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Register Lichtenberg

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Vorfalls-Chronik


  • Extrem rechte Aufkleber in Lichtenberg-Mitte

    02.03.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Kiezgarten in der Fischerstraße wurde ein antifeministischer Aufkleber mit der Aufschrift "Gender mich nicht voll" entdeckt und entfernt. Dieser kommt aus einem extrem rechten Versandhandel.

    An einem Supermarkt gegenüber vom Bahnhof Lichtenberg wurde ein gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichteter Aufkleber gefunden und entfernt. Auf dem Motiv stand "FCK Antifa".

    In der Weitlingstraße Ecke Münsterlandplatz wurde ein Aufkleber des extrem rechten "Wilhelm Kachel"-Versandes mit der Aufschrift "Goldene Regel: Deutschland zuerst" gemeldet.

    Und in der Archenholdstraße wurde ein Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" mit dem Motiv "Islamisierung? Nicht mit uns!" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Beleidigung und Diskriminierung im Fennpfuhl

    01.03.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In einer Straßenbahn der Linie M13 (Richtung Virchow-Klinikum) kam es an der Haltestelle Möllendorffstraße/Storkower Straße zu einem rassistischen Vorfall. Beim Einsteigen in die volle Bahn äußerte eine Frau im Beisein mehrerer Fahrgäste halblaut, aber deutlich vernehmbar, die Beleidigung: „Meine Fresse. Scheiß T*rken“. Die Äußerung bezog sich offenbar auf Menschen im Einstiegsbereich.

    ​Beim späteren Verlassen der Bahn trat dieselbe Person gegen die Tasche einer Woman of Color, die auf dem Boden stand. Als eine Zeugin die Frau auf ihr Verhalten ansprach, reagierte diese nicht weiter und stieg aus.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistischer Aufkleber im Weitlingkiez

    01.03.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Sophienstraße wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt, der eine sogenannte "Talahon-freie Zone" ausrief. Das Wort Talahon ist ein Slang-Ausdruck für arabische, junge Männer und wurde an dieser Stelle abwertend gebraucht.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistischer Aufkleber am Roederplatz

    28.02.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Roederplatz wurde ein rassistisches Aufklebermotiv aus einem Neonazi-Versand mit der Parole "Stop the white genocide - White lives matter" gefunden und entfernt. "White Lives Matter" ist ein Slogan, der als Gegenpart zur "Black Lives Matter"-Bewegung benutzt wird. Die "Black Lives Matter"-Bewegung organisiert Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt. Sie thematisiert dabei anti-Schwarzen Rassismus in der Gesellschaft. "White Lives Matter" hingegen wird von weißen extrem rechten Gruppierungen benutzt, die sich überlegen fühlen und den Slogan für sich umdeuten.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Neonaziaufkleber in Alt-Lichtenberg

    27.02.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Schottstraße Ecke Rüdigerstraße wurden verschiedene Aufkleber aus einem Neonazi-Versand bzw. von der Jugendorganisation der extrem rechten Partei "Die Heimat" (ehemals "NPD") - den "Jungen Nationalisten" ("JN") entdeckt und entfernt. Auf einem Motiv war die Parole "NS-Zone" in Kombination mit einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge und einem durchgestrichenen Punk, einem durchgestrichenen Hammer & Sichel-Symbol und einem durchgestrichenen Logo der antirassistischen "Black lives matter"-Bewegung zu sehen. Zwei andere Aufkleber stellten die Reichsflagge in schwarz-weiß-rot dar. Auf einem weiteren Motiv stand die gegen politische Gegner*innen gerichtete Parole "Good night left side". Außerdem war ein Aufkleber mit dem Logo der "Jungen Nationalisten" mit dabei, sowie drei Aufkleber aus der Fanszene des Hohenschönhausener Regionalligisten BFC Dynamo (Motive: "Ultras BFC", "BFC Dynamo - Unser Leben" und "BFC - Alles für Dynamo"). Alle Aufkleber waren in einer Reihe auf einer Regenrinne aufgeklebt worden.

    Die "NS-Zone"-Aufkleber wurden am gleichen Tag auch noch an anderen Stellen in der Schottstraße von weiteren Bürger*innen gemeldet. Ebenfalls in der Rüdigerstraße Ecke Plonzstraße wurden Nazi-Aufkleber in Form von den Motiven "NS-Zone", "Reichsflagge" und "Kein Verbot für Schwarz-Weiß-Rot" gemeldet.

