LGBTIQ*-feindliche Beleidigung von Antifaschist*innen in Niederschöneweide
In der Nacht wurden an der Tramhaltestelle S-Bahnhof Schöneweide zwei Personen von einem Mann als "Scheiß Zecken" und "Schwuchteln" beleidigt.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
In der Nacht wurden an der Tramhaltestelle S-Bahnhof Schöneweide zwei Personen von einem Mann als "Scheiß Zecken" und "Schwuchteln" beleidigt.
In der Wartenberger Straße wurden drei Aufkleber aus einem Neonazi-Versand gefunden und entfernt. Auf den Motiven standen die Slogans "Antifa verbieten", "Talahons abschieben" und "Auch ohne Sonne braun" in Kombination mit einer "Schwarzen Sonne".
Auf dem Geländer unter der Südostalleebrücke wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt.
In der Hagenstraße wurden drei Wolfsangeln in weißer Farbe gemeldet - diese waren auf eine Dixi-Toilette, auf eine Hauswand und auf ein Fensterbrett gemalt worden. Auch auf der Atzpodienstraße kurz vor Ecke Rüdigerstraße, in der Parkaue und auf der Frankfurter Allee wurden neue Wolfsangeln in weißer und gelber Farbe entdeckt.
Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung. Auch nach dem NS wird das Symbol gelegentlich weltweit in extrem rechten Kreisen aufgegriffen.
Das Graffiti reiht sich in eine Serie im Kiez ein, die der Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme dient. In der Serie werden extrem rechte Symbole häufig leicht abgewandelt, um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren.
In der U5 ereignete sich zwischen U-Bahnhof Friedrichsfelde und Bahnhof Lichtenberg ein rassistischer Vorfall.
Ein im U-Bahnwaggon stehender Mann beleidigte am U-Bahnhof Friedrichsfelde aus der Bahn heraus eine Familie lautstark rassistisch als „Kanacken“. Eine unbeteiligte ältere Dame widersprach dem Mann direkt („So ein Quatsch, das ist ein Kind!“).
Während der Weiterfahrt äußerte der Mann weitere rassistische Ressentiments („Wir müssen für diese Leute bezahlen“). Auf den Vorhalt der älteren Dame, er sei wohl rechts eingestellt, bestätigte er dies offen und rief laut durch die U-Bahn: „Wenn Alice Weidel an die Macht kommt, wird hier mal richtig aufgeräumt!“.
Eine weitere Zeugin (mit Kind im Kinderwagen) griff verbal ein („Zum Glück gibt es viele Menschen, die dagegenhalten!“), woraufhin der Täter sie als „linke Fotze“ beschimpfte. Nach einer kurzen beschwichtigenden Intervention der älteren Dame schrie der Mann kurz vor dem nächsten Halt: „AfD an die Macht!“.
Am U-Bahnhof Lichtenberg stieg der Mann aus. Als die Zeugin ihm nachrief, er solle seine Ansichten für sich behalten und aufhören, andere zu belästigen, signalisierten mehrere Umstehende im Wagen ihre Zustimmung.
Am Pariser Platz vor der US-amerikanischen Botschaft hielten vier Reichsbürger*innen eine Mahnwache ab, bei der schwarz-weiß-rote Reichsfahnen gezeigt wurden.
Im Tiergarten in der Nähe des Gedenkorts für die Opfer des Anschlags auf den Berliner CSD wurden vier Aufkleber aus extrem rechten Versandhandlungen entdeckt und entfernt. Zwei Aufkleber waren antimuslimisch-rassistisch, ein Aufkleber warb für eine extrem rechte "Remigrations"-Kampagne und ein Sticker richtete sich gegen die Antifa.
Am Eingang zum Fennpfuhlpark, wurden zwei Aufkleber eines extrem rechten Musik-Labels aus dem Umfeld der "Identitären Bewegung" mit der Aufschrift "Keiner hat den Kampfgeist von Opa" gefunden und entfernt. Neben der Schrift ist ein Soldat auf einem Pferd zu sehen.
Zudem wurde dort auch ein rassistischer Aufkleber gefunden und entfernt. Auf dem Motiv stand der Slogan "Abschieben schafft Sicherheit, kriminelle Ausländer raus!".
