Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
09.04.2024 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin
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Antisemitischer Sticker in der Bergmannstraße
09.04.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Bergmannstraße wurde an einem Laternenpfahl ein Sticker entdeckt, auf dem in Frakturschrift stand: "Hört auf Israel's Genozid zu finanzieren, um euren an den Juden in Vergessenheit zu drängen".
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Sachbeschädigung in Zehlendorf
09.04.2024 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfSämtliche Blumen, die Bürger*innen und Politiker*innen des Bezirks auf dem Sderotplatz unter dem Schild des Platzes niedergelegt hatten, waren verschwunden. Die Blumen lagen dort in Gedenken an die Opfer vom 7. Oktober und die verschleppten Geiseln. Das Bezirksamt erstattete Anzeige.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitismus auf Kundgebung in Tiergarten
09.04.2024 Bezirk: MitteAuf einem Protestcamp vor dem Reichstag wurde „From the river to the sea, palestine will be free“ gerufen.
Quelle: RIAS Berlin -
Aufkleber des "III. Weg" u.a. in Hellersdorf-Nord
09.04.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn einem Stromkasten an der Ecke Hellersdorfer Str./ Alte Hellersdorfer Str. wurden drei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
An einer Bushaltestelle Alte Hellersdorfer Str. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen, sowie ein rassistischer Aufkleber, der den "Ku-Klux-Klan" ehrte, als auch der Schriftzug "1161" entdeckt und teilweise entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
Aufkleber von "Division Odin" in Wittenau
09.04.2024 Bezirk: ReinickendorfAn der Bushaltestelle Rathauspromenade in Wittenau wurde ein Aufkleber des extrem rechten Versandhandels "Division Odin" gesehen und entfernt.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Behindertenfeindliche Benachteiligung in Karlshorst
09.04.2024 Bezirk: LichtenbergDer Aufzug an der S-Bahnstation Karlshorst war defekt. Eine Rollstuhlfahrerin bestellte daher den BVG-Sammeltaxidienst Muva, der in der Hotline zwar dreimal versprach, in zehn Minuten da zu sein, aber nie erschien. Der Versuch ein Taxi zu bestellen, das groß genug für den Rollstuhltransport war, scheiterte, da es davon nur wenige in Berlin gibt. Die Pflegekraft der Betroffenen begleitete die Rollstuhlfahrerin daher zum knapp 3 Kilometer entfernten S-Bahnhof Wuhlheide. Dort konnte die Fahrt schließlich angetreten werden. Der Aufzug am S-Bahnhof Karlshorst war bereits längere Zeit defekt. Rollstuhlfahrer*innen konnten die S-Bahnstation daher nicht benutzen.
Quelle: Berliner Register -
Diskriminierung an Reinickendorfer Grundschule
09.04.2024 Bezirk: ReinickendorfIn einer Grundschule in Reinickendorf wurden muslimische Schüler*innen während des Ramadans im Sportunterricht benachteiligt. Gemäß einer Vorgabe der Schulleitung durften Kinder, die fasteten, nicht am Sportunterricht teilnehmen. Einige Lehrkräfte setzten diese Regel sehr streng um und benoteten die fastenden Kinder mit der Schulnote Sechs. Andere Lehrkräfte fanden hingegen inklusive Lösungen, die es auch fastenden Kindern ermöglichte, am Sportunterricht teilzunehmen. Diese Regelungen, die ausschließlich muslimische Kinder betreffen, müssen im Kontext von antimuslimischem Rassismus gesehen werden. Während christliche Symbole und Feiertage als Norm unhinterfragt sind, wird Religiosität im Fall des Islams pauschal als bedrohlich wahrgenommen.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Extrem rechte und rassistische Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen
09.04.2024 Bezirk: LichtenbergAn der Tramstation Rüdickenstr. wurden drei Aufkleber mit dem Slogan "Remigration" entdeckt. Das Schlagwort "Remigration" verweist auf die Forderung der Neuen Rechten nach zwangsweiser Abschiebung von Personen, die als "nicht-deutsch" angesehen werden. Die Aufkleber wurden entfernt.
