Hakenkreuz in der Köpenicker Dammvorstadt
In einen Schaukasten am S-Bhf. Köpenick wurde ein Hakenkreuz geritzt.
In einen Schaukasten am S-Bhf. Köpenick wurde ein Hakenkreuz geritzt.
An einer Schallschutzmauer am S-Bhf. Friedrichshagen wurde ein Hakenkreuz, eine homofeindliche Parole sowie eine "88" entdeckt.
An der Ecke Mahlsdorfer Str./ Gehsener Str. wurde zwei Mal eine Parole gegen politische Gegner*innen entdeckt und entfernt. Sie diffamierten 'Linke' als 'Stasi' und 'Nazis'.
Es kam zu einem rassischen Vorfall in einer Schule im Bezirk. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Es kam zu einem rassischen Vorfall in einer Schule im Bezirk. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
In der Mahlsdorfer Str. wurden 3 u.a. rassistische Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei III. Weg entdeckt und entfernt.
In einem Kiosk in der Bahnhofstr. wurde ein Flyer entdeckt und entfernt, der für einen verschwörungsideologischen Autokorso in Charlottenburg-Wilmersdorf warb.
Es fand eine rassistische strukturelle Diskriminierung im Bereich Wohnen/Vermietung statt.
Zum Schutz der Betroffenen wurde der Vorfall anonymisiert.
Am Imbisswagen 'Habiba', der bereits in der Vergangenheit mehrfach angegriffen wurde, klebte ein rassistischer Aufkleber, der sich gegen Geflüchtete wendete.
Bei einem Spiel des 1. FC Union gegen Leverkusen wurde ein Spieler der Gastmannschaft rassistisch beleidigt. Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes wird den Vorfall untersuchen, nachdem es dazu unterschiedliche Äußerungen gab.
Per Twitter suchte eine Person Nachmieter*innen für eine Wohnung in der Grünbergallee. In dem Tweet stand: "Leider möchte die Hausverwaltung keine arabische Familie, da bereits eine im Aufgang wohnt und nur eine pro Aufgang sein darf." Durch die Presse darauf angesprochen, distanzierte sich die Hausverwaltung und verwies auf das AGG (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz). Allerdings bietet dieses, Vermieter*innen verschiedene Schlupflöcher, welche regelmäßig eine rassistische Benachteiligung von Interessent*innen ermöglicht.
Es fand eine rassistische strukturelle Diskriminierung im Bereich Wohnen/Vermietung statt.
Zum Schutz der Betroffenen wurde der Vorfall anonymisiert.
An der Ecke Hoernle Str./ Kaulsdorfer Str. wurden ein Aufkleber der NPD, sowie ein rassistischer Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
An einer Bushaltestelle Dammweg/ Neue Krugallee wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der für ein extrem rechtes Magazin aus der Schweiz warb. Auf dem Aufkleber war die Titelseite des Magazins abgebildet. In der entsprechenden Ausgabe gibt es sowohl NS-relativierende Inhalte als auch solche, die dem Mythos der sog. Reichsbürger entsprechen.
Auf dem Marktplatz wurde ein Graffiti "Fuck Antifa, Zecken raus" entdeckt. In der Dörpfeldstr. wurden zwei antisemitische Aufkleber entdeckt und entfernt.
Am S-Bhf. Plänterwald wurden drei Aufkleber entdeckt und entfernt, die für ein extrem rechtes Magazin aus der Schweiz warben. Auf den Aufkleber war die Titelseite des Magazins abgebildet. In der entsprechenden Ausgabe gibt es sowohl NS-relativierende Inhalte als auch solche, die dem Mythos der sog. Reichsbürger entsprechen.
Im Gebiet zwischen Landschaftspark, Gerhard-Sedlmar-Straße und Wagner-Régeny-Allee wurden fünf Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei III. Weg entdeckt und entfernt. Die Aufkleber hatten u.a. antisemitische und homofeindliche Inhalte.
Am Mittag beleidigte ein Autofahrer während einer Ansprache durch das Ordnungsamt am Groß-Berliner Damm zwei Passanten rassistisch.
