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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Rassistische Aufkleber in Karlshorst

    22.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Ilsestraße und in der Marksburgstraße wurden insgesamt fünf extrem rechte, rassistische Aufkleber aus einem extrem rechten Versand gemeldet. Auf den Motiven standen Parolen wie "Sommer, Sonne, Remigration" (2x), "Gemeinwohl statt Asylprofiteure", "Abschieben schafft Wohnraum" und "Unser Land zuerst".

    Quelle: Berliner Register
  • Rassistische und extrem rechte Propaganda in Wedding

    22.07.2026 Bezirk: Mitte

    Am Martha-Ndumbe-Platz Ecke Lindower Straße wurde ein Aufkleber, der "Remigration" forderte und ein "whitelivesmatter"-Aufkleber, entdeckt und entfernt. In der Lindower Straße wurden außerdem zwei Aufkleber einer rechskatholischen christlich-fundamentalistischen Organisation, die LGBTIQ*-Feindlichkeit und antimuslimischen Rassismus verbreitet, gefunden und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Sachbeschädigung an zwei Parteibüros in Charlottenburg

    22.07.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Nacht vom 22. auf den 23.07.2026 wurden an der Geschäftsstelle von Die Linke Charlottenburg-Wilmersdorf in der Behaimstraße ein großes Hakenkreuz sowie die Buchstabenfolge „KWV“ geschmiert. „KWV“ steht für „Königs Wusterhausen verteidigen!“ und ist das Kürzel einer kleinen neonazistischen Jugendgruppe.

    Das Wahlkreisbüro von Petra Vandrey und Christoph Wapler der Partei Bündnis 90/Die Grünen in der Windscheidstraße wurde ebenfalls mit der Buchstabenfolge "KWV" beschmiert.

    Quelle: Die LINKE Charlottenburg-Wilmersdorf
  • Schmierereien gegen Antifaschismus in Lichtenberg-Nord

    22.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Grenzgraben hinter dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde Richtung Allee der Kosmonauten wurden etwa zehn Schmierereien gesichtet, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richten (1161 und AAFA, beides steht für "Anti-antifaschistische Aktion").

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Wendenschloß

    21.07.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Kreuzung Köpenzeile/ Flansweg wurden drei Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Auf den Aufkleber wurden Antifaschist*innen mit den FaschistInnen im Jahr 1933 gleichgesetzt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • "Fuck Antifa" Schmiererei in Marienfelde entdeckt

    21.07.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    In Berlin-Marienfelde wurde an der DEGEWO-Baustelle am Lichterfelder Ring eine Schmiererei mit der Aufschrift „Fuck Antifa“ entdeckt. Die Schmiererei war zum Zeitpunkt der Feststellung noch nicht entfernt worden.

    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • Hakenkreuz am Wismarplatz

    21.07.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Auf dem roten Fuß des Ersatzhaltestellenschildes der Tramlinie 21 am Wismarplatz wurde mit weißer Farbe ein Hakenkreuz geschmiert.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Hakenkreuz in Lichtenberg-Nord

    21.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf einem Rohr am Friedrichsfelde-Lichtenberger Grenzgraben wurde ein Hakenkreuz entdeckt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Neonaziaufkleber in Alt-Hohenschönhausen

    21.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An einem Laternenmast in der Ferdinand-Schulze-Straße (auf Höhe des ehemaligen Baumarkts) wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand gemeldet. Auf dem Motiv war die gegen Antifaschismus gerichtete Parole "Antifa freie-Zone" in Kombination mit einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge zu sehen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Neonazistischer Zahlencode in Lankwitz

    21.07.2026 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    An einer Grünanlage in der Hildburghauser Straße wurde der Zahlencode „1161“ auf eine Parkbank geschmiert. Dieser gegen die Antifa gerichtete Code wird von extremen Rechten auch zur Gebietsmarkierung genutzt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal
  • Pöbelei gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten am Bahnhof Lichtenberg

    21.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Um etwa 12 Uhr ereignete sich eine gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichtete Pöbelei am Bahnhof Lichtenberg. Die Mitarbeiterin einer Beratungsstelle begleitete eine Schwarze Frau, die den Kinderwagen mit ihrer 3-jährigen Tochter schob, durch den S-Bahnhof Lichtenberg zu einer Beratungsstelle im Weitlingkiez. Auf Höhe des Taxistands schrie ein Mann, der ca. 50 Meter entfernt stand, laut: "Scheiß Linke! Scheiß Faschisten!" und schaute wütend in ihre Richtung. Anschließend entfernte er sich und ging in den Bahnhof.

