Hakenkreuz-Schmiererei in Alt-Hohenschönhausen
An der Tramhaltestelle Oberseestraße in Richtung Hauptbahnhof wurde ein in lilaner Farbe aufgesprühtes Hakenkreuz gemeldet.
An der Tramhaltestelle Oberseestraße in Richtung Hauptbahnhof wurde ein in lilaner Farbe aufgesprühtes Hakenkreuz gemeldet.
Am Monimbo-Platz wurden auf einem Mülleimer zwei Aufkleber der Neonazipartei "Die Heimat" gefunden. Auf einem Motiv stand der rassistische Slogan "White lives matter" und auf dem anderen war eine LGBTIQ*-feindliche Abbildung zu sehen.
Auf dem Anton-Saefkow-Platz wurden 6 großflächig in schwarzer Farbe auf den Boden aufgesprühte Hakenkreuze gemeldet. Zudem wurde der neonazistische und gegen Antifaschist*innen gerichte Zahlencode "1161" sowie eine antimuslimische Sprüherei entdeckt. Die Neonazischmiereien wurden im Laufe des Tages von der Polizei übermalt.
In der Wartiner Straße wurde ein rassistischer Aufkleber aus einem extrem rechten Versand gefunden und entfernt. Auf dem Motiv stand der Slogan "Für die Gäste nur das Beste - Remigration Airlines".
In der Randowstraße Ecke Vincent-van-Gogh-Straße wurden mehrere gegen Antifaschismus gerichtete Aufkleber aus einem Neonaziversand gemeldet. Auf dem Motiv stand die Parole "Love animals, hate antifa".
In der Wiecker Straße wurde zudem ein rassistischer Aufkleber aus einem Neonaziversand mit der Aufschrift "Döp dödö döp - Sylt" in Kombination mit einem Reichsadler gefunden und entfernt. Das "Döp dödö döp" ist eine Anspielung auf den Gigi d'Agostino-Song „L’amour toujours“ ("Sylt-Song"), der im Sommer 2024 mit einer verfremdeten Version, die rassistische Parolen enthielt, neue Bekanntheit erlangte.
Am Gleis des S-Bahnhofs Nöldnerplatz wurden mehrere Anti-Antifa Aufkleber und ein sozialdarwinistisches Motiv "Linker Lump zur praktischen Arbeit" aus einem Neonaziversand entdeckt und entfernt. Der letztgenannte Aufkleber vermittelt die Botschaft, dass bestimmte Gruppen – hier politische Gegner*innen – weniger wert seien und „zur Arbeit gezwungen“ werden müssten. Dies entspricht sozialchauvinistischen oder hierarchischen Denkweisen, wie sie innerhalb der extremen Rechten verbreitet sind. Zudem ist die Zeichnung auf dem Motiv als queerfeindlich zu werten.
In der Atzpodienstraße wurde ein extrem rechter Aufkleber mit der rassistischen Forderung nach "Remigration" gefunden.
In der Kaskelstraße wurde ein extrem rechter, gegen Antifaschismus gerichteter Aufkleber mit der Aufschrift "We hate Antifa" und ein queerfeindlicher Aufkleber gefunden und entfernt.
Erneut wurden in Neu-Hohenschönhausen mehrere großflächige, NS-verherrlichende Graffiti gemeldet:
In der Crivitzer Straße Ecke Grevesmühler Straße wurden Stromkästen mit der schwarz-weiß-roten Reichsflagge und dem Schriftzug "Chromfaschisten", sowie dem Kürzel "CF" besprüht.
Zudem wurde dort auch ein in chrom gesprühtes Graffiti mit "CF" und der Parole "Adolf unvergessen" entdeckt.
In der Nähe eines dort gelegenen Jugendtreffs befand sich ebenfalls ein in schwarz-weiß-rot besprühter Stromkasten.
In der Kaskelstraße wurde erneut ein gegen Antifaschist*innen gerichteter Aufkleber mit dem Motiv "Antifa Verbot jetzt" gefunden und entfernt.
An der Tramhaltestelle Ribnitzer Straße Ecke Zingster Straße wurden zwei rassistische Aufklebermotive aus einem Neonaziversand entdeckt und entfernt. Auf diesen standen die Parolen "Tierschutz geht uns alle an. Islamisches Schächten ist Tierquälerei. Stoppt den Verkauf von Halal-Fleisch." und "Asylbetrüger nicht willkommen - Heimreise statt Einreise."
