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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Rassistische Aufkleber in Niederschöneweide

    04.07.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An einer Ampel an der Ecke Schnellerstr. / Brückenstr. und vor dem Schöneweide Center wurde jeweils ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt, der eine sog. "Talahon-freie Zone" ausrief. Das Wort Talahon ist ein Slang-Ausdruck für arabische junge Männer und wurde an dieser Stelle abwertend gebraucht.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Rassistischer Sticker in Wilmersdorf

    04.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Blissestraße in Wilmersdorf wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt, der die sogenannte "Remigration" forderte. Mit den Worten "döp döp döp" spielte der Aufkleber zudem auf den Gigi d'Agostino Song „L’amour toujours“ (Sylt-Song) der im Sommer 2024 mit einer verfremdeten Version, die rassistische Parolen enthielt, an.

    Quelle: BENN Wilmersdorf
  • Rassistische Schriftzüge in Adlershof

    04.07.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf dem Arndtplatz wurde der antimuslimische Schriftzug "Islam = Terror" entdeckt. Der gleiche Schriftzug wurde noch zweimal an der Ecke Moissistr. / Büchnerweg an einem Altkleidercontainer entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Rechter Aufkleber in Rosenthal

    04.07.2025 Bezirk: Pankow

    An der Kreuzung Kastanienallee Ecke Taufsteinweg wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Onlineversandhandels entdeckt und entfernt. Dieser trug den Slogan "Heimatliebe ist kein Verbrechen".

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Regenbogenbanner in Tempelhof zerstört

    04.07.2025 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Zum vierten Mal in diesem Jahr wurde in Tempelhof das Regenbogenbanner eines queeren Jugendtreffs zerstört beziehungsweise entwendet.

    Quelle: Meldeformular
  • Verschwörungsideologische Demonstration durch Mitte

    04.07.2025 Bezirk: Mitte

    Ausgehend vom Rosa-Luxemburg-Platz zog eine verschwörungsideologische Kundgebung zum Gebäude einer links-alternativen Zeitung in der Friedrichstraße. Die Demonstration richtete sich gegen die Zeitung. Mitarbeitende der Zeitung wurden von Teilnehmenden als "Faschisten der Gegenwart" und "Fake-Antifa" bezeichnet. An der Kundgebung nahmen etwa 20 Personen teil. Unter den Teilnehmenden waren auch Reichsbürger*innen.

    Quelle: Registerstelle Mitte, taz, DJU bei Verdi
  • Behindertenfeindliche Diskriminierung in Berlin

    03.07.2025 Bezirk: Berlinweit
    Es fand eine behindertenfeindliche Diskriminierung statt. Zum Schutz der Betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, chronische Erkrankung
  • Extrem rechte Aufkleber in Wendenschloß

    03.07.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Dregerhoffstr. wurden drei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Zwei der Aufkleber beschrieben "Normal" mit den Anfangsbuchstaben als "Nationalstolz, Ordentlich, Rechts, Militärisch, Arisch, Linkshassend".

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechte Propaganda in Prenzlauer Berg

    03.07.2025 Bezirk: Pankow

    An der Straßenbahnhaltestelle Landsberger Allee wurde ein Aufkleber der extrem rechten Gruppe „Deutschnationale Front“ entdeckt.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Extrem rechte Schmiererei in Charlottenburg

    03.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    An eine Mauer am Iburger Ufer in Charlottenburg wurde mehrfach der neonazistische Zahlencode "444" geschmiert. Der Code steht für die rassistische Parole "Deutschland den Deutschen", da die 4 für den vierten Buchstaben im Alphabet steht.

    Quelle: Register CW via Signal
  • LGBTIQ*-feindlicher Sticker und Schmiererei in Charlottenburg

    03.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am Brückengeländer an der Doverbrücke wurden zwei LGBTIQ*-feindliche Schmierereien entdeckt. Die Schmierereien bestanden jeweils aus den Buchstaben "m" und "w" und dem Wort "debil". In Anspielung auf den Geschlechtseintrag "divers", für nicht-binäre oder intergeschlechtliche Personen, werden diese Gruppen der LGBTIQ*-Community hier verunglimpft.

