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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Sticker gegen Linke in Marienfelde

    03.11.2025 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Am Eingang zum Gutspark Marienfelde wurde ein Sticker mit der Aufschrift "Good night Left Side" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Persönliche Meldung
  • Transfeindlicher Sticker in Lichterfelde

    03.11.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Auf den Schaufenstern einer sozialen Einrichtung in Lichterfelde klebte ein Sticker mit transfeindlichem Inhalt. Der Aufkleber enthielt lediglich folgende Defintion: "woman an adult female human". Ähnliche Texte, die in Form von Lexikoneinträgen daherkommen und somit universelles Wissen beanspruchen, werden in transfeindlichen Kreisen verwendet. Sie suggerieren, dass es bei Menschen zwei natürliche Geschlechter gäbe und sprechen Transpersonen ihre Selbstbestimmung ab. Die Einrichtung arbeitet mit der gesamten Nachbarschaft im Kiez und ist seit Herbst 2023 regelmäßig von Stickern und Briefeinwürfen betroffen.

    Quelle: Bürger*innenmeldung per E-Mail
  • Türkische faschistische Schmierereien am Mehringdamm

    03.11.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An der Friedhofsmauer am Mehringdamm wurden türkische Orchon-Runen "𐱅𐰇𐰼𐰰" (in lateinischer Schrift: "Türk") entdeckt und durchgestrichen.
    Orchon-Runen werden häufig von den türkischen faschistischen "Grauen Wölfen" als Symbolik verwendet.

    Quelle: Berliner Register
  • Anti-antifaschistische Schmierereien am Rummelsburger Ufer

    02.11.2025 Bezirk: Lichtenberg

    In der Erich-Müller-Straße Ecke Friedrich-Jacobs-Promenade, in der Hildegard-Marcusson-Straße (Ende/Südseite) am Medallionplatz und an der Rummelsburger Promenade wurden mehrere Sprühereien und Tags der extrem rechten Gruppierung "EHL" (= "Einheit Lichtenberg") und neonazistische "1161"-Zahlencodes gemeldet. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und steht für "Anti-antifaschistische Aktion".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Antimuslimische E-Mail

    02.11.2025 Bezirk: Spandau

    Die Linke Spandau erhielt eine E-Mail, die antimuslimischen Rassismus enthielt. Es stand auch in der E-Mail, dass „Terroranschläge gegen diese Parteien (Die Linke, Die Grünen und die Jugendorganisation der SPD-Jusos) gerichtet sein sollten“.

    Quelle: Die Linke Spandau
  • Antisemitische Schmiererei in der Boxhagener Straße

    02.11.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einer Toreinfahrt in der Boxhagener Straße wurde mit rosaner Farbe "YOU.DE (Herz) GAS...A" (Lesart: Juden lieben es Gaza zu vergasen) gesprayt.
    "You.de" wird im deutschsprachigen digitalen Raum, vornehmlich in Kommentaren, für das Wort "Jude" verwendet, um zu verhindern, dass antisemitische Botschaften schnell erkannt und gelöscht werden.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Bedrohung in einer Bar am Boxhagener Platz

    02.11.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In einer Bar am Boxhagener Platz kam es am Wochenende zu einer massiven Bedrohung. Weitere Informationen werden nicht veröffentlicht.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Aufkleber in Friedrichshagen

    02.11.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Möllenseestr. und im Müggelseedamm wurden insgesamt drei extrem rechte Aufkleber eines neonazistischen Onlinehandels entdeckt und entfernt.

    Im Park am Alten Wasserwerk wurde ein rassistischer Aufkleber aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechte Aufkleber in Hellersdorf-Ost

    02.11.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    In der Döbelner Straße wurden an einem Straßenschild mehrere Aufkleber aus extrem rechten Onlineshops entdeckt, von denen sich zwei mit den Sprüchen „Good Night Left Side“ und „Dumm Dümmer Antifa“ gegen politische Gegner*innen richteten. Sie wurden zum Teil entfernt. In der Waldheimer Straße wurde ein weiterer Aufkleber mit dem Slogan „FCK Antifa“ gesehen und entfernt.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Graffiti des "III. Weg" in Pankow

    02.11.2025 Bezirk: Pankow

    An der Turnhalle hinter der Kurt-Tucholsky-Oberschule in der Neumannstraße wurden zwei Graffiti der extrem rechten Kleinpartei „Der III. Weg“ sowie ihrer Jugendorganisation „Nationalrevolutionäre Jugend (NRJ)“ entdeckt.
    Bei dem ersten Graffiti handelt es sich um den Schriftzug „NRJ: Antidrogen, Körper und Geist stärken“, bei dem zweiten um „D3.W“. Das Kürzel stellt die Bezeichnung der Partei dar.