Hinter dem RIZ und neben dem RIZ in der Zingster Straße, wurden verschiedene Naziaufkleber und zwei Hakenkreuzschmierereien gemeldet, unkenntlich gemacht oder entfernt. Auf den Aufklebermotiven waren die Parolen "Antifa verbieten!", "Gendermainstream ist ein erfundener Scheissdreck", "Betrug verhindern, Stimmen retten, werde Wahlbeobachter" und eine schwarz-weiß-rote Reichsflagge zu sehen.
In der Siedlung Wartenberg, Straße 5, wurde erneut eine großflächig über eine Trafostation gesprühte Reichsflagge in schwarz-weiß-rot in Kombination mit dem Schriftzug "NS-Dorf" gemeldet. Hier wurde erstmals die Signatur "CF", welche anscheinend für "Chromfaschisten" steht im Zusammenhang mit der Sprüherei verwendet. Zudem wurden auch mehrere Strommasten mit der Farbkombination schwarz-weiß-rot besprüht.
Im Umfeld des Skatetrapez in Wartenberg wurde ein Aufkleber der extrem rechten "Patriotischen Bewegung / Berliner Patrioten" gefunden und entfernt.
Entlang der Kaskelstraße wurden mehrere extrem rechte Aufkleber mit verschiedenen Motiven entdeckt und größtenteils entfernt. Darunter das gegen Antifaschismus gerichtete Motiv "Antifaverbot jetzt", ein rassistischer Aufkleber zur "Stadtbild"-Diskussion und ein queerfeindliches Motiv.
In der Bietzkestraße wurde ein extrem rechter Aufkleber mit der gegen Antifaschismus gerichteten Parole "Fuck Antifa" gemeldet und entfernt.
An einer Bushaltestelle in der Siegfriedstraße wurde ein Haltestellen-Schild mit diversen Neonaziaufklebern aus einem bekannten Versand sowie von der Neonazipartei "Die Heimat" gemeldet. Auf den Motiven waren selbstdarstellerische, NS-verherrlichende, rassistische und LGBTIQ*-feindliche Inhalte mit u.a. diesen Parolen zu sehen: "Habibi-freie Zone", "Auch ohne Sonne braun" in Kombination mit einer "Schwarzen Sonne", eine kombinierte Reichs- und Reichskriegsflagge, "Raus aus der Nato" ("Die Heimat"), "Deutschland, Deutschland über alles" in Kombination mit einer Reichsflagge, "White lives matter" ("Die Heimat"), "Es gibt nur Mann und Frau - Weg mit dem Genderwahn" ("Die Heimat") und "Anti-LGBTQ" ("Die Heimat").
In der Siegfriedstraße Ecke Herzbergstraße wurde auf einer Bushaltestelle zudem ein Neonaziaufkleber mit der Aufschrift "Deutschland, meine Heimat" mit Reichsadler und Reichsflagge gemeldet und unkenntlich gemacht.
In der Egon-Erwin-Kisch-Straße wurde ein gegen Antifaschismus gerichteter Aufkleber mit dem Motiv "Love animals - hate Antifa" gefunden und entfernt.
In der Ribnitzer Straße wurde an einer Imbissbude ein "Antifa verbieten"-Aufkleber und an einem Verkehrsschild ein Aufkleber der "Patriotische Bewegung - Berliner Patrioten" gemeldet und entfernt.
Am S-Bahnhof Wartenberg wurde zudem ein extrem rechter Aufkleber mit der rassistischen Parole "Für die Gäste nur das Beste - Remigration", entdeckt und entfernt.
In der Ernst-Barlach-Straße wurde an einem Supermarkt ebenfalls ein gegen Antifaschismus gerichteter Aufkleber mit dem Motiv "Love animals - hate Antifa" gefunden und entfernt.
An der Tramhaltestelle in der Welsestraße stadteinwärts wurde eine "Zecken jagen"-Schmiererei gemeldet.
