Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Adlershof
An der Rolltreppe des S-Bahnhofs Adlershof wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
An der Rolltreppe des S-Bahnhofs Adlershof wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt.
In den Straßen rund um das Gerhart-Hauptmann-Gymnasium wurden insgesamt 11 Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Die Hälfte der Aufkleber enthielt einen Gewaltaufruf. Sie stammten alle aus einem neonazistischen Onlinehandel.
An der Kreuzung Kaulsdorfer Str./ Birnbaumer Straße wurde an einer Baustellenabsperrung ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Er stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
An der Großbeerenstraße / Daimlerstraße in Marienfelde wurde extrem rechte Propaganda festgestellt. Darunter befanden sich:
- ein Hakenkreuz
- zwei Sticker des „III. Wegs“
- drei weitere Sticker aus einem extrem rechten Versandhandel mit rassistischen und gegen den politischen Gegner gerichteten Inhalten.
An der Haltestelle der Buslinie 181 Richtung Britz am U-Bahnhof Alt-Mariendorf wurden zwei Sticker aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt. Die Aufschrift „Schweigen heißt zustimmen. Es ist Dein Land! Hol es dir zurück!“ ist eine direkte Folge der rassistischen Behauptung, der Nationalstaat gerate unter die Kontrolle einer fremden Macht oder von „Ausländern“, was als größte Bedrohung dargestellt wird und daher als rassistisch interpretiert werden kann.
In der Unterführung am S-Bahnhof Wartenberg wurde eine große Hakenkreuz-Schmiererei und der Neonazi-Zahlencode "1161" gemeldet. Beides wurde in silberner Farbe gesprüht.
Die Sticker mit verschiedenen Motiven hatten alle rassistische Inhalte, u. a. "Illegale in die Heimat schicken" oder "Abschieben schafft Wohnraum".
Letzterer ist Teil einer Serie von Tilda-Memes, die eine blonde junge Frau zeigen. Die Figur ist Teil einer wachsenden Bildwelt, in der blonde, junge, muskulöse Personen als Stellvertreter*innen Deutschlands auftreten. Diese bildliche Darstellung transportiert die in extrem rechten Kreisen verbreitete rassistische Vorstellung, dass nur weiße Personen zum deutschen Volk gehören.
Im Innenhof eines Wohnblocks in der Genslerstraße wurden die Neonazi-Zahlencodes "1488" und "1161" in blauer Farbe entdeckt. Zudem ein Schriftzug der "Deutschen Jugend Voran" ("DJV"). Neben der "1488" stand zudem ebenfalls in blauer Farbe „Околофутбола“ (Okolofutbola): Ein bekannter Begriff im russischsprachigen Raum, der sich auf die Hooligan- und Ultra-Szene rund um den Fußball bezieht.
Auf einem Innenhof in der Leuenberger straße wurde ebenfalls eine gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichtete Parole in blauer Farbe gefunden und unkenntlich gemacht. Dort stand "Dumm, dümmer, 161, die Linken".
Auf einem Spielplatz an der Wuhle auf Höhe des Cardinalplatz wurde en einem Spielgerät der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.
Am U-Bahnhof Magdalenenstraße wurden zwei Wolfsangeln gefunden. Einmal in der Farbkombination weiß/pink und einmal in der Farbkombination schwarz/weiß. Auch am Loeperplatz wurde eine Wolfsangel gefunden - hier in blauer Farbe.
Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung. Auch nach dem NS wird das Symbol gelegentlich weltweit in extrem rechten Kreisen aufgegriffen.
Die Schmierereien reihen sich in eine Serie im Kiez ein, die der Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme dient. In der Serie werden extrem rechte Symbole häufig leicht abgewandelt, um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren.
In der Metastraße Ecke Magaretenstraße wurde auf einer Hauswand ein in schwarzer Farbe gesprühter "Anti-Antifa"-Schriftzug gemeldet.
