Großflächenplakat abgerissen
Am S-Bahnhof Schöneweide wird ein Großflächenplakat der Kampagne „Schöner Weiden ohne Nazis” abgerissen.
Am S-Bahnhof Schöneweide wird ein Großflächenplakat der Kampagne „Schöner Weiden ohne Nazis” abgerissen.
In Johannisthal am Sterndamm und in der Südostallee werden 5 Aufkleber der JN-Berlin entdeckt.
Als Nazis zu ihrem Auftaktort der Kundgebung geführt werden, brechen einige durch die Polizeikette und greifen eine Gegendemonstrantin an. Sie wird dabei geschubst, beleidigt und bedroht. Ebenfalls wird ihr ein mitgebrachtes Schild entwendet und zerstört.
Ein Journalist wird von einem Neonazi während der Demonstration mit einer Fahnenstange geschlagen.
Die NPD-Jungendorganisation, die Jungen Nationaldemokraten (JN) führen eine Demonstration vom S-Bahnhof Schöneweide nach Rudow durch. Es nehmen ca. 150 Neonazis aus dem Bundesgebiet teil. Inhaltlich wird gegen Flüchtlinge gehetzt und die Solidarität für einen Neonazi eingefordert, der in der vergangenen Woche in Kreuzberg zusammengeschlagen worden war.
In der Gehsener Str. werden ca. 5 Aufkleber der JN entdeckt und entfernt.
An einem Straßenschild Firlstraße Ecke Großstraße wurde das „ß“ in „Großstraße“ mit einem selbstgemalten Aufkleber mit der Aufschrift „SS“ überklebt.
Die NPD führt in der Kneipe “Zum Henker” eine Pressekonferenz durch, bei der sich Udo Voigt als Kandidat für die Europawahl vorstellt.
In der Seelenbinder Str. werden ca. 10 Aufkleber der JN entdeckt und entfernt.
Gegen 15.30 Uhr stehen einige junge Leute vor dem Jugendclub Jujo in der Winckelmannstr. als ein Kleintransporter hupt. Als dieser um die Ecke fährt zeigt der Beifahrer den Hitelgruß zu den Jugendlichen.
In der Nacht von Freitag zu Samstag wurden in Köpenick 5 Sprühereien entdeckt: eine am Brandenburgplatz an einer Haltestelle in der Größe von ca. 1 x 2 m mit dem Inhalt "Nein zum Heim", in der Bahnhofstr. in einem Hauseingang in der Größe 1,5 x 1 m mit dem Inhalt "Köpenick bleibt Deutsch" und im Bahnhof Köpenick eins an einem der Pfeiler des nördlichen Ausgangs in der Größe 1 x 1,5 m mit dem Inhalt "Nein zum Heim", zwei im Bereich der Treppe zum Bahnsteig, eins davon mit Inhalt "Nein zum Heim" in der Größe 2 x 2 m, eins mit Inhalt "Köpenick bleibt Deutsch" in der Größe 1 x 1,5 m.
Mitte November wurde an einem Verkehrsschild in der Tabbertstraße ein großes Hakenkreuz gesprüht.
Während der Sitzung der BVV spricht sich ein Verordneter der NPD dagegen aus, dass die Ausstellung „Köpenicker Blutwoche“ durch zusätzliche Mittel des Bezirks beworben werden soll. Er meint während seines Vortrags, dass er sich bei seinen Nachfragen in Ausschüssen zu dieser Thematik, wie das Opfer eines Nazipogroms fühlen würde.
Auf einer Bank am Wuhleweg auf der Höhe Hoppendorfer Str. wird die Aufschrift "Ale Türken raus, Ihre Heimat raus" (Fehler im Orginal), die mit Edding geschrieben wurde entdeckt und entfernt.
In der Winckelmannstr. gegenüber des dortigen Jugendclub hielten sich ca. 7 Jugendliche auf dem Bürgersteig auf. Diese agierten sehr ausgelassen und tranken. Irgendwann setzten sie zu einem bekannten Trinkspruch an und brüllten "Zicke zacke oi oi oi" an dessen Ende der drei maligen Wiederholung setzten sie ein "Sieg Heil!".
In der Mahlsdorfer Str. zwischen Wrongowitzer Steig und Dornröschenstr. wurden 6 Aufkleber der JN entdeckt und entfernt.
Vor dem Eingang zum Kaufland-Supermarkt im Zentrum Schöneweide begrüßt ein ca. 20-jähriger Mann einen anderen mit „Sieg Heil Kamerad!“. Die beiden gehen Richtung S-Bahnhof Schöneweide. Vor dem Haupteingang verabschieden sie sich mit dem Hitlergruß
Am Morgen werden min. ein dutzend Aufkleber der Neonazigruppe "Freie Kräfte Berlin-Neukölln" (FKBN) in der Wilheminenhofstraße in Oberschöneweide entdeckt. Darauf steht neben der Homepage auch der Spruch "In deiner Stadt - Für dein Land".
