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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Schriftzüge gegen Antifaschist*innen u.a. in Oberschöneweide

    16.06.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Kreuzung Nalepastr./ Helmholzstr. wurde an einem Straßenschild der Schriftzug "FCK ANTIFA" und an einer Laterne der Schriftzug "FCK 161" entdeckt.

    In der Nalepastr. wurde zudem ein Aufkleber mit der Aufschrift "Patriotische Aktion" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Antisemitische Schmierereien in der Markgrafenstraße

    15.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Markgrafenstraße wurden die Schmierereien "FCK KIKES" an einem Laternenpfal und "KILL ALL KIKES!" nahe eines Einkaufsladens in der Rudi-Dutschke-Straße unkenntlich gemacht.

    "Kike" ist eine ethnische Beleidigung, die sich gegen Jüdinnen*Juden richtet.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Aufkleber in Gropiusstadt

    15.06.2026 Bezirk: Neukölln

    Rund um den Sollmannweg in Gropiusstadt wurden mehrere extrem rechte Aufkleber gesichtet und entfernt. Ein Aufkleber propagierte „Make Germany great again“, ein weiterer richtete sich mit dem Slogan "Gegen den Linksterror" und einer Faust, die das Logo der "Antifaschistischen Aktion" zerschlägt, gegen antifaschistisches Engagement.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • Extrem rechter Aufkleber in Gropiusstadt

    15.06.2026 Bezirk: Neukölln

    In der Nähe des U-Bahnhofs Zwickauer Damm in Gropiusstadt wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels entdeckt und entfernt. Darauf wurde "Antifa verbieten!" gefordert.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • Gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichtete Pöbelei in Lichtenberg-Nord

    15.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Im Vorbeilaufen wurde das Gespräch zweier älterer Männer (ca. Mitte 40 bis 50 Jahre alt) in der Atzpodienstraße akustisch wahrgenommen. Einer der Männer äußerte sich dabei lautstark mit den Worten: „Die scheiss Antifa, die können ja heutzutage nur Inzest betreiben und dich als Nazi beschimpfen, wenn du ne Meinung hast“. Es folgten weitere Aussagen ähnlichen Inhalts.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • LGBTIQ*feindliche Diskriminierung in Pankow-Zentrum

    15.06.2026 Bezirk: Pankow

    Eine nicht binäre Person wurde in einem Eiscafé in einem Einkaufszentrum diskriminiert. Die betroffene Person wurde bei der Aufnahme ihrer Bestellung zunächst mit dem falschen Geschlecht angesprochen. Nachdem sie die Mitarbeitende darauf hingewiesen hatte, dass sie als nicht binäre Person angesprochen werden möchte, wurde sie ausgelacht und als „verrückt“ bezeichnet. Auch nachdem die betroffene Person erklärte, dass Misgendern eine Form der Diskriminierung darstelle, wurde sie erneut ausgelacht und als „verrückt“ bezeichnet.

    Die betroffene Person gab zudem an, dass sie sich aufgrund ihrer sichtbaren körperlichen sowie ihrer unsichtbaren psychischen Behinderung intersektional diskriminiert fühlte.

    Quelle: Meldeformular der Berliner Register
  • Neonazistischer Zahlencode in Charlottenburg

    15.06.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Im U-Bahnhof Wilmersdorfer Straße wurde der neonazistischte Zahlencode "8814" entdeckt. Der Zahlencode ist die Verbindung der extrem rechten Zahlencodes „14“ für das rassistische Bekenntnis der „Fourteen Words“ und „88“ als Code für „Heil Hitler“.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • NS-Relativierung auf Kundgebung in Wedding

    15.06.2026 Bezirk: Mitte

    Vor dem Gebäude des Robert-Koch-Instituts am Nordufer in Wedding hielten etwa 10 Personen aus der verschwörungsideologischen Szene eine Kundgebung ab. Die Mahnwache forderte die "Aufarbeitung" der Corona-Pandemie. Dabei wurde ein Bild eines NS-Verbrechers, das während der Nürnberger Ärtzteprozesse aufgenommen wurde, gezeigt

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Rassistische Pöbeleien und Sachbeschädigungsversuch am S-Bahnhof Nöldnerplatz

