Vorfalls-Chronik
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07.02.2015 Bezirk: PankowAm Nachmittag veranstaltete die rechtspopulistische Partei „Pro Deutschland“ eine Kundgebung an der Karower Chaussee in Berlin-Buch. Als Redner trat u.a. Manfred Rouhs auf, der in verschiedenen rechtsextremen Parteien und Organisationen in seinem Leben organisiert war. In den Reden werden Menschen, die fliehen, jegliche Gründe für ihre Flucht abgesprochen und so rassistische Ressentiments gegenüber Menschen geschürt, die in Zukunft in Buch leben werden. Zu der Veranstaltung versammelten sich anfangs knapp 60 Menschen, die in kurzer Zeit auf ca. 25 gesunken waren. Von diesen 25 Kundgebungsteilnehmer*innen waren über zehn Personen, bekannte Neonazis aus Buch und Pankow. Diese enthüllten ein Transparent der NPD Berlin mit dem rassistischen Slogan „Heute sind wir tolerant – morgen fremd im eigenen Land“ und wurden von der anwesenden Polizei an die Seite gestellt. „Pro Deutschland“ brach daraufhin ihre als „Bürgeranhörung“ getarnte Kundgebung ab.Quelle: Netzwerk für Demokratie und Respekt Buch-Karow
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"Nein zum Heim"-Schmiererei
06.02.2015 Bezirk: PankowGegen Abend wird am hinteren Ausgang vom S-Bahnhof Buch eine Schmiererei mit dem rassistischen Slogan "Nein zum Heim" entdeckt.Quelle: albatros gGmbH -
Pro-Deutschland-Flyer im Bucher Bürgerhaus
05.02.2015 Bezirk: PankowAm Nachmittag werden mehrere Flyer von Pro Deutschland, die auf ihre Kundgebung am 07.02. hinweist, gefunden und entfernt.Quelle: albatros gGmbH -
Pro Deutschland verteilt Flyer in Buch
31.01.2015 Bezirk: PankowIm Laufe des Samstages entdeckten Anwohner*innen im Ortsteil Berlin-Buch einen Flyer von der rechtspopulistischen Partei „Pro Deutschland“ in ihren Briefkästen. Der Flyer trägt als Titel „Einladung zur Bürgeranhörung“ und ist mit dem Wappen des Großbezirks Pankow versehen, so dass der Eindruck einer offiziellen Einladung vom Bezirk entstehen könnte. Die scheinbare „Bürgeranhörung“ war in Wirklichkeit eine Kundgebung der Partei am 07.02. Erst bei genauer Lektüre des Schreibens wird auf die Internetseite von „Pro Deutschland“ Berlin verwiesen. Unterschrieben wurde der Brief von Manfred Rouhs. Auf der Rückseite des Anschreibens wird in rassistischer Weise über Flüchtlinge gesprochen. Es wird behauptet, dass der Großteil der Flüchtlinge nur geflohen ist, um die eigene wirtschaftliche Situation zu verbessern. Sie fordern eine stärkere Abschiebung und weniger Zuwanderung.Quelle: Netzwerk für Demokratie und Respekt Buch-Karow -
NPD-Kundgebung in Buch
30.01.2015 Bezirk: PankowAm Freitagabend findet eine Kundgebung der NPD Pankow KV8 unter dem Titel "Wir wollen keine weiteren Asylheime - weder in Pankow noch anderswo" statt. Knapp 30 Personen folgen dem Aufruf. Es wird ein Transparent mit dem Slogan "Heute sind wir tolerant - morgen fremd im eigenen Land" der NPD Berlin gehalten. In einem Bericht der NPD Pankow, der auf Facebook veröffentlicht wurde, wird sich darüber beschwert, dass die Politiker an dem "Volkstod" arbeiten und "Stück für Stück jegliche Identität rauben". Darüber hinaus wird eine Abgrenzung zu Pegida oder Bärgida kundgetan und konstatiert, dass die NPD Pankow keine Zusammenarbeit mit diesen Bewegungen anstrebt.Quelle: Anwohner*in, Facebook-Seite der NPD KV8 Pankow vom 31.01.2015 -
JN Pankow veranstaltet eine Stadtrundfahrt
