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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Münze mit Hitler-Portrait

    26.01.2025 Bezirk: Lichtenberg

    In Friedrichsfelde entdeckte eine Person in ihrem Portemonnaie ein 2-Euro-Stück, das mit einem Portrait von Adolf Hitler und "1933" bedruckt worden war.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Queerfeindliche Propaganda in Marzahn

    26.01.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    An der Tramhaltestelle Marzahner Promenade fanden sich zwei queerfeindliche Aufkleber. Im Brodowiner Ring fand sich ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ mit dem rassistischen Slogan „Deutschland den Deutschen“.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Rassistische Propaganda in Hellersdorf

    26.01.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    An einem Laden im U-Bahnhof Hellersdorf klebten drei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“, darunter einer mit dem rassistischen Slogan „Deutschland den Deutschen“. Letzterer Aufkleber fand sich einmal auch am Boulevard Kastanienallee und wurde entfernt.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Rassistischer Aufkleber in Reinickendorf-Ost

    26.01.2025 Bezirk: Reinickendorf

    Am Kolpingplatz in Reinickendorf-Ost wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt, der auf ein Schaufenster angebracht worden waren. Die Aufschrift "White Lives Matter" griff den Slogan rassistischer Organisationen in den USA auf, mit denen diese auf die "Black-Lives-Matter-Bewegung" reagierten. Der Aufkleber stammte von einem extrem rechten Versandhandel. Ein weiterer Aufkleber des Versands war auf einen Infokasten der SPD in der Nähe angebracht worden.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Verschwörungsideologische Propaganda in Mitte

    26.01.2025 Bezirk: Mitte

    An der Ecke Chausseestraße / Schwartzkopfstraße wurden zwei verschwörungsideologische Aufkleber entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber relativierte das NS-Regime und ein Aufkleber war LGBTIQ*-feindlich.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antiasiatisch-rassistische Pöbelei in Pankow

    25.01.2025 Bezirk: Pankow

    In einem asiatischen Supermarkt in Pankow stellte eine Kundin dem Verkäufer (asiatisch gelesen) mehrere provokative Fragen und forderte ihn wiederholt auf, Deutsch zu lernen. Sie machte abfällige Bemerkungen und fragte nach dem Aufenthaltsgrund. Zwei Zeuginnen (ebenfalls asiatisch gelesen), die sich im Supermarkt aufhielten, griffen ein, woraufhin die Kundin diese ebenfalls beleidigte. Die Zeuginnen forderten sie auf, den Laden zu verlassen, doch die Kundin weigerte sich, sodass die Polizei gerufen wurde.

    Nach dem Gespräch mit der Polizei, entschuldigte sie sich bei dem Verkäufer und gab zu, dass sie dies schon oft getan habe, ohne dass jemand eingegriffen hat.

    Quelle: Meldeformular Pankower Register
  • Antisemitismus auf Kundgebung in Tiergarten

    25.01.2025 Bezirk: Mitte

    Am Potsdamer Platz kam es zu einer pro-palästinensischen Kundgebung mit etwa 50 Teilnehmenden. Dabei wurden verschiedene israelbezogene, antisemitische Parolen skandiert. Auf einem Schild wurde die Auslöschung Israels gefordert.

    Quelle: Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V. , Registerstelle Mitte
  • Antiziganistische Diskriminierung in einem Geschäft in Mitte

    25.01.2025 Bezirk: Mitte

    In einem Geschäft im Bezirk Mitte wurden mehrere Personen mit Kindern von zwei Angestellten verfolgt, ihnen fälschlich Diebstahl unterstellt und sie aus dem Geschäft verwiesen. Die Mitarbeiter verwendeten antiziganistische Fremdbezeichnungen, behandelten insbesondere die Kinder sehr verachtend und unterstellten, dass sie zum Diebstahl beauftragt worden seien. Interventionsversuche durch einen anderen Kunden wurden lächerlich gemacht und ignoriert.

    Quelle: Amaro Foro / DOSTA
  • Aufkleber gegen politische Gegner*innen auf Lichtenberger Brücke

    25.01.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Auf der Lichtenberger Brücke wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der sich gegen verschiedene Feindbilder der extremen Rechten richtete. Auf diesem war der Slogan "Against western values" und verschiedene durchgestrichene Symbole abgebildet, darunter eine Israel-Flagge, eine USA-Flagge, eine Regenbogenfahne, eine Ukraine-Flagge, eine EU-Flagge, ein Piktogramm eines tanzenden Menschen mit Drogen und ein Satanismus-Symbol.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Extrem rechte Aufkleber in Dahlem

    25.01.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    In der Rost- und Silberlaube an der Freien Universität Berlin (FU) wurden zwei extrem rechte Sticker entdeckt. Einer der Sticker stammte von der extrem rechten "Junge Alternative" und hatte den Slogan "Abschieben schützt Frauen.".