    15.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    ​Am Abend des 15. Juni 2026 rief ein alkoholisierter Mann am S-Bahnhof Nöldnerplatz lautstark rassistische und migrationsfeindliche Parolen, darunter „Scheiß K*nack*n“ und „Scheiß Ausländer“. Im Anschluss versuchte der Mann, die Scheiben des dortigen Wartebereichs an der Bushaltestelle zu zerschlagen, was ihm jedoch nicht gelang.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistischer Aufkleber in Altglienicke

    15.06.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Kiezladen "WaMa" im Kosmosviertel wurde ein rassistischer Aufkleber der extrem rechten Partei "Die Heimat" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Hakenkreuz in Baumschulenweg

    14.06.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Unter der Brücke über den Britzer Verbindungskanal in der Baumschulenstr. wurde ein Hakenkreuz entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Hakenkreuz in der Friedrichstraße

    14.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einer Hauswand in der Friedrichstraße Ecke Hedemannstraße wurde der Spruch "BIG UP HAMAS" (Respekt für die Hamas) angebracht. Das S war als Hakenkreuz dargestellt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Pöbelei gegen politische Gegner*in in Wilmersdorf

    14.06.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Nachdem eine Person an der Bushaltestelle "Volkspark Wilmersdorf" nicht in Fußball-Fangesänge für das deutsche Team einstimmte, wurde die Person entmenschlichend als "Zecke" und "links-versifft" beleidigt.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Rassistische Bedrohung in Prenzlauer Berg

    14.06.2026 Bezirk: Pankow

    Eine Frau wurde beim Joggen in der Hermann-Blankenstein-Straße rassistisch bedroht. Nach Angaben der Betroffenen schrie ein unbekannter Mann sie zunächst an und zeigte dabei auf ihre Kufiya. Da sie Kopfhörer trug, verstand sie den Inhalt der Rufe zunächst nicht. Als sie auf die Beleidigungen reagierte, wurde der Mann zunehmend aggressiv. Er lief ihr mit geballten Fäusten hinterher und drohte ihr mit Schlägen. Erst als eine Familie mit Fahrrädern hinzukam, ließ der Mann von der Betroffenen ab.

    Quelle: Berliner Register via Signal
  • Anti-Schwarze Beleidigung in Baumschulenweg

    13.06.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Nachmittag wurde eine PoC von einem entgegenkommenden Mann in der Eschenbachstr. in rassistischer Weise nachgemacht. Dabei verwendete der Täter auch das N-Wort.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Infostände der Neonazipartei "Die Heimat" in Alt-Hohenschönhausen

    13.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Vor dem Alleecenter und am Storchenhof Center wurden im Laufe des Tages Infostände der Neonazipartei "Die Heimat" (ehemals NPD) gemeldet. Es waren jeweils drei Neonazis vor Ort, die Propagandamaterialien an Bürger*innen verteilten und um Unterstützungsunterschriften für einen Wahlantritt der "Heimat" bei den Berliner Abgeordnetenhauswahlen im September 2026 warben.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Propaganda gegen politische Gegnerschaft

    13.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Ein extrem rechter Youtuber streamte live die Demonstration „Gegen die digitale Aufrüstung der Polizei! Keine biometrische Massenüberwachung und KI-Fahndung durch Palantir & Co“, die um 14:00 Uhr an der Warschauer Straße zum Oranienplatz startete. Immer wieder wurde vom Streamer die friedliche Demo potentiell gewaltvoll dargestellt und Eskalationen heraufbeschworen. Zudem wurde ebenfalls nicht wahrheitsgemäß behauptet, dass nur unter Polizeischutz gefilmt werden konnte. Scheinbar als Reaktion auf eine Unterhaltung von Viewern im Chat, wurde der Stolzmonat kurz positiv thematisiert. Dabei handelt sich um eine bundesweite LGBTIQ*-feindliche extrem rechte Kampagne.

    Quelle: Youtube
  • Rassistische Beleidigungen beim Nachbarschaftsfest in Schöneberg

    13.06.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Beim Schöneberger Nachbarschaftsfest kam eine Frau an den Stand einer Organisation, die sich für Integration einsetzt, und äußerte rassistische Beleidigungen. Sie forderte unter anderem, dass „Ausländer raus müssen“, und erklärte, sie traue sich „aus Angst vor ausländischen Männern“ nicht mehr aus dem Haus.

