Rassistischer Aufkleber in Niederschöneweide
In der Oberspreestr. wurde ein rassistischer Aufkleber gegen geflüchtete Menschen entdeckt und entfernt.
In der Oberspreestr. wurde ein rassistischer Aufkleber gegen geflüchtete Menschen entdeckt und entfernt.
In der Straße Zur Nachtheide wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Auf dem Aufkleber wurden Antifaschist*innen mit den Faschist*innen im Jahr 1933 gleichgesetzt.
Der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" verteilte am Königsplatz in Oberschöneweide Flyer und Zeitungen. Es wurde unter anderem die Ausgabe des Blauen Boten "Berlin. Stark. Machen" verteilt.
In dieser Ausgabe werden neben anderen Themen deutsche „Messertatverdächtige“ in Berlin thematisiert. Es wird suggeriert, dass Vornamen von Tatverdächtigen im Zusammenhang mit Messertaten häufig „Mohammed“ und „Ali“ seien. Diese werden zudem als „neue Deutsche“ bezeichnet, welche in Zeiten von angeblichen „Rekordeinbürgerungen“ deutsche Staatsbürger*innen geworden seien.
Die Behauptung, Tatverdächtige im Zusammenhang mit Messerdelikten trügen hauptsächlich muslimisch/arabisch konnotierte Namen, kann als rassistisch gewertet werden, da sie ein pauschales Vorurteil gegenüber dieser Personengruppe aufgreift und verbreitet. Die Verbindung der Vornamen „Mohammed“ und „Ali“ mit „neuen Deutschen“ kann ebenfalls als rassistisch interpretiert werden, weil die Namen hier als Marker für eine vermeintlich migrantische bzw. muslimische Herkunft verwendet werden und dadurch zwischen „eigentlichen“ Deutschen und „neuen Deutschen“ unterschieden wird. Dadurch entsteht ein Othering, bei dem Menschen aufgrund eines als nicht-deutsch gelesenen Namens als anders bzw. weniger selbstverständlich zugehörig zu Deutschland dargestellt werden.
Zusätzlich wurden Sticker mit der Aufschrift "Remigration" verteilt. Der verwendete Begriff „Remigration“ wird auf dem Sticker als neutral dargestellt. Seit mindestens 2016 nutzen allerdings extrem rechte Akteure den Ausdruck als Kampfbegriff in politischen Kampagnen. Darin beschreibt Remigration euphemistisch die Vertreibung eines großen Teils der deutschen Bevölkerung anhand rassistischer Kriterien. Versuche, den Begriff positiv umzudeuten, führen zu einer Normalisierung extrem rechter Konzept
Der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" verteilte an der Ecke Püttbergeweg, Springeberger Weg Flyer und Zeitungen. Es wurde unter anderem die Ausgabe des Blauen Boten Bezirksverbands in Wahlausgabe 2026 verteilt.
In dieser Ausgabe wurde u. a. Migration thematisiert und eine „Remigration“ gefordert. So wurde beispielweise behauptet, die „unkontrollierte Massenzuwanderung“ hätte sich besonders negativ auf das Sozialsystem, die Sicherheit und Ordnung sowie den Wohnungsmarkt ausgewirkt.
Die Aussagen können als rassistisch eingeordnet werden, da Migration und Zuwanderung pauschal als schädlich für die Gesellschaft dargestellt und mit negativen Folgen für soziale Sicherheit, Ordnung und Wohnraum verknüpft werden.
An der Bushaltestelle Baumschulenstr./ Köpenicker Landstr. wurde der anti-Schwarze Schriftzug "N***" entdeckt.
In der Hoernlestr. wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
An einer Baustellenabsperrung an der Kreuzung Kaulsdorfer Str./ Mahlsdorfer Str. wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.
An der Bushaltestelle Baumschulenstr./ Köpenicker Landstr. wurde ein rassistischer Aufkleber, der den Verschwörungsmythos vom "Großen Austausch" enthielt und zusätzlich die Reichsfarben enthielt, entdeckt und entfernt.