Im U-Bahnhof Magdalenenstraße, Ausgang Richtung Ruschestraße, wurde eine Wolfsangel in brauner Farbe entdeckt.
Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung. Auch nach dem NS wird das Symbol gelegentlich weltweit in extrem rechten Kreisen aufgegriffen.
Das Graffiti reiht sich in eine Serie im Kiez ein, die der Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme dient. In der Serie werden extrem rechte Symbole häufig leicht abgewandelt, um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren.
An verschiedenen Stellen auf dem Nahmitzer Damm wurde extrem rechte Propaganda entdeckt. An der Bushaltestelle Gutspark Marienfelde klebte ein „Remigrations“-Sticker. Zusätzlich wurde an einer Laterne ein Sticker entdeckt, der sich gegen das Gendern richtete, mit dem Zusatz „Haltet unsere Sprache sauber“. Weiterhin wurde an einem Mülleimer ein Hakenkreuz entdeckt. An der Station Nahmitzer Damm/Marienfelder Allee wurde ein Sticker aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt. Direkt daneben befand sich eine blaue „AfD“-Schmiererei.
Vor einer Oberschule in der Sandinostraße wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber entdeckt und entfernt. Darauf war der Slogan "Schwarz-rot-gold ist bunt genug" zu lesen.
In der Ribnitzer Straße wurden zwei NS-verherrlichende Aufkleber aus einem Neonazi-Versand gefunden und entfernt. Auf beiden Motiven war eine schwarz-weiß-rote Reichsflagge zu sehen. In einem Fall kombiniert mit einer "Schwarzen Sonne", im anderen Fall zusammen mit der Parole "Kein Verbot für schwarz-weiß-rot".
In der Ernst-Barlach-Straße Ecke Egon-Erwin-Kisch-Straße wurde ein gegen den politischen Gegner der extremen Rechten gerichteter Aufkleber mit der Aufschrift "We hate Antifa" entdeckt und überklebt.
Am Feld an der Darßer Straße wurde der Neonazi-Zahlencode "1161" auf einem Mülleimer gefunden und entfernt.
Am RIZ-Center in der Ribnitzer Straße klebte ein extrem rechter Aufkleber mit dem Motiv "FCK Antifa". Daneben waren auch noch Aufkleber mit den Parolen "Du darfst lieben was Du willst, auch Deine Heimat" und "Geschlecht? Hohen*zollern - Deutschlands reaktionärster Geschlechterratgeber" und Werbung für das Magazin zu sehen.
Im Großen Tiergarten wurde die Regenbogenbank am Gedenkort für die Opfer des Anschlags auf den Berliner CSD erneut beschädigt. In der Nacht wurde sie von Unbekannten breitflächig mit schwarzer Farbe beschmiert. Das Bezirksamt Mitte hatte die Bank als Zeichen der Solidarität mit der queeren Community und als Ort des Gedenkens aufgestellt. Im September wurde die Bank bereits dreimal von Unbekannten mutwillig zerstört.
Gegen 19:00 Uhr wurde ein 29-jähriger Mann beim Aussteigen an der Tram-Haltestelle Freienwalder Straße von einem Unbekannten aufgrund seiner Hautfarbe rassistisch beleidigt. Daraufhin näherten sich vier weitere Personen, die gemeinschaftlich versuchten, auf den Mann einzuschlagen. Einer der Angreifer schlug dem 29-Jährigen schließlich mit der Faust ins Gesicht, wodurch dieser ein Hämatom am Kopf erlitt.
Ein unbeteiligter Zeuge griff ein und brachte den Betroffenen zum Schutz vor weiteren Angriffen in eine einfahrende Straßenbahn. Eine anschließende Polizeisuche nach den Tätern blieb erfolglos. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts hat die Ermittlungen übernommen.
Am Abend wurde eine Frau an der Kreuzung Salvador-Allende-Str./ Wendenschloßstr. aus antimuslimischer Motivation von einer Frau rassistisch beleidigt. Danach ist die Frau mit erhobenen Fäusten auf die Betroffene zugerannt und schlug ihr gegen die Schulter. Eine Zeugin schritt ein und stoppte damit den Angriff. Die Frau entfernte sich daraufhin und rief weiter rassistische und NS-verherrlichende Parolen.
