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Register Lichtenberg

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Vorfalls-Chronik


  • Neonaziaufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    05.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf einer Ampel auf der Falkenberger Chaussee Ecke Egon-Erwin-Kirschstraße wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand mit der gegen politische Gegner*innen gerichteten Parole "Good night left side" und zwei darauf abgebildeten Reichsflaggen in schwarz-weiß-rot gemeldet. Zudem wurden auf dem Motiv ein Black Lives Matters-Logo, eine Black Power-Faust, ein Anarchie-Zeichen, Hammer und Sichel und ein Symbol für gleichgeschlechtliche Liebe zerschlagen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Aufkleber aus dem Umfeld der extrem rechten "Identitären Bewegung" im Fennpfuhl

    04.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Paul-Junius-Straße wurde Aufkleber eines extrem rechten Musiklabels mit der Aufschrift "Frei wie ein Adler" gefunden. Unterhalb der Schrift ist ein Adler und Werbung für das extrem rechte Musiklabel aus dem Umfeld der "Identitären Bewegung" zu sehen.

    Auf einem zweiten Aufkleber, der ebenfalls von der extrem rechten "Identitären Bewegung" stammt, stand die rassistische Forderung "Defend Europe".

    Zudem wurde in der Gudrunstraße eine gegen politische Gegner*innen gerichtete "FCK Antifa"-Sprüherei in schwarzer Farbe auf einer Hauswand gemeldet.

    Quelle: Berliner Register, Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechte Aufkleber im Ostseeviertel

    04.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Ribnitzer Straße wurden verschiedene Aufklebermotive der extremen Rechten gefunden und größtenteils entfernt. Es wurden u.a. die gegen politische Gegner*innen gerichteten Motive "Enkel gegen Links" und "FCK Antifa" gemeldet.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechte Propaganda im Landschaftspark Herzberge

    03.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Im Landschaftspark Herzberge wurden erneut an zwei Stellen auf den Boden gesprühte Schriftzüge, die sich gegen Pädophilie richteten, entdeckt. Dort war jeweils die Parole "Stop pedos" in Kombination mit dem Zahlencode "373" zu lesen. Die Zahl steht ursprünglich als Symbol für eine Bewegung gegen Pädophilie. Allerdings wurde dieser Code maßgeblich von der osteuropäischen, primär russischen Neonazi-Szene (u. a. der Gruppierung „Occupy Pedophilia“) geprägt und instrumentalisiert. Der Code und das zugehörige Handzeichen in Form eines abgeknickten Daumens werden von extremen Rechten genutzt, um homofeindliche Inhalte zu verbreiten und Homosexualität fälschlicherweise mit Pädophilie gleichzusetzen.

    Auch in Berlin gibt es extrem rechte Jugendgruppierungen wie die "HKO" (="Headkicks only")-Crew welche vorgibt, zum Schutz von Kindern mit Gewalt gegen Pädophilie vorzugehen. Pädophilie wird von der extremen Rechten aus strategischen und ideologischen Gründen instrumentalisiert. Auch laut dem Verfassungsschutz setzen extreme Rechte zunehmend auf das Thema Pädokriminalität. Mit Aktionen wie dem "Pedo-Hunting" treffen sie auch auf gewaltbereite, bislang eher unpolitische Jugendliche.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Großflächige NS-verherrlichende Schmierereien in Wartenberg

    03.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Birkholzer Allee wurden Stromkästen und Poller in der ganzen Straße zwischen Lindenberger Straße und Siedlung Wartenberg flächendeckend mit den Farben der Reichsflagge in schwarz-weiß-rot besprüht. Die Kästen wurden nach einer vorangegangenen Meldung erst in der vergangenen Woche grau gestrichen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • "Heil Hitler"- Parolen am S-Bahnhof Hohenschönhausen

    03.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Zwei mutmaßlich der rechten Szene zugeordnete Personen fuhren mit der S-Bahn-Linie S7 über den Bahnhof Lichtenberg bis zum Bahnhof Hohenschönhausen. Dort trafen sie auf eine weitere Person, die ein T-Shirt mit dem gegen poltische Gegner*innen gerichteten Aufdruck „Good night left side“ trug.