25.01.2015 Bezirk: PankowUnter dem Motto „Kenne deinen Kiez“ veranstaltet die Jugendorganisation der NPD – Junge Nationaldemokraten – einen Stadtrundfahrt durch Pankow.Quelle: Facebook-Seite der NPD KV8 Pankow vom 26.01.2015 -
NPD verteilt Flyer in Heinersdorf
24.01.2015 Bezirk: PankowIm Ortsteil Pankow werden von der NPD mehrere Flyer mit dem Slogan „Sicherheit durch Recht und Ordnung“ in den Briefkästen gefunden.Quelle: Anwohner*innen -
Antiziganistische Vorfall in Berlin-Buch
22.01.2015 Bezirk: PankowIm Ortsteil Berlin-Buch wurden in der Einkaufspassage in einem Zusammenhang mit einem versuchten Ladendiebstahl bei Deichmann außer der betroffenen Person noch andere Personen mit Roma Hintergrund im Geschäft festgestellt. Die anderen unbeteiligten Personen haben eine Beschuldigung wegen Bandendiebstahl erhalten.Quelle: Amaroforo e.V. -
Neonazi-Kundgebung und versuchte Störung der Bürgersprechstunde des Bürgermeisters
20.01.2015 Bezirk: PankowGegen 16:30 Uhr versammelten sich ca. 15 Menschen in der Nähe des Bucher Bürgerhauses um eine Kundgebung gegen die Bürgersprechstunde des Bürgermeisters abzuhalten. Den Großteil der Teilnehmenden stellen Bucher Neonazis, u.a. der Kreisvorsitzende der NPD KV8 Pankow, dar. Nach ungefähr einer dreiviertel Stunde wird die Kundgebung aufgelöst. Als die meisten anwesenden Polizisten abgefahren waren, erschienen die Neonazis wieder vor dem Bucher Bürgerhaus und versuchten zu der Bürgersprechstunde zu kommen. Der Kreisvorsitzende der NPD Pankow KV8 und ein weiterer Neonazi gingen in das Bucher Bürgerhaus. Die noch anwesende Polizei im Haus verwies sie des Hauses, da die Neonazis sich nicht zu der Sprechstunde angemeldet hatten und kein Termin mehr frei war. Ihnen wurde darüber hinaus ein Hausverbot erteilt, sodass sie sich auf dem Gehweg versammelten und die Abreise des Bürgermeisters mit den Worten „Hier ist das Volk“ kommentierten.Quelle: Bezirksamt Pankow -
Angriff auf Antifaschist*innen im Prenzlauer Berg
17.01.2015 Bezirk: PankowAuf dem Nach-Hause-Weg von den Gegenprotesten eines Hooligan-Treffens wurden zwei Antifaschist*innen von vier Neonazis auf der Greifswalder Straße erst provoziert und anschließend geschlagen. Anfangs beschimpften sie die Opfer mit „scheiß Zecken“ und zeigten den „Hitler-Gruß“. Anschließend holten sie sich Verstärkung aus der Kneipe „Bierquelle“ und fingen an die Opfer zu bedrohen und zu schlagen.Quelle: Pressemitteilung der Antifa Nordost vom 18.01.2015 -
Neonazi- und Hooligan-Treffen im Prenzlauer Berg
17.01.2015 Bezirk: PankowÜber Facebook hatte u.a. Enrico S. Berliner und Brandenburger Hooligans dazu aufgerufen, sich am S-Bahnhof Greifswalder Straße zu treffen, um sich kennenzulernen. Am Abend fand dieser sich mit einigen Begleitern auf dem S-Bahnhof ein. Kurz nach halb Neun kam eine größere Gruppe an und es wurden Ordner-Binden verteilt. Unter der Gruppe von ca. 70 Menschen befanden sich einige bekannte Neonazis, u.a. der rechtsextreme Rapper Patrick K. alias „Villain051“. Auch einige Hooligans aus Mecklenburg-Vorpommern waren zu diesem Treffen angereist.Begleitet von einem Polizei-Kessel wurden die Gruppe in die nahe gelegene Kneipe „Stumpfe Ecke“ geführt. Ein Großteil der Gruppe hielt sich vorerst vor der Kneipe auf und war stark alkoholisiert. Einige traten sehr aggressiv auf, vermummten sich und versuchten immer wieder aus dem Polizei-Kessel zu kommen um Gegendemonstrant*innen anzugreifen. Die Polizei konnte diese Versuche jedoch vereiteln. Rund 100 Gegendemonstrant*innen hatten sich vor Ort versammelt. Als gegen 22:00 Uhr die Hooligans ins Innere der Kneipe begaben, beruhigte sich die Lage.Quelle: Morgenpost vom 18.01.2015, Neues Deutschland vom 19.01.2015, Pressemitteilung der Antifa Nordost vom 18.01.2015 -
