Bi-feindliche Beleidigung einer queeren Beratungsstelle
Eine Beratungsstelle für bisexuelle Menschen hat eine beleidigende Mail erhalten. Darin wurden die Mitarbeitenden als "ihr Ekelhaften" angesprochen und ihnen eine "gerechte Strafe" gewünscht.
Eine Beratungsstelle für bisexuelle Menschen hat eine beleidigende Mail erhalten. Darin wurden die Mitarbeitenden als "ihr Ekelhaften" angesprochen und ihnen eine "gerechte Strafe" gewünscht.
Es ereignete sich ein LGBTIQ* feindlicher Vorfall in Tempelhof-Schöneberg.
An die Haltestelle Rixdorfer Str. / Britzer Str. wurde der Schriftzug "Nazikiez" entdeckt.
In der Stegernwaldstraße ist ein Sticker aufgetaucht, der "Liebe" für den Nationalsozialismus ausdrücken soll.
An die Haltestelle Gutspark Marienfelde wurde ein Hakenkreuz entdeckt. Die Schmiererei wurde mit einem Sticker überklebt.
In einem Lebensmittelgeschäft in der Straße An der alten Gärtnerei kam es zu rassistischen Beleidigungen. Ein älterer Mann begann aus dem Nichts eine Gruppe Frauen rassistisch zu beleidigen. Der Ladeninhaber verwies ihn daraufhin der Räumlichkeiten, was aber erst durch einen anwesenden Polizisten durchgesetzt werden konnte.
An der Ecke Geisbergstraße/Welserstraße wurde ein Aufkleber von „GegenUni“ entdeckt und entfernt. „GegenUni“ ist ein Projekt der Neuen Rechten, das versucht, theoretische Grundlagen für ein rechtes Lager zu erarbeiten und zu vermitteln.
Am frühen morgen wurde Feuer an ein Tiny-House gelegt, dass dem Bezirk gehört und von dem queeren Anti-Gewalt-Projekt Maneo als Info-Point genutzt wird. Der Vorfall reiht sich ein, in eine Serie von Angriffen auf die Räumlichkeiten von Maneo.
Bei einem queeren Anti-Gewalt-Projekt in der Bülowstraße wurde in der Nacht die Eingangstür eingetreten.
In der Kolonnenbrücke wurde an einem Ampelmast ein Aufkleber mit verschwörungsideologischer und antisemitischer Aufschrift entdeckt.
An der Haltestelle der Linie 181 Rixdorfer Str. / Britzer Str. wurde ein Hakenkreuz geschmiert.
Auf der Marienfelder Allee Ecke Stegerwaldstraße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Antifa Free Zone" entdeckt und unkenntlich gemacht.
In einem Supermarkt auf der Hauptstraße ruft ein Mann mittleren Alters einer Person "Du kannst mir gar nix! Verpiss dich, du Kanacke" hinterher. Dem Mann wurde von Umstehenden gesagt er solle die rassistische Beleidigung lassen. Dieser versuchte, sich zu rechtfertigen und wiederholte seine Beleidigung an die Person. Ein weiterer Passant meldete sich zu Wort und nannte den Störer einen Nazi.
Daraufhin echauffierte sich der Störer und rief: "Ich soll ein Nazi sein? Ich bin jetzt also ein schwuler Nazi oder was?" Da der Streit zunehmend lauter wurde, wandte sich das Personal des Supermarktes an den Mann und deeskalierte die Situation.
Im Bezirk Tempelhof-Schöneberg ereignete sich eine rassistische Körperverletzung. Ein genaues Datum ist dem Register nicht bekannt.
An der Bushaltestelle der Linie 181 Rixdorfer Str./Britzer Str. wurde eine Hakenkreuz-Schmiererei gesichtet. In unmittelbarer Nähe befand sich zudem eine AfD-Schmiererei im gleichen Stil.
In einem Fitnessstudio kam es zu einem rassistischen Vorfall zwischen zwei Gästen. Ein Gast schrie den Betroffenen im Vorbeigehen an und machte drohende Gebärden. Außerdem machte er sich über den Akzent des Betroffenen lustig. Dies geschah in der Vergangenheit schon häufiger durch den selben Mann.
Erneut wurden an der Haltestelle Friedhof Mariendorf Hakenkreuze geschmiert. Diese konnten noch nicht entfernt werden.
Bei einer palästinasolidarschen Demo am Wittenbergplatz wurde ein Schild hochgehalten auf dem der Holocaust relativiert wurde.
Eine Schwarze schwule Person erfährt Rassismus am Ausbildungsinstitut.
Eine Schwarze Person wird am Ausbildungsintitut strukturell benachteiligt aufgrund von Anti-Schwarzem Rassismus und LGBTIQ*-Feindlichkeit.
An der S-Bahnstation Schöneberg wurde die Schmiererei „Death to Israel“ entdeckt.
In Tempelhof-Schöneberg ereignete sich ein queerfeindlicher Vorfall. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
Gegen 22:30 wurden eine trans Person und ihr Begleiter auf der Motzstraße von einem Passanten erst transfeindlich beleidigt und anschließend von diesem mit einer Flasche attackiert. Der Begleiter wurde dabei an der Lippe getroffen. Der Angreifer flüchtete daraufhin.
Auf dem Tempelhofer Damm wurde auf einen Stromkasten „STOPPT DEN TERRORSTAAT ISRAEL Babymörder“ geschrieben, die Wörter „Israel“ und Babymörder wurden unterstrichen.
