Hakenkreuze an einer Gemeinschaftsunterkunft in Niederschöneweide
An der Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete in der Köpenicker Landstraße wurden mehrere Hakenkreuze mit schwarzer Farbe geschmiert.
An der Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete in der Köpenicker Landstraße wurden mehrere Hakenkreuze mit schwarzer Farbe geschmiert.
Am Luisenhain wurden an Mülleimern, Schildern und einer Wippe Aufkleber mit „Berlin bleibt Deutsch“ entdeckt und entfernt.
In der Nähe der Unterkunft für Geflüchtete in der Alfred-Randt Straße fand eine rassistisch motivierte Mahnwache statt. An der Mahnwache nahmen ca. 18 Personen teil.
In der Pohlestraße wurde eine Gedenktafel für die Opfer der Köpenicker Blutwoche unter anderem mit der Aufschrift „Blood and Honour“ beschmiert.
Erneut wurde der Briefkasten des SPD-Abgeordnetenbüros in Köpenick Mitte mit einem NPD-Aufkleber beklebt.
Vor der Unterkunft für Geflüchtete im Allende 2 fand wieder eine rassistisch motivierte Mahnwache statt.
Eine unbekannte männliche Personen verschafft sich kurz vor Büroöffnung des SPD-Abgeordnetenbüros in Köpenick Mitte Zugang ins Haus. Um 13:15 Uhr wird festgestellt, dass der Briefkasten mit zwei NPD-Aufklebern beklebt und das Klingelschild des Abgeordneten mit Edding beschmiert wurde
Vor dem Allende-Center führte die NPD einen Info-Stand durch und verteilte Flugblätter.
In Johannisthal am Sterndamm wird an einem Müllbehälter ein ca. 5cm großes Hakenkreuz sowie ein Schriftzug „NPD“ entdeckt und entfernt.
Im Gebäude A der HTW wurde ein Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
Während der BVV-Sitzung stelle Fritz Liebenow von der NPD mündlich eine lokalpolitische Anfrage und eine rassistisch motivierte Anfrage im Bezug auf Geflüchtete in Arbeitsverhältnissen.
Vor der Unterkunft für Geflüchtete im Allende 2 fand wieder eine rassistisch motivierte Mahnwache statt.
Am Treptower-Park lief ein Mann mit einem HoGeSa (Hooligans gegen Salafisten) Shirt rum. Die HoGeSa sind eine neonazistische Gruppierung von Hooligans und anderen die Anfang des Jahres mit einem großen Aufmarsch auf sich aufmerksam gemacht haben.
In der NPD-Bundeszentrale in der Seelenbinderstraße fand eine Veranstaltung zum sogenannten „Tag der deutschen Zukunft“ (TddZ) statt mit Vortrag, Liedermacher und Grillen. Der TddZ ist ein bundesweit mobilisierter Neonazi-Aufmarsch der Jährlich an verschiedenen Orten stattfindet. An der Veranstaltung in der NPD-Zentrale nahmen ca. 30 Personen teil. Während der Veranstaltung gab es eine noch ungeklärt körperliche Auseinandersetzung zwischen den Neonazis und zwei Angreifern die eindeutig nicht zu den Gegendemonstrant_innen gehörten. Gegen die Veranstaltung protestierten ca. 50 Nazi-Gegner_innen.
Ein etwa 40-Jähriger Mann pöbelt beim SPD-Abgeordnetenbüro in Köpenick Mitte mit den Worten „Scheiß Nazi-Partei Deutschlands“.
Das Abgeordnetenbüro von Tom Schreiber in Köpenick erhielt einen mehrseitigen Brief mit rassistischen, homophoben und antisemitischen Inhalten.
Die NPD verteilt in der Alfred-Randt Straße und Umgebung Flyer.