Eine Schwarze und an ihrer Davidssternhalskette erkennbar jüdische Frau wurde an der U-Bahn-Station Rosenthaler Platz fälschlicherweise von BVG-Kontrolleur*innen beschuldigt, keinen gültigen Fahrschein zu haben. In der Auseinandersetzung darüber wurde sie von einer Kontrolleurin in aggressivem Ton angeherrscht, dass dies Deutschland sei und sie dorthin zurückgehen solle, wo sie herkomme. Als die Betroffene antwortete, aufgrund ihrer jüdischen Abstammung sei sie Deutsche, sagte die Kontrolleurin zu ihrer Kollegin: „Diese Leute sind ekelhaft.“
In der Buchberger Straße Ecke Coppistraße und auf dem Spielplatz in der Nöldnerstraße wurden zwei Aufkleber gefunden und entfernt, welche jeweils das Existenzsrecht Israels leugneten.
In der Sewanstraße wurde ein Aufkleber aus einem Neonazi-Versand entdeckt und entfernt. Darauf stand die rassistische Parole "White lives matter".
Am U-Bahnhof Friedrichsfelde wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versand mit der Aufschrift "Hier wurde linker Müll überklebt" in Kombination mit einem Wehrmachtssoldaten und Werbung für den Versand festgestellt und entfernt.
In der Margaretenstraße wurde eine Wolfsangel in gelber Farbe auf einer Hauswand gemeldet und an der Außenwand des S-Bahnhofs Rummelsburg eine Wolfsangel in weißer Farbe.
Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung. Auch nach dem NS wird das Symbol gelegentlich weltweit in extrem rechten Kreisen aufgegriffen.
Das Graffiti reiht sich in eine Serie im Kiez ein, die der Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme dient. In der Serie werden extrem rechte Symbole häufig leicht abgewandelt, um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren.
An einem Straßenschild in der Hoernlestr. wurde ein selbstgemachter Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
Auf der Falkenberger Chaussee wurde erneut ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der Neonazipartei "Der III. Weg" gefunden und entfernt. Auf dem Motiv stand die Parole "Deutsch bleiben, statt Mainstream!". Im Hintergrund war eine durchgestrichene und zerbröckelnde Regenbogenfahne zu sehen. Zudem wurde die Internetseite der Partei beworben.
Erneut wurden mehrere Wolfsangeln in Lichtenberg-Nord gemeldet. Dieses Mal in der Möllendorffstraße in schwarzer Farbe auf einer Hauswand und einem Stromkasten, in der Bornitzstraße in blauer Farbe und schwarz umrandet auf einem Stromkasten, in der Josef-Orlopp-Straße in weißer Farbe und braun umrandet auf einer Wand, in der Paul-Zobel-Straße in weißer Farbe auf einem Zaun und in der Parkaue im Stadtpark Lichtenberg in weißer Farbe mit schwarzer Umrandung.
Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung. Auch nach dem NS wird das Symbol gelegentlich weltweit in extrem rechten Kreisen aufgegriffen.
Das Graffiti reiht sich in eine Serie im Kiez ein, die der Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme dient. In der Serie werden extrem rechte Symbole häufig leicht abgewandelt, um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren.
In der Storkower Straße Ecke Rudolf-Seiffert-Straße wurde ein extrem rechter Aufkleber mit der Parole "Schweigen heißt zustimmen. Sei nicht mehr schweigsam, denn es ist Dein Land! Hol es Dir zurück!" und Werbung für den Versand gefunden und entfernt.
In Gropiusstadt, rund um den U-Bahnhof Lipschitzallee, wurden mehrere Aufkleber entdeckt und entfernt, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richteten. Darunter war auch ein Aufkleber mit dem NS-verharmlosenden Slogan: „Wer heute der Antifa applaudiert, wäre 1933 mitmarschiert“ in mehrfacher Ausführung.
In einer S-Bahn im Ortsteil Gesundbrunnen hatte ein Fahrgast einen "Anti-Antifa Sticker" an seinem Handy und telefonierte laut über ein Treffen mit der extrem rechten "Identitären Bewegung". Als ihn ein weiterer Fahrgast etwas fragte, antwortete er diesem in aggressivem Ton, man "solle ihn abschieben". Als weitere Fahrgäste mit Zivilcourage einschritten, dass so ein Tonfall nicht gehe, antwortete er: "Ich habe ihn doch nicht beleidigt, das war freie Meinungsäußerung". Daraufhin beleidigte er die Fahrgäste mit Zivilcourage als "linkes Dreckspack" und verließ die S-Bahn.
In der Torstraße wurde eine Person von einem Mann bedroht und mit dem Fahrrad verfolgt. Daraufhin stellten sich einige Passanten vor die betroffene Person und begleiteten sie zu ihrem Ziel. Als letzten Satz beleidigte der Mann die betroffene Person rassistisch mit dem K-Wort und sagte "Wenn deine Beschützer nicht da sind, kriege ich dich.".