Auf einem öffentlichen Instagram Profil werden die Bewohner*innen einer Unterkunft (auch Kinder) unverpixelt dargestellt und antiziganistisch beleidigt, ihr Wohnort preisgegeben und in den Kommentarfeldern zum Mord aufgerufen.
Auf einer Versammlung am Wittenbergplatz wurden u.a. antisemitische Parolen gerufen.
In der Nacht zum 13.08. wurde die Regenbogenflagge vor der Theodor-Heuss-Bibliothek zerstört. Die in zwei Metern Höhe hängende Flagge wurde längs zerschnitten.
In der Salzburger Straße wurde vor einem öffentlichen Gebäude eine Kreideschmiererei entdeckt, die Davidsterne und Dollarzeichen zeigt, sowie einen Pfeil, der auf das Gebäude gerichtet ist.
Als sich ein queeres Paar auf dem Bahnhof Südkreuz begrüßte, wurden sie von einem Mann angeschrien und mit einem Cuttermesser bedroht. Der Täter rief mehrmals "Pause" als sie sich küssten sowie "No Homo" und "Schwuchteln".
Am Abend wurde eine trans Person auf der Dominicusstraße von zwei Männern auf ihre geschlechtliche und sexuelle Identität angesprochen. Als sie darauf erwiderte trans zu sein, spuckten die beiden Männer ihr ins Gesicht und fuhren auf einem Scooter davon.
Im Gleisdreieckpark wurden mehrere antisemitische Aufkleber entdeckt.
Bei einem Flohmarkt vor dem Rathaus Schöneberg beleidigte ein Verkäufer eine Frau antiziganistisch als diese seine Ware begutachtete. Auch auf einen Beistehenden, der ihn auf sein diskriminierendes Verhalten ansprach, reagierte er erbost.
Am Breslauer Platz wurde ein Sticker entdeckt mit der Aufschrift "Keinen* Bock auf Antifa". Damit wird nicht nur gegen Menschen agitiert, die sich der extremen Rechten entgegenstellen, sondern mit dem Sternchen auch ein Wortspiel gegen geschlechtergerechte Sprache versucht.
An der Bushaltestelle Bergholzstraße wurde an der Infosäule eine antisemitische und terrorverherrlichende Schmiererei entdeckt.
In einem Mehrparteienhaus in der Peter-Vischer-Straße wurden vermehrt Sticker, die sich gegen die AfD richteten, auf einem privaten Briefkasten zerkratzt. Zusätzlich wurden nun auch Sticker mit der Aufschrift "FCK GREEN" und "Heimatliebe ist kein Verbrechen" auf den Briefkasten der Betroffenen geklebt.
Auf einem Parkscheinautomaten in der Akazienstraße wurde eine antisemitische Schmiererei entdeckt.
Auf einer Kundgebung am Wittenbergplatz wurden u.a. Schilder mit Schoa bagatellisierenden Inhalten gezeigt.
In einer Unterkunft in Schöneberg werden die Bewohner:innen täglich von Anwohnenden aus der Nachbarschaft gefilmt, beschimpft und öffentlich diffarmiert.
An einem Hausdurchgang am Grazer Damm wurde ein Hakenkreuz geschmiert. Dieses wurde übermalt.
An der "Menschen mit Schilder"-Demonstration nahmen bekannte Reichsideologen und Verschwörungsideologen teil.
Im Fahrstuhl der S-Bahnstation Buckower Chaussee wurden zahlreiche extrem rechte und rassistische Parolen entdeckt. Einige der Parolen wurden bereits überklebt.
An der S-Bahn-Station Yorckstraße wurde u.a. die Schmiererei „Fuck Zionist Pigs“ entdeckt.
Eine Person, die mit einem Ridesharing-Dienst zu einem Ziel mit dem Wort „jüdisch“ im Namen fahren wollte, wurde von dem Fahrer informiert, dass er dieses Ziel nicht anfahren würde. Als Begründung äußerte er, dass er „Juden und Zionisten“ hasse.
Am Winterfeldtplatz wurden Sticker mit Reichsfarben, dem Code "88" sowie dem Spruch "Hier wurde Antideutsche Propaganda überklebt" gesichtet.
Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.
An der "Menschen mit Schilder"-Demonstration nahmen bekannte Reichsideologen und Verschwörungsideologen teil. Zusätzlich kam es zu Hetze gegen politische Gegner der extremen Rechten.
Bei einem offizielen Dart Wettkampfspiel kam es in der Gleditschstraße zu rassistischen Äußerungen. Da Mitglieder der einen Mannschaft miteinander auf einer anderen Sprache als Deutsch unterhielten, äußerte eine Spielerin des gegnerischen Teams „Es reicht! Wir sind hier in Deutschland, hier wird Deutsch gesprochen“. Darauf angesprochen versuchte ihr Team und der Besitzer der Kneipe den Vorfall abzuwiegeln und zu bagatellisieren. Auch eine Beschwerde beim Verband wurde abgelehnt.
An die Bushaltestelle Gedenkstätte Notaufnahmelager wurde der Schriftzug "Fuck AFA" geschmiert. Dabei ist AFA eine Abkürzung für Antifaschistische Aktion und zielt auf den politischen Gegner rechtsextremer Akteure.
In der Kolonnenstraße wurde auf einem Mülleimer ein Aufkleber mit verschwörungsideologischer und antisemitischer Aufschrift entdeckt.
In der Kolonnenstraße wurde ein Aufkleber mit einem Landkartenumriss mit der Aufschrift „Palästina“ (arabisch), der auch das israelische Staatsgebiet umfasst, sowie der Aufschrift „welcome to resistance“ entdeckt und entfernt.