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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Rassistischer Aufkleber in Karlshorst

    03.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Hentigstraße Ecke Dorotheastraße wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv wurde die rassistische Forderung nach "Remigration" propagiert.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Anti-muslimischer Angriff in Niederschöneweide

    02.06.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Eingang des Einkaufszentrums Schöneweide rempelte ein Mann eine Gruppe muslimischer Frauen gezielt an. Als diese ihm nachriefen, reagierte er mit: "Das ist Deutschland!"

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechte Sticker und Schmierereien gegen Antifaschist*innen und Geflüchtete in Oberschöneweide

    02.06.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Mentlinstraße ziwschen Nalepastraße und Wattstraße wurden verschiedene extrem rechte Sticker entdeckt und entfernt. Darunter waren ein extrem rechter Aufkleber mit der Aufschrift "Patriotische Aktion", ein geflüchtetenfeindlicher Sticker und einer, der sich gegen Antifaschist*innen richtete. Zusätzlich wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt.

    In der Firlstraße Ecke Großstraße wurde zudem der Zahlencode "164" (AfD) entdeckt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Neonazi-Schmierereien am Storchenhof-Center

    02.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Storchenhof-Center wurden neonazistische Schmierereien entdeckt. Auf der Glasfront des Einkaufswagenbereiches eines Supermarktes wurden die neonazistischen Zahlencodes "88" und "1161" in schwarzer Farbe aufgesprüht.

    An der Tramhaltestelle Alt-Hohenschönhausen wurde ein mit einer Reichsflagge besprühter Mülleimer gemeldet.

    Quelle: Berliner Register, Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Queerfeindlicher Angriff in Alt-Friedrichsfelde

    02.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Vor einem Supermarkt in der Alfred-Kowalke-Straße, nahe dem U-Bahnhof Friedrichsfelde, kam es zu einem queerfeindlich motivierten Angriff. Eine Frau beschimpfte und beleidigte eine von ihr als queer gelesene FLINTA*-Person und ging diese körperlich an. Dabei äußerte die Angreiferin unter anderem die Drohung: „Der Bürgerkrieg wird kommen und dann werdet ihr brennen“. Zudem gab sie an, sie habe „Bock“ und dafür „heute extra schon Sekt gekauft“. Die betroffene Person blieb körperlich unversehrt und konnte sich in Sicherheit bringen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistischer Aufkleber in Friedrichshagen

    02.06.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Bölschestraße wurde an einem Verkehrsschild ein rassistischer Sticker entdeckt und entfernt. Mit dem Slogan "Für die 'Gäste' nur das Beste. Remigration Airlines" propagierte der Sticker das rassistische Konzept der Remigration. Der Aufkleber stammt aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Antimuslimisch-rassistische Sticker in Johannisthal

    01.06.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Johannes-Werner-Straße und am Sternendamm an der Bushaltestelle Lindhorstweg in Johannisthal wurden je ein Aufkleber mit der antimuslimischen Parole "Islamisierung? Nein Danke" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Antisemitische Parole an der Blücherstraße

    01.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An der Ecke Blücherstraße / Urbanstraße wurde an der Rückseite einer Geschäftszeile die antisemitische Parole "ISRAHELL DIE" geschmiert.

    Zudem wurden nur wenige Meter entfernt der Synagoge am Fraenkelufer der Spruch "Free Gaza" und an der Friedhofsmauer Zossener Straße der Spruch "Stop IDF Rapists" und mehrere Palästina-Flaggen angebracht. Auf dem Friedhof haben viele jüdische Menschen ihre letzte Ruhestätte.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Aufkleber gegen Antifaschismus am Monimbo-Platz

    01.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Monimbo-Platz Ecke Frankfurter Allee wurde oben an der Säule einer Werbetafel ein extrem rechter Aufkleber mit der gegen politische Gegner*innen gerichteten Aufschrift "Antifa Verbot jetzt" gemeldet.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Niederschöneweide

    01.06.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Hasselwerderstraße wurde ein Aufkleber mit der Parole "FCK ANTIFA" entdeckt und entfernt.

    Am Bahnhof Schöneweide wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der sich gegen politische Gegner*innen der extrem Rechten und zusätzlich gegen queere Menschen richtete.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechte Propaganda in Wedding

    01.06.2026 Bezirk: Mitte

    Am Martha-Ndumbe-Platz und in der Groninger Straße wurden drei Aufkleber einer christlich-fundamentalistischen rechtskatholischen Organisation, die LGBTIQ*-Feindlichkeit und antimuslimischen Rassismus verbreitet, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Neonazi-Aufkleber und NS-verherrlichende Schmierereien in Alt-Hohenschönhausen

    01.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Große-Leege-Straße Ecke Simon-Bolivar-Straße wurde ein neonazistischer Aufkleber des Online-Versandhandels „Sturmzeichen-Versand“ mit der Aufschrift „Lesen, lieben, kämpfen“ entdeckt und entfernt.