    Quelle: Berliner Register, Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Reichskriegsflagge in Fennpfuhl

    27.02.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Bernhard-Bästlein-Straße wurde eine Reichskriegsflagge gemeldet. Die Flagge war im Fenster einer Privatwohnung aufgehängt und von der Straße aus für Passant*innen deutlich sichtbar.

    Die Reichskriegsflagge dient in der extrem rechten Szene häufig als Ersatzsymbol für verbotene Kennzeichen und als Ausdruck einer demokratiefeindlichen Gesinnung. Durch die Platzierung im Fenster wird der öffentliche Raum mit dieser Symbolik markiert.

    Quelle: Lichtenberger Register, Gangway
  • Extrem rechte Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    25.02.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am S-Bahnhof Hohenschönhausen wurden auf der Falkenberger Chaussee zwei extrem rechte Aufkleber gemeldet und entfernt. Auf dem gegen politische Gegner*innen gerichteten Motiv stand "We hate Antifa". Auf dem anderen Motiv war die nationalistische Parole "Ich bin stolz ein Deutscher zu sein" zu lesen.

    Zudem wurde in der Randowstraße im Randowpark ein rassistischer Aufkleber gefunden und entfernt. Auf dem Motiv war zu lesen: "Deutschland liegt Dir am Herzen? Remigration! - Illegale Migration stoppen, für ein sicheres Deutschland!".

    Quelle: Lichtenberger Register, Gangway
  • Trans-feindlicher Aufkleber in Friedrichsfelde

    25.02.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf der Dathepromenade wurde ein trans-feindlicher Aufkleber mit der Aufschrift "Es gibt nur zwei Geschlechter" entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv war zudem das Konterfei der "AfD"-Politikerin Beatrix von Storch abgebildet.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechter Aufkleber im Fennpfuhl

    24.02.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Paul-Junius-Straße wurden auf einem "Grillen verboten"-Parkschild drei Aufkleber aus einem Neonazi-Versand mit zum Teil rassistischen Inhalten gemeldet. Ein Aufkleber imitierte das Design der antirassistischen Initiative "Kein Mensch ist illegal" und stellte mit dem Spruch "Sozialstaat und offene Grenzen schließen sich aus" Migrant*innen pauschal als Belastung dar. Auf den beiden anderen Motiven waren die Parolen "Heimat schützen - Familie, Volk, Identität" und "Defend europe" zu lesen. Zudem wurden auf dem Schild auch noch zwei Sprachen, auf die die Aufschrift "Grillen verboten" übersetzt worden war, durchgestrichen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechte Propaganda in Briefkasten einer JFE in Neu-Hohenschönhausen

    23.02.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Im Briefkasten einer Jugendfreizeiteinrichtung in Neu-Hohenschönhausen wurde ein Heft mit dem Titel "Schöpfung – Gestern und morgen: Die Erde – unser Lebensraum" von Dr. Gustav Krüger aufgefunden. Als Herausgeber firmiert der Verein "Die Deutschen Konservativen e.V." (Sonderausgabe des "Deutschland-Magazins").

    Der Herausgeberverein "Die Deutschen Konservativen e.V." wurde über Jahre hinweg in Verfassungsschutzberichten als rechtsextremistisch eingestuft und steht für einen aggressiven Nationalismus sowie geschichtsrevisionistische Positionen. Das eingeworfene Material nutzt eine scheinbar ökologisch-konservative Rhetorik ("Bewahrung der Schöpfung"), um extrem rechtes Gedankengut anschlussfähig zu machen und im vorpolitischen Raum – hier gezielt in einer Einrichtung für Jugendliche – Einfluss zu gewinnen.

