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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Pöbeleien und Einschüchterungen gegen antifaschistische Kundgebung in der Köpenicker Dammvorstadt

    20.12.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Besuchende eines neonazistischen Konzerts pöbelten mehrfach gegen Teilnehmende einer antifaschistischen Gegenkundgebung am Mandrellaplatz. Zudem filmten zwei junge Frauen die Kundgebung über die gesamte Zeit mit dem Handy ab und kamen dabei Teilnehmer*innen bedrohlich nah. Dies ist eine Einschüchterungstaktik, die unter dem Begriff "Anti-Antifa" bekannt ist. Das neonazistische Konzert fand zeitgleich in der Bundeszentrale der extrem rechten Partei "Die Heimat" in der Seelenbinderstr. statt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Pöbelei im Märkischen Viertel

    20.12.2024 Bezirk: Reinickendorf

    Im Märkischen Viertel wurde eine Person nachts in einem Wohngebiet von einem unbekannten jungen Mann als "Scheiß Zecke" beschimpft und angespuckt. Die betroffene Person ist ohne Worte weitergegangen.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Rassistische Beleidigung in Alt-Hohenschönhausen

    20.12.2024 Bezirk: Lichtenberg

    Bei einem schulinternen Fußballspiel soll ein Junge einen Mitschüler rassistisch beleidigt haben. Daraufhin kam es zu einer Schlägerei woraufhin das Spiel abgebrochen worden musste. Der betroffene Junge rief anschließend seinen Vater an, der zur Schule kam und dort einen Schüler bedroht und angegriffen haben soll.

    Quelle: B.Z. vom 20.12.2024
  • Rassistische Pöbelei im Weitlingkiez

    20.12.2024 Bezirk: Lichtenberg

    In der Irenenstraße unterhielten sich ein Mann und eine Frau und pöbelten gegen "Kanacken", sowie "Die Syrer überall, diese Drecksviecher".

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Schriftzug gegen Antifaschist*innen in Prenzlauer Berg

    20.12.2024 Bezirk: Pankow

    Auf der Prenzlauer Promenade Ecke Zeiler Weg wurde der Schriftzug "FCK Antifa" entdeckt. Der Schriftzug richtet sich gegen Gegner*innen der extremen Rechten.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Treffen von "Die Heimat" Reinickendorf

    20.12.2024 Bezirk: Reinickendorf

    Der Ortsverband der extrem rechte Partei "Die Heimat" (ehemals NPD) lud auf Social Media für diesen Tag zu einem Treffen mit Glühwein und Kuchen ein.

    Quelle: Register Reinickendorf
  • Antimuslimisch rassistischer Aufkleber in Alt-Lichtenberg

    19.12.2024 Bezirk: Lichtenberg

    In der Siegfriedstraße wurde an einem Dönerladen ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift: "Wir müssen draußen bleiben" entdeckt und entfernt. Abgebildet ist ein bewaffneter Mann und eine Frau mit religiöser, muslimischer Kleidung.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Aufkleber gegen Antifaschist*innen in der Köpenicker Dammvorstadt

    19.12.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Mandrellaplatz wurde ein Aufkleber, der zu Gewalt gegen Antifaschist*innen aufrief, entdeckt und entfernt.

    In der Bahnhofstr. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen und queere Menschen entdeckt und entfernt.

    Beide Aufkleber stammten aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".

    Zudem wurde in der Bahnhofstr. ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen und queere Menschen mit der Aufschrift "Halte deine Kurve sauber, 1. FC Union Berlin" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Extrem rechte Beteiligung an Gedenkveranstaltung am Breitscheidplatz

    19.12.2024 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    An dem Gedenken anlässlich des achten Jahrestages des Anschlags auf dem Breitscheidplatz beteiligte sich die extrem rechte "Junge Alternative" (Jugendorganisation der Afd) und legte Grabkerzen mit ihrem Logo ab und verteilte Flyer, um das Gedenken für ihre rassistische Propaganda zu instrumentalisieren. Zudem wurde auf Social Media von unterschiedlichen (extrem) rechten Akteur*innen zahlreiche rassistische Inhalte in Bezug auf das Gedenken verbreitet.

