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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Neonazistischer Zahlencode in Westend

    11.11.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Auf einem Stromkasten vor dem Bürgeramt in der Herrstraße wurde der neonazistische Zahlencode "18". Der Zahlencode bezieht sich auf den ersten und den achten Buchstaben des Alphabets und bedeutet "Adolf Hitler".

    Quelle: Studis gegen Rechts Berlin
  • NS-verharmlosende Schmiererei in Schöneberg

    11.11.2025 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    An der Säule eines Supermarktes in der Bayreuther Straße ist eine antisemitische Schmiererei aufgetaucht, die den Zionismus mit dem deutschen Nationalsozialismus gleichsetzt.

    Quelle: Persönliche Meldung
  • Rassistische Beleidigung und Angriff

    11.11.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Eine Unbekannte beleidigte drei Frauen im Alter von 17, 32 und 53 Jahren gegen 15:00 Uhr im Eingangsbereich einer Bankfiliale in der Skalitzer Straße rassistisch. In der Folge soll sie am Kopftuch der 53-Jährigen gezogen haben, so dass sie dieses teilweise herunterzog. Anschließend flüchtete sie. Alarmierte Polizeieinsatzkräfte suchten in der Nähe nach der Frau, fanden sie jedoch nicht.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2428 vom 12.11.2025
  • Ableistische Anzeige in der U7

    10.11.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am U-Bahnhof Bismarckstraße wurde angezeigt, dass „Rollstuhlfahrten“ die Ursache für Verspätungen seien. Diese Formulierung ist sachlich falsch und diskriminierend gegenüber Menschen mit Behinderung (ableistisch).

    Rollstuhlnutzer*innen verursachen keine Verspätungen. Verzögerungen, die beim Einstieg von Menschen im Rollstuhl entstehen können, sind auf strukturelle Faktoren wie marode Infrastruktur, Personalmangel, veraltete Technik oder unzureichende Barrierefreiheit zurückzuführen.

    Die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen ist im Grundgesetz und in der UN-Behindertenrechtskonvention verankert. Ihre Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs als „Problem“ zu markieren, blendet die tatsächlichen strukturellen Ursachen aus und reproduziert ableistische Zuschreibungen.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Anti-antifaschistische Aufkleber in Lichtenberg-Mitte

    10.11.2025 Bezirk: Lichtenberg

    In der Lincolnstraße und in der Delbrückstraße wurden zwei aus einem Neonaziversand stammende Aufkleber gemeldet. Auf den beiden anti-antifaschistischen Motiven stand "Antifa-freie Zone" vor einer schwarz-weiß-roten-Reichsflagge sowie je einem durchgestrichenen Antifa-Logo, einem durchgestrichenen Punk und einer durchgestrichene trans Person bzw. "Anti-Antifa" mit einem durchgestrichenen "Antifaschistische Aktions"-Logo.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Antifeministischer Sticker in Charlottenburg

    10.11.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Schillerstraße wurde ein antifeministischer Sticker entdeckt. Dieser hatte die Aufschrift "gender mich nicht voll" und stammt aus einem extrem rechten Onlineversandhandel. Der Aufkleber wurde entfernt.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Antisemitische Sachbeschädigung bei Stolpersteinen in Mitte

    10.11.2025 Bezirk: Mitte

    In der Jägerstraße in Mitte wurden Kerzen teilweise umgestoßen, teilweise geklaut, die zur Erinnerung an die Pogromnacht 1938 bei zwei Stolpersteinen für jüdische Opfer des Nationalsozialismus aufgestellt worden waren. Dabei wurden die Stolpersteine auch stark beschmutzt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Diskriminierende Aufkleber in Spindlersfeld

    10.11.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Ottomar-Geschke-Str. Nähe S-Bahnhof Spindlersfeld wurden ein LGBTIQ*-feindlicher und ein rassistischer Aufkleber gegen geflüchtete Menschen entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechte Aufkleber in Niederschöneweide

    10.11.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Tramhaltestelle Brückenstr. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.

