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Register Spandau

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Vorfalls-Chronik


  • Rassistische Sprüherei an Black-Lives-Matter-Graffito

    06.02.2022 Bezirk: Spandau

    Unter und neben dem Black-Lives-Matter-Graffito an der Havelpromenade (Zernseestraße) in Hakenfelde wurde - wie im Januar 2021 - Anti-Schwarze Propaganda entdeckt, die das N-Wort enthielt. Der Schriftzug "Black Lives Matter" wurde mit schwarzer Farbe besprüht.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitische Flyer in Staaken entdeckt und entfernt

    05.02.2022 Bezirk: Spandau

    An der Bushaltestelle Sandstraße wurden verschwörungsideologische Flyer einer Reichsbürger-Gruppierung entdeckt, die u.a. die antisemitische Verschwörungserzählung des "Great Reset" aufnehmen.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitischer Vorfall

    26.01.2022 Bezirk: Spandau

    Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Daten veröffentlicht.

    Quelle: RIAS Berlin - Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus
  • NS-verharmlosender Sticker gegen Pandemie-Maßnahmen

    19.01.2022 Bezirk: Spandau

    In der Lynarstraße wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der sich gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie wendet und den Nationalsozialismus verharmlost, indem er sich dabei auf die Widerstandsgruppe "Weiße Rose" bezieht.

    Quelle: Quartiersmanagement Spandauer Neustadt
  • NS-verharmlosende Sticker entdeckt und entfernt

    17.01.2022 Bezirk: Spandau

    An der Route des "Montagsspaziergangs" gegen die Pandemie-Maßnahmen wurden nach der Veranstaltung in der Carl-Schurz-Straße mehrere Sticker enteckt, die einen gelben Stern im Fond zeigten und damit einen NS-verharmlosenden Vergleich zwischen der Judenverfolgung des Nationalsozialismus und dem Umgang mit Impfgegner*innen herstellten.

    Quelle: Register Spandau
  • "Der III. Weg" wirbt für Bürgerwehr in Staaken

    05.01.2022 Bezirk: Spandau

    Mitglieder der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" führten einen "Streifgang" durch die Hochhaussiedlung in Staaken durch und warben für eine "Bürgerwehr". Anlass war die Brandstiftungsserie in Hausfluren und Kellern der Siedlung.

    Quelle: Berlin gegen Nazis
  • Infostele am Mahnmal Lindenufer beschädigt

    05.01.2022 Bezirk: Spandau

    Am Mahnmal für die in der Pogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 durch Brandstiftung zerstörte Spandauer Synagoge und für die Spandauer Opfer der Shoah an der Sternbergpromenade (Lindenufer) wurden auf beiden Seiten die Scheiben der Infostele beschädigt. Es wurde Anzeige erstattet.

    Quelle: Beauftragte für Erinnerungskultur im Ev. Kirchenkreis Berlin-Spandau
  • Rassistischer Angriff auf Minderjährigen im Falkenhagener Feld

    23.12.2021 Bezirk: Spandau

    Im Bus der Linie 237 wurden eine 41-jährige Frau und ihr 14-jähriger Sohn gegen 22:40 Uhr von einem unbekannten Mann rassistisch beleidigt. Kurz vor der Haltestelle Seegefelder Straße/ Senzker Straße wurde der 14-Jährige mit der Faust ins Gesicht geschlagen und verletzt, als er sich schützend vor seine Mutter stellte.

    Quelle: ReachOut
  • NS-verharmlosender Sticker mit Corona-Bezug in der Altstadt

    13.12.2021 Bezirk: Spandau

    Ein Sticker wurde an einer Laterne in der Carl-Schurz-Straße entdeckt, der einen Bezug zwischen den Pandemie-Maßnahmen in Bezug auf Ungeimpfte und die Verfolgung von Jüd*innen während der NS-Diktatur herstellte. Zeitgleich fand der "Montagsspaziergang" durch die Altstadt statt.

