NS-verherrlichende Schmiererei im Weitlingkiez
In der Weitlingstraße Ecke Irenenstraße wurde eine auf dem Bürgersteig mit gelber Kreide aufgemalte Schwarze Sonne in Kombination mit dem Schriftzug "Skinheads" gemeldet.
In der Weitlingstraße Ecke Irenenstraße wurde eine auf dem Bürgersteig mit gelber Kreide aufgemalte Schwarze Sonne in Kombination mit dem Schriftzug "Skinheads" gemeldet.
An der Kreuzung Rhinstraße Ecke Allee der Kosmonauten wurde ein Aufkleber der Neonazipartei "Der III.Weg" des Stützpunktes Spreewald-Lausitz mit der Aufschrift "Familie, Heimat, Tradition" gefunden und entfernt.
In der Wartiner Straße wurde ein aus einem extrem rechten Versand stammender Aufkleber, der sich gegen politische Gegner*innen richtete gefunden und entfernt. Auf dem Motiv stand die Parole "Heimatliebe vs. Linksgrüner Schwachsinn" (durchgestrichen).
Auf der Rhinstraße Höhe Landschaftspark Herzberge wurden ingesamt fünf Pro-Auto Plakate von der Neonazipartei "Die Heimat" gemeldet.
In der Zachertstraße wurden mehrere neonazistische und gegen Antifaschist*innen gerichtete "1161"-Zahlencodes auf Häuserwänden gemeldet.
In der Ribnitzer Straße wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand mit der gegen Antifaschist*innen gerichteten Parole "FCK Antifa" gemeldet und entfernt.
Am Skatetrapez in Wartenberg wurde ein rassistischer Aufkleber mit dem Slogan "Für die Gäste nur das Beste - Remigration" sowie ein Aufkleber mit dem Motiv "Kniet nieder, die Deutschen kommen" in den Farben der schwarz-weiß-roten Reichsflagge gefunden und entfernt.
Auf einem Mülleimer auf dem Wartenberger Feld wurden ebenfalls drei extrem rechte Aufkleber mit den Motiven "Rechts vor Links", "Für die Gäste nur das Beste - Remigration" und "Der einzige Fachkräftemangel herrscht im Bundestag" - umrandet von einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge - entdeckt und unkenntlich gemacht.
Am Schweriner Ring wurde ein mit den Farben der Reichsflagge besprühter Postkasten gemeldet.
In der Woldegker Straße wurde ein gegen Antifaschist*innen gerichteter "We hate Antifa"-Aufkleber gefunden und entfernt.
In der Crivitzer Straße wurde ebenfalls ein Neonaziaufkleber mit der Parole "Der einzige Fachkräftemangel herrscht im Bundestag" - umrandet von einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge - entdeckt und unkenntlich gemacht.
In der Egon-Erwin-Kisch Straße wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand mit der Aufschrift "Hier gilt: Links vor Rechts!" gemeldet und entfernt.
Auf der Falkenberger Chaussee und am Warnwitzer Bogen wurde jeweils ein gegen Antifaschist*innen gerichteter Neonaziaufkleber mit der Aufschrift "Antifa = Antideutsch, nutzlos, terroristisch, idiotisch, feige, asozial" in Kombination mit einem durchgestrichenen Symbol der "Antifaschistischen Aktion" gefunden und entfernt.
In der Auto-Unterführung Frankfurter Allee Ecke Rhinstraße bzw. am Tierpark wurden mehrere Pro-Auto Plakate von der Neonazipartei "Die Heimat" an Masten in der Fahrbahnmitte gemeldet.
Am Bahnhof Lichtenberg wurde an einem Laternenmast ein gegen Antifaschismus gerichteter Aufkleber mit dem Motiv "Love animals - hate Antifa" gefunden und entfernt. Daneben klebte ein Aufkleber mit der Parole "Support your local HKO - Head Kicks Only" - hierbei handelt es sich um eine extrem rechte Jugendgruppierung aus dem Umfeld der "Deutschen Jugend Voran" ("DJV"). Die Gruppierung gibt vor zum Schutz von Kindern mit Gewalt gegen Pädophilie vorzugehen. Das Thema Pädophilie wird von der extremen Rechten aus strategischen und ideologischen Gründen instrumentalisiert.
In einem Bus der BVG wurde auf Höhe der Zingster Straße ein neonazistischer Zahlencode in Form einer "1161" gemeldet.