    Quelle: Bürger*innenmeldungen über Sozialen Messenger
  • "III. Weg" verteilt Flyer vor der "Grünen Woche"

    25.01.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Auch in diesem Jahr verteilten Neonazis der Kleinstpartei "Der III. Weg" vor dem Messe-Gelände in Westend Flyer an Besucher*innen der "Grünen Woche". "Der III. Weg" wirbt auf den Flyern unter anderem mit dem Slogan "Umweltschutz ist Lebensschutz! Wir sind die echten Grünen". Die extreme Rechte versucht immer wieder Umweltschutzthemen zu vereinnahmen und setzt diese in einen Zusammenhang mit völkischer Ideologie. Messebesucher*innen reagierten und ließen die Flyerverteilaktion nicht unkommentiert.

    Quelle: Bürger*innenmeldung, Register CW
  • NS-verharmlosende Schmiererei in Gesundbrunnen

    25.01.2025 Bezirk: Mitte

    In der Uferstraße in Gesundbrunnen wurde ein Wahlplakat beschmiert. Der abgebildeten Kandidatin wurde ein "Hitlerbart" aufgemalt und es wurde ein Schriftzug mit Bezug zum Nahost-Konflikt hinterlassen.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • NS-verharmolsende Schmiererei in der Reichenberger Straße

    25.01.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An eine Hauswand in der Reichenberger / Ecke Glogauer Straße war "Nethanjahu = Hitler" geschmiert. Das Wort "Hitler" wurde bereits weitgehend unkenntlich gemacht. Dies setzte die israelische Regierung mit der NS-Diktatur, was eine Täter-Opfer-Umkehr darstellte.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Aussagen in den S-Bahn in Baumschulenweg

    25.01.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der S-Bahnlinie S9 sprach am späten Abend ein Mann ein lesbisches Pärchen an, um ihnen lautstark mitzuteilen, dass er NPD oder AfD wählen würde. Danach äußerte er sich lautstark rassistisch. Als ihm eine der Frauen widersprach, erklärte er ihr, dass sie keine Ahnung hätte. Das betrunkene und lautstarke Auftreten, sowie die gezielte Auswahl eines queeren Pärchens wirkte sowohl auf die Betroffenen als auch auf andere Fahrgäste bedrohlich. Der Mann stieg am S-Bahnhof Baumschulenweg aus.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Rassistische Beleidigung und Angriff am Ostkreuz

    25.01.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Bereits in einer einfahrenden S-Bahn kam es gegen 6:40 Uhr zu rassistischen Beleidigungen durch einen 21-jährigen Mann gegenüber einem 63-jährigen Mitreisenden türkischer Herkunft. Als beide am Ostkreuz ausstiegen, zeigte der junge Mann den Hitlergruß, beleidigte den älteren Mann weiter, bespuckte ihn und schlug mehrmals mit Fäusten auf ihn ein. Ein unbekannter Zeuge griff ein, um den Angreifer zu stoppen, und konnte dadurch Schlimmeres verhindern. Der Betroffene wurde zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Der Täter war bereits mehrfach wegen Gewaltdelikten aufgefallen.

    Quelle: Bundespolizei und Tagesspiegel vom 27.01.2025
  • Rassistischer Aufkleber in Frohnau

    25.01.2025 Bezirk: Reinickendorf

    An der Ecke Frohnauer Straße und Karmeliter Weg in Frohnau wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Unser Volks zuerst; Autarkie Souveränität Remigration" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Reichsbürger*innenkundgebung in Tiergarten

    25.01.2025 Bezirk: Mitte

    Im Regierungsviertel kam es zu einer Kundgebung von etwa 10 Reichsbürger*innen. Dabei wurden in Reden und auf Schildern eine Reihe von Verschwörungsmythen, unter anderem über eine angebliche "Nichtstaatlichkeit" Deutschlands und über angeblich stattfindenden Kinderhandel, verbreitet.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Wahlkampfstand mit rassistischen Inhalten in Frohnau

    25.01.2025 Bezirk: Reinickendorf

    Die AfD Reinickendorf führte im Zentrum Frohnaus einen Wahlkampfstand durch. Dabei wurde die Wahlausgabe des "Blauen Boten" verteilt. Die Inhalte der Ausgabe wurden wie folgt bewertet: Darin werden Narrative bedient, die rassistischen und geflüchtetenfeindlichen Erzählungen folgen. Dabei werden Migrant*innen als Belastung für die Gesellschaft dargestellt, ihnen Integrationsverweigerung unterstellt und eine Verbindung zu Kriminalität suggeriert. Durch Begriffe wie „schleichende Islamisierung“, sowie die Gegenüberstellung von „hart arbeitenden Berlinern“ und Migrant*innen wird ein Bedrohungsszenario gezeichnet.