In der Ribnitzer Str. wurde zudem ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt. Dieser richtet sich gegen politische Gegner*inenn der extremen Rechten und titelt: "Ist Rot der Geist und Grün der Sinn dann ist im Schädel Kacke drin". Der Aufkleber wurde entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechte und rassistische Aufkleber sowie eine "NRJ"-Schmiererei in Mahlsdorf
09.04.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Kreuzung Donizettistraße/ Straußstraße in Mahlsdorf wurde ein Aufkleber des extrem rechten verschwörungsideologischen TV-Senders "AUF1" aus Österreich entdeckt.
An einem Supermarkt in der Straße "An der Schule" wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Islamists not welcome" entdeckt.
Zudem wurde an einem Werbeschild in der Straße Alt-Mahlsdorf eine Schmiererei der neonazistischen Jugendorganisation "NRJ" gefunden und entfernt.
Am S-Bahnhof Mahlsdorf wurde mit Edding die Parole "Deutschland den Deutschen" geschmiert. Die Parole wurde entfernt.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf -
Graffiti gegen politische Gegner*innen am Bahnhof Kaulsdorf
09.04.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm S-Bahnhof Kaulsdorf wurde ein Graffiti mit der Parole "1161" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf -
Rassistische Aufkleber von "aktiv.berlin" in Wittenau
09.04.2024 Bezirk: ReinickendorfAn der Bushaltestelle Am Nordgraben / Oranienburger Straße wurden zwei Aufkleber von "aktiv.berlin" dokumentiert und entfernt. Der Aufkleber zeigte ein zerstörtes Berlin und zwei Menschen auf Fahrrädern. Die Aufschrift lautete "Remigration! ...bevor es zu spät ist." Hinter dem Begriff "Remigration" der extremen Rechten steht die Absicht der Abschiebung von Geflüchteten sowie Eingewanderten und ihrer Nachkommen in vermeintliche Herkunftsländer.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Rassistische Propaganda in Gesundbrunnen
09.04.2024 Bezirk: MitteIn der Nähe des S-Bahnhofs Humboldthain wurde das N-Wort an eine Wand gesprüht.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rassistischer Angriff in der U-Bahn in Charlottenburg
09.04.2024 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der U7 Richtung Rudow kam es ab dem Bahnhof Richard-Wagner-Platz zu einem rassistischen Angriff. Ein Mann spuckte einer asiatischen Frau immer wieder vor die Füße. Zwei jungen Männern of Color spuckte er ebenfalls vor die Füße und machte dazu Affen-Gesten. Als die Frau aussteigen wollte, ging er extra um die Haltestange herum, um die Frau anzurempeln.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Rassistischer Aufkleber in Lichterfelde
09.04.2024 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAm Büro einer sozialen Einrichtung im Bezirk klebte ein rassistischer Sticker. Der Sticker ist bei einem extrem rechten Versandhandel zu finden. Die Einrichtung arbeitet mit Menschen aus verschiedenen Kulturen und mit Einwanderungsgeschichte.
Um die Einrichtung und die Menschen, mit denen sie arbeitet, zu schützen, wurde dieser Vorfall teilweise anonymisiert.
Quelle: Bürger*innenmeldung per E-Mail -
Rassistischer Aufkleber in Zehlendorf
09.04.2024 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAuf der Clayallee wurde ein rassistischer Sticker an einer Baustellenbarke entdeckt. Der Aufkleber stammt aus einem neonazistischen Versandhandel. Er enthielt einen schwarz-weiß-roten Hintergrund (Reichsfarben) und die Aufschrift "White lives Matter". "White Lives Matter" ist ein Slogan, der als Gegenpart zur "Black Lives Matter"-Bewegung benutzt wird. Die "Black Lives Matter"-Bewegung organisiert Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt. Sie thematisiert dabei antischwarzen Rassismus in der Gesellschaft. "White Lives Matter" hingegen wird von weißen, extrem rechten Gruppierungen benutzt, die sich überlegen fühlen und den Slogan für sich umdeuten.
Quelle: Koordinierung der Berliner Register -
Rassistischer Aufkleber und Antisemitische Propaganda in Prenzlauer Berg
09.04.2024 Bezirk: PankowAn der Straßenbahnhaltestelle Marienburger Straße (M2 Richtung Heinersdorf) wurde ein Sticker mit der Aufschrift "Abschieben schafft Wohnraum" gesichtet und überklebt. Dies ist ein Zitat eines Abgeordneten der AfD.