Im Bereich Wartiner Straße, Falkenberger Chaussee und an der Wendeschleife Falkenberg wurden diverse extrem rechte Aufkleber gemeldet und entfernt. Auf den Motiven standen rassistische, antimuslimische und gegen politische Gegner*innen gerichtete Parolen wie u.a. "Habibi-freie Zone - hier wird deutsch gesprochen" in Kombination mit einem Reichsadler, "Euer bunt ist in Wahrheit blutrot!", "Kräuterschnäpse, statt linker Hetze", "Hier wurde linke Propaganda überklebt" und "Keine Liebe für die Antifa!".
Auf der Allee der Kosmonauten Ecke Rhinstraße wurde auf einer Ampel der neonazistische Code "1161" gefunden und unkenntlich gemacht.
Im Landschaftspark Wartenberger Feldmark wurde ein Aufkleber aus einem Neonazi-Versand mit dem Motiv "Hier gilt: Rechts vor Links!" gefunden und entfernt.
In der Ernst-Barlach-Straße wurde zudem an der BVG-Haltestelle Schweriner Ring ein Neonazi-Aufkleber mit der rassistischen bzw. anti-muslimischen Forderung "Wir müssen draussen bleiben" in Kombination mit darauf abgebildeten muslimischen Menschen entdeckt und unkenntlich gemacht.
Im Umfeld der Falkenberger Chausee wurden mehrere Aufkleber aus einem Neonaziversand entdeckt und entfernt. Auf den Aufklebern war u.a. das NS-verherrlichende Motiv "NS-Zone" in Kombination mit einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge und durchgestrichenen Black Lives Matter-Symbol, einem durchgestrichenen Hammer- und Sichel-Symbol und einem durchgestrichenen Punk zu sehen. Außerdem wurde ein Aufkleber mit der Parole "Heimatliebe vs. links-grüner Schwachsinn" und ein gegen Antifaschist*innen gerichteter Aufkleber mit dem Slogan "Gegen den Linksterror" mit einer Faust, die das Logo der "Antifaschistischen Aktion" zerschlägt, zu sehen.
Im Umfeld des U-Bahnhofes Magdalenenstraße wurden ebenfalls Flyer der extrem rechten Partei „Die Heimat“ (ehemals NPD) in Briefkästen von Anwohner*innen verteilt.
Der Flyer trägt die Überschrift „Re-Migration ist unser Auftrag“ und zeigt die Silhouette eines Flugzeugs. Der Text richtet sich gezielt an „Lichtenberger Bürger*innen“ und nutzt klassische extrem rechte Narrative in Form von Rassismus (Es wird behauptet, eine „Überfremdung“ nehme überhand und Deutsch würde kaum noch gesprochen.), Schürung von Ängsten (Es werden unbelegte Behauptungen über steigende Kriminalität durch „Ausländerbanden“ aufgestellt. Zudem wird suggeriert, dass Frauen und Kinder den öffentlichen Raum - ÖPNV, Spielplätze -nicht mehr sicher nutzen könnten.), Sozialneid (Migration wird direkt für den Wohnungsmangel verantwortlich gemacht („Wohnungsmarkt wird immer dünner“)) und Exklusionsdenken (Mit Parolen wie „Deutsche Straßen für Deutsche Bürger!“ wird ein völkisches Gemeinschaftsverständnis propagiert, das Menschen aufgrund ihrer Herkunft ausgrenzt.).
Herausgeber des Flyers ist der Kreisverband der Partei „Die Heimat“ Lichtenberg.
Am Bahnhof Lichtenberg wurde eine BPoC von einer männlich gelesenen Person rassistisch angepöbelt.
In der Konrad-Wolf-Straße wurde ein rassistischer Aufkleber des "Ku Klux Klan - Section Germany" mit der zusätlichen Aufschrift "White power" gefunden und entfernt.
Auf einem Baustellenschild an der Wendeschleife der M4/ Endstation Falkenberg wurden die neonazistischen Zahlencodes "1161" sowie "88" mit schwarzer Farbe geschmiert.
Im Landschaftspark Herzberge wurden auf einer Bank eine NS-verherrlichende "Odalrune" ( Symbol der "Hitler-Jugend", später Verwendung durch die neonazistische "Wiking-Jugend" und den "Bund Nationaler Studenten" ("BNS"); strafbar - die Strafbarkeit ist aber zuweilen strittig.) und eine "Thor"-Schmiererei entdeckt und unkenntlich gemacht.