    An der Kreuzung Brückenstr. / Spreestr. wurde ein Aufkleber, der ein extrem rechtes Musiklabel bewarb, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechter Aufkleber in Lichtenberg-Nord

    10.11.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Auf der Hundeauslauffläche Frankfurter Allee Ecke Gürtelstraße wurde ein extrem rechter Aufkleber aus einem Neonaziversand mit der Aufschrift "Heimat, Freiheit, Tradition" entdeckt und unkenntlich gemacht.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechte Schmiererei in Hermsdorf

    10.11.2025 Bezirk: Reinickendorf

    An einer Paketstation in der Nähe der S-Bahnstation Hermsdorf wurde die Schmiererei "1161" bemerkt. Der extrem rechte Zahlencode steht für "Anti-Antifaschistische Aktion".

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • LGBTIQ*feindlicher Angriff durch Security-Mitarbeiter in Bibliothek in Mitte

    10.11.2025 Bezirk: Mitte

    In einer Bibliothek in Mitte schubste ein Security-Mitarbeiter eine Besucherin zur Schließzeit aus dem Gebäude und gegen eine Tür. Dabei bedrängte er sie Brust an Brust. Die Betroffene berichtete, dass er sie so behandelt habe, weil er sie als homosexuelle Frau identifiziert habe. Eine Beschwerde bei der Bibliothekshotline blieb folgenlos.

    Quelle: Berliner Register, Bürger*innenmeldung
  • Lichtenberg-Mitte: Kind rassistisch beleidigt und Mutter geschlagen

    10.11.2025 Bezirk: Lichtenberg

    In Rummelsburg soll es laut Polizeimeldung zu einer Körperverletzung und einer Beleidigung mit rassistischem Hintergrund gekommen sein. Nach ersten Erkenntnissen soll eine 32-Jährige im Beisein ihrer zehnjährigen Tochter gegen 15:15 Uhr an einem Spielplatz an der Sophienstraße Ecke Wönnichstraße vorbeigelaufen sein. Dabei habe ein Mann die Tochter rassistisch beleidigt. Als die Mutter den Tatverdächtigen aufforderte, dies zu unterlassen, habe dieser ihr mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Anschließend floh der Mann in Richtung Wönnichstraße. Die 32-Jährige erlitt ein Hämatom am rechten Ohr, bedurfte jedoch keiner ärztlichen Behandlung. Die weiteren Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts Berlin übernommen.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2422 vom 11.11.2025
  • NS-verherrlichende Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    10.11.2025 Bezirk: Lichtenberg

    In der Ribnitzer Straße Ecke Zingster Straße wurden auf einem Mülleimer insgesamt sechs Aufkleber von einem Neonaziversand bzw. einer extrem rechten Gruppierung entdeckt. Auf drei Motiven wurde in Form der Reichs- bzw. der Reichskriegsflagge der NS verherrlicht. Auf den anderen Motiven waren Parolen wie "Kniet nieder, die Deutschen kommen", "Antifa verbieten" und "Deutschland, steh auf" (von der extrem rechten Gruppierung "Ein Prozent").

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • NS-verherrlichender Aufkleber in der Nähe vom Mahnmal am Lindenufer

    10.11.2025 Bezirk: Spandau

    Am Lindenufer, gegenüber dem Mahnmal für die ehemalige Spandauer Synagoge und die Opfer der Shoah, wurde ein „NS-Zone“-Aufkleber mit den Reichsfarben sowie anti-schwarzen, anti-kommunistischen und gegen Punks gerichtete Zeichen entdeckt. Der Aufkleber wurde nicht entfernt, da er sehr hoch geklebt war.

    Quelle: Register Spandau
  • Rassistischer Aufkleber in Wendenschloß

    10.11.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Kreuzung Klepschweg / Grüne Trift wurde ein rassistischer Aufkleber, der die sog. "Remigration" fordert, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Schmiererei mit Döner an der Geschäftsstelle der Partei Die Linke

    10.11.2025 Bezirk: Spandau

    Ein unbekannter Mann lief an der Geschäftsstelle der Partei Die Linke in Spandau an der Pichelsdorfer Str. vorbei. Während sich zwei Personen im Inneren befanden, beschmierte der Mann die Scheibe mit einem Döner und warf dann den Döner gegen die Tür. Der Mann zeigte den Personen in der Geschäftsstelle schließlich den Mittelfinger.