Pöbelei vor dem Kaufland in Berlin-Buch
15.01.2015 Bezirk: PankowAm frühen Abend werden neben dem Kaufland in Berlin-Buch drei Personen, die wartend vor einem Laden standen, von zwei jungen Männern belästigt. Die beiden Täter versuchten die Gruppe andauernd zu provozieren und sie fragten ohne Unterlass, ob sie ein Problem hätten. Einer der beiden Täter, ein Ortsbekannter Neonazi, zückte sein Handy und versuchte andauernd Gesichtsfotos zu machen. Der Aufforderung dies zu unterlassen, kam der Neonazi nicht nach. Die zweite Person fragte unterdessen immer weiter, ob es Probleme gäbe. Dies wurde immer wieder verneint. Daraufhin meinte einer der Täter, dass sie verschwinden sollen, da es ansonsten "Klatsche" gibt. Die Geschädigten erstatteten Anzeige bei der Polizei.Quelle: Anwohner*in -
Versuchte Bedrohung von Kundgebungsteilnehmer*innen
12.01.2015 Bezirk: PankowBei der Abreise von Teilnehmenden der Kundgebung „Gegen Rassismus – Flüchtlinge willkommen in Buch“ versuchen sechs Neonazis aus Buch eine Bedrohungsszenarium auf dem S-Bahnhof Buch aufzubauen, indem sie sich an den Haupteingang stellen. Es kommt zu keinem Angriff. Als die Türen der S-Bahn schließen wird einigen Teilnehmenden der Kundgebung der Spruch „Haut ab ihr Mädchen“ hinterher gerufen.Quelle: Netzwerk für Demokratie und Respekt Buch-Karow -
Vierzig Gegendemonstrant*innen gegen Kundgebung „Gegen Rassismus“ in Buch
12.01.2015 Bezirk: PankowAn einer Kundgebung mit dem Titel „Gegen Rassismus – Flüchtlinge willkommen in Buch“ nahmen rund 40 Personen teil. Es wurden Reden vom Flüchtlingsrat Berlin, eines Professors aus Buch und einem Vertreter des Parteijugendbündnisses „Kiez gegen Rechts“ abgehalten. Gegen diese Kundgebung wurde auf der Facebook-Seite „Kein Asylanten- Container Dorf in Buch“ aufgerufen und gegen die „Migrationsbefürworter“, „Überfremdungsbefürworter“ sowie die „Bevormundung“ Stimmung gemacht. Diesem Aufruf folgten knapp 40 Personen, die sich gegenüber der antirassistischen Kundgebung aufstellten. Unter ihnen befanden sich zehn bekannte Bucher und Pankower Neonazis.Quelle: „Pankow Hilft!“ -
Farbschmiererei auf Zaun
07.01.2015 Bezirk: PankowEbenfalls in Pankow wurde gestern Nachmittag gegen 14 Uhr am Holzzaun eines leer stehenden Wohnhauses in der Hadlichstraße acht Mal der gleiche Schriftzug – „Nein zum Heim“ – wie in der Florastraße in blauer Farbe festgestellt.Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 08.01.2015 -
Sachbeschädigung an Bürgerbüro Torsten Schneider (SPD)
07.01.2015 Bezirk: PankowDie Fassade eines Parteibüros beschmierten am Vormittag Unbekannte in Pankow. Gegen 11.30 Uhr wurden die mit roter Farbe aufgebrachten Farbschmierereien an der Vorderfront des Mehrfamilienhauses in der Florastraße festgestellt. Die Schriftzüge richteten sich augenscheinlich gegen die Unterbringung von Flüchtlingen, er trug den Slogan „Nein zum Heim“.Quelle: SPD Pankow, Pressemitteilung der Polizei vom 08.01.2015 -
NPD-Aufkleber entdeckt und entfernt
05.01.2015 Bezirk: PankowIm Laufe des Tages werden im Ortsteil Heinersdorf verschiedene Aufkleber der NPD u.a. mit dem Slogan "DM statt Euro" oder "US-Spionage stoppen" sowie deren Jugendorganisation - Junge Nationaldemokraten (JN) - u.a. mit dem Slogan "Anders als Du denkst" oder "Hauptstadt-Aktivisten" entdeckt und entfernt.Quelle: www.hassvernichtet.de -
