Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
Vorfälle Filtern
Zurück zu Vorfalls-Filter springenWeitere Links
Glossar-
15.07.2024 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin
-
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
15.07.2024 Bezirk: BerlinweitEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall online.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
15.07.2024 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
15.07.2024 Bezirk: BerlinweitEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall online.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Schmierereien am Carl-Herz-Ufer
15.07.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergVon zwei Mülltonnen am Carl-Herz-Ufer, zwischen der Alexandrinenstraße und Baerwaldbrücke, wurden antisemitische Parolen entfernt. Sie lauteten "THE GOYIM KNOW" und "Antideutsche = Rassisten und KIKE". "Kike" ist eine ethnische Beleidigung, die sich gegen Jüdinnen*Juden richtet. Der Spruch "The Goyim know", der aus der US-amerikanischen Alt-right Bewegung stammt, bezieht sich auf antisemitische Verschwörungsideologien, und soll sich über in Panik geratenen Jüdinnen*Juden lustig machen, deren angebliche geheime Verschwörungen oder Manipulationen von Nichtjuden ("Goyim") aufgedeckt wurden.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Aufkleber der "NRJ" in Weißensee
15.07.2024 Bezirk: PankowAn der Ecke Falkenberger Straße/hansastraße wurde ein Aufkleber der Jugendorganisation "Nationalrevolutionäre Jugend" der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten in Mahlsdorf
15.07.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Bushaltestelle am S-Bahnhof Mahlsdorf wurde ein Aufkleber mit einem QR-Code zu einem neonazistischen Versandhandel entdeckt und entfernt. Das Motiv des Aufklebers richtete sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
Quelle: Augenzeug*in -
Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt
15.07.2024 Bezirk: Tempelhof-SchönebergEin Betroffener berichtete, dass er aufgrund der Problematisierung von mehreren rassistischen Vorfällen arbeitsrechtliche Konsequenzen erfuhr.
Quelle: Einzelperson über E-Mail -
Extrem rechte Propaganda in Biesdorf
15.07.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm S-Bahnhof Biesdorf sowie am Boschpoler Platz und an der Oberfeldstraße Ecke Elisabethstraße wurden mehrere extrem rechte Aufkleber, u.a. von der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" und aus dem Neonaziversandhandel "aktivde", entdeckt und entfernt. Weiterhin wurde eine Schmiererei mit dem Zahlencode "1161" an einer Tischtennisplatte am Boschpoler Platz entdeckt. Der Zahlencode steht für "Anti-Antifaschistische Aktion" und richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
Quelle: Augenzeug*in -
Extrem rechter Aufkleber im Mariendorf
15.07.2024 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAn der Haltestelle Sommerbad Mariendorf wurde ein Aufkleber mit der Parole "Nazi Kiez" entdeckt.
Quelle: Einzelperson über Instagram -
Hakenkreuz in Bohnsdorf
15.07.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Binswangersteig wurde auf dem Boden ein ca. 25 cm großes Hakenkreuz entdeckt und angezeigt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
"III. Weg"-Aufkleber in Weißensee
15.07.2024 Bezirk: PankowIn der Roelckestraße wurde mehrere Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Auf den Aufklebern stand: „Raus aus der Komfortzone“, „Hart. Sauber. Gesund“, „Kulturkampf“ und „Die wahre Krise ist das System“.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
„III. Weg“-Plakate in Pankow
15.07.2024 Bezirk: PankowAn der Ecke Prenzlauer Promenade/Arnold-Zweig-Straße wurden zwei Plakate der neonazistischen Partei „Der III. Weg“ entdeckt. Diese hatten u.a. den Slogan "Umwelt & Heimat schützen! Eine intakte Natur ist die Grundlage unseres Volkes. Mach mit!“.
Quelle: Meldeformular Pankower Register -
"III. Weg"-Schmiererei und Neonazi-Aufkleber in Hellersdorf
15.07.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm Teterower Ring wurde eine Schmiererei mit dem Wortlaut "D3.W" (=Der III. Weg) an einem Stromkasten entdeckt.
An einem Schild am Wuhletalwanderweg, nahe des S-Bahnhofs Wuhletal, wurden zwei Aufkleber aus einem neonazistischen Versandhandel entdeckt und entfernt. Inhaltlich richteten sie sich u.a. gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
Quelle: Augenzeug*in -
Klu-Klux-Klan-Sticker am Boxhagener Platz und antisemitischer Sticker in der Seumestraße
15.07.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergMitte Juli, die genauen Daten konnten nicht mehr rekonstruiert werden, wurden mehrmals am und in der Nähe des Boxhagener Platzes größere rassistische Sticker entfernt. Sie propagierten u. a. den Klu-Klux-Klan.