In der Greifswalder Straße wurden Stolpersteine mit Farbe besprüht.
Die Polizei wurde alarmiert und hat den Tatverdächtige vorläufig festgenommen. Die aufgebrachte Farbe konnte aufgrund ihrer Beschaffenheit bisher nicht entfernt werden. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.
Am U-Bahnhof Vinetastraße, an der Ampel vor dem Späti, wartete eine Person mit dem Fahrrad an einer roten Ampel. Ein E-Roller-Fahrer schrie die Person im Vorbeifahren mit den Worten „Gib Gas, du Jude“ an.
Auf einem Spielplatz in der Bergstraße im Ortsteil Mitte wurde eine israelbezogen antisemitische Schmiererei gefunden, die den Zionismus pauschal als mörderisch verunglimpft.
Auf dem Schild am Büro des Linken Bezirksverbands im Allendeweg wurden zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Gegen 15:00 Uhr waren drei, ca. 30 Jahre alte, Neonazis am U-Bhf. Kottbusser Tor unterwegs. Sie haben vermeintlich linken Personen hinterher gepöbelt und Beleidigungen und Drohungen ausgesprochen, wie z. B. "Scheiß dreckige Zecke!" oder "St. Pauli-Fxxxe, wir kriegen dich!"
Bei der Tramhaltestelle Mollstraße/Prenzlauer Allee wurde ein Aufkleber des extrem rechten Online-Versandhandels „Sturmzeichen-Versand“ mit der Aufschrift „Lesen, lieben, kämpfen“ entdeckt und entfernt.
In der Wiltbergstraße wurden an den Fensterscheiben eines Begegnungsort der HoWoGe mehrere NS-verherrlichende Schmierereien angebracht. Darunter befanden sich Hakenkreuze, das Symbol der "Schwarzen Sonne", die Parole "Sieg Heil" und die Abkürzung "SS" sowie das Symbol der SS-Rune, die auf die nationalsozialistische Schutzstaffel (SS) verweisen. Weiterhin wurden der Schriftzug „Zecken boxen“ und die gleichbedeutende Abkürzung "ZKN BXN" angebracht.
An einer Tramstation vor dem Naturkundemuseum in Mitte zeigte ein Mann den Hitlergruß, schrie und wirkte sehr aggressiv, sodass niemand einschritt.
Auf der Falkenberger Chausee wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der Neonazipartei "Der III. Weg" gefunden und entfernt. Auf dem Motiv stand die Parole "Deutsch bleiben, statt Mainstream!". Im Hintergrund war eine durchgestrichene und zerbröckelnde Regenbogenfahne zu sehen. Zudem wurde die Internetseite der Partei beworben.
In der Konrad-Wolf-Straße Ecke Wriezener Straße wurde der neonazistische Zahlencode "1161" auf einem Laternenmasten gemeldet.
Im Arendsweg wurde zudem ein Aufkleber aus einem Neonazi-Versand entdeckt und entfernt. Auf diesem stand "Deutsch" in Kombination mit verschiedenen Bildern, die aus der NS-Zeit stammten, und Werbung für den Versand.
Im Gutspark wurden zwei Wolfsangel-Schmierereien in weißer Farbe gemeldet. Auch in der Gotlindestraße wurden zwei Wolfsangeln in weißer und in hellblauer Farbe entdeckt.
Die Wolfsangel wurde in der Zeit des Nationalsozialismus von nationalsozialistischen Organisationen und SS-Einheiten verwendet. Später wurde das Symbol von extrem rechten Organisationen benutzt, die in der Bundesrepublik Deutschland als verfassungsfeindlich eingestuft wurden. Die Wolfsangel ist somit wegen ihrer Geschichte ein Kennzeichen im Sinne der Strafnorm § 86a StGB (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) und deshalb in Verbindung mit einer verbotenen Organisation strafbar.
Das Graffiti reiht sich in eine erkennbare, systematische Serie im Kiez ein. Das Tag weist dieselbe Handschrift (Schwung, Linienführung und Hooks/Häkchen an den Enden) auf wie weitere Schmierereien an anderen Orten in Lichtenberg und Umgebung. Die Darstellungen nutzen Abwandlungen bekannter rechter Symbole (u. a. Wolfsangel / „Idee der Nation“), um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren, bedienen jedoch gezielt denselben extrem rechten Code. Die Anbringung dient der systematischen Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme im öffentlichen Raum.
