGB) ist und eindeutig mit dem Nationalsozialismus und seinen Verbrechen verbunden wird.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Aufkleber im Fennpfuhl

    20.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Paul-Junius-Straße am Fennpfuhl Park wurden auf einem Parkschild rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf den Motiven standen die Parolen "Abschieben schafft Sicherheit" und "Defend Europe".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Anti-antifaschistische Schmiererei und rassistischer Aufkleber in Lichtenberg-Mitte

    19.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Pfarrstraße im Kaskelkiez wurde erneut eine gegen Antifaschist*innen gerichtete Schmiererei gemeldet.

    In der Wönnichstraße im Weitlingkiez wurde auf einem Altkleidercontainer ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Remigration" in Kombination mit einem Konterfei des AfD-Politikers Björn Höcke entdeckt und entfernt.

    In der Einbecker Straße wurden mehrere rassistische Aufkleber gemeldet mit Slogans wie "Islamisierung? Nein Danke!" sowie ein Aufkleber mit der Aufschrift "Der einzige Fachkräftemangel herrscht im Bundestag!" - umrandet in den Farben der Reichsflagge - gefunden und zum Teil entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische und anti-antifaschistische Aufkleber im Ostseeviertel

    19.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf der Rückseite eines Supermarktes in der Ribnitzer Straße wurden zwei rassistische und anti-antifaschistische Aufklebermotive gemeldet und zum Teil entfernt. Auf einem Aufkleber stand die rassistische Parole "Remigration jetzt!", auf einem anderen Motiv war der gegen Antifaschist*innen bzw. an die Omas gegen Rechts angelehnte Spruch "Enkel gegen links" zu lesen. Zudem waren auch mehrere Aufkleber der AfD direkt daneben verklebt worden (Motive: "Jammert mir nichts vor, ich habe richtig gewählt", "Unser Land zuerst" und "Alternative für Deutschland").

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • LGBTIQ*-feindliche Aufkleber und NS-verherrlichende Schmiererei im Sewanviertel

    18.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Sewanstraße wurde eine "88"-Schmiererei (="Heil Hitler") und zwei LGBTIQ*-feindliche Aufkleber entdeckt. Auf den beiden Aufklebermotiven war die Parole "Gender mich nicht voll" und ein Piktogramm einer heterosexuellen Familie zu sehen, die sich mit einem schwarzen Regenschirm vor heruntertropfenden Regenbogenfarben der Regenbogenflagge schützt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • NS-verherrlichender Aufkleber und gesprühte Reichsflagge in Wartenberg

    16.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Wartenberger Straße wurde auf dem Sportplatz-Schild auf Höhe der Geflüchtetenunterkunft ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und überklebt. Auf dem Motiv war eine "Schwarze Sonne" vor einer Reichsflagge abgebildet.

    Am Birkenholzer Weg Ecke Straße 8 wurde eine über mehrere Stromkästen hinweg gesprühte Reichsflagge gemeldet.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Hakenkreuz in Falkenberg

    14.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Hausvaterweg wurde ein an einen Baum gesprühtes Hakenkreuz gemeldet und ein paar Tage später durch die Polizei entfernt.

    Quelle: Berliner Register
  • Extrem rechte Propaganda in Alt-Hohenschönhausen

    13.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf einem Verkehrsschild am Hohenschönhauser Tor klebten mehrere extrem rechte Aufkleber. Auf den gegen politische Gegner*innen gerichteten Aufklebern stand "FCK Grn" (selbstgemacht) und "Hier wurde antifaschistische Propaganda entfernt" (2x). Auf zwei weiteren Motiven war die rassistische Forderung "Remigration - Für ein sicheres Deutschland" zu lesen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Neonazi-Aufkleber und Hakenkreuz-Ritzerei in Neu-Hohenschönhausen

    13.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An der Zingster Straße wurden neonazistische Markierungen festgestellt und unkenntlich gemacht. Ein dort gefundener Aufkleber zeigte neben der Parole "Good night left side" und zwei daneben abgebildeten Reichsflaggen eine gewaltvolle Darstellung gegen politische Gegner*innen.