NPD verteilt Flugblätter
04.01.2015 Bezirk: PankowIn mehreren Briefkästen in Pankow-Heinersdorf werden Flyer von der NPD u.a. mit dem Slogan "Sicherheit durch Recht und Ordnung" gefunden.Quelle: Anwohner_in -
Umgestürzter Bauzaun in Berlin-Buch
03.01.2015 Bezirk: PankowIm Ortsteil Berlin-Buch wurde gegen 09:00 Uhr ein umgestürzter und beschädigter Bauzaun entdeckt. Der Bauzaun umgab das Gelände der zukünftigen Geflüchtetenunterkunft. Die Polizei ermittelte.Quelle: Schriftliche Anfrage Abgeordnetenhaus Berlin Durcksache 17/ 17661 vom 15.01.2016 -
Neonazistische Propaganda auf der Piazza in Karow verteilt
18.12.2014 Bezirk: PankowAm Abend wurde ein Stand aufgebaut, auf dem neonazistische Propaganda verteilt wurde. Aufgerufen wurde zur Teilnahme an der neonazistischen Veranstaltung „Tag der deutschen Zukunft“ im Juni 2015 in Neuruppin. Verteilt wurden Flyer, Flugblätter und T-Shirts, des Weiteren wurden Spenden gesammelt. Vor dem Bürgerbüro der SPD wird ein Transparent gehalten mit dem Slogan „Bitte flüchten Sie weiter – Hier gibt es nichts zu Wohnen“.Quelle: Anwohner*in -
Neonazis beobachten Filmvorführung
17.12.2014 Bezirk: PankowDas „Netzwerk für Demokratie und Respekt“ führte den Film „Die Arier“ von Mo Asumang im Campus Berlin-Buch auf. Drei Neonazis versuchten zu der Aufführung zu kommen, ihnen wurde der Eintritt verwehrt. Eine vierte Person aus dem Neonazi-Umfeld nahm an der Filmvorführung teil, denn hinterher erschien ein Posting auf der Facebook-Seite der NPD KV8 Pankow, in der mit Fotos von der Veranstaltung berichtet wird.Quelle: Netzwerk für Demokratie und Respekt Buch-Karow -
Schaukasten in Karow beschmutzt
15.12.2014 Bezirk: PankowDer Schaukasten des Stadtteilzentrums im Turm in Karow wurde erstmalig mit Lebensmittel beschmutzt, nachdem dort Informationen des Bezirksamts Pankow zur entstehenden Containerunterkunft für Geflüchtete im benachbarten Ortsteil Buch ausgehangen wurden.Quelle: albatros gGmbH -
Lichterkette gegen Containerdorf in Buch
11.12.2014 Bezirk: PankowAm Abend fand erneut eine Lichterkette gegen die geplante Containerunterkunft in Buch am Bauzaun statt. Einige fanden sich zusammen um gegen „Überfremdung“ zu protestieren.Quelle: Netzwerk für Demokratie und Respekt Buch-Karow -
Bauzaun umgeworfen und Sicherheitsmitarbeiter*innen attackiert
08.12.2014 Bezirk: PankowWeil er am Abend mehrere Elemente eines Bauzaunes in Buch umwarf und zwei Wachmänner mit Pfefferspray attackierte, muss sich am Folgetag ein 20-Jähriger wegen Sachbeschädigung und gefährlicher Körperverletzung verantworten.Die beiden 27 und 51 Jahre alten Mitarbeiter eines Sicherheitsunternehmens beobachteten den jungen Mann, als er gegen 20.10 Uhr in der Karower Chaussee mehrere Teile eines Zaunes umstürzte, der die Baustelle einer künftigen Flüchtlingsunterkunft sichert. Als die Mitarbeiter den 20-Jährigen ansprachen, sprühte er dem Älteren Pfefferspray ins Gesicht. Dessen Kollege konnte einer weiteren Attacke ausweichen. Dem Angreifer gelang zwar die Flucht. Da er der Polizei jedoch bereits bekannt ist und ein politisches Motiv für sein Handeln vermutet wird, hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes die weiteren Ermittlungen übernommen. Der attackierte 51-Jährige erlitt Augenreizungen, lehnte allerdings eine ärztliche Behandlung ab.
Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 09.12.2014 -
Neonazis beobachten Kundgebung
08.12.2014 Bezirk: PankowNeonazis und NPD-Aktivist*innen aus Buch liefen einmal durch die Kundgebung „Gegen Rassismus – Flüchtlinge willkommen in Buch“ und beobachteten von der gegenüberliegenden Straßenseite die Kundgebung.Quelle: EAG, Netzwerk für Demokratie und Respekt Buch-Karow -
NPD-Kundgebung in Buch
06.12.2014 Bezirk: PankowDie Berliner NPD hält mit 10 Neonazis eine Kundgebung gegenüber Kaufland in Buch ab. Es reden der Berliner NPD-Vorsitzende Sebastian Schmidt und der Brandenburger NPDler Ronny Zasowk. Mit dabei sind auch Bucher Neonazis und der NPD-Lautsprecherwagen.Quelle: EAG -
Versuchte Demonstration von Karow nach Buch
04.12.2014 Bezirk: PankowAm Abend versammelten sich ca.80 Menschen in der Nähe der Piazza in Karow. Diese versuchen gegen die geplante Containerunterkunft in Buch zu demonstrieren, unter ihnen befinden sich einige Neonazis aus Buch, Pankow und Berlin. Ca. 70 Gegen-demonstrant*innen blockieren die geplante Demonstration über einen langen Zeitraum, so dass sich die Demonstration bis 22:00 Uhr verzögert. Zu dem Zeitpunkt sind es noch ca. 50 Personen. Unter ihnen der Vorsitzende des NPD KV8 Pankow. Der Lautsprecherwagen der Berliner NPD dient zur Unterstützung.Quelle: EAG, Netzwerk für Demokratie und Respekt Buch-Karow -
Flyer verteilt und Aufkleber verklebt
03.12.2014 Bezirk: PankowZur Bewerbung einer „Bürgerdemo“ gegen die plante Containerunterkunft in Buch wurden in Buch und Karow Flyer verteilt und Aufkleber verklebt. Diese trugen u.a. den Slogan „Bürgerdemo – Containerdorf stoppen – Berlin wehrt sich“.Quelle: Anwohner*in -
Beleidigung, „Heil Hitler“-Ruf und Hitlergruß
02.12.2014 Bezirk: PankowAm späten Nachmittag beleidigte ein stark alkoholisierter Mann, der sehr aggressiv und unberechenbar auftritt, eine Mitarbeiterin eines Ladens im Bucher Bürgerhaus. Nachdem der Mitarbeiterin gedroht und nicht auf das ausgesprochene Hausverbot gehört wurde, wurden weitere Mitarbeiter*innen des Bürgerhauses dazu geholt. Eine der Mitarbeiter*innen wurde als „Lesbensau“ beleidigt und es wurden verschiedene gewaltandrohende Sprüche von dem alkoholisierten Mann getätigt. Als der Mann mit der ihn begleitenden Person den Laden verließ rief er „Heil Hitler“ und zeigte den „Hitlergruß“. Die Polizei wurde alarmiert.Quelle: Anwohner*in -
Bedrohung eines Demonstrationsteilnehmers
01.12.2014 Bezirk: PankowIn Berlin-Buch wurde eine Demonstration „Gegen Rassismus – Flüchtlinge willkommen in Buch“ durchgeführt. Nach der Demonstration wurde ein Teilnehmer der Demonstration von drei bis vier Neonazis bis zu seinem Auto begleitet.Quelle: Netzwerk für Demokratie und Respekt Buch-Karow -
Bedrohung eines Ladenbetreibers in Buch
01.12.2014 Bezirk: PankowEin Ladenbetreiber im Bucher Bürgerhaus verließ gegen 23:00 Uhr sein Geschäft und wurde von drei Bucher Neonazis bedroht. Als er mit dem Fahrrad wegfuhr wurde die Äußerungen getätigt, dass sie ihn sowie so kriegen würden und betitelten ihn als Arschloch.Quelle: Bucher Bürgerhaus -