    Quelle: Register Spandau
  • Antisemitische Äußerung von Sympathisantin des "Montagsspaziergangs"

    06.12.2021 Bezirk: Spandau

    Antisemitische Äußerungen am Rande des "Montagsspaziergangs"

    Eine ältere Frau äußerte sich gegen 17:45 Uhr am Rande der Auftakt-Kundgebung der als "Montagsspaziergang" angemeldeten Demo auf dem Spandauer Marktplatz antisemitisch. Anlass der Äußerung war eine O-Ton-Abspielung, in der die antisemitische Aussage „Die Juden sind an allem schuld!“ für einen NS-verharmlosenden Vergleich von Judenverfolgung und dem Umgang mit ungeimpften Menschen heute zitiert wurde. Die Frau wiederholte diese Aussage beifällig und machte außerdem rassistische Aussagen über Menschen mit Migrationsgeschichte. Sie bezeichnete Juden als Wucherer und behauptete, Menschen aus warmen Ländern seien aggressiver. Sie selbst sei in Łódź/ Polen geboren und kenne "die Juden" .

    Quelle: Register Spandau
  • Lieferfahrer wird rassistisch beleidigt und bedroht

    06.12.2021 Bezirk: Spandau

    Ein Schwarzer Lieferfahrer fuhr in die Mönchstraße, um Möbel zu liefern. Ein Weißer Autofahrer in seinem Privat-PKW meinte, er werde dadurch blockiert. Es kam zu einem Wortwechsel, in dessen Verlauf der Autofahrer Anti-Schwarze rassistische Beleidigungen äußerte und den Mittelfinger zeigte. Er zog einen Elektroschocker und bedrohte den Lieferfahrer damit. Passant*innen wollten eingreifen, woraufhin der Mann ins Auto stieg und davonfuhr. Es wurde Anzeige erstattet.

    Quelle: Register Spandau
  • NS-verharmlosende Vergleiche bei Auftaktkundgebung des "Montagsspaziergangs"

    06.12.2021 Bezirk: Spandau

    Im Rahmen der als "Montagsspaziergang" angemeldeten Demo „Einigkeit und Recht und Freiheit“ auf dem Spandauer Marktplatz wurden gegen 17:45 Uhr NS-verharmlosende Aussagen über Lautsprecher abgespielt. Bei der Durchsage schien es sich um einen Zusammenschnitt verschiedenster Reden und Interviews zu handeln. In einem Beitrag wurde ein Vergleich zwischen den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie sowie den Einschränkungen für ungeimpfte Menschen und der Verfolgung von Jüdinnen und Juden während der Zeit des Nationalsozialismus gezogen. Früher habe es geheißen: „Die Juden sind an allem schuld!“ Eine solche Form des „Faschismus“ erlebten wir heute wieder. Im Verlauf der Demo wurden fast alle Zusammenschnitte der Reden und Interviews in Schleife wiederholt. Der Teil der NS-relativierenden Aussagen jedoch wurde in der ersten Wiederholung ca. 15 Sekunden lang angespielt und dann manuell unterbrochen. Bei den darauf folgenden Wiederholungen der O-Töne wurde dieser Teil übersprungen. Außerdem wurden Aussagen abgespielt, die "Widerstand gegen die Tyrannei" für rechtens erklärten und einen Bezug zu den staatlichen Pandemie-Maßnahmen herzustellen schienen. An der Demonstration nahmen ca. 12 Personen teil.

    Quelle: Register Spandau
  • Rassistische Äußerung auf dem Marktplatz Spandau

    03.12.2021 Bezirk: Spandau
    Zwei junge Frauen liefen über den Marktplatz und unterhielten sich laut. Die eine äußerte sich über Menschen aus Syrien mit einer negativen Zuschreibung. Daraufhin meinte die andere Frau bestätigend: “Ich hasse alle Syrer.“
    Quelle: Register Spandau
  • Arztpraxis verweigert Terminvergabe aus rassistischen Gründen

    02.12.2021 Bezirk: Spandau

    Eine Frau aus Moldawien hatte einen Online-Termin bei einer Hausärztin gebucht. Als sie wegen einer Nachfrage in der Praxis anrief, wurde ihr der Termin abgesagt mit der Begründung, für Moldawier gebe es bei ihnen keine Termine. (Datum anonymisiert)

    Quelle: Berliner Register
  • Rassistische Äußerungen in Beratungsgespräch

    01.12.2021 Bezirk: Spandau

    Die Koordinatorin eines sozialen Projektes zur Alltagsbegleitung, die eine Migrationsgeschichte hat, besuchte einen älteren Mann und seine Frau in der Wilhelmstadt, um ein angefragtes Erstgespräch zu führen. Im Verlauf des Gesprächs äußerte sich der Mann mehrfach rassistisch über Menschen mit Migrationsgeschichte. Gegenüber der Koordinatorin verhielt er sich unhöflich und rassistisch.
    Der Frau war das Verhalten ihres Mannes sichtlich unangenehm, sie schritt aber nicht ein. Die Koordinatorin entschied, keinen Vertrag mit dem Ehepaar abzuschließen.

