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Register Mitte

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Vorfalls-Chronik


  • Antisemitische Sachbeschädigung in Tiergarten

    31.08.2025 Bezirk: Mitte

    Eine israelische Flagge, die an der Fassade der Konrad-Adenauer-Stiftung in der Tiergartenstraße angebracht war, wurde von Unbekannten in der Nacht angezündet, wie Sicherheitsmitarbeiter um 5:30 Uhr feststellten.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2083 vom 31.08.2025
  • Antiziganistische Beleidigung in der U6 in Wedding

    31.08.2025 Bezirk: Mitte

    Ein Mann beschwerte sich über eine weiblich wahrgenommene Person, sie solle ihre Füße wegnehmen, obwohl sie lediglich die Beine überschlagen hatte. Als diese entgegnete, sie könne sitzen, wo sie möchte, und sich sich weiter mit ihrer Begleitung unterhielt, drehte der Mann sich zu einem weiteren Fahrgast um und beschwerte sich über "Scheiß [Z-Wort]". Als dieser erklärte, dass sei kein Grund, rassistisch zu sein, behauptete er, dass sei nicht rassistisch.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Extrem rechte Propaganda in Wedding

    31.08.2025 Bezirk: Mitte

    Am U-Bahnhof Reinickendorfer Straße wurde ein gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichteter Aufkleber entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • LGBTIQ*-feindlicher Vorfall

    31.08.2025 Bezirk: Mitte

    Im Bezirk Mitte kam es zu einem LGBTIQ*-feindlichen Vorfall. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Rassistische Bedrohung in der U-Bahn in Mitte

    31.08.2025 Bezirk: Mitte

    In einem Waggon der U-Bahnlinie 6 in Richtung Alt-Mariendorf, befanden sich gegen 6:50 Uhr nur drei Frauen und ein weißer Mann mit Glatze und Tattoos. Kurz vor der Station Friedrichstraße näherte sich der Mann plötzlich einer allein sitzenden Frau of Color, hielt ihr von hinten einen Finger an den Kopf, damit eine Pistole formend und machte ein Schussgeräusch. Kurz vorher hatte er sich bereits vor eine Frau mit Kopftuch gestellt und zu ihr irgendetwas gesagt, was die Zeugin nicht verstehen konnte.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register, Bürger*innenmeldung
  • Anti-Schwarze rassistische Beleidigung bei dekolonialer Stadtführung im Afrikanischen Viertel

    30.08.2025 Bezirk: Mitte

    Während einer dekolonialen Stadtführung im Afrikanischen Viertel in Berlin informierte ein Schwarzer Tourgide in der Swakopmunder Straße Ecke Windhoeker Straße gerade über diese beiden ehemaligen deutschen Kolonialstädte, als er von einem älteren Mann, der in Begleitung seiner Ehefrau vorbeiging, als „Kaffer“ bezeichnet wurde. Als der Stadtführer ihn daraufhin ansprach und nach dem Grund für diese rassistische Äußerung fragte, erhielt er keine Antwort. Stattdessen entwickelte sich eine Diskussion mit seiner Ehefrau. Sie äußerte, dass die Anwohner*innen derartige Touren im Afrikanischen Viertel störend fänden und man diese vorher hätte informieren sollen. Der Stadtführer entgegnete, dass für Stadtführungen und Aufklärungen über die Straßenumbenennungen keine Zustimmung der Anwohnerschaft erforderlich sei. Die Ehefrau äußerte zudem, dass sie die Umbenennungen der Petersallee, Lüderitzstraße und des Nachtigalplatzes für überflüssig halte. Daraufhin fragte er sie, ob es für sie in Ordnung wäre, wenn Straßen, die nach NS-Akteuren benannt sind, ihre Namen behalten und erklärte, dass Kolonialverbrecher im Stadtbild keine Ehrung erfahren sollten und entsprechende Straßennamen daher geändert werden müssten. Eine Antwort darauf erhielt er nicht. Währenddessen begann der Mann erneut, den Stadtführer zu beschimpfen. Auf erneutes Nachfragen zu seiner vorherigen rassistischen Äußerung erhielt der Guide wieder keine Antwort. Das Paar entfernte sich schließlich ohne weitere Worte.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Antisemitismus auf Kundgebung in Tiergarten

    30.08.2025 Bezirk: Mitte

    Am Potsdamer Platz fand eine propalästinensische Demonstration mit etwa 100 Teilnehmenden statt. Teilnehmende riefen die Parolen "Vom Wasser bis zum Wasser Palästina ist arabisch", "There is only one state Palestine 48" und "Kindermörder Israel". Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt. Es wurde ein Banner mit der Aufschrift "One genocide does not justify another" gezeigt. Damit wird die Shoah mit dem aktuellen Krieg in Gaza verglichen und relativiert. Eine Rednerin sprach in Bezug auf Israel vom "zionistischen Projekt im Nahen Osten" sowie dem "zionistische(n) Apartheidsstaat" und sagte: "Die Befreiung Palästinas endet dann, wenn Tel Aviv wieder in der Hand von Palästina liegt". Ein anderer Redner bezeichnete Israel mehrfach als "zionist Entity" und sagte Menschen, die von Frieden mit der "zionistitschen Entität" sprechen, solle ins Gesicht gespuckt werden.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Reichsbürger*innenkundgebung in Tiergarten

