Vorfalls-Chronik
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17.10.2019 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergHeute früh kam es vor einem Lokal in der Adalbertstraße in Kreuzberg zu Streitigkeiten zwischen zwei Männern. Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein 29-Jähriger gegen 6.20 Uhr versucht haben, einen 34-Jährigen zu schlagen und zu treten und ihn dabei antisemitisch beleidigt haben. Während der Sachverhaltsklärung wurde bekannt, dass der alkoholisierte 29-Jährige kurz zuvor das Lokal verlassen musste, da er sich dort bereits antisemitisch geäußert hatte. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt nun wegen Volksverhetzung, Beleidigung und versuchter Körperverletzung.Quelle: Polizeimeldung Nr.2482
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WLan-Netzwerk mit dem Namen "Führerbunker" am Mehringdamm
17.10.2019 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergNahe Friedhof Mehrindamm hat eine Hausbewohnerin in der Nachbarschaft ein WLAN-Netzwerk mit dem Namen "Führerbunker" entdeckt und über einen Aushang zumindest die Mieter*innen im Haus darüber informiert, daß sie dieses Bezeichnung für nicht angemessen hält.Quelle: RIAS - Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus -
Mehrere 100 rechte Aufkleber im Gebiet zwischen Ostkreuz und Warschauer Straße
13.10.2019 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn dem Gebiet zwischen Bahntrasse, Ostkreuz, Grünberger und Warschauer wurden in der letzten Woche mehrere 100 rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Vertrieben werden die Aufkleber von einem rechten Onlie-Portal in Halle. Überwiegend richteten sich die Inhalte gegen den politischen Gegner aller Colour (Parteien, Linke, Fridays for Future etc.), auch Rassismus in verschiedenen Formen war vorhanden. Die Aufkleber werden seit einiger Zeit täglich verklebt und täglich von Bürger*innen entfernt.Quelle: Bürger_Innen-Meldung -
Frau von Taxifahrer homophob angegriffen
12.10.2019 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der vergangenen Nacht wurde eine Frau in Friedrichshain von einem Taxifahrer homophob angefeindet. Ersten Erkenntnissen zufolge soll die 32-Jährige gegen 0.30 Uhr vor einer Diskothek am Warschauer Platz gestanden und eine Zigarette geraucht haben, als ein Mann sie aus einem Taxi heraus homophob beleidigt haben soll. Als die 32-Jährige daraufhin zu dem Taxifahrer ging und fragte, was die Beleidigung soll, habe der Mann die Geschädigte angespuckt. Die Frau habe daraufhin zurück gespuckt. Nun habe der Taxifahrer die 32-Jährige an der Schulter gegriffen, in sein Taxi gezogen und sie dabei geschlagen. Die Frau konnte sich jedoch losreißen, wurde jedoch leicht am Hals verletzt. Der Angreifer entfernte sich mit seinem Taxi vom Ort. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt übernimmt die weiteren Ermittlungen.Quelle: https://www.xhain.net/polizeiticker/2019/friedrichshain-frau-von-taxifahrer-homophob-beleidigt -
Rassistische Aufkleber im Ostkreuz-Kiez
11.10.2019 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg8 Rassistische Aufkleber einer extrem rechten Online-Plattform wurden im Gebiet zwischen Ostkreuz und Warschauer Str. entfernt.Quelle: Irmela Mensah-Schramm -
Rassistische Beleidigung und massive Bedrohung in der Oranienstraße