In der Wönnichstraße wurden zwei Aufkleber aus einem Neonaziversand gefunden und entfernt. Auf einem Motiv war in NS-verherrlichender Weise eine "Schwarze Sonne" und eine Reichsflagge in "Schwarz-weiß-rot" abgebildet. Auf dem anderen Aufkleber war eine antifeministische Aufschrift zu lesen: "Gegen Gendern! Haltet unsere Sprache sauber!”. Er richtet sich gegen gendersensible Sprache und nimmt mit der Formulierung „Sprache sauber halten” Bezug auf die NS-Zeit.
In einer S-Bahn in Richtung Ostkreuz auf Höhe des S-Bahnhofes Karlshorst pöbelte eine männlich gelesene Person gegenüber einer BPoC-Person die rassistische Parole “Deutschland den Deutschen”.
In der Ernst-Barlach-Straße 19 wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Remigration Airlines - Für die Gäste nur das Beste" gefunden und entfernt.
In der Rupprechtraße wurde ein gegen Antifaschist*innen gerichteter "Fck Antifa"-Schriftzug auf einer Hauswand gefunden.
Am Bahnhof Lichtenberg wurden an den Rolltreppen zu den S-Bahn-Gleisen zwei extrem rechte "Fuck Antifa"-Aufkleber und ein selbstdarstellerisches Motiv der extrem rechten Gruppierung "Patriotische Aktion" entdeckt und entfernt.
In der Genslerstraße in Alt-Hohenschönhausen wurden Flyer der extrem rechten Partei „Die Heimat“ (ehemals NPD) in Briefkästen von Anwohner*innen verteilt.
Der Flyer trägt die Überschrift „Re-Migration ist unser Auftrag“ und zeigt die Silhouette eines Flugzeugs. Der Text richtet sich gezielt an „Lichtenberger Bürger*innen“ und nutzt klassische extrem rechte Narrative in Form von Rassismus (Es wird behauptet, eine „Überfremdung“ nehme überhand und Deutsch würde kaum noch gesprochen.), Schüren von Ängsten (Es werden unbelegte Behauptungen über steigende Kriminalität durch „Ausländerbanden“ aufgestellt. Zudem wird suggeriert, dass Frauen und Kinder den öffentlichen Raum - ÖPNV, Spielplätze -nicht mehr sicher nutzen könnten.), Sozialneid (Migration wird direkt für den Wohnungsmangel verantwortlich gemacht („Wohnungsmarkt wird immer dünner“)) und Exklusionsdenken (Mit Parolen wie „Deutsche Straßen für Deutsche Bürger!“ wird ein völkisches Gemeinschaftsverständnis propagiert, das Menschen aufgrund ihrer Herkunft ausgrenzt.).
Herausgeber des Flyers ist der Kreisverband der Partei „Die Heimat“ Lichtenberg.
Zudem wurde in der Konrad-Wolff-Straße ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Remigration Airlines - Für die Gäste nur das Beste" entdeckt und entfernt.
In der Frankfurter Allee Ecke Buchberger Straße wurde auf einem Werbeplakat ein Aufkleber der extrem rechten Modemarke "Division Odin" aus Berlin gefunden und entfernt.
In der Rheinpfalzallee Ecke Rudolf-Grosse-Straße wurden der neonazistische Zahlencode "1161" und ein Hakenkreuz in roter Farbe gemeldet und unkenntlich gemacht.
In der Grevesmühlener Straße wurde ein NS-verherrlichendes Graffiti in Form einer über einen Postverteilerkasten gesprühten Reichsflagge gemeldet.
In der Wustrower Straße wurden verschiedene aus einem Neonazi-Versand stammende Aufkleber gefunden und entfernt. Auf einem war die anti-muslimische Aufschrift "Talahons abschieben" zu lesen. Auf anderen die gegen politische Gegner*innen gerichtete Parole "Good night left side" in Kombination mit schwarz-weiß-roten Reichsflaggen. Auch das antimuslimische Motiv "Habibi-freie Zone" in Kombination mit einem Reichsadler und das Motiv "Deutschland, Deutschland über alles" in Kombination mit einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge war mit dabei. Zudem die Motive "Dumm, dümmer, Antifa!" und "Auch ohne Sonne braun" in Kombination mit einer Schwarzen Sonne.