    An der Tramhaltestelle Alt-Hohenschönhausen (Storchenhof-Center) wurden mehrere Nazisprühereien in roter Farbe festgestellt. Auf einer BVG-Säule wurden die neonazistischen Zahlencodes "1161" und "88" sowie ein Hakenkreuz aufgesprüht.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Aufkleber in Hakenfelde

    01.06.2026 Bezirk: Spandau

    An der Streitstraße, gleich vor der Ecke zur Rauchstraße, wurden zwei übereinander geklebte rassistische Aufkleber mit den Sprüchen „Raus mit die Viecher“ und „Remigration jetzt“ entdeckt.

    Quelle: Register Spandau
  • Rassistische Beleidigungen in Pankow

    01.06.2026 Bezirk: Pankow

    Im Wartezimmer einer Arztpraxis in der Breiten Straße beleidigte eine ältere Person zwei Kinder mit dem N-Wort.

    Eine anwesende Person meldete den Vorfall dem Arzt der Praxis. Dieser reagierte jedoch nicht auf die rassistischen Beschimpfungen, sondern relativierte den Vorfall mit der Aussage, dass Ähnliches auch in afrikanischen Ländern gegenüber weißen Menschen vorkomme. Die beleidigende Person blieb weiterhin im Wartezimmer und setzte die Beschimpfungen möglicherweise fort.

    Quelle: Meldeformular der Berliner Register
  • Sozialchauninistischer Angriff im Markgrafendamm

    01.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen Mitternacht beobachtete ein Zeuge zwei Männer am Markgrafendamm nahe Laskerstraße. Einer schlug mit einem Baseballschläger auf zwei mutmaßliche Obdachlose ein, der andere sicherte in kurzer Entfernung den Angriff ab.
    Als diese Person den Zeugen erblickte, machte er mit der Hand eine eindeutige Geste in seine Richtung: Er drohte, indem er andeutete, ihm die Kehle durchzuschneiden.
    Der Zeuge wählte den Notruf. Als Krankenwagen und Polizei eintrafen, waren die Täter bereits geflüchtet.

    Quelle: Berliner Register
  • Hakenkreuze am Müggelsee

    31.05.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An einem Baum bei einer Badestelle am westlichen Müggelsee wurden zwei Hakenkreuze entdeckt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Neonazi-Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen

    31.05.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Konrad-Wolf-Straße Ecke Werneuchener Straße, in der Konrad-Wolf-Straße Ecke Oberseestraße sowie an der Haltestelle Oberseestraße (stadteinwärts) wurden insgesamt drei Aufkleber entdeckt und entfernt, die sich für die Freiheit sogenannter "politischer Gefangener" einsetzten. Bei den Gefangenen handelt es sich zum großen Teil um Menschen, die wegen der Leugnung des Holocaust im Gefängnis sind.

    An der Haltestelle Sandinostraße wurde ein neonazistischer Aufkleber des Online-Versandhandels „Sturmzeichen-Versand“ mit der Aufschrift „Lesen, lieben, kämpfen“ entdeckt und überklebt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Beleidigung im Wedding

    31.05.2026 Bezirk: Mitte

    In der Nazarethkirchstraße wurden am Nachmittag zwei Frauen von einem ihnen unbekanntem Mann rassistisch beleidigt.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0643 vom 01.06.2026
  • Rassistische Kommentare auf Internetportal

    31.05.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Auf dem Nachbarschaftsportal "nebenan.de" kam es unter dem Beitrag eines Mannes, der Deutsch lernen und neue Kontakte in Charlottenburg-Nord knüpfen wollte, zu rassistischen Kommentaren. Dabei wurden Menschen mit (zugeschriebener) arabischer Herkunft pauschal als integrationsunwillig dargestellt und ihnen die Bereitschaft abgesprochen, die deutsche Sprache zu lernen.

    Quelle: Meldung via Mail
  • Rassistische Propaganda in Wedding

    31.05.2026 Bezirk: Mitte

    In der Gerichtstraße Ecke Adolfstraße wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Forderung "Remigration" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Antifeministische Sachbeschädigung in Wilmersdorf

    30.05.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Auf dem Gelände eines Jugend- und Kulturzentrums in Wilmersdorf wurde eine Bank des Projekts "Rote Bänke", die die Aufschrift "keine Gewalt gegen Frauen" trug, massiv beschädigt.

    Die roten Bänke sollen im Bezirk ein sichtbares Zeichen gegen geschlechtsspezifische Gewalt setzen, das Thema aus der Tabuzone holen und die Gesellschaft sensibilisieren.