10.10.2019 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAuf dem Weg zur Arbeit schimpfte gegen 10:45 Uhr eine Frau hinter der Betroffenen über die Flüchtlinge, dass sie ein "Dreckspack" sind. Beim Überholen, schrie sie die Betroffene an und beschimpfte sie als Flüchtling. Sie drehte sich um, beschimpfte die Betroffene erneut und kam ihr körperlich so nah, so daß die Betroffene ausweichen mußte. Sie lief weiter und schrie, dass die Flüchtlinge alle hierher kommen und ihnen alles wegnehmen. Kurz vor einem Hauseingang in der Oranienstraße drehte sie sich erneut um, wiederholte ihre Beleidigungen und kam ein paar Schritte auf die Betroffene zu. Diese mußte wiederholt ausweichen.Quelle: Bürger*innenmeldung -
Wiederholt "Wolfsgruß" gegen Demonstrant*innen gezeigt
10.10.2019 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIm Verlauf einer 2. Demonstraton gegen den Krieg in Nordsyrien zeigte ein Passant gegenüber den Teilnehmer*innen am Kottbusser Damm den "Wolfsgruß". Der Wolfsgruß (analog "Schweigefuchs") ist Erkennungsgruß und Handzeichen der Grauen Wölfe. Dabei wird der (bevorzugt rechte) Arm gehoben. Die Grauen Wölfe sind eine nationalistische Gruppierung von türkischen Rechtsextremisten. Der kleine Finger beim Wolfsgruß steht für den Islam. Die entstehende Lücke zwischen Daumen, Mittel- und Ringfinger steht für die Welt. Dort wo Mittel- und Ringfinger auf den Daumen treffen, ist ein symbolischer Stempel. Damit bedeutet der Wolfsgruß, dass die Grauen Wölfe der Welt ihren islamischen Stempel auf drücken wollen. Dies ergibt Sinn im Kontext der Grauen Wölfe, da diese sich eine Ausbreitung der türkischen Nation über den Balkan und nach Zentralasien wünschen. Außerdem wünschen sie sich eine reine Türkei, ohne fremde Bevölkerungsgruppen wie z.B. den Kurden. Der Wolfsgruß wird heutzutage von türkischen Nationalisten als Erkennungszeichen verwendet. In Österreich ist das Zeigen des Wolfsgrußes seit 01.03.2019 verboten. In Deutschland wurde ein Verbot wiederholt diskutiert, bisher aber nicht umgesetzt.Quelle: Register Mitte, Polizei Nr. 2423 -
"Wolfsgruß" in Kreuzberg gezeigt
10.10.2019 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIm Verlauf einer Demonstration gegen den Krieg in Nordsyrien wurde den Teilnehmer*innen kurz vor dem Demonstrationsende in der Oranienstraße gegen 18.30 Uhr von einer Passantin der „Wolfsgruß“ gezeigt. Der Wolfsgruß (analog "Schweigefuchs") ist Erkennungsgruß und Handzeichen der Grauen Wölfe. Dabei wird der (bevorzugt rechte) Arm gehoben. Die Grauen Wölfe sind eine nationalistische, faschistische Gruppierung von türkischen Rechtsextremisten. Der kleine Finger beim Wolfsgruß steht für den Islam. Die entstehende Lücke zwischen Daumen, Mittel- und Ringfinger steht für die Welt. Dort wo Mittel- und Ringfinger auf den Daumen treffen, ist ein symbolischer Stempel. Damit bedeutet der Wolfsgruß, dass die Grauen Wölfe der Welt ihren islamischen Stempel auf drücken wollen. Dies ergibt Sinn im Kontext der Grauen Wölfe, da diese sich eine Ausbreitung der türkischen Nation über den Balkan und nach Zentralasien wünschen. Außerdem wünschen sie sich eine reine Türkei, ohne fremde Bevölkerungsgruppen wie z.B. den Kurden. Der Wolfsgruß wird heutzutage von türkischen Nationalisten als Erkennungszeichen verwendet. In Österreich ist das Zeigen des Wolfsgrußes seit 01.03.2019 verboten. In Deutschland wurde ein Verbot wiederholt diskutiert, bisher aber nicht umgesetzt.Quelle: Register Mitte, Polizei Nr. 2423 -
Mann als Jude beschimpft und mit Bier übergossen
