Rassistischer Aufkleber in Oberschöneweide
In der Griechischen Allee wurde ein rassistischer Aufkleber, der die sog. "Remigration" forderte, entdeckt und entfernt.
In der Griechischen Allee wurde ein rassistischer Aufkleber, der die sog. "Remigration" forderte, entdeckt und entfernt.
Auf einem Spielplatz im Landschaftspark Johannisthal in der Nähe der Wrightallee wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Der Aufkleber stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Im Hof an der Färberstr. wurde zweimal der Schriftzug "Antifa töten!" entdeckt sowie zehn Aufkleber mit der Aufschrift "Zecken-Jagdkommando Deutschland" in dessen Mitte sich die Zahl 049 und ein Fadenkreuz befand.
In der Schnellerstr. wurden an einer Baustellenabsperrung zwei Aufkleber gegen Antifaschist*innen und ein Aufkleber der "Patriotischen Aktion" entdeckt und entfernt.
Auf einem Holzschild, das an einem Bauzaun auf dem Platz an der Kreuzung Schnellerstr./ Brückenstr. klemmte, standen die Schriftzüge "FÜR DEUTSCHLAND (Wir haben nur eins)" und "FCK ANTIFA-HUSO'S DRECKIGE ZECKEN OB OST; OB WEST; NIEDER MIT DER ROTEN PEST".
Auf dem Parkplatz eines Supermarktes an der Kreuzung Eisenhutweg/ Straße am Flugplatz wurden fünf Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt. Sie richteten sich gegen queere Menschen und Antifaschist*innen. Zudem wurden zwei Aufkleber mit der Aufschrift "Schwarz weiß rote Jugend", Boxhandschuhen und einem schwarz-weiß-roten Wappen entdeckt und entfernt.
In der Spreestr. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen und queere Menschen, der diese in entmenschlichender Form als "Zecken" bezeichnete, entdeckt und entfernt.
Im Luisenhain wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt, der eine sog. "Talahon-freie Zone" ausrief. Das Wort Talahon ist ein Slang-Ausdruck für arabische, junge Männer und wurde an dieser Stelle abwertend gebraucht. Zudem stammte der Aufkleber aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Am Abend hingen mehrere Jugendliche einer extrem rechten Jugendgruppe ein Transparent gegen Antifaschist*innen am Wiesenufer auf und filmten sich dabei.
An der Tramhaltestelle Krankenhaus Köpenick/ Südseite wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Online-Versandhandels entdeckt. Auf ihm stand "Deutsche Jugend voran!" und es war eine Person mit einer schwarz-rot-goldenen Hasskappe abgebildet.
In der Salvador-Allende-Str. wurde ein transfeindlicher Aufkleber entdeckt und entfernt.
In der Dörpfeldstr. wurden zwei Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Sie stammten aus einem neonazistischen Onlinehandel.
In der Spreestr. wurde ein Aufkleber der "Pariotischen Aktion" entdeckt und entfernt.
Am Elcknerplatz wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der Kampagne "Stolzmonat" entdeckt und entfernt.
An der Haltestelle Bahnhofstr./ Seelenbinderstr. wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der für den "Kampf der Nibelungen" warb. Der "Kampf der Nibelungen" war die größte extrem rechte Kampfsportveranstaltung in Deutschland.
Am Nachmittag beleidigte ein Mann ein Kind und seine Mutter in der S-Bahn am Bahnhof Baumschulenweg erst rassistisch und zeigte dann den Hitlergruß. Die Bahn fuhr nicht los bis ca. 10 Minuten später die Polizei kam und den Mann aus der Bahn holte. Auf Nachfrage erfuhr die Betroffene, dass andere Fahrgäste die Polizei gerufen hatte, weil der Mann bereits zuvor rassistische Parolen durch die Bahn gerufen hatte.
Auf einem Treppengeländer an der Dammbrücke in Alt-Köpenick wurde der rassistische Schriftzug "Deutschland den Deutschen" entdeckt.
Auf der Stubenrauchbrücke wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
An der Kreuzung Straße am Flugplatz/ Arthur-Müller-Str. wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Schwarz weiß rote Jugend" entdeckt und entfernt.
In der Edisonstr. wurden zwei Aufkleber entdeckt und entfernt, die Antifaschist*innen in entmenschlichender Form als "Zecken" bezeichneten.
In der Hasselwerderstr. wurden zwei Aufkleber entdeckt und entfernt, die Antifaschist*innen in entmenschlichender Form als "Zecken" bezeichneten.
An der Haltestelle Karlshorster Str. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen sowie ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der Kampagne "Stolzmonat" entdeckt und entfernt.
In der Nähe der Kreuzung Dörpfeldstr./ Adlergestell schrie ein oberkörperfreier Mann aus einer Wohnung eine Frau aus transfeindlicher Motivation an.
In Oberschöneweide wurden im Gebiet zwischen Spree, Kottmeierstr., Edisonstr. und Zeppelinstr. ca. 170 extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Darunter waren viele Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten sowie Aufkleber in den Farben schwarz-weiß-rot.
In Niederschöneweide rund um die Hasselwerderstr., Schnellerstr., Hainstr., Kupferkamp und Helga-Hahnemann-Str. wurden ca. 130 extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Darunter waren viele Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten sowie Aufkleber in den Farben schwarz-weiß-rot.