    Quelle: Berliner Register
  • Queerfeindliche und rassistische Aufkleber in Falkenhagener Feld

    21.07.2026 Bezirk: Spandau

    Am Germersheimer Platz wurde ein queerfeindlicher Aufkleber mit der Aufschrift „#Stolzmonat statt Pridemonth“ entdeckt. Darauf ist zu sehen, dass der Fahnenmast dieser sogenannten „Stolz-Flagge“ in der Pride-Flagge steckt, die horizontal steht. Der Aufkleber wurde überklebt.

    Außerdem wurden viele kleine Sticker mit der Aufschrift „Deutschland zuerst“ auf Plakaten der Partei Die Linke zum Thema Milieuschutz entdeckt. Auch diese Aufkleber wurden überklebt.

    Quelle: Die Linke Spandau
  • Schmierereien der Neonazipartei "Der III. Weg" am S-Bahnhof Hohenschönhausen

    21.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am S-Bahnhof Hohenschönhausen wurden zwei, in weißer Farbe auf einem Getränkeautomaten auf dem Bahnsteig aufgesprühte, Schmierereien der Neonazipartei "Der III. Weg" gemeldet. In einem Fall war ein Ehrenkranz mit "III. Weg" zu sehen. Im anderen Fall der Schriftzug "Der III. Weg".

    In der Zingsterstraße wurde zudem ein Aufkleber von der Jugendorganisation des "III. Wegs", der "NRJ" ("Nationalrevolutionäre Jugend"), mit der Aufschrift "Vaterland - Erbe und Schicksal" gefunden und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Sozialchauvinistischer Angriff am Halleschen Tor

    21.07.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 23:10 Uhr tritt ein Mann einer Person mit dem Fuß gegen den Hals. Ein alter Mann, von Armut betroffen und alkoholsüchtig gelesen, murmelte in der U-Bahn am Halleschen Tor vor sich hin, dass es hier stinken würde, als ob jemand gefurzt hätte. Darauf hin meinte ein ca. 30-jähirger Fahrgast zu dem Mann, dass es der alte Mann sei der stinke und trat dem Mann unvermittelt mit dem ausholenden Fuß wuchtvoll gegen den Hals.
    Eine Mitreisende schrie den Täter darauf hin mit "Nein!" an. Eine weitere mitreisende Person bugsierte an der nächsten Haltestelle den Täter mit sich aus der Bahn. Unterstützt durch eine weitere männliche Person wurde dem Opfer indes weitere Hilfe angeboten.

    Quelle: Berliner Register
  • Antisemitischer Sticker in der Boxhagener Straße

    20.07.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In einem Restaurant in der Boxhagener Straße wurde ein Sticker entdeckt, der einen direkten Vergleich von Auschwitz und Gaza zog (Holocaustrelativierung). Abgebildet waren u. a. eine Hakenkreuzflagge und eine Israelflagge.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Friedrichshagen

    20.07.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In den Straßen rund um der Gerhard Hauptmann Gymnasium wurden insgesamt acht extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Sechs der Aufkleber richteten sich gegen Antifaschist*innen.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechter Sticker in der Warschauer Straße entfernt

    20.07.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Von einem Fallrohr in der Warschauer Straße 11 wurde ein extrem rechter Sticker entfernt. Zu sehen war das stilisierte Konterfei eines Hitlerjungen und der Spruch "DIE DEUTSCHE JUGEND". Der Sticker war in den Farben der Reichskriegsflagge (schwarz, weiß, rot) gehalten.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Schmiererei auf der Halbinsel Stralau

    20.07.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einem Zaun am Uferweg auf der Halbinsel Stralau wurde, nahe des Industriedenkmals Werftkran, der Zahlencode „1161“ geschmiert. Dieser, sich gegen die Antifa richtende, Code wird von extremen Rechten auch zur Gebietsmarkierung genutzt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Hakenkreuz in Baumschulenweg

    20.07.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An einem Mülleimer an der Bushaltestelle S-Bahnhof Baumschulenweg wurde ein Hakenkreuz entdeckt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • NS-Relativierung auf Kundgebung in Wedding

    20.07.2026 Bezirk: Mitte

    Vor dem Gebäude des Robert-Koch-Instituts am Nordufer in Wedding hielten etwa fünf Personen aus der verschwörungsideologischen Szene eine Kundgebung ab. Die Mahnwache forderte die "Aufarbeitung" der Corona-Pandemie. Dabei wurde ein Bild eines NS-Verbrechers, das während der Nürnberger Ärtzteprozesse aufgenommen wurde, gezeigt.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Plakat des politische Gegner*Innen überklebt in Pankow-Zentrum

    20.07.2026 Bezirk: Pankow

    An der Straßenbahnhaltestelle Pankow Kirche wurde ein Plakat der Partei Die Linke entdeckt, das mit dem Logo der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ beklebt worden war. Zudem war der Zahlencode „1161“ angebracht, der in der rechtsextremen Szene als Code für „Anti-Antifa“ verwendet wird. Der Schriftzug „Linke“ wurde durchgestrichen und durch „Rechte“ ersetzt.