06.10.2019 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAls ein Mann am Bahnhof Frankfurter Allee aus der S-Bahn aussteigen wollte, wurde er von zwei Männern, die an der S-Bahn Tür standen, als "Jude" beschimpft. Der Betroffene trug einen Pullover mit Antifa-Logo. Als er die Männer konfrontierte, warum sie so eine "antisemitische Scheiße labern" würden, sagte einer der Männer "Wegen Deinem Pulli, Scheiß Antifa!". Kurz bevor die S-Bahntüren schlossen, schüttete der Mann dem Betroffenen seine halbvolle Bierflasche ins Gesicht.Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Mehrere 100 rechte Aufkleber im Gebiet zwischen Ostkreuz und Warschauer Straße
06.10.2019 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn dem Gebiet zwischen Bahntrasse, Ostkreuz, Grünberger und Warschauer wurden in der letzten Woche mehrere 100 rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Vertrieben werden die Aufkleber von einem rechten Onlie-Portal in Halle. Überwiegend richteten sich die Inhalte gegen den politischen Gegner aller Colour (Parteien, Linke, Fridays for Future etc.), auch Rassismus in verschiedenen Formen war vorhanden. Die Aufkleber werden seit einiger Zeit täglich verklebt und täglich von Bürger*innen entfernt.Quelle: Bürger_Innen-Meldung -
Rechter Bewohner tyrannisiert Mitmieter*innen in der Schreiner Straße
06.10.2019 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn einem Wohnhaus in der Schreinerstr. tyrannisiert ein (psychisch auffälliger) Nachbar seit Langem die Mieter*Innen auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Es kam auch schon zu Handgreiflichkeiten. Über den anhaltenden Nachbarschaftsstreit hinaus, beschimpfte er einen Mitmieter als „Polaken“, trat einen Obdachlosen im Haus zusammen und entfernt regelmäßig Aufkleber gegen Rechs von Briefkästen der Mitmieter*innen und bedroht Mitmieter*innen. Darüber hinaus hat er dem Augenschein nach Nazis ins Haus gelassen, die den Papiermüll der Mieter*innen durchwühlten und kontrollierten. Von den Mieter*innen zu Hilfe gerufenen Institutionen will er sich nicht helfen lassen, da er „arisch“ und ein „Infokrieger“ sei. Auch Anzeigen bei der Polizei blieben bisher ergebnislos. Die Person ist wegen Körperverletzung vorbestraft.Quelle: Bürger_Innen-Meldung -
Antisemitische Morddrohungen an Verlagsmitarbeiter*innen
05.10.2019 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn verschiedene Personen im Axel-Springer-Verlag wurden mehrere wattierte Umschläge geschickt. In den Umschlägen befanden sich eine Gewehrpatrone und ein jeweils gleichlautender Zettel mit einer Morddrohung.Quelle: RIAS - Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus -
Rassistische Aufkleber im Ostkreuz-Kiez
05.10.2019 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg13 Aufkleber einer extrem rechten Online-Plattform wurden zwischen Ostkreuz und Warschauer Str. entfernt.Quelle: Irmela Mensah-Schramm -
Videokundgebung von "Pegida München" am Schleidenplatz in Friedrichshain
05.10.2019 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergDie Anmeldung erfolgte für den Zeitraum von 17:00 Uhr bis Mitternacht. Fünf Personen von "Pegida München" bauten ein Gerüst auf, brachten rassistisch motivierte Transparente an und zeigten Propaganda-Filme. Die fünf Personen reduzierten sich nach dem Aufbau in der Folge auf zwei Personen. Ein 35-jähriger wurde nachdem er "Sieg Heil" gerufen hat, von der Polizei vorläufig festgenommen. Der verurteilte Rechtsextremist und Münchner Pegida-Chef Heinz Meyer besuchte mit ein paar Anhängern den Görlitzer Park und die Rigaer Straße. Über 400 Polizeibeamte waren insgesamt im Einsatz und sperrten weiträumig ab. Das Abspielen des Deutschlandlieds wurde auf beiden Kundgebungen untersagt.