    Quelle: Register Spandau
  • NS-verharmlosende Sticker mit Corona-Bezug

    29.11.2021 Bezirk: Spandau

    An einer Laterne in der Carl-Schurz-Straße wurde, direkt nachdem der erste "Montagsspaziergang" durchgelaufen war, ein Sticker entdeckt, der die 2G-Regeln der Pandemiemaßnahmen als Diskriminierung bezeichnet. Im Hintergrund des Stickers ist ein gelber Stern abgebildet. Damit wurde ein Bezug zur Verfolgung von Jüd*innen in der NS-Diktatur hergestellt.

    Quelle: Register Spandau
  • Demütigung im Bus aufgrund von Behinderung

    28.11.2021 Bezirk: Spandau
    Ein Mann wurde in der Buslinie M37 in Richtung Spandau-Waldkrankenhaus über die Sprechanlage vom Busfahrer aufgefordert nach vorn zu kommen, um sein Attest über eine Behinderung vorzuzeigen. Der Mann empfand dies als behindertenfeindlich, weil von ganz hinten durch den Bus bis nach vorn gehen musste und alle im Bus die Ansage des Busfahrers hörten.
    Quelle: Antidiskriminierungs-App
  • Erneut Flyer vom "III. Weg" in Staaken entdeckt

    19.11.2021 Bezirk: Spandau

    Am Eingang des Familienzentrums Pillnitzer Weg wurden Flyer vom III. Weg gefunden, in denen die Mietsteigerungen mit der Anzahl der Asylsuchenden in Verbindung gebracht werden und gefordert wird, Menschen mit Migrationsgeschichte vom Wohnungsmarkt auszuschließen.

    Quelle: Stadtteilzentrum Obstallee/ Gemeinwesenverein Heerstraße Nord e.V.
  • Junger Schwarzer Mann bei Strom- und Gasanbieter rassistisch beleidigt

    17.11.2021 Bezirk: Spandau

    Einem jungen Schwarzen Mann mit ungesichertem Status wurden hohe Strom- und Heizkosten in Rechnung gestellt, obwohl er sich arbeitsbedingt selten zu Hause aufhielt und die Heizung der Wohnung nicht funktionierte. Als er dies in den Hotlines der Anbieter klären wollte, wurde er, weil er noch geringe Deutschkenntnisse hatte, abgewiesen, rassistisch beleidigt und mit seinem Anliegen nicht ernst genommen.

    Quelle: Each One Teach One (EOTO) e.V.
  • Rassistische Beleidigung durch Nachbarin

    12.11.2021 Bezirk: Spandau

    Eine Nachbarin einer geflüchteten Familie äußerte regelmäßig rassistische Beleidigungen, auch gegenüber den Kindern, welche diese sehr belasten. Die Hausverwaltung wurde eingeschaltet, ohne dass sich das Verhalten der Nachbarin änderte.

    Quelle: Register Spandau
  • Behindertenfeindliche Diskriminierung in Siemensstadt

    11.11.2021 Bezirk: Spandau

    In einem Einrichtungshaus in Siemensstadt wurde das Attest eines jungen Mannes, der aufgrund seiner körperlichen Behinderung eine Maskenbefreiung bekam, nicht akzeptiert, obwohl es bei einem früheren Besuch problemlos anerkannt worden war.

    Quelle: AnDi-App
  • Flyer vom "III. Weg" in der Wilhelmstadt

    11.11.2021 Bezirk: Spandau

    In der Wilhelmstadt wurden Flyer der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" verteilt. Im Flyertext wird ein Zusammenhang zwischen den Mietpreissteigerungen und der Anzahl der Asylsuchenden hergestellt. Vermieter, die an Asylsuchende vermieten, werden als "volksfeindlich" bezeichnet. Es werden rassistische, das Asylrecht in Frage stellende Bezeichnungen für Asylsuchende benutzt verbunden mit der Forderung, diese vom Wohnungsmarkt auszuschließen.

    Quelle: Bürger*innen-Meldung
  • Rassistische Nachbarn belästigen Ehepaar

    10.11.2021 Bezirk: Spandau

    Ein Ehepaar fühlt sich zunehmend von Nachbarn belästigt, die sie regelmäßig nach ihren Ausweispapieren fragen. Als das Ehepaar nach der Legitimation dafür fragt, äußern sich die Nachbarn rassistisch.