    Quelle: Berliner Register via Signal
  • Rassistischer Aufkleber in Gropiusstadt

    20.07.2026 Bezirk: Neukölln

    In der Wutzkyallee in Gropiusstadt wurde ein rassistischer Aufkleber der extrem rechten Frauengruppe "Lukreta" entdeckt und entfernt. Der rassistische Aufkleber propagierte „Remigration schützt Frauen“. Die Botschaft suggeriert, dass Migrant*innen eine besondere Gefahr für Frauen darstellen würden.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • Rassistischer Aufkleber in Mariendorf entdeckt

    20.07.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    An der Bushaltestelle Rixdorfer Straße/Britzer Straße wurde ein rassistischer Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt. Der von "https://www.refugeesnotwelcome.de/" herausgegebene Aufkleber trug die Aufschrift: „Remigration – schützt unsere Frauen“.

    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • Schmiererei der Neonazipartei "Der III. Weg" in Wartenberg

    20.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Dorfstraße in Wartenberg wurde ein in schwarzer Farbe aufgesprühter Schriftzug der Neonazipartei "Der III. Weg" gemeldet. In selbstdarstellerischer Weise war dort "Der dritte Weg!" zu lesen.

    In der Zingster Straße, Ecke Barther Straße wurden zudem zwei Aufkleber des "Der III. Weg" gefunden und entfernt. Auf diesen standen die Parolen "Kriminelle Ausländer raus!" und "Der III. Weg - National, revolutionär, sozialistisch".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Sticker des "III. Weg" in Kausldorf

    20.07.2026 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In Kaulsdorf an der U-Bahn Haltestelle Kaulsdorf-Nord wurde ein Sticker der extrem rechten Partei "Der III. Weg" entdeckt. Auf dem Sticker stand "Gegen Drogen!" und er zeigte den Telegramkanal und die Website der Partei. Er wurde entfernt.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Sticker mit rechter Selbstdarstellung in der Wühlischstraße

    20.07.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Von einem Parkscheinautomat in der Wühlischstraße, Richtung der Ecke Sonntagstraße, wurde ein Sticker entfernt. Abgebildet war der Schriftzug "THE WHITE RACE" und der Telegramkanal eines extrem rechten Medienkollektivs aus Bautzen.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Angriff gegen politische Gegner*In in Pankow-Zentrum

    19.07.2026 Bezirk: Pankow

    Eine Person stieg am S-Bahnhof Pankow aus der S-Bahn aus und entschied sich, den Heimweg zu Fuß anzutreten. In einer Seitenstraße unweit des Bahnhofs wurde sie von drei männlichen Personen abgefangen. Die betroffene Person vermutet, dass die Täter bereits in derselben S-Bahn saßen oder ihr nach dem Aussteigen gefolgt waren.

    Die betroffene Person trug einen Pullover mit der Aufschrift „Against Racism“ sowie zwei politische Anstecker an ihrer Tasche mit den Aufschriften „Fuck Nazis“ und „Feminismus“. Die drei Männer rissen die Anstecker von der Tasche, zogen an der Tasche und versuchten, hineinzusehen. Außerdem zogen sie am Pullover der betroffenen Person. Erst als Passant*innen eingriffen, flüchteten die Täter.

    Quelle: Meldeformular der Berliner Register
  • Anti-Schwarzer Rassistischer Angriff in Mitte

    19.07.2026 Bezirk: Mitte

    An der Kreuzung Alexanderstraße und Otto-Braun-Straße wurde eine Glasflasche von hinten in Richtung zweier Schwarzer Tourist*innen geworfen. Die Flasche verfehlte die beiden knapp und zerbrach neben ihren Füßen. Wer die Flasche geworfen hatte, blieb unklar, doch die Betroffenen gingen von einem rassistischen Hintergrund aus.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Hakenkreuze im Prenzlauer Berg

    19.07.2026 Bezirk: Pankow

    In der Choriner Straße bei dem Spielplatz "Welt der Choriner" wurden an der Wand zwei Hakenkreuze entdeckt.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Hakenkreuzschmierereien in Britz