    Quelle: Register Reinickendorf
  • Antisemitische Propaganda in Wedding

    24.01.2025 Bezirk: Mitte

    In der Brüsseler Straße in Wedding wurde ein Aufkleber der "BDS-Kampagne" entdeckt. BDS steht für "Boykott", "Desinvestition" und "Sanktionen" gegenüber allen israelischen Unternehmen, Produkten und Kooperationen in Wissenschaft und Kultur. Die Kampagne dient der Delegitimierung und Dämonisierung des Staates Israels und wird als antisemitisch gewertet.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitische Schmiererei in Zehlendorf

    24.01.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    In der Unterführung am S-Bahnhof Zehlendorf wurde eine israelbezogene antisemitische Schmiererei entdeckt. Dort stand: "Boycott Israel". Dieser Aufruf soll dazu dienen, Israel politisch, wirtschaftlich und kulturell zu isolieren. Zuvor war dort ein Schriftzug mit dem Wort "Israhell" geschmiert worden. Dieser war teilweise übermalt.

    Quelle: Antisemitismusbeauftragter des Bezirks
  • Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Oberschöneweide

    24.01.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf dem Kaisersteg wurde ein selbstgezeichneter Aufkleber entdeckt und entfernt, der sich gegen Antifaschist*innen richtete. Er enthielt Aussagen wie "FCK 161" (Fuck Antifa) und weitere Aufschriften gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechte Propaganda in Biesdorf

    24.01.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    In der Köpenicker Straße an der Bushaltestelle U Elsterwerdaer Platz in Richtung Französisch Buchholz fand sich ein Aufkleber mit einer Gewaltdrohung gegen politische Gegner*innen von Neonazis. Er wurde entfernt.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Extrem rechte Propaganda in Hellersdorf

    24.01.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Im Park Hellwichstorp zwischen U-Bahnhof Cottbuser Platz und Auerbacher Ring fand sich an einer Laterne zweimal das Graffiti „1161“. Der Zahlencode steht für „Anti-Antifa“, eine neonazistische, langjährige Kampagne. In der Klingenthaler Straße Ecke Schneeberger Straße fand sich ein Aufkleber des extrem rechten Versandhandels Druck18, der die Bauernproteste instrumentalisierte.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Extrem rechte Propaganda in Hellersdorf

    24.01.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Im U-Bahnhof Hellersdorf fand sich ein neuer Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“. In der Henry-Porten-Straße in Höhe des Kurt-Weill-Platzes fand sich der Aufkleber „Bargeld ist geprägte Freiheit“ aus einem extrem rechten Versandhandel. Am Zaun des Sportplatzes Oschatzer Ring klebten die Aufkleber „Ich bin stolz ein Deutscher sein“ und ein rassistischer Aufkleber aus demselben extrem rechten Onlineshop.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Extrem rechte Propaganda in Tiergarten

    24.01.2025 Bezirk: Mitte

    In der Lützowstraße in Tiergarten wurden zwei gegen Antifaschist*innen gerichtete Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • "GegenUni"-Aufkleber im Prenzlauer Berg

    24.01.2025 Bezirk: Pankow

    Am S-Bahnhof Prenzlauer Allee wurde ein Aufkleber von "GegenUni" entdeckt und entfernt. „GegenUni“ ist ein Projekt der Neuen Rechten, das versucht, theoretische Grundlagen für ein rechtes Lager zu erarbeiten und zu vermitteln.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Neonazistischer Zahlencode in Charlottenburg

    24.01.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    An einer Baustellenabsperrung auf der Marchbrücke in Charlottenburg wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt. Der Code steht für "Anti-Antifaschistische Aktion".