An der Ecke Seume- / Wühlischstraße wurde ein an einem Laternenmast angebrachter Sticker mit dem Schriftzug "From the river to the sea Palestine will be free" entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
LGBTIQ*-feindliche Schmiererei im Märkischen Viertel
15.07.2024 Bezirk: ReinickendorfAuf einer Mauer in der Wesendorfer Straße im Märkischen Viertel wurde der Schriftzug "LGBTQ raus aus Deutschland" entdeckt. Die queerfeindliche Parole wurde der zuständigen Hausverwaltung gemeldet und durch diese entfernt.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Mann beim Lesen eines Stolpersteins bedroht
15.07.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAls ein Mann sich über einen Stolperstein in der Boxhagener Straße beugte, um dessen Inschrift zu lesen, drohte ihm eine vorbeigehende Frau daraufhin: „Pass mal auf, dass du da nicht bald dabei bist“. Das angegebene Datum entspricht dem Datum der Meldung.
Quelle: Checkpoint-Tagesspiegel vom 15.07.24 -
Mitarbeitende des Stadteilbüros von Orkan Özdemir rassistisch beleidigt
15.07.2024 Bezirk: Tempelhof-SchönebergEin Senior beleidigte die Mitarbeiter*innen des Wahlkreisbüros von Orkan Özdemir, MdA, indem er behauptete, dass sie "Ausländer ins Land holen wolle, um den Volkaustausch zu vollenden. Ausländer dürften in diesem Land nichts zu sagen haben". Der letzte Teil des Spruches richtete sich gegen Orkan Özdemir selbst.
Quelle: Stadteilbüro Orkan Özdemir -
Neonazi-Aufkleber am Rebhuhnweg
15.07.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm Rebhuhnweg wurden zwei neonazistische Aufkleber an einer Baustelle entdeckt. Die Motive der Aufkleber bewarben einen neonazistischen Versandhandel und richteten sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
Quelle: Augenzeug*in -
Neonazistische Propaganda in Rudow
15.07.2024 Bezirk: NeuköllnRund um den Selgenauer Weg im Ortsteil Rudow wurden mehrere Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und teilweise entfernt. Ein Schriftzug, der "Nazi Home Zone" propagierte, wurde ebenfalls unkenntlich gemacht.
Quelle: Register Neukölln -
Rassistische Aufkleber gegen Geflüchtete in Pankow
15.07.2024 Bezirk: PankowIn der Berliner Straße an der SPD-Kreisgeschäftsstelle wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Bitte flüchten sie weiter! Hier gibt es nichts zu wohnen! Refugees not welcome!" entdeckt und entfernt.
Quelle: Meldeformular Pankower Register -
Rassistische Aufkleber in Karow
15.07.2024 Bezirk: PankowIm Aufzug des S-Bahnhofs Karow wurde ein rassistische Aufkleber entdeckt und übermalt. Der Aufkleber enthielt die Aufschrift: "White lives Matter". "White Lives Matter" ist ein Slogan, der als Gegenpart zur "Black Lives Matter" Bewegung benutzt wird. Die "Black Lives Matter"-Bewegung organisierte Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt. Sie thematisierte dabei anti-Schwarzen Rassismus in der Gesellschaft. "White Lives Matter" hingegen wird von weißen, extrem rechten Gruppierungen benutzt, die sich überlegen fühlen und den Slogan für sich umdeuten.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Rassistische Äußerung im Gerichtsgebäude
15.07.2024 Bezirk: MitteIm Gerichtsgebäude in Moabit kam es zu einer rassistischen Äußerung. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Rassistische Pöbelei in Mitte
15.07.2024 Bezirk: MitteIn der Grunerstraße in Mitte äußerte sich ein 46-jähriger Mann im Beisein von herbeigerufenen Polizist*innen rassistisch. Er bedrohte und beleidigte die Beamt*innen zudem. Zuvor soll der Mann eine Körperverletzung begangen haben.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 1492 vom 16.07.2024 -
Rassistischer Angriff im Bezirk
15.07.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEs ereignete sich ein rassistischer motivierter Angriff im Bezirk.
Das Datum des Eintrags stimmt aufgrund mangelnder Informationen nicht mit dem Vorfallsdatum überein.