    Der gezielte Einwurf in eine Jugendeinrichtung kann als Versuch gewertet werden, junge Menschen mit demokratiefeindlichen Inhalten zu konfrontieren und den öffentlichen Raum ideologisch zu besetzen.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rassistische Aufkleber in Rummelsburg

    23.02.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Zobtener Straße Ecke Schlichtalle wurden mehrere Aufkleber mit rassistischen und nationalistischen Inhalten aus extrem rechten Versänden gefunden und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Hakenkreuz-Schmiererei am Nibelungenpark

    22.02.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf der Sportanlage am Nibelungenpark wurde auf einer steinernen Sitzgelegenheit ein in weißer Farbe gesprühtes Hakenkreuz gemeldet.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • NS-verharmlosende Propaganda im Weitlingkiez

    22.02.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Magaretenstraße wurde ein NS-verharmlosender Ausdruck entdeckt und entfernt. Er zeigte das Plakat zum Film "Er ist wieder da" in abgeänderter Form. Zu sehen ist eine stilisierte Hitler-Darstellung, die eine Kufiya trägt. Diese Darstellung stellt eine Verharmlosung der NS-Verbrechen dar und enthält zudem eine rassistische Dimension.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Beleidigung von Kindern und Jugendlichen im Weitlingkiez

    21.02.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Vor einem Supermarkt in der Weitlingstraße beleidigte ein aggressiver Mann migrantisch gelesene Kinder und Jugendliche in Begleitung einer älteren Frau in rassistischer Art und Weise. Er wurde vom Personal aus dem Supermarkt verwiesen. Die Polizei war auch vor Ort.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Hakenkreuz-Schmiererei im Kaskelkiez

    18.02.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Buchberger Straße Ecke Coppistraße wurde ein auf einem Stromkasten aufgesprühtes Hakenkreuz gemeldet.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • "Nazi Kiez"-Sprüherei in Wartenberg

    17.02.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Berl in Wartenberg wurde ein in weißer Farbe aufgesprühter "Nazi Kiez"-Schriftzug auf einem Altkleidercontainer gemeldet.

    Quelle: Lichtenberger Register, RAA
  • LGBTIQ*-feindlicher Flyer in Briefkasten einer JFE und extrem rechte Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    16.02.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In den Briefkasten einer Jugendfreizeiteinrichtung in Hohenschönhausen wurde erneut ein LGBTIQ*feindlicher Flyer eingeworfen. Der Flyer stammte vom LGBTIQ*feindlichen und rechtspopulistischen Aktionsbündnis "Demo für Alle" und war mit der Parole "Sexuelle Identität gehört nicht ins Grundgesetz!" betitelt. Darauf wird gegen eine grundgesetzliche Verankerung der selbstbestimmten sexuellen Identität von Menschen aus der LGBTIQ*-Community im Grundgesetz gehetzt.

    In der Ribnitzer Straße wurden auf der Rückseite eines Supermarktes erneut zwei verschiedene Aufklebermotive der extremen Rechten gefunden und entfernt. Einmal wurde ein Aufkleber aus einem Naziversand mit der antimuslimischen Aufschrift "Habibifreie Zone - Hier wird Deutsch gesprochen!" in Kombination mit einem Reichsadler und einmal ein Motiv der extrem rechten "EinProzent"-Kampagne mit der Aufschrift "Hier wurde linksextreme Propaganda entfernt - Unsere Heimat ist nicht verhandelber" gemeldet.

    Quelle: Lichtenberger Register, JFE, Bürger*in
  • Rassistische Beleidigung und Bedrohung im Weitlingkiez

    16.02.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Vor einem Supermarkt in der Weitlingstraße kam es zu einem rassistischen Vorfall. Ein weißer Mann beleidigte eine Person mit karibischen Wurzeln massiv rassistisch und sprach der betroffenen Person das Aufenthaltsrecht ab („illegal“).

    ​Zusätzlich zu den verbalen Angriffen untermauerte der Mann seine Drohungen mit einer deutlichen Gewaltgeste, indem er sich mit dem Finger über den Hals fuhr (Symbolisieren des Halsabschneidens).

    Quelle: Berliner Register, Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechte Aufkleber in Lichtenberg-Mitte

    15.02.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am S-Bahnhof Lichtenberg wurde ein Aufkleber einer extrem rechten Modemarke mit der Aufschrift "Heimatliebe" in Kombination mit einem Adler gemeldet und entfernt.

    In der Sewanstraße wurde auf dem Parkplatz eines Supermarktes ein gegen Antifaschist*innen gerichteter Aufkleber mit der Aufschrift "Fuck Antifa" gemeldet.

