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Vorfalls-Chronik


  • Rassistische Aufkleber u.a. in der Köpenicker Dammvorstadt

    25.03.2009 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf dem Weg durch den Bellevuepark wurden 15 Aufkleber der NPD mit der Parole "Gute Heimreise" und "Inländerfreundlich" entdeckt. Es wurden zudem zerkratzte Aufkleber mit der Aufschrift "Antifa zerschlagen" entdeckt. Am Kaufland in der Friedrichshagener Straße klebte ebenfalls ein NPD-Aufkleber. In der Seelenbinderstraße weitere, bis kurz vor die Bundeszentrale der NPD.

    Quelle: Villa offensiv
  • Extrem rechte Aufkleber in Niederschöneweide

    18.03.2009 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Hasselwerder Straße Ecke Fennstraße wurden zwei Aufkleber mit rechtsextremen Inhalt entdeckt. Auf einem steht: "Boykottiert den american way of life! Weder Blut noch Geld für Kriege der USA und Israel! Nationaler Widerstand - Schließt Euch uns an!". Im Hintergrund ist ein Mensch zu sehen, der einen Sack über den Kopf gezogen hat und die Hände hinter dem Rücken hält. Der zweite Aufkleber stammt von der NPD. Auf ihm steht: "Genfraß - Nein Danke!". Gemeint sind in diesem Fall nur Kriege, die von der USA und Israel ausgehen. Hinter dem vermeintlich pazifistischen Anspruch, stecken Antiamerikanismus und Antisemitismus, die an bestehende Ressentiments in der Bevölkerung anknüpfen.

    Quelle: Villa offensiv
  • Werbung für extrem rechtes Radio in Oberschöneweide

    18.03.2009 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An den Straßenecken Plönzeile/ Firlstraße und Firlstraße/ Wilhelminenhofstraße wurden zwei Aufkleber des "Radio Germania" entdeckt. Es handelt sich dabei um ein von Rechtsextremisten betriebenes Internetradio.

    Quelle: Villa offensiv
  • Extrem rechte Veranstaltung in der Köpenicker Dammvorstadt

    14.03.2009 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Die NPD veranstaltete ihren Landesparteitag in der Parteizentrale in der Seelenbinderstraße. Ursprünglich war die Veranstaltung in Lankwitz geplant gewesen. Ein Mietvertrag, der rassistische, antisemitische und rechtsextreme Äußerungen untersagte, war jedoch für die NPD nicht annehmbar. In der gerichtlichen Auseinandersetzung um den Mietvertrag unterlag die NPD.

    Quelle: Tagespresse, Linkspartei, Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost
  • Aufkleber gegen Antifaschist*innen u.a. in der Köpenicker Dammvorstadt

    10.03.2009 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Nacht vom 9. zum 10.3. wurden ca. 30 - 35 Sticker in der Seelenbinderstraße auf beiden Straßenseiten verklebt. Die Aufkleber waren zwischen Gelnitzstraße, Kiekebuschstraße und Bahnhofstraße angebracht worden. Es handelte sich um zwei Motive. Eines forderte die "Freilassung für alle nationalistischen Gefangenen", das andere Motiv fordert dazu auf "Antifagruppen" zu "zerschlagen".

    Quelle: Villa offensiv
  • Extrem rechte Aufkleber in Oberschöneweide

    04.03.2009 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Ecke Griechische Allee/ Fontanestraße wurde an einem Fallrohr ein Aufkleber der Jungen Nationaldemokraten entdeckt, auf dem steht: "Kein deutsches Blut für Kriege der USA und Israel. Kampf dem Kapital! Boykottiert den american way of life!". Scheinbar pazifistisch motiviert, geht es darum an antiamerikanische und antisemitische Ressentiments anzuknüpfen. An der Ecke Edisonstr./ Wilhelminenhofstr. hing ein weiterer Aufkleber. Auf ihm wird die Neonazidemonstration, für die "Schaffung eines nationalen Jugendzentrums" am 6. Dezember 2008 beworben.

    Quelle: Villa offensiv
  • Extrem rechte Propaganda in Niederschöneweide

    03.03.2009 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Hasselwerder Straße wurden an den Masten von zwei Verkehrsschildern Aufkleber der NPD entdeckt. Einer spricht sich gegen die Verwendung gentechnisch manipulierter Lebensmittel aus. Auf dem anderen steht "Deutschland über alles!". In der Brückenstraße wurden an leeren Schaufenstern zwei Aufkleber entdeckt, die das rechtsextreme Internetradio "Radio Germania" bewerben. An einer weiteren Scheibe ist der Schriftzug "nw-berlin.net" zu lesen - eine Internetseite des Berliner Kameradschaftsspektrums.