Auch wurde an der Straßenbahnhaltestelle U-Bahnhof Eberswalder Straße (M10 Richtung Warschauer Straße) ein antisemitischer Aufkleber mit Israelbezug mit der Aufschrift "No Pride in Israeli Apartheid" entdeckt und entfernt.
Zudem wurden auf der Schönhauser Allee zwei Aufkleber der extrem rechten Partei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Der Aufkleber hatte als Slogan "Antifa-Banden zerschlagen" und zeigte eine maskierte, schwarzgekleidete Person, die auf das Symbol "Antifaschistische Aktion" zeigt.
Quelle: Berliner Register, Meldeformular Pankower Register, [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Rassistisches Graffiti in Hellersdorf-Süd
09.04.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Bushaltstelle Gülzower Straße/ Hellersdorfer Straße wurde ein Graffiti mit dem Zahlencode "444" entdeckt. "444" steht für "Deutschland den Deutschen".
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf -
Schriftzüge gegen Antifaschist*innen und queere Menschen in Köpenick Nord
09.04.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAn den Bushaltestellen Kleinschewskystr. und Filehner Str. wurde der Schriftzug "Fuck Antifa + LGBTIQ" entdeckt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Strukturelle Benachteiligung in Spandauer Behörde
09.04.2024 Bezirk: SpandauIn einer Behörde kam es zu einer anti-Schwarzen rassistischer Diskriminierung. Zum Schutz der betroffenen Personen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: NARUD e.V. -
Verschwörungsideologische Aufkleber in Marzahn-Süd
09.04.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Tramstation Brodowiner Ring werden gegen Mittag etliche Aufkleber des extrem rechten verschwörungsideologischen Senders "AUF1" aus Österreich entdeckt.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf -
Antisemitische Propaganda in Nord-Neukölln
08.04.2024 Bezirk: NeuköllnIn der Delbrückstraße wurde die Schmiererei „Free Palestine“ und „from the river to the sea“ entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Wedding
08.04.2024 Bezirk: MitteAn einer Laterne im Sparrplatz-Park wurde ein antisemitischer Aufkleber entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
08.04.2024 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
08.04.2024 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
08.04.2024 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Aufkleber von "Die Heimat" in Hellersdorf-Süd
08.04.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm S-Bahnhof Wuhletal wurden etliche Aufkleber der Partei "Die Heimat" entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
Drohbrief mit extrem rechten und verschwörungsideologischem Inhalt an Grünen-Politiker in Reinickendorf
08.04.2024 Bezirk: ReinickendorfEin Mitglied der BVV-Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen Reinickendorf erhielt einen persönlich adressierten Drohbrief mit extrem rechten und verschwörungsideologischem Inhalt. In dem Schreiben verbreitete der Verfasser klassische Narrative der extremen Rechten, darunter die Verschwörungserzählung, dass alle etablierten Parteien – von der Linkspartei bis zur CDU – angeblich das Ziel verfolgten, Deutschland und das deutsche Volk zu vernichten und auszubeuten.
Der Verfasser hetzte über Migrant*innen, die er in menschenverachtender Weise als „asoziales Gesindel aus aller Welt“ diffamierte. Er warf der Regierung vor, öffentliche Gelder zu verschwenden und unterstellte den demokratischen Parteien, sich mit „allen Mitteln an die Macht zu klammern“. Dabei griff er auf ein typisches Element extrem rechte Verschwörungserzählungen zurück: die Behauptung, die Regierung kontrolliere die „Mainstreammedien“ und nutze Institutionen wie den Verfassungsschutz, um politische Konkurrenz – insbesondere die AfD – zu unterdrücken.