In einern Schule im Bezirk Mitte schmierten Unbekannte eine rassistische Bemerkung unter ein Namensschild einer Schwarzen Schülerin.
An der Treppe zwischen S-Bahnhof Hohenschönhausen und dem Cabuwazi klebten erneut mehrere Aufkleber der Neonazi-Partei "Der III. Weg". Auf dem LGBTIQ*-feindlichen Motiv stand "Deutsch bleiben statt Mainstream" und im Hintergrund war eine Regenbogenfahne zu sehen. Auf einem weiteren Motiv war die antisemitisch zu wertende Parole "Terrorstaat Israel" zu lesen. Auf dem dritten Aufkleber, welcher direkt vor dem Cabuwazi angebracht wurde, stand der Slogan "Führt Euren Körper - Hart.Sauber.Gesund." und bewarb die "AG Körper und Geist".
Vor dem "Cinemotion"-Kino in der Wartenberger Straße klebte zudem das neue Aufkleber-Motiv der Neonazi-Partei "Der III. Weg" mit der anti-muslimischen Parole "Europa ist nicht der Orient - Kampf der Islamisierung!".
Und in der Wustrower Straße wurde ein selbstdarstellerischer "Der III. Weg"-Aufkleber gefunden. Alle Aufkleber wurden entfernt.
Auf dem Spielplatz Krummer Pfuhl im Lichtenberger Ortsteil Wartenberg wurde ein "FCK Antifa"-Aufkleber entdeckt und entfernt.
Am Breiten Luch wurde auf einem Stromkasten ein in weißer Farbe aufgemalter "1161"-Neonazi-Zahlencode gemeldet.
In der Grevesmühlener Straße klebte ein rassistischer Aufkleber aus einem extrem rechten Versand mit der Aufschrift "Sommer, Sonne, Remigration".
In der Ernst-Barlach-Straße wurde ein "FCK Antifa"-Aufkleber gemeldet.
In der Wartenbergstraße Ecke Anna-Ebermann-Straße wurde ein Neonazi-Aufkleber mit der Aufschrift "Auch ohne Sonne braun" in Kombination mit einer Schwarzen Sonne gefunden und entfernt.
An einer Schule in Neu-Hohenschönhausen wurden zudemNazischmiereieien in weißer Farbe an mehreren Stellen auf dem Schulgelände festgestellt und entfernt. U.a. waren die Schriftzüge "Nazijugend", "Nazis sind gut", "White Power" und "Lehrer sind Lügner" zu lesen.
An einer Tramhaltestelle am Alexanderplatz wurde eine Schmiererei mit dem von Neonazis gebrauchten gegen die Antifa gerichteten Code "1161" entdeckt.
Im Heidemühler Weg wurde an einem Laternenpfahl der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.
An Uferwegen entlang der Panke im Ortsteil Gesundbrunnen wurde dreimal der gegen die Antifa gerichtete neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und übermalt.
In der Hentigstraße wurde auf einem Verkehrsschild ein Neonazi-Aufkleber gemeldet und entfernt. Auf diesem war eine schwarz-weiß-rote Reichsflagge zu sehen.
Zudem wurde in der Hentigstraße Ecke Marksburgstraße ein rassistischer "Remigrations"-Aufkleber gefunden und unkenntlich gemacht.
In der Unterführung des S-Bahnhofs Rummelsburg wurde ein extrem rechtes Symbol entdeckt. Es handelte sich hierbei um eine Wolfsangel-Schmiererei in schwarzer Farbe mit möglichem Bezug zum Symbol „Idee der Nation“ aus dem extrem rechten Asow-Umfeld.
Die Wolfsangel wurde zudem in der Zeit des Nationalsozialismus von nationalsozialistischen Organisationen und SS-Einheiten verwendet. Später wurde das Symbol von extrem rechten Organisationen benutzt, die in der Bundesrepublik Deutschland als verfassungsfeindlich eingestuft wurden. Die Wolfsangel ist somit wegen ihrer Geschichte ein Kennzeichen im Sinne der Strafnorm § 86a StGB (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) und deshalb in Verbindung mit einer verbotenen Organisation strafbar.