    Quelle: Villa offensiv
  • NS-verherrlichende Symbole in einer Kneipe in Niederschöneweide

    27.02.2009 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Aus der Antwort einer Anfrage im Abgeordnetenhaus (Drucksache 16/13450), die sich mit der Kneipe "Zum Henker" in der Brückenstraße befasste, ging hervor, dass Symbole oder Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen gezeigt wurden und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wurde.

    Quelle: Senatsverwaltung für Inneres und Sport
  • Angriff auf einen Antifaschisten in der Köpenicker Dammvorstadt

    26.02.2009 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Ein 16-Jähriger Jugendlicher wurde am frühen Nachmittag in der Nähe des S-Bahnhofs Köpenick von drei Rechtsextremisten auf dem Weg nach Hause angegriffen. Die drei Angreifer beschimpften ihn als "Zecke" und drohten ihm, ihn "fertig machen" und "abstechen" zu wollen. Dabei hielt einer der Angreifer ein Messer in der Hand. Er hatte bereits am 20.02.2009 einen Drohbrief erhalten.

    Quelle: Pressemitteilung der Polizei, Villa offensiv
  • Extrem rechter Aufkleber in Johannisthal

    25.02.2009 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am S-Bahnhof Schöneweide, am Ausgang Richtung Johannisthal auf dem Fußweg unter der Brücke, hing an einem Mast ein Aufkleber aus dem Kameradschaftsspektrum mit der Aufschrift "Dieses System bringt uns den Volkstod! Nationalen Sozialismus durchsetzen!"

    Quelle: Villa offensiv
  • Bedrohung eines Antifaschisten in der Köpenicker Dammvorstadt

    20.02.2009 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Ein Jugendlicher, der in der Nähe des S-Bahnhofs Köpenick wohnt, erhielt einen Drohbrief, in dem steht, dass er "fertig" gemacht werden soll. Der Brief enthielt verschiedene Teile mit rechtsextremer Symbolik. Am 26.02.2009 wird er angegriffen.

    Quelle: Villa offensiv
  • Extrem rechter Aufkleber in Niederschöneweide

    12.02.2009 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An einer Ampel an der Kreuzung Hasselwerder-Straße/ Michael-Brückner-Straße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift: "Rudower Spinner bleibt schwarz weiß rot" entdeckt.

    Quelle: Villa offensiv
  • Extrem rechte Aufkleber und antisemitische Parolen in Altglienicke

    05.02.2009 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In Altglienicke wurden antisemitische Parolen entdeckt, die auf das Geländer der Brücke im Brigittenweg gemalt wurden. Neben Hakenkreuzen waren u.a. folgende Parolen zu lesen: "Happy Holocaust; es sind noch welche da", "Zyklon B Since 1941 erprobt: vs Läuse, Ratten, Zecken, Juden". Die antisemitischen Parolen waren mit einem weißen Stift auf das Geländer und einzelne Masten der Brücke gemalt. An einem Mülleimer im Brigittenweg stand "NSBA Wir rocken das System". NSBA steht für "Nationale Sozialisten Bundesweite Aktion", eine Form der Organisierung von rechtsextremen Kameradschaften. Im Wohngebiet zwischen Ortolf- und Siriusstraße wurden drei Aufkleber mit rechtsextremem Inhalt entdeckt. Einer richtet sich gegen den Bau von Moscheen, einer gibt vor antikapitalistisch zu sein, ein weiterer fordert zur Bildung militanter Anti-Antifabanden auf. Alle drei Aufkleber haben ihren Ursprung im Berliner Kameradschaftsspektrum.

    Quelle: Villa offensiv
  • Rassistische Aufkleber u.a. in Baumschulenweg

    05.02.2009 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Bushaltestelle "Marientaler Straße" wurden zwei Aufkleber mit rechtsextremem Inhalt verklebt. Einer stammt von der NPD und trägt die Aufschrift "Jeder ist Ausländer...nur dort nicht, wo er hingehört." Der zweite Aufkleber ist aus dem Kameradschaftsspektrum. Auf ihm steht: "Freiheit für alle Nationalisten".

