Sachbeschädigung bei einem Queer-Jugendclub in Tempelhof
Mehrere laminierte Fahnen des Jugendclubs „Queerbase“ wurden mit schwarzer Farbe besprüht.
Mehrere laminierte Fahnen des Jugendclubs „Queerbase“ wurden mit schwarzer Farbe besprüht.
Eine antimuslimische Schmiererei mit der Aufschrift „Um Muslim zu sein, muss man wirklich dumm sein“ wurde auf einer Parkbank am Nollendorfplatz entdeckt.
In der Alboinstr. wurde eine queerfeindliche und rassistische Flagge mit der Aufschrift „Stolzmonat“ gesichtet.
Der Stolzmonat ist eine extrem rechte Online-Kampagne, welche im Juni 2023 als Gegenentwurf zum "Pride Month" initiiert wurde. Sie diente der Verhöhnung und Ablehnung von LGBTIQ*-Personen und -Rechten in Verbindung mit Nationalismus. Erkennungszeichen ist die in den Nationalfarben Deutschlands eingefärbte Pride-Flagge (Regenbogenfahne).
Die Demonstrationsgruppe „Menschen mit Schildern“ trifft sich wöchentlich und verbreitet verschwörungstheoretische sowie rassistische Inhalte. Bei der Demonstration auf dem Tempelhofer Damm war unter anderem ein NS-verharmlosendes Plakat gegen Antifaschist*innen mit der Aufschrift „Nazis wieder da; Nennen sich; Jetzt Antifa!“ zu sehen.
Die Protestgruppe „Menschen mit Schildern“ organisiert regelmäßig Demonstrationen auf dem Tempelhofer Damm. Dabei verbreiten sie regelmäßig auf Verschwörungstheorien basierende und rassistische Inhalte. Bei der Demonstration war unter anderem ein transfeindliches Plakat mit der Aufschrift „Nur 3 Geschlechter: weibl.-, männl.-, psych.- krank“; zu sehen.
In einem Wohnhaus in Lichtenrade verhält sich eine Nachbarin bedrohlich, äußert sich rassistisch und führt Listen von Jugendlichen, die im Hof spielen und von ihr als muslimisch wahrgenommen werden. Zum Schutz der Betroffenen können keine weiteren Einzelheiten bekannt gegeben werden.
Eine Schwarze queere Frau wurde an der Bushaltestelle Westphalweg (Richtung Mariendorf/Dardanellen) während eines Telefonats auf Seychellen-Kreolisch von einer älteren Frau zunächst wegen des Telefonierens in abwertendem Ton angegangen. Die Betroffene, die in Berlin geboren und aufgewachsen ist, fragte daraufhin: „Wat ham Sie jesagt?“ Daraufhin wurde sie von der Frau als „widerliches Pack“ beleidigt und angespuckt. Im Bus setzte sich die Auseinandersetzung fort. Eine weitere Frau solidarisierte sich mit der Angreiferin. Schließlich sagte diese zu der Betroffenen: „Gehen Sie dahin zurück, wo Sie herkommen.“ Zwei Haltestellen später verließ die Betroffene den Bus, um sich der Situation zu entziehen. Sie berichtete zudem, in den vergangenen drei Jahren nahezu monatlich rassistische oder queerfeindliche Anfeindungen erlebt zu haben.
An der Bushaltestelle Friedhof Mariendorf wurden ein Hakenkreuz sowie der Schriftzug „AfD“ auf einem Fahrplan sowie ein weiteres Hakenkreuz auf einem Mülleimer festgestellt. Die Schmierereien wurden inzwischen entfernt.
An der Bushaltestelle Rixdorfer Straße/Ullsteinstraße wurden zwei sichtbare Hakenkreuze festgestellt. Die Schmierereien wurden inzwischen entfernt.
Am Bahnhof Friedenau wurden zahlreiche extrem rechte Schmierereien festgestellt, die bislang nicht entfernt wurden. Darunter befinden sich unter anderem die Kürzel „NRJ“ („Nationalrevolutionäre Jugend“), die Jugendorganisation der extrem rechten und neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg", sowie weitere Aufschriften wie „Fuck Antifa“, „Sommer Sonne Remigration“, „Der 3. Weg!“, „Antifa vernichten!“, „Rotfrontler sichten und vernichten!“, „Fuck AFA“, „NRJ D3.W.“ und „Rotfront zerschlagen“.
