Antiziganistische Schmiererei in Tempelhof entdeckt
Auf einer Parkbank in Tempelhof wurde eine antiziganistische Schmiererei entdeckt in der das Z-Wort benutzt wurde.
Auf einer Parkbank in Tempelhof wurde eine antiziganistische Schmiererei entdeckt in der das Z-Wort benutzt wurde.
In ganz Mariendorf kam es zu mehreren Vorfällen mit extrem rechter Propaganda. Dabei wurden folgende Schmierereien und Sticker festgestellt und entfernt:
- In Alt-Mariendorf wurde am Briefkasten beim Aufzug zur U-Bahn ein Sticker mit der Aufschrift „FCK ANTIFA“ entfernt.
- An der Haltestelle Imbrosweg (Linie 277) wurde eine Schmiererei mit dem Schriftzug „NAZI KIEZ“ entfernt.
- In der Rixdorfer Straße wurde eine Schmiererei mit der Aufschrift „DDD“ entfernt. Die Abkürzung steht für „Deutschland den Deutschen“.
- An der Ersatzhaltestelle Colditzstraße / Ullsteinstraße wurde eine rassistische Schmiererei entfernt.
Am Spielplatz Illigstraße / Grenzweg in Lichtenrade wurde eine extrem rechte Schmiererei auf einer Sitzbank entdeckt. Die Schmiererei trägt den Schriftzug „Nazi-Kiez SS“.
An verschiedenen Bushaltestellen in Mariendorf wurde extrem rechte Propaganda festgestellt.
- An der Bushaltestelle Rixdorfer Straße / Britzer Straße in Mariendorf wurde auf dem Wahlkampfplakat eines grünen Politikers ein Sticker mit einer gegen die Antifa gerichteten Aufschrift festgestellt. An der Haltestelle befand sich ein Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "III. Weg" bzw. der Jugendorganisation der Partei (NRJ)
- An der Bushaltestelle Skutaristraße wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Online-Versandhandel festgestellt.
- An der Bushaltestelle Sommerbad Mariendorf wurden zwei rassistische Sticker sowie ein Sticker des „III. Wegs“ festgestellt, der sich gegen die „Rotfront“ richtet.
Die festgestellten Sticker wurden unkenntlich gemacht bzw. entfernt.
Ein Aufkleber, der sich gegen politischen Gegner richtete und die Aufschrift „Fck 161“ trug, wurde im Gutspark Marienfelde auf einem Mülleimer entdeckt und entfernt.
An der Bushaltestelle Colditzstraße 170/Ullsteinstraße in Mariendorf wurde massive extrem rechte Propaganda gefunden.
– Mehrere Aufkleber der Neonazi-Partei „Der Dritte Weg“ und ihrer Jugendorganisation "NRJ" mit den rassistischen Parolen „Deutschland den Deutschen“ und „Sport Frei“
– Ein Aufkleber des extrem rechten Versandhändlers „volksaufklärung.de“ mit der Parole "Schweigen heißt zustimmen, Dein Land! Hol es dir zurück!"
– Das rassistische Graffiti „Kanacken raus!“
- Ein Aufkleber mit sozialchauvinistischen und behindertenfeindlichen Wörtern, die sich gegen politische Gegner richten „Antifa = asozial, nutzlos, terroristisch, idiotisch, feige, arbeitsscheu“
- Ein Hakenkreuz-Graffiti
Die gefundenen Graffitis und Aufkleber wurden entweder unkenntlich gemacht oder entfernt.
In der Rixdorfer Straße in Mariendorf wurden mehrere Neonazi-Aufkleber gefunden.
An der Bushaltestelle der Linie 170 Rixdorfer Straße/Ullsteinstraße wurde ein rassistischer Aufkleber eines extrem rechten Versandhändlers mit der Aufschrift „Schweigen heißt Zustimmung – dein Land! Hol es dir zurück!“ gefunden und entfernt.
An der Bushaltestelle 277 Rixdorfer Straße/Ullsteinstraße wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Online-Händlers mit der Aufschrift „Antifa verbieten!“, der sich gegen politische Gegner richtet, gefunden und entfernt.
