Neonazistischer Zahlencode in Neukölln
Am Weigandufer in Nord-Neukölln wurde der neonazistische Zahlencode „88" gesprüht. Der Zahlencode „88“ steht für „Heil Hitler“, da H der achte Buchstabe des Alphabets ist.
Am Weigandufer in Nord-Neukölln wurde der neonazistische Zahlencode „88" gesprüht. Der Zahlencode „88“ steht für „Heil Hitler“, da H der achte Buchstabe des Alphabets ist.
Auf der Brücke Neue Späthstraße wurde der Schriftzug "Alle Muslime Raus" entdeckt. Außerdem wurde dort der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt. Die Schmiererei wurde inzwischen entfernt.
In Gropiusstadt, rund um den U-Bahnhof Lipschitzallee, wurden mehrere Aufkleber entdeckt und entfernt, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richteten. Darunter war auch ein Aufkleber mit dem NS-verharmlosenden Slogan: „Wer heute der Antifa applaudiert, wäre 1933 mitmarschiert“ in mehrfacher Ausführung.
Am S-Bahnhof Sonnenallee wurde eine Person von einem Mann bedrängt und verbal bedroht. Eine weitere Person griff in die Situation ein, isolierte die betroffene Person und begleitete sie zur einfahrenden Bahn. Der Mann rief der betroffenen Person noch "Du Schwuchtel!" hinterher.
Eine Frau wurde in Rudow, in der Nähe ihres Wohnortes, von einer Frau aus antimuslimisch rassistischer Motivation angepöbelt. Die Betroffene nahm eine Sprachnachricht auf Arabisch auf, als sich eine Frau abfällig äußerte und u.a. auf das Kopftuch bezog. Die Betroffene konfrontierte die Frau und wies sie auf ihr rassistisches Verhalten hin. Daraufhin entfernte sich die Frau mit dem Fahrrad.
An der Ecke Fritz-Erler-Allee/Wutzkyallee in Gropiusstadt wurde erneut ein rassistischer Aufkleber mit der Parole "Nafri go home!" entdeckt und entfernt.
Am U-Bahnhof Lipschitzallee in Gropiusstadt wurde ein antifaschistischer Aufkleber so abgeändert, dass nun "Faschistische Aktion" darauf zu lesen war.
In Neukölln hat sich ein antimuslimisch rassistischer Vorfall ereignet. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht
Im Sollmannweg in Gropiusstadt wurden erneut Aufkleber mit dem Slogan "Schwarz Rot Gold ist bunt genug“ entdeckt und entfernt. Der Slogan kann als queerfeindlich und rassistisch verstanden werden. Außerdem wurden zwei Aufkleber gesichtet und entfernt, die sich gegen antifaschistisches Engagement richteten.
Im Rudower Wäldchen am Wildmeisterdamm in Gropiusstadt wurden mehrere extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Einer trug die Aufschrift „Remigration Airlines. Für die Gäste nur das Beste“ und stammte aus einem extrem rechten Versandhandel. Ein weiterer Aufkleber richtete sich gegen Antifaschist*innen.
Im U-Bahnhof Rathaus Neukölln wurde ein antisemitischer Schriftzug entdeckt.
In der Weserstraße in Nord-Neukölln wurden zwei Männer aus einer Gruppe junger Männer angegriffen. Dabei wurden die beiden Betroffenen in eine Ecke gedrängt, zu Boden geschlagen und ins Gesicht getreten. Anwohnende hörten die Hilferufe und alarmierten die Polizei. Die Betroffenen ordneten den Angriff selbst als homofeindlich-motiviert ein.