    An einer Gaststätte in Alt-Friedrichsfelde wurde ein NS-verherrlichender Aufkleber mit einer Reichsflagge, einem Reichsadler in Kombination mit einem Logo des BFC Dynamo und der Aufschrift "Campino" gefunden.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Hakenkreuz-Tattoo und Aufkleber vom "III.Weg" in Alt-Hohenschönhausen

    15.02.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In einem Fitness-Studio zeigte eine Person beim Krafttraining offen eine Hakenkreuz-Tätowierung am Unterschenkel.

    In der Konrad-Wolf-Straße Ecke Orankestraße wurde ein großer Aufkleber der Neonazi-Partei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Das Motiv stammte vom Berliner Stützpunkt des "Der III. Weg" und beinhaltete die Aufschrift "National, revolutionär, sozialistisch".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Hakenkreuze und SS-Runen in Neu-Hohenschönhausen

    14.02.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Vincent-van-Gogh-Straße Ecke Seehausener Straße wurden zahlreiche in den auf den parkenden Autos liegenden Schnee geschriebene Hakenkreuze, SS-Runen und ein "Adolf Hitler"-Schriftzug entdeckt und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Bedrohung in der U5 auf Höhe des Bahnhofs Lichtenberg

    14.02.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In einer Bahn der Linie U5 (Fahrtrichtung stadteinwärts) kam es auf Höhe des Bahnhofs Lichtenberg zu einer massiven verbalen Attacke eines weißen Mannes gegen eine Person of Color (BIPoC). Der*die Zeug*in stieg bei bereits laufender Auseinandersetzung zu.

    ​Der Täter schrie die betroffene Person wiederholt rassistisch an. Dabei fielen Sätze wie: „Sprich Deutsch mit mir, du Affe, wir sind hier nicht im Dschungel, wir sind hier in Deutschland“ sowie „Ich bin ein richtiger Deutscher, nicht so wie du“. Durch die Entmenschlichung („Affe“, „Dschungel“) und die rassistische Ausgrenzung („kein richtiger Deutscher“) wurde ein deutliches Machtgefälle sowie eine völkische Gesinnung artikuliert.

    ​Im Verlauf des Konflikts kam es zu einer Gewaltandrohung, bei der beide Parteien verbalisierten, die Bahn für eine physische Konfrontation verlassen zu wollen. Der Täter verließ die Bahn schließlich an der Haltestelle Frankfurter Tor.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechte Aufkleber im Ostseeviertel

    10.02.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Ribnitzer Straße wurden auf der Rückseite eines Supermarktes erneut zwei verschiedene Aufklebermotive der extremen Rechten gefunden und entfernt. Einmal wurde eine NS-verherrlichende "Reichsflagge" in Kombination mit dem Spruch "Gott mit uns" verklebt und einmal ein Motiv der extrem rechten "EinProzent"-Kampagne.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Anti-antifaschistische Schmiererei und Aufkleber in Lichtenberg-Nord

    09.02.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Guntherstraße wurde auf einer Hauswand der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt.

    In der Wartenbergstraße wurde an einem Verkehrsschild ein gegen Antifaschist*innen gerichteter Aufkleber der extremen Rechten gefunden und entfernt. Auf dem Motiv stand "FCK Antifa".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten in Lichtenberg-Mitte

    09.02.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Franz-Mett-Straße wurden erneut drei extrem rechte Aufkleber aus einem Rechtsrockversand entdeckt und entfernt. Das Motiv "Überklebt Du Zecke" richtete sich gegen Antifaschist*innen, Anarchist*innen und Kommunist*innen/Sozialist*innen und betitelt diese in entmenschlichender Form als "Zecken".

    Der Aufkleber stammte vom Rechtsrocklabel "Rock-o-Rama Records". Dieses Label war in den frühen 1980er Jahren ein bedeutender Vertrieb für deutschen und finnischen Punk und später für Rechtsrock. Mitte der 1990er Jahre wurde Rock-O-Rama vom Bundesamt für Verfassungsschutz als europaweit größter Hersteller und Vertrieb extrem rechter Musik bezeichnet.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten in Lichtenberg-Mitte

    07.02.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Mellenseestraße wurden auf Verkehrsschildern erneut zwei extrem rechte Aufkleber aus einem Rechtsrockversand entdeckt und entfernt. Das Motiv "Überklebt Du Zecke" richtete sich gegen Antifaschist*innen, Anarchist*innen und Kommunist*innen/Sozialist*innen und betitelt diese in entmenschlichender Form als "Zecken".

