Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
18.12.2024 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin
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Antisemitische und nationalbolschewistische Schmierereien in Mitte
18.12.2024 Bezirk: MitteAm U-Bahnhof Weinmeisterstraße im Ortsteil Mitte wurden antisemitische Schriftzüge entdeckt. Dort waren in den letzten Wochen immer wieder antisemitische und nationalbolschewistischen Schmierereien entdeckt worden. Dabei wurden auch Runen verwendet.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Antisemitismus auf Kundgebung in Wedding
18.12.2024 Bezirk: MitteAm Leopoldplatz kam es zu einer pro-palästinensichen Kundgebung mit etwa 100 Teilnehmenden. Dabei wurde die antisemitische Parole "Kindermörder Israel" gerufen.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Antiziganistische Äußerung von Influencer
18.12.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAls ein Influencer Aufnahmen in einem Park machte, filmte er dort sitzende Menschen und äußerte sich antiziganistisch. Weitere Informationen werden zum Schutz der Person nicht veröffentlicht.
Quelle: Amaro Foro -
Aufkleber der NRJ u.a. in Köpenick-Nord
18.12.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Nähe des S-Bahnhofs Köpenick in der Straße Am Bahndamm und der Mahlsdorfer Str. wurden insgesamt vier extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber warb für die NRJ, die Jugendorganisation des "III. Weg". Ein anderer richtete sich gegen Antifaschist*innen und queere Menschen, zwei weitere zeigten eine Person mit Sturmmaske, in den Farben der Reichsflagge, die ein Schild mit dem Slogan "Heimat verteidigen" hält. In der Mahlsdorfer Str. wurde zweimal der Schriftzug "Fuck Antifa" sowie einmal der neonazistische Zahlencode "1161" an Stromkästen entdeckt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Prenzlauer Berg
18.12.2024 Bezirk: PankowIn der Winnsstr. wurde ein Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten entdeckt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Extrem rechter Aufkleber an Glascontainer in Pankow
18.12.2024 Bezirk: PankowAn einem Glascontainer in der Vesaliusstraße wurde ein Aufkleber eines bekannten extrem rechten Versandhandels entdeckt und entfernt.
Quelle: Berliner Register via Signal -
Extrem rechter Aufkleber im Märkischen Viertel
18.12.2024 Bezirk: ReinickendorfNeben der Bushaltestelle Schorfheidestraße/ Eichhorster Weg im Märkischen Viertel wurde ein Aufkleber der "Jungen Alternative", der Jugendorganisation der AfD, bemerkt und unkenntlich gemacht. Der Aufkleber richtete sich gegen Safe Spaces an Universitäten, also Schutzräume für Personen, die von Diskriminierung betroffen sind.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Extrem rechter Sticker in Lankwitz
18.12.2024 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAuf der Leonorenstraße/Ecke Charlottenstraße wurde ein Sticker der extrem rechten Partei NPD (heute: "Die Heimat") entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung über Soziales Netzwerk -
Extrem rechte und LGBTIQ*-feindliche Aufkleber im Weitlingkiez
18.12.2024 Bezirk: LichtenbergIn der Heinrichstraße wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" gesehen und entfernt. Darauf stand "Homo-Propaganda stoppen" und darunter war als Piktogramm eine Familie dargestellt, die sich mit Regenschirmen, auf denen das Logo der Partei abgebildet war, vor heruntertropfenden Regenbogenfarben schützten. Zudem wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der ebenfalls von "Der III. Weg" stammte. Er trug die Aufschrift "härtere Strafen für Kinderschänder". Pädophilie als Thema wird von der extremen Rechten aus strategischen und ideologischen Gründen instrumentalisiert. Diese Nutzung ist meist weniger von einer echten Sorge um das Wohlergehen von Kindern motiviert, sondern dient politischen und propagandistischen Zwecken.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechte und rassistische Aufkleber in Hellersdorf-Nord
18.12.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Bushaltestelle Klausdorfer Straße wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt. Auf einem ist die "Schwarze Sonne" zu sehen, der andere richtet sich gegen Geflüchtete.
Quelle: Augenzeug*in -
Hakenkreuz in Lankwitz
18.12.2024 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAn der Gallwitzallee/Ecke Thaliaweg wurde ein Hakenkreuz entdeckt, welches in die Steine des Gehweg geritzt war. Es wurde der Polizei gemeldet.
Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg, Bürger*innenmeldung über Soziales Netzwerk -
NS-verherrlichende Graffitis in Rummelsburg
18.12.2024 Bezirk: LichtenbergIn der Grünanlage am Betriebsbahnhof Rummelsburg wurden die Buchstaben "NS" auf den Boden gesprüht. Zudem wurde auf eine Parkbank die Worte "NS ZONE" gesprüht. Am Aufzug vom Betriebsbahnhof Rummelsburg wurde zudem ein Graffiti mit dem Slogan "Zecken boxen" entdeckt. Der Begriff "Zecken" wird von der extremen Rechten abwertend gegenüber Linken benutzt.