NPD-Infostand in Buch
01.12.2014 Bezirk: PankowDas „Netzwerk für Demokratie und Respekt“ hatte zu einer Kundgebung und Demonstration ab 18 Uhr aufgerufen. Bereits im Vorfeld gab es Infostände der Parteien ab 17 Uhr. NPD-Aktive wollten sich ebenfalls dazustellen, es wurde jedoch der Polizei vermittelt, dass das den Sinn der anderen Stände in Abrede stellt. Die NPD führte mit ca. 10 NPD-Aktiven und Autonomen Nationalist*innen aus Buch einen Infostand auf der gegenüberliegenden Straßenseite durch.Quelle: Netzwerk für Demokratie und Respekt Buch-Karow -
Lichterkette gegen Containerdorf in Buch
27.11.2014 Bezirk: PankowAm Abend fand erneut eine Lichterkette gegen die geplante Containerunterkunft statt. Es versammeln sich ca. 40 Menschen an dem Bauzaun. Unter Ihnen wieder einige Neonazis und NPD Aktivisten.Quelle: Netzwerk für Demokratie und Respekt Buch-Karow -
Neonazi aus Buch ruft zur Gewalt auf
26.11.2014 Bezirk: PankowDer Neonazi Marc M. ruft auf einen Treffen von Rechtsextremen zur Gewalt auf. Dieser setzt auf Radikalisierung und meint, dass nach den Worten, jetzt Taten folgen müssen. Laut Presse, unterhält der Neonazi Kontakte zur Neonazi-Szene und NPD-Mitgliedern in Berlin. Es wird berichtet, dass dieser über mindestens drei Waffen verfüge.Quelle: B.Z. Berlin vom 26.11.2014 -
Kundgebung gegen Containerdorf in Buch
24.11.2014 Bezirk: PankowAm Abend versammeln sich ca. 50 Menschen an der Ecke Theodor-Brugsch-Straße/ Theodor-Brugsch-Straße. Gegenüber einen Pressevertreter wird ein Platzverweis vom Veranstalter ausgesprochen.Quelle: Netzwerk für Demokratie und Respekt Buch-Karow -
JN-Aufkleber in Berlin-Buch entdeckt und entfernt
22.11.2014 Bezirk: PankowIm Ortsteil Buch werden zum Teil gerade frisch verklebte Aufkleber der JN entdeckt und entfernt. Die Aufkleber trugen u.a. den Slogan „Sag was du denkst“ oder „Hauptstadtaktivisten“.Quelle: www.hassvernichtet.de -
Pro Deutschland und III.-Weg-Aufkleber entdeckt und entfernt
22.11.2014 Bezirk: PankowIm Ortsteil Pankow werden Aufkleber von Pro Deutschland – u.a. mit dem Slogan „Stoppt die Islamisierung Deutschlands“ und vom III. Weg – u.a. mit dem Slogan „Natianal-sozialistisch-revolutionär“ oder „Kriminelle Ausländer raus“ – entdeckt und entfernt.Quelle: www.hassvernichtet.de -
Lichterkette gegen Containerdorf in Buch
20.11.2014 Bezirk: PankowAm Abend fand erneut eine Lichterkette gegen die geplante Containerunterkunft statt. Es versammeln sich ca. 60 Menschen an dem Bauzaun. Unter Ihnen wieder einige Neonazis und NPD Aktivisten. Es wird u.a. ein Transparent mit dem Slogan „Bitte flüchten Sie weiter – Hier gibt es nichts zu Wohnen“ getragen.Quelle: Netzwerk für Demokratie und Respekt Buch-Karow -
Aufkleber zu Neonazi-Aufmarsch entdeckt und entfernt
18.11.2014 Bezirk: PankowIm Ortsteil Buch werden mehrere Aufkleber für ein Neonazi-Aufmarsch in Döbeln entdeckt und entfernt.Quelle: EAG -
Zweite Demonstration gegen Containerdorf in Buch