Auf dem Sportplatz Ruschestraße Ecke Normannenstraße ereignete sich eine anti-Schwarze rassistische Pöbelei.
Eine Schwarze Person machte auf dem Sportplatz Sport. Ein vorbeigehender Fußgänger pfiff laut und rief der sporttreibenden Person laut „Gorilla“ hinterher. Da die betroffene Person große Kopfhörer trug, schien sie den Ausruf nicht mitbekommen zu haben. Die beobachtende Person nahm den Täter als bedrohlich wahr und sah von einer direkten Ansprache ab.
In der Schöningstraße in Wedding wurde an einem Mast ein Aufkleber mit den Aufschriften "Sommer, Sonne, REMIGRATION*" und "Millionenfache Remigration" entdeckt. Der Aufkleber war verniedlichend mit einem Lamm auf einer Blumenwiese gestaltet.
In der Rotherstraße wurde ein KI-generierter, rassistischer Sticker eines extrem rechten Onlinehandels mit der Aufschrift "WENNS AM SCHÖNSTEN IST, SOLLTE MAN GEHEN!" entfernt. Abgebildet war eine Schwarze Person vor einem Flugzeug, die sich lachend und winkend verabschiedete .
Am Kaufland in der Buckower Chaussee in Marienfelde wurde ein Sticker mit der Aufschrift „White Lives Matter“ entdeckt.
An der Bushaltestelle Kurpromenade in Richtung Rathaus Spandau wurden Schmierereien mit den antisemitischen Schriftzügen „Steckt sie ins KZ“ und „Juden ins Auschwitz [sic] rein“ entdeckt. Darüber hinaus enthielten die Schmierereien die NS-verherrlichenden Slogans „Sieg Heil“ und „Heil Hitler“ sowie Hakenkreuze. Außerdem war ein weiterer Schriftzug mit der Aufschrift „3. Weg“ zu sehen.
In der Wustrower Straße klebten erneut drei Aufkleber der Neonazi-Partei "Der III. Weg". Auf einem Motiv stand "Wo wir sind kämpfen wir wie deutsche Löwen! Kampf der Rotfront! Partei & Bewegung" in Kombination mit Kontaktdaten der Partei. Auf dem zweiten Motiv wurde die "AG Körper & Geist" mit Bildern von kämpfenden Männern und ebenfalls Kontaktdaten zur Partei beworben. Auf dem dritten Aufkleber wurde die Neonazi-Jugendorganisation "Nationalrevolutionäre Jugend" mit Logo und der Internetadresse beworben.
Alle Aufkleber wurden entfernt.
In der Wilhelminenhofstr. wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" mit einem Gewaltaufruf gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
An der Nordbahnstraße im Ortsteil Gesundbrunnen wurden zwei Aufkleber eines extrem rechten Verlages und Versandhandels entdeckt und entfernt.
Am Fahrradweg "Grünes Band Schönholz" wurde an der Ecke Klemkestraße/Schönholz ein Aufkleber des extrem rechten Online-Versandhandels „Sturmzeichen-Versand“ mit der Aufschrift „Lesen, lieben, kämpfen“ entdeckt und entfernt.
An einer Hausfassade in der Christburger Straße wurde von einem zuvor angebrachten Code 161, der für Antifa steht, die erste Zahl durchgestrichen, so dass der Code "Faschistische Aktion" stehen blieb.
Vor dem Gebäude des Robert-Koch-Instituts am Nordufer in Wedding hielten etwa zehn Personen aus der verschwörungsideologischen Szene eine Kundgebung ab. Die Mahnwache forderte die "Aufarbeitung" der Corona-Pandemie. Dabei wurde ein Bild eines NS-Verbrechers, das während der Nürnberger Ärzteprozesse aufgenommen wurde, gezeigt.