Das Graffiti reiht sich in eine erkennbare, systematische Serie im Kiez ein. Das Tag weist dieselbe Handschrift (Schwung, Linienführung und Hooks/Häkchen an den Enden) auf wie weitere Schmierereien an anderen Orten in Lichtenberg und Umgebung. Die Darstellungen nutzen Abwandlungen bekannter rechter Symbole (u. a. Wolfsangel / „Idee der Nation“), um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren, bedienen jedoch gezielt denselben extrem rechten Code. Die Anbringung dient der systematischen Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme im öffentlichen Raum.
Am Morgen wurden ein Mann und eine Frau in der Tram Höhe Landfliegerstr. von einem Mann rassistisch beleidigt. Dann kam der Mann auf den anderen Mann zu, hob die Faust und versuchte, ihn ins Gesicht zu schlagen. Der Betroffene konnte ausweichen.
In der Karower Str. kam es zu einer behindertenfeindlichen, strukturellen Benachteiligung im bestehenden Wohnverhältnis. Die betroffene Person ist auf einen Rollstuhl und daher auf den Fahrstuhl ihres Wohnhauses angewiesen. Der Fahrstuhl ist seit dem 10. August 2026 defekt, weshalb die betroffene Person seit fast zwei Monaten ihre Wohnung nicht verlassen kann. Die Hausverwaltung bietet auch auf Nachfragen keine Form der Unterstützung oder Entschädigung an und gibt keine Auskunft darüber, wann der Fahrstuhl wieder in Betrieb genommen werden kann. Von diesen Einschränkungen sind laut der Betroffenen weitere geh- und mobilitätseingeschränkte Personen im Haus betroffenen.
Im Bereich Gotlindestraße Ecke Siegfriedstraße wurden direkt an einer Jugendfreizeiteinrichtung und im näheren Umfeld insgesamt sechs Wolfsangel-Schmierereien in jeweils unterschiedlichen Farben (weiß, silber mit roter Umrandung, 2 x hellblau, gelb und schwarz) mit möglichem Bezug zum Symbol „Idee der Nation“ aus dem extrem rechten Asow-Umfeld gefunden. Die Symbole befanden sich am Zaun der JFE, auf Stromkästen, auf einem Glascontainer und auf einem Strommast.
Die Wolfsangel wurde in der Zeit des Nationalsozialismus von nationalsozialistischen Organisationen und SS-Einheiten verwendet. Später wurde das Symbol von extrem rechten Organisationen benutzt, die in der Bundesrepublik Deutschland als verfassungsfeindlich eingestuft wurden. Die Wolfsangel ist somit wegen ihrer Geschichte ein Kennzeichen im Sinne der Strafnorm § 86a StGB (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) und deshalb in Verbindung mit einer verbotenen Organisation strafbar.
Die Graffitis reihen sich in eine erkennbare, systematische Serie im Kiez ein. Das Tag weist dieselbe Handschrift (Schwung, Linienführung und Hooks/Häkchen an den Enden) auf wie weitere Schmierereien an anderen Orten in Lichtenberg und Umgebung. Die Darstellungen nutzen Abwandlungen bekannter rechter Symbole (u. a. Wolfsangel / „Idee der Nation“), um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren, bedienen jedoch gezielt denselben extrem rechten Code. Die Anbringung dient der systematischen Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme im öffentlichen Raum.
Am Paul-und Paula Ufer wurde ein Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv stand "Unser Land - Unsere Werte - Identitäre Bewegung".
Unweit der Bushaltestelle am Victoriacenter wurde auf einer Wand eine Wolfsangel-Schmiererei in brauner Farbe mit möglichem Bezug zum Symbol „Idee der Nation“ aus dem extrem rechten Asow-Umfeld entdeckt. Die Wolfsangel wurde über einen Schriftzug gesprüht, der zu einem Schüler*innenstreik am 25.9.2026 aufrief.