In der Egon-Erwin-Kisch-Straße wurde ein extrem rechter Aufkleber mit der Aufschrift "Kampfbereit" und in Deutschlandflaggen verhüllten Aktivisten gefunden, zudem eine NS-verherrlichende Schwarze Sonne.
Auf einem Verkehrsschild in der Hohenschönhauser Straße wurden verschiedene extrem rechte Aufklber entdeckt. Auf den Motiven waren rassistische Slogans wie "Remigration", gegen politische Gegner*innen gerichtete Parolen wie "FCK Antifa" und "FCK Grüne" sowie queerfeindliche Inhalte wie "Stolzmonat" und "Es gibt nur zwei Geschlechter" zu lesen.
Am Bahnhof Lichtenberg wurde am Bahnsteig der S-Bahn ein Aufkleber aus einem Neonaziversand entdeckt und entfernt. Auf dem gegen politische Gegner*innen gerichteten Motiv stand die Parole "Ganz Deutschland hasst die Antifa".
Am Betriebsbahnhof Rummelsburg wurde ein extrem rechter Aufkleber mit der Aufschrift "Heute gibt es vielmehr linke Faschisten, als echte Nazis!" gemeldet und unkenntlich gemacht.
In der Volkradstraße wurde ein extrem rechter Aufkleber mit der antimuslimischen Parole "Islamisierung? Nein danke!" gefunden und entfernt.
Am S-Bahnhof Karlshorst wurde ein Aufkleber der Neonazi-Partei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Das Motiv mit dem Slogan "Sport frei!" beinhaltete die Logos des "III. Wegs" und dessen Jugendorganisation "Nationalrevolutionäre Jugend" ("NRJ").
Im Landschaftspark Wartenberger Feldmark wurden zwei Neonazi-Aufkleber mit der gegen Antifaschist*innen gerichteten Parole "Love animals, hate Antifa" gefunden und entfernt.
In der Ernst-Barlach-Straße wurde zudem auf einem Supermarktschild ein neonazistischer Aufkleber mit der rassistischen Parole "Asylbetrüger nicht willkommen" und ein "We Hate Antifa"-Aufkleber gemeldet.
Auch in der Rostocker Straße wurden Aufkleber aus einem Neonazi-Versand gemeldet. U.a. das Motiv "Achtung! Rechts vor Links" wurde an einer Kneipe gefunden und entfernt.
In der Weitlingstraße, Höhe Bushaltestelle Sophien Straße, wurde der Neonazicode "88" (steht für "Heil Hitler") in schwarzer Farbe auf einer Hauswand entdeckt.
Am Malchower See, in der Nähe des Fließgrabens, wurde eine homophobe Schmiererei in Form eines "Antifaggotarea"-Schriftzuges gemeldet.
Im Landschaftspark Wartenberger Feldmark wurde auf dem Gehweg ein großes, in weißer Farbe gesprühtes Hakenkreuz entdeckt. Dieses wurde unkenntlich gemacht.
Ein Mann beleidigte an der S-Bahn-Station Storkower Straße einen Mitarbeiter eines Lieferdienstes auf rassistische Weise und drohte ihm zudem mit Gewalt.
Im Landschaftspark Wartenberger Feldmark wurden verschiedene neonazistische Aufkleber gefunden und entfernt. Auf einem Motiv der Neonazi-Parte "Der III. Weg" wurde die rassistische Parole "Asylflut stoppen!" propagiert. Auf anderen Motiven eines bekannten Neonazi-Versandes wurde u.a. gegen politische Gegner*innen mit der Parole "Dumm, dümmer, Antifa" gehetzt, mit dem Slogan "Gender mich nicht voll!" gegen das Gendern polemisiert und ebenfalls rassistisch motiviert "Remigration" gefordert und ein angeblicher "Fachkräftemangel" im Bundestag beklagt - umrandet von einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge.
In der Weitlingstraße Ecke Rupprechtstraße wurde der neonazistische Zahlencode "88" in weißer Farbe auf einer Hauswand entdeckt.
In der Robert-Uhrig-Straße Ecke Paul-Gesche-Straße wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versand entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv stand "Hier wurde linker Müll überklebt" in Kombination mit einer Deutschlandflagge und einem Wehrmachtssoldaten.