    Zudem wurde unter der Brücke ein Sticker entdeckt, auf dem die Stolzflagge abgebildet ist. Diese war das Symbol der extrem rechten, nationalistischen "Stolzmonat"-Kampagne, die den Pride-Monat sowie die Forderungen und Rechte von LGBTIQ* verhöhnen und abwerten sollte.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Neonazi-Aufkleber in Waidmannslust

    03.07.2025 Bezirk: Reinickendorf

    An der Ecke von Zabel-Krüger-Damm und Titiseestraße in den Rollbergen in Waidmannslust wurden drei Neonazi-Aufkleber bemerkt und teilweise entfernt. Zwei stammten von einer an Schüler*innen gerichteten Kampagne der "Jungen Nationalisten (JN)" und richteten sich gegen Menschen mit "Migrationshintergrund" bzw. den vermeintlich linken "Mainstream" an Schulen. Ein weiterer Aufkleber richtete sich gegen Antifaschismus.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • NS-verherrlichende Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen

    03.07.2025 Bezirk: Lichtenberg

    An einem Bahnübergang in der Wartenberger Straße wurde ein NS-verherrlichender Aufkleber mit dem Motiv einer "Schwarzen Sonne" in Kombination mit einer "schwarz-weiß-roten-Reichsflagge" entdeckt.

    In der Wartenberger Straße auf Höhe des S-Bahnhofs Hohenschönhausen wurde ein neonazistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Steh auf, wenn Du Deutscher bist", mit diversen vermummten Menschen, zwei Adlern und zwei Reichsflaggen entdeckt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • NS-verherrlichende Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    03.07.2025 Bezirk: Lichtenberg

    In der Neubrandenburger Straße wurde ein Aufkleber mit dem Motiv "Antifa-freie Zone" vor einer schwarz-weiß-roten-Reichsflagge, in der Woldegker Straße die Motive "Grenzen dicht" und "Lesen, lieben, kämpfen" aus einem extrem rechten Onlineversand entdeckt und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Propaganda gegen politische Gegner*innen im Rollbergkiez

    03.07.2025 Bezirk: Neukölln

    Im Neuköllner Rollbergviertel wurden erneut Schmierereien entdeckt, die sich gegen antifaschistisches Engagement richteten. Darunter war auch der neonazistische Zahlencode "1161" (Anti-antifaschistische Aktion).

    Quelle: Register Neukölln via Instagram
  • Rassistische Pöbelei in Wedding

    03.07.2025 Bezirk: Mitte

    Eine Frau beleidigte in der Nähe des Plötzensees in Wedding eine Schwarze Frau mehrfach rassistisch. Ein Mann zeigte Zivilcourage und schritt ein.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Schilder bei Demonstration in Tempelhof

    03.07.2025 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Bei der regelmäßigen "Menschen mit Schildern"-Kundgebung wurden Schilder gezeigt, die rassistische Inhalte sowie Beleidigungen gegenüber politischen Gegnern enthielten.

    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • Rassistische und LGBTIQ*-feindliche Sticker in der Warschauer Straße

    03.07.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 19:40 Uhr wurden zwei Sticker eines rechten Versandhandels von der Litfaßsäule am Fahrradparkplatz an der Warschauer Straße entfernt. Einer von ihnen verbreitete rassistische Narrative, der Zweite zeigte eine transfeindliche Abbildung.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Schmierereien gegen Antifaschist*innen in Lichtenberg-Nord

    03.07.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Auf einer Hauswand in der Rhinstraße wurden auf ein bestehendes Graffitti "1161" und "AAFA" Schriftzüge geschmiert. Die Zahlenkombination „1161“ und auch die Buchstabenkombination "AAFA" richten sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meinen "Anti-antifaschistische-Aktion". Zudem wurde ein Mordaufruf mit dem Inhalt "Zecken töten" gegen politisch linksstehende Gegner*innen der extremen Rechten gesprüht.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Antimuslimisch rassistischer Angriff in Buckow

    02.07.2025 Bezirk: Neukölln

    Am Abend soll eine Frau auf dem Gehweg der Rudower Straße in Buckow von einem Mann rassistisch beleidigt und ins Gesicht gespuckt worden sein. Die betroffene Frau trug ein Kopftuch. Nach der Tat soll sich der Mann entfernt haben und später beim Randalieren von der Polizei aufgegriffen worden sein.

    Quelle: Polizeimeldung vom 03.07.2025 (Nr. 1781)
  • Antisemitismus auf Kundgebung in Tiergarten

    02.07.2025 Bezirk: Mitte

    Am Potsdamer Platz fand eine pro-palästinensische Kundgebung mit etwa 40 Teilnehmenden statt. Teilnehmende riefen die Parole "Kindermörder Israel". Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt. Ein Redner delegitimierte Israel als "Apartheid" und sagte, Israel wäre das "einzige Apartheids-Regime auf der ganzen Welt".