Am Beginn des Katzengrabensteigs wurde auf dem Geländer der Schriftzug "NRJ" entdeckt.
Die extrem rechte Gruppierung "Berliner Patrioten" war am Treptower Hafen unterwegs, um Müll zu sammeln. Dabei drehten sie ein Propagandavideo und zeigten ihre Fahne.
Auf der Tür einer Toilette im Tautcenter wurden drei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
An der Haltestelle Nalepastr./ Helmholtzstr. wurde der Schriftzug "WHITE LIFES MATTER!" entdeckt und entfernt. „White Lives Matter“ ist eine extrem rechte rassistische Gegenparole zur antirassistischen Black-Lives-Matter-Bewegung.
In der Otto-Krüger-Zeile wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen und queere Menschen in den Reichsfarben entdeckt und entfernt.
An der Kreuzung Kottmeierstr./ Rathenaustr. wurde ein Aufkleber der queerfeindlichen Kampagne "Stolzmonat" entdeckt und entfernt.
An einem Mast an der Kreuzung Dammweg/ Kiefholzstr. wurde ein Hakenkreuz entdeckt und entfernt.
Der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" verteilte am S-Bahnhof Adlershof Flyer, Zeitungen und anderes Werbematerial. Unter anderem wurden Sticker mit der Forderung nach "Remigration" und der Aufschrift "Schwarz Rot Gold ist bunt genug" verteilt. Der Slogan kann queerfeindlich und rassistisch verstanden werden.
Der verwendete Begriff „Remigration“ wird auf dem Sticker als neutral dargestellt. Seit mindestens 2016 nutzen allerdings extrem rechte Akteure den Ausdruck als Kampfbegriff in politischen Kampagnen. Darin beschreibt Remigration euphemistisch die Vertreibung eines großen Teils der deutschen Bevölkerung anhand rassistischer Kriterien. Versuche, den Begriff positiv umzudeuten, führen zu einer Normalisierung extrem rechter Konzepte.
An der Kreuzung Salvador-Allende-Str./ Pablo-Neruda-Str. wurden drei Wahlhelfende beim Anbringen von Plakaten der Partei Die Linke angegriffen. Zunächst wurden sie von einem Mann beobachtet, der dann begann zu telefonieren. Kurze Zeit später erschien ein weiterer Mann, die beiden kannten sich, und ging sofort lautstark pöbelnd auf die Wahlhelfenden zu und beschimpfte diese u.a. als "Volksverräter". Schließlich schubste er einen Wahlhelfer so stark, dass dieser gegen ein geparktes Auto prallte. Nachdem die Polizei gerufen wurde, flüchteten die Männer.
An der Kreuzung Ekkehardstr./ Ludwig-Klapp-Str. wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber richtete sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten sowie queere Menschen.
In der Wuhlheide in der Nähe der Skatebahn wurde ein anti-Schwarzer Aufkleber entdeckt und entfernt.
In der Obrikatstr. wurde auf einem Geländer ein Aufkleber mit der Aufschrift "Patriotische Aktion" entdeckt und entfernt.
In der Straße Freiheit wurde ein rassistischer Aufkleber, auf dem die sog. "Remigration" gefordert wurde, entdeckt und entfernt.
In der Fennstr. wurde an einem Fallrohr ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
An der Kreuzung Amtsstr. / Müggelheimer Str. wurde an einem Bauwagen ein Schriftzug gegen Antifaschist*innen entdeckt.
Am Abend fuhr ein Mann mit einem Fahrrad an einem Restaurant in der Karl-Kunger-Straße vorbei und rief dabei zweimal: "Heil Hitler". Das Restaurant positioniert sich eindeutig antifaschistisch und antirassistisch im Kiez.
In der Wagner-Régeny-Allee wurde ein antimuslimischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
Am Abend wurde eine Presseperson von einem Mann angegriffen, der von einem Rechtsrockkonzert in der Bundeszentrale der Partei "Die Heimat" in der Seelenbinderstr. kam. Der Neonazi schlug auf die Kamera und rief eine NS-Parole.