In einer Lichtenberger Facebook-Gruppe wurde anlässlich einer mutmaßlichen gewaltvollen Auseinandersetzung um ein Grillverbot in der Lincolnstrasse in den Kommentaren stark rassistisch gepöbelt und einem mutmaßlichen Täter angeblich nichtdeutscher Herkunft der Tod gewünscht.
Am S-Bahnhof Hohenschönhausen wurde auf einem Wartehäuschen an der Tramhaltestelle Richtung Hauptbahnhof eine gegen politische Gegner*innen gerichtete Schmiererei in schwarzer Farbe mit der Aufschrift „Zecken jagen!“ entdeckt.
Am Betriebsbahnhof Rummelsburg wurde ein in ein antifaschistisches Graffiti geritztes Hakenkreuz gemeldet.
In der Delbrückstraße Ecke Lincolnstraße und Umfeld wurden zwei gegen Antifaschist*innen gerichtete "FCK Antifa"-Aufkleber gefunden und entfernt.
An der Tramhaltestelle in der Paul-Junius-Straße wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und entfernt. Dieser stammte aus einem neonazistischen Onlinehandel. Der Aufkleber bewarb ein extrem rechtes Musiklabel.
In der Hagenstraße wurde ein gegen Antifaschist*innen gerichteter Aufkleber mit der Aufschrift "Antifaverbot jetzt" gefunden und unkenntlich gemacht.
Drei Personen (argentinisch, kolumbianisch, türkisch-kurdisch) hielten sich im Außenbereich eines Imbisses in der Weitlingstraße auf, als ein unbekannter Mann im Vorbeigehen eine rassistische Bemerkung („K-Wort“) äußerte. Als eine*r der Betroffenen verbal gegen die Beleidigung protestierte, eskalierte die Situation sofort.
Der Unbekannte griff die Gruppe mit einem Stuhl an und schlug anschließend mit den Fäusten auf einen der Betroffenen ein, auch nachdem dieser zu Boden gestürzt war.
Der Betroffene flüchtete in den Imbiss, um Schutz zu suchen. Die Mitarbeiter versuchten jedoch, den Schutzsuchenden am Betreten des Bereichs hinter dem Tresen zu hindern. Nachdem der Angreifer aus dem Laden verwiesen wurde, rief er in die Richtung der Betroffenen, dass er sie töten werde, wenn sie den Laden verlassen. Die Mitarbeiter forderten auch die Betroffenen auf, das Geschäft umgehend zu verlassen – trotz des Hinweises auf die weiterhin bestehende Gefahr im Außenraum und der Bitte um Solidarität. Ein Verlassen durch den Hinterausgang wurde von den Betroffenen abgelehnt.
Die Betroffenen verblieben bis zum Eintreffen der Polizei (ca. 00:00 Uhr) im Laden. Aufgrund der körperlichen Übergriffe wurde ein Rettungswagen (RTW) zur medizinischen Erstversorgung angefordert. Die Gruppe verließ den Ort nach der Behandlung mit einem Taxi.
Im Landschaftspark Wartenberger Feldmark wurde an einem Verkehrsschild ein Aufkleber aus einem Neonaziversand mit der rassistischen Aufschrift "Asylbetrüger nicht willkommen - Heimreise statt Einreise" entdeckt und entfernt.
In der Pfarrstraße Ecke Kaskelstraße wurden ca. 10 gegen Antifaschismus gerichtete "FCK Antifa"-Aufkleber gemeldet und entfernt.
Zudem wurden am Monimbo-Platz, am S-Bahnhof Nöldnerplatz und in der Türrschmittstraße mehrere "Antifa Verbot jetzt" Aufkleber gefunden und entfernt.
Im Blockdammweg wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Online-Versands gefunden und entfernt. Auf dem Motiv war die rassistische Parole "Abschieben schafft Wohnraum" zu lesen.
Auf einem Balkon einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Nähe der Tramhaltestelle Meeraner Straße wurde eine schwarz-weiß-rote Reichsflagge gemeldet, welche von der Straße aus zu erkennen ist.
An der Tramhaltestelle "S-Hohenschönhausen" stadteinwärts wurde eine gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichtete extrem rechte Schmiererei mit dem Slogan "Zecken jagen" auf einer Werbetafel am Haltestellenhäuschen gemeldet.