    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • Extrem rechter Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen

    12.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Oberseestraße Ecke Käthestraße wurde ein Aufkleber der extrem rechten Gruppierung "Patriotische Bewegung/Berliner Patrioten" mit der Aufschrift "Make germany great again" gemeldet und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechter Aufkleber in Charlottenburg

    12.06.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Schloßstraße an Ecke Spandauer Damm in Charlottenburg wurde ein neonazistischer Aufkleber des Online-Versandhandels „Sturmzeichen-Versand“ mit der Aufschrift „Lesen, lieben, kämpfen“ entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register CW
  • Extrem rechte Sticker u.a. in Oberschöneweide

    12.06.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Kottmeierstr. wurden zwei Aufkleber der "Patriotischen Aktion" entdeckt und entfernt.

    Ebenfalls in der Kottmeierstraße wurde ein Sticker entdeckt und entfernt, der für die neurechte Wochenzeitung "Junge Freiheit" warb. Die Zeitung gilt als zentrale Publikation und Sprachrohr der Neuen Rechten und vertritt unter dem Deckmantel des Konservatismus auch nationalistische, antidemokratische und völkische Positionen.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Hakenkreuz im Wriezener Park

    12.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Angebracht war ein Sticker mit der Aufschrift "Antisemitismus ohne mich" und zwei Hände, die sich schützend um einen Davidstern legen. Über den Davidstern wurde ein Hakenkreuz eingeritzt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • NS-verharmlosende, antisemitische Schmiererei an der Hasenheide

    12.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einer Paket-Packstation wurde die angebrachte Schmiererei "FCK ZIO NZS" so verändert, dass noch Fuck Nazis stehen blieb.
    Die Bezeichnung Zios / Zionisten wird häufig als Code für Juden*Jüdinnen verwendet. Zudem wurde hier ein NS-verharmlosender Zusammenhang zwischen Juden*Jüdinnen und Nazis hergestellt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Beleidigung in Rudow

    12.06.2026 Bezirk: Neukölln

    Vor einer Schule in Rudow wurde ein Vater von einem Passanten rassistisch beleidigt. Der Vater und sein Sohn parkten die Fahrräder auf dem Gehweg, um abzusteigen. Der Passant pöbelte den Vater an und sagte, er sei ein schlechtes Vorbild für den Sohn. Als der Vater erwiderte, er solle nicht über den Sohn sprechen, wurde er vom Passanten laut als "Affe" beschimpft.

    Quelle: Register Neukölln
  • Rassistische Beleidigung und Bedrohung in der Zeughofstraße

    12.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am Nachmittag wurde gegen 15:10 Uhr eine 53-jährige Frau vor einem Ladengeschäft in der Zeughofstraße von einer 59-Jährigen auf ihr Kopftuch angesprochen und rassistisch beleidigt. Dann hat sie mit einem Messer Stichbewegung in Richtung der Betroffenen gemacht. Die alarmierte Polizei nahm die Frau fest.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0710 vom 13.06.2026
  • Rassistischer Aufkleber in Altstadt Spandau

    12.06.2026 Bezirk: Spandau

    In der Carl-Schurz-Straße, vor dem U-Bahneingang, wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift „Poland for Whites Only“ entdeckt. Darauf war ein Cartoonbild, auf dem Männer in stereotyper arabischer und indischer Kleidung gezeigt wurden, sowie ein schwarzer Mann und eine Frau mit Tschador. Das Bild wurde rot durchgestrichen.

    Quelle: Register Spandau
  • Rassistischer und NS-verherrlichender Aufkleber in Karlshorst

    12.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An einer Laterne in der Marksburgstraße wurde ein rassistischer Aufkleber aus einem Naziversand gemeldet. Auf dem Motiv war der NS-verherrlichende und antimuslimische Slogan "Nix yallah, yallah, hier wird deutsch gesprochen" in Kombination mit einer Reichsflagge in schwarz-weiß-rot zu sehen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Veranstaltung im Rathaus Charlottenburg

    12.06.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Im Charlottenburger Rathaus fand ein AfD-Bürgerdialog unter dem Titel "Wohnungen sind keine Asylheime" statt. In den Redebeiträgen eines BVV-Verordneten aus Charlottenburg-Wilmersdorf und der AfD-Bürgermeisterkandidatin wird die Berliner Wohnungsknappheit in Verbindung mit der Wohnungvergabe an Geflüchtete, Sozialleistungsbezieher*innen und obdachlosen Menschen gebracht. Dabei entstand der Eindruck, diese Personengruppen würden bei der Vergabe von Wohnraum gegenüber anderen Berliner*innen bevorzugt, „die jeden Tag zur Arbeit fahren und die Stadt am Laufen halten“. Orte, an denen geflüchtete Menschen leben, wurden zudem pauschal als dreckig beschrieben und deren Bewohner*innen als kriminell, sexistisch und gewalttätig dargestellt.