    Quelle: Register CW
  • Extrem rechter Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    19.12.2024 Bezirk: Lichtenberg

    In der Zingster Straße Ecke Ribnitzer Straße wurde ein Aufkleber in Reichsfarben mit Reichsadler, auf dem in Frakturschrift "Deutschland meine Heimat" stand, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rassistische Beleidigungen in Zehlendorf

    19.12.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Ein 12-jähriges Mädchen wurde in der Bus-Linie 101 auf Höhe der Sachtlebenstraße/Hans-Böhm-Zeile von einem anderen Fahrgast rassistisch beleidigt. Das Mädchen war mit Freund*innen unterwegs. Als die Mädchen der Gruppe lachten, starrte ein Mann eines der Mädchen an und beleidigte sie dann mit rassistischen Worten. Das Mädchen wandte sich an den Busfahrer, der die Polizei rief.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2622 vom 20.12.2024
  • Rassistische Beleidigung im Sewanviertel

    19.12.2024 Bezirk: Lichtenberg

    In der Sewanstraße Ecke Baikalstraße wurde gegen 14:30 Uhr eine Frau mit einem Säugling in einer Babytrage als sie an einer Ampel wartete von einem Mann rassistisch beschimpft. Er sagte laut: "Die Scheiß-Kanackin mit ihrem Scheiß-Baby".

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rassistischer Sticker in Lichterfelde

    19.12.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Auf dem Jungfernstieg nahe des S-Bahnhofs Lichterfelde Ost wurde ein rassistischer Sticker entdeckt. Auf diesem stand: „Wer von Masseneinwanderung nicht reden will, sollte auch von Wohnungsnot schweigen.“ Diese Aussage kann als rassistisch verstanden werden, weil sie einen einseitigen Zusammenhang zwischen Migration und Wohnungsnot herstellt und Migrant*innen implizit als Ursache eines strukturellen Problems darstellt. Der Begriff „Masseneinwanderung“ wird von extrem rechten Akteur*innen genutzt, um Ängste oder Vorurteile zu schüren.

    Quelle: Bürger*innenmeldung per E-Mail
  • Strukturelle Diskriminierung am Neuköllner Wohnungsmarkt

    19.12.2024 Bezirk: Neukölln

    Eine Person in Neukölln wurde auf dem Wohnungsmarkt im bestehenden Wohnverhältnis strukturell diskriminiert. Es handelte sich um eine Diskriminierung anhand der sexuellen Identität. Zusätzlich kam es zu einer beleidigenden Aussage.

    Quelle: Fair mieten – Fair wohnen
  • Antisemitische und nationalbolschewistische Schmierereien in Mitte

    18.12.2024 Bezirk: Mitte

    Am U-Bahnhof Weinmeisterstraße im Ortsteil Mitte wurden antisemitische Schriftzüge entdeckt. Dort waren in den letzten Wochen immer wieder antisemitische und nationalbolschewistischen Schmierereien entdeckt worden. Dabei wurden auch Runen verwendet.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Antisemitismus auf Kundgebung in Wedding

    18.12.2024 Bezirk: Mitte

    Am Leopoldplatz kam es zu einer pro-palästinensichen Kundgebung mit etwa 100 Teilnehmenden. Dabei wurde die antisemitische Parole "Kindermörder Israel" gerufen.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Antiziganistische Äußerung von Influencer

    18.12.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Als ein Influencer Aufnahmen in einem Park machte, filmte er dort sitzende Menschen und äußerte sich antiziganistisch. Weitere Informationen werden zum Schutz der Person nicht veröffentlicht.

    Quelle: Amaro Foro
  • Aufkleber der NRJ u.a. in Köpenick-Nord

    18.12.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Nähe des S-Bahnhofs Köpenick in der Straße Am Bahndamm und der Mahlsdorfer Str. wurden insgesamt vier extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber warb für die NRJ, die Jugendorganisation des "III. Weg". Ein anderer richtete sich gegen Antifaschist*innen und queere Menschen, zwei weitere zeigten eine Person mit Sturmmaske, in den Farben der Reichsflagge, die ein Schild mit dem Slogan "Heimat verteidigen" hält. In der Mahlsdorfer Str. wurde zweimal der Schriftzug "Fuck Antifa" sowie einmal der neonazistische Zahlencode "1161" an Stromkästen entdeckt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Extrem rechter Aufkleber im Märkischen Viertel

    18.12.2024 Bezirk: Reinickendorf

    Neben der Bushaltestelle Schorfheidestraße/ Eichhorster Weg im Märkischen Viertel wurde ein Aufkleber der "Jungen Alternative", der Jugendorganisation der AfD, bemerkt und unkenntlich gemacht. Der Aufkleber richtete sich gegen Safe Spaces an Universitäten, also Schutzräume für Personen, die von Diskriminierung betroffen sind.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Extrem rechter Sticker in Lankwitz

    18.12.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Auf der Leonorenstraße/Ecke Charlottenstraße wurde ein Sticker der extrem rechten Partei NPD (heute: "Die Heimat") entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Soziales Netzwerk
  • Extrem rechte und LGBTIQ*-feindliche Aufkleber im Weitlingkiez