In der Rupprechtstraße wurden fünf Aufkleber aus einem Neonazi-Versand entdeckt und entfernt. Es handelte sich dabei um folgende Motive:
- "Schwarze Sonne" in Kombination mit einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge (2x)
- "Gott mit uns" in Kombination mit einem Reichsadler, einem Eisernen Kreuz und mit einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge (2x)
- "Auch ohne Sonne braun" in Kombination mit einer "Schwarzen Sonne"
Auch am S-Bahnhof Friedrichsfelde Ost wurden zwei Neonazi-Aufkleber gefunden:
- "Gott mit uns" in Kombination mit einem Reichsadler, einem Eisernen Kreuz und mit einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge (1x)
- "Ihr werdet uns nicht austauschen" in Kombination mit einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge und Werbung für einen Neonazi-Versand
In der Giselastraße wurde eine Wolfsangel auf einer Baumscheibenumrandung in weißer Farbe gemeldet.
Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung. Auch nach dem NS wird das Symbol gelegentlich weltweit in extrem rechten Kreisen aufgegriffen.
Das Graffiti reiht sich in eine Serie im Kiez ein, die der Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme dient. In der Serie werden extrem rechte Symbole häufig leicht abgewandelt, um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren.
In der Magdalenenstraße Ecke Normannenstraße wurde eine Wolfsangel in weißer Farbe auf einem Stein aufgemalt gemeldet.
Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung. Auch nach dem NS wird das Symbol gelegentlich weltweit in extrem rechten Kreisen aufgegriffen.
Das Graffiti reiht sich in eine Serie im Kiez ein, die der Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme dient. In der Serie werden extrem rechte Symbole häufig leicht abgewandelt, um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren.
Am S-Bahnhof Sonnenallee wurde eine Person von einem Mann bedrängt und verbal bedroht. Eine weitere Person griff in die Situation ein, isolierte die betroffene Person und begleitete sie zur einfahrenden Bahn. Der Mann rief der betroffenen Person noch "Du Schwuchtel!" hinterher.
In einer Postfiliale im Ortsteil kam es zu einer rassistischen Äußerung eines Mitarbeiter gegen eine Kundin. Zum Schutz der Betroffenen wurde der Vorfall anonymisiert.
In der Dorotheenstr. fanden Anwohnende in ihren privaten Briefkästen rassistische Flyer der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg".
In der U-Bahnhaltestelle Senefelderplatz wurde die Parole "FCK Antifa" ("Fuck Antifa") an einer Wand entdeckt.
Im Jugendcontainer im Schäferstege Park wurde das extrem rechte Symbol der "Schwarzen Sonne" entdeckt.
Eine Frau wurde in Rudow, in der Nähe ihres Wohnortes, von einer Frau aus antimuslimisch rassistischer Motivation angepöbelt. Die Betroffene nahm eine Sprachnachricht auf Arabisch auf, als sich eine Frau abfällig äußerte und u.a. auf das Kopftuch bezog. Die Betroffene konfrontierte die Frau und wies sie auf ihr rassistisches Verhalten hin. Daraufhin entfernte sich die Frau mit dem Fahrrad.
Auch im Friedrichshainer Nordkiez wurden wieder Wolfsangeln unkenntlich gemacht, u. a. am Frankfurter Tor, in der Samariterstraße und an einem Lebensmittelgeschäft. Diese waren in den Farben Weiß und Rot angebracht. Auch einer Wolfsangel oder einem Hakenkreuz sehr ähnlich sehende angebrachte Symbole wurden unkenntlich gemacht.
Teilweise wurden die entdeckten Wolfsangeln auch in Form des Logos der in Teilen extrem rechten „Asow-Bewegung“ dargestellt. Die ukrainische „Asow-Bewegung“ verwendet nationalsozialistische Symbolik. Ihr Logo enthält beispielsweise eine Wolfsangel. Zudem pflegt die Bewegung Verbindungen zu extrem rechten Gruppen in Deutschland.
Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung.
Die Schmierereien reihen sich in eine erkennbare, systematische Serie ein. Die Tags weisen dieselbe Handschrift (Schwung, Linienführung und Hooks/Häkchen an den Enden) auf wie weitere Schmierereien an anderen Orten in Friedrichshain und Umgebung. Die Darstellungen nutzen auch Abwandlungen bekannter rechter Symbole (u. a. Hakenkreuz, Wolfsangel / „Idee der Nation“), um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren, bedienen jedoch gezielt denselben extrem rechten Code. Die Anbringung dient der systematischen Reviermarkierung und der extrem rechten Raumnahme im öffentlichen Raum.