    ​Die Personen begrüßten sich gegenseitig mit der verfassungsfeindlichen Parole „Heil Hitler“ und lobten das Shirt des Gegenübers. Anschließend unterhielt sich die Gruppe über rechte Bekleidungsstile, bevor sie gemeinsam den Bahnhof verließ.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Neonaziaufkleber im Eingangsbereich einer Grundschule in Lichtenberg-Mitte

    03.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Schultor einer Friedrichsfelder Grundschule wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv war der rassistische Spruch "Deutsche Zone" in Kombination mit einem Hooligan-Logo und dem Bundesadler zu sehen.

    Zudem wurde in Alt-Friedrichsfelde Ecke Rhinstraße eine gegen Antifaschismus gerichtete "FCK 161"-Schmiererei gemeldet.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • NS-verherrlichende und gegen Antifaschismus gerichtete Aufkleber in Lichtenberg-Mitte

    02.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf einem Altkleidercontainer in der Wönnichstraße wurden zwei NS-verherrlichende Aufkleber aus einem Naziversand gefunden und unkenntlich gemacht. Auf beiden Motiven war eine Reichsflagge in schwarz-weiß-rot zu sehen - in einem Fall in Kombination mit der Parole "Deutschland, Deutschland über alles".

    In der Zachertstraße Ecke Lincolnstraße wurde zudem ein Aufkleber aus einem Neonaziversand gemeldet und entfernt. Auf dem Motiv war eine Reichs- und eine Deutschlandflagge in Kombination mit dem Slogan "Hand in Hand fürs Vaterland" abgebildet.

    An der Rummelsburger Bucht wurden auf Höhe der Gustav-Holzmannstraße zudem zwei Neonaziaufkleber mit den Aufschriften "Support your local Anti-Antifa" und "Antifafreie Zone", entdeckt und entfernt.

    Am späteren Abend wurde zudem eine sechsköpfige Gruppe Jugendlicher am U-Bahnhof Lichtenberg gesichtet. Ein junger Mann aus der Gruppe trug eine offen sichtbare Hakenkreuztättowierung oberhalb seines rechten Knies. Die Gruppe fuhr dann mit der S7 in Richtung Ahrensfelde weiter.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Aufkleber und Schmiererei gegen Antifaschismus in Karlshorst

    02.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Treskowallee wurden mehrere Aufkleber aus einem Neonaziversand gemeldet. Auf dem Motiv stand die rassistische Parole "Abschieben schafft Wohnraum" in Kombination mit Werbung für den Versand.

    Am S-Bahnhof Karlshorst wurde eine gegen Antifaschismus gerichtete Schmiererei in Form der Parole "Antifa verbieten" auf einem Schild an der dort gelegenen Trambahnhaltestelle gemeldet.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Aufkleber gegen Antifaschismus in Alt-Hohenschönhausen

    01.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Gärtnerstraße Ecke Rhinstraße wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand mit der gegen politische Gegner*innen gerichteten Parole "Good night left side" und zwei darauf abgebildeten Reichsflaggen in schwarz-weiß-rot entdeckt und entfernt. Zudem wurden auf dem Motiv ein Black Lives Matters-Logo, eine Black Power-Faust, ein Anarchie-Zeichen, Hammer und Sichel und ein Symbol für gleichgeschlechtliche Liebe zerschlagen.

    Ebenfalls in der in der Gärtnerstraße Ecke Rhinstraße wurde ein Neonaziaufkleber entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv stand die gegen politische Gegner*innen gerichtete Parole "Antifa-freie Zone" in Kombination mit einer Reichsflagge in schwarz-weiß-rot, einem durchgestrichenen Punk, einem durchgestrichenen Antifa-Logo und einer durchgestrichenen Trans Person.