    Quelle: Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost
  • Hakenkreuze und antisemitische Parolen in Altglienicke

    03.02.2009 Bezirk: Treptow-Köpenick
    An Bushaltestellen der Linie160 am S-Bahnhof Grünbergallee und im Kirschweg wurden ins Glas geritzte Hakenkreuze sowie antisemitische Parolen entdeckt. Darunter sind u.a.: "BRD schöner machen, Juden raus!", " 6 Mio hahaha".
    Quelle: Villa offensiv
  • Extrem rechter Aufkleber in Niederschöneweide

    02.02.2009 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Fußgängertunnel am S-Bahnhof Schöneweide wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Rudower Spinne bleibt Schwarz Weiß Rot" entdeckt. Die Rudower Spinne gilt als ein Aktionsschwerpunkt für Rechtsextreme.

    Quelle: Villa offensiv
  • Rassistischer Angriff in der S-Bahn zwischen Treptower Park und Schöneweide

    31.01.2009 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der S-Bahn zwischen Treptower Park und Schöneweide wurde gegen 7.15 Uhr ein Mann aufgrund seiner dunklen Hautfarbe von zwei ca. 20-jährigen Frauen bepöbelt und geschlagen. Nachdem er eine der beiden Frauen angesehen hatte, wurde er mit den Worten "Sieh mich nicht so an, sei froh, dass du aus dem Fenster sehen darfst du ekliger, fieser Indianer" bepöbelt. Er wechselte daraufhin seinen Sitzplatz. Die Frauen ließen jedoch nicht von ihm ab, eine schrie "Ich hau dir den Kopf ein, dich sollte man vergasen. Sieg heil, ich bin die Cousine von Adolf Hitler". Die eine Frau schlug ihm ins Gesicht, die andere zog ihn an den Haaren zu Boden und drückte ihm ihr Knie ins Gesicht. Am S-Bahnhof Schöneweide verließen der Betroffene und die beiden Angreiferinnen die Bahn und die Angriffe wurden auf dem Bahnsteig fortgesetzt. Im Waggon saßen weitere Fahrgäste, die nicht eingegriffen haben. Es wurde keine Anzeige erstattet.

    Quelle: Villa offensiv
  • Sachbeschädigung an Gedenkort in der Köpenicker Dammvorstadt

    30.01.2009 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am 27. Januar, dem europaweiten Holocaustgedenktag wurden am Platz des 23. April Kränze und Blumen in Gedenken an die von den Nazis ermordeten Jüdinnen und Juden niedergelegt. Einige Tage später waren die Kränze und Blumen auseinandergerissen und im weiteren Umfeld verstreut worden.

    Quelle: VVN-BdA Köpenick
  • Extrem rechte Zeitung in Spindlersfeld

    20.01.2009 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Rudower Straße wurde die rechtsextreme Zeitschrift "Berliner Bote" (Ausgabe 5/2008) in Briefkästen verteilt. Der "Berliner Bote" wird von S. Schmidtke herausgegeben, dem Anmelder der jährlich im Dezember stattfindenden Neonazidemonstration.

    Quelle: Die LINKE Neukölln
  • Rassistische Aufkleber u.a. in Johannisthal

    14.01.2009 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf dem Sterndamm und in der Pietschkerstraße wurden zwei Aufkleber mit rechtsextremen Inhalten entdeckt. Auf einem steht "Dieses System bringt uns den Volkstod", auf dem anderen "Ausbildung statt Überfremdung". Die Aufkleber sind rassistisch und demokratiefeindlich motiviert.

    Quelle: Villa offensiv
  • Extrem rechte Aufkleber in Altglienicke

    02.12.2008 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Coloniaallee und der Lehmusstraße wurden ca. 15 bis 20 Aufkleber mit rechtsextremem Inhalt entdeckt. Darunter solche, die dazu aufrufen gegen links denkende Menschen aktiv zu werden, solche die sich mit der sozialen Frage beschäftigen und einer, der der Ehrung der gefallenen deutschen Soldaten aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg gewidmet ist.

    Quelle: Villa offensiv
  • Sachbeschädigung an Gedenkstein in Altglienicke

    02.12.2008 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Die Inschrift des Gedenksteins für den Widerstandskämpfer Alfred Grünberg, der am S-Bahnhof Grünbergallee steht, wurde mit schwarzer Farbe übersprüht und unkenntlich gemacht. Am 20.2.2008 war auf den Gedenkstein mit einem Marker das Wort "Lüge" geschmiert worden. Grünberg gehörte der KPD an und war von 1933 an im Widerstand aktiv. Er war als Kurier für Flugblätter der Partei tätig, wurde 1942 zum Tode verurteilt und in Plötzensee erhangen.

