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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Antikurdische rassistische Beleidigung in Mitte

    16.12.2024 Bezirk: Mitte

    Am Rande einer prokurdischen Propaganda-Aktion, bei der am Brandenburger Tor ein Banner angebracht worden war, wurden zwei kurdische Sympathisanten der Aktion von zwei Passanten antikurdisch-rassistisch beleidigt. Einer zeigte dabei den "Wolfsgruß", ein Handzeichen türkischer Faschist*innen.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitische Propaganda in Wedding

    16.12.2024 Bezirk: Mitte

    In der Brüsseler und Lütticher Straße wurden zwei Aufkleber entdeckt und entfernt, die sich gegen das Verbot der "Palästina Solidarität Duisburg" wandten. Die Organisation war im Mai 2024 verboten worden, weil sie sich mit dem "ganzen Widerstand in Palästina" unter ausdrücklichem Einschluss der antisemitischen Terrororganisation Hamas solidarisiert hatte. Außerdem wurden drei Aufkleber entfernt, die Israel insgesamt als Apartheidsstaat delegitimierten.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Drohanruf gegen kurdische Beratungsstelle

    16.12.2024 Bezirk: Neukölln

    Eine kurdische Beratungsstelle erhielt einen Drohanruf. Der Anrufende sagte u.a.: "Es gibt kein Kurdistan! Ich brenne euch den Laden ab! Die sollten euren Verein schließen!".

    Quelle: Register Neukölln
  • Extrem rechte Aufkleber in Adlershof

    16.12.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Schaukasten der Anna-Seghers-Oberschule und vor der Schule wurden insgesamt fünf extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Zwei Aufkleber richteten sich gegen Antifaschist*innen und stammten aus neonazistischen Onlinehandeln, darunter "Druck18", die anderen Aufkleber hatten rassistische Inhalte und forderten die "Remigration".

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Extrem rechte Aufkleber in Hellersdorf-Ost

    16.12.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An der Ecke Boulevard Kastanienallee/Riedbacher Straße wurde ein extrem rechter Aufkleber vom "Active Club Dietsland" etndeckt. Der "Active Club Dietsland" ist ein rassistischer Sportverein mit Sitz in den Niederlanden und eine Abteilung des größeren internationalen Active Club-Netzwerks.

    In der Hermsdorfer Straße wurde ein Aufkleber entdeckt, welcher sich gegen Antifaschist*innen als politische Gegner*innen der extremen Rechten richtet.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Extrem rechte Graffitis und Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    16.12.2024 Bezirk: Lichtenberg

    In einem Hofdurchgang in der Barther Straße wurde ein extrem rechtes Graffiti entdeckt. Es enthielt den extrem rechten Zahlencode 1161, der für "Anti-Antifaschistische Aktion" steht, sowie ein Keltenkreuz, ein durchgestrichenes "Hammer und Sichel Symbol" und den Code "131" ("anti communist action").
    In der Zingster Straße wurden zudem mehrere Aufkleber entdeckt. Darunter ein Aufkleber in Reichsfarben mit dem Slogan "Deutschland, Deutschland, über alles!" und ein Aufkleber mit der Parole „Antifaschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen".
    An einem Skatepark im Ostseeviertel in Neu-Hohenschönhausen wurden zwei große mit schwarzer Farbe gesprühte Hakenkreuze, sowie SS-Runen und der extrem rechte Zahlencode "1161" (Anti-Antifaschistische Aktion) entdeckt. Die Sprühereien wurden der Polizei gemeldet.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Extrem rechte Propaganda am S-Bahnhof Bellevue

    16.12.2024 Bezirk: Mitte

    Im und vor dem S-Bahnhof Bellevue wurden zwei Aufkleber entdeckt und entfernt, die für eine "Gegenuni" warben. Diese ist ein Projekt der Neuen Rechten, das versucht, theoretische Grundlagen für ein rechtes Lager zu erarbeiten und zu vermitteln. Es wurde von Personen aus dem Umfeld der extrem rechten "Identitären Bewegung" initiiert.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • "III. Weg"-Aufkleber in Hellersdorf-Nord

    16.12.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In der Nähe des U-Bahnhof Hellersdorf wurden drei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt. Einer wurde anschließend entfernt.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Neonazistische Aufkleber in Kaulsdorf

    16.12.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In der Grottkauer/Heinrich-Grüberstraße wurden vier Aufkleber entdeckt und teilweise entfernt. Zwei waren von der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" und einer von ihrer Jugendorganisation "NRJ". Der vierte forderte die Freilassung eines inhaftierten Neonazis.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Strukturelle Diskriminierung am Berliner Wohnungsmarkt

    16.12.2024 Bezirk: Berlinweit

    Eine Person in Berlin wurde auf dem Wohnungsmarkt im bestehenden Wohnverhältnis strukturell diskriminiert. Es handelte sich um eine rassistische Diskriminierung. Zusätzlich kam es zu einer beleidigenden Aussage.