In der Ribnitzer Straße wurden ein Aufkleber aus einem Neonaziversand mit der rassistischen Aufschrift "White lives matter" auf einem Hinterhof gefunden und entfernt.
An der Haltestelle "Ribnitzer Straße" wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versand mit der Aufschrift "Ist im Kopf nur grüner Mist, wird man Klimaaktivist" gemeldet und entfernt.
Rund um das RIZ-Center wurden verschiedene extrem rechte Aufklebermotive u.a. mit den rassistischen und gegen Antifaschist*innen gerichete Parolen wie "Remigration jetzt", "Thank you for not mixing", "Habibi-freie Zone" und "FCK Antifa" gefunden und größtenteil entfernt. Auch ein Naziaufkleber mit dem Motiv "Deutschland meine Heimat" in Kombination mit einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge und einem Reichsadler wurde dort entdeckt und entfernt.
Daneben befand sich auch Aufkleber mit einer "Schwarz-rot-goldenen"-Flagge von der "Patriotischen Bewegung".
In der Wartiner Straße wurde ein gegen politische Gegner*innen gerichteter Aufkleber mit der Parole "FCK Linke" gefunden und entfernt.
Rund um den Falkenberger Fußsteig wurden zudem ca. 30 Neonaziaufkleber, eine Bank in Schwarz-Weiß-Rot, ein eingeritztes Hakenkreuz bzw. SS-Symbol in Kombination mit den Initialen "A.H." (="Adolf Hitler") und ein "AfD"-Graffiti gemeldet. Die Aufkleber wurden entfernt. Auf den Motiven waren folgende Parolen zu lesen: "Antifaschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!", "Deutsches Reichsbräu", "Kräuterschnaps statt linker Hetze", "Heimatliebe statt links-grünen Schwachsinn", "White lives matter", "FCK Linke" und "Gegen den Linksterror".
Auf einer Tischtennisplatte in der Straße Am Berl wurden die antisemitische Parole "Juden vergasen" sowie zwei Hakenkreuze entdeckt.
In der Ribnitzer Straße Ecke Zingster Straße wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand mit der Aufschrift "Kniet nieder die Deutschen kommen" entdeckt und entfernt.
In der Ribnitzer Straße wurde an einer Imbissbude ein weiterer Aufkleber aus dem gleichen Neonaziversand entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv stand die Parole "Ich bin als Deutscher geboren und schulde der Welt einen scheiß". Zudem waren auf dem Aufkleber zwei schwarz-weiß-rote Reichsflaggen und ein Reichsadler in Kombination mit einem Eisernen Kreuz im Ehrenkranz abgebildet.
An der Tramhaltestelle Ribnitzer Straße Ecke Zingster Straße wurde ein gegen Antifaschist*innen gerichteter Aufkleber aus einem Neonazi-Versand gefunden und entfernt. Auf dem Motiv stand "Love football, hate Antifa" in Kombination mit einem Schlagring.
Am S-Bahnhof Wartenberg wurde zudem ein gegen Antifaschist*innen gerichteter Neonaziaufkleber mit der Aufschrift "Antifa = Antideutsch, nutzlos, terroristisch, idiotisch, feige, asozial" in Kombination mit einem durchgestrichenen Symbol der "Antifaschistischen Aktion" gefunden und unkenntlich gemacht.
An einer Pflegeeinrichtung in Woldegker Straße wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen mit dem Slogan "Dumm, dümmer, Antifa" entdeckt und entfernt.
An einer Rutsche auf einem Spielplatz am Neubrandenburger Park wurde zudem ein in roter Farbe aufgesprühtes Hakenkreuz gemeldet.
Innerhalb des Zachertsportplatzes, beim großen Echtrasenfeld, in der Zachertstraße Ecke Eggersdorfer Straße, wurde der Neonazicode "88" (="Heil Hitler") auf einer Röhre für Fernwärme gemeldet.
In der Kaskelstraße wurden 5 gegen Antifaschismus gerichtete "FCK Antifa"-Aufkleber gemeldet und entfernt.
Am Weißenseer Weg Ecke Hohenschönhauser Straße wurden mehrere rassistische und gegen Antifaschismus gerichtete Aufkleber auf einem Verkehrsschild gemeldet. Auf den Motiven standen Parolen wie "Fck Antifa", "Remigration" und "Hier wurde Antifapropaganda überklebt".