Ein Gast eines Rechtsrockkonzertes in der Bundeszentrale der Partei „Die Heimat“ zeigte am Nachmittag nach dem Verlassen des Konzertes auf dem Mandrellaplatz den Hitlergruß.
Ein Gast eines Rechtsrockkonzertes in der Bundeszentrale der Partei „Die Heimat“ zeigte am Abend nach dem Verlassen des Konzertes beim Überqueren der Seelenbinderstr. den Hitlergruß.
Ein Gast eines Rechtsrockkonzertes in der Bundeszentrale der Partei „Die Heimat“ zeigte am Nachmittag beim Verlassen des Konzertes an der Ampel des Mandrellaplatzes den Hitlergruß.
Ein Gast eines Rechtsrockkonzertes in der Bundeszentrale der Partei „Die Heimat“ in der Seelenbinderstr. zeigte beim Ankommen den Ordnern vor dem Tor den Hitlergruß.
Auf der Fähre zwischen Kruggasse und Neu Helgoland zeigte ein Gast der Fähre den Hitlergruß in Richtung der Gäste der Müggelseefischerei.
Der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) veranstaltete am S-Bahnhof Grünau am Eingang Richterstraße einen Infostand. Dort wurde die "AfD"-Zeitung "Blauer Bote" in der Ausgabe "Sommer 2026" verteilt.
In der Zeitung werden Migrant*innen mit Sicherheitsmängeln in Berlin in Zusammenhang gebracht. „Unkontrollierte Masseneinwanderung“ wird als Ursache für die Wohnungsknappheit benannt. In einem Artikel wird behauptet, dass es beim Umgang mit und der Verfolgung von Sexualstraftaten einen „Kulturbonus für Migranten“ gäbe, die aufgrund ihrer „Kultur“ und aus „Angst vor Marginalisierung“ nicht ausreichend bestraft werden. In einem anderen Artikel der Zeitung wird der Gebrauch von Schusswaffen hauptsächlich „nichtdeutschen Tatverdächtigen“ unterstellt.
Durch diese Darstellungen werden Kriminalität, sexualisierte Gewalt und gesellschaftliche Problemlagen pauschal mit zugewanderten Menschen beziehungsweise Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit assoziiert. Zugleich wird die Vorstellung einer ungerechtfertigten Bevorzugung von Migrant*innen vermittelt, der eine angebliche Benachteiligung der übrigen Bevölkerung gegenübergestellt wird.
Diese Argumentationsweise kann als rassistisch eingeordnet werden, da sie komplexe gesellschaftliche und politische Problemlagen auf die Anwesenheit von Migrant*innen beziehungsweise Geflüchteten verkürzt, strukturelle und vielfältige Ursachen für gesellschaftliche Problemlagen weitgehend ausblendet und zugewanderte Menschen als Ursache oder Sündenbock für diese Probleme konstruiert.
Der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" verteilte auf dem Schloßplatz Flyer, Zeitungen und anderes Werbematerial. Unter anderem wurden Sticker mit der Forderung nach "Remigration" und der Aufschrift "Schwarz Rot Gold ist bunt genug" verteilt. Der Slogan kann queerfeindlich und rassistisch verstanden werden.
Der verwendete Begriff „Remigration“ wird auf dem Sticker als neutral dargestellt. Seit mindestens 2016 nutzen allerdings extrem rechte Akteure den Ausdruck als Kampfbegriff in politischen Kampagnen. Darin beschreibt Remigration euphemistisch die Vertreibung eines großen Teils der deutschen Bevölkerung anhand rassistischer Kriterien. Versuche, den Begriff positiv umzudeuten, führen zu einer Normalisierung extrem rechter Konzepte.
Ein Gast eines Rechtsrockkonzertes in der Bundeszentrale der Partei „Die Heimat“ zeigte beim Verlassen des Konzertes in der Seelenbinderstr. den verbotenen Kühnen-Gruß.
Ein Gast eines Rechtsrockkonzertes in der Bundeszentrale der Partei „Die Heimat“ zeigte beim Ankommen in der Seelenbinderstr. den verbotenen Kühnen-Gruß.