Die Schmierereien stellen eine ungewöhnlich massive Darstellung dieser extrem rechten Gruppierungen in diesem Gebiet dar.
Während einer Busfahrt saß eine Familie im Bus und unterhielt sich in normaler Lautstärke auf Portugiesisch. In unmittelbarer Nähe befand sich eine Gruppe deutscher Fußballfans, die deutlich lauter auf Deutsch sprach. Dennoch stoppte die Busfahrerin plötzlich den Bus, drehte sich aggressiv zur Familie um und forderte ausschließlich sie auf, das Sprechen sofort einzustellen, da sie ihre Konzentration stören würden. Auf die höfliche Nachfrage der Ehefrau, ob ihre Sprache das Problem sei, da andere Fahrgäste wesentlich lauter auf Deutsch sprächen, reagierte die Fahrerin ausweichend, zuckte mit den Schultern und wiederholte ihre Aufforderung. Obwohl die Familie daraufhin ihre Stimmen deutlich senkte, sprach die Fahrerin kurz darauf erneut ein striktes Redeverbot gegen sie aus, während die laute Gruppe unbehelligt blieb. Beim Aussteigen äußerte der Mann, dass dieses Verhalten als Vorurteil beziehungsweise Diskriminierung wahrgenommen werde. Daraufhin reagierte die Fahrerin spöttisch, antwortete mit „Ja!“, lachte die Familie aus und winkte ihr höhnisch hinterher.
Am Bahnhof Tempelhof wurde ein junger Mann beobachtet, der in der Öffentlichkeit ein T-Shirt der verbotenen extrem rechten Band „Landser“ trug. Die Band ist eine extrem rechte Musikgruppe und wurde in Deutschland als kriminelle Vereinigung verboten.
Am Wittenbergplatz wurde eine antisemitische Schmiererei entdeckt, in der Israel als „Terrorstaat“ bezeichnet wird.
In Schöneberg-Süd in der Naumannstr. 81 wurde eine rassistische Schmiererei mit der Aufschrift „No Hindu“ entdeckt und noch nicht entfernt.
Beim Schöneberger Nachbarschaftsfest kam eine Frau an den Stand einer Organisation, die sich für Integration einsetzt, und äußerte rassistische Beleidigungen. Sie forderte unter anderem, dass „Ausländer raus müssen“, und erklärte, sie traue sich „aus Angst vor ausländischen Männern“ nicht mehr aus dem Haus.
An der Bushaltestelle Ullsteinstraße/Rixdorfer Straße (Linie 170) wurden Schmierereien mit dem Schriftzug „Nazikiez“ sowie ein Hakenkreuz entdeckt. Die Schmierereien wurden inzwischen entfernt.
Am Breslauer Platz wurden auf Stickern, auf denen ursprünglich „Berlin gegen Antisemitismus“ stand, der Davidstern und das Wort „Antisemitismus“ durchgestrichen.
Es wurden zwei Aufkleber gefunden, die sich gegen die Antifa als Gegner der extremen Rechten richteten. Diese wurden am Winterfeldplatz entdeckt und überklebt.
An den Bushaltestellen der Linie 277 und 170 an der Ullsteinstraße/Rixdorfer Straße wurden mehrere Hakenkreuze entdeckt und entfernt.
Es wurde ein rassistischer Aufkleber in der Nahariyastraße in Lichtenrade gefunden.
Die Wände von zwei Bahnhofstoiletten am Bahnhof Südkreuz wurden großflächig mit rassistischen Schmierereien beschmiert, die sich überwiegend gegen Schwarze Menschen richteten. Zudem wurden dort auch antiziganistische Schmierereien sowie Verherrlichungen von NS-Persönlichkeiten festgestellt.
Ein Aufkleber mit den Reichsfarben und der „Schwarzen Sonne“ wurde im Gutspark in Mariendorf entdeckt und entfernt.
An mehreren Bushaltestellen entlang des Nahmitzer Damms in beide Richtungen wurden Graffiti mit der Aufschrift „Kanaken raus“ entdeckt. Zudem fanden sich in unmittelbarer Nähe zueinander mehrere Hakenkreuze sowie der Schriftzug „AfD“, die mit demselben Stift angebracht wurden.
In der Naumannstr. wurde zehnmal der Aufkleber mit der Aufschrift „Wer der Antifa applaudiert, wäre ’33 mitmarschiert“ gefunden.
