Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
01.08.2025 Bezirk: BerlinweitNachmeldung: Eine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin
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Antisemitische Zuschrift in Berlin
01.08.2025 Bezirk: BerlinweitNachmeldung: Eine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Zuschrift in Berlin
01.08.2025 Bezirk: BerlinweitNachmeldung: Eine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antiziganistische Beleidigungen gegen Bewohner*innen einer Unterkunft
01.08.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergIn einer Unterkunft in Schöneberg werden die Bewohner:innen täglich von Anwohnenden aus der Nachbarschaft gefilmt, beschimpft und öffentlich diffarmiert.
Quelle: Amaro Foro e.V. -
Antiziganistische strukturelle Benachteiligung in Neukölln
01.08.2025 Bezirk: NeuköllnIn Neukölln ereignete sich eine antiziganistische strukturelle Benachteiligung. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten in Köpenick-Nord
01.08.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn einem Schild in der Birnbaumer Str. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Aufkleber im Allendeviertel
01.08.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Strandschloßweg wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber war rassistisch und enthielt die Forderung nach "Remigration". Der andere Aufkleber richtete sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten. Beide Aufkleber stammten aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Aufkleber im Ortsteil Reinickendorf
01.08.2025 Bezirk: ReinickendorfAm Kolpingplatz im Ortsteil Reinickendorf wurden, teils am selben Ort wie zwei Wochen zuvor, Aufkleber entdeckt, die Werbung für einen extrem rechten Onlinehandel machten und den rassistischen Slogan "White Lives Matter" verbreiteten. Einer der Aufkleber war auf einem Schaukasten der SPD angebracht.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
LGBTIQ-feindliche Online-Propaganda in Lichtenberg
01.08.2025 Bezirk: LichtenbergEs wurde ein Vorfall von LGBTIQ-feindlicher Online-Propaganda in Lichtenberg gemeldet.
Quelle: Meldestelle Antifeminismus -
Neonazistischer Zahlencode in Charlottenburg
01.08.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Christstraße in Charlottenburg wurde der Zahlencode "1161" geschmiert. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und steht für "Anti-antifaschistische Aktion".
Quelle: Register CW -
Rassismus an Bushaltestelle in Hakenfelde
01.08.2025 Bezirk: SpandauEine junge Frau, die gerade vom integrativen Projekt "Heimaten" der GIZ gGmbH kam, stand an der Haltestelle Hugo-Cassirer-Straße. Eine ältere Frau kam dazu und sprach die jüngere auf ihre bunten Sneaker an. "Ist es ok, dass ich Sie anspreche?" Die Jüngere bejahte und nutzte die Gelegenheit, um Werbung für den Begegnungsort "Heimaten" zu machen. Daraufhin entgegnete die Ältere: "Nee, da gehe ich nicht hin, da sind mir zu viele Ausländer!" Die Jüngere antwortete, sie sei selbst Ausländerin. Darauf sagte die Ältere: "Woher kommen Sie?" Die jüngere Frau antwortete, dass sie aus Polen komme. Da meinte die Ältere abschließend: "Ja, meine Reinigungskraft ist auch aus Polen, nette Familie"! (Datum anonymisiert)
Quelle: Bezirkliche Anlaufstelle -
Rassistische Bemerkungen bei der Fahrprüfung
01.08.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfBei einer Fahrprüfung in Marzahn äußerte sich der Prüfer wiederholt rassistisch gegenüber einem Prüfungsnehmer aus Indien, in dem er diesen penetrant als fremd markierte. Anschließend bestand der Prüfungsnehmer die Prüfung nicht.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Rassistischer Angriff in Mitte
01.08.2025 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte ereignete sich ein rassistischer Angriff mit Körperverletzung. Das genaue Datum ist dem Berliner Register nicht bekannt.
Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin, Schriftliche Anfrage, Drucksache Nr. 19 / 24445 -
Rassistischer Angriff in Mitte
01.08.2025 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte ereignete sich ein rassistischer Angriff. Das genaue Datum ist dem Berliner Register nicht bekannt.
Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin, Schriftliche Anfrage, Drucksache Nr. 19 / 24445 -
Rassistischer Angriff in Pankow
01.08.2025 Bezirk: PankowIm Bezirk Pankow ereignete sich ein rassistischer körperlicher Angriff. Das genaue Datum ist dem Berliner Register nicht bekannt.
Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin, Schriftliche Anfrage, Drucksache Nr. 19 / 24 445 -
Rassistischer Angriff in Pankow
01.08.2025 Bezirk: PankowIm Bezirk Pankow ereignete sich ein rassistischer körperlicher Angriff. Das genaue Datum ist dem Berliner Register nicht bekannt.
Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin, Schriftliche Anfrage, Drucksache Nr. 19 / 24 445 -
Rassistischer Angriff in Steglitz-Zehlendorf
01.08.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIn einer Buslinie im Bezirk kam es zu rassistischen Beleidigungen und einem Angriff gegen eine Gruppe von Menschen. Um die Personen zu schützen, wurde dieser Vorfall anonymisiert. Außerdem wurde das Datum verändert.
Quelle: Bürger*innenmeldung über das Vorfallsformular -
Rassistischer Aufkleber in Marzahn-Nord
01.08.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm S-Bahnhof Ahrensfelde in Marzahn-Nord wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt, der die sogenannte "Remigration" forderte.
Quelle: Augenzeug*in -
Rassistischer Aufkleber in Wedding
01.08.2025 Bezirk: MitteIn der Müllerstraße in Wedding wurde ein rassistischer Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rassistische und obdachlosenfeindliche Diskriminierung in Lichtenberg
01.08.2025 Bezirk: LichtenbergIn einer medizinischen Einrichtung in Lichtenberg äußerten sich Angestellte dieser Einrichtung wiederholt auf rassistische und obdachlosenfeindliche Weise über Patient*innen. Das Datum sowie weitere Informationen zum Vorfall wurden zum Schutz der Betroffenen anonymisiert.
Quelle: Lichtenberger Register -
Schmiererei gegen Antifaschist*innen auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde
01.08.2025 Bezirk: LichtenbergAuf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde wurden mehrere gegen Antifaschist*innen gerichtete Schriftzüge mit dem Wortlaut "Antifa umboxen" gemeldet.
Quelle: Lichtenberger Register -
Schmiererei gegen Antifaschist*innen in Friedrichsfelde
01.08.2025 Bezirk: LichtenbergAuf der Robert-Uhrig-Straße war auf einem Stromkasten der Zahlencode "1161" geschmiert. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und steht für "Anti-antifaschistische Aktion".
Quelle: Lichtenberger Register -
Schriftzüge des "III. Weg" und extrem rechter Aufkleber in Johannisthal
01.08.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Johannisthaler Park wurden drei Schriftzüge der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt, darunter "D3.W" und "NRJ".
An der Tramhaltestelle Landfliegerstr. wurde ein Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten entdeckt. Der Aufkleber stammte aus einem neonazistischen Onlinehandel.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Schriftzug gegen Antifaschist*innen in Oberschöneweide
01.08.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Wuhlheide am Eichgestell wurde der Schriftzug "FCK AFA" (Fuck Antifa) entdeckt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Strukturelle, anti-Schwarze Diskriminierung durch Lichtenberger Arbeitgeber
01.08.2025 Bezirk: LichtenbergEs fand Vorfall struktureller, anti-Schwarzer Diskriminierung im Bezirk Lichtenberg statt. Zum Schutz der betroffenen Person wurden keine weiteren Informationen veröffentlicht und das Datum anonymisiert.
Quelle: EOTO / Each One Monitoring -
Wiederholt rassistische Beleidigungen und Angriffe im Wohnhaus
01.08.2025 Bezirk: SpandauIm Ortsteil Falkenhagener Feld wurde eine migrantische Familie mit Kindern von ihrem Nachbarn aus rassistischen Motiven wiederholt beleidigt, ausgegrenzt und angegriffen. Der Nachbar hat die Kinder der Familie mehrfach beleidigt, ihnen verboten den Fahrstuhl zu benutzen (die Familie wohnt im 14. Stock), und diesen mit seinem eigenen Schlüssel abgeschlossen. Die Familie hatte deshalb bereits einmal die Polizei verständigt. Die Familie beobachtete außerdem, wie der Nachbar auf eigene Faust eine Kamera im Eingangsbereich des Hauses installierte. Mehrmals wurden Familienmitglieder von oben bespuckt oder mit Wasser übergossen, als sie nach Hause kamen. Anderen Nachbarn sei dieses Verhalten bekannt, bisher habe allerdings keine*r im Haus etwas dagegen unternommen.
