Antimuslimischer Sticker in Lichterfelde
In der Ringstraße in Lichterfelde West wurde ein Sticker eines extrem rechten Versandhandels entdeckt und entfernt. Der Sticker richtete sich inhaltlich gegen den Islam.
In der Ringstraße in Lichterfelde West wurde ein Sticker eines extrem rechten Versandhandels entdeckt und entfernt. Der Sticker richtete sich inhaltlich gegen den Islam.
An der Kreuzung Leonorenstraße Ecke Siemensstraße in Lankwitz wurden an einem Ampelpfeiler Schmierereien gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten entdeckt. Antifaschist*innen wurden u.a. herabwürdigend mit Ungeziefer verglichen.
Im Bereich der Tischtennisplatten an der Fregestraße in Steglitz wurde ein Hakenkreuz entdeckt. Das Hakenkreuz wurde unkenntlich gemacht.
Auf einen Briefkasten am Teltower Damm in Zehlendorf wurde ein Hakenkreuz geschmiert. Die Schmiererei wurde dem Ordnungsamt gemeldet.
An einem Altkleidercontainer in der Frobenstraße in Lankwitz wurden mehrere Schmierereien entdeckt. Neben dem rassistischen Spruch: „Ausländer machen Deutschland kaputt“, stand dort der Zahlencode 1161. Dieser steht für "Anti-Antifaschistische Aktion" und richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten. Außerdem war dort ein Herz mit der Aufschrift „AfD“ gemalt.
An der Goerzallee auf Höhe der Lausanner Straße wurde auf einem Stromkasten eine Schmiererei entdeckt, die politische Gegner*innen herabwürdigend als Ungeziefer bezeichnete. Außerdem wurden politische Gegner*innen "Reichstagsverräter" genannt.
An der Walter-Linse-Straße Ecke Drakestraße in Lichterfelde West wurde ein Sticker eines extrem rechten Versandhandels mit der Aufschrift „(damals wie heute) Islamisten töten“ gemeldet. Darunter befand sich ein weiterer Sticker mit der Aufschrift „White Lives Matter“. „White Lives Matter“ ist eine extrem rechte, rassistische Gegenparole zur antirassistischen Black-Lives-Matter-Bewegung. Beide Sticker wurden entfernt.
An der Friedrichsruher Straße Ecke Göttinger Straße wurden drei Sticker mit einer durchgestrichenen Antifa-Flagge und dem Spruch „Wer heute der Antifa applaudiert, wäre 1933 mitmarschiert“ entdeckt. Die Aufkleber stammen aus einem extrem rechten Versandshop. Sie wurden entfernt.
Am Kranoldplatz in Lichterfelde Ost wurde ein Sticker der extrem rechten Gruppe „Ein Prozent“ auf einem Briefkasten entdeckt und entfernt. Der Sticker hatte den Slogan „Hier wurde linksextreme Propaganda überklebt. Unsere Heimat ist nicht verhandelbar“ und richtete sich damit gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
An einer Bushaltestelle am S-Bahnhof Südende wurden mehrere extrem rechte und rassistische Sticker entdeckt. Einer trug den Slogan „Remigration schützt Frauen“ und vermittelte das rassistische Narrativ, dass Gewalt gegen Frauen insbesondere von Menschen mit Migrationsgeschichte ausgehe. Der Begriff der sog. „Remigration“ steht im extrem rechten Diskurs für die Forderung nach der massenhaften Abschiebung von Menschen mit Migrationsgeschichte.
Daneben wurden zwei weitere Sticker aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt. Einer trug die Parole „Schweigen heißt zustimmen, Dein Land! Hol es dir zurück!“, ein weiterer hatte das Motiv „Better dead than red“ mit einem durchgestrichenen kommunistischen Symbol.
Die Sticker wurden entfernt.
An der Friedrichsruher Straße Ecke Göttinger Straße wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Sticker entdeckt. Auf dem Motiv war eine heteronormative Kleinfamilie abgebildet, die sich mit einem schwarzen Regenschirm mit einem christlichen Kreuz vor heruntertropfenden Regenbogenfarben der Progress Pride Regenbogenflagge „schützt“.