Des Weiteren wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift: "Wir haben die unfähigste Regierung der Welt" entdeckt und entfernt. Dieser wird von einem extrem rechten Versandhandel vertrieben und richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen RechtenQuelle: Lichtenberger Register -
Rassistische Diskriminierung in Reinickendorf
18.12.2024 Bezirk: ReinickendorfIn einer Sammelunterkunft im Bezirk Reinickendorf kam es zu fortgesetzten Vorfällen von rassistischen Diskriminierungen einer Schwarzen Person. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: NARUD e.V. -
Rassistischer Aufkleber in Hellersdorf-Süd
18.12.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm Morgen wurde ein rassistischer Aufkleber an der Bushaltestelle Hellersdorfer Straße/Gülzower Straße entdeckt. Dieser entstammt einem neonazistischen Versandhandel.
Quelle: Augenzeug*in -
Schmiererei gegen politische Gegner*innen in Biesdorf
18.12.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf einem Krankenhausgelände in Biesdorf wurde eine "1161"-Schmiererei entdeckt.
Quelle: Augenzeug*in -
Schmiererei gegen politische Gegner*innen in Marzahn-Mitte
18.12.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Tramhaltestelle Wuhletalstraße wurde eine Schmiererei entdeckt, welche sich gegen Antifaschist*innen als politische Gegner*innen der extrem Rechten richtet.
Quelle: Augenzeug*in -
Werbung für Neonazi-Jugend in Wittenau
18.12.2024 Bezirk: ReinickendorfAm S-Bahnhof Wittenau wurde ein Aufkleber der Neonazikleinstpartei „Der III. Weg“ gesehen und entfernt. Er trug die Aufschrift „Wir sind die deutsche Jugend und es ist unsere Zukunft! Jung und revolutionär“ und machte Werbung für einen Telegramkanal. Der in schwarz-weiß gehaltene Aufkleber enthielt weder den Namen der Partei noch gab er durch Farben oder Logos Hinweise auf die Urheber. Die Partei wirbt in Berlin aktiv um Jugendliche für ihre Jugendorganisation „Nationalrevolutionäre Jugend“ (NRJ). Die Verschleierung ist Teil der Strategie, Jugendliche auf die eigenen Social-Media-Kanäle zu locken.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Anti-Antifa-Schmiererei an der HU
17.12.2024 Bezirk: MitteIn einem Gebäude der Humboldt-Universität in der Straße Unter den Linden wurde eine gegen die Antifa gerichtete Schmiererei entdeckt und entfernt.
Quelle: Referat für Antifaschismus, ASTA der HU -
Antimuslimisch-rassistische Bedrohung in Reinickendorf
17.12.2024 Bezirk: ReinickendorfIn Reinickendorf-Ortsteil wurde eine Frau aus antimuslimisch-rassistischen Motiven bedroht. Die Betroffene arbeitete bei einem Stand im öffentlichen Raum. Ein Mann kam auf den Stand zu und machte zynische Bemerkungen über interkulturelle Projekte. Er hielt sich über eine Viertelstunde in der Nähe des Stands auf und warf der Frau, die ein Kopftuch trug, drohende Blicke zu und versuchte, sich ihr zu nähern. Die Betroffene machte ihre Kolleg*innen auf die Situation aufmerksam. Sie stellten sich schützend zu der Frau und teilten dem Mann mit, dass er gehen müsse, da sonst die Polizei gerufen würde. Daraufhin entfernte er sich.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Anti-Schwarze rassistische Diskriminierung bei Behörde in Mitte
17.12.2024 Bezirk: MitteBei einer Behörde im Bezirk Mitte kam es zu einem Vorfall von anti-Schwarzer rassistischer Diskriminierung. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: EOTO -
Antisemitische Beleidigung am Adenauerplatz
17.12.2024 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn einem Bus der Linie 110 am Adenauerplatz in Charlottenburg hat ein Mann eine Frau antisemitisch beleidigt und vor ihr ausgespuckt, nachdem die Frau versucht hatte, einen Streit zwischen ihm und anderen Fahrgästen zu schlichten.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 2599 vom 18.12.2024 -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
17.12.2024 Bezirk: BerlinweitEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall online.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
17.12.2024 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
17.12.2024 Bezirk: BerlinweitEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall online.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Schriftzug in der Köpenicker Altstadt
17.12.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAn einem Zaun in der Kirchstr. wurde der antisemitische Schriftzug "Kill all Zionist" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Antisemitische und NS-relativierende Schmiererei in Lichterfelde Ost
17.12.2024 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIn einem Aufgang im S-Bahnhof Lichterfelde-Ost waren ein Davidstern und ein Hakenkreuz geschmiert. Beides wurde mit einem Gleichzeichen gleichgesetzt.
