Zum Hauptbereich springen Zum Hauptmenü springen
Logo: Leichte Sprache, von: Inclusion Europe Logo: DGS Deutsche Gebärdensprache

Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

Zu Vorfalls-Liste springen

Vorfälle Filtern

von:
bis:
Volltext-Suche
Filter zurücksetzen
Zurück zu Vorfalls-Filter springen

Weitere Links

Glossar
  • Angriff auf antisemitischer Demonstration in der Oranienstraße

    20.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Bei einer propalästinensischen Demonstration durch Kreuzberg wurde Antisemitismus verbreitet. So wurde die Freilassung eines inhaftierten Hamas-Terroristen gefordert, der für zahlreiche Anschläge auf israelische Zivilist*innen verantwortlich ist. Zudem wurde auf arabisch die Parole "Vom Wasser bis zum Wasser, Palästina ist arabisch" skandiert, mit welcher Israel das Existenzrecht abgesprochen wird. Teilnehmende riefen außerdem die arabisch-nationalistischen und antisemitischen Parolen "Palästina den Arabern" und "Zionismus raus aus Palästina". Dabei kann "Zionismus" als Umwegkommunikation für "Juden" bewertet werden.
    In der Oranienstraße wurde ein Pressevertreter von einer männlichen Person bedrängt und massiv beschimpft. Kurz darauf kam eine Frau auf ihn zu und schlug mit Wucht gegen seine Hand und die Aufnahmetechnik.

    Quelle: JFDA auf Facebook vom 22. und 23.12.25
  • Extrem rechte Aufkleber im Sewanviertel

    20.12.2025 Bezirk: Lichtenberg

    An der Sporthalle einer Grundschule in der Sewanstraße wurden mehrere von verschiedenen Neonaziversänden stammende Aufkleber gemeldet. U.a. das gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichtete Motiv mit der Aufschrift "Good night left side".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechte Kundgebung in Tiergarten

    20.12.2025 Bezirk: Mitte

    Im Ortsteil Tiergarten vor dem Brandenburger Tor hielt die neonazistische Kleinpartei "Die Heimat" (ehemals NPD) eine Kundgebung ab. Die Kundgebung mit etwa 20 Teilnehmenden richtete sich gegen die Bezeichnung "Winter- und Genussmärkte". Dese stünde dem Erhalt der "christlich-abendländischen Kultur" entgegen. An der Kundgebung beteiligten sich auch junge Neonazis aus dem Umfeld der Gruppe "Deutsche Jugend Voran" (DJV). Es wurden Reichsfahnen gezeigt.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • "Sieg Heil"-Gegröle in der Einbecker Straße

    20.12.2025 Bezirk: Lichtenberg

    In der Einbecker Straße wurde Nachmittags eine Person dabei beobachtet, wie diese "Sieg Heil" quer über die Straße grölte und dann in ein dort gelegenes Bistro einkehrte.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Anti-Antifa-Schmiererei in Schöneberg

    19.12.2025 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Auf der Kurfürstenstraße wurde eine Schmiererei mit dem Inhalt "FCK 161", wobei die 161 ein Code für "Antifaschistische Aktion" ist, entdeckt und teilweise übermalt.

    Quelle: Persönliche Meldung
  • Antisemitischer Sticker in Dahlem

    19.12.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    In einem Bus in Dahlem wurde ein Aufkleber entdeckt, der die zionistische Bewegung für die Shoah verantwortlich macht.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Aufkleber gegen Antifaschismus in Pankow-Zentrum

    19.12.2025 Bezirk: Pankow

    Am S-/U-Bahnhof Pankow wurden zwei Aufkleber entdeckt und entfernt, die sich gegen Antifaschismus richteten.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Extrem rechte Beteiligung an Gedenkveranstaltung am Breitscheidplatz

    19.12.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    An dem Gedenken anlässlich des achten Jahrestages des Anschlags auf dem Breitscheidplatz beteiligte sich die extrem rechte Frauengruppe "Lukreta" und legte Grabkerzen ab, um das Gedenken für ihre rassistische Propaganda zu instrumentalisieren. Die Gruppe stammt aus dem Umfeld der extrem rechten "Identitäten Bewegung". Zudem wurden auf Social Media von unterschiedlichen (extrem) rechten Akteur*innen zahlreiche rassistische Inhalte in Bezug auf das Gedenken verbreitet.

    Quelle: Register CW via Instagram
  • Extrem rechte Zahlencodes in Staakener Hochhaus

    19.12.2025 Bezirk: Spandau

    Die Fahrstuhlwände wurden erneut großflächig mit dem extrem rechte Zahlencode "88" beschmiert. Außerdem wurde an verschiedene Stellen und ebenfalls in schwarz "NSU" (kurz für: "Nationalsozialistischer Untergrund") sowie "AfD" geschrieben. Auch diese Schmierereien wurden entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Pöbelei gegen vermeintliche politische Gegner*innen in Niederschöneweide

    19.12.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Abend stiegen eine kleine Gruppe Menschen in die Tram am S-Bahnhof Schöneweide. Eine Frau öffnete dann das Fenster, da es in der Tram stank. Sie wurde daraufhin von einem Mann angemotzt, das Fenster zu schließen. Der Mann schloss dann das Fenster und begann, die Frau und ihre Begleitung zu beschimpfen. Darunter Aussagen wie "Verpisst euch ihr Linksversifften!" und "Fick die Antifa!". Selbst nachdem sich die kleine Gruppe weggesetzt hatte, hörte der Pöbler nicht auf. Als sie ausstiegen, drohte er weiterhin aus der Tram.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Rassistischer Sticker in Charlottenburg

    19.12.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am U-Bahnhof Wilmersdorfer Straße wurde ein Sticker mit der Aufschrift "Remigration!" entdeckt und entfernt.