Auf der HWS-Infotafel in der Rixdorfer Str. wurden mehrere gegen politische Gegner gerichtete Aufkleber gefunden. Einer stammte aus einem extrem rechten Versandhändler mit der Aufschrift „Antifa verbieten!“, ein weiterer trug die auch sozialchauvinistische und behindertenfeindliche Aufschrift „Antifa = asozial, nutzlos, terroristisch, idiotisch, feige, arbeitsscheu“.
Die Aufkleber wurden unkenntlich gemacht.
Im Schätzelberger Park wurde ein extrem rechter Aufkleber des Versandhändlers „fckantifa.de“ mit der Aufschrift „Antifa verbieten!“ entdeckt und entfernt.
An der Bushaltestelle Nahmitzer Damm in Richtung Buckow wurden mehrere extrem rechte und rassistische Aufkleber entdeckt. Einige der Aufkleber stammten von zwei extrem rechten Versandhändlern. Auf einem der Aufkleber stand der Slogan „Schweigen heißt Zustimmung – dein Land! Hol es dir zurück!“. Zwei weitere neonazistische Aufkleber zeigten Motive, die sich gegen politische Gegner richteten, mit dem sozialchauvinistischen Slogan "Antifa = asozial, nutzlos, terroristisch, idiotisch, feige, arbeitsscheu" und „Antifa verbieten!“. Daneben waren mehrere "AfD" Schmierereien zu sehen.
Am Südkreuz wurde ein Sticker mit der Forderung „Freiheit für alle politischen Gefangenen“ entdeckt. Darauf befanden sich Porträts von Manuel Eder, Alfred Wohlleben, Bianca Witzschel und Alfred Schäfer. Bei allen vier Personen handelt es sich um verurteilte extrem rechte Straftäter*innen. Der Sticker ist in Reichsfarben gestaltet.
An der Bushaltestelle Großbeerenstraße/Daimlerstraße wurde ein extrem rechter Aufkleber mit der sozialchauvinistischen und behindertenfeindlichen Parole "Antifa = asozial, nutzlos, terroristisch, idiotisch, feige, arbeitsscheu" entdeckt und entfernt.
An der Bushaltestelle Großbeerenstraße / Daimlerstraße wurden zwei mit Edding aufgebrachte Hakenkreuze sowie mehrere Sticker der "NRJ", die Jugendorganisation der extrem rechten Kleinstpartei „Der III. Weg“, entdeckt.
Zudem wurde an der Haltestelle ein sozialchauvinistischer und behindertenfeindlicher Sticker entdeckt, der sich gegen "die Antifa" richtet, mit dem Schriftzug „Antifa = asozial, nutzlos, terroristisch, idiotisch, feige, arbeitsscheu“.
Die Hakenkreuze und die Sticker wurden unkenntlich gemacht.
Eine Kundin wurde von der Besitzerin eines Friseursalons in Schöneberg-Nord rassistisch behandelt und abgewiesen. Die Friseurin verhielt sich der Kundin gegenüber erniedrigend und herabwürdigend und verwies die Person schließlich an einen Afro-Friseursalon.
Auf dem Lichtenrader Damm wurde ein Aufkleber mit dem Slogan "White lives matters" entdeckt und entfernt.
Auf der Julius-Leber-Brücke wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt. Er hatte die Aufschrift "make Germany great again".
An der Bushaltestelle Großbeerenstraße / Daimlerstraße wurden mehrere extrem rechte Schmierereien und Sticker entdeckt.
Auf einer Sitzbank befand sich eine mit Edding angebrachte Schmiererei mit dem Schriftzug „Islam raus“.
Darüber hinaus wurden Sticker aus einem extrem rechten Versandhandel mit den Aufschriften „Antifa verbieten!“ und „Remigration jetzt!“ entdeckt.
Auf einem Haltestellenschild wurde ein Hakenkreuz entdeckt, daneben befand sich eine Schmiererei mit dem Schriftzug „AfD“.
