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Register Treptow-Köpenick

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Vorfalls-Chronik


  • Antimuslimischer Übergriff in Alt-Treptow

    27.01.2018 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Eine 54-jährige Frau und ihre 25-jährige Tochter werden gegen 14.15 Uhr in der Puschkinallee in Alt-Treptow von einer 68-jährigen Frau aus antimuslimischer Motivation beleidigt. Die 68-Jährige versucht, der 25-jährigen Frau das Kopftuch vom Kopf zu reißen.

    Quelle: ReachOut
  • 'Neu rechte' Aussagen der AfD in der BVV

    25.01.2018 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Sitzung der BVV wurde wieder die Wahl der Bürgerdeputierten der AfD thematisiert. Einige der Vorgeschlagenen werden von Anfang an abgelehnt. In einer Rede zur Wahl der von der AfD vorgeschlagenen Bürgerdeputierten für den Integrationsausschuss sprach der Fraktionsvorsitzende der AfD von „naiven Bahnhofskaltscher(n) und Beschäftigte(n) der Asylindustrie“. Beide Worte stammen aus dem rassistischem Vokabular der „Neuen Rechten“ und entsprechen der Provokations-Strategie der AfD. Zudem stellte er diese beiden Beschreibungen in den Gegensatz zu „normale(n) Bürger(n)“, womit behauptet wurde, dass Menschen, die sich für Geflüchtete einsetzen oder in diesem Bereich arbeiten dies nicht sind.Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten. 

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Neonazistische Aufkleber in Wendenschloß

    24.01.2018 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Charlottenstr. wurden zwei Aufkleber entdeckt und entfernt. Beide Aufkleber forderten zu Gewalt gegen politische Gegener*innen auf, einer tat dies sehr deutlich mit der Aufschrift "Antifa aufs Maul!!! nicht labern sondern umhauen - Aktion sauberes Köpenick".

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • NPD-Aufkleber in Niederschöneweide

    22.01.2018 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am S-Bhf. Schöneweide sowie an der Ecke Michael-Brückner-Str./Sterndamm wurden Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Angriff auf Kundgebungsteilnehmer in Köpenick

    20.01.2018 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Gegen eine Veranstaltung in der NPD-Bundeszentrale protestierte das Bündnis Uffmucken auf dem Mandrellaplatz. Bereits bei der Anreise wurden mehrere Antifaschist_innen von einem jungen Neonazi verfolgt. Als dieser sich vor Kundgebungsbeginn zwischen die Antifaschist_innen stellte und begann mit seinem Handy zu filmen, wurde er von mehreren Menschen aufgefordert dies zu unterlassen. Als er nicht reagierte näherte sich ihm ein Mann, den er dann schubste. Die Praxis des Abfilmes ist eine gezielte Einschüchterung von politischen Gegner_innen.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Identitäre Symbolik auf Pullover im Allende-Viertel

    19.01.2018 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Ein junger Mann trug einen Pullover mit der Aufschrift "Defend Europe" und lief den Müggelheimer Str. entlang. Der Spruch "Defend Europe" (Verteidige Europa) wird durch die Identitäre Bewegung im Rahmen ihres propagandiertem "Ethnopluralismus" genutzt und verbreitet. Auch eine ihrer Aktionen fand unter diesem Namen statt. Der Pullover wurde vermutlich in einem extrem rechten Online-Versandhandel gekauft.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Identitäre Symbolik in Baumschulenweg

    19.01.2018 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Nähe der Haltestelle Baumschulenstr./ Köpenicker Landstr. wurden mehrere in gelb gemalte Lambda-Zeichen, wie sie die "Identitäre Bewegung" nutzt, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • NPD-Aufkleber in Niederschöneweide

    17.01.2018 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Köllnische Str. wurden 4 Aufkleber der NPD mit Inhalten, wie "Kein Asylbetrüger ist illegal" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Hitlergruß und Beleidigung in der Brückenstr.