Ein Mitarbeiter des SPD-Abgeordnetenbüros in Köpenick Mitte wird nach Büroschluss von drei Männern an der Tramhaltestelle abgepasst. Eine der drei Personen, die aufgrund von Kleidung und Tattoos der rechten Szene zugeordnet werden könnten, bedrängt den Mitarbeiter wortlos. Dann ziehen die Männer weiter.
An der Tram-Haltestelle Brückenstraße wurde ein selbstgeschriebener rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
In Oberschöneweide werden 8 Aufkleber der extrem rechten Plattenfirma „PC Records“ entdeckt und entfernt.
In der Tram in Schöneweide machten sich 4 Personen über einen Menschen mit Behinderung lustig und beleidigten ihn. Später darauf angesprochen, reagierten sie abwehrend und relativierend, um sich dann rassistisch "über die noch viel schlimmeren Asylanten" zu äußern.
Zum wiederholten Mal fand eine rassistisch motivierte Mahnwache vor der Container-Unterkunft für Geflüchtete im Salvador-Allende Viertel statt. An der Mahnwache nahmen ca. 20 Personen teil.
Zum wiederholten Mal wurden drei Hakenkreuze und eine NPD-Schmiererei an einem Müllbehälter von Kaisers am Sterndamm entdeckt und entfernt.
Vor der Unterkunft für Geflüchtete im Allende 2 fand wieder eine rassistisch motivierte Mahnwache statt.
In der Grimaustraße in Niederschöneweide wurden vier rassistische Aufklber der NPD endtdeckt und entfernt.
Ein 34- und ein 38-jähriger Mann werden gegen 3.30 Uhr in der Seelenbinderstraße von einem 26-jährigen und einem 29-jährigen Neonazi als Linke angegriffen. Der Angriff fand in der Nähe der NPD-Bundeszentrale statt.
Am S-Bhf. Köpenick pöbelte ein bekannter Neonazi aus Treptow-Köpenick eine Antifaschistin an. Der Neonazi war auf dem Fahrrad und fuhr richtung NPD-Zentrale.
Vor der Unterkunft für Geflüchtete im Allende 2 fand wieder eine rassistisch motivierte Mahnwache statt. Bei der Mahnwache kam es auch zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen den Teilnehmenden der Mahnwache und der Security der Unterkunft.
In der Nacht zum 5. Mai 2015 wurde in Adlershof ein Auto eines türkischen Metzgerei- und Döner Imbiss- Besitzers angezündet. Dem Besitzer wurden am 31. März 2015 schon die Schaufenster seiner Geschäfte eingeworfen. Ähnliche Brandstiftungen zur selben Uhrzeit und in der selben Umgebung fanden in den letzten 12 Monaten schon statt. Damals war ein antifaschistischer Journalist und ein linker Bezirkspolitiker Ziel der Anschläge.
Am Kiezbüro der Piratenpartei in der Brückenstraße wurde ein Aufkleber von PC-Records „Nationaler Sozialismus oder Untergang“ entdeckt und entfernt. Ausserdem wurde an die Scheibe gespuckt.
Am Kaisers am Sterndamm wurden zwei Hakenkreuze an einem Müllbehälter entdeckt und entfernt.
Am S-Bhf. Schöneweide wurden zwei neonazistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Aufkleber waren einmal von der JN und einmal von der NPD.
Nach dem die NPD am 1. Mai mehrere Kundgebungen in Berlin abgehalten hat, veranstaltete einige Neonazis noch eine kleine Aftershow-Party in der NPD-Bundeszentrale in der Seelenbinder Straße.
An der Ecke Wilhelminenhofstraße/Edisonstraße wurde eine Antifaschistin von einem eindeutig erkennbaren Neonazi angerempelt und „Verpiss dich!“ zugezischt. Zehn Meter weiter wurde die Frau aus einem Cafe in der Wilhelminenhofstraße als „Scheiß Zecke“ betitelt.