In der Egmontstraße wurden mehrere "FCK Grüne"-Aufkleber entdeckt und entfernt.
Im Landschaftspark Herzberge wurden erneut gegen Antifaschist*innen gerichtete Schmierereien enteckt. Auf einem der Gewächshäuser befand sich der neonazistische Zahlencode "1161". Einige Meter weiter befand sich eine "FCK Zecken"-Schmiererei. Und am Gewächshaus Richtung Friedhof wurde ein ebenfalls gegen Antifaschist*innen gerichteter, neonazistischer Buchstabencode in Form eines "AAFA" gemeldet.
In der Woldegker Straße Ecke Darguner Straße wurde ein aus einem Neonaziversand stammender Aufkleber mit der antimuslimischen Aufschrift "Habibi-freie Zone - Hier wird Deutsch gesprochen!" kombiniert mit einem Reichsadler gefunden und entfernt.
In der Ernst-Barlachstraße wurde zudem ein antimuslimischer Aufkleber mit der Aufschrift "Wir müssen draußen bleiben!" mit darauf abgebildeten Muslim*innen entdeckt und entfernt.
In der Fischerstraße zwischen Paul-Kalkbrenner-Sportfeld und Schlichtallee wurden knapp 40 Aufkleber der Fanszene des BFC Dynamo in Kombination mit extrem rechten Aufklebern gefunden und entfernt. Die Aufkleber stammen vermutlich von einem Fanmarsch der Fanszene des BFC Dynamo, welcher im Zusammenhang mit dem Halbfinale des Berliner Landespokals zwischen Sparta Lichtenberg und dem BFC Dynamo am 29.3.2026 stand. Auf den eindeutig extrem rechten Aufklebern waren gegen Antifaschismus gerichtete Parolen wie "Fck Antifa" und "Antifaverbot jetzt" und auch rassistische Slogans wie "Remigration" und "Talahons abschieben" zu lesen. Die meisten Aufkleber der Fanszene des BFC Dynamo stammten von der Gruppierung "Fraktion H".
In der Vulkanstraße wurde ein in gelber Farbe auf einem Baum aufgemaltes Hakenkreuz gemeldet.
Am Zentralfriedhof Friedrichsfelde wurden mindestens zwei gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichtete Aufkleber mit der Aufschrift "Fck Antifa" gemeldet. In einem Fall wurde der Aufkleber auf eine Gedenktafel für das "Revolutionsdenkmal" geklebt.
Am Zentralfriedhof Friedrichsfelde wurden auf dem gepflasterten Weg - kurz hinter Gräbern von antifaschistischen Widerstandskämpfer*innen - mehrere gesprühte neonazistische "1161"-Zahlencodes entdeckt.
In der Friedenhorster Straße wurden mehrere extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Motive richteten sich in mehreren Fällen gegen politische Gegner*innen. In einem Fall war ein durchgestrichenes Logo der Antifaschistischen Aktion zu sehen, in anderen Fällen Slogans wie "Linksextremismus stoppen" und "Mir stinken die Linken". In einem Fall war die rassistische Aussage ""Schwarz, rot, gold ist bunt genug!" zu lesen.
Auf Höhe der Haltestelle Judith-Auer-Straße wurde ein Aufkleber der extrem rechten Organisation "1-Prozent" entdeckt und entfernt. Dieser hatte den Slogan "Deutschland: Kein Platz für Invasoren".
In der Egon-Erwin-Kisch-Straße wurde ein rassistischer Aufkleber mit dem Slogan "Für die Gäste nur das Beste - Remigration Airlines" gemeldet und entfernt.
Am Birkholzer Weg, Ecke Straße 8, wurde eine auf einen Stromkasten großflächig aufgesprühte Reichsflagge in schwarz-weiß-rot in Kombination mit einem "Nazidorf"-Schriftzug gemeldet.
An der Tramhaltestelle Ribnitzer Straße Ecke Zingster Straße wurde ein Aufkleber aus einem Neonazi-Versand entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv stand die Parole "Ich bin als Deutscher geboren und schulde der Welt einen scheiß". Zudem waren auf dem Aufkleber zwei schwarz-weiß-rote Reichsflaggen und ein Reichsadler in Kombination mit einem Eisernen Kreuz im Ehrenkranz abgebildet.