Der Brief nahm auch Bezug auf die Enthüllungen von Correctiv über ein Geheimtreffen von Identitären, AfD- und CDU-Mitgliedern in Potsdam im November 2023, bei dem Pläne für millionenfache Abschiebungen diskutiert wurden. Der Verfasser tat diese Berichte als „Lügenkampagne“ ab – ein typisches Muster der extremen Rechten, um kritische Berichterstattung zu delegitimieren.Für den Fall eines möglichen AfD-Verbots drohte er unverhohlen mit „Bürgerkrieg, Revolution oder Umsturz“. Der Drohbrief wurde zur Anzeige gebracht.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Erneut rassistische Aufkleber in Wilmersdorf
08.04.2024 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Seesener Straße Ecke Hohenzollerndamm wurde erneut ein rassistischer Aufkleber entdeckt. Der Aufkleber schien selbstgemacht. Der Spruch auf dem Aufkleber weist auf ein (extrem) rechtes, verschwörungsideologisches Narrativ hin, welches Angst vor einer Übernahme der Gesellschaft und Regierung durch Muslim*innen schüren will. Muslim*innen werden zudem als gewaltvoll und terroristisch dargestellt.
Quelle: Register CW via Signal -
Extrem rechte Aufkleber gegen Antifaschismus in Weißensee
08.04.2024 Bezirk: PankowIn der Teskowstraße wurden verschiedene (extrem) rechte Aufkleber entdeckt und entfernt, die sich gegen Antifaschismus richteten. Die Slogan waren "Love Football Hate Antifa" oder "A ntideutsch N utzlos T erroristisch I diotisch F eige A sozial".
Quelle: NEA (Antifa-Nordost) -
Hakenkreuz u.a. in Friedrichshagen
08.04.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAn einem Verkehrsschild am Fürstenwalder Damm wurde ein Hakenkreuz entdeckt.
Am Ausgang des S-Bahnhofs Friedrichshagen, Richtung Kurpark, wurde an einem Schild ein Aufkleber, mit der Aufschrift "Der einzige Grund schwarz zu wählen" und bei dem im Hintergrund ein Soldat in NS-Uniform abgebildet ist, entdeckt.
Quelle: Berliner Register -
NS-verherrlichender Aufkleber in Mahlsdorf
08.04.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Ecke Summerter Str./ Pilsener Str. wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der die Soldaten der Wehrmacht verherrlicht.
Quelle: Augenzeug*in -
Rassistische Beleidigung in Mitte
08.04.2024 Bezirk: MitteIn der Großen Hamburger Straße beleidigte eine tanzende Frau einen Objektschützer der Polizei rassistisch.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 0727 vom 09.04.2024 -
Rassistische Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt
08.04.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEine Person wurde auf dem bezirklichen Wohnungsmarkt strukturell rassistisch diskriminiert. Weitere Informationen werden zum Schutz der Person nicht veröffentlicht.
Quelle: Fair mieten – Fair wohnen -
Rassistische Durchsage in der U-Bahn
08.04.2024 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfDer Fahrer eines Zuges der U-Bahnlinie 9 forderte am U-Bahnhof Zoologischer Garten in einer Durchsage „kriminelle Migranten“ auf, von den Türen wegzugehen. Am U-Bahnhof Osloer Straße sprachen ihn Zeug*innen auf die Durchsage an.
Quelle: taz 10.04.23, Berliner Zeitung vom 10.04.2024, Berliner Zeitung vom 09.04.2024, Tagesspiegel vom 09.04.2024, Meldeformular Berliner Register -
Rassistischer Zahlencode in Biesdorf
08.04.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Bushaltestelle Cecilienstr./ Blumberger Damm wurde der rassistische Zahlencode "444" entdeckt. Die 4 steht für den vierten Buchstaben im Alphabet. Der Code steht damit für "Deutschland den Deutschen".
Quelle: Augenzeug*in -
Rassistische Schmiererei mit Mordaufruf in Charlottenburg
08.04.2024 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Pestalozzistraße wurde auf einem Stromkasten eine rassistische Schmiererei entdeckt. Diese enthielt mehrere Mordaufrufe und rassistische Beschimpfungen. Zudem wurde der Nationalsozialismus darin verherrlicht.
Quelle: Register CW via Signal -
Rassistische Schriftzüge u.a. in Hellersdorf-Nord
08.04.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf der Brücke Louis-Lewin-Str. wurden die rassistischen Schriftzüge "Scheiß K***" und "N*** raus" entdeckt.