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Antiziganistische Diskriminierung im Krankenhaus

    02.07.2025 Bezirk: Mitte

    In einem Krankenhaus im Bezirk Mitte ereignete sich ein Vorfall von antiziganistischer Diskriminierung. Zum Schutz der betroffenen Personen wurden keine weiteren Informationen veröffentlicht und das Datum anonymisiert.

    Quelle: Amaro Foro / DOSTA
  • Behindertenfeindliche Benachteiligung in Charlottenburg

    02.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Zu einer Informationsveranstaltung für Anwohnende durch das Bezirksamts wurde kein barrierefreier Zugang für rollstuhlfahrende Menschen bereitgestellt. Auch auf die Beschwerde von Anwohnenden hin hat sich das Bezirksamt nicht um einen alternativen Veranstaltungsort für die Veranstaltung bemüht und damit eine behindertenfeindliche Zugangsbarriere bewusst aufrecht erhalten.

    Quelle: Beauftragte für Menschen mit Behinderung CW
  • Homofeindliche Pöbelei in Wedding

    02.07.2025 Bezirk: Mitte

    Zwei Männer suchten sich im überfüllten Strandbad Plötzensee einen Platz, als ein junger Mann in der Nähe sich beschwerte, warum sie sich in seine Nähe setzten. Andere Badegäste in der Nähe, schienen ihn nicht zu stören. Als sie sich weigerten, wegzugehen, stand der junge Mann auf und begannt sie anzubrüllen. Er schrie: “Ihr Schwuchteln wollt kuscheln. Ihr kommt so nah, weil ihr mit mit ficken wollt. Ihr ekligen Schwulen.”. Zwei Zeug*innen zeigten Zivilcourage und nahmen die beiden Männer in Schutz.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Kinder hören Neonazi-Musik und zeigen den Hitlergruß

    02.07.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Eine Gruppe ca. 12- bis 13-Jähriger sprayte im Friedrichshainer Nordkiez einen Phallus an eine Hauswand und hörte dabei Neonazi-Musik. Ein Anwohner forderte die Gruppe auf, das zu unterlassen und zu gehen. Als Drohung fügt er noch hinzu, dass er die Polizei rufen wollte. Der Betreiber eines nahegelegenen Asia-Restaurant bedankte sich bei dem Mann, dass endlich einmal jemand etwas mache. Die Kinder hatten in Richtung des Restaurants auch den Hitlergruß gezeigt.

    Der Vorfall ereignete sich in der Zeit vom 1. bis 4. Juli 2025. Das genaue Datum war dem Anwohner nicht mehr in Erinnerung. Zum Schutz von Personen wird der genaue Ort des Vorfalls nicht benannt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Neonazistischer Zahlencode in Rudow

    02.07.2025 Bezirk: Neukölln

    In der Stubenrauchstraße in Rudow wurde an einer Baustelle der neonazistische Zahlencode "1161" (Anti-antifaschistische Aktion) entdeckt und unkenntlich gemacht.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • Neonazistischer Zahlencode und extrem rechte Aufkleber im Allendeviertel

    02.07.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In einem Schild zum Volkspark Köpenick in der Pablo-Neruda-Str. wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.

    In der Salvador-Allende-Str. und im Müggelschlößchenweg wurden insgesamt fünf extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Sie richteten sich gegen Antifaschist*innen und queere Menschen.

    Quelle: BENN Allende-Viertel, Berliner Register
  • Schriftzug gegen Linke in Lichtenberg-Mitte

    02.07.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Auf einem antifaschistischen Graffiti in der Kynaststraße wurde die Parole "Linke jagen" entdeckt. Dies ist eine klare Feindmarkierung und Drohung durch Angehörige der extrem rechten Szene gegenüber Linken.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Antimuslimische Beleidigung im Bus

    01.07.2025 Bezirk: Spandau

    Im Bus wurde zu einer Frau gesagt, sie müsse ihr Kopftuch nicht tragen, da sie ohne viel schöner aussehen würde. Diese Aussage stellte eine rassistische Unterstellung dar, nach derer eine Frau mit Kopftuch nicht emanzipiert genug sei, eigene Entscheidungen zu treffen. Das ungefragte Kommentieren und Bewerten des Erscheinungsbildes war bevormundend und wertete muslimische Frauen, die ein Kopftuch tragen, auf sexistische Weise ab.

    Quelle: Bürger*inmeldung
  • Anti-Schwarze Beleidigung im Prenzlauer Berg

    01.07.2025 Bezirk: Pankow

    Am S-Bahnhof Greifswalder Straße standen zwei Jugendliche, die sich unterhalten. Eine Jugendliche sieht vier Männer auf dem Bahnsteig und sagt "Ey sind die dumm? Ich meine die Schwarzen."

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
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