    13.01.2018 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Nacht kam ein Mann auf ein Pärchen in der Brückenstr zu, dabei zeigte er den Hitlergruß. Als er die Beiden erreichte sagte er "Für Deutschland". Als die Beiden ihm verständlich machten, dass sie mit seinem Verhalten nicht einverstanden sind und dann weiter gingen wurden sie von ihm als "Scheiß Zecken" beschmipft.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Angriff durch Neonazi in Johannisthal

    11.01.2018 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Busbahnhof am S-Bahnhof Schöneweide wurde eine Fahrradfahrerin von einem Mann geschupst, sodass diese auf die Straßenbahnbahnschienen fiel. Als die Fahrradfahrerin aufstand, schlug er ihr ins Gesicht und beschimpfte sie als „scheiß linke Zecke“.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Identitäre Symbolik in Baumschulenweg

    09.01.2018 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Nähe der Haltestelle Lakegrund wurde ein in gelb gemaltes Lambda-Zeichen, wie es die "Identitäre Bewegung" nutzt, an einem Trafo-Kasten entdeckt und entfernt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Alltagsdiskriminierung in Oberschöneweide

    08.01.2018 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Kasse eines Supermarktes in Oberschöneweide stellte sich ein Mann einfach vor einen jungen Geflüchteten. Als dieser ihn ansprach, dass dies sein Platz wäre, ignorierte ihn der Mann. Nun sprach ihn ein weiterer Mann vor ihm an, warum er sich vordrängeln würde. Darauf reagierte er äußerst aggressiv in dem er auf ihn zuging und mit den Worten "Was mischt du dich da ein, du Spast?" ansprach. Nach einem Wortgefecht stellte sich der Mann an das Ende der Schlange. Es handelt sich hier um eine typische Alltagsdiskriminierung. Zum einen war das gezielte Vordrängeln bei einem Geflüchteten, der Mann hätte sich auch nach ganz vorne stellen können oder das selbe an der weiteren Kasse mit einem älteren Mann machen können, und das anschließende aktive Ignorieren rassistisch motiviert. Zum zweiten versuchte der Täter den Mann, der Zivilcourage zeigte durch das aggressive Auftreten einzuschüchtern und zusätzlich benutzte er hierfür eine behindertenfeindliche Beleidigung.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Aufkleber der "Identitären Bewegung" in Köpenick

    08.01.2018 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Nachdem die IB (Identitäre Bewegung) am Sonntag einen Info-Stand am S-Bhf- Köpenick abgehalten hat, wurden in den nächsten Tagen ca. 10 Aufkleber der Gruppierung im Umfeld zwischen S-Bhf. Köpenick und Seelenbinderstr. entdeckt und entfernt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Rassistische Äußerungen am Busbahnhof Schöneweide

    08.01.2018 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der City-Toilette am Busbahnhof Schöneweide lag am frühen Morgen ein hilfloser Mann. Anstatt zu helfen schmipfte ein wartender Mann: "Jetzt liegen die Ausländer schon in den Toiletten". Als kurze Zeit später Mitarbeiter des Reinigungsservice dem älteren Mann aus der Toilette halfen, wurde dem Pöbler bewusst, dass er sich wohl geirrt hat und er änderte daraufhin den Tenor: "Ja, für die Ausländer gibts es Heime, für deutsche Obdachlose nicht".

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • NPD-Mitarbeiter tritt aggressiv vor Unterkunft im Allende-Viertel auf

    06.01.2018 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Anhänger der NPD steckten Flyer im Allende Viertel. Im Anschluss ging einer von ihnen zur nahegelegenen Unterkunft für Geflüchtete und fotografierte dort. Als eine Mitarbeiterin dies bemerkte, ging sie auf ihn zu und forderte ihn auf dies zu unterlassen. In der folgenden Auseinandersetzung ging der NPD-Mann so aggressiv auf die Mitarbeiterin zu, dass sich die Sicherheit der Unterkunft einschaltete und anschließend die Polizei gerufen wurde.

    Quelle: Internationaler Bund - Übergangswohnheim
  • NPD-Aufkleber an Imbissen in Köpenick

    04.01.2018 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An den Außenwerbeflächen eines asiatischen und eines türkischen Imbisses in der Bahnhofstr. wurden Aufkleber der NPD Treptow-Köpenick entdeckt und entfernt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Rassistischer Aufkleber in Köpenick

    03.01.2018 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Seelenbinderstr. wurde ein rassistischer Aufkleber der Jungen Alternative Berlin mit der Aufschrift "Köln ist überall. Islamisierung? Wir halten dagegen." entdeckt und entfernt.