    ​Zudem wies ein Baum im Bereich Ribnitzer Straße Ecke Am Berl tiefe Einritzungen in Form eines Hakenkreuzes und einer sogenannten "Lebensrune" auf. Die Lebensrune wurde zur NS-Zeit systematisch als völkisches Ersatzsymbol für Geburtsdaten und auf SS-Grabstätten genutzt. Ihre Verwendung dient bis heute der Verherrlichung der nationalsozialistischen Ideologie.

    An der Tramhaltestelle Ribnitzer Straße Ecke Zingster Straße wurde ein selbstgemachter Aufkleber (DHL-Paketaufkleber) mit der anti-antifaschistischen Parole "FCK 161" (161 = "Antifaschistische Aktion") entdeckt und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistischer Aufkleber in Lichtenberg-Nord

    13.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Ruschestraße wurde ein rassistisches Aufklebermotiv aus einem Neonazi-Versand mit der Parole "Stop the white genocide - White lives matter" gefunden und entfernt. "White Lives Matter" ist ein Slogan, der als Gegenpart zur "Black Lives Matter"-Bewegung benutzt wird. Die "Black Lives Matter"-Bewegung organisiert Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt. Sie thematisiert dabei antischwarzen Rassismus in der Gesellschaft. "White Lives Matter" hingegen wird von weißen extrem rechten Gruppierungen benutzt, die sich überlegen fühlen und den Slogan für sich umdeuten.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Anti-antifaschistischer Aufkleber am U-Bahnhof Tierpark

    12.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am U-Bahnhof Tierpark wurde ein anti-antifaschistischer Aufkleber aus einem Neonazi-Versand gemeldet und entfernt. Auf dem Motiv stand "Anti-Antifa" in Kombination mit einem durchgestrichenen Logo der "Antifaschistischen Aktion".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Neonaziaufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    12.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf der Rückseite eines Supermarktes in der Zingster Straße wurden verschiedene neonazistische Aufkleber aus einem bekannten Versand gefunden und entfernt. Auf den Motiven waren u.a. eine Reichskriegs- und eine Reichsfahne sowie die Parolen "Ich bin stolz ein Deutscher zu sein" und "Klagt nicht, kämpft" abgebildet. Die Parole "Klagt nicht, kämpft" ist ein Motto, das häufig im extrem rechten Milieu und im Zusammenhang mit militärischen Kontexten verwendet wird.

    Zudem wurde auch ein Aufkleber der extrem rechten "Ein Prozent"-Kampagne mit dem Motiv "Hier wurde linksextreme Propaganda überklebt" dokumentiert.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Anti-antifaschistischer und rassistischer Aufkleber im Weitlingkiez

    11.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Münsterlandplatz Ecke Weitlingstrasse wurden ein anti-antifaschistischer Aufkleber mit dem Motiv "FCK Antifa" und ein rassistischer Aufkleber mit dem Motiv "Abschiebung schafft Wohnraum" auf einem Verkehrsschild gemeldet. Beide Aufkleber stammen von extrem rechten Versänden.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Schmierereien gegen Antifaschist*innen am Landschaftspark Herzberge

    11.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Rhinstraße wurden auf einer Länge von etwa hundert Metern mehrere extrem rechte Schmierereien gemeldet. Diese waren allesamt gegen Antifaschist*innen bzw. gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichtet. Darunter waren der neonazistische Zahlencode "1161", die die neonazistische Buchstabenkombination "aafa" (sowohl "1161" als auch "aafa" stehen für "Anti-antifaschistische Aktion") und die zur Gewalt gegen Antifaschist*innen aufrufende und NS-verrherrlichende Parole "SS, SA, nieder mit der Antifa" in Kombination mit Sigrunen zu sehen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Antisemitischer Aufkleber im Weitlingkiez

    09.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An der Bushaltestelle Magaretentraße wurde ein Aufkleber gemeldet, der Israel mit dem Spruch "From the river to the sea, Palestine will be free" das Existenzrecht abspricht.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechter Aufkleber im Fennpfuhl

    09.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An der Haltestelle Anton-Saefkow-Platz wurde ein Aufkleber mit dem gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichteten "Fck Linke"-Motiv gefunden und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Hakenkreuz in Neu-Hohenschönhausen

    09.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Ahrenshooper Straße wurde auf der verschneiten Heckscheibe eines Autos ein großes Hakenkreuz entdeckt und gemeldet.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
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