    In der Rhistraße wurden noch zwei weitere Neonaziaufkleber gefunden und entfernt. Einmal mit dem gegen Antifaschismus gerichteten Motiv "Love football, hate Antifa" und einmal in Form einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge und der Aufschrift "Gott mit uns" in Kombination mit einem Reichsadler mit eisernem Kreuz.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Neonazi-Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    01.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Entlang des Max-und-Herta-Naujocks-Weges wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv stand die gegen politische Gegner*innen gerichtete Parole "Antifa-freie Zone" in Kombination mit einer Reichsflagge in schwarz-weiß-rot, einem durchgestrichenen Punk, einem durchgestrichenen Antifa-Logo und einer durchgestrichenen Trans Person .

    Am Luchweg Ecke An der Margaretenhöhe wurde zudem ein rassistischer Aufkleber - ebenfalls aus einem Neonaziversand - mit dem Slogan "Bitte flüchten sie weiter, refugees not welcome"gemeldet und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • NS-verrherrlichende Symbolik im öffentlichen Raum in Lichtenberg-Nord

    01.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Röderplatz wurde eine männliche Person (geschätzt über 50 Jahre alt) gesichtet, die ein T-Shirt des BFC Dynamo trug. Auf beiden Oberärmeln des Shirts befanden sich Abbildungen von Reichsadlern, jeweils in Kombination mit einem Balkenkreuz im Kreis.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechte und NS-verherrlichende Propaganda in Alt-Hohenschönhausen

    30.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In Alt-Hohenschönhausen wurden zwei NS-verherrlichende Aufkleber in schwarz-weiß-roter Farbgebung entdeckt und entfernt. Einer klebte an der Rhinstraße Ecke Landsberger Allee und trug die Aufschrift "Gott mit uns" und war mit einem Reichsadler mit eisernem Kreuz bebildert. Der andere befand sich an der Ecke Rhinstraße/Plauener Straße und trug die Aufschrift "Deutsches Reichsgebiet" in Frakturschrift in Kombination mit einem Reichsadler.

    Außerdem wurden auf einem Mülleimer im Innenhof eines Blocks hinter dem Allee Center Die Schriftzüge DJV ("Deutsche Jugend Voran") und "1161" entdeckt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • NS-verherrlichende Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen

    30.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf einem Mülleimer auf einem Spielplatz an der Wilhelm-Guddorf-Straße wurde eine NS-verherrlichende "Odalrune" (Symbol der "Hitler-Jugend", später Verwendung durch die neonazistische "Wiking-Jugend" und den "Bund Nationaler Studenten" ("BNS"); strafbar - (die Strafbarkeit ist aber zuweilen strittig.)

    In der Rhinstraße Ecke Allee der Kosmonauten wurden zwei Aufkleber in schwarz-weiß-roter Farbgebung auf Ampeln entdeckt. Auf einem stand "Antifa-freie-Zone" mit durchgestrichenen Symbolen für Punks, die Antifaschistische Aktion und nicht-binäre Menschen. Der Aufkleber kann also auch als gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichtet und als LGBTIQ-feindlich eingeordnet werden.

    Auf dem anderen stand "Kniet nieder die Deutschen kommen" und es wurde Werbung für einen neonazistischen Online-Versand gemacht. Zudem war darauf ein Schlagring mit einem eisernen Kreuz abgebildet.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Aufkleber der Neonazi-Partei "Der III.Weg" und von den "Deutschen Patrioten Voran" in Neu-Hohenschönhausen

    29.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am S-Bahnhof Hohenschönhausen wurde ein Aufkleber der Neonazi-Partei "Der III. Weg" mit der Aufschrift "Nationalrevolutionäre Wanderfreunde" entdeckt und entfernt.

    In der Ribnitzer Straße Ecke Am Berl wurde zudem ein Aufkleber der Neonazigruppe "Deutsche Patrioten Voran - Berlin-Brandenburg" mit einem darauf abgebildeten Reichsadler gefunden und entfernt. Ebenso ein Aufkleber aus einem Neonaziversand mit einer darauf abgebildeten Reichsflagge in schwarz-weiß-rot und der Parole "Deutschland, Deutschland über alles".