    Quelle: Antirassistisches Register an der ASH Berlin
  • Antifeministische Schmiererei gegen Klimaaktivistin Greta Thunberg

    09.11.2021 Bezirk: Spandau
    Auf einer Plakatwand am Eingang zur Spandauer Altstadt (Ecke Am Juliusturm/ Carl-Schurz-Straße) wurde eine antifeministische Schmiererei gegen die Klimaaktivistin Greta Thunberg gesichtet. Inhaltlich werden die Aktivistin und die von ihr ins Leben gerufene Bewegung „Fridays For Future“ einer satanistischen Weltverschwörung bezichtigt. Diese Theorie ist vereinzelt unter Klimawandelleugner*innen verbreitet.
    Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben gGmbH
  • Antisemitischer Angriff im Ortsteil Spandau

    25.10.2021 Bezirk: Spandau

    Ein Passant wurde von drei jungen Männern aufgefordert, "Free Palestine" zu rufen. Als er dem nicht nachkam, wurde der nichtjüdische Betroffene von den ihm unbekannten Männern getreten und geschlagen. Dabei erlitt er lebensbedrohliche Kopfverletzungen und verlor für kurze Zeit das Bewusstsein. Die Angreifer flohen in unbekannte Richtung. Der Betroffene wurde von alarmierten Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht.

    Quelle: Die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • Mann jahrelang durch falsche Steuerklasse benachteiligt

    18.10.2021 Bezirk: Spandau

    Ein rumänischer Mann wurde mehrere Jahre lang auf Steuerklasse VI beschäftigt, obwohl er keinen Zweit- oder Nebenjob hatte. Der Arbeitgeber hat damit in erheblichem Maße Lohnnebenkosten gespart, während für die betroffene Person deutlich höhere Abgaben anfielen.

    Quelle: DOSTA – Dokumentationsstelle Antiziganismus / Amaro Foro e.V.
  • Rassistische Beschimpfungen in Döner-Imbiss

    15.10.2021 Bezirk: Spandau

    Eine Person besuchte einen Döner-Imbiss eines Bekannten. Als er die Maske kurz abnahm, um den Bekannten zu begrüßen, beschwerte sich ein Paar mit rassistischen Bemerkungen. (Datum anonymisiert)

    Quelle: Outreach Mobile Jugendarbeit in Spandau-Mitte
  • Frau im Bahnhof Spandau LGBTIQ*-feindlich beleidigt

    13.10.2021 Bezirk: Spandau
    Eine Frau wurde im Bahnhof Spandau gegen 17:00 Uhr von einem vorbeigehenden Jugendlichen mit den Worten: "Ieh! Schwul!" LGBTIQ*-feindlich beleidigt. Die Frau trug eine medizinische Maske in Regenbogenfarben.
    Quelle: Register Spandau
  • Rassistischer Angriff auf dem Altstädter Ring

    10.10.2021 Bezirk: Spandau
    Ein 26-jähriger und ein 27-jähriger Mann warteten gegen 1:00 Uhr an einer Bushaltestelle in der Moritzstraße Ecke Altstädter Ring, als sie von zwei Männern im Alter von 26 und 47 Jahren rassistisch beleidigt wurden. Als diese sich drohend vor einer weiteren Fußgängerin aufbauten, ging der zuvor beleidigte 26-Jährige dazwischen, wurde dann aber von den Angreifern in den Schwitzkasten genommen und zu Boden gestoßen. Als die Polizei kam, beleidigte der 47-jährige einen Polizisten antisemitisch. Er wurde in polizeilichen Gewahrsam genommen.
    Quelle: Tagesspiegel Spandau vom 10.10.2021
  • Behindertes Ehepaar in Spandauer Hotel diskriminiert

    09.10.2021 Bezirk: Spandau

    Ein älteres schwerbehindertes Ehepaar (er Rollstuhlfahrer, sie blind) hatte in einem Spandauer Hotel ein Zimmer gebucht. Bei der Ankunft erfuhren sie, dass es für Rollstuhlfahrer kein Doppelzimmer gebe, sondern sie in zwei Einzelzimmern mit Zwischentür untergebracht waren. Diese Zimmer lagen im 7. Stock, wodurch sie am Fahrstuhl lange Wartezeiten in Kauf nehmen mussten, da es nur zwei Fahrstühle gab. Als sie ihr Problem an der Rezeption ansprachen, zeigten die Mitarbeiter*innen kein Interesse daran, eine Lösung zu finden.