Quelle: RIAS Berlin -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Alt-Hohenschönhausen
17.12.2024 Bezirk: LichtenbergAm Hohenschönhausener Tor wurde ein Aufkleber der neonazistischen Gruppierung "Unitas Germanica" - einem Ableger der Gruppe "Deutsche Jugend Voran" (DJV) - entdeckt und entfernt. Darauf ist der Slogan "Jagdsaison" zu sehen, sowie eine Abbildung eines weißen Strichmännchens, das ein schwarzes Strichmännchen mit einem Antifa-Logo jagt und mit einem Baseballschläger blutig schlägt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Erneut Schmiererei am Mahnmal Lindenufer
17.12.2024 Bezirk: SpandauAn der Namensmauer am Mahnmal für die ermordeten Jüdinnen*Juden Spandaus wurde erneut eine antisemitische Schmiererei entdeckt und entfernt. Der Vorfall wurde zur Anzeige gebracht.
Quelle: Beauftragte für Erinnerungskultur im Ev. Kirchenkreis Berlin-Spandau / RIAS Berlin -
Extrem rechte Propaganda in Hellersdorf-Süd
17.12.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Straße An der Wuhle wurde eine schwarz-weiß-rote Schmiererei entdeckt, welche die Reichsflagge nachahmt.
Quelle: Augenzeug*in -
Extrem rechter Aufkleber an Tramhaltestelle S-Bahnhof Prenzlauer Allee
17.12.2024 Bezirk: PankowAn der M2-Tramhaltestelle S-Bahnhof Prenzlauer Allee, in Richtung Am Steinberg/ Heinersdorf wurde ein Aufkleber eines bekannten studentischen extrem rechten Propagandaprojekts entdeckt.
Quelle: Berliner Register via Signal -
Extrem rechter Aufkleber in Marzahn-Mitte
17.12.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm Abend wurde ein Aufkleber der NPD (jetzt "Die Heimat") in der Marzahner Promenade entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
"III. Weg"-Aufkleber in Hellersdorf-Ost
17.12.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Louis-Lewin-Straße wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt.
Quelle: Augenzeug*in -
Rassistische Aufkleber in Hermsdorf
17.12.2024 Bezirk: ReinickendorfIn der Heinsestraße in Hermsdorf wurden an einem Postkasten rassistische Aufkleber gesehen und unkenntlich gemacht. Ein Aufkleber trug die Aufschrift "Refugees not welcome". Auf einem Weiteren stand "Raus mit die Viecher" neben der Darstellung von zwei Mittelfingern und einem QR-Code, der auf einen Neonazi-Webshop führte.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Rassistischer Aufkleber von Neonazi-Versandhandel in Karow
17.12.2024 Bezirk: PankowIn der Pankgrafenstraße Ecke Streckfußstraße wurde ein Aufkleber eines bekannten neonazistischen Versandhandels mit folgendem Wortlaut entdeckt: "Wir schulden unseren 'Gästen' nichts! Aber unseren Kindern und Rentnern alles!". Dieser Inhalt ist als rassistisch einzustufen, da er eine klare Abgrenzung zwischen „uns“ (Einheimische) und „ihnen“ (Migrant*innen oder Geflüchtete) vornimmt. Die Anführungszeichen um „Gäste“ stellen deren Zugehörigkeit infrage, während die Gegenüberstellung von „Kindern und Rentnern“ suggeriert, dass Unterstützung für Migrant*innen zulasten der sogenannten einheimischen Bevölkerung geht. Solche Formulierungen bedienen sich rassistischer „Wir-gegen-sie“-Narrative und fördern Spaltung sowie Abwertung von Menschen aufgrund ihrer Herkunft.
Quelle: Berliner Register via Signal -
Rassistische und LGBTIQ*-feindliche Schilder auf Veranstaltung in Steglitz
17.12.2024 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAuf einer verschwörungsideologischen Veranstaltung auf der Schloßstraße wurden rassistische und LGBTIQ*-feindliche Schilder gezeigt. Die Schilder richteten sich in ihren Slogans u.a. gegen Einwanderung. Einer der Slogans bestritt die Existenz geschlechtlicher Vielfalt. Die Veranstaltung findet regelmäßig statt und wurde durch das Register in der Vergangenheit bereits öfter dokumentiert.
Quelle: Register Steglitz-Zehlendorf -
Rassistische und sexualisierte Beleidigung mit massiver Gewaltandrohung
17.12.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEine Schülerin wurde via Social Media mit dem N-Wort beleidigt und ihr wurde in rassistischem Sprachgebrauch massive sexualisierte Gewalt angedroht. Es wurde Anzeige erstattet.