    Damit wurden rassistische und geflüchtetenfeindliche Narrative bedient, die Geflüchtete pauschal mit gesellschaftlichen Problemen, Kriminalität und Gewalt in Verbindung bringen. Solche Darstellungen tragen zur Stigmatisierung und Abwertung geflüchteter Menschen bei und können daher als rassistisch eingeordnet werden.

    Quelle: Register CW
  • Rechte Streamer stören antifaschistischen Protest in Charlottenburg

    12.06.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Bei einem Gegenprotest von etwa 30 Personen vor dem Eingang des Charlottenburger Rathauses gegen einen AfD-Bürgerdialog kam es zu Störungen durch rechte bis extrem rechte Streamer. Diese filmten die Teilnehmenden unter anderem gegen ihr Einverständnis in Porträtaufnahmen ab. Insgesamt vier Personen drängten in den Gegenprotest, drückten dabei zum Teil gegen die Transparente und machten provokante Äußerungen gegenüber den Teilnehmenden der Versammlung. Mehrmalige Aufforderungen, Abstand zur Kundgebung zu halten, wurden ignoriert, stattdessen kam es zu einer als bedrohlich wahrgenommen Äußerung gegenüber einer Teilnehmerin. Die Teilnehmer*innen des Gegenprotests waren teils massiv von dem Vorgehen der Personengruppe eingeschüchtert. Mitglieder der AfD-BVV-Fraktion führten Interviews mit den Streamern vor ihrer Veranstaltung.

    Die gezielte Beeinträchtigung demokratischer Proteste durch das Bloßstellen und Bedrängen durch rechte Streamer ist eine verbreitete extrem rechte Strategie, welche eine massiv einschüchternde Wirkung auf die Teilnehmenden haben kann.

    Quelle: Register CW via Youtube, CW hält zusammmen
  • Antimuslimischer Vorfall in Lichtenberg

    11.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Während einer Wartungsarbeit in einem Wohnhaus kam es zu einer antimuslimischen Äußerung durch eine Dienstleisterin. Im Kontext des Themas Wohnungssuche äußerte die Frau sinngemäß, dass diese sich „ein Kopftuch anziehen müsste, dann würde sie auch eine Wohnung bekommen“. Die Aussage bedient das rassistische und antimuslimische Vorurteil einer vermeintlichen Bevorzugung von Muslim*innen oder Migrant*innen auf dem Berliner Wohnungsmarkt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Antisemitischer Vorfall in Friedenau

    11.06.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Am Breslauer Platz wurden auf Stickern, auf denen ursprünglich „Berlin gegen Antisemitismus“ stand, der Davidstern und das Wort „Antisemitismus“ durchgestrichen.

    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • Erneut antisemitisches Graffiti auf der Namensmauer am Mahnmal am Lindenufer

    11.06.2026 Bezirk: Spandau

    Die Namensmauer am Mahnmal für die ermordeten Jüdinnen und Juden Spandaus wurde erneut mit einem Penis-Graffiti beschmiert. Der Vorfall wurde angezeigt.

    Dieses Graffiti wurde dem Register Spandau erstmals am 19. Mai 2026 gemeldet. Es wurde bereits damals angezeigt und war anschließend entfernt worden. Dieses Mal wurde festgestellt, dass das Graffiti erneut auf der Stelle des alten, entfernten Graffitis gezeichnet wurde.

    Quelle: Beauftragte für Erinnerungskultur im Ev. Kirchenkreis Berlin-Spandau
  • Extrem rechte Propaganda in Wedding

    11.06.2026 Bezirk: Mitte

    An der Ecke Brüsseler Straße / Lütticher Straße wurde ein Aufkleber einer fundamentalistischen rechtskatholischen Organisation entdeckt und entfernt. Die Organisation verbreitet LGBTIQ*-Feindlichkeit und antimuslimischen Rassismus.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Propaganda in Wedding

    11.06.2026 Bezirk: Mitte

    In der Müllerstraße Ecke Gerichtsstraße wurde ein Aufkleber, der gegen die Antifa gerichtet war, und ein Aufkleber der extrem rechten "Patriotischen Aktion" entdeckt und entfernt. Außerdem wurde in der nah gelegenen Wildenowstraße ein Aufkleber einer fundamentalistischen rechtskatholischen Organisation entdeckt und entfernt. Die Organisation verbreitet LGBTIQ*-Feindlichkeit und antimuslimischen Rassismus.

