Zum Hauptbereich springen Zum Hauptmenü springen
Logo: Leichte Sprache, von: Inclusion Europe Logo: DGS Deutsche Gebärdensprache

Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

Zu Vorfalls-Liste springen

Vorfälle Filtern

von:
bis:
Volltext-Suche
Filter zurücksetzen
Zurück zu Vorfalls-Filter springen

Weitere Links

Glossar
  • Schriftzüge und Aufkleber vom "III. Weg" und "NRJ" in der Köpenicker Altstadt

    28.07.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf der Rückseite eines Straßenschilds auf dem Platz der Stadtkirche St. Laurentius wurden die Schriftzüge "D3W" (Der 3. Weg) und "NRJ" entdeckt.

    An der Bushaltestelle Schloßplatz Köpenick wurde ein rassistischer Aufkleber des "III. Weg" am Haltestellenschild entdeckt.

    An der Kreuzung Müggelheimer Str./ Kietz wurden weitere drei Aufkleber des "III. Weg" entdeckt. Ein Aufkleber hatte rassistische und zwei LGBTIQ*-feindliche Inhalte.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Anti-Antifa-Schmiererei in Wedding

    27.07.2026 Bezirk: Mitte

    Auf einem Schild am Franzosenbecken entlang der Panke in Wedding wurde der von extremen Rechten gebrauchte, gegen die Antifa gerichtete Code "1161" entdeckt und überklebt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechter Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    27.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Ernst-Barlach-Straße, an der Haltestelle Schweriner Ring stadteinwärts, wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand gemeldet. Dieser richtete sich gegen politische Gegner*innen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Homofeindliche Beleidigung in Friedrichshain

    27.07.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der S-Bahn-Linie S42 im Bereich Ostkreuz bis Frankfurter Allee äußerte sich ein Fahrgast gegenüber seinen drei Begleitern homofeindlich. Als sich eine mitreisende Person empörte, richteten sich weitere homofeindliche Beleidigungen gegen die Person.

    Quelle: Berliner Register
  • NS-Relativierung auf Kundgebung in Wedding

    27.07.2026 Bezirk: Mitte

    Vor dem Gebäude des Robert-Koch-Instituts am Nordufer in Wedding hielten etwa zehn Personen aus der verschwörungsideologischen Szene eine Kundgebung ab. Die Mahnwache forderte die "Aufarbeitung" der Corona-Pandemie. Dabei wurde ein Bild eines NS-Verbrechers, das während der Nürnberger Ärtzteprozesse aufgenommen wurde, gezeigt.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Pöbelei in Lichtenberg Mitte

    27.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Rummelsburger Straße Ecke Lückstraße wurde eine Frau of Color von zwei älteren weißen Frauen rassistisch angepöbelt.

    Sie lief mit Kinderwagen Richtung Ampel, wie ebenso eine weitere Frau mit Kind, beide of Color, als ihnen zwei ältere weiße Frauen entgegenkamen, von denen eine "überall nur noch Ausländer" murmelte. Von einer der Frauen of Color darauf angesprochen taten sie zunächst unwissend. Auf weitere Nachfrage bekräftigte eine der beiden aber "Ja, ist doch so!". Auf die Frage woran sie festmache, dass die Frau Ausländerin sei, antwortete sie "sieht man doch". Die Frau of Color wies sie darauf hin, dass ihr Äußeres nichts mit ihrer Staatsangehörigkeit zu tun habe und dass sie Deutsche sei, woraus sich eine Diskussion entspann. Die ältere weiße Frau fragte, warum sie nun herumdiskutiere, worauf die Frau of Color antwortete, dass sie sie lediglich darauf aufmerksam mache, dass diese Aussage rassistisch war. Die ältere weiße Frau winkte ab und ging weg.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Pöbelei in Oberschöneweide

    27.07.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Morgen wurden zwei Personen vor einem Supermarkt in der Kottmeierstr. bepöbelt und beleidigt, u.a. mit mehrfachen "Ausländer raus!"-Rufen. Ein weiterer Kunde setzte sich für die beiden Betroffenen ein.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Rassistischer Aufkleber in Karlshorst

    27.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Ilsestraße wurde ein rassistisches Aufklebermotiv mit der Aufschrift "Vielfalt tötet" aus einem extrem rechten Versand gemeldet.