An der Haltestelle Dillgesstraße in Lankwitz wurden mehrere Aufkleber und Schriftzüge entdeckt. Darunter befanden sich Aufschriften wie „Islam raus“, „Linke stoppen“ und ein „AfD“-Schriftzug. Außerdem klebten dort mehrere gegen die Antifa gerichtete Sticker. Einige der Aufkleber waren bereits abgekratzt.
Im Wasgensteig Ecke Quendelsteig wurde ein Sticker entdeckt, der sich gegen „linke Ideologien“ richtete. Darauf war eine Person zu sehen, die unter anderem eine LGBTIQ*-Flagge und kommunistische Symbole in einen Mülleimer wirft. Der Sticker trug den Slogan „Good night left side“ und wurde entfernt.
An der Bushaltestelle Preysingstraße wurde ein Sticker aus einem extrem rechten Versandshop mit der Aufschrift „Antifa verbieten“ entdeckt. Der Sticker richtete sich gegen antifaschistisch Engagierte und wurde nicht entfernt.
In der Schorlemerallee wurden mit einem Stift angebrachte Schriftzüge mit den Aufschriften „AntiFack“ und „1161“ entdeckt.
An der Ecke Faradayweg/Brümmerstraße, wurde die Schmiererei „Israhell“ entdeckt. Mit der Parole „Israhell“ wird Israel als Staat nicht lediglich kritisiert, sondern dämonisiert und als grundsätzlich böse dargestellt.
An einer Grünanlage in der Hildburghauser Straße wurde der Zahlencode „1161“ auf eine Parkbank geschmiert. Dieser gegen die Antifa gerichtete Code wird von extremen Rechten auch zur Gebietsmarkierung genutzt.
An einem Straßenschild an der Ecke Lutherstraße und Schalloppstraße klebte ein Sticker der extrem rechten Frauengruppe Lukreta. Der rassistische Sticker hatte den Slogan "Remigration schützt Frauen". Er verbreitete damit das Narrativ, das Gewalt gegen Frauen nur von Menschen mit Migrationsgeschichte ausginge. Der Aufkleber wurde entfernt.
An einer Baustellenbarke in der Rothenburgstraße wurde ein Hakenkreuz entdeckt. Dieses wurde bei der Polizei gemeldet, die es anschließend entfernt hat.
In der Martin-Buber Straße in Zehlendorf wurden mehrere Sticker einer verschwörungsideologischen Gruppe entdeckt und teilweise unkenntlich gemacht. Einige der Sticker richteten sich mit ihrem Inhalt gegen LGBTIQA* und verwiesen auf die Webseite der Gruppe.
Entlang des Teltower Damms, an der Ecke zum Dorfanger, wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift „Überklebt, du Zecke!“ entfernt. Auf dem gegen politische Gegner*innen gerichteten Motiv waren ein durchgestrichenes Anarchie-Symbol, eine durchgestrichene Flagge der „Antifaschistischen Aktion“ und ein durchgestrichenes Symbol des Kommunismus abgebildet.
An der Bushaltestelle Stadion Lichterfelde in Lichterfelde Ost wurde eine Schmiererei auf einem Mülleimer entdeckt, die sich gegen Antifaschist*innen richtet („FCK Antifa“). Die Schmiererei wurde mit einem Aufkleber überklebt.
In der Clayallee Ecke Berliner Straße, wurde ein Aufkleber der extrem rechten Gruppe „Ein Prozent“ gefunden. Dieser Aufkleber richtete sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten. Der Aufkleber wurde entfernt.
An der Ecke Thorwaldsenstraße und Friedrichsruher Straße wurde ein Sticker aus einem extrem rechten Versandshop mit der Aufschrift „Antifa verbieten“ entdeckt. Der Sticker richtete sich gegen antifaschistisch Engagierte und wurde entfernt.
In einem Schwimmbad im Bezirk Steglitz-Zehlendorf kam es zu rassistischen Äußerungen über Funk durch eine mitarbeitende Person. Der Funkspruch war für anwesende Gäste zu hören. Zum Schutz der betroffenen Personen wurde dieser Vorfall anonymisiert.
Auf den Schaufenstern eines Abgeordnetenbüros im Hindenburgdamm klebten erneut mehrere Sticker u.a. aus extrem rechten Versandshops. Einige Sticker waren selbstgemacht. Die Inhalte richteten sich hauptsächlich gegen antifaschistisch Engagierte und die Partei DIE LINKE. Ein Sticker hatte einen rassistischen Slogan. Die Aufkleber wurden entfernt. Das Büro ist regelmäßig von Aktionen wie Sticker oder Briefeinwürfen betroffen.