In der Wustrower Straße wurden zwei rassistisch motivierte Aufkleber aus einem Neonazi-Versand gefunden und entfernt. Auf den beiden Motiven standen die Slogans "Für die Gäste nur das Beste - Remigration Airlines" und "Lieber Kernkraft, als Flüchtlingsstrom!".
Im Kaskelkiez wurden erneut entlang der Türrschmidtstraße, der Kernhofer Straße und der Kaskelstraße gegen politische Gegner*innen gerichtete Aufkleber wie "Wokies not welcome" und "FCK GRN" gefunden und entfernt - insgesamt knapp 10 Exemplare. Das Wort „woke“ wird von der extremen Rechten als politischer Kampfbegriff eingesetzt, der zivilgesellschaftliches Engagement gegen Rassismus, Sexismus und Queerfeindlichkeit als „verrückt“ und „bedrohlich“ abwerten soll.
In der Kaskelstraße wurden zudem ein "FCK Antifa"- und zwei gegen die LGBTIQ*-Community gerichtete extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt.
Am Berl, in der Nähe der Beachvolleyball-Halle, wurde ein Aufkleber aus einem Neonazi-Versand entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv war das rassistische Narrativ vom "Großen Austausch" in Form der Parole "Ihr werdet uns nicht austauschen" in Kombination mit einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge zu sehen.
In der Ortliebstraße Ecke Dietlindestraße wurde der neonazistische Zahlencode "1161" auf einem Verkehrsschild gemeldet.
Auf der Frankfurter Allee wurden auf einem Platz neben einem Café mehrere gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichtete Kreideschmierereien gemeldet. Es handelte sich dabei u.a. um den Neonazi-Zahlencode "1161" und die Parole "Fuck Linke".
An einer Kneipe in der Rummelsburger Straße wurde ein extrem rechter Aufkleber mit einem sozialchauvinistischen und gegen politische Gegner*innen gerichteten Motiv gefunden und entfernt. Es wurden u.a. obdachlose Menschen diffamiert.
An der Bushaltestelle in der Ribnitzer Straße Ecke Zingster Straße wurde ein Aufkleber der extrem rechten Kampagne "Ein Prozent" gefunden und entfernt.
Am S-Bahnhof Wartenberg wurde ein aus einem Neonaziversand stammender Aufkleber mit der antimuslimischen Aufschrift "Habibi-freie Zone - Hier wird Deutsch gesprochen!" kombiniert mit einem Reichsadler gefunden und entfernt.
Im Ersatzverkehr der M4 wurde auf Höhe der Zingster Straße der neonazistische und gegen Antifaschist*innen gerichtete Zahlencode "1161" gemeldet.
In der Emma-Ihrer-Straße wurde ein Schriftzug der extrem rechten Gruppierung "EHL" ("Einheit Lichtenberg") in schwarzer Farbe auf einem Stromkasten fgemeldet. Der "EHL"-Schriftzug war mit dem neonazistischen Zahlencode "1161" kombiniert worden.
An einer Ampel an der Kreuzung Rhinstraße Ecke Seddiner Straße wurde ein kleines Hakenkreuz gemeldet.
Am Lichtenberger Grenzgraben, neben dem Landschaftspark Herzberge, wurde ein in schwarzer Farbe gesprühtes Hakenkreuz gemeldet.
Auf dem Birkholzer Weg auf der Zufahrt zur Siedlung Wartenberg wurden mehrere NS-verherrlichende Sprühereien gemeldet. Auf der Straße wurde großflächig der Schriftzug "Nazidorf" in Kombination mit "Max. 88 km/h" (gemeint ist hier der neonazistische Zahlencode 88, der für "Heil Hitler" im Alphabet steht) gesprüht. Zudem wurden Schikanen und Schilder u.a. mit Reichsflaggen in schwarz-weiß-rot besprüht. Die Schmierereien sollen bereits von der Polizei entfernt worden sein.
Im Bereich Falkenberger Krugwiesen, Vincent-Van-Gogh-Straße und Warnitzer Bogen wurden u. a. Dutzende "FCK Antifa"-Aufkleber gemeldet. Nicht entfernt.