    Quelle: Berliner Register
  • Rassistischer Aufkleber in Lichtenberg-Mitte

    27.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Lückstraße wurde an einer Ampel ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Refugees not welcome. Bring your families home" entdeckt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Schmierereien und Propaganda gegen politische Gegner*innen in Lankwitz

    27.07.2026 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    An der Haltestelle Dillgesstraße in Lankwitz wurden mehrere Aufkleber und Schriftzüge entdeckt. Darunter befanden sich Aufschriften wie „Islam raus“, „Linke stoppen“ und ein „AfD“-Schriftzug. Außerdem klebten dort mehrere gegen die Antifa gerichtete Sticker. Einige der Aufkleber waren bereits abgekratzt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal
  • Erneutes extrem rechtes Kampfsporttraining in Pankow

    26.07.2026 Bezirk: Pankow

    Es fand auf dem Kissingensportplatz erneut ein extrem rechtes Kampfsporttraining statt. Das Training wurde u.a. von der Jugendorganisation der extrem rechten Partei "Der III. Weg", der "NRJ", öffentlich dokumentiert.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Extrem rechte Aufkleber in Berlin-Buch

    26.07.2026 Bezirk: Pankow

    Am S-Bahnhof Buch (Südausgang) wurde ein Aufkleber der Rechtsrockband „Weimar“ mit der Aufschrift „Weimar Kollektiv Brandenburg“ entdeckt. Die Band „Weimar“ zählt zu den bekanntesten Rechtsrock-Bands im deutschsprachigen Raum und weist vielfältige Bezüge zur extrem rechten Szene auf. Ihre Musik wird regelmäßig im neonazistischen Milieu rezipiert und auf Veranstaltungen der extremen Rechten verbreitet.

    Quelle: Pankower Register
  • Extrem rechte Aufkleber in Lichtenberg-Nord

    26.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Anton-Saefkow-Platz wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Support your local Anti-Antifa" gefunden. Darauf waren durchgestrichene Symbole für die Antifaschistische Aktion, Black Lives Matter und Anarchie abgebildet.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechte Propaganda in Tiergarten

    26.07.2026 Bezirk: Mitte

    An einer Bushaltestelle beim Reichstag im Tiergarten wurde ein Aufkleber der extrem rechten "Patriotischen Bewegung" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Schriftzüge in Plänterwald

    26.07.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Nähe des S-Bahnhofs Plänterwald wurde der Schriftzug "ZECKEN BOXEN" sowie der LGBTIQ*-feindliche und rassistische Schriftzug "SCHWARZ, ROT, GOLD IST BUNT GENUG! AFD-REGIERUNG JETZT! 444" entdeckt. Der Slogan "Schwarz, rot, gold ist bunt genug" verweist auf die queerfeindliche Kampagne "Stolzmonat".

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechte Sticker gegen politische Gegner*innen am Nikolassee

    26.07.2026 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Im Wasgensteig Ecke Quendelsteig wurde ein Sticker entdeckt, der sich gegen „linke Ideologien“ richtete. Darauf war eine Person zu sehen, die unter anderem eine LGBTIQ*-Flagge und kommunistische Symbole in einen Mülleimer wirft. Der Sticker trug den Slogan „Good night left side“ und wurde entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal
  • Hakenkreuz in Niederschönhausen

    26.07.2026 Bezirk: Pankow

    An der Haltestelle Grumkowstraße wurde ein Hakenkreuz entdeckt und es wurde versucht, es unkenntlich zu machen.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in Baumschulenweg