    Quelle: Berliner Register
  • Hakenkreuz in Hellersdorf-Nord

    02.11.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    In der Weiherkette wurde eine Hakenkreuz-Schmiererei auf einem Mülleimer, sowie eine „1161"-Schmiererei auf einem Schild entdeckt.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Homofeindlicher Sticker in Charlottenburg

    02.11.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Ein LGBTIQ*-feindlicher Sticker wurde am U-Bahnhof Adenauerplatz entdeckt. Die Bezeichnung "Gay" und zwei Männlichkeitszeichen werden darauf zur Diffamierung eines Fußball-Teams genutzt. Zudem wird auch eine sexistische Beleidigung genutzt.

    Quelle: Register CW via Signal
  • LGBTIQ*-feindlicher Angriff in der Ritterstraße

    02.11.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 6:00 Uhr verließen ein 20-jähriger Mann und eine gleichaltrige Frau eine Bar in der Ritterstraße. Auf dem Gehweg wurden sie von vier Unbekannten angesprochen und homofeindlich beleidigt. Dem Mann wurde Reizgas ins Gesicht gesprüht und er ging zu Boden. Daraufhin traten die Angreifer auf ihn ein und flüchteten dann.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2377 vom 03.11.2025
  • Neonazistische Zahlencodes in Oberschöneweide

    02.11.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Wuhlheide entlang des Ostendgestells zwischen Gleisen und Spielplatz wurde siebenmal der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Rassistischer Angriff in Berlin

    02.11.2025 Bezirk: Berlinweit

    Am Wochenende des 1. und 2. November 2025 wurde ein 37-jähriger Berliner Comedian auf offener Straße in Berlin angegriffen, wie er auf Instagram berichtete. Zunächst habe der Angreifer gerufen: "Du scheiß Schlitzauge!" Der Betroffene habe versucht auf den Täter beschwichtigend einzureden. Schließlich habe dieser zugeschlagen. Der Betroffene erlitt ein Verletzung am Auge und im Gesicht.

    Quelle: Instagram 04.11.25, Welt Online 04.11.25, B.Z. 04.11.25, rbb24 04.11.25
  • Rassistischer Sticker in der Rotherstraße

    02.11.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Rotherstraße wurde ein Sticker eines extrem rechten Onlinehandels mit der Aufschrift "Du wirst abgeschoben!" mit einem dargestellten weißen, jungem Mann mit energischem Blick und Fingerzeig, entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Schmiererei in Marienfelde

    02.11.2025 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    An der Haltestelle Nahmitzer Damm wurde ein Schriftzug angebracht, der muslimische Menschen mit einem rassistischen Begriff beleidigt. Damit wurde ein linkes Graffiti übermalt.

    Quelle: Persönliche Meldung
  • Rechtes Vernetzungsevent in Charlottenburg

    02.11.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In einer Bar in Charlottenburg fand eine Studenten-Party der europäischen Fraktion "ESN" (Europa der souveränen Nationen) statt. In der Wissenschaft wird die ESN, als "nicht unwesentlich aus rechtsextremen Parteien bestehend" eingeordnet. Neben "AfD"-Mitgliedern und Politikern waren bei dem Treffen unter anderem Mitglieder der polnischen Partei "Nowa Nadzieja", eine extrem rechte Influencerin aus dem Umfeld der "Identitären Bewegung" und ein Redakteur der neurechten Zeitung "Junge Freiheit" anwesend.

    Veranstaltung wie diese können der Vernetzung und des Austauschs ultrakonservativer bis extrem rechter Akteure und Parteien dienen.

    Quelle: Register CW, Instagram
  • Antisemitismus auf Demonstration in Mitte

    01.11.2025 Bezirk: Mitte

    Eine propalästinensische Demonstration zog mit ca. 250 Teilnehmenden durch Mitte, wobei es zu zahlreichen antisemitischen Äußerungen kam. Teilnehmende riefen „No peace“ und sprachen Israel mit den Parolen „There is only one state, Palestine `48“ und auf Arabisch "Vom Wasser bis zum Wasser - Palästina ist arabisch" das Existenzrecht ab. Auch ein Redner ließ daran keinen Zweifel, dass Israel in seiner Gesamtheit ein „Besatzungsstaat“ sei. Es sei das Land der „Kanaananen und Palästinenser. So datiert er den Anspruch auf das ganze Land und die jüdische Besetzung antisemitisch bis in die Antike zurück. Des Weiteren forderte er zum „Widerstand gegen Israel mit allen Mitteln, die man zur Verfügung hat“, auf. Er schloss: „Palästina ist unser Land und wird als Staat […] Gerechtigkeit weltweit verbreiten,“ was in diesem Kontext nur erlösungsantisemitisch zu verstehen ist. Eine teilnehmende Person zeigte ein Bild mit einer blau-weißen Schlange mit Davidstern, die sich um die Erde wickelt. Das Bild bediente damit das antisemitische Narrativ, dass sich die Welt im Würgegriff der hinterlistigen und gefährlichen Jüdinnen*Juden befinde. Dazu zeigte sie ein weiteres Bild mit der Abbildung eines Nazi-Wehrmachtsgenerals. Teilnehmende riefen in Sprechchören: „Down, down with IsraHell!“ Die Behauptung, dass sich Jüdinnen*Juden im Pakt mit dem Teufel befinden, ist ebenfalls ein klassisches antisemitisches Narrativ, das in diesen Sprechchören mit dem Wunsch nach der Beseitigung Israels verbunden wurde. Außerdem wurde in Sprechchören von einigen Teilnehmenden die eliminatorisch antisemitische Hamas bejubelt. Ein Teilnehmer beschimpfte eine am Demo-Rand für proisraelische Solidarität demonstrierende FDP-Politikerin als „Bitch“ und schrie weiter: „Israel ist eine Nutte. Kann nicht am Leben bleiben.“