Bei einer Veranstaltung in Lichterfelde kam es zu einem queerfeindlichen Vorfall. Eine besuchende Person bezeichnete eine Person in Drag als „Fasching“. Die Dragqueen war auf der Veranstaltung, um über queere Themen zu informieren. Der Vergleich würdigte die Kunstform „Drag“ als „Kostüm“ und damit als lächerlich herab.
An der Bushaltestelle S Lichterfelde West klebte ein Sticker, der sich in seiner Darstellung gegen politische Gegner*innen der extremen Rechte richtete. Er verwendete den entmenschlichenden Ausdruck "Zecke" für politische Gegner*innen. Der Aufkleber wurde entfernt.
Erneut klebten an einem Kiosk am Teltower Damm Sticker aus einem extrem rechten Versandhandel. Die Sticker richteten sich wieder gegen Antifaschist*innen. Außerdem klebte dort ein Sticker, der eine Information zu Vielfalt und Menschenwürde als Islamismus, Linksextremismus und Antisemitismus bezeichnete. Die Sticker wurden unkenntlich gemacht.
Im Komponistenviertel in Lankwitz wurde eine Vielzahl von Schmierereien gefunden, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtete. In den Inhalten der Schmierereien wurden Linke u.a. als Ungeziefer bezeichnet.
Auf einer Laterne auf dem Bahnsteig des S-Bahnhofs Südende in Steglitz waren mehrere Hakenkreuze eingeritzt. Zusätzlich waren dort Hakenkreuze mit Farbe geschmiert worden.
In der Ringstraße Ecke Drakestraße in Lichterfelde West wurde ein Sticker entdeckt, der aus einem ehemaligen extrem rechten Versandshop stammte. Der Sticker benutzte in seiner Darstellung eine Vielzahl rassistischer Stereotype gegen Schwarze Menschen, u.a. eine Übersexualisierung. Zusätzlich stand auf dem Sticker der herabwürdigende, kontroverse Begriff "Nafri" (usprünglich polizeiintern genutzt, Abkz. für "Nordafrikanischer Intensivtäter"). Der Aufkleber wurde unkenntlich gemacht.
An einem Kiosk am Teltower Damm in Zehlendorf klebten Sticker aus einem extrem rechten Versandshop. Inhaltlich richteten sie sich gegen Antifaschist*innen. Die Aufkleber wurden unkenntlich gemacht.
In einer Buslinie im Bezirk Steglitz-Zehlendorf kam es zu rassistischen Äußerungen und Annahmen gegenüber einer als Sikh gelesenen Person. Ein Fahrgast unterstellte der Person, sie wolle ein technisches Gerät klauen. Zuvor hatte der Fahrgast herablassende Witze über die Person gemacht.
Auf einem Laternenmast an der Ecke Ringstraße und Holbeinstraße in Lichterfelde West klebte ein Sticker, der u.a. in einem extrem rechten Versandshop zu erhalten ist. Der Sticker bezeichnete politische Gegner*innen der extremen Rechten abwertend als "Zecken".
In der Drakestraße in Lichterfelde West wurden mehrere Sticker aus extrem rechten Versandshops entdeckt und teilweise entfernt. Der Spruch eines Aufklebers bezeichnete politische Gegner*innen der extremen Rechten in entmenschlichender Weise als "Zecken". Der andere Aufkleber hatte eine rassistische Darstellung und verwies auf die Webseite des extrem rechten Versandshops.
An der Brücke am Colmarer Weg in Zehlendorf wurde ein rassistischer Spruch entdeckt. Dort wurde das Graffiti "Deutschland für Deutsche" hingesprüht.
An der Ecke Albrechtstaße und Kuhligkshofstraße in Steglitz wurde ein Sticker aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt. Der Sticker richtete sich mit seinem Slogan gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten. Das Bild zeigte eine Comicfigur mit einem "Schwarze Sonne"-Tattoo. Außerdem verwies ein QR-Code auf den Versandshop.