In der Hasselwerderstr. wurden vier Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt, die diese in entmenschlichender Form als "Zecken" bezeichneten.
In Oberschöneweide rund um die Wilhelminenhofstr. und Edisonstr. sowie in den angrenzenden Straßen wurden insgesamt ca. 35 Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Darunter war viele Aufkleber auf denen Antifaschist*innen in entmenschlichender Weise als "Zecken" bezeichnet wurden.
Im Müggelschlößchenweg wurde ein Aufkleber der extrem rechten Partei "Die Heimat" entdeckt und entfernt.
In der Straße Am Wiesenrain wurde ein rassistischer Aufkleber, der die sog. "Remigration" forderte, entdeckt und entfernt.
In der Mahlsdorfer Str. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
In der Mentelinstr. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
Im Müggelseedamm und in der Bölschestr. wurde jeweils ein Aufkleber gegen Gegner*innen der extremen Rechten entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Am Abend stand ein Mann an der Tramhaltestelle am S-Bahnhof Schöneweide und rief Schwarzen Menschen Kommentare zu ihrer Hautfarbe hinterher. Auch wenn es sich nicht um explizite Beleidigungen handelte, stellt dieses öffentliche und lautstarke Kommentieren eine Form der Abgrenzung und des Fremdmachen ("Othering") dar.
Ein Mann kam in ein Restaurant in der Bouchéstr. und äußerte sich dort laut frauenfeindlich und gegen Antifaschist*innen. Als die Mitarbeitenden ihn aufforderten zu gehen, bewarf er sie mit einem Stuhl. Als er dann die Räumlichkeiten verließ, drohte er damit wiederzukommen.
Im Stellingdamm wurde an einem Straßenschild ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
Auf dem Hof eines Supermarktes in der Wilhelminenhofstr. wurde an einer Müllcontainerverkleidung der rassistische Schriftzug "WHITE POWER" entdeckt.
Im Müggelheimer Damm wurde ein Aufkleber, der zu Gewalt gegen Antifaschist*innen aufrief, entdeckt und entfernt. Der Aufkleber stammte aus einem neonazistischen Onlinehandel.
An der Kreuzung Schnellerstr./ Hasselwerderstr. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt, der diese in entmenschlichender Form als "Zecken" betitelt.
An der Kreuzung Schnellerstr./ Spreestr. wurde ein Aufkleber der "Patriotischen Aktion" entdeckt und entfernt.
In der Kottmeierstr. sangen am Nachmittag mehrere junge Männer laut "Ausländer raus".
In der Bundeszentrale von "Die Heimat" in der Seelenbinderstr. trafen sich mehrere Personen zu einem sog. "Anwärtertreffen" der "DJV". Diese Treffen werden genutzt, um Jugendliche in die extrem rechte Szene einzubinden.
In der Plönzeile wurden zehn Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Auf einigen Aufklebern werden Antifaschist*innen in entmenschlichender Form als "Zecken" bezeichnet.
In der Müggelheimer Str. wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Online-Versandhandels entdeckt. Auf ihm stand "Deutsche Jugend voran!" und es war eine Person mit einer schwarz-rot-goldenen Hasskappe abgebildet.
In der Erwin-Bock-Str. wurde ein Aufkleber in schwarz-weiß-rot mit der Aufschrift "NS-ZONE" entdeckt.
An einer Grundschule im Bezirk wurde im Mathematikunterricht ein Arbeitsblatt genutzt, in dem das N-Wort als Teil einer Aufgabe verwendet wurde.
Auf dem Schweinchenplatz wurde an einem Schild ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
In der Lindenstr. wurden sechs Aufkleber, die einen extrem rechten Onlinehandel bewarben, entdeckt und entfernt.
In der Gehsener Str. wurden in einem Hausaufgang zwei Hakenkreuze entdeckt.
Auf der Bank an der Haltestelle Baumschulenstr./ Köpenicker Landstr. wurde ein Hakenkreuz und der Schriftzug "NAZI KIEZ" entdeckt und entfernt.
An der Kreuzung Zeppelinstr./ Edisonstr. wurde der Schriftzug "FOTZENKINDERANTIFA" entdeckt.
In der Rathenaustr. wurden vier Aufkleber der "patriotischen Aktion" entdeckt und entfernt.
In der Plönzeile wurden zwei Aufkleber gegen Antifaschist*innen sowie ein Aufkleber der "Patriotischen Aktion" entdeckt und entfernt.
Am S-Bahnhof Baumschulenweg wurde ein NS-verharmlosender Aufkleber entdeckt und entfernt. Er zeigte das Plakat zum Film "Er ist wieder da", welches stilisiert Hitler darstellt und zeigt zusätzlich eine Kufiya. Dieser Vergleich stellt eine Verharmlosung der NS-Verbrechen dar und enthielt zudem eine rassistische Dimension.
In der Straße Am Treptower Park wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt, der eine sog. "Talahon-freie Zone" ausrief. Das Wort Talahon ist ein Slang-Ausdruck für arabische, junge Männer und wurde an dieser Stelle abwertend gebraucht.
In der Müggelheimer Str. und an der Kreuzung Wendenschloßstr. wurde jeweils der Schriftzug "D3W" entdeckt. Es handelt sich um die Abkürzung für den Namen der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg".