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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Rassistische Propaganda in Mitte

    16.01.2025 Bezirk: Mitte

    Auf einem Wahlplakat an der Inselbrücke im Ortsteil Mitte wurde ein rassistischer Aufkleber, der zu "Remigration" aufrief, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistischer Angriff in der S-Bahn

    16.01.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Zwischen den Stationen Karlshorst und Ostkreuz kam es in der S3 zu einem rassistischen Angriff. Vier junge Männer beschimpften eine Gruppe von 3-4 Männern of color auf rassistische Weise. Sie drohten ihnen Gewalt an, bespuckten sie und sprangen bedrohlich auf sie zu. Einer der Betroffenen versuchte, die Situation zu deeskalieren. Die bedrohliche und gewaltvolle Situation dauerte etwa 10 Minuten lang. Die anderen Fahrgäste griffen nicht ein. Schließlich stiegen die jungen Männer, die die anderen zuvor rassistisch angegriffen hatten, am Ostkreuz aus.

    Quelle: Meldeformular der Berliner Register
  • Rassistischer Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    16.01.2025 Bezirk: Lichtenberg

    In der Wartenberger Straße Ecke Flakenberger Chaussee wurde ein rassistischer Aufkleber der extrem rechten Kampagne "1 %", der sich auf rassistische Weise gegen Geflüchtete richtet, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rassistischer Aufkleber in Weißensee

    16.01.2025 Bezirk: Pankow

    Ein Aufkleber mit der Aufschrift „Remigration!“ wurde in der Hansastraße entdeckt und entfernt. "Remigration" wird in der extremen Rechten als Kampfbegriff verwendet, um die Vertreibung eines Teils der deutschen Bevölkerung anhand rassistischer Kriterien zu fordern.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Antisemitische Parolen bei Versammlung in Nord-Neukölln

    15.01.2025 Bezirk: Neukölln

    Anlässlich der Ankündigung einer mehrwöchigen Waffenruhe zwischen dem israelischen Staat und der Hamas versammelten sich gegen Abend mehrere Personen auf dem Hermannplatz in Nord-Neukölln. Im weiteren Verlauf seien antisemitische und terrorverherrlichende Parolen wie "Hamas, Hamas!" gerufen worden.

    Quelle: Register Neukölln, Polizeimeldung vom 16.01.2025 (Nr. 0142), Tagesspiegel vom 16.01.2025
  • Antisemitische Propaganda in Wedding

    15.01.2025 Bezirk: Mitte

    An der Kreuzung Ostender Straße / Lütticher Straße wurde ein israelbezogener, antisemitischer Aufkleber mit der Aufschrift "No Pride in Israeli Apartheid" entdeckt und entfernt. Dabei handelt es sich zum einen um einen kollektiven Vorwurf gegenüber israelischen Queers für die Politik ihrer Regierung verantwortlich zu sein und zum andern wird der israelischen Bevölkerung das Recht zur nationalen Selbstbestimmung abgesprochen.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Aufkleber der extremen Rechten in Karlshorst

    15.01.2025 Bezirk: Lichtenberg

    An einer Laterne auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Rheinsteinstraße wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der ein neonazistisches Medienportal bewarb und auf dem geschrieben stand: "A heart for a nation" - eine Abwandlung des Spruchs "No heart for a nation".

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Köpenick-Nord

    15.01.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Mittelheide wurde auf einem Plakat der Linken ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der zu Gewalt gegen Antifaschist*innen aufrief. Der Aufkleber stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Erneut NS-relativierendes Plakat an Gedenkort in Lichtenberg

    15.01.2025 Bezirk: Lichtenberg

    In der Schulze-Boysen-Straße wurde das Denkmal, das an die Widerstandsgruppe "Rote Kapelle" erinnert, erneut mit einem NS-verharmlosenden Plakat beklebt. Durch das wiederholte Anbringen der Plakate wird das Denkmal großflächig beschädigt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Extrem rechte Propaganda in Mahlsdorf

    15.01.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    In der Donizettistraße an der Bushaltestelle Donizettistr. / Lemkestr. fand sich ein Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten. Wenige Tage später fand sich in der Hönower Straße in Höhe des S-Bahnhofs Mahlsdorf der gleiche Sticker.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Extrem rechter Aufkleber in Friedrichshagen

    15.01.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Bölschestr. wurde an einem Briefkasten ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und entfernt, der eine sogenannte "Nazi Zone" ausrief.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Homofeindliche Propaganda in Marzahn

    15.01.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    In der Märkischen Allee in Höhe des S-Bahnhofs Marzahn fand sich auf einem Großflächenplakat (Typ Wesselmann) auf der Rückseite das homofeindliche Graffiti: „Schwule Sterben aus“.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Neonazistische Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen

    15.01.2025 Bezirk: Lichtenberg

    In der Konrad-Wolff-Straße auf Höhe der Tramhaltestelle Oberseestraße wurden mehrere Aufkleber in schwarz-rot-gold mit einem Reichsadler entdeckt, auf denen ein QR Code eines neonazistischen Online-Versandhandels abgebildet ist. Außerdem wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "FCK Antifa" gesehen, der sich gegen Gegner*innen der extremen Rechten richtet.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Neonazistischer Zahlencode in Prenzlauer Berg

    15.01.2025 Bezirk: Pankow

    Am S-Bahnhof Greifswalder Straße wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt. Der Code steht für "Anti-Antifaschistische Aktion".