    Quelle: Registerstelle Mitte, Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA)
  • Extrem rechte Propaganda in Mitte

    01.11.2025 Bezirk: Mitte

    In der Oranienburger Straße in Mitte wurde ein nationalchauvinistischer Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Hakenkreuz-Schmiererei in Mariendorf

    01.11.2025 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    An der Haltestelle Rixdorfer Str. / Britzer Str. wurde eine Hakenkreuz-Schmiererei entdeckt. Daneben wurde mit dem selben Stift der Schriftzug "AfD Zone" angebracht.

    Quelle: Persönliche Meldung
  • "III. Weg"-Infostand in Berlin-Buch

    01.11.2025 Bezirk: Pankow

    In der Einkaufspassage führt die extrem rechte Partei "Der III. Weg" einen Infostand durch.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Neonazistische Zahlencodes in Köpenick-Nord

    01.11.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Kreuzung Mahlsdorfer Str. / Kaulsdorfer Str. wurde der neonazistische Zahlencode "1161" an einem Stromkasten entdeckt und entfernt.

    An der Kreuzung Gehsener Str. / Filehner Str. wurde an einem Verkehrsschild ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Er stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • NS-Verherrlichung in Steglitz-Zehlendorf

    01.11.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    In Steglitz-Zehlendorf kam es zu einer NS-verherrlichenden Äußerung. Zum Schutz der meldenden Person wurde dieser Vorfall anonymisiert und das Datum verändert.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über das Vorfallsformular
  • Queerfeindliche Persönlichkeitsrechtsverletzung

    01.11.2025 Bezirk: Berlinweit

    Der Journalist und Chefredakteur eines rechten Onlineportals veröffentlichte im Social-Media-Dienst X einen Beitrag. Sein Vorschaubild zeigte den Queerbeauftragten des Landes Berlin und dazu einen Text zu einem wegen Kinderpornografie verurteilten Mann. Erst beim Klick auf "mehr anzeigen" erfuhr man, dass der verurteilte Mann und der Queerbeauftragte zwei verschiedene Menschen sind. Dies konnte so wirken, dass es sich bei dem straftätigen Mann um den Queerbeauftragten gehandelt hätte, was falsch ist. Der Queerbeauftragte des Landes Berlin erwirkte drei Tage später vor dem Landgericht Frankfurt am Main eine einstweilige Verfügung, die dem Journalisten die Verbreitung des Postings untersagte. Das Landgericht nannte den Vorgang eine "schwere Persönlichkeitsrechtsverletzung" des Queerbeauftragten. Der Journalist veränderte daraufhin den Einleitungstext leicht und beließ das Foto.

    Quelle: queer.de 04.11.25, Frankfurter Rundschau 04.11.2025
  • Rassistische Aufkleber in der Köpenicker Dammvorstadt

    01.11.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf dem Gleis des S-Bahnhofs Köpenick wurden drei rassistische Aufkleber, die die Forderung nach einer sog. "Remigration" enthielten, entdeckt und entfernt. Daraufhin klebte ein junger Mann sofort einen weiteren rassistischen Aufkleber aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18", der dann ebenfalls entfernt wurde.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Rassistischer Angriff in Lichtenberg

    01.11.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Im Bezirk Lichtenberg ereignete sich ein rassistischer körperlicher Angriff. Das genaue Datum ist dem Berliner Register nicht bekannt.

    Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin, Schriftliche Anfrage, Drucksache Nr. 19 / 25011
  • Rassistischer Angriff in Mitte

    01.11.2025 Bezirk: Mitte

    Im Bezirk Mitte ereignete sich ein rassistischer Angriff mit gefährlicher Körperverletzung. Das genaue Datum ist dem Berliner Register nicht bekannt.

    Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin, Schriftliche Anfrage, Drucksache Nr. 19 / 25011
  • Rassistischer Angriff in Mitte

    01.11.2025 Bezirk: Mitte

    Im Bezirk Mitte ereignete sich ein rassistischer Angriff mit Körperverletzung. Das genaue Datum ist dem Berliner Register nicht bekannt.

    Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin, Schriftliche Anfrage, Drucksache Nr. 19 / 25011
  • Rassistischer Angriff in Mitte

    01.11.2025 Bezirk: Mitte

    Im Bezirk Mitte ereignete sich ein rassistischer Angriff mit gefählicher Körperverletzung. Das genaue Datum ist dem Berliner Register nicht bekannt.

    Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin, Schriftliche Anfrage, Drucksache Nr. 19 / 25011
  • Strukturelle Benachteiligung in Dahlem

    01.11.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Bei einer Veranstaltung an der Freien Universität Berlin (FU Berlin) kam es zu einer strukturellen Benachteiligung einer Person mit Behinderung. Mitmach-Aktionen waren so gestaltet, dass die Person nicht teilnehmen konnte. Auch nach mehrfachem Aufmerksam-machen auf die Situation und Unterstützung durch weitere anwesende Personen wurde keine Alternative angeboten und die Person mit Behinderung blieb von den Angeboten ausgeschlossen.

    Quelle: Bürger*innenmeldung per E-Mail
  • Anti-antifaschistische Schmierereien am Rummelsburger Ufer

    31.10.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Am Rummelsburger Ufer, Höhe Charlotte-Salomon-Hain, wurde auf einem Gittertor der neonazistische "1161"-Zahlencode entdeckt.

    Auch am Rummelsburger Ufer, Höhe Hildegard-Marcusson-Straße befand sich der neonazistische Zahlencode „1161“ in gesprühter Form auf Privateigentum (Garagenkomplex).

    Zudem befand sich ein geschmierter "1161"-Zahlencode auf einem Absperrpoller in der Georg-Löwenstein-Straße.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Antisemitische E-Mail in Charlottenburg

    31.10.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Die Organisator*innen einer Veranstaltung im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus in Charlottenburg erhielten eine E-Mail, die zwei PDF-Dateien mit zahlreichen antisemitischen Aussagen enthielt. Der Verfasser behauptete unter anderem, Antisemitismus sei keine reale Form von Hass oder Diskriminierung, sondern ein „zionistisches Geschäftsmodell“, das von „jüdischen Funktionseliten“ zur politischen und wirtschaftlichen Einflussnahme genutzt werde, hierfür würde auch die Schoah genutzt. Dadurch wird jede Form von Kritik an Antisemitismus und seiner Prävention delegitimiert.

    In den beigefügten Texten wurden Jüdinnen*Juden u. a. als Teil einer globalen Verschwörung dargestellt, die Politik, Medien und Wissenschaft steuere. Israel wurde mehrfach mit dem Nationalsozialismus gleichgesetzt und als „völkerrechtswidriger Siedlerkolonialstaat“ bezeichnet und damit dämonisiert und delegitimiert. Die Shoah wurde relativiert und Antisemitismusbeauftragte als „zionistische Propagandisten“ diffamiert. Zudem wurden klassische antisemitische Stereotype über „den Juden“ als angeblichen Lügner und Manipulator reproduziert und Gewalt gegen Jüdinnen*Juden legitimiert.

    Quelle: Demokratiebüro Charlottenburg-Wilmersdorf
  • Extrem rechte Aufkleber in Steglitz

    31.10.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Auf einem Stromkasten auf der Albrechtstraße/Ecke Filandastraße wurden zwei Sticker der extrem rechten Gruppe „aktiv.berlin“ mit dem Slogan „Heimat, Freiheit, Tradition“ entdeckt. Ein Aufkleber war bereits unkenntlich gemacht worden, der andere wurde entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal
  • Extrem rechter Aufkleber in Wittenau

    31.10.2025 Bezirk: Reinickendorf

    An der Bushaltestelle U Wittenau wurde ein Aufkleber von "Auf1" mit der Aufschrift "Zeit zum aufwachen" gemeldet. Der österreichische TV-Sender "Auf1" verbreitet unter anderem extrem rechte und verschwörungsideologische Inhalte.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Facebook-Beiträge von "Die Heimat" Reinickendorf im Oktober

    31.10.2025 Bezirk: Reinickendorf

    Der Reinickendorfer Kreisverband der Neonazi-Partei "Die Heimat" postete im Oktober einzelne Beiträge auf Facebook. Es wurden Beiträge mit antimuslimisch-rassistischen Inhalten geteilt. Außerdem wurde für ein Grillfest am 3. Oktober 2025 geworben.

    Quelle: Register Reinickendorf
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