Neonazistischer Zahlencode im Allende-Viertel
An der Bushaltestelle Krankenhaus Köpenick/ Besuchereingang in der Salvador-Allende-Str. wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.
An der Bushaltestelle Krankenhaus Köpenick/ Besuchereingang in der Salvador-Allende-Str. wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.
An einem Briefkasten im Baumschulenweg wurden zwei Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richteten, entdeckt und entfernt. Auf einem der Aufkleber wurden diese und in einem zusätzlichen Schriftzug entmenschlichend als "Zecken" bezeichnet. Außerdem richtete sich einer der Aufkleber gegen queere Menschen.
Im Rahmen einer privaten Einmietung kam es in einem Jugendclub in der Seelenbinderstr. zu einer Sachbeschädigung. An einer Wand wurde der Schriftzug "HEIL HITLER" entdeckt. Der Jugendclub war in der Vergangenheit vermehrt Anfeindungen durch die extreme Rechte ausgesetzt.
Am Eingang der Kleinen Schwimmhalle in der Wuhlheide wurde der Schriftzug "FUCK ANTIFA" entdeckt.
An einem Stromkasten in der Mahlsdorfer Str. Nähe Wongrowitzer Steig wurde der Schriftzug "Links/Grün Fotzen" entdeckt.
An der Nachtbushaltestelle wurde ein Mann von einem anderen Mann homofeindlich beleidigt und dann gegen den Kopf geschlagen.
In der Radickestr. wurden fünf rassistische Aufkleber aus einem extrem rechten Onlinehandel entdeckt und entfernt.
In der Bölschestr. wurde an einem Mülleimer der neonazistische Zahlencode "1347" entdeckt und entfernt.
In der Kottmeierstr. wurden zwei Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Die Aufkleber stammten aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
In der Nähe der Bushaltestelle S-Bahnhof Plänterwald wurde ein Aufkleber der "Patriotischen Bewegung Berlin" entdeckt und entfernt.
In der Ernst-Augustin-Str. und am S-Bahnhof Adlershof wurden jeweils ein rassistischer Aufkleber mit der Forderung nach einer sog. "Remigration" entdeckt und entfernt.
In der Radickestr. wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Onlinehandels entdeckt und entfernt.
In einer Grundschule im Ortsteil wurden drei Hakenkreuze an der Wand eines Besprechungsraumes entdeckt und zur Anzeige gebracht.
Auf dem Spielplatz auf der Drachenwiese wurde ein Hakenkreuz entdeckt.
In der Schnellerstr. wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der Kampagne "Stolzmonat" entdeckt und entfernt.
Am Abend wurden drei Personen auf dem Vorplatz des S-Bahnhof Spindlersfeld von einem Mann, u.a. antifeministisch als "Fotze", beleidigt und später bedroht, nachdem sie verschiedene extrem rechte Aufkleber entfernt hatten.
In der Radickestr. wurden ca. 20 rassistische Aufkleber mit der Forderung nach einer sog. "Remigration" entdeckt und entfernt.
An der Rolltreppe des S-Bahnhofs Baumschulenweg wurde ein rassistischer Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Am Sommerbad Wuhlheide wurden mit Schablonen an mindestens fünf Säulen im Eingangsbereich Graffitis gegen Antifaschist*innen angebracht. Zudem wurden mindestens zehn Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
In der Kleingartenanlage "Am Adlergestell" wurde ein Aufkleber des extrem rechten Kampfsportevents "Kampf der Nibelungen" entdeckt und entfernt.
Auf einem Schild zur Rettungsstation oberhalb der Badestelle "Teppich" wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.
An einem Stromkasten im Mayschweg wurde fünfmal der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.
Auf einem Schild am Weg entlang des Müggelsee in der Nähe der Müggelseeperle wurde der Schriftzug "ZECKE VERRECKE!" entdeckt und entfernt.
An einer Werbetafel an der Kreuzung Nalepastr./ Tabbertstr. wurde der Schriftzug "FUCK ANTIFA" entdeckt.
Am Abend stand ein Mann am Nebeneingang des Schöneweidecenter und beleidigte Menschen rassistisch. Darauf angesprochen reagierte er aggressiv und beleidigend.
An der Kreuzung Müggelheimer Str./ Wendenschloßstr. standen drei Personen und sammelten Unterschriften für den Wahlantritt der Partei "Die Heimat".
An einer Ampel an der Straße Am Treptower Park wurde ein NS-relativierender und antisemitischer Aufkleber entdeckt und entfernt, der den Nationalsozialismus mit dem Zionismus gleichsetzte.
Am Nachmittag zeigte ein junger Mann aus einer 15-köpfigen Gruppe heraus auf dem Adlergestell den Hitlergruß. Die alarmierte Polizei nahm seine Personalien auf.
Am Abend fuhren sieben junge Männer mit Fahrrädern durch die Wilhelminenhofstr. und riefen "Deutschland über alles" und "Sieg Heil".
In der Tabbertstr. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Auf einem Aufkleber wurden diese in entmenschlichender Form als "Zecken" bezeichnet. Zudem richtete sich der Aufkleber zusätzlich gegen queere Menschen.