Quelle: Berliner Register -
Schmiererei gegen politische Gegner*innen in Hellersdorf-Süd
17.12.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Nähe des U-Bahnhofs Kienberg wurde eine "1161"-Schmiererei entdeckt. Diese richtet sich gegen Antifaschist*innen.
Quelle: Augenzeug*in -
Sozialchauvinistische Diskriminierung in Jugendherberge
17.12.2024 Bezirk: LichtenbergEin Gast in einer Jugendherberge in Lichtenberg berichtete von einer Ungleichbehandlung aufgrund seines sozialen Status. Er sah darin eine sozialchauvinistische Diskriminierung.
Quelle: Wohnungslosen_Stiftung vom 23.12.2024 -
Strukturelle Benachteiligung bei der Wohnungssuche
17.12.2024 Bezirk: BerlinweitEine betroffene Person berichtete in Beratungsterminen von anti-Schwarzen rassistischen Benachteiligungen bei der Wohnungssuche.Quelle: NARUD e.V. -
Vielzahl extrem rechter Aufkleber und Schmierereien in Marzahn-Süd
17.12.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm Abend wurden dreizehn neonazistische, rassistische und LGBTIQ*-feindliche Aufkleber in Marzahn-Süd gefunden. Ein Teil richtet sich zudem gegen Antifaschist*innen. Darüber hinaus wurden zwei Schmierereien entdeckt, welche sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richteten sowie eine "III. Weg"-Schmiererei an der Tramhaltestelle Alt-Marzahn.
Quelle: Augenzeug*in -
Anti-asiatische rassistische Beleidigung in Mitte
16.12.2024 Bezirk: MitteEine Frau wurde in einem Geschäft im Ortsteil Mitte von einer anderen Kundin anti-asiatisch rassistisch beleidigt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antikurdische rassistische Beleidigung in Mitte
16.12.2024 Bezirk: MitteAm Rande einer prokurdischen Propaganda-Aktion, bei der am Brandenburger Tor ein Banner angebracht worden war, wurden zwei kurdische Sympathisanten der Aktion von zwei Passanten antikurdisch-rassistisch beleidigt. Einer zeigte dabei den "Wolfsgruß", ein Handzeichen türkischer Faschist*innen.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antimuslimischer und anti-asiatischer Rassismus in Charlottenburg-Wilmersdorf
16.12.2024 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn Charlottenburg-Wilmersdorf kam es zu einem Vorfall von antimuslimischer und anti-asiatischer rassistischer Diskriminierung am Arbeitsplatz. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Register Mitte -
Antimuslimisch-rassistische Hate-Nachrichten an muslimische Institution in Tiergarten
16.12.2024 Bezirk: MitteEine muslimische Institution erhielt antimuslimisch-rassistische Hate-Zuschriften
Quelle: Registerstelle Mitte -
Antisemitische Beleidigung und Bedrohung in Haselhorst
16.12.2024 Bezirk: SpandauEin 39-Jähriger wurde in der Gartenfelder Straße von einem 42-Jährigen antisemitisch beleidigt und bedroht.
Quelle: Pressemitteilung der Polizei Nr. 2590 vom 17.12.2024 -
Antisemitische Propaganda in Wedding
16.12.2024 Bezirk: MitteIn der Brüsseler und Lütticher Straße wurden zwei Aufkleber entdeckt und entfernt, die sich gegen das Verbot der "Palästina Solidarität Duisburg" wandten. Die Organisation war im Mai 2024 verboten worden, weil sie sich mit dem "ganzen Widerstand in Palästina" unter ausdrücklichem Einschluss der antisemitischen Terrororganisation Hamas solidarisiert hatte. Außerdem wurden drei Aufkleber entfernt, die Israel insgesamt als Apartheidsstaat delegitimierten.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
16.12.2024 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Drohanruf gegen kurdische Beratungsstelle
16.12.2024 Bezirk: NeuköllnEine kurdische Beratungsstelle erhielt einen Drohanruf. Der Anrufende sagte u.a.: "Es gibt kein Kurdistan! Ich brenne euch den Laden ab! Die sollten euren Verein schließen!".
Quelle: Register Neukölln -
Extrem rechte Aufkleber in Adlershof
16.12.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Schaukasten der Anna-Seghers-Oberschule und vor der Schule wurden insgesamt fünf extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Zwei Aufkleber richteten sich gegen Antifaschist*innen und stammten aus neonazistischen Onlinehandeln, darunter "Druck18", die anderen Aufkleber hatten rassistische Inhalte und forderten die "Remigration".
Quelle: Zentrum für Demokratie