Die Wolfsangel wurde in der Zeit des Nationalsozialismus von nationalsozialistischen Organisationen und SS-Einheiten verwendet. Später wurde das Symbol von extrem rechten Organisationen benutzt, die in der Bundesrepublik Deutschland als verfassungsfeindlich eingestuft wurden. Die Wolfsangel ist somit wegen ihrer Geschichte ein Kennzeichen im Sinne der Strafnorm § 86a StGB (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) und deshalb in Verbindung mit einer verbotenen Organisation strafbar.
Das Graffiti reiht sich in eine erkennbare, systematische Serie im Kiez ein. Das Tag weist dieselbe Handschrift (Schwung, Linienführung und Hooks/Häkchen an den Enden) auf wie weitere Schmierereien an anderen Orten in Lichtenberg und Umgebung. Die Darstellungen nutzen Abwandlungen bekannter rechter Symbole (u. a. Wolfsangel / „Idee der Nation“), um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren, bedienen jedoch gezielt denselben extrem rechten Code. Die Anbringung dient der systematischen Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme im öffentlichen Raum.
In der Franz-Schmidt-Straße in Berlin-Buch wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt. Einer trug den Slogan „Remigration Airlines – Für die Gäste nur das Beste“ und stammte aus einem extrem rechten Versandhandel. Der zweite Aufkleber zeigte die Aufschrift „We hate Antifa“ und richtet sich gegen Antifaschismus.
Am Stuttgarter Platz und in der Windscheidstraße wurden mehrere A4-große, selbstgeschriebene Flyer entdeckt und entfernt, die an Laternen gekleistert waren oder in Fahrradkörben verteilt wurden. Die Flyer warben für verschiedene verschwörungsideologische und extrem rechte Websites, Medien und Youtube-Kanäle.
In der Buslinie 221 Richtung Märkische Zeile wurden an der Station Pannewitzstraße zwei extrem rechte Sticker entdeckt. Ein Sticker richtete sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und ein Sticker hatte ein rassistisches Motiv.
Am Landschaftspark Wartenberger Feldmark wurde am Skate Trapez je ein "We hate Antifa"- und ein "FCK Antifa"-Aufkleber gemeldet und entfernt.
Ebenfalls am Skate Trapez wurde ein in schwarzer Farbe aufgemaltes Hakenkreuz entdeckt und unkenntlich gemacht.
Auch in der Woldegker Straße wurde ein "FCK Antifa"-Aufkleber gefunden und entfernt.
In der Egon-Erwin-Kisch-Straße wurde zudem ein Neonazi-Aufkleber mit der Aufschrift "Antifa = Antideutsch, nutzlos, terroristisch, idiotisch, feige, asozial" entdeckt und entfernt.
Ebenfalls in der Egon-Erwin-Kisch-Straße wurde ein kleines Hakenkreuz in weißer Farbe gemeldet und unkenntlich gemacht.
In der Weserstraße in Nord-Neukölln wurden zwei Männer aus einer Gruppe junger Männer angegriffen. Dabei wurden die beiden Betroffenen in eine Ecke gedrängt, zu Boden geschlagen und ins Gesicht getreten. Anwohnende hörten die Hilferufe und alarmierten die Polizei. Die Betroffenen ordneten den Angriff selbst als homofeindlich-motiviert ein.
Gegen 17:20 Uhr wurde eine Transfrau in ihrem Wohnhaus in der Schreinerstraße von einem Mitbewohner LGBTIQ*-feindlich beleidigt.
Der Mann hatte in der Vergangenheit die Transfrau bereits mehrfach beleidigt und auch angegriffen. Trotz mehrerer Anzeigen bei der Polizei reagierte die Hausverwaltung bisher nicht.
In der Pichelsdorfer Straße wurde ein Aufkleber aus einem neonazistischen Onlineshop mit der Aufschrift „Antifa heißt Opfer sein ...“ entdeckt. Darunter ist eine tote Person mit mehreren Schusswunden zu sehen, die neben einem Mülleimer liegt und blutet.
Im Großen Tiergarten wurde die Regenbogenbank am Gedenkort für die Opfer des Anschlags auf den Berliner CSD erneut beschädigt. Das Bezirksamt Mitte hatte die Bank als Zeichen der Solidarität mit der queeren Community und als Ort des Gedenkens aufgestellt. Im September war die Bank bereits zweimal von Unbekannten mutwillig zerstört worden.