    Quelle: Projekt Begegnung
  • Massive Hakenkreuz-Schmierereien in Grünau

    01.01.2018 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Silvesternacht wurden ca. 30 - 40 Hakenkreuze mit einem Durchmesser von ca. 60 cm an fast allen Fenstern des S-Bhf. Grünau entdeckt. Sie wurden sehr zeitnah entfernt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Facebook-Dokumentation Dezember: "AfD Treptow-Köpenick" und „AfD-Fraktion Treptow-Köpenick“

    31.12.2017 Bezirk: Treptow-Köpenick
    Im Dezember blieb die Aktivität der AfD Treptow-Köpenick mit ca. 9 Beiträgen auf dem Niveau des Vormonats, allerdings konnten sie ihre Interaktionen auf ca. 228 verdoppeln. In den Beiträgen wurden hauptsächlich Bundes- und Landesthemen ohne direkten lokalen Bezug behandelt. Die Seite der AfD-Fraktion Treptow-Köpenick wurde im Dezember mit lediglich 3 Beiträgen bespielt und erreichte mit diesen 30 Interaktionen. Am meisten Reichweite erzielte ein Beitrag über die ehemalige Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete im Allende Viertel. Auf Anfrage der AfD erklärte der Bezirksbürgermeister, dass das Gebäude abgerissen würde und dort vermutlich Modulare Bauten zur Unterbringung von Geflüchteten entstehen könnten. Diese Information gab es bereits im Sommer des Jahres, es scheint als wenn die AfD hiermit nur Aufmerksamkeit erregen will. Interessant sind jedoch die Kommentare auf der Seite der AfD Treptow-Köpenick zu diesem Beitrag. Hier suggerierte die AfD, dass 2013 die Bewohner_innen des Altenheims für den Einzug der Geflüchteten ‚rausgeworfen‘ worden seien. Dass das Gebäude bereits zu dieser Zeit stark sanierungsbedürftig war und den Ansprüchen eines Altersheims in keiner Weise gerecht wurde und bereits damals sowohl für die Unterbringung von alten Menschen als auch von Geflüchteten die Betriebserlaubnis bis an die Grenzen ausgereizt wurde, wurde verschwiegen. Damit wird der Sozialneid einiger Menschen nur weiter befeuert und die rassistische These, Geflüchtete würden die Gebäude in denen sie leben müssen zerstören, genährt. Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Facebook-Dokumentation Dezember: "NPD Treptow-Köpenick"

    31.12.2017 Bezirk: Treptow-Köpenick
    Im Dezember ließ die Aktivität der NPD Treptow-Köpenick nach. Sie postete ca. 29 Beiträge und erreichte mit diesen ca. 136 Interaktionen. In ca. 9 Beiträgen gab es lokale Bezüge. Die Hälfte bestand aus Meldungen zu Kriminalität im Bezirk. In einem Beitrag behauptete die NPD Treptow-Köpenick Flyer in der Wendenschloßstr. verteilt zu haben. In einem weiteren Beitrag unterstellt sie das Zentrum für Demokratie und die Initiative „Schule ohne Rassismus“ würden auf Kosten von Schüler_innen mehr Geld bekommen. Hierfür wird ein Artikel des Maulbeerblattes herangezogen in dem völlig willkürlich die Zahlen gegenübergestellt werden. Dabei wird jedoch verschwiegen, dass es sich bei den Kürzungen im Bereich Schule, um Gelder handelt, die seit Jahren nicht abgerufen wurden. Für den fiktiven Nachweis „linker Seilschaften“ wurden an dieser Stelle gerne falsche Informationen genutzt.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Neonazi-Aufkleber im Allende Viertel

    28.12.2017 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Ecke Müggelschlößchenweg/Fliederstr. wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Antifa Untermenschen" eines extrem rechten Medienportal entdeckt und entfernt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Werbung für rechten Blog im Einkaufcenter am Treptower Park

    27.12.2017 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf einem Werbebildschirm im Einkaufscenter am Treptower Park klebte ein selbstgemachter Aufkleber mit dem Wort "VOLKSTRIBUNAL". Es ist davon auszugehen, dass dies Werbung für einen rechten Blog mit vorranig rassistischen und antisemitischen Inhalten war.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Rassistische Freude in Köpenick