    26.07.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An den Fahrradständern am S-Bahnhof Baumschulenweg wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Propaganda gegen antifaschistisch Engagierte in Lankwitz

    26.07.2026 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    An der Bushaltestelle Preysingstraße wurde ein Sticker aus einem extrem rechten Versandshop mit der Aufschrift „Antifa verbieten“ entdeckt. Der Sticker richtete sich gegen antifaschistisch Engagierte und wurde nicht entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal
  • Rassistische Aufkleber in Oberschöneweide

    26.07.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Treskowallee am Eingang zum Sommerbad wurden zwei rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber forderte die sog. "Remigration".

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Rassistische Pöbelei in Oberschöneweide

    26.07.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Vormittag wurde ein Jugendlicher, der mit seinem Fahrrad auf dem Bürgersteig an der Kreuzung Wilhelminenhofstr./ Klarastr. unterwegs war, von einem älteren Mann rassistisch beleidigt. Der Jugendliche widersprach ihm und als ein Passant sich mit dem Betroffenen solidarisierte, stiegen der Mann und sein Begleiter ins Auto und fuhren weg.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • „SS“-Schmiererei in der Hauptstraße

    26.07.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    An der Hauswand eines Gebäudes in der Hauptstraße 4 in Schöneberg wurde ein „SS“-Tag festgestellt und noch nicht entfernt.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Anti-Schwarzer Rassismus und Sexismus in Friedrichsfelde-Ost

    25.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der S-Bahn in Friedrichsfelde-Ost ereignete sich eine Anti-Schwarze und sexistische Grenzüberschreitung. Ein Mann lief in der S-Bahn einer Schwarzen Frau hinterher, die an der letzten Tür das Waggons stehenblieb. Er stricht ihr mit der Hand über den Kopf, wobei sie sich wegduckte, wahrscheinlich um die Berührung abzuwehren. Sie lief dann zu einer anderen Tür. Eine mitfahrende Frau, die die Situation beobachtet hatte, sprach den Mann an: "Belästigen Sie gerade die Frau?" Was dieser mit "ja" beantwortete. Die Person forderte ihn dazu auf, damit aufzuhören, worauf der Mann entgegnete: "Das ist aber meine Frau.", was die Mitfahrerin mit "Trotzdem!" konterte. Die Schwarze Frau sagte "Das ist nicht mein Mann. Ich kenne ihn nicht". Dann stiegen beide aus, wobei die Frau verschüchtert und etwas gehetzt wirkte.

    Das ungefragte In-die-Haare-Fassen bei Schwarzen Menschen ist eine Form von Alltagsrassismus, die persönliche Grenzen und die körperliche Selbstbestimmung verletzt, koloniale Machtstrukturen reproduziert und Betroffene zu exotischen Objekten degradiert. Die Wirkung für die Betroffenen ist oft verletzend und diskriminierend, unabhängig von der Intention der ausübenden Person.

    Quelle: Berliner Register
  • Antisemitische Parolen auf Demonstration in Gesundbrunnen und Wedding

    25.07.2026 Bezirk: Mitte

    Auf der Demonstration „Internationalist Queer Pride“, die mit rund 7.000 Teilnehmenden vom Bahnhof Gesundbrunnen durch Wedding zum Leopoldplatz zog, wurde wiederholt aus dem vorderen Demozug mit einigen hundert Personen die Parole „From the river to the sea, Palestine will be free“ gerufen. Nach Polizeiangaben wurden die Rufe trotz mehrfacher Gespräche mit der Versammlungsleitung fortgesetzt. Die Parole fordert ein Palästina vom Jordan bis zum Mittelmeer und spricht Israel damit das Existenzrecht ab. Auch andere Parolen, die Israel das Existenzrecht absprachen, wurden gerufen wie: "Vom Wasser zum Wasser, Palästina ist arabisch“, "Palestine 48, we want 48" und „We want 48, we will get 48", was keine bloße Kritik an der aktuellen Politik der israelischen Regierung meint, sondern ein Gebietsanspruch erhebt, der die Existenz Israels in Gänze delegitimiert und dessen Rückabwicklung einfordert. So ist in diesem Kontext wohl auch die gerufene Parole "No peace on stolen land“ auf das gesamte Israel bezogen zu verstehen. Mit einem Banner mit dem Spruch "One genocide does not justify another" wurde die Schoah relativiert.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA), rbb24 und Tagesspiegel vom 25.07.2026
  • Extrem rechte Propaganda in Mitte