Es wurde ein Hakenkreuz an der Bushaltestelle Sommerbad in Mariendorf gefunden und unkenntlich gemacht.
In der Akazienstraße wurde ein Sticker mit der Aufschrift "Organisieren gegen Pädophile - Division H.K.O.". Die Abkürzung "H.K.O." steht für „Head Kicks Only“ und ist einer extrem rechten Jugendgruppe aus Berlin zuzuordnen, welche vorgibt, zum Schutz von Kindern mit Gewalt gegen Pädophile vorzugehen. Pädophilie wird von der extremen Rechten aus strategischen und ideologischen Gründen instrumentalisiert.
Eine muslimfeindliche Äußerung wurde von einer lehrenden Person in einem Klassenzimmer einer Schule in Friedenau getätigt. Die Betroffenen waren Kinder aus der Klasse. Zum Schutz der Beteiligten können keine weiteren Einzelheiten veröffentlicht werden.
Das schwule Anti-Gewalt-Projekt Maneo in Berlin-Schöneberg ist am Pfingstmontag erneut Opfer eines offenbar queerfeindlich motivierten Angriffs geworden. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte ein Mitarbeiter des Zentralen Objektschutzes der Polizei Berlin gegen 20:30 Uhr an der Einrichtung in der Bülowstraße eine beschädigte Schaufensterscheibe bemerkt. Diese war auf einer Fläche von etwa fünf mal fünf Zentimetern mutmaßlich durch einen Steinwurf beschädigt worden.
Zudem wurde an einer weiteren Glasscheibe eine etwa 60 Zentimeter mal 40 Zentimeter große Farbschmiererei festgestellt. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts hat die Ermittlungen übernommen. Dies ist in Fällen von vermuteter Hasskriminalität üblich.
Es ereignete sich eine rassistisch motivierte Sachbeschädigung.
Es fand eine rassistische und queerfeindliche strukturelle Benachteiligung durch die Polizei statt. Aus Schutz für die betroffene Person wurde dieser Vorfall anonymisiert.
Am Hexenspielsplatz in Schöneberg-Nord wurde ein Auto mit Reichsflagge & eisernen Kreuzen gesehen.
Im Gutspark Marienfelde wurde auf einer Sitzbank ein rassistisches Graffiti mit den Schriftzügen „Deutschland den Deutschen!!“, „Fick die Antifa!“ sowie „Beschützt mal eure Vergewaltiger und Steuerhinterzieher“ entdeckt.
An der Bushaltestelle Friedhof Mariendorf wurden auf einem Fahrplan ein Hakenkreuz sowie der Schriftzug „AfD“ und auf einem Mülleimer ein weiteres Hakenkreuz festgestellt. Die Schmierereien wurden inzwischen entfernt.
Eine Mitarbeiterin des Jugendamtes spricht die Betroffene trotz erfolgter Namensänderung und Hinweis auf den weiblichen Personenstand weiterhin konsequent mit männlichen Namen an. Auch im Schriftverkehr wird fortlaufend die Bezeichnung „der Vater“ verwendet.
Gegenüber der Ehefrau der Betroffenen äußert die Mitarbeiterin zudem, die Betroffene sei objektiv weiterhin ein Mann, obwohl eine weibliche Geschlechtsidentität, entsprechende gender Präsentation sowie eine laufende medizinische Transition vorliegt.
Die Transidentität der Betroffenen wird nicht anerkannt und teilweise auch schriftlich im Zusammenhang mit einer angeblichen Kindeswohlgefährdung erwähnt. Im Gespräch wird die Betroffene zudem aufgrund ihrer Transidentität gegenüber der Ehefrau als potenziell gefährlicher Mann bezeichnet, ohne nachvollziehbare fachliche Grundlage.
Eine Frau wurde gegen 17:05 Uhr in einem Regionalzug in Schöneberg von einem Schaffner rassistisch angegriffen, nachdem sie kein Ticket vorzeigen konnte. Der Schaffner schlug sie mit einem Schlüsselbund auf den Kopf und zudem mit der Faust. Die Frau erlitt Platzwunden am Kopf, die anschließend im Krankenhaus behandelt werden mussten. Zeug*innen verständigten die Polizei.
In der Naumannstr./Torgauer Str wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Onlineversandhandels entdeckt. Dieser hatte als Abbildung schwarz-rot-gold sowie den Slogan "Make Germany great again".