Quelle: https://taz.de/Bayerische-Pegida-in-Berlin/!5628289/ | https://www.welt.de/politik/deutschland/article201470206/Berlin-Als-der-Pegida-Chef-in-der-Rigaer-Strasse-auftaucht-fliegen-Flaschen.html | https://www.freitag.de/autoren/peter-nowak/wie-fuenf-rechte- -
Videokundgebung von Pegida München im Görlitzer Park in Kreuzberg
04.10.2019 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergDie Anmeldung erfolgte für den 4. Oktober ab 13 Uhr bis 5. Oktober 9 Uhr. Fünf Personen von Pegida München bauten ein Gerüst auf, brachten rassistisch motivierte Transparente an und zeigten Propaganda-Filme. Der verurteilte Rechtsextremist und Münchner Pegida-Chef Heinz Meyer hat mit ein paar Anhängern am 4. und 5. Oktober Berlin besucht, den Göritzer Park und die Rigaer Straße. Über 400 Polizeibeamte waren insgesamt im Einsatz und sperrten weiträumig ab. Das Abspielen des Deutschlandlieds wurde auf beiden Kundgebungen untersagt.Quelle: https://taz.de/Bayerische-Pegida-in-Berlin/!5628289/ | https://www.welt.de/politik/deutschland/article201470206/Berlin-Als-der-Pegida-Chef-in-der-Rigaer-Strasse-auftaucht-fliegen-Flaschen.html | https://www.freitag.de/autoren/peter-nowak/wie-fuenf-rechte- -
Hitlergruß in Friedrichshain
02.10.2019 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen ca. 17 Uhr machte ein Mann aus der Kneipe in der Gürtelstraße heraus einen Hitlergruß in Richtung eines Pärchens mit Kind. Die Frau des Pärchens fragte daraufhin, was das gewesen sein soll. Die Anwesenden in der Kneipe meinten, es handele sich lediglich um eine Begrüßung. Als das Pärchen weitergeht wird wieder ein Hitlergruß gezeigt. Als die Frau zurückgeht, um sich zu beschweren, werden ihr Schläge angedroht.Quelle: Asta TU -
Beim Besuch in einer Synagoge wurden zwei Väter mit ihren Kindern von einer Gruppe Erwachsener ausgebuht
30.09.2019 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergDie beiden Männer hatten mit ihren Kleinkindern gerade eine Synagoge in Friedrichshain Kreuzberg verlassen, als sie eine Gruppe junger Erwachsener passierten. Diese warteten vor einer Schule. Einer der Betroffenen trug sichtbar eine Kippa, der andere hatte eine Basecap darüber gezogen. Die Gruppe junger Erwachsener fing unvermittelt an zu buhen, als die Betroffenen an ihnen vorbeigingen. Der Vorfall fand nur 10 Meter von den Polizeibeamten statt, die vor der Synagoge Wache halten.Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
LGBTIQ*-Feindliche Propaganda Nahe Volkspark Friedrichshain
30.09.2019 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn einem Gebäude Vivantes Klinikum / Volkspark wurde der Spruch „Schwule sterben aus“ angebracht.Quelle: Bürger_Innen-Meldung -
Wieder massenhaft rechte Propaganda zwischen Ostkreuz und Warschauer Straße
30.09.2019 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergZwischen Ostkreuz und S-Warschauerstraße wurden 55 Aufkleber von Politikkleber und der Organisation der ‚Frauen in Kandel’, sowie eine Traueranzeige für den Jungen in Frankfurt mit dem Hinweis, dass Migranten morden… entfernt. In diesem Gebiet kommt es momentan wiederholt zu massiven Verkleben rechter und rassistischer Propaganda.Quelle: Irmela Mensah-Schramm -
Mehrere 100 rechte Aufkleber im Gebiet zwischen Ostkreuz und Warschauer Straße
29.09.2019 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn dem Gebiet zwischen Bahntrasse, Ostkreuz, Grünberger und Warschauer wurden in der letzten Woche mehrere 100 rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Vertrieben werden die Aufkleber von einem rechten Onlie-Portal in Halle. Überwiegend richteten sich die Inhalte gegen den politischen Gegner aller Colour (Parteien, Linke, Fridays for Future etc.), auch Rassismus in verschiedenen Formen war vorhanden. Die Aufkleber werden seit einiger Zeit täglich verklebt und täglich von Bürger*innen entfernt.Quelle: Bürger_Innen-Meldung -
Rassistische Schmiererei am S-Bahnhof Warschauer Straße
29.09.2019 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAuf dem Gleis 1 wurde an einer Tür eine Schmiererei gegen schwarze Menschen entdeckt.