    Quelle: Villa offensiv
  • NPD-Zeitung in Grünau

    28.11.2008 Bezirk: Treptow-Köpenick
    In Briefkästen in Grünau wurde die NPD-Zeitung "Weiterdenken" verteilt. In dieser Zeitung werden Schwerpunkte aus der Region aus NPD-Sicht, d.h. mit rechtsextremer Perspektive, thematisiert und auf die Arbeit der NPD in Berliner Bezirksparlamenten eingegangen.
    Quelle: Bürgerhaus Grünau
  • Extrem rechte Aufkleber in Johannisthal

    26.11.2008 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf dem Sterndamm klebten drei Aufkleber mit rechtsextremistischem Inhalt. Zwei bewarben die Neonazidemonstration am 6. Dezember, auf einem steht "Sozial geht nur national".

    Quelle: Villa offensiv
  • Werbung für Neonaziaufmarsch in Plänterwald

    26.11.2008 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Köpenicker Landstraße an den Gleisen und in der Mörickestraße an den Bushaltestellen der Busstrecke 166 wurden Aufkleber für die Neonazidemonstration am 6. Dezember geklebt.

    Quelle: Villa offensiv
  • Hakenkreuz in Plänterwald

    25.11.2008 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Bushaltestelle Köpenicker Str./Dammweg wurde ein ca. 7 mal 7 cm großes Hakenkreuz in die Scheibe einer Werbetafel gekratzt.

    Quelle: Villa offensiv
  • Extrem rechte Veranstaltung zum Volkstrauertag in Grünau

    16.11.2008 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf einem Friedhof in Grünau, auf dem Soldaten aus dem 1. und 2. Weltkrieg begraben sind, wurde ein Kranz der JN Treptow-Köpenick abgelegt. Darauf steht geschrieben: "Die Treue ist das Mark der Ehre". Hintergrund ist der Volkstrauertag.

    Quelle: Bürgerhaus Grünau
  • Angriff auf Antifaschisten in Altglienicke

    12.11.2008 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Nacht von Dienstag zu Mittwoch wurde ein Jugendlicher, der rechtsextreme Aufkleber entfernt, am Ehrenfelder Platz von zwei Jugendlichen aus der rechtsextremen Szene angepöbelt, geschubst und mit Reizgas besprüht. Die Angreifer sind den sogenannten autonomen Nationalisten zuzuordnen.

    Quelle: Villa offensiv
  • Extrem rechte Aufkleber in Johannisthal

    11.11.2008 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf dem Sterndamm wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Rudower Spinne bleibt schwarz-weiß-rot" entdeckt. Am S-Bahnhof Schöneweide klebte ein Aufkleber, der die Neonazidemonstration am 6. Dezember bewirbt.

    Quelle: Villa offensiv
  • Werbung für Neonaziaufmarsch u.a. in Adlershof

    11.11.2008 Bezirk: Treptow-Köpenick
    In der Dörpfeldstraße und einigen Seitenstraßen wurden "Spuckies" (Papierzettel, die erst durch anfeuchten der Rückseite kleben) und Aufkleber entdeckt, die zur Neonazidemonstration am 6. Dezember aufrufen und eine rechtsextreme Internetseite bewerben.
    Quelle: Villa offensiv
  • Hitlergruß u.a. in Plänterwald

    09.11.2008 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Aus einer Gruppe von 5 bis 6 Fans des Fußballclubs Hertha BSC zeigte ein junger Mann am S-Bahnhof Plänterwald den Hitlergruß und "begrüßt" Passant_innen mit "Sieg Heil!".

    Quelle: Treptower Antifa Gruppe
  • Extrem rechte Veranstaltung in Adlershof

    08.11.2008 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Marktplatz Adlershof fand vormittags ein Infotisch der NPD statt. Er ist Teil eines bundesweiten Aktionstags der Partei, der als Auftakt des Wahlkampfs dienen sollte. Ziel dieser Stände ist es ein friedliches und bürgernahes Image zu suggerieren. In Berlin hat die NPD weitere Infostände in Lichtenberg, Prenzlauer Berg und Pankow durchgeführt.