    Quelle: Connecting Queer via Meldeformular der Berliner Register
  • Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Neukölln

    30.05.2026 Bezirk: Neukölln

    Auf einem Parkplatz einer Tankstelle an der Grenzallee in Neukölln wurde ein Aufkleber entdeckt und unkenntlich gemacht, der sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtete. Dieser stammt aus einem extrem rechten Versandhandel.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • Hakenkreuz auf Spielplatz in Tegel

    30.05.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Auf dem Spielplatz am Buddeplatz in Tegel wurde ein Hakenkreuz auf dem Kletterturm bemerkt. Die NS-verherrlichende Schmiererei wurde bei der Polizei zur Anzeige gebracht.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Neonazi-Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen

    30.05.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Oberseestraße wurde ein neonazistischer Aufkleber des Online-Versandhandels „Sturmzeichen-Versand“ mit der Aufschrift „Lesen, lieben, kämpfen“ entdeckt und überklebt.

    An der Haltestelle Simon-Bolivar-Straße wurde zudem ein Aufkleber eines extrem rechten Online-Versandes mit der Aufschrift "Lieber ein Ort im Grünen, als einen Grünen im Ort" gefunden und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • NS-verherrlichende Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    30.05.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Randowstraße Ecke Vincent-van-Gogh-Straße wurden mehrere Neonaziaufkleber mit NS-verherrlichenden Motiven - u.a. "Deutsches Reich", Reichsflagge in schwarz-weiß-rot - entdeckt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Aufkleber in Nord-Neukölln

    30.05.2026 Bezirk: Neukölln

    Im Mariendorfer Weg in Nord-Neukölln wurden mehrere rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese stammen aus einem extrem rechten Versandhandel und propagierten beispielsweise "Remigration rettet Leben".

    Quelle: Register Neukölln via Instagram
  • Rassistische Beleidigung in Charlottenburg

    30.05.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Ein Mann belästigte erst eine Kellnerin in einem Restaurant am Savignyplatz in Charlottenburg. Als der Freund der Kellnerin sie unterstützen wollte, beleidigte der Mann diesen rassistisch.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register, Mobile Nachtlichter Charlottenburg
  • Rassistische Pöbelei in der U-Bahn in Mitte

    30.05.2026 Bezirk: Mitte

    In der U-Bahnlinie 6 spielte ein Mann ab der Station Naturkundemuseum über seinen Handylautsprecher laut rassistische und extrem rechte Musik ab. Als er von einem Mitfahrenden gebeten wurde, diese auszumachen, weil sie störend und rassistisch sei, reproduzierte er entgegnend rechtsextreme und rassistische Ideologie zu Migration. Nachdem er die Musik kurz ausgeschaltet hatte, machte er sie wieder an und fragte, warum er so etwas nicht abspielen dürfe und warf dem Mitreisenden, der sich beschwert hatte, vor, sein Land zu hassen. Er behauptete, Deutschland würde wegen Menschen wie ihm zu Grunde gehen und die "AfD" würde noch dieses Jahr an die Macht kommen. Niemand sonst griff ein.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Schriftzüge gegen Antifaschist*innen am Müggelsee

    30.05.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An einem Radweg beim Müggelsee wurden an zwei Schildern Schriftzüge gegen Antifaschist*innen geschmiert, u. a. die entmenschlichende Parole "Zecke verrecke" und "Fuck Antifa Zecken".

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Schriftzüge gegen Antifaschist*innen in Oberschöneweide

    30.05.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Kreuzung Straße an der Wuhlheide/ Firlstr. wurde zweimal der Schriftzug "ZECKEN FOTZEN" und zweimal der Schriftzug "FCK ANTIFA" sowie einmal der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Antisemitischer Sticker in Nord-Neukölln

    29.05.2026 Bezirk: Neukölln

    In der Fuldastraße und in der Donaustraße wurde ein Sticker mit antisemitischem Inhalt gesichtet und unkenntlich gemacht. Darauf wurden israelische Menschen pauschal als „Murderer“ und „Nazis“ bezeichnet. Darunter stand die Aussage: „You are not safe“.

    Quelle: Register Neukölln
  • Extrem rechter Aufkleber in Pankow-Zentrum

    29.05.2026 Bezirk: Pankow

    Beim S-Bahnhof Pankow am Übergang nahe der Tramhaltestelle wurde ein Aufkleber des extrem rechten Online-Versandhandels „Sturmzeichen-Versand“ mit der Aufschrift „Lesen, lieben, kämpfen“ entdeckt und überklebt.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Extrem rechter Aufkleber in Prenzlauer Berg

    29.05.2026 Bezirk: Pankow

    In der Metzerstraße wurde ein extrem rechter Aufkleber angebracht. Dieser trägt den Schriftzug „Freiheit für alle politischen Gefangenen!“ und zeigt vier Fotos sowie die Namen von Personen aus der extrem rechten Szene. Bei einigen der abgebildeten Personen handelt es sich um verurteilte Holocaustleugner*innen. Der Aufkleber wird über einen extrem rechten Versandhandel vertrieben.

    Quelle: Berliner Register
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