    19.07.2026 Bezirk: Neukölln

    Auf einem Mülleimer an der Ecke Britzer Damm/Mohriner Allee wurden mehrere kleine Hakenkreuze entdeckt.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • "III. Weg"-Propaganda in Neu-Hohenschönhausen

    19.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In Neu-Hohenschönhausen wurden sechs große Aufkleber der Neonazi-Parte "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Sie befanden sich an der Tram-Haltestelle Prerower Platz, am Linden-Center bis hin zur Wustrower Straße.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • NS-verharmlosende Propaganda in Gesundbrunnen

    19.07.2026 Bezirk: Mitte

    Auf einem öffentlichen Parkplatz in der Gerichtsstraße abgestellten Auto waren u. a. ein Aufkleber von „Querdenken 30 Berlin“ sowie eine Darstellung mit der Aufschrift „Nürnberger Kodex - Artikel 6 - Abschnitt 3“ angebracht. Im Zusammenhang mit weiteren Corona-Protest-Slogans und der Abbildung einer maskierten Person und weiteren Aufklebern am Fahrzeug wurden damit Anti-Corona-Maßnahmen mit Verbrechen gegen die Meschlichkeit von NS-Ärzten gleichgesetzt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • NS-verherrlichende Sprüherei in Lichtenberg-Nord

    19.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Vor dem Theater an der Parkaue wurde eine "Asow"-Wolfsangel auf den Boden gesprüht und somit der Nationalsozialismus verherrlicht. Die Wolfsangel ist ein vielfach verwendetes Symbol der extremen Rechten. Im Nationalsozialismus wurde diese u.a. von der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" verwendet. Das Symbol soll Wehrhaftigkeit ausdrücken.

    Quelle: Berliner Register
  • Rassistische Diskriminierung in Prenzlauer Berg

    19.07.2026 Bezirk: Pankow

    In einer Tankstelle in der Kniprodestraße verweigerte ein Mitarbeiter einer Person of Colour zunächst die Bedienung und sagte: „Dich nehm ich jetzt nicht ran, ihr müsst lernen, Euch zu integrieren.“ Als eine anwesende Person den Mitarbeiter auf seine Aussage ansprach, reagierte dieser mit einer bedrohlich wirkenden Mimik. Der Vorfall wurde anschließend der Leitung der Tankstelle schriftlich gemeldet.

    Quelle: Pankower Register
  • Strukturelle Benachteiligung durch die Polizei nach einem Angriff

    19.07.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Am 19.07.2026 gegen 20 Uhr kam es auf dem schwul-lesbischen Stadtfest am Nollendorfplatz zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei weißen Männern und einem Schwarzen Mann. Nach dem ein Bier umfiel gingen die beiden weißen Männer körperlich auf den Betroffenen los, schubsten ihn und versuchten, ihn ins Gesicht zu schlagen. Der Betroffene wurde nur laut und versuchte erkennbar den Angriff lediglich abzuwehren.

    Nach Eintreffen der Polizei wurde ausschließlich der Betroffene festgehalten, ihm wurden die Hände auf den Rücken genommen und er wurde an ein Polizeifahrzeug gestellt. Die beiden weißen Männer wurden weder festgehalten noch in vergleichbarer Weise behandelt. Stattdessen hörten die Einsatzkräfte ihnen zu, während dem Betroffenen keine Möglichkeit gegeben wurde, seine Sicht des Geschehens darzustellen.

    Eine Zeugin, die den Vorfall beobachtet hatte wurde trotz ihrer Meldung, dass die Gewalt von den anderen beiden Männern ausging nicht berücksichtigt.

    Der Betroffene wurde schließlich von der Polizei abgeführt, während die anderen Beiden das Straßenfest weiter besuchen konnten.

    Quelle: Zeugen Aussagen
  • Extreme Rechte Parolen am Weißen See

    18.07.2026 Bezirk: Pankow

    Am Weißen See äußerte eine Gruppe von etwa zehn Jugendlichen beim Abspielen des bekannten Liedes von Gigi D’Agostino die Parole „Deutschland den Deutschen! Ausländer raus!“. Das Alter der Personen wurde auf etwa 14 bis 18 Jahre geschätzt.

    Quelle: Meldeformular der Berliner Register
  • Extrem rechte Aufkleber in der Köpenicker Dammvorstadt

    18.07.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf dem Gleis des S-Bahnhofs Köpenick wurden fünf extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese stammten von den Parteien "Der III. Weg" und "Die Heimat" sowie von der extrem rechten Jugendgruppe "Jägertruppe". Sie waren mehrheitlich LGBTIQ*-feindlich.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
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