    Der Aufkleber stammte vom Rechtsrocklabel "Rock-o-Rama Records". Dieses Label war in den frühen 1980er Jahren ein bedeutender Vertrieb für deutschen und finnischen Punk und später für Rechtsrock. Mitte der 1990er Jahre wurde Rock-O-Rama vom Bundesamt für Verfassungsschutz als europaweit größter Hersteller und Vertrieb extrem rechter Musik bezeichnet.

    Auf einem Stromkasten in der Pfarrstraße wurde zudem ein Aufkleber eines extrem rechten Onlinehandels mit der Aufschrift "Antifaverbot jetzt" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechter Aufkleber in Fennpfuhl

    06.02.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Im Fennpfuhl Park, nahe der Paul-Junius-Straße, wurde ein Aufkleber der extremen Rechten entdeckt und entfernt. Dieser richtet sich gegen die Grünen und titelt den extrem rechten und nationalsozialistisch geprägten Kampfbegriff: "Volksverrat".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten in Lichtenberg-Mitte

    05.02.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Mellenseestraße wurden auf Verkehrsschildern drei extrem rechte Aufkleber aus einem Rechtsrockversand entdeckt und entfernt. Das Motiv "Überklebt Du Zecke" richtete sich gegen Antifaschist*innen, Anarchist*innen und Kommunist*innen/Sozialist*innen und betitelt diese in entmenschlichender Form als "Zecken".

    Der Aufkleber stammte vom Rechtsrocklabel "Rock-o-Rama Records". Dieses Label war in den frühen 1980er Jahren ein bedeutender Vertrieb für deutschen und finnischen Punk und später für Rechtsrock. Mitte der 1990er Jahre wurde Rock-O-Rama vom Bundesamt für Verfassungsschutz als europaweit größter Hersteller und Vertrieb extrem rechter Musik bezeichnet.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Anti-antifaschistischer Aufkleber im Weitlingkiez

    03.02.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Skandinavischen Straße wurde ein anti-antifaschistischer Aufkleber der extremen Rechten mit der Aufschrift "Hier wurde Antifa Propaganda überklebt" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Neonazi-Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    03.02.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf der Rückseite eines Einkaufscenters wurde ein Aufkleber aus einem Neonazi-Versand entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv war die Parole "Kniet nieder, die Deutschen kommen!" in Kombination mit einem Schlagring und einem darauf abgebildeten Eisernen Kreuz abgebildet. Der Aufkleber war in den Farben Schwarz-Weiß-Rot gestaltet.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Eingeritztes Hakenkreuz in Lichtenberg-Nord

    01.02.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Atzpodienstraße wurde ein in eine Fensterbank geritztes Hakenkreuz gemeldet.

    Das Verwenden von Hakenkreuzen ist in Deutschland gemäß § 86a StGB grundsätzlich strafbar. Das öffentliche Zeigen, Verbreiten oder Verwenden auf Kleidung, Flaggen oder im Internet wird mit Freiheitsstrafen bis zu drei Jahren oder Geldstrafen geahndet. Ausnahmen gelten nur für Kunst, Forschung, Lehre und die staatsbürgerliche Aufklärung.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistischer Aufkleber in Lichtenberg-Mitte

    01.02.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An der Bushaltestelle Balatonstraße wurde ein rassistischer Aufkleber mit dem Motiv "Sommer, Sonne, Remigration (millionenfach)" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Anti-antifaschistische Aufkleber in Lichtenberg-Mitte

    30.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Archibaldweg an der Treppe runter zur S-Bahn-Haltestelle Nöldnerplatz und in der Kaskelstraße wurde je ein Aufkleber eines extrem rechten Onlinehandels mit der Aufschrift "Antifaverbot jetzt" entdeckt und entfernt. Auch an einem Mülleimer an der Bushaltestelle Lückstraße Ecke Archibaldweg und in der Weitlingstraße wurden zwei weitere Exemplare gefunden und entfernt.