    Quelle: Die Linke Spandau
  • Schriftzüge gegen Antifaschist*innen in Oberschöneweide

    10.11.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf dem Platz am Kaisersteg wurde der Schriftzug "FCK ANTIFA" und auf dem Kaisersteg der Schriftzug "FCK 161" (Fuck Antifa) entdeckt.

    In der Kottmeierstr. wurde ebenfalls der Schriftzug "FCK 161" entdeckt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Transfeindliche Bedrohung in der Ringbahn

    10.11.2025 Bezirk: Berlinweit

    Zwischen 23:05 und 23:20 Uhr in der Ringbahnlinie S42 zwischen Südkreuz und Ostkreuz bedrohte ein Fahrgast eine Frau mit homofeindlichen Worten. Als die Frau mit einem Begleiter am Südkreuz zustieg und die beiden ein Gespräch begannen, setzte sich der unbekannte Mann neben sie. Er starrte die Frau zunächst minutenlang mit aufgerissenen Augen an, dann zeigte er ihr seine Kreuzkette und begann ein Gespräch über Frieden, an dem sich die beiden nicht beteiligen. Nach weiteren Minuten des Anstarrens begann der Unbekannte die Frau mehrfach als "Schwuchtel" zu beschimpfen, nannte sie "widerlich", fragte sie, ob sie sich "nicht schäme", und drohte ihr schließlich Gewalt an. Die Frau forderte ihn mehrfach auf, dies zu unterlassen. Ihr Begleiter benannte dem Mann gegenüber, als mögliche Konsequenz der Bedrohungen, die Polizei zu rufen. Als der Mann am Ostkreuz ausstieg, blieb er lange sehr nah an der Frau stehen, obwohl im Türbereich viel Platz war.

    Quelle: Koordinierung der Berliner Register
  • Antipalästinensischer Sticker in Schöneberg

    09.11.2025 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Auf der Gotenstraße wurden ein Aufkleber entdeckt und entfernt mit der Aufschrift "Kindermörder Palästina - make gaza jewish again". Die pauschale Verurteilung aller Palästinenser*innen sowie die Drohung Gaza jüdisch zu machen und damit muslimisches und andere religiöse Leben auszulöschen, ordnen wir als rassistisch ein.

    Quelle: Persönliche Meldung
  • Antisemitische Beleidigung im Berliner Hauptbahnhof

    09.11.2025 Bezirk: Mitte

    Ein Rabbinatsstudent wurde im Berliner Hauptbahnhof aggressiv angesprochen und beschimpft. Wie der angehende Rabbiner der Jüdischen Allgemeinen schilderte, wurde er - an Hut und Bekleidung als orthodoxer Jude erkennbar - in einem Geschäft im Hauptbahnhof von einem Mann über mehrere Minuten aggressiv angestarrt. Irgendwann fragte er ihn, ob alles in Ordnung sei. »Er fragte zurück, ob ich aus Israel sei«, berichtete der Rabbinatsstudent. »Als ich verneinte, antwortete er: ›Besser so.‹ Ich habe ihn daraufhin gefragt, woher er denn komme, und er sagte: ›Palästina.‹ Und ich sagte: ›Schön.‹« Beim Verlassen des Geschäfts rief der Mann dem angehenden Rabbiner »Free Palestine, du Hurensohn!« hinterher.

    Quelle: Jüdische Allgemeine vom 10.11.2025
  • Antisemitische Schmierereien und Zettel in Lichterfelde

    09.11.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    In Lichterfelde West wurden mehrere antisemitische Vorfälle entdeckt. An einer Wand klebte ein Zettel, dessen Inhalt die Shoah bagatellisierte, außerdem wurde eine antisemitische Schmiererei gefunden. An eine Bushaltestelle wurde ein antisemitischer Schriftzug geschmiert.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Aufkleber und Schmiererei gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten im Landschaftspark Herzberge

    09.11.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Im Landschaftspark Herzberge wurden mehrere gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichtete Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf diesen stand "Hier wurde linker Müll entfernt" in Kombination mit einer NS-verherrlichenden Reichsflagge.