Quelle: AGH Berlin, Schriftliche Anfrage, DS 19/20166 -
Rassistischer Angriff in Reinickendorf
15.07.2024 Bezirk: ReinickendorfIm Juli ereignete sich im Bezirk Reinickendorf ein rassistischer Angriff, der von der Polizei als gefährliche Körperverletzung eingestuft wurde. Das genaue Datum ist nicht bekannt.
Quelle: Berliner Abgeordnetenhaus DS S19/21617 -
Schriftzug des "III.Weg" in Friedrichshagen
15.07.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAn dem Schaukasten des Fördervereins der Friedrichshagener Grundschule wurde der Schriftzug "D3.W" angebracht.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Schriftzug gegen Antifaschist*innen in Niederschöneweide
15.07.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Schnellerstr. wurde an einer Baustellenabsperrung der Schriftzug "FCK AFA" entdeckt.
Quelle: Berliner Register -
Strukturelle Benachteiligung in einer Behörde
15.07.2024 Bezirk: Tempelhof-SchönebergBei einer Behörde im Bezirk Tempelhof/Schöneberg kam es zu einem Vorfall von Anti-Schwarzer rassistischer Diskriminierung. Zum Schutz der betroffenen Personen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: NARUD e.V. -
Strukturelle Diskriminierung am Neuköllner Wohnungsmarkt
15.07.2024 Bezirk: NeuköllnEine Person in Neukölln wurde auf dem Wohnungsmarkt im bestehenden Wohnverhältnis strukturell diskriminiert. Es handelte sich um eine rassistische Diskriminierung.
Quelle: Fair mieten – Fair wohnen -
Wieder verschwörungsideologische Demonstration in Schöneberg-Nord
15.07.2024 Bezirk: Tempelhof-SchönebergEine Demonstration sogenannter Querdenker*innen und Sympathisant*innen der Partei „Die Basis“ zog vom Rathaus Schöneberg zum Winterfeldtplatz. An der Demonstration nahmen maximal 15 Personen teil. Während mindestens einer der wöchentlich stattfindenden Veranstaltungen wurde die Zeitung „Demokratischer Widerstand“ verteilt. Personen aus diesem Spektrum demonstrieren öfter mit Mitgliedern der extremen Rechten.
Quelle: Einzelperson über X -
Antimuslimisch-rassistische Beleidigungen und Bedrohungen durch Nachbar*innen in Moabit
14.07.2024 Bezirk: MitteEine Familie wurde in Moabit von Nachbar*innen antimuslimisch-rassistisch beleidigt und bedroht. Zum Schutz der betroffenen Personen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Antisemitische Schmiererei in Mitte
14.07.2024 Bezirk: MitteAuf dem Gehweg in der Torstraße wurde direkt neben verlegten Stolpersteinen die Schmiererei „Zionism = crime“ entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten nahe Biesdorfer Baggersee
14.07.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfNahe des Biesdorfer Baggersees wurde ein Aufkleber an einem Schild entdeckt und entfernt, dessen Motiv sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtet.
Quelle: Augenzeug*in -
Erneut Friedhofsmauer in der Zossener Straße antisemtisch beschmiert
14.07.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAuf das Graffiti eines Künstlers auf der Friedhofsmauer in der Zossener Straße wurde erneut eine abgewandelte Variante einer antisemitischen Schmiererei geschmiert. Diesmal lautete sie: „Eat well My Shit head Kike!“
"Kike" ist eine ethnische Beleidigung, die sich gegen Jüdinnen*Juden richtet.
Quelle: RIAS Berlin -
Extrem rechte Fahne bei EM-Finale gezeigt
14.07.2024 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIm Olympiastadion wurde beim Finale der Fußball-Europameisterschaft von Fans des spanischen Teams die Flagge der faschistischen Franco-Diktatur (1938-1945) gezeigt.
Quelle: Koordinierung der Berliner Register via telegram -
Extrem rechte Propaganda in der Krokusstraße
14.07.2024 Bezirk: NeuköllnIn der Umgebung der Krokusstraße im Bezirksteil Rudow wurden mehrere extrem rechte Aufkleber und ein Hakenkreuz gesichtet und unkenntlich gemacht. Neben Stickern der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" wurde ein Aufkleber des extrem rechten Onlinehandels "Druck18" und des Compact-Magazins entdeckt.
Quelle: Register Neukölln -
Hakenkreuze und SS-Symbole auf der Herrentoilette im Bahnhof Südkreuz
14.07.2024 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAuf der Herrentoilette im Bahnhof Südkreuz wurden ein Hakenkreuz und SS-Symbole angebracht.