Während eines Fußballspiels des 1.FC Union gegen FC Ingolstadt im Stadion „Alte Försterei“ in Köpenick wurde von der Polizeiführung das Abnehmen einer Israelischen Flagge angeordnet. Die Fans des FC Ingolstadt wollten mit der Fahne einem Spieler ihrer Mannschaft Solidarität ausdrücken, was die Polizei jedoch als Provokation verstand.
Im Umfeld der „13. Konferenz der Palästinenser in Europa“ (25.04.2015) in der „Arena“ in Treptow kommt es zu mehren antisemitischen Vorfällen. Beim vorbeilaufen der Teilnehmenden der Konferenz an der Gegenkundgebung wurde mehrmals „Kindermörder Israel“ gerufen. Ein bekannter in der Vergangenheit gewalttätig aufgefallener Israel-Hasser palästinensischer Herkunft organisiert unweit der Arena in Eichenstraße / Puschkinallee eine Kundgebung unter dem Motto „Kein Fußbreit den Faschisten! – NATO und Zionisten Blockieren! Solidarität mit der Palästina-Konferenz!“. In seiner Rede relativiert er die Schoa und betreibt eine Täter-Opfer-Umkehr. Er bezichtigt den Zionismus, sechs Millionen ermordete Juden „ auf dem Gewissen“ zuhaben, zu welchen sich „800.000 Palästinenser“ gesellen würden. Er fordert die „Deutschen“ auf sich von der „Schuld“ zu befreien, was eine bekannt sekundär antisemitische Argumentation darstellt. Seine Feindbild-Konstruktion der „Aschkenasim“ (als Gründer des Staates Israels) basieren auf einem völkischen-arabischen Nationalismus. Dies drückt sich auch in seiner Forderung aus „Ausländer raus aus meiner Heimat Palästina!“. Sein Rede ist durchzogen mit antisemitischen Chiffren und Verschwörungstheorien.
In Johannisthal wurden drei Männer rassistisch beleidigt und damit bedroht, dass der Mann der die rassistischen Äußerungen tätigte, seinen Dobermann auf sie loslassen würde.
Wie zuvor schon am 11.04 wurden in Johannisthal, nahe am Kaisers, zwei Hakenkreuze, eine Schmiererei „NPD“ und 12 Aufkleber der JN entdeckt und entfernt.
Rund um die Schnellerstraße wurden 7 Aufkleber von diversen extrem Rechten Organisationen (PC Records, Compakt, NPD, Libertas Info und Recht und Wahrheit) entdeckt und entfernt.
In Baumschulenweg wurden 10 rassistische Sticker, die sich inhaltlich gegen Geflüchtete Menschen richten, entfernt.
An einer Tür am S-Bhf. Adlershof wurde das Wort HASS geschmiert. Die beiden S sind als Sig-Runen gezeichnet.
Rund um die Puschkinallee wurden mehrere Schmierereien entdeckt und entfernt. Unter anderem stand dort „White Power“, „Volksgemeinschaft“, „NS Jetzt“ und „Islamisten bashen“.
Ein SPD Wahlkreisbüro in Baumschulenweg wurde mit Edding beschmiert. Folgendes stand an den Scheiben: "Die NPD ist eine verfassungsmäßige Partei" und "Auch Mitglieder der NPD gehören zu Deutschland".
Wie schon zuvor am 21.3 wurden in Johannisthal in der Nähe von Kaisers drei Hakenkreuze entdeckt, eine Schmiererei mit der Aufschrift „NPD Wählen“, ein Aufkleber des RNF (Frauenorganisation der NPD) und zwei NPD-Aufkleber. Alles wurde entfernt.
An der Bushaltestelle Baumschulstraße/Köpenicker Landstraße wurde “Islam raus” geschmiert. Zusätzlich wurden zwei Aufkleber verklebt. Einer vom Verschwörungstheoretischen „Compact-Magazin“ und einer von einer relativ neuen Neonazi-Bewegung mit dem Namen „III. Weg“.