In der Heinersdorfer Straße in Lichterfelde wurde ein selbstgemachter Sticker entdeckt und entfernt. Auf dem Sticker werden politische Gegner*innen der extremen Rechten abwertend als "Zecken" bezeichnet, während die Schreibenden sich "Kammerjäger" nennen. Dies kann so gelesen werden, dass politische Gegner*innen der extremen Rechten "beseitigt" werden sollen.
In der Baseler Straße im Schweizer Viertel in Lichterfelde wurden zwei Aufkleber aus einem extrem rechten Versandshop entdeckt und entfernt. Ein Sticker zeigte eine Karikatur von Politker*innen der Partei DIE LINKE. Der andere Aufkleber richtete sich mit dem Text "Hier wurde Gedankenabfall überklebt" und der Darstellung verschiedener "linker" Symboliken gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
In einem Bus der Linie X83 wurde eine antimuslimisch rassistische Schmiererei auf Höhe der Haltestelle Steglitzer Damm/Bismarckstraße in Steglitz entdeckt. Es stand dort geschrieben "Moslem verrecke", wobei das "O" als Fadenkreuz gezeichnet war.
Auf einer Baustellenbarke in der Drakestraße Ecke Ringstraße in Lichterfelde-West wurden mehrere Sticker aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt. Die Aufkleber richteten sich mit dem Text "Hier wurde Gedankenabfall überklebt" und der Darstellung verschiedener "linker" Symboliken gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
In Lichterfelde-West wurden mehrere extrem rechte Sticker und Schmierereien entdeckt und entfernt. In der Drakestraße klebten zwei Sticker eines extrem rechten Versandhandels auf einem Laternenpfahl. Einer der Aufkleber zeigte den rassistischen Spruch "White Lives Matter", der andere Sticker richtete sich gegen muslimische Menschen.
Am Teltowkanal bei der Bäkebrücke wurden mehrere Schmierereien entdeckt, auf denen Linke als Ungeziefer betitelt wurden.
Auf der Schloßstraße in Steglitz wurden mehrere extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Ein Sticker stammte von der neonazistischen Partei "Die Heimat" (ehemals NPD). Ein weiterer Sticker an der Ecke Schloßstraße und Zimmermannstraße hatte den Text "Hier wurde Gedankenabfall überklebt" und richtete sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
In der Winfriedstraße in Zehlendorf wurde ein Sticker aus einem extrem rechten Versandshop entdeckt und entfernt. Der Aufkleber richtete sich mit seinem Slogan gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und war in seiner Darstellung zudem antifeministisch.
An einem Straßenschild in der Baseler Straße Ecke Weddingenweg wurde ein Sticker aus einem extrem rechten Versand entdeckt. Der Aufkleber richtete sich mit dem Text "Hier wurde Gedankenabfall überklebt" und der Darstellung verschiedener "linker" Symboliken gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
In der Kirchstraße in Zehlendorf soll ein Mann von einem anderen Mann mit einer Schreckschusswaffe bedroht worden sein. Der Täter hatte die betroffene Person zuvor mit homofeindlichen Worten beleidigt. Danach habe er die Waffe auf den Betroffenen gerichtet. Die Polizei wurde gerufen und das LKA ermittelt.
In einem Bus, der an der Bushaltestelle "Cranachstraße" hielt und zum Walther-Schreiber-Platz fuhr, zeigte eine Person wiederholt den Hitlergruß. Dabei schrie die Person immer wieder "Sieg Heil".
Am S-Bahnhof Lankwitz wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber entdeckt und entfernt. Dieser zeigte durchgestrichene Regenbogenflaggen und titelte: "Pädophile bekämpfen, schützt unsere Kinder". Hierbei handelt es sich um eine gezielte Desinformationskampagne, die queere Menschen in Verbindung mit sexualisierter Gewalt oder Kindesmissbrauch stellen soll.
Auf dem Bahnsteig des S-Bahnhofes Lankwitz äußerten Personen einer ca. siebenköpfigen Gruppe aus jungen Männern rassistische und NS-verherrlichende Pöbeleien. So machten sich die jungen Männer u.a. über Abschiebungen lustig. Weiterhin nahmen sie in Witzen Bezug auf neonazistische Codes (u.a. zur Zahl 88, welche für "Heil Hitler" steht). Keine der umstehenden Personen griff ein oder sprach die Gruppe an.