An der Tramhaltestelle Wilhelminenhofstr./ Edisonstr. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
Auf dem Fitnesspark im Volkspark Wuhlheide neben der Skatebahn wurde elfmal der Schriftzug "FCK ANTIFA" entdeckt.
In der Verlängerten Rathenaustr. wurde fünfmal der Schriftzug "FCK ANTIFA" sowie der Schriftzug "FUCK YOU LINKSFASCHISTEN" entdeckt.
In der Kottmeierstr. wurde ein rassistischer Aufkleber gegen Geflüchtete aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18" entdeckt und entfernt.
Am Eingang der Hermann-Scheer-Schule wurde über mehrere Meter der Schriftzug "FUCK ANTIFA Fotzen" entdeckt.
In der Ostendstr. wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Deutsches Reichsgebiet" mit den Farben Schwarz-Weiß-Rot sowie einem stilisierten Reichsadler entdeckt und entfernt. Der Aufkleber stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Am Fahrplan der Bushaltestelle Johannisthal Kirche wurde ein Hakenkreuz entdeckt.
In der Erich-Lodemann-Str. wurde ein Aufkleber der "Identitären Bewegung" mit der rassistischen Forderung nach einer "Remigration" entdeckt und entfernt.
Am S-Bahnhof Friedrichshagen wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Er stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Auf einem Mülleimer auf dem Arndtplatz wurde der Schriftzug "AUSLÄNDER RAUS! ISLAM = TERROR" entdeckt und entfernt.
In der Bundeszentrale der Partei "Die Heimat" fand am Abend ein extrem rechtes Konzert mit ca. 20 Besuchenden statt. Dagegen protestierten Antifaschist*innen auf dem Mandrellaplatz.
Ein Besucher eines extrem rechten Konzerts in der Bundeszentrale von "Die Heimat" zeigte bei der Anreise in der Seelenbinderstr. den sogenannten Kühnen-Gruß. Es handelt sich dabei um eine verbotene Abwandlung des Hitlergruß.
Ein bekannter Neonazi filmte eine antifaschistische Kundgebung gegen ein Konzert in der Bundeszentrale der Partei "Die Heimat" auf dem Mandrellaplatz ab und stellte seinen Stream auf der Plattform "Youtube" in seinem Kanal online. Bereits in der Vergangenheit stellte der Neonazi Listen über politische Gegner*innen ins Netz. Neben ihm begleiteten noch zwei weitere Streamerinnen die Kundgebung.
In der Ottomar-Geschke-Str. wurde ein rassistischer Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Am Mittag verteilte die extrem rechte Partei "Die Heimat" am Allendecenter Informationsmaterial und Blumen.
Am Mandrellaplatz verteilte die extrem rechte Partei "Die Heimat" Infomaterial und Blumen.
Zum Tag der Befreiung machten Reichsbürger*innen eine Veranstaltung am sowjetischen Ehrenmal.
An einer Ampel an der Kreuzung Brückenstr./ Schnellerstr. wurde ein extrem rechter Aufkleber mit der Aufschrift "Patriotische Aktion" entdeckt.
An der Kreuzung Vereinsstr./ Johannes-Werner-Str. wurde ein anti-muslimischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
Am Abend führte die Partei "Die Linke" am Allendecenter einen Informationsstand mit einem Lastenfahrrad durch. Dabei wurden sie mit einem Bengalischen Feuer beworfen. Es wurde niemand verletzt.
An der Tramhaltestelle S-Bahnhof Friedrichshagen in der Schöneicher Str. wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift „Pädophilen die Fresse polieren Division H.K.O.“ entfernt. Die Abkürzung "H.K.O." steht für „Head Kicks Only“ und ist einer extrem rechten Jugendgruppe aus Berlin zuzuordnen, welche vorgibt, zum Schutz von Kindern mit Gewalt gegen Pädophile vorzugehen. Pädophilie wird von der extremen Rechten aus strategischen und ideologischen Gründen instrumentalisiert.
Auf einer Mülltonne an der Uferpromenade des Treptower Parks wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.
An einem Stromkasten an der Kreuzung Mayschweg/ Brassepfad wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.
An einer Laterne in der Köpenzeile wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.
Auf einem Poller an der Kreuzung Köpenzeile/ Flansweg wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.
In der Kottmeierstr. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Er stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
An der Kreuzung Krüllstr./ Kiefholzstr. verklebt ein Mann rechte Aufkleber. Als einer Person dies auffiel, folgte sie ihm, entfernte die Aufkleber und sprach ihn an. Nach einem kurzen Wortgefecht ging der Mann ganz nah an die Person heran und fragte: "Willst du, dass ich dich absteche?" In dem Moment hielt eine Frau mit ihrem Auto und bot der Person Hilfe an. Der Mann verschwand daraufhin.
Am Abend stieg eine Gruppe Menschen, die sich auf Englisch unterhielt und als links und queer erkennbar waren, am S-Bahnhof Treptower Park in die S-Bahn. Dabei wurde eine Person von einem Mann hart auf den Hinterkopf geschlagen. Als der Mann in der Bahn damit konfrontiert wurde, reagierte er erst mit körperlicher Einschüchterung und stieg dann später aus.