    Quelle: Koordinierung der Berliner Register via Instagram
  • Rassistisch beschriftete Postkarte in Baumschulenweg

    24.01.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Eine Anwohnerin in Baumschulenweg erhielt eine Postkarte der Stadtbibliothek Friedrichshain-Kreuzberg, die in Kooperation mit dem Projekt Migrantas e. V. entstanden ist und die Aufschrift "Alle Familien sind willkommen!" mit einem entsprechenden Piktogramm des Vereins. Auf die Karte wurde handschriftlich unter den Verweis auf den Verein eine rassistische Unterstellung geschrieben und über den Verweis zur Bibliothek "Bitte tretet aus".

    Quelle: Migrantas e.V.
  • Rassistische Pöbelei in Wedding

    24.01.2025 Bezirk: Mitte

    In der Sparrstraße in Wedding wurden eine Mutter und ihre Kinder auf dem Weg zur Kita von einer älteren Frau rassistisch beleidigt und bedroht.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0228 vom 25.01.2025
  • Rassistische Schmiererei in Steglitz

    24.01.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    An der Wand eines Wohnhauses am Steglitzer Damm wurde ein rassistisches Graffiti entdeckt. Der Inhalt stellt Menschen mit Einwanderungsgeschichte grundsätzlich als Täter*innen von Gewalttaten dar.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über das Vorfallsformular
  • Extrem rechte Aufkleber im Kiezer Feld

    23.01.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Ecke Müggelheimer Damm/ Mayschweg wurden zwei extrem rechte Aufkleber an einem Verkehrsschild entdeckt. Sie richteten sich gegen Antifaschist*innen und queere Menschen.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechte Propaganda in Tiergarten

    23.01.2025 Bezirk: Mitte

    Auf einem Wahlplakat in der Lützowstraße in Tiergarten wurde ein gegen Antifaschist*innen gerichteter Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechter Zahlencode im Sewanviertel

    23.01.2025 Bezirk: Lichtenberg

    In der Sewanstraße wurde auf einer Litfaßsäule der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt, der für "Anti-Antifaschistische Aktion" steht.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • "III. Weg"-Aufkleber in Hellersdorf-Ost

    23.01.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Vor einer Grundschule in der Lichtenhainer Straße und in der Straße Bienenlehrgarten wurden jeweils ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Neonazistische Propaganda in Hellersdorf

    23.01.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    In der Kastanienallee fand sich ein Aufkleber in den Reichsfarben Schwarz-weiß-rot. In der Alten Hellersdorfer Straße Ecke Kastanienallee, auf der Mittelinsel der Straßenquerung bei der Tramstation, fand sich ein mit Stencil gesprühtes Eisernes Kreuz. In der Gothaer Straße fand sich ein Aufkleber mit Flugzeugmotiv, der für „Remigration“ warb, das heißt für massenweise Abschiebungen.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Rassistische Äußerung einer Behördenmitarbeiterin

    23.01.2025 Bezirk: Spandau

    Bei einem Online-Meeting, bei dem ein neues Projekt für minderjährige Geflüchtete besprochen werden sollte, äußerte eine Teilnehmerin: "Die unbegleiteten Minderjährigen wurden sowieso nur vorgeschickt, damit die Familie nachkommen kann."

    Quelle: GIZ gGmbH
  • Rassistischer Angriff in Borsigwalde

    23.01.2025 Bezirk: Reinickendorf

    In der Holzhauser Straße in Borsigwalde ereignete sich ein rassistischer Angriff. Ein 55-jähriger Mann beleidigte gegen 9:45 Uhr in einem Supermarkt einen etwa gleich alten Kunden rassistisch. Der Betroffene ging auf den Parkplatz, wo er die Polizei rief. Der Täter folgte ihm, schlug ihn mit der Faust und besprühte ihn anschließend aus einem pistolenartigen Gegenstand mit Pfefferspray. Der Betroffene wehrte sich gegen den Angriff. Er wurde von Rettungskräften vor Ort behandelt.

    Quelle: Polizeimeldung Nr: 0212 vom 23.01.2025
  • Rassistischer Angriff in Marzahn

    23.01.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    In einem Bus der Linie 197 in der Havemannstraße zeigte ein Mann einen anderen Fahrgast zuerst mit dem Mittelfinger, beleidigte ihn dann in rassistischer Weise und versuchte ihm anschließend mit dem Finger ins Auge zu stechen. Der Angegriffene konnte dem ausweichen. Der Angreifer stieg an der nächsten Station aus und flüchtete. Der Staatsschutz ermittelte.
    Quelle: Polizeimeldung 24.01.2025 Nr. 0218, Tagesspiegel 24.01.2025, marzahn-hellersdorf.com 24.01.2025
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