    "Remigration" wird seit einigen Jahren von der extremen Rechten, insbesondere der sogenannten "Identitären Bewegung" benutzt. Damit wird die Vertreibung eines Teils der deutschen Bevölkerung anhand rassistischer Kriterien gefordert.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Antimuslimische Rassismus in einem Hort in Spandau

    18.12.2025 Bezirk: Spandau

    In einem Hort in Spandau äußerte eine leitende Person antimuslimische rassistische Äußerungen über eine ehemalige dort beschäftigte Person, nachdem Kinder Fragen zu deren Kündigung gestellt hatten. Während einer Elternversammlung in demselben Hort bestätigte die leitende Person diese rassistischen Äußerungen auf Nachfrage von Eltern.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitische, NS-verharmlosende und antifeministische Propaganda in Mitte

    18.12.2025 Bezirk: Mitte

    In der Rosenthaler Straße im Ortsteil Mitte wurden ein Aufkleber von Abtreibungsgegner*innen sowie ein antisemitischer Aufkleber entdeckt und entfernt. Der antisemitische Aufkleber verglich Israels Vorgehen im Gazastreifen mit der NS-Vernichtungspolitik im besetzten Europa und kam dabei zu dem Ergbniss, dass die Nazis immerhin "keine neukolonialen, genozidalen Verrückten" waren.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitische Propaganda in Berlin

    18.12.2025 Bezirk: Berlinweit
    Mehrere jüdische und zivilgesellschaftliche Organisationen sowie Adressaten aus Medien und Politik erhielten eine antisemitische und verschwörungsideologische Massenzuschrift.
    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitismus auf Demonstration in Mitte

    18.12.2025 Bezirk: Mitte

    In der Grunerstraße im Ortsteil Mitte fand eine propalästinensische Demonstration mit etwa 20 Teilnehmenden statt. Teilnehmende sprachen Israel mit den Parolen „There is only one state, Palestine `48“, "Free Palestine - From the river to the sea" und auf Arabisch "Vom Wasser bis zum Wasser - Palästina ist arabisch" das Existenzrecht ab.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Antiziganistische Beleidigung in Charlottenburg-Wilmersdorf

    18.12.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Als zwei Frauen an einem Bahnsteig in Charlottenburg-Wilmersdorf sich unterhielten, wurden zwei eine andere Frauen auf diese aufmerksam. Die eine fragte die andere dann abwertend und entmenschlichend "Was ist das?", die andere antwortete daraufhin mit einer rassistischen Fremdbezeichnung für Sint*izze und Rom*nja.

    Quelle: Amaro Foro / DOSTA
  • Antiziganistische Diskriminierung in Charlottenburg-Wilmersdorf

    18.12.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Die Security eines Geschäfts bezichtigt eine Romni des Diebstahls und holt die Polizei dazu. Die Frau erklärt mehrmals nichts gestohlen zu haben und wird trotzdem mit zur Polizeiwache genommen. Der Vorfall wird als antiziganistisch gewertet, weil eine Romni aufgrund ihrer Gruppengehörigkeit stereotypisierend bezichtigt wurde, durch Diebstahl auf Kosten anderer zu leben.

    Quelle: Amaro Foro / DOSTA
  • Beleidigung gegen politische Gegnerschaft am Ostbahnhof

    18.12.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In einem Supermarkt am Ostbahnhof beleidigte ein Mann gegen 23:20 Uhr eine Junge Frau mit den Worten "du Drecks-Zeckenfotze" und anderen sexistischen Sprüchen gegen politische Gegner*innen. Die Betroffene fühlte sich bedroht, auch weil rund 30 weitere Betrunkene, vermutlich rechte "Böhse Onkelz" Fans, anwesend waren.

    Am selben Abend fand ein Konzert der Band "Böhse Onkelz" in einer Eventlocation in der Nähe statt, in dessen Umfeld es zu mehreren extrem rechten Vorfällen kam.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Diskriminierende Schmiererei in Hellersdorf-Nord

    18.12.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Auf der Hellerdorfer Straße wurde ein diskriminierendes Graffiti mit dem Wortlaut "Fuck Jewish Muslim Women" entdeckt und entfernt. Am gleichen Stromverteilerkasten klebte auch ein Aufkleber der Kleinstparten "Der III. Weg", der sich gegen politische Gegner*innen der extrem Rechten richtete.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Extrem rechter Aufkleber in Pankow

    18.12.2025 Bezirk: Pankow

    An der Bushaltestelle Pankow/Granitstraße wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Onlineversandhandels entdeckt. In Frakturschrift stand auf dem Sticker „Hier gilt Rechts vor Links“.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
Zum Hauptbereich springen Zum Hauptmenü springen