Quelle: Bürger_Innen-Meldung -
Rechtsextreme Gruppe verteilt Spenden an obdachlose Landsleute am Ostbahnhof
28.09.2019 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergSeit 2017 verteilt regelmäßig um 15 Uhr eine neurechte, nationalistische Gruppe aus dem Havelland (aus dem Umfeld der rechtsextremen Thuergida) am Ostbahnhof Spenden an deutsche Obdachlose ("Unterstützung unserer Landsleute"). Mit dieser Aktion will die Gruppe sich sozial und hilfsbereit geben. Sie ist in extrem rechten Netzwerken auch selbst aktiv, postet und teilt auf ihrer Facebook-Seite rassistische Artikel, zeigt ihre Nähe zur Identitären Bewegung und zum sog. "Volkslehrer" und unterstützt antisemitische und rassistische Verschwörungstheorien (z. B. Chemtrails). Immer wieder werden Beiträge der "Obdachlosenhilfe am Ostbahnhof" auch in Verbindung mit eigenen oder unterstützenden rechten Veranstaltungen gebracht.Quelle: Facebook -
Mehrere 100 rechte Aufkleber im Gebiet zwischen Ostkreuz und Warschauer Straße
22.09.2019 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn dem Gebiet zwischen Bahntrasse, Ostkreuz, Grünberger und Warschauer wurden in der letzten Woche mehrere 100 rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Vertrieben werden die Aufkleber von einem rechten Onlie-Portal in Halle. Überwiegend richteten sich die Inhalte gegen den politischen Gegner aller Colour (Parteien, Linke, Fridays for Future etc.), auch Rassismus in verschiedenen Formen war vorhanden. Die Aufkleber werden seit einiger Zeit täglich verklebt und täglich von Bürger*innen entfernt.Quelle: Bürger_Innen-Meldung -
Rechtsextreme Gruppe verteilt Spenden an obdachlose Landsleute am Ostbahnhof
21.09.2019 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergSeit 2017 verteilt regelmäßig um 15 Uhr eine neurechte, nationalistische Gruppe aus dem Havelland (aus dem Umfeld der rechtsextremen Thuergida) am Ostbahnhof Spenden an deutsche Obdachlose ("Unterstützung unserer Landsleute"). Mit dieser Aktion will die Gruppe sich sozial und hilfsbereit geben. Sie ist in extrem rechten Netzwerken auch selbst aktiv, postet und teilt auf ihrer Facebook-Seite rassistische Artikel, zeigt ihre Nähe zur Identitären Bewegung und zum sog. "Volkslehrer" und unterstützt antisemitische und rassistische Verschwörungstheorien (z. B. Chemtrails). Immer wieder werden Beiträge der "Obdachlosenhilfe am Ostbahnhof" auch in Verbindung mit eigenen oder unterstützenden rechten Veranstaltungen gebracht.Quelle: Facebook -
Antisemitische Schmiererei unter Fenster im Wohnhaus
17.09.2019 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn einem Gewerbehof am oberen Fenster eines Wohnhauses in der Warschauer Straße wurde eine antisemitische Schmiererei entdeckt.