In der Nähe des U-Bahnhofes Lipschitzallee in Gropiusstadt wurden zwei Aufkleber aus einem Neonazi-Versand entdeckt und entfernt. Auf einem war die rassistische Parole "Für die 'Gäste' nur das Beste! Remigration Airlines" zu lesen. Der andere Sticker richtete sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
An der Ecke Kiehlufer/Onckenstraße in Neukölln wurde ein Aufkleber der neonazistischen Partei "NPD" (jetzt: "Die Heimat") entdeckt und entfernt. Darauf war das Motiv einer heteronormativen Kleinfamilie zu sehen, die mit einem Regenschirm in den Farben Schwarz-Weiß-Rot vor den heruntertropfenden Farben eines Regenbogens geschützt wurde.
Im U-Bahnhof Grenzallee in Britz wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Remigration!" gesichtet und entfernt.
In der Glasower Straße wurde die NS-verharmlosende und antisemitische Parole "FCK ZIO NZS" entdeckt. Hierbei handelt es sich um eine Gleichsetzung von Zionist*innen und den Verbrecher*innen des Nationalsozialismus. Die Bezeichnung wird häufig als Code für Juden*Jüdinnen verwendet.
Am S-Bahnhof Köllnische Heide wurde ein antimuslimisch rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Wir müssen draußen bleiben" in Kombination mit darauf abgebildeten muslimischen Menschen, einer Frau mit Burka und Sprengstoff und einem Mann mit Gewehr, entdeckt und entfernt. Muslim*innen werden auf diesem Motiv pauschal mit Terrorismus identifiziert und als Gefahr dargestellt.
Zum wiederholten Male wurden rund um den Bahnhof Wutzkyallee in Gropiusstadt mehrere Aufkleber mit dem Slogan "Schwarz Rot Gold ist bunt genug“ entdeckt und entfernt. Der Slogan kann als queerfeindlich und rassistisch verstanden werden.
In der Grünanlage Vogelschutzgebiet am Wildmeisterdamm wurden zwei Sticker mit einer durchgestrichenen Antifa-Flagge und dem Spruch „Wer heute der Antifa applaudiert, wäre 1933 mitmarschiert“ entdeckt und entfernt. Die Aufkleber stammen aus einem extrem rechten Versandshop.
Rund um den U-Bahnhof Wutzkyallee, in der Fritz-Erler-Straße und im Friedrich-Kayßler-Weg wurden erneut mehrere Aufkleber mit dem Slogan "Schwarz Rot Gold ist bunt genug“ entdeckt und teilweise entfernt. Der Slogan kann als queerfeindlich und rassistisch verstanden werden.
Rund um die Bahnhöfe Wutzkyallee und Lipschitzallee sowie in der Fritz-Erler-Allee in Gropiusstadt wurden mehrere Aufkleber mit der Aufschrift "Schwarz Rot Gold ist bunt genug“ entdeckt und entfernt. Der Slogan kann als queerfeindlich und rassistisch verstanden werden. Zudem wurden mehrere Aufkleber gesichtet, die sich gegen politische Gegner*innen richteten.
An der Ecke Weserstraße/Reuterstraße wurde ein Sticker der extrem rechten Partei "NPD" (jetzt: "Die Heimat") mit dem Slogan "Sozial geht nur national" entdeckt und entfernt.
In der Fritz-Erler-Allee in Gropiusstadt wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Parole "Nafri go home!" entdeckt und entfernt.
Eine junge trans Frau wurde auf der Sonnenallee aus transfeindlicher Motivation angegriffen. Die betroffene Person wurde erst aus einer Personengruppe heraus gefragt, ob sie ein Mann oder eine Frau sei. Anschließend wurde sie beleidigt und von einem Mann aus der Gruppe ins Gesicht geschlagen und zu Boden gestoßen. Während die betroffene Person am Boden lag, wurde sie mehrfach gegen den Kopf getreten. Die Begleitung der Betroffenen wurde ebenfalls beleidigt. Die Angreifer ergriffen anschließend die Flucht über die Weichselstraße.
In der Hugo-Heimann-Straße in Gropiusstadt wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und entfernt. Darauf waren mehrere Symbole durchgestrichen (Antifa-Flagge, Pride-Flagge, öffentlich-rechtliche Programme) und der Schriftzug "Reject poison" zu lesen.