    25.12.2017 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Beim Auszug einer Familie in der Gehsener Str. standen mehrere Nachbar_innen auf der Straße und klatschten. Sie vermuteten, dass es sich um eine geflüchtete, syrische Familie handelte.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Extrem rechte Aufkleber am S-Bhf. Wilhelmshagen

    23.12.2017 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf dem Bahnsteig des S-Bhf. Wilhelmshagen wurden 7 extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Es handelte sich um Aufkleben der NPD, Druck 18 sowie mehrere selbst gestaltete.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • NS-Symbolik auf Auto in Köpenick

    23.12.2017 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf dem Müggelheimer Damm fuhr ein Auto mit NS-Sybolik. Auf der Heckscheibe klebte ein großer Aufkleber mit einem Reichsadler und dem typischen Eichenlaubkranz, in dessen Mitte sich statt dem Hakenkreuz ein VW-Zeichen befand.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Straßenzeitungsverkäuferin erhielt Platzverweis in Wilhelmshagen

    22.12.2017 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Seit ca. 7 Jahren verkaufte eine rumänische Frau vor dem Aldi/Edeka in der Fürstenwalder Allee eine Straßenzeitung. Sie war an dieser Stelle ein fester Bestandteil des sozialen Lebens und bei den Anwohner_innen beliebt. Kurz vor Weihnachten erhielt sie dann grundlos durch den neuen Hausmeister einen Platzverweis für das Gelände.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • NS-Relativierung auf dem Bahnhof Köpenick

    21.12.2017 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Zwei Personen unterhielten sich auf dem Bahnsteig des S-Bhf. Köpenick darüber, dass bei offen gezeigten Hakenkreuen die Polizei gerufen werden sollte, da dies eine Straftat darstellt. Daraufhin mischte sich eine ältere Frau in das Gespräch ein und meinte, dass Hakenkreuze und rechtes Gedankengut nur richtig und logisch seien.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Rassistische Aufkleber in Oberschöneweide

    20.12.2017 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Wilhelminenhofstr. wurden 3 Aufkleber der Jungen Alternative mit rassistischem Inhalt, sowie ein Aufkleber der Deutschen Burschenschaft entdeckt und entfernt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • LGBTIQ* feindlicher Angriff in Oberschöneweide

    19.12.2017 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Ein Jugendlicher, der gegen 15.50 Uhr mit seinem Freund in der Tram in der Edisonstraße saß, wurde von zwei Männern und einem Jugendlichem aus LGBTIQ*-feindlicher Motivation verfolgt, an den Haaren gezogen und geschlagen.

    Quelle: ReachOut
  • Weinhachtsfeier in der NPD-Bundeszentrale

    17.12.2017 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der NPD-Bundeszentrale in der Seelenbinderstr. fand die jährliche Weihnachtsfeier der Berliner NPD und JN (Junge Nationaldemokraten) statt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Extrem rechte Aufkleber und rassistische Schmierereien in Köpenick

    15.12.2017 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Seelenbinderstr. wurden ein Aufkleber mit der Aufschrift "Europa für Europäer. Antifa nach Nordkorea." sowie ein weiterer mit der Aufschrift "Kein Volk ist illegal" entdeckt und entfernt. Zudem wurde bei einem Graffiti mit den Worten "bleibt solo #kein Sex mit NAZIS!" das Wort Nazis durchgestrichen und mit "Ausländer" ersetzt.

    Quelle: Projekt Begegnung
  • Rassistische Aufkleber in Oberschöneweide

    07.12.2017 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Deulstraße wurden zwei Aufkleber mit rassistischem Inhalt der Jungen Alternative Berlin (Jugendorganisation der AfD) entdeckt und entfernt. Einer befand sich auf einem Spielplatz an einem Spielgerät.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Facebook-Dokumentation November: "AfD Treptow-Köpenick" und „AfD-Fraktion Treptow-Köpenick“