    Quelle: Lichtenberger Register, Berliner Register, Bürger*in
  • Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten im Landschaftspark Herzberge

    28.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf einem Mülleiner im Landschaftspark Herzberge wurde ein Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gefunden und entfernt. Auf dem Motiv war "FCK Antifa" zu lesen. Auf dem Aufkleber war außerdem sehr klein das Zitat des italienischen Sozialisten Ignazio Silone abgebildet: "Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: 'Ich bin der Faschismus.' Nein, er wird sagen: 'Ich bin der Antifaschismus.'" Silone floh vor dem italienischen Faschismus ins Exil und hatte auch eben jenen Faschismus vor Augen als er diese Warnung aussprach.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Aufkleber im Umfeld einer Geflüchtetenunterkunft in Wartenberg

    28.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Eingang zum Landschaftspark Wartenberger Feldmark am Japanischen Garten und in unmittelbarer Nähe zu einer Unterkunft für Geflüchtete, wurde ein rassistischer Aufkleber aus einem Neonaziversand gefunden und entfernt. Auf dem Motiv stand die Parole "Geflüchtete - Nicht willkommen!".

    Am gleichen gleichen Ort wurden zudem mehrere Neonaziaufkleber mit der Aufschrift "Lieber Atomstrom als Flüchtlingstrom" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechter Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    27.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Ernst-Barlach-Straße, an der Haltestelle Schweriner Ring stadteinwärts, wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand gemeldet. Dieser richtete sich gegen politische Gegner*innen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Pöbelei in Lichtenberg Mitte

    27.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Rummelsburger Straße Ecke Lückstraße wurde eine Frau of Color von zwei älteren weißen Frauen rassistisch angepöbelt.

    Sie lief mit Kinderwagen Richtung Ampel, wie ebenso eine weitere Frau mit Kind, beide of Color, als ihnen zwei ältere weiße Frauen entgegenkamen, von denen eine "überall nur noch Ausländer" murmelte. Von einer der Frauen of Color darauf angesprochen taten sie zunächst unwissend. Auf weitere Nachfrage bekräftigte eine der beiden aber "Ja, ist doch so!". Auf die Frage woran sie festmache, dass die Frau Ausländerin sei, antwortete sie "sieht man doch". Die Frau of Color wies sie darauf hin, dass ihr Äußeres nichts mit ihrer Staatsangehörigkeit zu tun habe und dass sie Deutsche sei, woraus sich eine Diskussion entspann. Die ältere weiße Frau fragte, warum sie nun herumdiskutiere, worauf die Frau of Color antwortete, dass sie sie lediglich darauf aufmerksam mache, dass diese Aussage rassistisch war. Die ältere weiße Frau winkte ab und ging weg.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistischer Aufkleber in Karlshorst

    27.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Ilsestraße wurde ein rassistisches Aufklebermotiv mit der Aufschrift "Vielfalt tötet" aus einem extrem rechten Versand gemeldet.

    Quelle: Berliner Register
  • Rassistischer Aufkleber in Lichtenberg Mitte

    27.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Lückstraße wurde an einer Ampel ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Refugees not welcome. Bring your families home" entdeckt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechte Aufkleber in Lichtenberg-Nord

    26.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Anton-Saefkow-Platz wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Support your local Anti-Antifa" gefunden. Darauf waren durchgestrichene Symbole für die Antifaschistische Aktion, Black Lives Matter und Anarchie abgebildet.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Anti-Schwarzer Rassismus und Sexismus in Friedrichsfelde Ost

    25.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der S-Bahn in Friedrichsfelde-Ost ereignete sich eine Anti-Schwarze und sexistische Grenzüberschreitung. Ein Mann lief in der S-Bahn einer Schwarzen Frau hinterher, die an der letzten Tür das Waggons stehen blieb. Er stricht ihr mit der Hand über den Kopf, wobei sie sich wegduckte, wahrscheinlich um die Berührung abzuwehren. Sie lief dann zu einer anderen Tür. Eine mitfahrende Frau, die die Situation beobachtet hatte, sprach den Mann an: "Belästigen Sie gerade die Frau?" Was dieser mit "ja" beantwortete. Die Person forderte ihn dazu auf, damit aufzuhören, worauf der Mann entgegnete: "Das ist aber meine Frau.", was die Mitfahrerin mit "Trotzdem!" konterte. Die Schwarze Frau sagte "Das ist nicht mein Mann. Ich kenne ihn nicht". Dann stiegen beide aus, wobei die Frau verschüchtert und etwas gehetzt wirkte.