    Quelle: Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost
  • Hakenkreuze u.a. in Altglienicke

    06.11.2008 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf einem Spielplatz neben der Grundschule am Berg wurden in einem Holzpavillion Hakenkreuze, SS-Runen und die Zahl "88" entdeckt. Diese waren mit einem Filzstift auf das Holz gemalt worden. In Altglienicke wurde mit einer Sprühschablone die Parole "Kapitalismus verpestet Völker! [URL von NW Berlin]" an Stromkästen, Werbetafeln, Glascontainer und Mülleimer gesprüht. Neben der Parole war eine Gasmaske abgebildet. Die angegebene Internetseite lässt den Rückschluss zu, dass es sich bei den Urhebern um Rechtsextreme handelt. Die Internetseite informiert über die Aktivitäten des Berliner Kameradschaftsspektrums. Die Sprüherei wurde im Bohnsdorfer Weg, Ortolfstraße, Bernulfstraße und in der Venusstraße gefunden. Neben der Sprühschablone waren an mehreren Objekten Schriftzüge, die rechtsextreme Internetseiten bewerben angebracht und diverse Aufkleber aus dem rechtstextremen Spektrum, darunter auch verschiedene antisemitische Parolen.

    Quelle: Villa offensiv
  • Extrem rechte Propaganda in Altglienicke

    05.11.2008 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Kosmosviertel wurden mehrere Aufkleber mit rechtsextremem Inhalt entdeckt, die aus dem Kameradschaftsspektrum stammen. Im Umkreis des Bohnsdorfer Wegs und der Schönefelder Chaussee sind Parolen mit einem Marker an Werbetafeln und Stromkästen geschrieben worden. Dort steht beispielsweise "KEIN BOCK AUF ZOG! NW-BERLIN.NET ANB". Dabei handelt es sich um eine antisemitische Parole. Das Kürzel "ZOG" steht für "Zionistic Occupation Government" (Zionistische Besatzungsregierung) und beinhaltet die Vorstellung, die Welt sei von einer jüdischen Elite gesteuert, die auch in Deutschland Medien, Politik und Gesetze beherrschen würde und deren Ziel es ist die "weiße Rasse" und deren Kultur auszulöschen. Inhaltlich handelt es sich um eine klassisch antisemitische Verschwörungstheorie. In der Antisemitismusforschung wird diese Form als struktureller Antisemitismus bezeichnet, der in seiner Argumentation dem klassischen Antisemitismus sehr ähnlich ist. Auf der beworbenen Internetseite veröffentlicht das Berliner Kameradschaftsspektrum Inhalte, Termine und Aktionsberichte. Die Buchstaben "ANB" stehen für "Autonome Nationalisten Berlin". Dabei handelt es sich um eine Form der Organisierung der Neonaziszene. Diese ist stark an die der linken autonomen Szene angelehnt, d.h. Kleidungsstil (im Stil des schwarzen Blocks), Struktur (Kleingruppen, die nicht parteigebunden sind) und Aktionsformen (Sprühaktionen) sind von einer linken Jugendsubkultur übernommen. Rein äußerlich ist die Unterscheidung damit schwierig geworden, inhaltlich sind die "autonomen Nationalisten" eindeutig in rechtsextremen Ideologien verhaftet. Weitere Parolen lauteten "Todesstrafe für Kinderschänder - Widerstand.info", "Stop Israel, ANB" und "Stop Israel, Widerstand.info". "Widerstand.info" ist eine Internetseite des bundesweiten Kameradschaftsspektrums.

    Quelle: Villa offensiv
  • Hakenkreuz in Altglienicke

    29.10.2008 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An einer Baustellentoilette an der Kreuzung Dorothea-Vietnam-Straße, Ecke Schneewittchenstraße wurde ein gesprühtes Hakenkreuz entdeckt.

    Quelle: Die LINKE
  • Rassistische u.a. Aufkleber in Niederschöneweide

    22.10.2008 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Michael-Brückner-Straße wurden drei Aufkleber der NPD entdeckt. Darunter die Parolen "Ich stehe zu meinem Land", "Jeder ist Ausländer ... nur dort nicht, wo er hingehört" und "Privatisierung ist Diebstahl. Volkseigentum muß dem Volkswohl dienen" (bezieht sich auf die Bahnprivatisierung).

    Quelle: Villa offensiv
  • NS-verharmlosende Sachbeschädigung in Baumschulenweg

    20.10.2008 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Anfahrtstor des Krematoriums in der Südostallee wurden die Buchstaben "KZ" in der Größe von 10 mal 10 cm eingekrazt. Laut Polizeiangaben hat ein Zeuge angeben, dass dazu eine NPD-Fahne am Tor gehangen hat.

    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • Rassistische Bedrohung in Oberschöneweide

    17.10.2008 Bezirk: Treptow-Köpenick
    An einer Haustür in Oberschöneweide wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Gute Heimreise" entdeckt. Anwohner*innen mit Migrationshintergrund fühlten sich dadurch bedroht.
    Quelle: Villa offensiv
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