Auf einem Schild an der Bushaltestelle Neuköllner Straße/Zwickauer Damm in Rudow wurde ein extrem rechter Aufkleber mit der Aufschrift "Keine Chance den Zecken! Der Heimat zuliebe!" entdeckt und entfernt. Zecke ist eine abwertende und entmenschlichende Bezeichnung aus der extremen Rechten für politische Gegner*innen, darunter insbesondere Punks und Antifaschist*innen.
Rund um den Boddinplatz wurden mehrere Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel mit der Aufschrift "Hier wurde linksextreme Propaganda überklebt" gefunden. Auf dem Motiv war auch ein durchgestrichenes Logo der "Antifaschistischen Aktion", ein durchgestrichenes Hammer und Sichel-Emblem und eine durchgestrichene Regenbogenfahne zu sehen. Außerdem wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Patriotische Aktion" entdeckt.
Auf einem Mülleimer im Otto-Wels-Ring wurde die Schmiererei "FCK ZIO NZS" ("Fuck Zionisten-Nazis") angebracht. Hierbei handelt es sich um eine Gleichsetzung von Zionist*innen und den Verbrecher*innen des Nationalsozialismus. Die Bezeichnung wird häufig als Code für Juden*Jüdinnen verwendet.
Rund um den U-Bahnhof Wutzkyallee, im Horst-Caspar-Steg und im Vogelschutzgebiet auf dem Wildmeisterdamm in Gropiusstadt wurden mehrere Aufkleber mit dem Slogan "Schwarz Rot Gold ist bunt genug“ entdeckt und entfernt. Der Slogan kann als queerfeindlich und rassistisch verstanden werden.
In der Ringslebenstraße in Buckow wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt. Auf diesem ist der Slogan "Heimatliebe ist kein Verbrechen" zu lesen.
An der Ecke Rollbergstraße / Hermannstraße wurden mehrere Aufkleber mit dem Slogan "Schwarz Rot Gold ist bunt genug“ entdeckt. Der Slogan kann als queerfeindlich und rassistisch verstanden werden.
In Gropiusstadt, zwischen den Bahnhöfen Lipschitzallee und Wutzkyallee, ist erneut ein Aufkleber mit dem Slogan "Schwarz Rot Gold ist bunt genug“ entdeckt und entfernt worden. Der Slogan kann als queerfeindlich und rassistisch verstanden werden.
Im Bus M41 wurde eine Person von einem Mann antiasiatisch rassistisch beleidigt. Der Mann schien alkoholisiert zu sein und redete kontinuierlich auf die betroffene Person ein. Diese verstand den Mann nur teilweise, woraufhin er sie beleidigte. Die betroffene Person verließ an der Haltestelle S Sonnenallee den Bus.
Rund um den U-Bahnhof Wutzkyallee und im Wildmeisterdamm in Gropiusstadt wurden mehrere Aufkleber mit dem Slogan "Schwarz Rot Gold ist bunt genug“ entdeckt und entfernt. Der Slogan kann als queerfeindlich und rassistisch verstanden werden.
Im Dammweg in Nord-Neukölln wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "White Lives Matter“ entdeckt und entfernt. „White Lives Matter“ ist eine extrem rechte, rassistische Gegenparole zur antirassistischen Black-Lives-Matter-Bewegung.
Im Volkspark Hasenheide wurden drei Frauen von einem Mann rassistisch beleidigt. Der Mann wurde im Anschluss von der Polizei festgenommen und ein Strafverfahren wurde eingeleitet.
Auf der Scheibe des Wartehäuschens an der Bushaltestelle Lipschitzallee/Rudower Str. wurde der antimuslimisch rassistische Schriftzug "Islam raus" entdeckt. Der Buschstabe "S" wurde dabei als Sigrune geschrieben.