    Quelle: Bürger*innenmeldungen
  • Extrem rechter Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen

    11.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Oberseestraße Ecke Degnerstraße wurde ein extrem rechter Aufkleber gefunden und entfernt. Auf dem Motiv war der Schriftzug „Freiheit für alle politischen Gefangenen!“ und vier Fotos sowie die Namen von Personen aus der extrem rechten Szene zu sehen. Bei einigen der abgebildeten Personen handelt es sich um verurteilte Holocaustleugner*innen. Der Aufkleber wird über einen extrem rechten Versandhandel vertrieben.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • LGBTIQ*-feindliche Beleidigung am Halleschen Tor

    11.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 12:00 Uhr wurde eine Person, die aus der U6 ausgestiegen ist, von einer männlich gelesenen Person angebrüllt: "Scheiß fette Lesbe, verpiss dich!". Der Vorfall wurde von anderen Mitfahrenden wahrgenommen, es solidarisierte sich aber niemand mit der betroffenen Person.

    Quelle: Berliner Register
  • LGBTIQ*-feindlicher Vorfall in Mitte

    11.06.2026 Bezirk: Mitte

    Im Bezirk Mitte ereignete sich ein LGBTIQ*-feindlicher Vorfall. Zum Schutz der betroffenen Berson werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • LGBTIQ*-feindliche und rassistische Aufkleber in Lichtenberg-Nord

    11.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Judith-Auer-Straße wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der Kampagne "Stolzmonat" entdeckt und entfernt.

    In der Gudrunstraße Ecke Hagenstraße bzw. Frankfurter Allee wurden drei rassistische Aufkleber eines extrem rechten Onlinehandels entfernt. Auf Deutsch und Arabisch wurden arabisch gelesene Menschen als "Gruppenvergewaltiger" kriminalisiert und stigmatisiert.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Neonaziaufkleber und gegen Antifaschist*innen gerichtete Schmiererei in Neu-Hohenschönhausen

    11.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An der Falkenberger Chaussee Ecke Hauptweg und in der Wartiner Straße wurden mehrere Aufkleber aus einem Neonaziversand mit NS-verherrlichenden und gegen Antifaschist*innen gerichteten Motiven entdeckt und entfernt. Auf den Aufklebern waren die Parolen "Make germany great again!" in Kombination mit einer Reichsflagge in schwarz-weiß-rot, "FCK Antifa", "Love animals, hate antifa", "Antifa-freie Zone" in Kombination mit einer Reichsflagge, einem durchgestrichenen Punk, einem durchgestrichenen Antifa-Logo und einer durchgestrichenen Trans Person und "Good night left side" in Kombination mit zwei Reichsflaggen und zerschlagenenen Logos u.a. von der "Black lives matter"-Bewegung, einer "Black Power"-Faust und einem Anarchie-Zeichen zu sehen.

    Am S-Bahnhof Wartenberg wurden zwei gesprühte neonazistische Zahlencodes in Form der "1161" gemeldet. In einem Fall war der Code kombiniert mit einem verbotenen Keltenkreuz.

    Am Warnitzer Bogen wurden auf einem Mülleimer vier Aufkleber aus einem bekannten Neonaziversand mit der rassistischen Aufschrift "Remigration jetzt!" gefunden und entfernt. Zudem wurde ein Aufkleber des extrem rechten Vereins "Ein Prozent" entdeckt und entfernt. Darauf stand: "Deutschland ist bunt genug!" Das Fotos einer Frau mit langen blonden Locken, die von hinten angeleuchtet werden, wurde dem Bild einer Frau mit Niqab gegenübergestellt. Der Islam wurde so als Bedrohung dargestellt.

    Beim Volleyballfeld in den Krugwiesen wurden ebenfalls zwei Aufkleber aus einem Neonaziversand festgestellt und entfernt. Auf den Motiven war der gegen Antifaschist*innen gerichtete Slogan "Love animals, hate antifa" und eine NS-verherrlichende Reichsflagge in schwarz-weiß-rot zu sehen.

    In der Darßer Straße wurde auf einem Werbeschild der in schwarzer Farbe aufgesprühte Neonazi-Zahlencode "88" gemeldet. An der Bushaltestelle in der Barther Straße befand sich zudem der Neonazi-Zahlencode "1161".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
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