Auf dem Wagenplatz in der Wuhlheide findet ein Tresen der Jugendgruppe Chili statt, bei dem ein Austausch zu Willkommensinitiativen in den Berlin stattfindet. Während dieser Veranstaltung schleichen acht Personen auf dem Wagenplatz herum, bedrohen Menschen und werden nach kurzer Zeit des Platzes verwiesen
In der Salvador-Allende-Str. wird an einen Supermarkt, der direkt neben einer noch nicht bezogenen Unterkunft für geflüchtete Menschen steht, die Parole „Heute sind wir tolerant – Morgen fremd im eigenen Land“ gesprüht.
An einem Zaun am vorübergehenden Behelfsausgang des Bahnhofs Schöneweide auf der Johannisthaler Seite werden zwei ca. 10x10 cm große Hakenkreuze und vier Mal die „88“ entdeckt. Es wurde Anzeige beim Polizeiabschnitt 65 erstattet.
Am Busbahnhof Schöneweide werden in einem Wartehäuschen zwei antisemitische Schmiereien mit der Parolen „Juden raus“ entdeckt und gleich entfernt.
An einem Kleidercontainer in der Springbornstraße wird ein Hakenkreuz und die antisemitische Parole „Du dreckiger Jude“ entdeckt.
An der Ecke Bahnhofstr./Seelenbinder Str. wurde ein Plaktat entdeckt und entfernt, welches für eine rassistische Demonstration in Hellersdorf warb.
An einer Bushaltestelle und einem Briefkasten in der Neuen Krugallee werden Aufklaber der „Identitären“ entdeckt. An der Bushaltestelle wurde mit Edding „Islam raus“ dazu geschmiert.
Am Durchgang zum Bahnhof Schöneweide werden mit Edding gemalte Hakenkreuze entdeckt.
An der Haltestelle Johannisthal Kirche werden Hakenkreuze entdeckt.
Bei der Essenvergabe der Tafel in der Bahnhofstr. auf dem Gelände einer Kirche wird eine Frau und ihr Kind rassistisch und antiziganistisch beschimpft. Die Täterin konnte nur durch das Eingreifen einer weiteren Anwesenden gestoppt werden. Erst als die Anwesende die Verantwortliche der Kirche, die die ganze Situation stillschweigend beobachtete, auf ihre christlichen Werte ansprach, verwies diese die Täterin, die ihre Beschimpfungen derweil fortstetzte, der Einrichtung. Auf die Situation angesprochen, berichtete die Betroffene, dass dies für sie und ihre Familie der Normalzustand in Köpenick ist.
Am Eingang zur evangelischen Kirchengemeinde Johannisthal auf dem Sterndamm wurde ein dick gezeichnetes Hakenkreuz angemalt.
An der Kreuzung Köpenicker Landstraße/Neue Krugallee werden zwei Hakenkreuze entdeckt.
Im Dammweg in Plänterwald wird ein Aufkleber der NPD entdeckt.
Ein Anwohner Johannisthals, der für Engagement gegen Neonazis im Ortsteil bekannt ist, findet in seinem Briefkasten ein Kondom der NPD mit der Aufschrift „Für Ausländer und ausgewählte Deutsche“.
Im Gebiet Gehsener Str./Hoernle Str./Wuhleweg werden ca. 30 Aufkleber der JN entdeckt und entfernt.
Gegen 22 Uhr wurde eine alternativ aussehende Frau, die sich ebenfalls auf dem Weg zum Konzert befand, in der Laufener Str. aus einem geöffneten Wohnungsfenster bespuckt.
Gegen 20 Uhr wurde eine Gruppe von Gästen des Uffmucken-Konzerts an der Ecke Schnellerstr./Hasselwerderstr. von einem Mann mit den Worten "Ihr scheiß Zecken lasst bloß mein Auto in Ruhe." angesprochen. Die Gruppe ignorierte die Person und setzte ihren Weg weiter fort.
Rund um die Merian-Oberschule in der Hoernlestraße, die als Wahllokal dient, wurden ca. 15 Aufkleber der JN entdeckt und entfernt.
Um das Gemeindezentrum Johannisthal, was als Wahllokal für die Bundestagswahl geöffnet ist, wurden ca. 300 Aufkleber der NPD geklebt, ebenso Wahlplakate der NPD. Der beklebte Bereich ist am Wahltag Sperrzone für Wahlpropaganda. Engagierte Anwohnerinnen und Anwohner entfernten die Propaganda.
Am S-Bahnhof Schöneweide treffen sich am Vormittag zwei unterschiedliche Gruppen von Neonazis. Eine ist ca. 25-Personen stark, die andere 15 bis 20 Personen. In Lichtenberg und in Hellersdorf sind Demonstrationen der rechten Szene geplant. Schöneweide ist Vortreffpunkt.
In der Nähe der Uhlenhorst-Grundschule werden insgesamt 5 Aufkleber rechtsextremer und rechtspopulistischer Parteien entdeckt und entfernt.
Durch die Köpenicker Bahnhofstraße fährt ein PKW in dessen Rückfenster ein Bild von Adolf Hitler zu sehen ist. Ein Busfahrer, der von Passant_innen darum gebeten wurde Anzeige zu erstatten, lehnte dies ab.
Ein bekannter Neonazi schlägt an die Scheibe des Zentrums für Demokratie und zeigt dabei den Mittelfinger, während dort eine Sitzung stattfindet.