Quelle: Selbsthilfetreffpunkt Friedrichshain-Kreuzberg -
Mehrere 100 rechte Aufkleber im Gebiet zwischen Ostkreuz und Warschauer Straße
15.09.2019 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn dem Gebiet zwischen Bahntrasse, Ostkreuz, Grünberger und Warschauer wurden in der letzten Woche mehrere 100 rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Vertrieben werden die Aufkleber von einem rechten Onlie-Portal in Halle. Überwiegend richteten sich die Inhalte gegen den politischen Gegner aller Colour (Parteien, Linke, Fridays for Future etc.), auch Rassismus in verschiedenen Formen war vorhanden. Die Aufkleber werden seit einiger Zeit täglich verklebt und täglich von Bürger*innen entfernt.Quelle: Bürger_Innen-Meldung -
Rassistischer Angriff
15.09.2019 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEs fand ein rassistischer Angriff statt. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.Quelle: ReachOut Berlin -
Mann in der Adalbertstraße rassistisch beleidigt und ins Gesicht geschlagen
14.09.2019 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEin 47-jähriger Mann wird gegen 3.00 Uhr in der Adalbertstraße von einem 31-jährigen Mann rassistisch beleidigt und mit der Faust ins GesichtQuelle: ReachOut Berlin -
Mann in der U-Bahn aus LGBTIQ*-Feindlicher Motivation ins Gesicht geschlagen
14.09.2019 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergZwei Männer im Alter von 25 und 26 Jahren werden gegen 6.10 Uhr in der U-Bahn nahe dem Bahnhof Görlitzer Bahnhof von zwei unbekannten Männern aus LGBTIQ-feindlicher Motivation beleidigt. Einem der Männer wird mit der Faust ins Gesicht geschlagen.Quelle: ReachOut Berlin -
Antisemitische Pöbelei im Bus am Jüdischen Museum
12.09.2019 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergDrei leicht angetrunkene junge Männer setzten sich im Bus direkt hinter den Meldenden auf eine 4er-Sitzgruppe. Es waren Deutsch-Muttersprachler, vermutlich Schüler/Touristen aus einer anderen deutschen Stadt. Der eine prahlte, er habe schon Vodka intus. Er hat jedoch nicht, wie man so sagt, den ganzen Bus unterhalten, sondern sprach einfach mit seinen Freunden (oder Bekannten), in normaler Lautstärke. Später sagte er dann erstaunt: "Was? Es gibt eine Haltestelle, die 'Jüdisches Museum' heißt???... anzünden! Hätte ich... also, nix gegen einzuwenden"Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Wandbild an der East Side Gallery erneut beschädigt
12.09.2019 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAm 12. September 2019 wurde am Wandbild „Vaterland“ an der East Side Gallery in Berlin-Friedrichshain erneut eine flächendeckende Schmiererei festgestellt. Nach Aussage des Künstlers handelte es sich um die insgesamt 61. Beschädigung des Bildes seit der Entstehung des Wandbildes kurz nach dem Mauerfall. Das Bild, das Elemente der Landesflaggen des Staates Israel und der Bundesrepublik Deutschland kombiniert, befindet sich am letzten stehenden Teilstück der Berliner Mauer, der zu einer Open-Air-Galerie, der East Side Gallery, umfunktioniert wurde. Am 12. September 2019 stellte der Künstler fest, dass das Wandbild durch eine Übermalung des Davidsterns und die großflächige Aufschrift „Free Palestine“ beschädigt wurde – noch zwei Tage zuvor war der Künstler vor Ort und fand es unbeschädigt vor.Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) -
Rechte Selbstdarstellung am Ostkreuz
10.09.2019 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 17:30 Uhr hielt sich ein Mann am Bahnhof Ostkreuz auf. Er trug ein auffälliges rotes T-Shirt mit dem Aufdruck „Freiheit für alle Nationalisten“ und auf seinen Armen waren gut sichtbar diverse Nazi-Tattoos (u.a. schwarze Sonne) zu erkennen.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf -
Körperverletzung mit antisemitischem Hintergrund