    18.12.2024 Bezirk: Lichtenberg

    In der Heinrichstraße wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" gesehen und entfernt. Darauf stand "Homo-Propaganda stoppen" und darunter war als Piktogramm eine Familie dargestellt, die sich mit Regenschirmen, auf denen das Logo der Partei abgebildet war, vor heruntertropfenden Regenbogenfarben schützten. Zudem wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der ebenfalls von "Der III. Weg" stammte. Er trug die Aufschrift "härtere Strafen für Kinderschänder". Pädophilie als Thema wird von der extremen Rechten aus strategischen und ideologischen Gründen instrumentalisiert. Diese Nutzung ist meist weniger von einer echten Sorge um das Wohlergehen von Kindern motiviert, sondern dient politischen und propagandistischen Zwecken.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Hakenkreuz in Lankwitz

    18.12.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    An der Gallwitzallee/Ecke Thaliaweg wurde ein Hakenkreuz entdeckt, welches in die Steine des Gehweg geritzt war. Es wurde der Polizei gemeldet.

    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg, Bürger*innenmeldung über Soziales Netzwerk
  • NS-verherrlichende Graffitis in Rummelsburg

    18.12.2024 Bezirk: Lichtenberg

    In der Grünanlage am Betriebsbahnhof Rummelsburg wurden die Buchstaben "NS" auf den Boden gesprüht. Zudem wurde auf eine Parkbank die Worte "NS ZONE" gesprüht. Am Aufzug vom Betriebsbahnhof Rummelsburg wurde zudem ein Graffiti mit dem Slogan "Zecken boxen" entdeckt. Der Begriff "Zecken" wird von der extremen Rechten abwertend gegenüber Linken benutzt.
    Des Weiteren wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift: "Wir haben die unfähigste Regierung der Welt" entdeckt und entfernt. Dieser wird von einem extrem rechten Versandhandel vertrieben und richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rassistische Diskriminierung in Reinickendorf

    18.12.2024 Bezirk: Reinickendorf

    In einer Sammelunterkunft im Bezirk Reinickendorf kam es zu fortgesetzten Vorfällen von rassistischen Diskriminierungen einer Schwarzen Person. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: NARUD e.V.
  • Rassistischer Aufkleber in Hellersdorf-Süd

    18.12.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Am Morgen wurde ein rassistischer Aufkleber an der Bushaltestelle Hellersdorfer Straße/Gülzower Straße entdeckt. Dieser entstammt einem neonazistischen Versandhandel.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Werbung für Neonazi-Jugend in Wittenau

    18.12.2024 Bezirk: Reinickendorf

    Am S-Bahnhof Wittenau wurde ein Aufkleber der Neonazikleinstpartei "Der III. Weg" gesehen und entfernt. Er trug die Aufschrift "Wir sind die deutsche Jugend und es ist unsere Zukunft! Jung und revolutionär" und machte Werbung für einen Telegramkanal. Die Partei wirbt in Berlin aktiv um Jugendliche für ihre Jugendorganisation NRJ (Nationalrevolutionäre Jugend).

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Anti-Antifa-Schmiererei an der HU

    17.12.2024 Bezirk: Mitte

    In einem Gebäude der Humboldt-Universität in der Straße Unter den Linden wurde eine gegen die Antifa gerichtete Schmiererei entdeckt und entfernt.

    Quelle: Referat für Antifaschismus, ASTA der HU
  • Antimuslimisch-rassistische Bedrohung in Reinickendorf

    17.12.2024 Bezirk: Reinickendorf

    In Reinickendorf-Ortsteil wurde eine Frau aus antimuslimisch-rassistischen Motiven bedroht. Die Betroffene arbeitete bei einem Stand im öffentlichen Raum. Ein Mann kam auf den Stand zu und machte zynische Bemerkungen über interkulturelle Projekte. Er hielt sich über eine Viertelstunde in der Nähe des Stands auf und warf der Frau, die ein Kopftuch trug, drohende Blicke zu und versuchte, sich ihr zu nähern. Die Betroffene machte ihre Kolleg*innen auf die Situation aufmerksam. Sie stellten sich schützend zu der Frau und teilten dem Mann mit, dass er gehen müsse, da sonst die Polizei gerufen würde. Daraufhin entfernte er sich.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Antisemitische Beleidigung am Adenauerplatz

    17.12.2024 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In einem Bus der Linie 110 am Adenauerplatz in Charlottenburg hat ein Mann eine Frau antisemitisch beleidigt und vor ihr ausgespuckt, nachdem die Frau versucht hatte, einen Streit zwischen ihm und anderen Fahrgästen zu schlichten.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2599 vom 18.12.2024
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