    Quelle: Bezirksbeauftragter für Senioren und Menschen mit Behinderung
  • Anti-Schwarze rassistische Beleidigung in Hakenfelde

    21.09.2021 Bezirk: Spandau

    Gegen 15:45 Uhr wollte ein Mann eine Sparkassenfiliale in der Streitstraße betreten. Dabei kam ihm ein unbekannter Mann in der Tür entgegen. Dieser Mann erblickte ihn und fing an ihn zu beleidigen. Er beleidigte ihn unter anderem mit dem N-Wort.

    Quelle: Anlaufstelle des Registers Spandau
  • LGBTIQ*-feindliche Bemerkung im Kollegium

    21.09.2021 Bezirk: Spandau
    In einer Spandauer Einrichtung kam es bei der Verabschiedung einer Kollegin zu einer homophoben Bemerkung. Nachdem ihr vom Kollegium Blumen überreicht wurden und sie herzlich von allen umarmt wurde, rief eine andere Kollegin scherzhaft: „Oh, seid mal nicht so schwul!“ Mit dieser Bemerkung schien sie die Situation auflockern zu wollen und ihren Wunsch auszudrücken, die Verabschiedung möge weniger sentimental ausfallen. Die schwulenfeindliche Bemerkung blieb vom Kollegium unkommentiert.
    Quelle: Bürger*innen-Meldung
  • Behinderter Mann bei Terminvergabe benachteiligt

    15.09.2021 Bezirk: Spandau

    Ein Mann fühlte sich durch die kurzfristige Terminvergabe seitens des BAMF (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) diskriminiert, da er durch seine Behinderung (blind) und dem Umstand, dass er als homosexueller Geflüchteter besonderen Schutzbedarf hat, mehr Vorbereitungszeit für die Vorbereitung von Behördenterminen benötigt. (Datum anonymisiert)

    Quelle: Berliner unabhängige Beschwerdestelle (BuBS)
  • Extrem rechte „III. Weg“ Flyer in der Mönchstraße

    14.09.2021 Bezirk: Spandau

    Am 14. September fand sich im Briefkasten der Spandauer Integrationslots*innen in der Mönchstraße ein Briefumschalg mit Werbeflyern und Stickern von der extrem rechten Kleinstpartei „III. Weg“. Inhalt dieser waren u.a. die Forderung der "Streichung staatlicher Förderung linker und linskextremer Organisationen" sowie die Warnung vor "offenen Grenzen" und "fremdländischen Straftätern". Die Bürger*innen werden dazu aufgerufen, die Partei zu unterstützen und "die Zukunft und Sicherheit" des "Volkes" zu sichern.

    Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben gGmbH
  • Flyer vom „III. Weg“ in der Spandauer Altstadt

    13.09.2021 Bezirk: Spandau
    Die Mitarbeiter*innen des Willkommen-in-Arbeit-Büros in der Jüdenstraße fanden einen Umschlag, gefüllt mit Flyern der extrem rechten Kleinstpartei „III. Weg“, vor der Eingangstür und meldeten dies dem Register Spandau. Die Partei, die eine extrem rechte Mobilisierung besonders vor den Bundestagswahlen 2021 anstrebt, warnt auf den Flyern u.a. vor der vermeintlichen Gefahr durch „offene Grenzen für Kriminelle“ aus Osteuropa und fordert mit LGBTIQ*-feindlichen Aussagen „Homopropaganda“ zu stoppen.
    Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben gGmbH
  • Diskriminierende Äußerung in Café auf dem Marktplatz

    11.09.2021 Bezirk: Spandau
    Ein älterer Mann und eine ältere Dame warteten auf dem Spandauer Marktplatz vor einem Café. Als eine anscheinend befreundete Dame gegen 11:30 Uhr dazu kam, begrüßte der Mann sie mit den Worten: „Ach, endlich mal eine Deutsche! Man sieht ja nur Ausländer heute!“. Daraufhin nickten und lachten alle drei und sie setzten sich gemeinsam an einen Tisch. Diese diskriminierende Äußerung blieb unkommentiert von Tischnachbar*innen und Passant*innen.
    Quelle: Bürger*innen-Meldung
  • Wahlplakate in Hakenfelde rassistisch beschmiert