Eine Frau bemerkte am Abend wie ein Mann in der Fennstraße den Außenspiegel eines geparkten Autos beschädigte und sprach diesen daraufhin an. Der Mann beleidigte die Frau und rief anschließend rechte Parolen. Die alarmierte Polizei konnte den Täter aufspüren.
Am Treptower Park wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der sich gegen Geflüchtete richtete und im Hintergrund sowohl die Reichsfarben als auch eine Schwarze Sonne enthielt.
An der Bundesstraße 96a in der Nähe des S-Bhf. Schöneweide wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der Antifaschist*innen als "Untermenschen" bezeichnet.
An der Bushaltestelle Heidelberger Str./ Lohmühlenstr. wurde ein rassistischer Aufkleber der JN (Jugendorganisation der NPD) entdeckt und entfernt.
An der Ecke Groß-Berliner Damm/ Igo-Etrich-Str. wurden 5 teils rassistische Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei III. Weg entdeckt und entfernt.
Am S-Bhf. Schöneweide wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei III. Weg entdeckt und entfernt.
In der Kaulsdorfer Str. in der Nähe der Bahrendorfer Str. wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei III. Weg entdeckt und entfernt.
In der Bölschestr. zwischen Bhf. Friedrichshagen und Marktplatz wurden ca. 20 Hakenkreuze entdeckt und entfernt.
Rund um die Dörpfeldstr. wurden erneut ca. acht anti-muslimische Aufkleber entdeckt und entfernt. Zudem wurden drei Graffitis gegen Antifaschist*innen entdeckt. An der Ecke Pfingstberggasse/ Genossenschaftsstr. wurden zwei weitere Graffitis entdeckt. Eins richtete sich gegen Antifaschist*innen, das andere hatte einen rassistischen Inhalt.
An der Ecke Grünauer Str./ Am Falkenberg wurden vier Hakenkreuze an ein Verkehrsschild gemalt. Zudem wurden vier Aufkleber mit NS-Bezügen entdeckt und entfernt.
Im Bereich des S-Bhf. Friedrichshagen (Bahnsteig, Füßgängertunnel, Bäume, Bäcker) wurden insgesamt ca. 20 - 25 Hakenkreuze gemalt.
Entlang des Müggelheimer Damm, Alt-Müggelheim und der Gosener Landstraße wurden 11 teils rassistische Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei III. Weg entdeckt und entfernt. Zudem wurde ein Stromkasten entdeckt, der komplett mit dem Logo der neonazistischen Partei besprüht wurde.
An die Tür eines Supermarktes an der Ecke Treptower Str./ Kiefholzstr. wurde "Tötet Antifa" gesprüht. Seit dem Sommer kommt es in dieser Ecke immer wieder zu entsprechenden Drohungen.
An der Bushaltestelle Hoernlestr. wurde eine Parole gegen politische Gegner*innen entdeckt und entfernt. Sie diffamierten 'Linke' als 'Stasi' und 'Nazis'.
An eine Wand an der Ecke Stienitzseestr./ Hackenbergstr. wurde die rassistische Parole "A'HOF BLEIBT DEUTSCH" gesprüht.
In Alt-Treptow in der Jordanstr. wurde ein großes Graffiti entdeckt, was für die extrem rechte Verschwörungserzählung "QAnon" warb.
Rund um die Dörpfeldstr. wurden ca. 15 Aufkleber mit teils rassistischen Inhalten entdeckt und entfernt, auf einigen wurde bspw. das Verbot von Halal-Fleisch gefordert.
In der Straße Am Flutgraben wurde ein Aufkleber, der für das extrem rechte Magazin Compact warb, entdeckt und entfernt.
Nachdem der ehemalige stellvertretende Amtsarzt rassistische Äußerungen und die Ablehnung seiner Bewerbung öffentlich gemacht hatte, wurde ihm zum 17. Dezember gekündigt. Dabei warf ihm der verantwortliche Stadtrat Arbeitsverweigerung vor und behauptete der Betroffene hätte "seine Herkunft, seine Hautfarbe und seine sexuelle Identität instrumentalisiert und gezielt als Mittel eingesetzt, um damit einen persönlichen Vorteil zu erzielen", zudem bezeichnete er die Veröffentlichung seiner Aussagen als "öffentliche Rufmordkampagne".