    25.07.2026 Bezirk: Mitte

    In der Geschwister-Scholl-Straße in Mitte wurde eine Aufkleber mit "RPG" im Ehrenkranz entdeckt und entfernt. RPG steht für die extrem rechte Gruppe "Racial Power Germany", die bislang vor allem im Raum Stuttgart aktiv war.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechter Störversuch beim Christopher Street Day

    25.07.2026 Bezirk: Mitte

    Am Potsdamer Platz filmte ein neonazistischer Medienaktivist, der Mitglied der Partei "Die Heimat" ist, die Auftaktkundgebung des Christopher Street Day und begleitete die Demonstration in einigen Abschnitten in Mitte. Er erfasste dabei tausende Teilnehmende in der Kamera und ließ sich zu Sprüchen hinreißen, die als homofeindlich bewertet werden können.

    Quelle: Berliner Register
  • Extrem rechte und NS-verherrlichende Propaganda in Lichtenberg-Nord

    25.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf einer Tafel, die Informationen zum "MfS" beinhaltet, an der Ecke Ruschestraße / Gotlindestraße wurde eine mit schwarzer Farbe angebrachte Wolfsangel entdeckt.

    Die Wolfsangel wurde in der Zeit des Nationalsozialismus von nationalsozialistischen Organisationen und SS-Einheiten verwendet. Später wurde das Symbol von extrem rechten Organisationen benutzt, die in der Bundesrepublik Deutschland als verfassungsfeindlich eingestuft wurden. Die Wolfsangel ist somit wegen ihrer Geschichte ein Kennzeichen im Sinne der Strafnorm § 86a StGB (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) und deshalb in Verbindung mit einer verbotenen Organisation strafbar.

    Auf einem Müllcontainer in der Alfred-Jung-Straße Ecke Paul-Junius-Straße wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Online-Versandhandel gefunden, der im Stil eines Ortsschildes gestaltet war. Darauf stand "Heimatliebe". Darunter durchgestrichen "Grün-Linker Schwachsinn".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Homofeindlicher und antisemitischer Angriff in Mitte

    25.07.2026 Bezirk: Mitte

    Am Rande des CSD wurde ein Mann auf dem Weg zu einem Supermarkt in Mitte von einem anderen Mann am Arm gepackt und angeschrien: "Judenratte, Scheißschwuchtel". Der Angreifer ließ erst vom Betroffenen ab, als ihm aufgrund seiner Hilferufe Passanten zu Hilfe eilten.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • LGBTIQ*-feindliche Bedrohung in Gesundbrunnen

    25.07.2026 Bezirk: Mitte

    Zwei erkennbar queere Frauen wurden auf dem Weg zur CSD vor dem U-Bahnhof Gesundbrunnen von zwei jungen Männern LGBTIQ*-feindlich beleidigt und bedroht. Eine der beiden Frauen wurde von einem der Männer auf arabisch bedrohlich angeschrien, sie sei eine Schande für eine arabische Frau. Allah würde sie strafen.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • LGBTIQ*-feindliche Bedrohung in Mitte

    25.07.2026 Bezirk: Mitte

    Zwei erkennbar queere Personen wurden auf dem Weg zur CSD in der Friedrichstraße von drei jungen Männern LGBTIQ*-feindlich und sexistisch beleidigt und bedroht.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • LGBTIQ*-feindliche Beleidigung in der Adalbertstraße

    25.07.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 3:00 Uhr am frühen Morgen wurde in der Adalbertstraße eine trans* Frau LGBTIQ*-feindlich beleidigt. Auf dem Gehweg kam ihr eine Gruppe von drei Männern entgegen, von denen einer sie mit dem Wort "weirdo" beleidigte. Mit dem aus dem englischen stammenden Wort weird wird ein verrückter, kurioser oder sonderbarer Mensch bezeichnet. Es ist daher als Abwertung zu verstehen,

    Quelle: Berliner Register
  • LGBTIQ*-feindliche Neonazi-Kundgebung gegen den CSD in Tiergarten

    25.07.2026 Bezirk: Mitte

    Am Schöneberger Ufer Ecke Potsdamer Straße in Tiergarten fand eine extrem rechte Kundgebung gegen den Berliner Christopher Street Day statt. Zu der Veranstaltung unter dem Motto „Wir sagen Nein zum CSD – Schluss mit den Gendern – Es gibt nur zwei Geschlechter: Mann und Frau“ hatten unter anderem die Neonazi-Gruppen „Deutsche Patrioten Voran“ und „Jägertruppe Berlin-Brandenburg“ mobilisiert. An der Kundgebung nahmen etwa 15 Personen vorwiegend aus diesen beiden Gruppen teil, darunter auch ein Mitglied der neonazistischen Gruppierung „Königs Wusterhausen Verteidigen“. Außerdem war ein Transparent und eine Flagge der „Deutsche Jugend Voran“ (DJV) sowie kurzzeitig eine Flagge der „Kampf Brigade Berlin“ sichtbar. Außerdem waren extrem Rechte vor Ort, die sich der „Berliner Jugend“ zuordnen lassen, und ein Aktivist der Neonazi-Partei „Die Heimat“ mit Flagge.

    Zuvor war die Gruppe am Auftaktort ihres Aufmarschs am Potsdamer Platz von der Polizei kontrolliert worden. Die Anmelderin wurde in Gewahrsam genommen, weil sie eine Elektroimpulswaffe mitführte. Ein weiterer Teilnehmer geriet nach einer obszönen Geste in Richtung des Christopher Street Day in Polizeigewahrsam. Außerdem stellte die Polizei eine Reichskriegsflagge und Aufkleber sicher.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA), Tagesspiegel vom 25.07.2026, rbb24 vom 25.07.2026, Berliner Zeitung vom 25.07.2026, queer.de vom 25.07.2026, Berlin gegen Nazis vom 30.07.2026
  • Queerfeindliche Gewaltandrohung und Drohung gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten in der U-Bahn

    25.07.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der U-Bahn-Linie U5 zwischen den Stationen Weberwiese und Alexanderplatz pöbelten zwei junge Männer, die eine Deutschlandfahne trugen, mehrere queere Menschen an, die auf dem Weg zum Christopher Street Day waren. Eine Augenzeugin berichtete, dass sie in deren Richtung sagten: "Man darf gar nicht mehr Deutschlandfahnen schwenken. Wokes Deutschland, oh mein Gott, wir werden gleich verhaftet von der Wokepolizei." Schließlich habe einer der Männer eine Sprachnachricht in sein Mobiltelefon gesprochen: "Hier sind so viele linke Zecken. Ich hab' so Bock die zu hauen." Er habe zu seinem Begleiter gesagt, dass er sich bald eine "Schwarze Sonne" tätowieren lassen wolle. Die Augenzeugin widersprach ihnen deutlich. Sie fragte offen, ob die beiden etwas gegen den Christopher Street Day vorhätten. Das verneinten sie. Doch die Augenzeugin beobachtete später, dass sie am U-Bahnhof Brandenburger Tor umstiegen in Richtung der S-Bahn, die zum Auftaktort am Potsdamer Platz fuhr. In extrem rechten Kreisen werden Linke und Punks als "Zecken" abgewertet. Das Wort „woke“ wird von der extremen Rechten als politischer Kampfbegriff eingesetzt, der ihre politischen Gegner*innen abwerten soll. Die extreme Rechte adressiert die LGBTIQ*-Bewegung zunehmend als ihren politischen Gegner.