    Quelle: Fair mieten – Fair wohnen
  • Wieder Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Rummelsburg

    16.12.2024 Bezirk: Lichtenberg

    Am Nöldnerplatz und an der Zillepromenade wurden Aufkleber mit der Aufschrift "Corruptiv. Propaganda für die Regierung" gesehen und entfernt. Hierbei handelt es sich um eine Anspielung auf die Recherchen des Medienhauses "Correctiv" zu extrem rechten Akteuren. Das Wortspiel, welches sich mit dem Begriff der "Korruption" zusammensetzt, diffamiert die Journalist*innen und Recherchen und kann als Teil eines extrem rechten Kulturkampfs verstanden werden.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Wieder NS-Symbole in Staakener Hochhaus

    16.12.2024 Bezirk: Spandau

    Wieder wurden an die Fahrstuhlwände eines Staakener Hochhauses Hakenkreuze, SS-Runen und der extrem rechte Zahlencode 88 geschmiert. Anzeige bei der Polizei wurde erstattet, die Hausverwaltung wurde informiert.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Ableistische Diskriminierung in Lichtenberger Supermarkt

    15.12.2024 Bezirk: Lichtenberg

    In einem Supermarkt in Lichtenberg waren die Gänge zugestellt und somit die Barrierefreiheit nur bedingt gegeben. Mobilitätseingeschränkte Personen waren dadurch bei ihrem Einkauf auf Unterstützung angewiesen. Das Datum des Vorfalls wurde anonymisiert.

    Quelle: Lichtenberger Beauftragte für Menschen mit Behinderung
  • Antimuslimisch rassistischer Angriff in Pankow

    15.12.2024 Bezirk: Pankow

    Es ereignete sich ein antimuslimischer Angriff. Das Datum des Eintrags stimmt aufgrund mangelnder Informationen nicht mit dem Vorfallsdatum überein.

    Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin, Schriftliche Anfrage, Drucksache 19 / 21617
  • Antiziganistische Beleidigung im Bundestag

    15.12.2024 Bezirk: Berlinweit

    In einer Rede im Bundestag äußert sich ein Abgeordneter massiv antiziganistisch, nutzt die rassistische Fremdbezeichnung, diffamiert die Arbeit gegen Antiziganismus. Selbst nach Rufen von Mitgliedern anderer Parteien, es seien Überlebende aus der Community auf der Tribüne und er möge die menschenverachtenden Aussagen stoppen, hört er nicht auf.

    Quelle: Amaro Foro-DOSTA
  • Antiziganistische Diskriminierung

    15.12.2024 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Einer jungen Schwangeren wurde von einer Mitarbeiterin in einem Heim geraten, ihr Kind abzutreiben. Diese Aussage kann im Kontext von Vorurteilen gegenüber Roma und Sinti gemacht wurde. Antiziganismus äußert sich oft in der Stigmatisierung großer Familien, der Abwertung reproduktiver Entscheidungen und der Annahme, dass Angehörige dieser Gruppen "zu viele Kinder" hätten.

    Quelle: Amaro Foro-DOSTA
  • Aufkleber gegen politische Gegner*innen im Weitlingkiez

    15.12.2024 Bezirk: Lichtenberg

    Im Weitlingkiez wurden mehrere Aufkleber entdeckt, die sich gegen Linke und Antifaschist*innen richteten. An einer Rolltreppe im S-Bahnhof Lichtenberg, war ein Aufkleber mit dem Slogan "Kein Bier für Linke" und ein QR-Code, der auf einen extrem rechten Onlinshop verweist, angebracht. An einem Spätkauf am S-Bahnhof Lichtenberg wurde zudem ein Aufkleber entdeckt, der mit der Aufschrift "Einpissen gegen Rechts" Antifaschist*innen verächtlich machen soll. Ein anderer Aufkleber in der Leopoldstraße zeigte den Slogan "Hier wurde linksextreme Propaganda überklebt".

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Extrem rechte Aufkleber in Waidmannslust

    15.12.2024 Bezirk: Reinickendorf

    An der Bushaltestelle Waidmannsluster Damm / Oraniendamm in Waidmannslust wurde ein Aufkleber von einem Neonazi-Versandhandel mit der Aufschrift "Love Animals Hate Antifa" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Extrem rechte Veranstaltung in Mitte

    15.12.2024 Bezirk: Mitte

    Ab 13:00 Uhr fand in der Wilhelmstraße Ecke Unter den Linden in Mitte eine Kundgebung unter Beteiligung von Reichsbürger*innen und extremen Rechten für "Freiheit für Tommy Robinson! Freiheit für inhaftierte Journalisten!" statt. Tommy Robinson ist ein führender britischer extrem rechter Aktivist. Kundgebungsredner äußerten sich rassistisch und polemisch gegen Antifa und Antirassist*innen.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung
  • Geschichtsrevisionistischer Aufkleber in Alt-Lichtenberg

    15.12.2024 Bezirk: Lichtenberg

    An der Bushaltestelle Betriebsbahnhof Lichtenberg wurde ein Aufkleber der extrem rechten Partei "Die Heimat" (vormals NPD) entdeckt und entfernt. Auf diesem wird der "deutschen Opfer des Krieges" gedacht und versucht, ein geschichtsrevisionistisches Bild vom Nationalsozialismus zu vermitteln.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Hakenkreuz auf Sportplatz

    15.12.2024 Bezirk: Neukölln

    Auf dem Außengelände eines Schulsportplatzes in Neukölln wurde mit Kreide ein Hakenkreuz geschmiert (ca. ein Meter Durchmesser).