Die Schmierereien und Sticker wurden unkenntlich gemacht bzw. entfernt.
Am Bahnhof Berlin Südkreuz, in einem Zug nach Schwerin kam es zu einer rassistischen Beleidigung. Aufgrund eines Streits um Sitzplätze wandte sich die betroffene Person an eine Mitarbeiterin der ODEG. Als ein Mann die betroffene Person mit den Worten „Du solltest dich duschen“ rassistisch beleidigte, wiederholte die Mitarbeiterin dessen Aussage und erklärte, dies sei keine schlimme Aussage. Nachdem die betroffene Person ankündigte, die Polizei zu verständigen, verließ die Mitarbeiterin die Situation.
An der Bushaltestelle Colditzstraße/Ullsteinstraße wurden zwei extrem rechte Sticker entdeckt, die noch nicht entfernt wurden. Beide stammen aus unterschiedlichen extrem rechten Versandhäusern. Einer richtet sich gegen „die Antifa“, der andere ist ein „Remigrations“-Aufkleber.
In Lichtenrade wurde ein rassistischer Sticker gefunden, auf dem "Refugees Not Welcome" stand. Zusätzlich war ein Flugzeug abgebildet, auf dem "Remigration Air" stand.
An der Bushaltestelle Daimlerstraße/Großbeerenstraße in Marienfelde wurden mehrere extrem rechte und rassistische Inhalte festgestellt. Darunter befanden sich ein Hakenkreuz an einem Mülleimer, mehrere extrem rechte Sticker, darunter ein gegen die Antifa gerichteter Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel, ein „Remigrations“-Aufkleber, ein Sticker der extrem rechten Jugendgruppe „Junge Revolution“ sowie daneben eine "AfD"-Schmiererei.
Auch an der Bushaltestelle Nahmitzer Damm/Ecke Marienfelder Allee wurden eine Hakenkreuz-Schmiererei, mehrere extrem rechte Sticker sowie daneben eine "AfD"-Schmiererei entdeckt.
An der Bushaltestelle Rixdorfer Straße/Britzer Straße wurden zwei rassistische Sticker aus einem extrem rechten Online-Versand festgestellt.
Auch im Steinhellenweg, wurde ein solcher Aufkleber auf einem Parkschild entdeckt.
Am Viktoria-Luise-Platz wurde ein Sticker aus einem extrem rechten Versandhandel gefunden. Er lautete "Überklebt, du Zecke" und richtete sich gegen Antifaschisten und Linke.
Es wurden mehrere Anti-Antifaaufkleber geklebt. Unter anderem wurden die Motive "Antifa verbieten" und "Dumm Dümmer Antifa" im Wolfsburger Weg in Mariendorf gefunden. Die Sticker wurden nicht entfernt.
An den verschiedenen Haltestellen der Busstation Großbeerenstraße / Daimlerstraße wurde extrem rechte Propaganda festgestellt. Darunter befanden sich:
- ein Hakenkreuz sowie ein "NRJ"-Sticker, die Jugendorganisation der Kleinstpartei „Der III. Weg“
- Sticker mit den Aufschriften „Remigration jetzt!“ und „Ihr werdet uns nicht austauschen!“ auf einer Sitzbank
- ein weiteres Hakenkreuz an einem Mülleimer
- Sticker mit den Aufschriften „Ihr werdet uns nicht austauschen!“ und „Ich bin stolz, ein Deutscher zu sein“ an einer Haltestelle
- Sticker auf einem Fahrplan aus einem extrem rechten Versandhandel mit den Aufschriften „Antifa verbieten!“ und „Wenn es dir zu bunt wird – wähle BLAU!“; dazwischen befand sich eine Schmiererei mit dem Schriftzug "AfD“.
Die festgestellten Schmierereien und Sticker wurden unkenntlich gemacht bzw. entfernt.
An einer Bushaltestelle in Mariendorf wurden an einem Mülleimer zwei Hakenkreuze festgestellt. Darüber hinaus wurden an dem Busfahrplan ein rassistischer „Remigrations“-Aufkleber sowie eine „AfD“-Schmiererei festgestellt.