    Quelle: Instagram
  • Queerfeindlicher Angriff mit Softairwaffe auf dem CSD

    25.07.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    In der Courbièrestraße in Schöneberg schoss jemand am Nachmittag mit einer Softairwaffe aus einer Wohnung auf vier Teilnehmende des Christopher Street Day und Einsatzkräfte. Die Betroffenen erlitten leichte Verletzungen, bedurften aber keiner medizinische Behandlung. Die Polizei Berlin ermittelt.

    Quelle: queer.de 25.07.2026, Tagesspiegel 25.07.2026, Polizei Berlin via X.com 25.06.2026
  • Queerfeindlicher Anschlag gegen Christopher Street Day in Tiergarten

    25.07.2026 Bezirk: Mitte

    Ein queerfeindlicher, islamistischer Terroranschlag gegen den Christopher Street Day fand gegen 22:00 Uhr im Großen Tiergarten auf dem Baumschulenweg und dem Ahornsteig bis kurz vor der Bellevueallee statt. Die Demonstration des Christopher Street Day wurde sofort abgebrochen. Der 21-jährige Täter war mit seinem weißen Kleinbus von der Lennéstraße kommend mit hohem Tempo durch die Umgebung der Abschlusskundgebung des Christopher Street Day gefahren. Er steuerte dabei sein Fahrzeug gezielt auf Menschen, um sie zu verletzen, später stach er mit einer Machete auf Menschen ein. Der Mann ermordete eine Frau und verletzte 29 weitere Menschen, davon drei lebensbedrohlich und acht schwer. Der Täter flüchtete zunächst, er wurde am Folgetag von der Polizei bei einem Festnahmeversuch erschossen. Der Generalbundesanwalt hat die Ermittlungen übernommen. Dabei wurde ein Bekennervideo gefunden, in dem der Täter der Terrororganisation Islamischer Staat seine Treue bekannte.

    Quelle: Tagesspiegel 25.07.2026, Tagesspiegel 26.07.2026, Tagesspiegel 27.07.2026, Berliner Morgenpost 26.07.2026, tagesschau.de 26.07.2026, Berliner CSD e.V. 27.07.2026, Generalstaatsanwaltschaft Berlin / Polizei Berlin 26.07.2026 Nr. 0905, Generalstaatsanwaltschaft Berlin / Polizei Berlin 26.07.2026 Nr. 0906
  • Rassistischer Aufkleber in Baumschulenweg

    25.07.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Bushaltestelle Baumschulenstr./ Köpenicker Landstr. wurde ein rassistischer Aufkleber, der die sog. "Remigration" forderte, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Anti-Antifa-Propaganda in Dahlem

    24.07.2026 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    In der Schorlemerallee wurden mit einem Stift angebrachte Schriftzüge mit den Aufschriften „AntiFack“ und „1161“ entdeckt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal
  • Antisemitische Parolen auf Dyke*-March durch Mitte

    24.07.2026 Bezirk: Mitte

    Ca. 4000 Demoteilnehmende zogen auf einem weitgehend propalästinensisch-antizionistisch dominierten Dyke*-March vom Roten Rathaus durch Mitte nach Kreuzberg. Dabei wurde vielfach die Parole "Vom Wasser zum Wasser, Palestina bleibt arabisch" auf arabisch angestimmt und damit Israel das Existenzrecht abgestritten. Auch die vielfach gerufene Parole "no peace, no peace on stolen land" und mehrere gezeigte Plakate mit dem Spruch "No pride in Israli apartheid" sind in diesem Kontext ebenso als das gesamte Israel in seiner Existenz delegitimierend zu verstehen.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA)
Zum Hauptbereich springen Zum Hauptmenü springen