    01.12.2017 Bezirk: Treptow-Köpenick
    Im November nahm zwar die Aktivität der AfD Treptow-Köpenick mit ca. 9 Beiträgen wieder zu, die Interaktionen blieben mit ca. 112 auf ähnlich niedrigem Niveau wie in den Vormonaten. Drei dieser Beiträge bewarben einen sogenannten „Bürgerdialog“, der eigentlich das Thema Verkehrsinfrastruktur behandeln sollte, jedoch zum Austausch von rassistischen Ressentiments genutzt wurde. Unter einem der Beiträge kommentierte ein User die Gegenproteste mit den Worten: „Wir müssen endlich diese hässlichen Kreaturen aus dem öffentlichen Leben entfernen“. Weitere Beiträge befassten sich hauptsächlich mit Themen des Abgeordnetenhaus. Die Seite der AfD-Fraktion Treptow-Köpenick wurde im November mit 7 Beiträgen bespielt und erreichte damit 48 Interaktionen. Wie auch auf der allgemeinen AfD-Seite behandelte ein großer Teil der Beiträge den „Bürgerdialog“, sowie die Bezirksverordnetenversammlung. In einem Beitrag berichtete die AfD-Fraktion über einen Antrag im Jugendhilfeausschuss mit dem sie die Gelder für politische Jugendarbeit und eine Jugendfreizeiteinrichtung streichen bzw. kürzen will. Begründet wurde dies im Fall des „Projekt Begegnung“ durch einen auf Facebook geteilten Aufruf zu Protesten gegen den „Marsch des Lebens“. Auf dem Marsch treffen sich jährlich christliche Fundamentalist_innen bis hin zu Neonazis, um gegen die sexuelle Selbstbestimmung von Frauen zu protestieren. Auch prominente AfD-Politiker_innen nehmen an dem Marsch teil. Außerdem regte sich die AfD über die Sympathie des Projektes mit dem Verein „Jugend rettet“ auf. Das Jugendprojekt setzt sich für eine humane Asylpolitik ein und hat ein eigenes Schiff zur Seenotrettung im Mittelmeer. Die AfD unterstellt dem Verein, wie viele andere extrem rechte Organisationen, eine Zusammenarbeit mit Schlepper_innen, was jedoch nur ein Mittel der politischen Diffamierung ist und niemals bewiesen werden konnte. Für die Diskreditierung der Jugendfreizeiteinrichtung HDJK griff die AfD auf die Falschbehauptung der nicht eingehaltenen „parteipolitischen Neutralität“ zurück. Hiermit versucht die AfD einen Rechtsverstoß vorzutäuschen und so Einrichtungen einzuschüchtern. Entgegen der Behauptungen der AfD gibt es eine solche Vorgabe nicht. Im Sozialgesetzbuch 8 (SGB VIII) werden die Anforderungen an die Jugendarbeit definiert. Hier heißt es unter anderem, dass Angebote an die Interessen junger Menschen anknüpfen sollen und von diesen mitbestimmt und mitgestaltet werden sollen (§ 11 Abs. 1 SGB VIII), wobei Kritikfähigkeit, Entscheidungsfähigkeit und Eigenverantwortlichkeit gefördert (§ 14 Abs. 2 Nr. 1 SGB VIII) und Benachteiligungen vermieden oder abgebaut werden sollen (§1 Abs. 3 Nr. 1 SGB VIII). Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Facebook-Dokumentation November: "NPD Treptow-Köpenick"

    01.12.2017 Bezirk: Treptow-Köpenick
    Im November steigerte die NPD Treptow-Köpenick nochmals ihre Aktivität und postete ca. 37 Beiträge, mit denen sie jedoch nur ca. 266 Interaktionen erreichte. In ca. 17 Beiträgen gab es lokale Bezüge, die meisten waren jedoch geteilte Inhalte zum Thema Kriminalität. Dabei wurden nur solche Beiträge ausgewählt, in denen die Täter_innen-Beschreibungen auf eine nicht weiße Person deuteten oder die NPD unterstellte in rassistischer Verschwörungstheorie, dass es keine Beschreibung gäbe, um Vertuschung zu begehen. Des weiteren bezogen sich mehrere Beiträge auf den Volkstrauertag, den die NPD und JN mehrfach zum Heldengedenken machten und somit an eine NS-Tradition ankünpften.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Neonazistische Aufkleber am S-Bhf. Adlershof

    30.11.2017 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Bereich des S-Bhf. Adlershof wurden zwei Aufkleber der Freien Nationalisten Köln entdeckt und entfernt, die auf einen angeblichen "Schuldkult" verweisen. Den Ausdruck "Schuldkult" benutzen Neonazis und Rechtspopulisten als politischen Kampfbegriff im Zuge von Geschichtsrevisionismus.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
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