Eine Frau zeigte beim Verlassen eines Rechtsrockkonzertes in der Bundeszentrale der Partei „Die Heimat“ in der Seelenbinderstr. den verbotenen Kühnen-Gruß.
Eine Frau, die ein Rechtsrockkonzert in der Bundeszentrale der Partei „Die Heimat“ besuchte, setzte sich beim Verlassen eine weiße Kapuze auf, die denen des "Ku-Klux-Klans" nachempfunden war. Sie lief so die Seelenbinderstr. entlang.
Ein Gast eines Rechtsrockkonzertes in der Bundeszentrale der Partei „Die Heimat“ zeigte am Nachmittag beim Verlassen des Konzertes in der Seelenbinderstr. das „88“-Handzeichen. Die Geste steht für die verbotene Losung: „Heil Hitler“.
In der Bundeszentrale der neonazistischen Partei „Die Heimat“ fand ab dem Nachmittag ein Rechtsrockkonzert mit über 250 Gästen statt. Bei der An- und Abreise der Neonazis kam es mehrfach zu Hitlergrüßen, Kühnen-Grüßen und anderen rassistischen Gesten.
Ein Gast eines Rechtsrockkonzertes in der Bundeszentrale der Partei „Die Heimat“ zeigte beim Ankommen in der Seelenbinderstr. das "White-Power"-Zeichen.
Ein Gast eines Rechtsrockkonzertes in der Bundeszentrale der Partei „Die Heimat“ zeigte am Nachmittag beim Verlassen des Konzertes das "White-Power"-Zeichen in der Seelenbinderstraße.
Ein Gast eines Rechtsrockkonzertes in der Bundeszentrale der Partei „Die Heimat“ zeigte am Abend nach dem Verlassen des Konzertes in der Seelenbinderstr. das "White"-Power-Zeichen.
Ein Gast eines Rechtsrockkonzertes in der Bundeszentrale der Partei „Die Heimat“ zeigte am Nachmittag in der Seelenbinderstr. das "White-Power"-Zeichen.
An einem Schild am Britzer Verbindungskanal in der Nähe der Kiefholzbrücke wurden verschiedene Schriftzüge gegen Antifaschist*innen entdeckt. Darunter waren mehrfach der neonazistische Zahlencode "1161" sowie der Schriftzug "ANTIFA JAGEN".
An einer Jugendeinrichtung im Allendeviertel wurde ein Aufkleber der neonazistischen Jugendgruppe "Jägertruppe Berlin-Brandenburg" entdeckt und entfernt.
Auf einem Warnschild in der Nachtheide wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt.
In eine Bank im Park an der Dahme Nähe Schlierseestr. wurde das N-Wort sowie "HH88" eingebrannt.
Auf einer Bank auf dem Spielplatz in der Gellertstr. wurden zwei Hakenkreuze und der Schriftzug "NAZIKIEZ" entdeckt.
An einem Mülleimer an der Bushaltestelle S-Bahnhof Baumschulenweg wurde ein Hakenkreuz entdeckt und entfernt.
Auf einen Stromkosten an der Ecke Mahlsdorfer Straße/ Kaulsdorfer Straße wurde der neonazistische Zahlencode "1161" geschmiert.
Im Komsosviertel in Altglienicke wurden vier Sticker der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Einer enthielt rassistische Inhalte, einer LGBTIQ*-feindliche, einer titelte "keine Solidarität mit Israel" und ein anderer "Die wahre Krise ist das System".
Im Ernst-Grube-Park wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
Am S-Bahnhof Köpenick wurden mehrere Sticker aus einem Neonaziversand gefunden und entfernt. Auf dem gegen politische Gegner*innen gerichteten Motiv stand die Parole "Überklebt Du Zecke" in Kombination mit einem durchgestrichenen Hammer und Sichel-Logo, einem durchgestrichenen Anarchie-Symbol und einer durchgestrichenen Flagge der "Antifaschistischen Aktion".