09.09.2019 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergNach bisherigen Erkenntnissen unterhielt sich ein 21-Jähriger gegen 5 Uhr vor einer Diskothek am Warschauer Platz mit drei gleichaltrigen Freunden auf Hebräisch. Dies hörte ein Mann, ging zu dem 21-Jährigen und schlug ihm mit der Faust ins Gesicht. Anschließend flüchtete der Angreifer. Der Geschlagene erlitt eine Gesichtsverletzung. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin hat die Ermittlungen übernommen.Quelle: Polizeimeldung Nr. 2195 -
Behindertenfeindliche Aussage
08.09.2019 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEin Jugendlicher wollte am Kottbusser Tor seinem Freund sagen, wie schlecht er etwas findet, und sagte stattdessen: "Das ist so behindert!".Quelle: Register Mitte -
Erst homophob beleidigt, dann angegriffen
08.09.2019 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergUnbekannte beleidigten und griffen in der vergangenen Nacht ein schwules Paar in Kreuzberg an. Die beiden 25 und 29 Jahre alten Männer waren auf dem Gehweg der Admiralstraße zu einem Restaurant unterwegs. Vor dem Grillhaus trafen sie kurz nach Mitternacht auf drei Unbekannte, die das Paar sofort homophob beleidigten. Die beiden Männer versuchte daraufhin Abstand zu den Pöblern zu bekommen und liefen weiter. Die unbekannten Männer folgten dem Paar jedoch und attackierten es. Einer der Angreifer schlug dem 25-Jährigen mit der Faust gegen den Kopf. Dieser stürzte dadurch zu Boden, wo er getreten wurde. Beim Versuch zu fliehen, schlug einer der Täter dem Mann eine Flasche gegen den Kopf. Anschließend flüchteten die Schläger. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Verletzten zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Dessen 29-jähriger Lebensgefährte blieb unverletzt. Die Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.Quelle: Polizeimeldung Nr. 2186 -
Mehrere 100 rechte Aufkleber im Gebiet zwischen Ostkreuz und Warschauer Straße
08.09.2019 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn dem Gebiet zwischen Bahntrasse, Ostkreuz, Grünberger und Warschauer wurden in der letzten Woche mehrere 100 rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Vertrieben werden die Aufkleber von einem rechten Onlie-Portal in Halle. Überwiegend richteten sich die Inhalte gegen den politischen Gegner aller Colour (Parteien, Linke, Fridays for Future etc.), auch Rassismus in verschiedenen Formen war vorhanden. Die Aufkleber werden seit einiger Zeit täglich verklebt und täglich von Bürger*innen entfernt.Quelle: Bürger_Innen-Meldung -
Antisemitismus auf dem "Festival gegen Rassismus"
07.09.2019 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergBeim "Festival gegen Rassismus" in Berlin-Kreuzberg ist ein BDS Infostand vertreten. Dabei wird auf einem Transparent Israel als "Apartheid" & "Kolonie" delegitimiert sowie zum Boykott aufgerufen.Quelle: RIAS - Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus -
LGBTIQ*-feindlicher Angriff am U-Bhf. Gneisenaustraße
07.09.2019 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Nacht vom 06.09.2019 zum 07.09.2019 wurden eine Frau und ihre Begleitung in einem Zug der U-Bahnlinie U7 in Höhe des U-Bhf. Gneisenaustraße aus einer Gruppe von drei Männern heraus transfeindlich beleidigt und mit einer Plastikflasche beworfen, die die beiden nur knapp verfehlte.Quelle: Polizei Berlin, 07.09.2019 -
Helfende Frau am Maybachufer beleidigt, geschlagen und verletzt
06.09.2019 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAuf dem Gehweg vor einem Lokal am Maybachufer sind E-Scooter geparkt, sodass eine Person im Rollstuhl nicht vorbei kommt. Als eine Frau gegen 18.30 Uhr die Fahrzeuge auf die Straße stellen will, wird sie von einem unbekannten Mann aus LGBTIQ*-feindlicher und rassistischer Motivation beleidigt, geschlagen und verletzt.Quelle: ReachOut Berlin -
Aus sozialdarwinistischer Motivation angegriffen
05.09.2019 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 20.15 Uhr wurden drei Männer auf der Warschauer Brücke aus sozialdarwinistischer Motivation von zwei unbekannten Männern angegriffen. Dabei wurde ein 30-jähriger, schlafender Mann geschlagen und getreten. Ein 54-jähriger Mann wurde mit einer Bierflasche auf den Kopf geschlagen und einem 35-jährigen Mann wurde mit dem abgebrochenen Flaschenhals in den Hals gestochen. Alle drei Männer wurden verletzt.Quelle: Polizei Berlin, 06.09.2019 -