    11.09.2021 Bezirk: Spandau
    In der Streitstraße wurden mehrere Wahlplakate des Schwarzen CDU Bundestagskandidaten Joe Chialo gesehen, die mit der rassistischen Aufschrift "Satan!" beschmiert waren. Die Gleichsetzung eines Schwarzen Kandidaten mit dem Teufel und die Tatsache, dass die Plakate seiner CDU-Kolleg*innen nicht beschmiert wurden, legt den Schluss nahe, dass es sich hier um einen Fall von anti-Schwarzem Rassismus handelt.
    Quelle: Register Spandau
  • "III. Weg"-Flyer bei Spandauer Selbsthilfetreffpunkt

    09.09.2021 Bezirk: Spandau

    Iim Briefkasten eines Spandauer Selbsthilfetreffpunktes wurde ein unbeschrifteter Umschlag gefunden. Beim Öffnen stellte sich heraus, dass es sich dabei um einen Brief mit Flyern der extrem rechten Kleinstpartei "Der III.Weg" handelte. Mit typischen Kampfbegriffen der Neuen Rechten, wie „volkstreu, heimatliebend, naturverbunden" wirbt die Partei für ihre "Gemeinschaft" und nutzt diese Flyer gezielt zur rechten Selbstdarstellung. Dabei verwendet sie massiv diskriminierende Sprache und äußert u.a. LGBTIQ*-feindliche Forderungen: „Homopropaganda stoppen!". Die Tatsache, dass dieses Werbematerial den Selbsthilfetreffpunkt erreicht, in dem Menschen in Krisensituationen Beratung und Anschluss suchen, ist kein Zufall.

    Quelle: Bürger*innen-Meldung
  • Flyer vom "III. Weg" vor WiA-Büro Spandau

    08.09.2021 Bezirk: Spandau

    Vor der Tür eines Projektes zur Arbeitsvermittlung von Geflüchteten ("Willkommen in Arbeit") wurden Flyer des "III. Wegs" entdeckt, in denen die extrem rechte Kleinstpartei ihre nationalistischen Werte propagierte und Menschen mit Migrationsgeschichte kriminalisierte. Außerdem sprach sich ein Miniflyer gegen "Homo-Propaganda" aus.

    Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben GIZ gGmbH
  • Volksverhetzende Pöbeleien in der Wilhelmstadt

    06.09.2021 Bezirk: Spandau
    Anwohner*innen der Pichelsdorfer Straße riefen gegen 17:45 Uhr die Polizei, nachdem ein alkoholisierter Mann die Straße entlang gelaufen war und lautstark Musik aus der extrem rechten Szene hörte und dazu grölte. Die Einsatzkräfte trafen ihn in einer Nebenstraße an und fanden bei seiner Durchsuchung mehrere Messer, Handschuhe, Betäubungsmittel und einen Aufnäher u.a. mit strafrechtlich verbotenen Zeichen. Währenddessen bekundete der Mann offen seine extrem rechte Einstellung und beleidigte die Beamt*innen. Bei einer Atemalkoholmessung wurde ein Wert von 1,51 Promille festgestellt. Die Einsatzkräfte nahmen den Mann zunächst zur erkennungsdienstlichen Behandlung und Blutentnahme in Polizeigewahrsam und entließen ihn nach Beendigung der Maßnahmen. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes ermittelt nun wegen des Verdachts auf Volksverhetzung sowie der Beleidigung von Beamt*innen.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 07.09.2021
  • LGBTIQ*-feindliche Aussagen auf Spandauer Veranstaltung

    04.09.2021 Bezirk: Spandau
    Am Eingang einer Veranstaltung im Ortsteil Spandau wurden LGBTIQ*-feindliche Aussagen getätigt. Als zur Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen am Eingang 3-G-Nachweise (Geimpft/Genesen/Getestet) überprüft wurden und ein Mann die Daten nicht auf seinem Smartphone abrufen konnte, machte er seiner Frustration Luft und beschimpfte den Vorgang mehrfach mit „schwule Scheiße“. Daraufhin verschwand er und wurde im späteren Tagesverlauf nicht mehr gesichtet. Thematisch befasste sich die Veranstaltung mit Demokratie, Gemeinschaft und aktuellen gesellschaftlichen Bedrohungslagen.
    Quelle: Bürger*innen-Meldung
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