In der S-Bahnlinie S42 kam es nach der Abfahrt am Bahnhof Südkreuz zu einer transfeindlichen Bedrohung. Ein Mann sprach eine Trans-Person aggressiv an, beleidigte sie und verhielt sich einschüchternd. Nachdem die betroffene Person ankündigte, die Polizei zu rufen, verließ der Mann die S-Bahn und äußerte beim Weggehen eine transfeindliche Bemerkung. Eine Zeug*in unterstützte die betroffene Person im Anschluss.
Ein LGBTIQ*-feindlicher Sticker, auf dem eine Familie unter einem Regenschirm zu sehen ist, der sie vor einem Regenbogen schützt, wurde an einem Laternenpfahl in der Nähe der Bushaltestelle „Belßstr. / Marienfelder Allee“ in Marienfelde entdeckt und entfernt.
Es kam zu einer rassistischen strukturellen Benachteiligung durch die Polizei. Aus Schutz für die betroffene Person wird der Vorfall anonymisiert.
Im Schätzelberger Park wurde auf einem Mülleimer ein Hakenkreuz entdeckt.
An der Bushaltestelle Großbeerenstr. / Daimlerstr. in Marienfelde wurde ein Sticker eines Neonazi-Versandhandels mit der Aufschrift "Ich bin stolz Deutscher zu sein" entdeckt.
An der Hauswand eines Gebäudes in der Hauptstraße 4 in Schöneberg wurde ein „SS“-Tag festgestellt und noch nicht entfernt.
In der Karl-Heinrich-Ulrichs-Straße nahe des Nollendorfplatzes in Schöneberg flogen aus einer Gruppe am Rand, die in Schwarzweißrot als Neonazis zu erkennen waren, Flaschen auf migrantische Teilnehmende des Christopher Street Day. Die Gruppe rief queerfeindliche und rassistische Parolen.
In der Courbièrestraße in Schöneberg schoss jemand am Nachmittag mit einer Softairwaffe aus einer Wohnung auf vier Teilnehmende des Christopher Street Day und Einsatzkräfte. Die Betroffenen erlitten leichte Verletzungen, bedurften aber keiner medizinische Behandlung. Die Polizei Berlin ermittelt.
Mehrere Aufkleber, die sich gegen politische Gegner richteten und Slogans wie „FCK ANTIFA“ und „FCK LINKE“ oder das Graffiti „Links-grüner Schwachsinn“ trugen, wurden an einer Straße in Mariendfelde an Ampeln und Laternenmasten entdeckt und entfernt.
Im Schätzelberger Park wurden auf einer Bank mehrere Hakenkreuze und der Schriftzug „Nazikiez“ entdeckt und entfernt.
In Berlin-Marienfelde wurde an der DEGEWO-Baustelle am Lichterfelder Ring eine Schmiererei mit der Aufschrift „Fuck Antifa“ entdeckt. Die Schmiererei war zum Zeitpunkt der Feststellung noch nicht entfernt worden.
„Die Schwarze kriegt auch einen Kaffee?“ Mit dieser rassistischen Äußerung beleidigte ein Gast in einem Schöneberger Café eine Frau. Die Betroffene verließ daraufhin das Café, ohne ihr Getränk zu erhalten. Als die Cafébetreiberin anschließend einen "AfD"-Anstecker am Oberteil des Mannes bemerkte, fragte sie ihn, ob er der Partei angehöre. „Ja, klar bin ich von der AfD“, habe er laut Berliner Zeitung geantwortet. Daraufhin verweigerte sie dem Mann den bestellten Latte macchiato und gab ihm sein Geld zurück.
An der Bushaltestelle Rixdorfer Straße/Britzer Straße wurde ein rassistischer Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt. Der Aufkleber trug die Aufschrift: „Remigration – schützt unsere Frauen“.
An der Bushaltestelle Rixdorfer Straße/Britzer Straße (Linie 181) wurden mehrere Sticker eines extrem rechten Versandhandels entdeckt und entfernt. Die Aufkleber trugen die Aufschriften „Wenn es dir zu bunt wird - wähle Blau“ sowie „Dumm, dümmer, Antifa“. Zudem war daneben zweimal „AFD“ als Schmiererei angebracht.