Fake-Wahlaufkleber auf Spielplatz in Kreuzberg
05.09.2019 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAuf dem Spielplatz „Schöneberger Wiese" des Gleisdreickparks wurde ein Fake-Wahlaufkleber entdeckt und entfernt: „Dieselfahrer sofort enteignen. Nur mit uns. Grünes Bündnis"Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf -
Tauglichkeitsgutachten für Führerschein wegen Lernbeeinträchtigung
03.09.2019 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEin junger Mann sollte für die Erlangung des Führerscheins aufgrund seiner Lernbeeinträchtigung zusätzlich verschiedene Gutachten zur Tauglichkeit beibringen.Quelle: Beratungsstelle Alter & Behinderung -
Mehrere 100 rechte Aufkleber im Friedrichshainer Südkiez
01.09.2019 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn dem Gebiet zwischen Bahn, Ostkreuz, Gärtner- und Grünbergerstraße wurden mehrere 100 rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Der überwiegende Teil wird von dem rechten Online-Label vertieben. Inhaltlich war alles vertreten: Hetze gegen Flüchtlinge und gegen den politischen Gegner, allgemeiner Rassismus und gegen Fridays for future.Quelle: Bürger*innen-Meldung -
Sachbeschädigung in der Simplonstraße
01.09.2019 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn einem Laden in der Simlonstraße wurden mehrere rechte Aufkleber angebracht und eine Soli-Fahne zur Unterstützung der L34 abgerissen.Quelle: Bürger*innen-Meldung -
LGBTIQ*-Feindlicher Angriff
30.08.2019 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 20.50 Uhr wird ein 28-jähriger trans Mann aus einer Gruppe von unbekannten Jugendlichen heraus aus LGBTIQ-feindlicher Motivation beleidigt und mit einem Stein beworfen.Quelle: ReachOut Berlin -
Verschwörungstheoretische und rassistische Sticker
30.08.2019 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergUm den Rudolfplatz herum und in der Danneckerstraße wurden etwa 20 verschiedene rechte Sticker eines extrem rechten Online-Versandt entdeckt und entfernt.Quelle: Bürger*innen-Meldung -
Beleidigung an der Unterführung Hallesches Tor
27.08.2019 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergDie betroffene Person wechselte gegen 10 Uhr am Halleschen Tor die U-Bahn, als hinter ihr ein betrunkener, ungepflegt wirkender Mann "Deutschland Deutschland über alles" rief. Der Unmut gegenüber der Äußerung wurde von dem Mann bemerkt und die betroffene Person angesprochen, die meinte, u. a. er müsse es aushalten, daß andere Menschen dies als rassistische, unangenehme Äußerung empfinden. Darauf hin wurde die Person von dem Mann persönlich beleidigt. Die betroffene Person forderte den Mann auf zu gehen und würde im anderen Fall die Polizei rufen. Daraufhin entfernte sich der Mann.Quelle: Bürger_Innen-Meldung -
Hassmails an Organisation für Seenotrettung in Kreuzberg
26.08.2019 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEine Organisation, die sich für die Seenotrettung von Schiffbrüchigen im Mittelmeer einsetzt erhält auch nach ihrem Umzug von Neukölln nach Kreuzberg Hassmails. Darin werden die Mitarbeiter*innen der Organisation und Schiffbrüchige eklatant beschimpft. Sie werden bedroht und ihnen wird der Tod gewünscht.Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg -
Symbol der IB am Ostkreuz
25.08.2019 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn einen Pfeiler am S-Bhf. Ostkreuz wurde das Symbol der Identitären Bewegung gesprüht.Quelle: Register Lichtenberg -
Mann am Ostkreuz beleidigt, geschlagen und bespuckt
22.08.2019 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEin 48-jähriger Mann wird auf dem S-Bahnhhof Ostkreuz von einem 47-jährigen Mann, der den „Hitlergruß“ zeigt, aus rassistischer und LGBTIQ*-feindlicher Motivation beleidigt, geschlagen und bespuckt.Quelle: ReachOut Berlin