An der Bushaltestelle U Cottbusser Platz wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Deutschland Deutschland über alles" entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
Sachbeschädigung in Wannsee
08.04.2024 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIn einer Gedenkstätte in Wannsee wurden Plakate einer Ausstellung zu Antisemitismus zerstört und teilweise abgerissen. Da wohl u.a. die Worte "Israel" und ein Davidstern zerstört wurden, wird von einer Beschädigung mit antisemitischem Motiv ausgegangen. Der Vorfall wurde teilweise anonymsiert.
Quelle: Tagesspiegel vom 24.04.2024; Jungle World vom 08.05.2024 -
Stolpersteine in der Skalitzer Straße beschmiert
08.04.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergZwei auf Höhe des Hauses Skalitzer Straße 5 in dem Boden eingelassene Stolpersteine wurden mit grüner Farbe beschmiert. Augenscheinlich lag die Sachbeschädigung schon ein paar Tage zurück, da die Farbe nicht frisch zu sein schien.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Strukturelle Diskriminierung am Charlottenburg-Wilmersdorfer Wohnungsmarkt
08.04.2024 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfEine Person wurde in Charlottenburg-Wilmersdorf auf dem Wohnungsmarkt bei der Wohnungssuche strukturell diskriminiert. Es handelte sich um eine behindertenfeindliche Diskriminierung.
Quelle: Fair mieten – Fair wohnen -
Wieder verschwörungsideologische Demonstration in Schöneberg-Nord
08.04.2024 Bezirk: Tempelhof-SchönebergEine Demonstration sogenannter Querdenker*innen und Sympathisant*innen der Partei „Die Basis“ zog vom Rathaus Schöneberg zum Winterfeldtplatz. An der Demonstration nahmen maximal 15 Personen teil. Während mindestens einer der wöchentlich stattfindenden Veranstaltungen wurde die Zeitung „Demokratischer Widerstand“ verteilt. Personen aus diesem Spektrum demonstrieren öfter mit Mitgliedern der extremen Rechten. Dieses Mal wurde ein Plakat mit dem Slogan "Es gibt nur zwei Geschlechter" gezeigt.
Quelle: Einzelperson über X -
Antisemitische Pöbelei gegen Mahnwache in Mitte
07.04.2024 Bezirk: MitteTeilnehmende einer Mahnwache gegen Antisemitismus am Weinbergspark in Mitte wurden mehrfach von Passant*innen und aus vorbeifahrenden Autos heraus angepöbelt und beleidigt.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
07.04.2024 Bezirk: BerlinweitEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall online.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
07.04.2024 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitismus auf Kundgebung in Wedding
07.04.2024 Bezirk: MitteAuf dem Elise-und-Otto-Hempel-Platz in Wedding fand eine pro-palästinensische Kundgebung statt. Teilnehmende bezeichneten Israel auf Schildern als "Apartheid" und "terror state". Ein Schild zeigte die Parole "From the river to the sea".
Quelle: Registerstelle Mitte -
Antiziganistische Veranstaltung
07.04.2024 Bezirk: BerlinweitIm Rahmen der Veranstaltung "Zwischen Faszination und Abwehr. Die Rezeption der Musik von Sinti und Roma" wurden Sinti bzw. Roma auf einer kulturalisierenden und homogenisierenden Art und Weise in einem Prozess des antiziganistischen Otherings als homogene Gruppe dargestellt und auf Musikalität reduziert.
Quelle: Amaro Foro-DOSTA -
Aufkleber der extremen Rechten in Wartenberg
07.04.2024 Bezirk: LichtenbergIn der Ernst-Barlach-Str. wurde ein Aufkeber mit der Aufschrift: "Deutsche Jugend voran!" entdeckt. Dies ist ein viel genutzer Slogan der extremen Rechten, der von der neonazistischen Kleinstpartei "Der III.Weg" oder auch von der Partei "Die Heimat", ehemals "NPD" genutzt wird.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechte Aufkleber in Mahlsdorf
07.04.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Summerter Str. zwischen Ahornallee und Paul-Wegner-Str. wurden sechs extrem rechte Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Die meisten Aufkleber stammen aus einem neonazistischen Onlinehandel.
Quelle: Augenzeug*in -
LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in Steglitz
07.04.2024 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAuf dem Knausplatz wurde ein Sticker entdeckt, der eine durchgestrichene Regenbogen-Flagge zeigt. Der Sticker wurde entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung an das Register Steglitz-Zehlendorf