    In der Allee der Kosmonauten am Landschaftspark Herzberge wurde zudem auf einer Mauer ein gegen Anarchist*innen gerichtetes Graffiti in Form eines Strichmännchens, dass ein Anarchiezeichen in einen Mülleimer schmeißt, gemeldet.

    Im Aufzug von "Pyramid Fitness" in der Alten Rhinstraße, wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand gefunden und entfernt. Auf dem Motiv war der Slogan "Antifa verbieten!" in Kombination mit einem durchgestrichenen Logo der "Antifaschistischen Aktion" zu sehen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechte Aufkleber in Oberschöneweide

    09.11.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Straße An der Wuhlheide wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der Kampagne "Stolzmonat" entdeckt und entfernt.

    An der Kreuzung Ostendstr. / Waldowstr. wurde ein Aufkleber der extrem rechten Jugendgruppe "Jägertruppe Berlin-Brandenburg" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechte Propaganda in Wedding

    09.11.2025 Bezirk: Mitte

    Im U-Bahnhof Leopoldplatz wurde ein Aufkleber einer fundamentalistischen katholischen Organisation entdeckt und entfernt. Die Organisation verbreitet LGBTIQ*-Feindlichkeit und antimuslimischen Rassismus.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Hakenkreuz in Alt-Reinickendorf

    09.11.2025 Bezirk: Reinickendorf

    An einer Wand an der Roedernallee neben der S-Bahnbrücke wurde von Unbekannten ein Hakenkreuz geschmiert. Es wurde entfernt. Daneben hatten vermutlich dieselben Personen das Graffito "JN" angebracht, das Kürzel der "Jungen Nationalisten", der Jugendorganisation der Neonazi-Partei "Die Heimat".

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Rassistische Aufkleber in Wendenschloß

    09.11.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Pritstabelstr. und in der Dregerhoffstr. wurden insgesamt drei rassistische Aufkleber mit der Forderung nach einer sog. "Remigration" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Rassistische Durchsage von Trambahnfahrer in Karlshorst

    09.11.2025 Bezirk: Lichtenberg

    In der Trambahnlinie Richtung Lichtenberg kam es auf Höhe der Haltestelle Traberweg zu einem rassistischen Vorfall. Nachdem ein paar junge, migrantisiert gelesene Männer die Tür der Tram aufhielten, um noch zusteigen zu können, schrie der Tramfahrer lautstark herum, dass diese die Tür kaputt gemacht hätten und die Trambahn nun nicht weiterfahren könne. Dann ist er ausgestiegen und nach hinten gelaufen und hat die jungen Männer rausgeschmissen. Daraufhin ist er wieder nach vorne gelaufen und hat über die Lautsprecheranlage an die Fahrgäste gerichtet einen rassistischen Kommentar abgegeben: "Liebe Damen und Herren, das war eine kleine Vorstellung davon, mit was wir es jetzt in unserem Land zu tun haben!".

    Quelle: Lichtenberger Register, Augenzeug*in
  • Rechter Streamer griff eine Person auf einer Veranstaltung am Boxhagener Platz an