In einer Grünanlage in der Nähe der Massiner Straße in Britz wurde ein Aufkleber des österreichischen TV-Senders "Auf1" entdeckt. Der TV-Sender verbreitet unter anderem extrem rechte und verschwörungsideologische Inhalte.
In der Grünanlage zwischen den Bahnhöfen Lipschitzallee und Wutzkyallee wurden erneut mehrere Aufkleber entdeckt und entfernt, die sich gegen antifaschistisches Engagement richteten.
Im M41 Bus in Richtung Hauptbahnhof wurde eine Person aus antiasiatisch rassistischer Motivation gezielt angegangen. Ein Mann stand mitten im Gang und fixierte gezielt asiatisch gelesene Fahrgäste mit feindseliger Miene und ebenfalls die betroffene Person.
Der Mann murmelte und schimpfte in die Richtung der betroffenen Person, die jedoch Kopfhörer trug und den Wortlaut deshalb nicht verstand. Schließlich kam er mit schnellen Schritten und auf bedrohliche Weise direkt auf die betroffene Person zu und riss ihr das Handy aus der Hand – offenbar um zu kontrollieren, ob gefilmt wurde. Anschließend verließ er den Bus.
In einem Park in der Nähe des U-Bahnhofes Lipschitzallee in Gropiusstadt wurden auf einer Bank mehrere extrem rechte Schmierereien entdeckt und unkenntlich gemacht. Es handelte sich um die Schriftzüge "Deutsches Reich lebt ewig" und "Fuck 161".
Auf einer Baustellenbarke wurde der Schriftzug "Israhell" entdeckt und entfernt. Mit dem Begriff "Israhell" wird der Staat Israel dämonisiert und mit dem absolut Bösen gleichgesetzt. Ein zweiter Schriftzug rahmt den Namen der Terrororganisation Hamas mit Herzen.
Es ereignete sich ein LGBTIQ*-feindlicher Angriff in Neukölln. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht. Das Datum entspricht nicht dem Tag des Vorfalls.
In der Richardstraße wurde auf einem Wahlplakat der Partei Bündnis 90/Die Grünen ein Schriftzug entdeckt, der sich verhöhnend auf den Anschlag auf den CSD in Berlin bezog.
Auf einem Hinweisschild der Berliner Verkehrsbetriebe am U-Bahnhof Rudow wurden mehrere Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und weitestgehend unkenntlich gemacht. Auf einem Sticker war eine heteronormative Kleinfamilie abgebildet, die sich mit einem schwarzen Regenschirm mit einem christlichen Kreuz vor der Regenbogenflagge „schützt“. Ein weiterer Aufkleber titelte "Islamisierung? Nein danke!". Durch das Design des Aufklebers wurde der Islam mit Atomkraft verglichen und somit eine pauschale Gefahr suggeriert.
An einem Stromkasten im Petunienweg in Rudow wurde der Schriftzug "Heil Hitler" entdeckt und entfernt.
Auf der Neuköllner Seite der Massantebrücke in Rudow wurde ein antimuslimisch rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Islamisierung? Nein danke!" aus einem extrem rechten Onlineshop entdeckt und entfernt.
Zwischen den Bahnhöfen Wutzkyallee und Johannisthaler Chaussee wurden mehrere antifaschistische Aufkleber so abgeändert, dass nun "Faschistische Aktion" darauf zu lesen war. Ein weiterer Aufkleber aus einem Neonaziversand wurde entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv stand die Parole "Ich bin als Deutscher geboren und schulde der Welt einen Scheiß". Zudem waren auf dem Aufkleber zwei schwarz-weiß-rote Reichsflaggen und ein Reichsadler in Kombination mit einem Eisernen Kreuz im Ehrenkranz abgebildet.
Im Britzer Akazienwäldchen, in der Nähe des U-Bahnhofes Blaschkoallee, wurde erneut eine Hakenkreuzschmiererei entdeckt und unkenntlich gemacht.
Auf dem Bahnhof Hermannplatz wurde eine Person aus queerfeindlicher Motivation massiv bedroht. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.