    Quelle: Berliner Register
  • Homofeindlicher Angriff in Schöneberg-Nord

    15.12.2024 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Um 4:00 Uhr versuchte ein Mann, Zugang zu einer Bar zu bekommen. Ein Mitarbeiter versuchte, ihn davon abzuhalten. Worauf der Mann den Mitarbeiter erst mit Schlägen und Tritten angriff, dann einen Stuhl nach ihm warf und ihn dabei homofeindlich beleidigte. Auch ein Gast wurde dabei verletzt.

    Quelle: Polizeimeldung vom 15.12.2024
  • LGBTIQ*-feindliche Aufkleber in Oberschöneweide

    15.12.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Kottmeierstr. wurden zwei LGBTIQ*-feindliche Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Aufkleber nahmen Bezug auf die LGBTIQ*-feindliche, antifeministische und nationalistische Kampagne "Stolzmonat": Diese wurde während des Pride Months durchgeführt, um diesen, sowie die Forderungen und Rechte von LGBTIQ*, lächerlich zu machen und zu delegitimieren.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Rassistische Propaganda in Mitte

    15.12.2024 Bezirk: Mitte

    Am Hackeschen Markt wurde ein rassistisch-einwanderungsfeindlicher Aufkleber entdeckt und entfernt. Der Aufkleber verweist auf eine Webseite des extrem rechten Vereins und Kampagnennetzwerks "Ein Prozent".

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Angriff durch extrem Rechte in Lichterfelde

    14.12.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    An einer Bushaltestelle an der Lankwitzer Straße wurden zwei Mitglieder der SPD von mehreren extrem rechten Personen angegriffen. Die SPD-Mitglieder hatten an dem Tag an einem Infostand auf dem Kranoldplatz gearbeitet. Sie trugen Mützen, die ihre Parteizugehörigkeit zeigten. Beim Einstieg in einen Bus rissen zwei der extrem Rechten den betroffenen Personen die Mützen vom Kopf und beleidigten diese erst. Dann griffen sie beide Betroffenen körperlich an, wobei eine Person zu Boden ging. Diese wurde am Boden liegend weiter angegriffen.

    Von hinzukommenden Polizist*innen wurde ebenfalls ein Polizist erst rassistisch beleidigt und dann angegriffen. Sowohl das Mitglied der SPD als auch die Polizist*innen wurden bei dem Angriff verletzt.

    Ermittlungen gegen die extrem rechten Akteure laufen.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2572 vom 15.12.2024; Tagesspiegel vom 14.12.2024
  • Anti-Schwarze rassistische Bedrohung am S-Bahnhof Bornholmer Straße

    14.12.2024 Bezirk: Mitte

    Ein Schwarzer Mann wurde am späten Abend von zwei jugendlichen Neonazis rassistisch beleidigt und bedroht, als er vom S-Bahnhof Bornholmer Straße zur nahegelegenen Tram-Haltestelle im Wedding ging. Erst nachdem drei junge Männer den Vorfall bemerkten und dazu kamen, ließen sie von ihm ab und entfernten sich.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitische Pöbelei in Alt-Treptow

    14.12.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Einer Person, die mit dem Fahrrad auf dem Gehweg fuhr, wurde von einer Frau zugerufen, dass sie den Fahrradweg nutzen sollte. Im Anschluss sagte sie in einem aggressiven Tonfall „...alle Juden und Fahrradfahrer…“ und etwas unverständliches.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Drei extrem rechte Sticker an Geschäftsstelle von DIE LINKE

    14.12.2024 Bezirk: Spandau

    Mehrere extrem rechte Sticker wurden am Schaufenster der Geschäftsstelle von Die Linke entdeckt und entfernt. Am Schaufenster war von innen der Schriftzug: "Solidarität statt Faschismus. Nie wieder ist jetzt" angebracht. Das Wort Faschismus war von außen mit einem Sticker überklebt worden. Unter dem Schriftzug hing das Plakat "Björn Höcke ist ein Nazi." Das Gesicht von Björn Höcke war mit einem rassistischen, anti-Schwarzen Sticker überklebt (White Lives Matter). Daneben klebte ein NS-verherrlichender Sticker eines extrem rechten Versandhandels.

    Quelle: DIE LINKE, Geschäftsstelle Bezirksverband Spandau
  • Extrem rechter Aufkleber im Weitlingkiez

    14.12.2024 Bezirk: Lichtenberg

    An einer Paketstation in der Sophienstraße Ecke Weitlingstraße wurde ein Aufkleber der extrem rechten Jugendgruppe "Deutsche Jugend Voran" (DJV) mit der Auschrift "Alles fürs Vaterland!" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Extrem rechter Aufkleber in Niederschöneweide

    14.12.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Bushaltestelle Rudower Str./ Schnellerstr. wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Onlinehandels entdeckt und entfernt, der für die extrem rechte Szene wirbt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
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