Quelle: Einzelperson bei Signal via Koordinierung Berliner Register -
Neonazistischer Zahlencode in der Altstadt Köpenick
14.07.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAn einem Mülleimer im Luisenhain wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
NS-verharmlosende Schmiererei an der Marchlewskistraße
14.07.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn der Marchlewskistraße wurde gegen 18:00 Uhr ein Plakat der Klimaliste Berlin mit der Forderung für eine autofreie Stadt, das mit verbotenen SS-Runen beschmiert wurde, entdeckt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
NS-verherrlichender Aufkleber in Pankow
14.07.2024 Bezirk: PankowIm Zeiler Weg Ecke Retzbacher Weg wurde ein, den Nationalsozialismus verherrlichender Aufkleber eines bekannten extrem rechten Online-Versandhandels entdeckt.
Quelle: Berliner Register via Meldeformular -
Rassistische NPD-Aufkleber in Marzahn-Śüd
14.07.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfNahe eines Gymnasiums an der Allee der Kosmonauten sowie in der Poelchaustraße wurden dutzende Aufkleber mit der Aufschrift "White lives matter" von der NPD entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
Rassistischer Aufkleber in Pankow
14.07.2024 Bezirk: PankowIn der Grünfläche zwischen der Vesaliusstraße und der Pasewalker Straße wurde ein rassistischer Aufkleber gefunden. Auf diesem ist der Slogan "Remigration? Na klar!" zu lesen. Das Schlagwort "Remigration" verweist auf die Forderung der Neuen Rechten nach zwangsweiser Abschiebung von Personen, die als "nicht-deutsch" angesehen werden. Der Aufkleber wurde entfernt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Rassistische Schmiererei auf dem Alice-Salomon-Platz
14.07.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn eine Säule vor einer Bankfiliale auf dem Alice-Salomon-Platz wurde der Zahlencode "444" (Deutschland den Deutschen) mit weißer Farbe geschmiert.
Quelle: Augenzeug*in -
Rassistische Schmiererei in Niederschönhausen
14.07.2024 Bezirk: PankowAuf dem Hinweisschild in der Galenusstraße für ein Restaurant in der Paracelsusstraße wurde ein Graffiti mit der Aufschrift "Ni****" gefunden. Das Graffiti wurde unkenntlich gemacht.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Schriftzeichen gegen politische Gegner*innen in Karlshorst
14.07.2024 Bezirk: LichtenbergAm S-Bahnhof Karlshorst wurde die Zahlenkombination "1161" geschmiert. Diese steht für "Anti-Antifaschistische Aktion" und richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten. Der Schriftzug wurde entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Schriftzug gegen Antifaschist*innen in Köpenick Nord
14.07.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Haltestelle Unter den Birken wurde der Schriftzug "FUCK ANTIFA" entdeckt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Wolfsgrüße vor dem Märchenbrunnen
14.07.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergVor dem Märchenbrunnen im Volkspark Friedrichshain postierten sich sieben Personen der JS (Jung und Stark) mit einer Deutschlandfahne und zeigten Wolfsgrüße.
Die Gruppe fiel u. a. bereits durch rassistische Gewaltäußerungen in Pankow auf.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Zuschrift gegen den politischen Gegner der extremen Rechten
14.07.2024 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfDas Register Charlottenburg-Wilmersdorf erhielt eine beleidigende und NS-verharmlosende Zuschrift per E-Mail. Darin wurden die Empfänger*innen als "rote H[itler]J[ugend]" diffamiert, als kriminell und sozial minderwertig bezeichnet. Die E-Mail endete mit einer bedrohlichen Äußerung.
Quelle: Register CW -
Antikurdischer Rassismus in Reinickendorf
13.07.2024 Bezirk: ReinickendorfIn Reinickendorf wurde ein Mann aus rassistischen Motiven entlassen. Nachdem der kurdische Mann von einer Kollegin dabei beobachtet wurde, wie er ein Buch eines HDP-Politikers las, wurde ihm gekündigt. Die HDP war eine türkische Partei, die sich u. A. für die Rechte der kurdischen Bevölkerung in der Türkei und gegen ihre Diskriminierung einsetzt. Nach Aussagen eines Kollegen war die Kündigung auf pauschale Vorwürfe durch die Chefin und türkische Mitarbeitende der Firma zurückzuführen, der Betroffene sei Terrorist. Demnach wurde das Interesse an der Partei mit der Unterstützung von Terrorismus gleichgesetzt. Dabei handelt es sich um typische antikurdisch-rassistische Zuschreibungen.
Quelle: Yekmal e.V.