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Rassistische Propaganda in Hellersdorf

    15.01.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    In der Fritz-Lang-Straße Ecke Hellersdorfer Straße fand sich auf einem Straßenschild der rassistische Aufkleber: „Abschieben schafft Sicherheit“. In der Cottbusser Straße fanden sich weitere extrem rechte Aufkleber.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Rassistischer Angriff auf Mitarbeiter von Krankentransportunternehmen

    15.01.2025 Bezirk: Lichtenberg

    In der Bornitzstraße in Alt-Lichtenberg fuhren zwei Mitarbeiter eines Krankentransportunternehmens mit ihrem Einsatzfahrzeug, als ein Mann am Straßenrand mit Winken auf sich aufmerksam machte. Die beiden hielten an, stiegen aus und fragten den Mann ob es ein Problem gäbe, woraufhin dieser sofort begann, sie rassistisch zu beleidigen. Er drohte zudem, seine beiden Hunde auf sie zu hetzen. Die beiden Betroffenen flüchteten in das Fahrzeug. Der Mann schlug dann mit der Hundeleine gegen den Krankentransportwagen und beschädigte ihn dadurch.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0143 vom 16.01.2025
  • Rassistischer Aufkleber am Bahnhof Zoo

    15.01.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Nähe des Bahnhof Zoologischer Garten wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt, der die sogenannte Remigration forderte.

    Quelle: hass-vernichtet.de
  • Schändung des Friedhofs Heiligensee mit NS-Symbolen

    15.01.2025 Bezirk: Reinickendorf

    Auf dem Friedhof Heiligensee haben Unbekannte 41 Grabsteine, vier Parkbänke, einen Brunnen, eine Kapellentür sowie Baugeräte mit Nazisymbolen beschmiert. Sie brachten in weißer Farbe unter anderem Hakenkreuze und den Schriftzug "NSDAP" an. Der Bezirk hat Anzeige erstattet und die Reinigung beauftragt.

    Quelle: Bündnis Reinickendorf gegen Rechts, rbb24 Abendschau vom 15.1.2025
  • Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Oberschöneweide

    14.01.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Ecke Wilhelminenhofstr./ Edisonstr. wurden drei selbstgemachte Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Auf einem Aufkleber wurde der Aufruf "ANTIFAS Töten" geschrieben.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechte Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    14.01.2025 Bezirk: Lichtenberg

    An der Tramhaltestelle Zingster Str./Ribnitzer Str. wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt. Einer der Aufkleber stammt von der extrem rechten Kampagne "Ein Prozent" und ruft dazu auf, den demokratischen Wahlen zu misstrauen und "Wahlbeobachter" zu werden. Der andere Aufkleber zeigt eine Reichsflagge und den Slogan "Souveränitat gibt es nur in diesen Farben". Der Slogan verweist auf die Reichsideologie, welche davon ausgeht, das "Deutsche Reich" bestünde bis heute, wäre aber von den Alliierten besetzt. Die Anhänger*innen halten die Bundesrepublik deshalb für illegal und unsouverän.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Extrem rechte Aufkleberserie am S-Bahnhof Karow

    14.01.2025 Bezirk: Pankow

    Am S-Bahnhof Karow wurden fünf Aufkleber eines bekannten extrem rechten Online-Versandhandels entdeckt und teilweise entfernt. Sie enthielten Inhalte, die sich feindlich gegen linke Aktivist*innen und Antifaschist*innen richten sowie LGBTIQ*-feindliche Aussagen.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus - für Demokratie und Vielfalt
  • Extrem rechte Propaganda in Marzahn

    14.01.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Am S-Bahnhof Raoul-Wallenberg-Straße fand sich der Gewalt verherrlichende Aufkleber „Good Night Left Side“.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Extrem rechte Propaganda in Marzahn

    14.01.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Am S-Bahnhof Marzahn fand sich ein Aufkleber aus einem extrem rechten Online-Versandhandel.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Extrem rechte Propaganda in Mitte