In der Freienwalder Straße wurde ein NS-verrherlichendes Graffitti auf einem Stromkasten in Form einer aufgesprühten Reichsflagge in schwarz-weiß-rot gemeldet.
In der Konrad-Wolf-Straße Ecke Orankestraße wurden zudem drei Straßenpoller auf dem Gehweg ebenfalls in schwarz-weiß-rot als Reichsflaggen markiert.
An der Haltestelle Arendsweg wurde zudem ein in schwarzer Farbe auf einer Außenwand aufgesprühtes Hakenkreuz gemeldet.
In Neu-Hohenschönhausen wurde eine NS-verherrlichende und rassistisch motivierte Sachbeschädigung im Eingangsbereich und auf der Außenwand einer Jugendfreizeiteinrichtung festgestellt. Auf die Eingangstür wurden in silberner Farbe zwei große Hakenkreuze gesprüht (eines davon über ein Plakat für das "Bunte Platte Fest" am 1.Mai 2026 in Neu-Hohenschönhausen), auf den Schaukasten der Jugendfreizeiteinrichtung der Neonazicode "88" für "Heil Hitler" sowie ein rassistischer Schriftzug in Form des N-Wortes auf die Außenwand.
Auf der Falkenberger Chaussee Ecke Welsestraße wurde ein LGBTIQ*-feindlicher aus einem neonazistischen Onlinehandel entdeckt und entfernt.
An der Tramhaltestelle Ribnitzer Straße Ecke Zingster Straße wurde ein NS-verherrlichender Aufkleber aus einem Neonaziversand gefunden und entfernt. Auf dem Motiv stand "Souveränität gibt es nur mit diesen Farben" in Kombination mit einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge.
In der Zingster Straße Ecke Ribnitzer Straße wurde ein gegen Antifaschist*innen gerichteter Aufkleber aus einem Naziversand mit der Aufschrift "Dumm, dümmer, Antifa" entdeckt und entfernt.
An einer Imbissbude in der Ribnitzer Straße wurde zudem ein rassistischer Aufkleber mit der Parole "Thank you for not mixing" gemeldet und entfernt.
Am Bahnhof Lichtenberg wurden am S-Bahngleis mehrere Neonaziaufkleber u.a. mit dem NS-verherrlichenden Motiv "Kein Verbot für schwarz-weiß-rot" in Kombination mit einer Reichsflagge gemeldet. Zudem wurden die Motive "Gott mit uns" in Kombination mit einem Reichsadler, einem eisernen Kreuz und einer Reichsflagge und das Motiv "Nix yallah, yallah, hier wird deutsch gesprochen", ebenfalls in Kombination mit einer Reichsflagge gemeldet.
Im Kaskelkiez wurden entlang der Türrschmidtstraße, der Kernhofer Straße und der Kaskelstraße gegen politische Gegner*innen gerichtete Aufkleber wie "Wokies not welcome" und "FCK GRN" gefunden und entfernt - insgesamt knapp 30 Exemplare. Das Wort „woke“ wird von der extremen Rechten als politischer Kampfbegriff eingesetzt, der zivilgesellschaftliches Engagement gegen Rassismus, Sexismus und Queerfeindlichkeit als „verrückt“ und „bedrohlich“ abwerten soll.
Auf der Falkenberger Chausee Ecke Dorfstraße, wurden verschiedene Aufkleber aus einem Neonaziversand mit rassistischen, NS-verherrlichenden und LGBTIQ*-feindlichen Inhalten gefunden und entfernt. Auf den Motiven waren folgende Aufschriften bzw. Abbildungen zu sehen: "Abschieben schafft Sicherheit", "Love Gehacktes, hate Halal", "Heimatliebe statt links-grünen Schwachsinn", "NS-Zone" in Kombination mit einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge, sowie einem durchgestrichenen Punk, einem durchgestrichenen Black lives matters-Symbol und durchgestrichenen Hammer und Sichel, sowie einer durchgestrichenen Regenbogenflagge.
In der Rüdigerstraße Ecke Kriemhildstraße wurde ein in gelber Farbe auf einen Stromkasten aufgesprühter neonazistischer Zahlencode in Form einer "1161" gemeldet.