Im Bereich des Storkower Bogens kam es zu einem rassistischen Vorfall. Eine bisher unbekannte männliche Person pöbelte Passant*innen lautstark an und verwendete dabei rassistische Beleidigungen (u. a. „scheiß Kanacken!“).
In Lichtenberg-Nord wurden erneut zahlreiche Wolfsangel-Schmierereien mit möglichem Bezug zum Symbol „Idee der Nation“ aus dem extrem rechten Asow-Umfeld gemeldet. Sie fanden sich in der Normannenstraße Ecke Rudolf-Reusch-Straße in hellblauer Farbe auf einem Stromkasten, an vielen Pfeilern, Laternen, Stomkästen, Hauswänden und Einfahrten in verschiedene Größen und Farben (beidseitig der Straßen und mindestens alle hundert Meter) von der Bornitzstraße über die Scheffelstraße und der Siegfriedstraße bis zum BVG-Gelände in der Gotlindestraße, am Jugendklub Holzhaus bis hoch zum alten Schlachthof in Friedrichshain. Auch entlang der der Eldenaer Brücke - sowohl auf Lichtenberger - als auch auf Friedrichshainer Seite - wurden erneut Wolfsangeln in schwarzer, brauner, blauer, weißer und gelber Farbe gemeldet. Auch an einem Zaun in der Harnackstraße wurde eine weiße Wolfsangel festgestellt.
Die Wolfsangel wurde in der Zeit des Nationalsozialismus von nationalsozialistischen Organisationen und SS-Einheiten verwendet. Später wurde das Symbol von extrem rechten Organisationen benutzt, die in der Bundesrepublik Deutschland als verfassungsfeindlich eingestuft wurden. Die Wolfsangel ist somit wegen ihrer Geschichte ein Kennzeichen im Sinne der Strafnorm § 86a StGB (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) und deshalb in Verbindung mit einer verbotenen Organisation strafbar.
Die Graffitis reihen sich in eine erkennbare, systematische Serie im Kiez ein. Die Tags weisen dieselbe Handschrift (Schwung, Linienführung und Hooks/Häkchen an den Enden) auf wie weitere Schmierereien an anderen Orten in Lichtenberg und Umgebung. Die Darstellungen nutzen Abwandlungen bekannter rechter Symbole (u. a. Wolfsangel / „Idee der Nation“), um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren, bedienen jedoch gezielt denselben extrem rechten Code. Die Anbringung dient der systematischen Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme im öffentlichen Raum.
In der Müllerstraße in Wedding wurden zwei israelbezogen antisemitische Aufkleber entdeckt und entfernt.
In der Wustrower Straße wurde ein Aufkleber der Neonazi-Partei "Der III. Weg" gefunden und entfernt. Auf dem Motiv stand die rassistische Forderung "Asylflut stoppen!" und zudem war Werbung für die Partei zu sehen.
Hinter dem Lindencenter in der Wustrower Straße wurden an einem Laternenmasten drei weitere Aufkleber der Neonazipartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Auf den Motiven standen die Slogans "Asylflut stoppen!", "Gegen Drogen" ("AG Körper und Geist") und "Familie, Heimat, Tradition".
Ebenfalls in der Wustrower Straße wurde auf einem Mülleimer ein "FCK Antifa"-Aufkleber gemeldet und entfernt.
Am S-Bahnhof Wartenberg wurde zudem ein Neonazi-Aufkleber mit der Aufschrift "Antifa = Antideutsch, nutzlos, terroristisch, idiotisch, feige, asozial" entdeckt und entfernt. Neben dem S-Bahneingangsbereich Wartenberg klebte auch noch ein "FCK Antifa"-Aufkleber.
In der Nähe des U-Bahnhofes Lipschitzallee in Gropiusstadt wurden zwei Aufkleber aus einem Neonazi-Versand entdeckt und entfernt. Auf einem war die rassistische Parole "Für die 'Gäste' nur das Beste! Remigration Airlines" zu lesen. Der andere Sticker richtete sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
An einem Baustellenzaun in der Walter-Friedrich-Straße wurden Schmierereien mit einem Hakenkreuz und der Aufschrift "Linke sind dumm!" entdeckt.