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Vorfälle Berlinweit

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Vorfalls-Chronik


Es gibt Vorfälle, die nicht lokal zugeordnet werden können, weil sie an bestimmte Adressat*innen gerichtet sind. Wenn beispielsweise ein Projekt, das Antisemitismus dokumentiert, selbst Ziel von antisemitischen Beleidigungen und Bedrohungen wird, dann findet das unabhängig vom tatsächlichen Sitz des Projekts statt. Zählt man alle Vorfälle, die in einem Jahr bei solch einem Projekt anfallen, in den jeweiligen Bezirk mit hinein, gewinnt man den Eindruck, dass eine Region besonders stark von antisemitischen Vorfällen betroffen ist. Um Vorfälle zu dokumentieren, die innerhalb Berlins stattfinden, die aber nicht lokal wirken, haben wir die Kategorie "Berlinweit" eingeführt. Wir erfassen auch Vorfälle als "Berlinweit", bei denen der genau Ortsteil in Berlin unbekannt ist.

  • Antisemitische Propaganda in Berlin

    03.11.2025 Bezirk: Berlinweit
    Mehrere jüdische und zivilgesellschaftliche Organisationen sowie Adressaten aus Medien und Politik erhielten eine antisemitische und verschwörungsideologische Massenzuschrift.
    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitische Propaganda in Berlin

    02.11.2025 Bezirk: Berlinweit
    Mehrere jüdische und zivilgesellschaftliche Organisationen sowie Adressaten aus Medien und Politik erhielten eine antisemitische und verschwörungsideologische Massenzuschrift.
    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitische Propaganda in Berlin

    02.11.2025 Bezirk: Berlinweit
    Mehrere jüdische und zivilgesellschaftliche Organisationen sowie Adressaten aus Medien und Politik erhielten eine antisemitische und verschwörungsideologische Massenzuschrift.
    Quelle: RIAS Berlin
  • Behindertenfeindliche Diskriminierung beim Arzt

    02.11.2025 Bezirk: Berlinweit
    Eine autistische Person erlebte behindertenfeindliche Diskriminierung beim Arzt. Zum Schutz der Betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht und das Datum anonymisiert.
    Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, chronische Erkrankung
  • Rassistischer Angriff in Berlin

    02.11.2025 Bezirk: Berlinweit

    Am Wochenende des 1. und 2. November 2025 wurde ein 37-jähriger Berliner Comedian auf offener Straße in Berlin angegriffen, wie er auf Instagram berichtete. Zunächst habe der Angreifer gerufen: "Du scheiß Schlitzauge!" Der Betroffene habe versucht auf den Täter beschwichtigend einzureden. Schließlich habe dieser zugeschlagen. Der Betroffene erlitt ein Verletzung am Auge und im Gesicht.

    Quelle: Instagram 04.11.25, Welt Online 04.11.25, B.Z. 04.11.25, rbb24 04.11.25
  • Queerfeindliche Persönlichkeitsrechtsverletzung

    01.11.2025 Bezirk: Berlinweit

    Der Journalist und Chefredakteur eines rechten Onlineportals veröffentlichte im Social-Media-Dienst X einen Beitrag. Sein Vorschaubild zeigte den Queerbeauftragten des Landes Berlin und dazu einen Text zu einem wegen Kinderpornografie verurteilten Mann. Erst beim Klick auf "mehr anzeigen" erfuhr man, dass der verurteilte Mann und der Queerbeauftragte zwei verschiedene Menschen sind. Dies konnte so wirken, dass es sich bei dem straftätigen Mann um den Queerbeauftragten gehandelt hätte, was falsch ist. Der Queerbeauftragte des Landes Berlin erwirkte drei Tage später vor dem Landgericht Frankfurt am Main eine einstweilige Verfügung, die dem Journalisten die Verbreitung des Postings untersagte. Das Landgericht nannte den Vorgang eine "schwere Persönlichkeitsrechtsverletzung" des Queerbeauftragten. Der Journalist veränderte daraufhin den Einleitungstext leicht und beließ das Foto.

    Quelle: queer.de 04.11.25, Frankfurter Rundschau 04.11.2025
  • Antisemitische Propaganda in Berlin

    31.10.2025 Bezirk: Berlinweit
    Mehrere jüdische und zivilgesellschaftliche Organisationen sowie Adressaten aus Medien und Politik erhielten eine antisemitische und verschwörungsideologische Massenzuschrift.
    Quelle: RIAS Berlin
  • Rassistische Diskriminierung in Berlin

    30.10.2025 Bezirk: Berlinweit
    Eine Person berichtet von einer rassistischen Aussage im Arbeitskontext, welche eine eigene kurdische Identität, Kultur und Sprache negiert.
    Quelle: Yekmal e.V.
  • Rassistischer Beitrag eines Berliner AfD-Abgeordneten