    In der Straße Alt-Friedrichsfelde wurden auf einem Stromkasten und auf einem Briefkasten der "PIN AG" zudem drei gegen politische Gegner*innen gerichtete Aufkleber aus extrem rechten Versänden gefunden und entfernt. Auf den Motiven stand "Fck Antifa", "Good night left side" mit einem Konterfei von Donald Trump und "Mir stinken die Linken" in Kombination mit einem Stinktier.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • "JN"-Aufkleber im Fennpfuhl

    30.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Franz-Jacob-Straße Ecke Landsberger Allee wurde ein Aufkleber der neonazistischen Jugendorganisation "Junge Nationalisten" ("JN") der extrem rechten Partei "Die Heimat" (ehemals "NPD") entdeckt und entfernt. Der Aufkleber war von deren Kampagne "Schülersprecher.info", die sich an Jugendliche richtete, und hatte den Slogan "Das ist die deutsche Minderheit in unseren Schulen" und "Wehr dich!". Abgebildet waren eine Vielzahl von schwarzen Menschen und in der Mitte zwei weiße Menschen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • NS-verherrlichende Schmierereien in Linienbus in Alt-Hohenschönhausen

    29.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In einem Bus der Linie 294 wurden zwischen den Haltestellen Alt-Hohenschönhausen und Rhinstraße/Gärtnerstraße auf der Rückseite eines Sitzplatzes diverse neonazistische und zum Teil verfassungswidrige Schmierereien entdeckt. Es wurden die neonazistischen Szenecodes 18 (="Adolf Hitler"), 88 (="Heil Hitler"), 444 (="Deutschland den Deutschen"), 1161 (="Anti-antifaschistische Aktion") und ein Hakenkreuz dokumentiert. Daneben befand sich in der gleichen Schrift zudem der Schriftzug "AfD". Der Fahrer wurde beim Aussteigen von der meldenden Person auf die Schmierereien aufmerksam gemacht.

    Das Verwenden von Hakenkreuzen ist in Deutschland gemäß § 86a StGB grundsätzlich strafbar. Das öffentliche Zeigen, Verbreiten oder Verwenden auf Kleidung, Flaggen oder im Internet wird mit Freiheitsstrafen bis zu drei Jahren oder Geldstrafen geahndet. Ausnahmen gelten nur für Kunst, Forschung, Lehre und die staatsbürgerliche Aufklärung.

    Quelle: Berliner Register
  • Anti-antifaschistische Aufkleber in Lichtenberg-Mitte

    28.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Nöldnerplatz und in der Pfarrstraße wurde je ein Aufkleber eines extrem rechten Onlinehandels mit der Aufschrift "Antifaverbot jetzt" entdeckt und entfernt. Auch in der Eitelstraße Ecke Ruprechtstraße wurden auf einem Verkehrsschild drei Exemplare des Motivs "Antifaverbot jetzt" gemeldet und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechte Aufkleber im Ostseeviertel

    27.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Ribnitzer Straße wurden u.a. auf der Rückseite eines Supermarktes erneut verschiedene Aufklebermotive der extremen Rechten gefunden und größtenteils entfernt. Zweimal wurde eine NS-verherrlichende "Reichskriegsflagge" verklebt, zweimal das gegen politische Gegner*innen gerichtete Motiv "Enkel gegen Links" und einmal ein Motiv der extrem rechten "EinProzent"-Kampagne.

    Direkt neben den neonazistischen bzw. extrem rechten Aufklebermotiven wurde auch zweimal ein Aufkleber der Jugendorganisation der AfD, der "Generation Deutschland", und einmal das Motiv "Linksextremismus stoppen - AfD" entdeckt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechter Aufkleber in Friedrichsfelde

    27.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Franz-Mett-Straße Ecke Elfriede-Tygör-Straße wurde ein extrem rechter Aufkleber aus einem Rechtsrockversand entdeckt und entfernt. Das Motiv "Überklebt Du Zecke" richtete sich gegen Antifaschist*innen, Anarchist*innen und Kommunist*innen/Sozialist*innen und betitelt diese in entmenschlichender Form als "Zecken".

    Der Aufkleber stammte vom Rechtsrocklabel "Rock-o-Rama Records". Dieses Label war in den frühen 1980er Jahren ein bedeutender Vertrieb für deutschen und finnischen Punk und später für Rechtsrock. Mitte der 1990er Jahre wurde Rock-O-Rama vom Bundesamt für Verfassungsschutz als europaweit größter Hersteller und Vertrieb extrem rechter Musik bezeichnet.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Hakenkreuz an der Rummelsburger Bucht

    27.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Paul-und-Paula-Ufer wurde ein in weißer Farbe auf einen Mülleimer gesprühtes Hakenkreuz gemeldet.