    Das ungefragte In-die-Haare-Fassen bei Schwarzen Menschen ist eine Form von Alltagsrassismus, die persönliche Grenzen und die körperliche Selbstbestimmung verletzt, koloniale Machtstrukturen reproduziert und Betroffene zu exotischen Objekten degradiert. Die Wirkung für die Betroffenen ist oft verletzend und diskriminierend, unabhängig von der Intention der ausübenden Person.

    Quelle: Berliner Register
  • Extrem rechte und NS-verherrlichende Propaganda in Lichtenberg-Nord

    25.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf einer Tafel, die Informationen zum "MfS" beinhaltet, an der Ecke Ruschestraße / Gotlindestraße wurde eine mit schwarzer Farbe angebrachte Wolfsangel entdeckt.

    Die Wolfsangel wurde in der Zeit des Nationalsozialismus von nationalsozialistischen Organisationen und SS-Einheiten verwendet. Später wurde das Symbol von extrem rechten Organisationen benutzt, die in der Bundesrepublik Deutschland als verfassungsfeindlich eingestuft wurden. Die Wolfsangel ist somit wegen ihrer Geschichte ein Kennzeichen im Sinne der Strafnorm § 86a StGB (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) und deshalb in Verbindung mit einer verbotenen Organisation strafbar.

    Auf einem Müllcontainer in der Alfred-Jung-Straße Ecke Paul-Junius-Straße wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Online-Versandhandel gefunden, der im Stil eines Ortsschildes gestaltet war. Darauf stand "Heimatliebe". Darunter durchgestrichen "Grün-Linker Schwachsinn".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Aufkleber gegen politische Gegner*innen im Fennpfuhl

    23.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Kurt-Lade-Straße Ecke Franz-Jacob-Straße wurde der Schriftzug "1161" auf einem Glascontainer entdeckt und unkenntlich gemacht. Der extrem rechte Zahlencode steht für "Anti-antifaschistische Aktion".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistischer Angriff in der Frankfurter Allee

    23.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Frankfurter Allee soll am Nachmittag ein 56-jähriger Mann einen 50- und einen 39-jährigen rassistisch beleidigt, Passant*innen angespuckt und vom Boden aufgehobene Gegenstände in deren Richtung geworfen haben. Aufgrund einer gemeldeten Schlägerei kamen Polizeikräfte hinzu. Der Tatverdächtige spuckte in Richtung zweier Polizeikräfte und beleidigte diese. Ihm wurden eine Spuckschutzhaube und Handfesseln angelegt. Der Mann kam kurzfristig in einen Polizeigewahrsam und wurde anschließend entlassen. Die weiteren Ermittlungen übernahm der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0902 vom 24.7.2026
  • Extrem rechte Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    22.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Ribnitzer Straße wurden zwei extrem rechte Aufkleber mit einer Schwarz-Weiß-Roten Fahne im Hintergrund gefunden und entfernt. Einer hatte die Aufschrift "Kein Verbot für Schwarz-Weiß-Rot" und der andere "Antifa-freie Zone", beide in Frakturschrift. Auf dem zweiten Aufkleber waren außerdem ein durchgestrichener Punk, ein durchgestrichenes Logo der Antifaschistischen Aktion und eine durchgestrichene symbolisierte nicht-binäre Person zu sehen. Der Aufkleber kann also auch als queerfeindlich verstanden werden.