    30.10.2025 Bezirk: Berlinweit

    Ein Mitglied des Abgeordnetenhauses aus Reinickendorf verbreitete in den Sozialen Medien einen Wort- und Bildbeitrag von sich und der Berliner AfD-Fraktion, in dem "Deutsche Opfer von Straftaten" ausländischen Tatverdächtigen, insbesondere aus muslimischen Ländern, gegenübergestellt wurden. Der Beitrag kann als rassistisch verstanden werden, da dadurch ein deutsches Opferkollektiv einem bedrohlichen ausländisch-männlichen Täterkollektiv gegenübergestellt wurde. Durch die Übertreibung der Zahlen und die Reduktion von Kriminalität auf Gewaltdelikte wurden Ängste vor Gewalt durch muslimische und afrikanische Migranten geschürt.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Behindertenfeindliche Benachteiligung im Arbeitsverhältnis

    28.10.2025 Bezirk: Berlinweit
    Eine Person erlebte aufgrund von Behindertenfeindlichkeit strukturelle Diskriminierung im Arbeitsverhältnis. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, chronische Erkrankung
  • Behindertenfeindliche Benachteiligung im Arbeitsverhältnis

    27.10.2025 Bezirk: Berlinweit
    Eine Person erlebte aufgrund von Behindertenfeindlichkeit strukturelle Diskriminierung im Arbeitsverhältnis. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, chronische Erkrankung
  • Behindertenfeindliche Diskriminierung in Berlin

    25.10.2025 Bezirk: Berlinweit
    Eine sehbehinderte Person und ihr Begleiter werden behindertenfeindlich gemobbt. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, chronische Erkrankung
  • Antiziganistischer Vorfall in Berlin

    24.10.2025 Bezirk: Berlinweit
    In Berlin wurde zwei jungen Männern ein Ladendiebstahl unterstellt und sie wurden mit einer rassistischen und antiziganistischen Fremdbezeichnung beschimpft. Die herbeigerufene Polizei nahm schließlich die Beleidigungen nicht ernst.
    Quelle: DOSTA / Amaro Foro
  • Antisemitische Bedrohung in Berlin

    22.10.2025 Bezirk: Berlinweit
    Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall online. Weitere Informationen werden zum Schutz der Betroffenen nicht veröffentlicht. Zudem wurde das Vorfallsdatum geändert.
    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitische Bedrohung in Berlin

    21.10.2025 Bezirk: Berlinweit
    Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall online. Weitere Informationen werden zum Schutz der Betroffenen nicht veröffentlicht. Zudem wurde das Vorfallsdatum geändert.
    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitische Bedrohung in Berlin

    21.10.2025 Bezirk: Berlinweit
    Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall online. Weitere Informationen werden zum Schutz der Betroffenen nicht veröffentlicht. Zudem wurde das Vorfallsdatum geändert.
    Quelle: RIAS Berlin
  • Schriftliche Anfrage im Abgeordnetenhaus

    20.10.2025 Bezirk: Berlinweit

    Die AfD-Fraktion im Abgeordnetenhaus stellte einen Antrag zum Verbot der Antifa-Bewegung und ihrer Symbole sowie zu ihrer strafrechtlichen Verfolgung als terroristische Vereinigung. Grundsätzlich sollten allen Organisationen, die ihre Tätigkeit als antifaschistisch beschreiben, öffentliche Förderungen versagt werden. Ferner sollten zivilgesellschaftlichen Einrichtungen, die mit antifaschistischen Gruppierungen kooperieren, öffentliche Mittel entzogen werden. Teile des Antragstexts können so verstanden werden, dass antifaschistische Organisationen mit dem Islamischen Staat verglichen würden. Der Antrag nahm Bezug auf Entwicklungen in den USA, den Niederlanden und Ungarn. Dieser Antrag kann so verstanden werden, dass Vereine und alle Organisationen, die sich für Demokratieförderung und gegen Rechtsextremismus engagieren, pauschal als antidemokratisch und sogar den Terror fördernd delegitimiert und deren Arbeit erschwert werden soll.

    Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin DS 19/2715
  • Antisemitische Bedrohung in Berlin

    19.10.2025 Bezirk: Berlinweit
    Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall online. Weitere Informationen werden zum Schutz der Betroffenen nicht veröffentlicht. Zudem wurde das Vorfallsdatum geändert.
    Quelle: RIAS Berlin
  • Behindertenfeindliche Benachteiligung in Berlin

    17.10.2025 Bezirk: Berlinweit
    Eine Person wird durch ein Amt behindertenfeindlich benachteiligt. Zum Schutz der Betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, chronische Erkrankung
  • Rassistisches Online-Posting

    16.10.2025 Bezirk: Berlinweit

    Auf Facebook verglich eine Frau eine Rattenplage der Stadt mit migrantisierten Berliner*innen.

    Quelle: Koordinierung der Berliner Register
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