    Das Verwenden, Verbreiten oder öffentliche Zeigen eines Hakenkreuzes ist in Deutschland grundsätzlich eine Straftat nach § 86a StGB, die mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe geahndet wird, da es ein verfassungswidriges Kennzeichen darstellt und verfassungsfeindliche Bestrebungen symbolisiert.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechter Flyer in Briefkasten einer JFE in Neu-Hohenschönhausen

    26.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In die Briefkästen einer Jugendfreizeiteinrichtung und einer weiteren in der Jugendarbeit tätigen Organisation in Hohenschönhausen wurden erneut extrem rechte Flyer eingeworfen. Der Flyer stammte vom LGBTIQ*feindlichen und rechtspopulistischen Aktionsbündnis "Demo für Alle" und stellte jegliche Abweichung von heterosexueller Elternschaft als Gefahr für das Kindeswohl dar. Der Flyer war mit der Parole "Tatort Kita - Der woke Angriff auf unsere Kinder" betitelt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • NS-verherrlichender Einschüchterungsversuch gegen JFE in Neu-Hohenschönhausen

    26.01.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Eine Jugendfreizeiteinrichtung in Neu-Hohenschönhausen erhielt eine per Handschrift an sie adressierte Postkarte eines extrem rechten Verlags.

    Die Karte wirbt für einen Comic zum Thema ​"Was war los in Nemmersdorf?". Dies bezieht sich auf das Massaker von Nemmersdorf im Oktober 1944. In Nemmersdorf (heute Majakowskoje, Russland) war eines der ersten deutschen Dörfer, die von der Roten Armee besetzt wurden. Nach der Rückeroberung durch die Wehrmacht wurden dort zahlreiche getötete Zivilisten gefunden. Dieses Ereignis wurde damals massiv von der NS-Propaganda instrumentalisiert, um den Widerstandswillen der Bevölkerung gegen die vorrückenden sowjetischen Truppen zu stärken. Die genauen Umstände und Opferzahlen sind unter Historiker*innen Gegenstand von Untersuchungen, wobei die NS-Berichterstattung nachweislich Übertreibungen und Inszenierungen enthielt. Der werbende Verlag wird von Verfassungsschutzbehörden und Expert*innen der extremen Rechten als Akteur der Neuen Rechten eingestuft und versucht häufig, geschichtspolitische Themen durch das Medium Comic neu zu besetzen. Auch mit dieser Karte wird ein typisches Narrativ extrem rechter und neurechter Kreise bedient, das behauptet, deutsche Opfererfahrungen würden in der offiziellen Geschichtsschreibung unterdrückt.

    Auf der Vorderseite der Karte ist ein im Comic-Stil gezeichneter Soldat in Wehrmachtsuniform abgebildet.

    ​Auf der Rückseite wurde ein Teil eines Aufklebers aus einem einschlägig bekannten Neonazi-Versand aufgeklebt. Die Illustration zeigt eine junge Frau mit blonden Flechtzöpfen im Stil des "Bundes deutscher Mädels" ("BDM") aus der NS-Zeit, die eine schwarz-weiß-rote Reichsflagge hält. ​Unten rechts ist das Logo einer Marke zu sehen, die ebenfalls dem extrem rechten Spektrum zugeordnet wird.

    Die personalisierte Zusendung der NS-verherrlichenden Karte kann als Einschüchterungsversuch gegenüber der Einrichtung verstanden werden. Die Einrichtung vertritt in ihrer alltäglichen Arbeit einen antidiskriminierenden und aufklärerischen Ansatz über die Gefahren der extremen Rechten gegenüber den dort verkehrenden Jugendlichen.

    Weiterhin wurden am Eingang der Jugendfreizeiteinrichtung zwei extrem rechte Aufkleber auf deren Briefkasten gefunden und entfernt. Ein Motiv richtete sich mit dem Slogan "Enkel gegen links" gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten. Das andere Motiv stammte aus einem Neonazi-Versand und beinhaltete die antimuslimische und rassistische Parole "Habibi-freie Zone - Hier wird Deutsch gesprochen!" in Kombination mit einem Reichsadler. Auf der Sporthalle nebenan klebten zwei weitere Aufkleber aus dem extrem rechten Spektrum.

    Quelle: Lichtenberger Register
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