Bei einer anarchistischen Kundgebung an der belarussischen Botschaft tauchte ein ehemaliges Mitglied der NPD auf und machte Bilder von den anwesenden Teilnehmer*innen. Das ehemalige NPD-Mitglied ist dafür bekannt, diese auf einem Blog zu veröffentlichen. Dieses Verhalten ist Teil der Anti-Antifa-Methoden von Neonazis und eine Bedrohung der anwesenden Demonstrant*innen. Die Polizei nahm seine Personalien auf und verwies ihn des Platzes.
Am Nachmittag wurde ein Mann von drei Männern im Treptower Park erst rassistisch beleidigt und dann angegriffen. Dem Betroffenem wurde dabei mit einem Schlagring ins Gesicht geschlagen.
Am Nachmittag taucht ein aggressiver, betrunkener Mann am Zentrum für Demokratie auf. Er stellte sein Fahrrad direkt gegen die Fensterfront und zeigte auf die Mitarbeiter*innen im Raum. Als diese die Tür öffnen, wollte er zuerst nur mit dem Mann reden. Er fragte, ob sie zu einer Partei gehören und noch Mitglieder wollen. Das wurde verneint und die Tür wieder geschlossen. Erneut zeigte der Mann auf die anwesenden Mitarbeiter*innen. Als diese wieder die Tür öffneten, versuchte der Mann gewaltsam mit seinem Fahrrad durch die Tür zu kommen, was abgewehrt werden konnte. Er rief daraufhin, dass er vom Finanzamt käme und wissen wolle, wo die Gelder herkommen. Die Mitarbeiter*innen schließen die Rollläden.
An einem Mülleimer am S-Bhf. Schöneweide wurde ein Hakenkreuz entdeckt.
In der Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick wurde ein Antrag „Kopftuchverbot bis einschließlich Klasse 6“ eingebracht. In der Begründung wurde das Kopftuch pauschal (also nicht nur im Bezug auf Mädchen unter 12 – 13 Jahre) als „oftmals ein Ausdruck von Zwang und Unterdrückung“ dargestellt und nicht als bewusste Entscheidung für ein religiöses Symbol, was an anti-muslimische Rassismen anknüpft. Zudem wurde in der Begründung insbesondere darauf hingewiesen,dass „hunderttausende junge Männer aus islamischen Ländern in unser Land geströmt sind und ihre archaischen Verhaltensweisen gegenüber Frauen importiert haben“. Diese Darstellung bedient ebenfalls anti-muslimische Rassismen und unterstützt eine rassistische Darstellung der Aufnahme von geflüchteten Menschen.
An der Tramhaltestelle Bahnhofstr./ Lindenstr. wurde ein Aufkleber eines neonazistischen Versandhandels entdeckt und entfernt.
An der Ecke Normannenstr./ Cimbernstr. wurden zwei Hakenkreuze auf der Rückseite eines Straßenschilds entdeckt. An der Ecke Salierstr./ Germanenstr. wurde ein Hakenkreuz auf dem Pfahl eines Straßenschilds entdeckt.
In der Wendenschloßstr. und der Salvador-Allende-Str. wurden insgesamt vier rassistische Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei III. Weg entdeckt und entfernt.
An einem Stand auf einem Weihnachtsmarkt am Elcknerplatz wurden mehrere Schilder mit Reichskriegsflaggen und Eisernen Kreuzen, teils mit Aufschriften wie "Deutsches Schutzgebiet" und "Deutsches Reichsgebiet - Betreten verboten" zum Verkauf angeboten. Bereits im letzten Jahr wurde dieses Sortiment an der selben Stelle angeboten.
In den Briefkästen im Allende-Viertel 1 wurden rassistische Flyer der neonazistischen Kleinstpartei III. Weg entdeckt. Zudem wurden ca. 10 rassistische Aufkleber, u.a. die der Partei, im Kiez, bspw. an der Baustelle der neuen Unterkunft für geflüchtete Menschen, entdeckt und entfernt.
Auf dem Marktplatz Adlershof führte die NPD einen Wahlkampfstand durch. Sie sammelte Unterschriften für die Berlin-Wahl 2021. Anwesend war auch der Europa-Abgeordnete der NPD.