    In der Ribnitzer Straße Ecke Wustrower Straße wurde außerdem ein Aufkleber der jungen Berliner Neonazigruppe "Deutsche Patrioten Voran" entdeckt und entfernt. Darauf war das Gruppenlogo inklusive eines Reichsadlers abgebildet.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Aufkleber in Karlshorst

    22.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Ilsestraße und in der Marksburgstraße wurden insgesamt fünf extrem rechte, rassistische Aufkleber aus einem extrem rechten Versand gemeldet. Auf den Motiven standen Parolen wie "Sommer, Sonne, Remigration" (2x), "Gemeinwohl statt Asylprofiteure", "Abschieben schafft Wohnraum" und "Unser Land zuerst".

    Quelle: Berliner Register
  • Schmierereien gegen Antifaschismus in Lichtenberg-Nord

    22.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Grenzgraben hinter dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde Richtung Allee der Kosmonauten wurden etwa zehn Schmierereien gesichtet, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richten (1161 und AAFA, beides steht für "Anti-antifaschistische Aktion").

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Hakenkreuz in Lichtenberg-Nord

    21.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf einem Rohr am Friedrichsfelde-Lichtenberger Grenzgraben wurde ein Hakenkreuz entdeckt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Neonaziaufkleber in Alt-Hohenschönhausen

    21.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An einem Laternenmast in der Ferdinand-Schulze-Straße (auf Höhe des ehemaligen Baumarkts) wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand gemeldet. Auf dem Motiv war die gegen Antifaschismus gerichtete Parole "Antifa freie-Zone" in Kombination mit einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge zu sehen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Pöbelei gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten am Bahnhof Lichtenberg

    21.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Um etwa 12 Uhr ereignete sich eine gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichtete Pöbelei am Bahnhof Lichtenberg. Die Mitarbeiterin einer Beratungsstelle begleitete eine Schwarze Frau, die den Kinderwagen mit ihrer 3-jährigen Tochter schob, durch den S-Bahnhof Lichtenberg zu einer Beratungsstelle im Weitlingkiez. Auf Höhe des Taxistands schrie ein Mann, der ca. 50 Meter entfernt stand, laut: "Scheiß Linke! Scheiß Faschisten!" und schaute wütend in ihre Richtung. Anschließend entfernte er sich und ging in den Bahnhof.

    Quelle: Berliner Register
  • Schmierereien der Neonazipartei "Der III. Weg" am S-Bahnhof Hohenschönhausen

    21.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am S-Bahnhof Hohenschönhausen wurden zwei, in weißer Farbe auf einem Getränkeautomaten auf dem Bahnsteig aufgesprühte, Schmierereien der Neonazipartei "Der III. Weg" gemeldet. In einem Fall war ein Ehrenkranz mit "III. Weg" zu sehen. Im anderen Fall der Schriftzug "Der III. Weg".

    In der Zingsterstraße wurde zudem ein Aufkleber von der Jugendorganisation des "III. Wegs", der "NRJ" ("Nationalrevolutionäre Jugend"), mit der Aufschrift "Vaterland - Erbe und Schicksal" gefunden und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Schmiererei der Neonazipartei "Der III. Weg" in Wartenberg

    20.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Dorfstraße in Wartenberg wurde ein in schwarzer Farbe aufgesprühter Schriftzug der Neonazipartei "Der III. Weg" gemeldet. In selbstdarstellerischer Weise war dort "Der dritte Weg!" zu lesen.

    In der Zingster Straße, Ecke Barther Straße wurden zudem zwei Aufkleber des "Der III. Weg" gefunden und entfernt. Auf diesen standen die Parolen "Kriminelle Ausländer raus!" und "Der III. Weg - National, revolutionär, sozialistisch".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • "III. Weg"-Propaganda in Neu-Hohenschönhausen

    19.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In Neu-Hohenschönhausen wurden sechs große Aufkleber der Neonazi-Parte "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Sie befanden sich an der Tram-Haltestelle Prerower Platz, am Linden-Center bis hin zur Wustrower Straße.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • NS-verherrlichende Sprüherei in Lichtenberg-Nord

    19.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Vor dem Theater an der Parkaue wurde eine "Asow"-Wolfsangel auf den Boden gesprüht und somit der Nationalsozialismus verherrlicht. Die Wolfsangel ist ein vielfach verwendetes Symbol der extremen Rechten. Im Nationalsozialismus wurde diese u.a. von der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" verwendet. Das Symbol soll Wehrhaftigkeit ausdrücken.