An der Haltestelle Schweriner Ring (stadteinwärts) in der Ernst-Barlach-Straße wurde zudem ein rassistischer Aufkleber, der sich gegen Migrant*innen richtete, gefunden und entfernt. Auf dem Motiv stand "One nation, one people, stop immigration! Defend europe" (Ein Volk, eine Nation, Einwanderung stoppen! Europa verteidigen).
Am Oberseepark wurde ein Aufkleber des Neonazikampfsportevents "Kampf der Nibelungen" entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv stand der Slogan "In der Tat frei". Der "Kampf der Nibelungen" (KdN), ehemals auch "Ring der Nibelungen", ist bzw. war die größte Kampfsport-Veranstaltung der neonazistischen Szene Deutschlands beziehungsweise Europas. Es fand seit 2013 jährlich statt. Nach einem behördlichen Verbot fanden 2019, 2020 und 2021 Ersatzveranstaltungen statt.
Am Nachmittag des 29. März kam es während des Berliner Landespokal-Halbfinales rund um das Paul-Kalkbrenner-Sportfeld an der Fischerstraße zwischen Sparta Lichtenberg und dem BFC Dynamo zu Ausschreitungen durch Anhänger des Gastvereins sowie zu politisch motivierten Straftaten.
Gegen Ende der Spielzeit (ca. 16:25 Uhr) entzündeten BFC-Anhänger außerhalb des Stadions Pyrotechnik. Als die Polizei dies dokumentierte, eskalierte die Situation: Einsatzkräfte im Bereich des Gästeblocks wurden massiv mit Böllern und Glasflaschen beworfen sowie tätlich angegriffen. Die Polizei setzte Pfefferspray und körperlichen Zwang ein; das Spiel musste für rund 15 Minuten unterbrochen werden.
Im Zuge der Auseinandersetzungen wurden insgesamt 12 Polizeikräfte, ein Ordner sowie ein Kind (Knalltrauma) verletzt.
Neben den gewalttätigen Ausschreitungen kam es zu NS-verherrlichenden Straftaten in Form des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen: Gegen zwei Anhänger des BFC Dynamo wurden Strafanzeigen gefertigt, da sie im Stadion den Hitlergruß gezeigt haben sollen.
Zudem wird gegen einen BFC-Anhänger wegen der verbalen Beleidigung einer Einsatzkraft ermittelt. Darüber hinaus wurden von der Polizei zwei Anzeigen wegen besonders schweren Landfriedensbruchs aufgenommen; vier Personen wurden vorübergehend festgenommen.
Insgesamt waren rund 150 Kräfte der Berliner Polizei und der Bundespolizei im Einsatz.
Gegen 19:15 Uhr meldete eine Passantin der Polizei, dass eine Personengruppe in einem Lokal in der Weitlingstraße lautstark und mehrfach verfassungsfeindliche Parolen skandierte. Diese Ausrufe konnten demnach auch außerhalb des Lokals wahrgenommen werden. Die alarmierten Polizeieinsatzkräfte begaben sich in das Lokal und stellten dort insgesamt elf Personen fest – alle augenscheinlich Anhänger des BFC Dynamo. Bei den anschließenden Identitätsfeststellungen kam es zu einzelnen Beleidigungen gegenüber den Einsatzkräften sowie zu Widerstandshandlungen. Verletzt wurde dadurch laut Polizeiangaben niemand.
In der Franz-Jacob-Straße wurden zwei extrem rechte und gegen Antifaschist*innen gerichtete Aufkleber mit der Aufschrift "We hate Antifa" gefunden und entfernt.
Zwischen Egmontstraße und Frankfurter Allee wurden mehrere extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese waren gegen Antifaschist*innen gerichtetet und beinhalteten die Parole "FCK Antifa".
In der Hönower Straße in Karlshorst wurde in der Nähe einer Kita und Grundschule ein rassistischer Aufkleber gefunden und unkenntlich gemacht. Auf dem Aufkleber wurde die rassistische Forderung nach "Remigration" propagiert, illustriert mit zahlreichen darauf abgebildeten bunten Abschiebefliegern. Es wird optisch der Eindruck einer bunten Vielfalt erweckt, während die Forderung nach Abschiebung aller migrantisierten Menschen aus Deutschland im Gegensatz dazu eindeutig rassistisch ist.
Entlang der Vincent- van-Gogh-Straße Ecke Seehausener Straße wurden mehrere gegen Antifaschist*innen gerichtete "FCK Antifa"-Aufkleber gemeldet.