17.11.2014 Bezirk: PankowAm Abend fand die zweite Demonstration statt. Als Haupt- und Dauerredner tritt der Kreisvorsitzende der NPD KV 8 auf. Den Lautsprecherwagen stellt die NPD. Eine weitere Rednerin war eine Verterterin der NPD Brandenburg. Es werden Sprechchöre u.a. mit folgenden Slogan gerufen „Wir wollen keine Asylantenschweine“, „~heime“, „Buch bleibt deutsch“. Es nehmen ca. 250 Menschen teil, davon sind ca. 50 organisierte Neonazis (auch von außerhalb). Die Demonstration wird 22:17 Uhr von der Polizei aufgelöst, da der Haupt- und Dauerredner die Veranstaltung nicht beenden wollte, er wurde zur Personalienfeststellung mitgenommen. Auf der Gegendemonstration fanden sich ca. 200 Menschen ein.Quelle: [moskito] Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Bedrohung und Angriff auf Putzspaziergang in Buch
15.11.2014 Bezirk: PankowJugendliche führten einen Putzspaziergang zum Entfernen von neonazistischer Propaganda im Ortsteil Buch durch. Die Gruppe von zwölf Jugendlichen und Rainer-Michael Lehmann (SPD) wurde gegen 13:15 Uhr zuerst von einem Neonazi bedroht. Dieser versuchte einzelnen ihren Spachtel zu entwenden. Eine Frau, die gerade an einem Stromkasten den Schriftzug „88“ entfernen wollte, stieß der Angreifer die Dosen zum Entfernen von Graffiti um und sagte ihr und den anderen, dass sie gleich etwas „auf die Schnauze“ bekommen und sie sich in ihren „Zeckenviertel verpissen“ sollen.Der Angreifer zog sich erstmal auf die andere Seite zurück. Die Gruppe wartete ab und wurde währenddessen aus einem nahe liegenden Hochhaus mit einem Böller beschmissen. Gleichzeitig kam ein 3er BMW mit zwei Männern (Fahrer um die 40) und einer Frau und nahm den Angreifer in das Auto auf und fuhren weg. Die Gruppe ging gemeinsam in das Bürgerhaus und wartete auf die alarmierte Polizei, die nach knapp einer Stunde eintraf. Die Gruppe ging geschlossen zum S-Bahnhof zurück.Quelle: SPD Pankow -
Plakate mit Parolen entdeckt und entfernt
14.11.2014 Bezirk: PankowIn der Berliner und in der Breiten Straßen werden mehrere selbstgemachte Plakate mit Parolen gegen „BRD-GmbH“ und „Chemietrails“ (Fehler im Original“ gefunden und entfernt.Quelle: EAG -
Lichterkette gegen Containerdorf in Buch
13.11.2014 Bezirk: PankowAm Abend fand eine Versammlung von ca. 70 Menschen teil. Es befinden sich unter den Teilnehmende NPD Aktivisten, Neonazis. Es werden Reden gegen Flüchtlinge gehalten. Eine Person zeigt den „Hitler Gruß“.Quelle: Netzwerk für Demokratie und Respekt Buch-Karow -
Sicherheitsdienstmitarbeiter bedroht
09.11.2014 Bezirk: PankowIn Buch wurden Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes am Nachmittag bedroht. Sie bewachten in der Karower Chaussee einen Bauzaun zu einem Gelände, auf dem eine Unterkunft für Asylbewerber errichtet werden soll. Gegen 15.50 Uhr sprach die beiden Männer in der Karower Chaussee ein Mann an und bedrohte sie. Während die beiden Sicherheitsdienstmitarbeiter die Polizei riefen, entfernte sich der Täter. Gegen 19 Uhr erschien der Mann erneut vor dem Bauzaun in Begleitung eines weiteren Mannes. Die Wachleute alarmierten wieder die Polizei. Polizeibeamte nahmen den 19-Jährigen fest. Nach Anzeigenaufnahme und erkennungsdienstlicher Behandlung wurde er entlassen.
Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 10.11.2014 -
Bauzaun mehrfach umgeworfen
08.11.2014 Bezirk: PankowUnbekannte haben in der vergangenen Nacht in Buch einen Bauzaun, der das Gelände einer geplanten Notunterkunft für Flüchtlinge einzäunt, gleich mehrfach umgeworfen. Zeugen gaben an, zunächst gegen 3 Uhr fünf dunkel gekleidete Personen beobachtet zu haben, die den Zaun in der Karower Chaussee umgeworfen und dabei teilweise verbogen haben. Außerdem sollen die Unbekannten hierbei mehrfach „Sieg Heil“ gerufen haben. Gegen 6 Uhr sollen laut Zeugenaussagen rund 20 Personen den inzwischen wieder aufgerichteten Zaun abermals umgeworfen und so stark beschädigt haben, dass er sich nicht mehr aufrichten ließ. Auch während der zweiten Tat sollen die Unbekannten lautstark verfassungswidrige und fremdenfeindliche Parolen gerufen und zudem den „Deutschen Gruß“ gezeigt haben. Eine Absuche nach den Tätern blieb in beiden Fällen bisher erfolglos.Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 08.11.2014 -
Lichterkette gegen Containerdorf in Buch
06.11.2014 Bezirk: PankowAm Abend fand eine Versammlung von ca. 30-40 Menschen teil. Es befinden sich unter den Teilnehmende NPD Aktivisten, Neonazis. Auch die bis dato seit langem inaktive „Kameradschaft Deutsche Eiche“ tritt in Erscheinung.Quelle: Netzwerk für Demokratie und Respekt Buch-Karow -
NPD- / JN-Aufkleber entdeckt und entfernt
03.11.2014 Bezirk: PankowIm Ortsteil Pankow werden mehrere Aufkleber der NPD, JN sowie „Nein zum Heim“ entdeckt und entfernt. Die JN Aufkleber tragen u.a. den Slogan „Sag was du denkst“ oder „Hauptstadtaktivist“. Es wird ebenso ein Aufkleber der Bürgerinitiative Bätz mit dem Slogan „Nein zum Heim“ entdecktQuelle: www.hassvernichtet.de -
Demonstration gegen das geplante Containerdorf in Berlin-Buch
01.11.2014 Bezirk: PankowAm Samstag fand in Berlin-Buch eine Kundgebung mit rund 200 Menschen gegen die Container-Unterbringung in der Karower Chaussee statt. Ca. 60% der Teilnehmenden waren Bucher*innen. Die Organisation der Kundgebung mit anschließender Demonstration übernahm die NPD KV 8 Pankow sowie deren Umfeld. Sie stellte den Lautsprechwagen, die Ordner und den Hauptredner der Kreisvorsitzender der NPD. Am Vormittag sprach dieser auf der Kundgebung in Weißensee noch von einem „freien nationalsozialistischen Deutschland“ und stellte sich am Nachmittag als „Bürgerinitiative“ vor. Die Polizei vor Ort sprach ebenfalls von einer "rechten Kundgebung". Auch wenn nicht alle Teilnehmenden rechtsextrem/rechtsaffin waren, konnte beobachtet werden, dass die Kundgebung und Demonstration eindeutig von Rechtsextremen organisiert und ein rechter Lifestyle weit verbreitet war. So trugen viele „Thor-Steinar“-Kleidung oder Kleidungsstücke mit eindeutig rechten Symbolen oder Codes (u.a. Schwarze Sonne, Landser-T-Shirts, germanische Runen). An dem Front-Transparenten liefen Vertreter*innen der Bürgerinitiative Marzahn-Hellersdorf. Hinter dem Lautsprecherwagen wurde ein Transparent mitgeführt, dass zum „Tag der deutschen Zukunft 2015“ aufrief. Hinter diesem Transparent liefen u.a. Rechtsextreme von der NPD Brandenburg. Es wurden Sprüche wie „Kriminelle Ausländer Raus“ skandiert. Eine mitgebrachte Reichskriegsflagge wurde am Anfang zögerlich gehalten und anschließend doch nicht geschwenkt.Quelle: [moskito] Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
NPD-Kundgebung gegen geplante Flüchtlingsunterkunft in der Bühringstraße
01.11.2014 Bezirk: PankowDie NPD KV8 Pankow führt am Hamburger Platz (Gustav-Adolf-Straße Ecke Pistoriusstraße) eine Kundgebung mit ca. 10 mitgebrachten Teilnehmern durch. Hauptredner ist der Kreisvorsitzender NPD KV8 Pankow. Ihn gegenüber stehen 70-80 Gegendemonstranten, die der NPD lautstark verkünden, was sie von ihren Rassismus halten. Anwohner_innen stellen eine Anlage an ihr Fenster und lassen laut Musik durch ihre Musikboxen klingen, sodass Reden und Musik der NPD über die Hälfte der Zeit nicht zu vernehmen ist.Quelle: „Pankow Hilft!“ -
NPD-Propaganda in Bucher Briefkästen entdeckt
27.10.2014 Bezirk: PankowIn Bucher Briefkästen werden mehrere NPD Flyer mit dem Slogan „Sicherheit durch Recht und Ordnung“ entdeckt.Quelle: albatros gGmbH