    Quelle: Berliner Register
  • Infostand der Neonazipartei "Die Heimat" am Bahnhof Lichtenberg

    18.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf dem Eugeniu-Botnari-Platz, dem Vorplatz des Bahnhofs Lichtenberg, wurde ein Infostand der Neonazi-Partei "Die Heimat", betreut von 3-4 Männern und einer Frau, gesehen. Sie warben dort mit einem Aufsteller mit der Aufschrift "Werde Heimatschützer" für sich.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Schwulenfeindliche Pöbelei in Lichtenberg-Mitte

    18.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Einbeckerstraße wurde ein schwules Paar homophob angepöbelt. Als die beiden Männer um etwa 22 Uhr händchenhaltend an einem Imbiss vorbei liefen, riefen vor dem Imbiss sitzende Gäste ihnen hinterher: "Herr Spahn, ihr Kind ist da".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Anti-astiatischer Rassismus, Beleidigung und Bedrohung in der Tram M8

    17.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am 17.07.2026 kam es in der Tram-Linie M8 zwischen den Haltestellen Dong Xuan Center und S-Bahnhof Lichtenberg zu einer rassistischen Beleidigung und Bedrohung durch eine Gruppe von fünf Männern. Diese fielen in der Straßenbahn durch eine aggressive Grundhaltung und lautes Pöbeln auf. Die Gruppe äußerte lautstark rassistische Diskriminierungen, die sich gezielt gegen eine asiatisch gelesene Person richteten.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Aufkleber gegen Antifaschismus in Alt-Hohenschönhausen

    17.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An der Tram-Haltestelle Hohenschönhauser Straße (M5, M6), stadtauswärts, wurde ein extrem rechter und gegen Antifaschismus gerichteter Aufkleber mit der Aufschrift “Keinen Bock auf Antifa“ gemeldet.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Aufkleber von Neonazigruppierung in Lichtenberg-Nord

    16.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An einer Bus-Ersatzhaltestelle am Evangelischen Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge wurde ein Aufkleber der Neonazigruppierung "Jägertruppe Berlin-Brandenburg" gefunden und entfernt. Daneben klebte auch ein anti-muslimischer Aufkleber mit der Parole "Muslimisierung? Nein Danke!".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • NS-verherrlichende und gegen Antifaschismus gerichtete Propaganda in Lichtenberg-Nord

    15.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Friedrichsfelder/Lichtenberger Grenzgraben, Herzberge, entlang der Rohre wurden zuletzt immer wieder neonazistische Schmierereien festgestellt und gemeldet. Dabei handelte es sich um die Neonazizahlencodes "88" und "1161" sowie um gegen politische Gegner*innen gerichtete oder NS-verherrlichende Kürzel wie "SS", "Fck Zkn", "aafa", "Zkn bxn", "HH" u.v.m. Auch Aufkleber aus einem bekannten Neonaziversand wurden entdeckt - z.B. mit der Parole "Braun ist bunt genug" in Kombination mit einem eisernen Kreuz.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Queerfeindliche und gegen Antifaschismus gerichtete Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen

    14.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An der Tramhaltestelle Judith-Auer-Straße wurden erneut zwei extrem rechte Aufkleber gemeldet. Auf einem Motiv war die gegen Antifaschist*innen gerichtete Parole "FCK Antifa" zu lesen, auf dem anderen Motiv wurde sich queerfeindlich mit dem Slogan "Stolz statt bunt - Identität braucht keinen Regenbogen" positioniert.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Schmiererei gegen Antifaschismus in Lichtenberg-Nord

    14.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Gotlindestraße Ecke Plonzstraße wurde der neonazistische Zahlencode "1161" auf einem Mülleimer gemeldet.

    Auch an der Bushaltestelle Kriemhildstraße der Linie 256 wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
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