Quelle: Register Spandau -
Antimuslimische rassistische Propaganda in der Reichenberger Straße
31.07.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAuf einem Werbeplakat an der Litfaßsäule Reichenberger Straße / Glogauer Straße wurde eine rassistische Comiczeichnung entdeckt und entfernt. Diese stellte auf stereotype Weise den Kopf eines arabisch wahrgenommenen Mannes als Terroristen dar und wird in Onlinekanälen genutzt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antisemitische Bedrohung in Berlin
31.07.2025 Bezirk: BerlinweitEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall online.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Bilder im Prenzlauer Berg
31.07.2025 Bezirk: PankowAn einem Mülleimer im Mauerpark waren mehrere die Schoa bagatellisierende Bilder angebracht.
Quelle: RIAS -
Antisemitische Diskriminierung in Neukölln
31.07.2025 Bezirk: NeuköllnEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Kreuzberg
31.07.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEine zivilgesellschaftliche Organisation erhielt eine Postkarte mit einer antisemitischen Aufschrift.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Vorfall in Neukölln
31.07.2025 Bezirk: NeuköllnEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Zum Schutz der Betroffenen wurde das Datum geändert.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Schmiererei an einer Hauswand in der Gneisenaustraße
31.07.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn einer Hauswand in der Gneisenaustraße nahe Südstern wurde die Schmiererei "FUCK ISRAEL" angebracht. Dazu wurde ein Schweinskopf gemalt. Der Schweinekopf wird als Entmenschlichung von Jüdinnen und Juden gedeutet.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antisemitische Sticker rund um den Moritzplatz
31.07.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Prinzenstraße und rund um den Moritzplatz wurden im Juli mehrere Sticker entfernt, die einen direkten Vergleich von Auschwitz und Gaza zogen.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antisemitische Zuschrift in Berlin
31.07.2025 Bezirk: BerlinweitNachmeldung: Eine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Zuschrift in Berlin
31.07.2025 Bezirk: BerlinweitNachmeldung: Eine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Aufkleber der Neonazikleinstpartei "Der III. Weg" im Fennpfuhl
31.07.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Elli-Voigt-Straße Ecke Bernhard-Bästlein-Straße wurde ein rassistischer Aufkleber der Neonazikleinstpartei "Der III. Weg" mit der Aufschrift "Kein Asylantenheim in meiner Nachbarschaft!" gefunden und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Aufkleber des "III. Weg" in Johannisthal
31.07.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn einem Verkaufsstand am S-Bahnhof Schöneweide/ Sterndamm wurden zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Hellersdorf-Nord
31.07.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Geschäftsstelle der Partei Die LINKE in der Henny-Porten-Straße wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtete.
Quelle: Augenzeug*in -
Extrem rechter Sticker in Hellersdorf-Süd
31.07.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Carola-Neher-Straße in Hellersdorf-Süd wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
Facebook-Beiträge von "Die Heimat" Reinickendorf im Juli
31.07.2025 Bezirk: ReinickendorfDer Reinickendorfer Kreisverband der Neonazi-Partei "Die Heimat" teilte im Juli mehrere Beiträge auf Facebook. Darunter war ein offener Brief an den Außenminister Wadephul, der vom stellvertretenden Kreisvorsitzenden unterschrieben war. Der Brief trug den Titel "Do not free Maja" und rief den Minister dazu auf, sich nicht für die in Ungarn inhaftierte deutsche Person Maja T. einzusetzen. In dem Beitrag wurde die nicht binäre Person Maja T. als "Trans-Terrorist" bezeichnet und als Mann beschrieben. Außerdem wurde der bei Geburt zugewiesene Name der Person in fetten Buchstaben abgedruckt. Die transfeindliche Falschbezeichnung und die Veröffentlichung des Deadnames wurde hier bewusst und gezielt eingesetzt.