    14.01.2025 Bezirk: Mitte

    In einem Supermarkt in Ortsteil Mitte wurde ein Aufkleber der "Deutschen Patrioten mit Migrationshintergrund" entdeckt und entfernt. Auf der Internetseite dieser Gruppierung wird das Konzept des Ethnopluralismus propagiert. Das Konzept stammt aus der Neuen Rechten und ersetzt das Wort "Rasse" durch "Kultur". Kulturen seien demnach gleichwertig und dürfen nebeneinander existieren. Eine Vermischung von Kulturen sei nicht gewünscht.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechter Aufkleber in Heinersdorf

    14.01.2025 Bezirk: Pankow

    Am S-Bahnhof Pankow-Heinersdorf wurde ein Aufkleber entdeckt, der zu einer extrem rechten Demonstration in Dresden am 15.02.2025 aufruft. Zum Jahrestag der Bombardierung von Dresden 1945 kommt es immer wieder zu einer extrem rechten Demonstration, die das Gedenken an die Bombardierung instrumentalisiert.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Extrem rechter Aufkleber in Karlshorst

    14.01.2025 Bezirk: Lichtenberg

    In der Marksburgstraße wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Onlineshop entdeckt. Auf diesem sind mehrere Personen abgebildet, die im Stil der 50er Jahre gekleidet sind, und dazu der Slogan "Anti Woke Gang". Das Wort „woke“ wird von der extremen Rechten als politischer Kampfbegriff eingesetzt, der politische Gegner*innen abwerten soll. Dabei wird das Engagement für Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung als bedrohlich und "verrückt" dargestellt. Die Bildsprache des Aufklebers soll dabei für "traditionelle" Werte werben, welche die Gleichberechtigung von bspw. Frauen, LGBTIQ* und anderen Gruppen ausschließen.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Extrem rechter Aufkleber in Karlshorst

    14.01.2025 Bezirk: Lichtenberg

    In der Treskowallee in der Nähe des S-Bahnhofs Karlshorst wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Online-Versandhandels mit der Aufschrift "Für Verein und Vaterland" gesehen.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Fehlende Barrierefreiheit in Reinickendorf

    14.01.2025 Bezirk: Reinickendorf

    Ein Quartiersmanagement in Reinickendorf verweigerte sich der Umsetzung der barrierefreien Dokumentenerstellung.

    Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, chronische Erkrankung
  • Hakenkreuz in Biesdorf

    14.01.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Vor dem Biesdorf-Center in der Weißenhöher Straße fand sich an einem Pfeiler ein Hakenkreuz.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Neonazistische Propaganda in Britz

    14.01.2025 Bezirk: Neukölln

    Rund um die Bürgerstraße, den Britzer Damm und die Mariendorfer Straße in Britz wurden zehn Sticker eines extrem rechten Versandhandels und drei Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Neukölln
  • Neonazistische Propaganda in Hellersdorf

    14.01.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Am U-Bahnhof Cottbusser Platz fand sich der den Nationalsozialismus verherrlichende Sticker: „I <3 HTLR“ (für: „Ich liebe Hitler“). Am Spree-Center im Teterower Ring fand sich der Aufkleber „NS-Verbot aufheben“, außerdem Propaganda der neonazistische Kleinstpartei „Der III. Weg“.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • NPD-Aufkleber in Berlin-Buch

    14.01.2025 Bezirk: Pankow

    Am S-Bahnhof Buch wurden zwei Aufkleber der extrem rechten Partei "NPD" entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. die Slogan "Deutsche Kinder braucht unser Land". Die NPD hat sich im Juni 2023 einen neuen Namen gegeben und heißt seit dem "DIE HEIMAT".

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Rassistische Beleidigung am Görlitzer Bahnhof

    14.01.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 12:00 Uhr wurde eine Frau, die eine Kufiya trug, von einem Mann mittleren Alters am Görlitzer Bahnhof als "Drecksterroristenpack" rassistisch beleidigt. Mit dieser Aussage wurde pauschal eine ganze Bevölkerungsgruppe als kriminell stigmatisiert und abgewertet.

    Quelle: Berliner Register
  • Transfeindlicher Aufkleber am Nöldnerplatz

    14.01.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Am Nöldnerplatz wurde ein Aufkleber entdeckt, der sich gegen Transfrauen richtet und versucht, deren Anliegen und Forderungen nach Gleichberechtigung verächtlich zu machen.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Transfeindlicher Sticker in der Liebigstraße

    14.01.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am Gabenzaun in der Liebigstraße wurde gegen 14:00 Uhr ein transfeindlicher Sticker der Jugendorganisation der extrem rechten Partei "Die Heimat" (ehem. NPD) entfernt.

    Quelle: Berliner Register
  • Anti-Schwarze Benachteiligung in Charlottenburg

    13.01.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In Charlottenburg ereignete sich ein Vorfall von anti-Schwarzer rassistischer Diskriminierung im Wohnverhältnis. Weitere Angaben werden zum Schutz der Betroffenen nicht veröffentlicht.

    Quelle: NARUD e.V.
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