Überwiegend in der Wühlischstraße wurden erneut angebrachte Wolfsangeln, mehrheitlich in weißer Farbe, unkenntlich gemacht. Drei Symbole befanden sich am Tor einer Grundschule. Darüber hinaus wurden auch wieder einer Wolfsangel sehr ähnlich sehende Symbole ebenfalls unkenntlich gemacht.
Teilweise wurden die entdeckten Wolfsangeln auch in Form des Logos der in Teilen extrem rechten „Asow-Bewegung“ dargestellt. Die ukrainische „Asow-Bewegung“ verwendet nationalsozialistische Symbolik. Ihr Logo enthält beispielsweise eine Wolfsangel. Zudem pflegt die Bewegung Verbindungen zu extrem rechten Gruppen in Deutschland.
Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung.
Die Schmierereien reihen sich in eine erkennbare, systematische Serie ein. Die Tags weisen dieselbe Handschrift (Schwung, Linienführung und Hooks/Häkchen an den Enden) auf wie weitere Schmierereien an anderen Orten in Friedrichshain und Umgebung. Die Darstellungen nutzen auch Abwandlungen bekannter rechter Symbole (u. a. Hakenkreuz, Wolfsangel / „Idee der Nation“), um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren, bedienen jedoch gezielt denselben extrem rechten Code. Die Anbringung dient der systematischen Reviermarkierung und der extrem rechten Raumnahme im öffentlichen Raum.
An der Bellevueallee und der Straße des 17. Juni wurdem mehrere gegen die Antifa gerichtete Aufkleber aus extrem rechten Verandhandlungen sowie ein antimuslimisch-rassistischer Aufkleber einer extrem rechten Kampagnenorganisation entdeckt und entfernt.
In der Barfusstraße und der Edinburger Straße wurden zwei Aufkleber einer rechtskatholischen christlich-fundamentalistischen Organisation, die LGBTIQ*-Feindlichkeit und antimuslimischen Rassismus verbreitet, entdeckt und entfernt.
Am S-Bahnhof Adlershof wurde ein Aufkleber der extrem rechten Jugendgruppe "Jägertruppe Berlin-Brandenburg" entdeckt und entfernt.
Im und am Jugendcontainer im Park am Schäferstege, wurden mehrere extrem rechte Schmierereien entdeckt. Dazu gehörten ein Keltenkreuz, die Abkürzung "DPV - Deutsche Patrioten voran“ und der Zahlencode "88" (für "Heil Hitler"). Darüber hinaus wurde ein Sticker des Onlineshops "Eiserner Löwe" entdeckt, auf dem u.a. das Eiserne Kreuz zu sehen ist.
Gegenüber zwei weiteren Personen verabschiedeten sich zwei Männer beim Aussteigen aus dem Bus der Linie 240 an der Haltestelle Gotlindestraße mit der Parole „Gruß dem Führer“. Anschließend zeigte einer der beiden Männer außerhalb des Busses den verbotenen Hitlergruß.
An der Ecke Boxhagener Straße / Neue Bahnhofstraße wurde ein Sticker eines extrem rechten Medienportals aus der Oberpfalz entfernt. Darauf stand neben der Webadresse der Schriftzug "Wir sind normal. Wir sind immun." und u. a. war eine durchgestrichene Regenbogenfahne abgebildet.
Beim Flyern vor einem Supermarkt in Mariendorf sagte ein Mann, dem eine Wahlkampfhelferin der Grünen einen Flyer geben wollte , "Ich hoffe, ihr sterbt bald!" und fasste sie dabei am Oberarm an.
In der Eitelstraße Ecke Rupprechtstraße wurde ein Neonazi-Aufkleber mit der Aufschrift "Deutsches Reichsgebiet" in Kombination mit einem Reichsadler und einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge gefunden und entfernt.
In der Margaretenstraße Ecke Metastraße wurde zudem ein "Anti-Antifa"-Schriftzug in schwarzer Farbe auf einer Hauswand gemeldet.
In der Münsterlandstraße und am Eingang zum Rummelsburger Park wurden zwei rassistische "Remigrations"-Aufkleber entdeckt und entfernt.
An einer Plakatwand am S-Bahnhof Oberspree wurde zwei Mal der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.
An der Ecke Fritz-Erler-Allee/Wutzkyallee in Gropiusstadt wurde erneut ein rassistischer Aufkleber mit der Parole "Nafri go home!" entdeckt und entfernt.