Quelle: Register Reinickendorf -
Hakenkreuz in Friedenau
31.07.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAn einem Hausdurchgang am Grazer Damm wurde ein Hakenkreuz geschmiert. Dieses wurde übermalt.
Quelle: Meldeformular -
Hakenkreuz in Marzahn-Nord
31.07.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Wörlitzer Straße in Marzahn-Nord wurde neben einen Fahrstuhl ein Hakenkreuz reingeritzt.
Quelle: Augenzeug*in -
LGBTIQ*-feindliche Bedrohung in Prenzlauer Berg
31.07.2025 Bezirk: PankowDer Vorfall wird aus Datenschutzgründen nicht veröffentlicht. Das Datum des Eintrags entspricht deswegen nicht exakt dem tatsächlichen Vorfallsdatum. Datum und Vorfall liegen den Berliner Registern und Amaro Foro vor.
Quelle: Meldeformular der Berliner Register -
LGBTIQ*-feindlicher Vorfall in Mitte
31.07.2025 Bezirk: MitteIn Mitte ereignete sich ein queerfeindlicher Vorfall. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
Quelle: L-Support -
Mehrere Sticker gegen politische Gegnerschaft rund um den Franz-Mehring-Platz entfernt
31.07.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Straße der Pariser Kommune und der Rüdersdorfer Straße, bzw. in der Umgebung des Franz-Mehring-Platzes, wurden Ende Juli mehrere rechte Sticker entfernt. In den meisten Fällen wurden damit Sticker von Aufstehen gegen Rassismus überklebt. Es wurden entfernt "Grüne nein danke" und "Keine Liebe für die Antifa", "FCK ANTIFA" von extrem rechten Onlinehandeln aus Leipzig und Hildburghausen.
Quelle: MBR Berlin -
NS-verherrlichende Schmierereien in Steglitz
31.07.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAuf der Göttinger Straße wurden zwei Hakenkreuz-Schmierereien entdeckt. Eines der Hakenkreuze war übermalt worden, ein zweites auf einem Schild an einer Einfahrt war noch zu erkennen.
Quelle: Bürger*innenmeldung per E-Mail -
NS-Verherrlichung in Charlottenburg
31.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAn einer Bushaltestelle am Adenauerplatz hat ein Busfahrer, der wahrscheinlich gerade dabei war seine Schicht anzutreten, seinen Kollegen im Bus mit den Worten "Heil Hitler, Mann" begrüßt.
Quelle: Meldung via Mail -
Rassistische Benachteiligung im Jobgespräch
31.07.2025 Bezirk: BerlinweitEin Berliner Sozialunternehmen wertete in einem Vorstellungsgespräch für eine Stelle ohne erwartete besondere Sprachanforderungen in deutscher Sprache einen Bewerber ab, der seit mehreren Jahren in Deutschland lebte. Obwohl der Bewerber sich selbstständig in gutem Deutsch des B2-Sprachniveaus verständigen konnte, wurde er gefragt, warum sein Deutsch nicht völlig fehlerfrei sei. Schließlich fragten sie ihn, ob er eine*n Partner*in habe und warum in der Beziehung oder mit Freund*innen nicht mehr Deutsch gesprochen werde. Schließlich bot man ihm statt der Stelle ein unbezahltes Praktikum mit dennoch anspruchsvollen Aufgaben an. Darüber hinaus wurde er nach möglichen Sozialleistungen befragt und wie es um seine Bewerbung um eine deutsche Staatsbürgerschaft stehe. Die Fragen bezogen sich abwertend und ohne Bezug zur ausgeschriebenen Stelle auf das persönliche Leben und werteten den Bewerber in seiner Herkunft ab. Diese intimen Fragen in einem Vorstellungsgespräch können daher als rassistisch motiviert bewertet werden.
Quelle: Koordinierung der Berliner Register -
Rassistischer Angriff auf dem Anton-Saefkow-Platz im Fennpfuhl
31.07.2025 Bezirk: LichtenbergAuf dem Anton-Saefkow-Platz im Fennpfuhl wurden zwei Jugendliche (arabisch wahrgenommen) von einer Passantin mit der rassistischen Aussage "Geht zurück in euer Land!" bepöbelt und daraufhin mit einem Regenschirm geschlagen.
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in