In Tempelhof kam es zu einer homophoben Beleidigung. Auf Wunsch der betroffenen Person wurden alle weiteren Angaben anonymisiert.
An der Bushaltestelle Im Domstift/Groß-Ziethener Straße in Berlin-Lichtenrade wurde ein Hakenkreuz entdeckt, das bislang noch nicht entfernt wurde.
Die Protestgruppe „Menschen mit Schildern“ organisiert regelmäßig Demonstrationen auf dem Tempelhofer Damm. Dabei verbreiten sie regelmäßig auf Verschwörungstheorien basierende und rassistische Inhalte. Bei der Demonstration war unter anderem ein transfeindliches Plakat mit der Aufschrift „Nur 3 Geschlechter: weibl.-, männl.-, psych.- krank“; zu sehen.; und "MANN im Frauenkleid bleibt MANN" zu sehen.
An der Bushaltestelle S-Bahnhof Attilastraße wurde ein Hakenkreuz entdeckt und anschließend überklebt.
Die Demonstrationsgruppe „Menschen mit Schildern“ trifft sich wöchentlich und verbreitet verschwörungstheoretische sowie rassistische Inhalte. Bei der Demonstration auf dem Tempelhofer Damm war unter anderem ein Plakat gegen politische Gegner*innen mit der Aufschrift „Gutmenschen!; Eure Brandmauer; Ist wie Apartheid!“ zu sehen.
In der Regensburger Straße wurde auf einem Stromkasten ein Keltenkreuz entdeckt und überklebt.
Eine antimuslimische Schmiererei mit der Aufschrift „Um Muslim zu sein, muss man wirklich dumm sein“ wurde auf einer Parkbank am Nollendorfplatz entdeckt.
Die Demonstrationsgruppe „Menschen mit Schildern“ trifft sich wöchentlich und verbreitet verschwörungstheoretische sowie rassistische Inhalte. Bei der Demonstration auf dem Tempelhofer Damm war unter anderem ein NS-verharmlosendes Plakat gegen Antifaschist*innen mit der Aufschrift „Nazis wieder da; Nennen sich; Jetzt Antifa!“ zu sehen.
Die Protestgruppe „Menschen mit Schildern“ organisiert regelmäßig Demonstrationen auf dem Tempelhofer Damm. Dabei verbreiten sie regelmäßig auf Verschwörungstheorien basierende und rassistische Inhalte. Bei der Demonstration war unter anderem ein transfeindliches Plakat mit der Aufschrift „Nur 3 Geschlechter: weibl.-, männl.-, psych.- krank“; zu sehen.
Eine Schwarze queere Frau wurde an der Bushaltestelle Westphalweg (Richtung Mariendorf/Dardanellen) während eines Telefonats auf Seychellen-Kreolisch von einer älteren Frau zunächst wegen des Telefonierens in abwertendem Ton angegangen. Die Betroffene, die in Berlin geboren und aufgewachsen ist, fragte daraufhin: „Wat ham Sie jesagt?“ Daraufhin wurde sie von der Frau als „widerliches Pack“ beleidigt und angespuckt. Im Bus setzte sich die Auseinandersetzung fort. Eine weitere Frau solidarisierte sich mit der Angreiferin. Schließlich sagte diese zu der Betroffenen: „Gehen Sie dahin zurück, wo Sie herkommen.“ Zwei Haltestellen später verließ die Betroffene den Bus, um sich der Situation zu entziehen. Sie berichtete zudem, in den vergangenen drei Jahren nahezu monatlich rassistische oder queerfeindliche Anfeindungen erlebt zu haben.
An der Bushaltestelle Friedhof Mariendorf wurden ein Hakenkreuz sowie der Schriftzug „AfD“ auf einem Fahrplan sowie ein weiteres Hakenkreuz auf einem Mülleimer festgestellt. Die Schmierereien wurden inzwischen entfernt.