    09.11.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Um 18:00 Uhr begann am Boxhagener Platz eine Lichterkette der Initiative Eltern gegen Rechts, unterstützt vom Adenauer SRP, an der sich über 300 Menschen beteiligten, unter Ihnen sehr viele Babys, Kleinkinder, Kinder und Jugendliche. Ein rechter Youtube-Streamer tauchte schon im Vorfeld der Veranstaltung auf und streamte. Da er einen Presseausweis besaß, konnte er nicht von der Veranstaltung verwiesen werden. Es wurde ihm sowohl mehrfach vom Veranstalter als auch von der Polizei untersagt, die Kinder zu filmen, da diese einem besonderen Schutz unterliegen. Da er sich nicht an das Verbot hielt, hatten sich mehrere Personen/ Eltern über einen längeren Zeitraum immer wieder zwischen die Lichterketten-Teilnehmer*innen und den Streamer gestellt, um die Aufnahme von Kindern zu verhindern. Diese wurden durchweg beleidigt und mehrfach u. a. als Faschisten beschimpft, ein Kind wurde als "Balg" bezeichnet.
    Um den Weg für seine Aufnahmen frei zu machen, schubste der Streamer eine Person massiv zur Seite. Gegen Ende der Veranstaltung erhielt der Streamer dann auch einen Platzverweis durch die Polizei.
    Zudem äußerte sich eine ältere Frau zu Beginn der Veranstaltung im Gespräch gegenüber zwei Veranstaltungsteilnehmerinnen demokratiefeindlich. Sie bezeichnete u. a. die Bundesrepublik als nicht souveränen Staat. Im weiteren Gespräch kamen immer mehr verschwörungsideologische, und bei der Person scheinbar verfestigte, Reichsbürgerideologien zu Tage, worauf hin die beiden Gesprächspartner*innen das Gespräch abbrachen.

    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • Reichbürger*innenkundgebung in Tiergarten

    09.11.2025 Bezirk: Mitte

    Vor dem Reichstag hielten fünf Reichsbürger*innen der Gruppe Staatenlos.Info eine Kundgebung ab, auf der sie NS-Verharmlosungen, Schuldumkehr, Verschwörungsmythen über die deutsche Geschichte und den Krieg in der Ukraine sowie Anti-Schwarzen Rassismus verbreiteten

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Schmierereien am Schäfersee

    09.11.2025 Bezirk: Reinickendorf

    Rund um den Schäfersee im Ortsteil Reinickendorf wurden eine Reihe von Schmierereien und Aufkleber entdeckt, die sich gegen Antifaschismus richteten. Mit einem schwarzen Stift wurden Parolen wie "Antifa Dreckspack“, "USA verbietet Antifa“ oder „Antifa packt deine Koffer - Dalli Dalli" auf Geländer und Mülleimer geschrieben.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Antisemitische Propaganda in Neukölln

    08.11.2025 Bezirk: Neukölln

    Ein Plakat, auf dem in arabisch und hebräisch das Wort "Bruder" steht und auf dem eine muslimische und eine jüdische Figur gemeinsam entlanglaufen - die jüdische Figur hat ihren Arm um die muslimische Figur gelegt -, wurde antisemitisch beschmiert. Das arabische Wort für "Bruder", das über der jüdischen Figur steht wurde durchgestrichen und daneben auf arabisch "mein Feind" geschrieben. Neben die jüdische Figur wurde auf arabisch "Terrorist" geschrieben.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitische und rassistische Propaganda in Wedding

    08.11.2025 Bezirk: Mitte

    In Berlin-Wedding wurde Propaganda entfernt. In der Liebenwalder Straße wurde ein Sticker entdeckt und entfernt, auf dem "Killing Jews is resistance" stand. Am Leopoldplatz wurde ein antimuslimisch-rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register, Bürger*innenmeldung
  • Antisemitismus in einem Lokal in Moabit

    08.11.2025 Bezirk: Mitte

    In der Herrentoilette eines Lokals in Moabit ist ein Davidsstern zu sehen. Der Gast wird gezwungen, sein Geschäft darauf zu verrichten. Aufgrund der Oberfläche der Innenseite des Toilettendeckels ist es nicht möglich, das Symbol zu entfernen.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Extrem Rechte Aufkleber in Hellersdorf-Ost

    08.11.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Im Kastanienboulevard klebte ein Aufkleber in den Farben der Reichsflagge mit der Aufschrift „Deutschland meine Heimat“. In der Klingenthaler Straße klebte auf einem Mülleimer ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg", der sich gegen politische Gegner*innen der extremen richtete. Er wurde entfernt.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
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