Auf einer Bank im Park an der Spielplatz Schätzelberge wurden zwei Hakenkreuze entdeckt und entfernt.
An der Bushaltestelle Großbeerenstr. / Daimlerstr. wurde ein Hakenkreuz entdeckt.
Es wurde ein gegen Antifaschist*innen gerichteter Neonaziaufkleber mit der Aufschrift "Antifa = Antideutsch, nutzlos, terroristisch, idiotisch, feige, asozial" in Kombination mit einem durchgestrichenen Symbol der "Antifaschistischen Aktion" am Volkspark Mariendorf gefunden
In der Ausstellung eines Museums wurde ein Ausstellungsstück homofeindlich beschmiert und dadurch beschädigt.
Im Heinrich-Lassan-Park wurde ein Bank des Projektes „Rote Bänke“ – bei dem der Bezirksrat rote Bänke mit der Aufschrift „Kein Platz für Gewalt gegen Frauen und Mädchen“ aufgestellt hatte – mutwillig beschädigt. Die Aufschrift auf der Bank wurde durch Einritzungen in „Ein Platz für Gewalt gegen Frauen und Mädchen“ geändert.
Die Bänke dienen als sichtbares Symbol gegen geschlechtsspezifische Gewalt und sollen auf Hilfsangebote aufmerksam machen.
Es wurde ein antisemitisches Plakat gefunden, auf dem "The Protocols of the Elders of Zion" verbrannt wird.
"Die Protokolle der Weisen von Zion" sind ein antisemitisches Pamphlet. Es wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts von unbekannten Redaktoren vermutlich in Russland auf der Grundlage mehrerer fiktionaler Texte erstellt und gilt als zentrales Referenzdokument des weltweiten Antisemitismus und insbesondere des antisemitischen Verschwörungsdenkens. Die Protokolle geben vor, die Pläne jüdischer Weltverschwörer wiederzugeben.
Gegen 22:45 Uhr löste ein Mann einen Polizeieinsatz in Tempelhof aus. Er soll am Platz der Luftbrücke eine im Auto sitzende Frau beleidigt und angespuckt haben. Alarmierte Einsatzkräfte nahmen den Tatverdächtigen fest. Als die Polizisten den Festgenommenen zum Einsatzwagen bringen wollten, leistete er Widerstand, schlug seinen Kopf in Richtung einer Dienstkraft und versuchte, beide Beamten zu treten. Dabei machte er antisemitische Äußerungen.
Ein Paar saß Arm in Arm auf einer Bank, als ein älterer Mann vorbeiging und homofeindliche Beleidigungen äußerte. Er sagte unter anderem „Homopathie, schwarze Eselficker“ sowie „Gotteslästerung“.
Eine Gruppe von ca. 5 Männern, im Alter zwischen 20-30 Jahre, teilweise alkoholisiert, beleidigten auf der Monumentenbrücke im Vorbeigehen zwei Frauen homofeindlich. Der Vorfall ereignete sich gegen 17:00 Uhr.
Zwei Aufkleber von „aktivde“ mit der Aufschrift „Deutsche Zone“ wurden auf dem Schild vor der Buchhandlung „Bücherecke“ gefunden und später vom Ladenbesitzer entfernt.
Ein antifaschistischer Aufkleber mit der Aufschrift „FCK NAZIS“ wurde von einem Mülleimer in der Rixdorfer Straße 48. abgekratzt, und an der selben Stelle, wurde ein Hakenkreuz aufgemalt.
An der Bushaltestelle „Friedhof Mariendorf“ in Richtung Norden (Buslinien 277 und N77) wurden mehrere Hakenkreuze entdeckt und entfernt.
Am Spielplatz Schätzelberge in Mariendorf wurden Hakenkreuze an mehreren Mülltonnen entdeckt und entfernt.
An einer Bushaltestelle in Mariendorf wurden rassistische Graffiti mit der Aufschrift „Kanaken raus“ entdeckt. Zudem wurden auf einem Strommast ein Aufkleber mit zwei Flugzeugen und dem Slogan „Remigration rettet Leben!“ festgestellt, der über einen Aufkleber mit der Aufschrift „FckNzis“ geklebt worden war. Darüber hinaus wurde ein Graffiti entdeckt, bei dem im Schriftzug „Antifa Area“ das Wort „Area“ durchgestrichen und durch „Terrorists“ ersetzt worden war.