    30.08.2025 Bezirk: Mitte

    Im Regierungsviertel hielten etwa 10 Reichsbürger*innen eine Kundgebung ab. Neben Verschwörungsmythen über eine angebliche Nicht-Staatlichkeit der Bundesrepublik Deutschlands wurden auch Verschwörungsmythen über den Krieg in der Ukraine verbreitet. So sagte ein Redner, dass die Bundesrepublik Kriegsvorbereitungen für "Barbarossa 2.0" führen würde und behauptete, dass auch der Ausbau von Radwegen Teil dieser Kriegsplanung sei. Auf Schildern und Plakaten wurde behauptet, die NS-Diktatur würde fortbestehen, das deutsche Volk seie staatenlos und die Bundesrepublik sei "privatisiert" und "entstaatlicht". Außerdem war die Rede von der "sogenannten "Bundesrepublik Deutschland" (BRD)".

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Verschwörungsideologische Propaganda in Wedding

    29.08.2025 Bezirk: Mitte

    In der Torfstraße und in der Sprengelstraße in Wedding wurden Schmierereien mit dem Logo der verschwörungsideologische Gruppe "Studenten stehen auf" entdeckt. In der Gruppe agierten extrem rechte Personen und in vielen Texten wurden NS-Zeit und Shoa relativiert.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Antisemitismus auf Demonstration in Mitte

    28.08.2025 Bezirk: Mitte

    In der Rosenthaler Straße im Ortsteil Mitte fand eine propalästinensische Kundgebung mit etwa 50 Teilnehmenden statt. Teilnehmende riefen die Parolen "There is only one state, Palestine 48", "Zionisten sind Faschisten, morden Kinder und Zivilisten", "Free Palestine from the river to the sea" und "Vom Wasser bis zum Wasser Palästina ist arabisch". Eine Teilnehmerin drohte Polizist*innen mit den Nürnberger Prozessen.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Rassistische und sexistische Beleidigung sowie Bedrohung von zivilcouragierter Person in der U9 in Moabit

    27.08.2025 Bezirk: Mitte

    Vier Frauen, darunter eine mit einer sichtbaren Behinderung, unterhielten sich in der U-Bahnlinie 9 auf Russisch. Ungefähr beim U-Bahnhof Turmstraße in Moabit sagte ein unbekannter Mann in Richtung der Frauengruppe, sie sollten Deutsch sprechen. Auf die Erwiderung einer der Frauen reagierte er verbal aggressiv und beleidigte sie unter anderem sexistisch als "Mieze". Nachdem zwei weitere ihre Unterstützung anboten und sich auf Seite der betroffenen Frauen stellten, drohte er lautstark mit Gewalt und baute sich aggressiv vor einem der Unterstützer auf. Am U-Bahnhof Zoo verließ er jedoch die U-Bahn und suchte das Weite.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register, InterAktiv e.V.
  • Antisemitische Schmierereien in Wedding

    26.08.2025 Bezirk: Mitte

    In der Torfstraße und der Sprengelstraße in Wedding wurden antisemitische Schmierereien entdeckt. In Davidsterne, die zum Teil durchgestrichen ware, wurden "Kill zionists" und "In genocide we trust" geschrieben.

    Quelle: Berliner Register
  • Antisemitische Propaganda in Mitte

    25.08.2025 Bezirk: Mitte

    An einer Litfaßsäule an der Torstraße wurde eine Plakat angebracht, auf dem verschwörungsideologisch behauptet wurde, der israelische Finanzminister würde deutsche Politiker*innen aller Parteien über angebliche "Schwarzgeldkonten" in Israel kontrollieren.

    Quelle: Berliner Register via Instagram
  • Antiziganistische Beleidigung in Wedding

    25.08.2025 Bezirk: Mitte

    Vor einem Geschäft im Wedding unterhielten sich zwei Männer und eine Frau in Gegenwart eines Mannes, von dem sie mitbekommen hatten, dass er aus Bulgarien stammt, extra laut über die angebliche "Verkommenheit" von Rom*nja und gebrauchten dabei mehrfach das Z-Wort.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Anti-Schwarze rassistische Beleidigung in der U6 in Wedding

    24.08.2025 Bezirk: Mitte

    Als auf der elektronischen Anzeigentafel in der U-Bahnlinie 6 ein Kurzbericht über die Umbenennung der M...straße erschien, schimpften zwei ältere weiße Männer über die Umbenennung und sagten demonstrativ laut, sodass ein Schwarzer Mitfahrender sie hören musste: "Schau mal, diesen [M-Wort] neben uns. Wir werden auch weiterhin [M-Wort] sagen!" Als der Schwarze Fahrgast darufhin zu ihnen sagte, er wolle nicht in Straßen wohnen , die ihn beleidigten oder die, wie im Afrikanischen Viertel, nach Kolonialverbrechern benannt seien, regten sie sich darüber auf, dass "ihr Afrikaner hier herkommt und unsere Straßen umbenennt". Als der Schwarze Mann entgegnete, die Macht hätte er wohl kaum, außerdem sei er Deutscher und das sei eine Frage von Demokratie und dem Diskriminierungsverbot im Grundgesetz, regten sie sich nur noch mehr auf.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitische Sachbeschädigung in Mitte

    24.08.2025 Bezirk: Mitte

    An Aufstellern, die touristische Bootfahrten bewerben, wurden die Symbole von israelischen Fahnen, die daraufhin weisen, in welchen Sprachen die Touren angeboten werden, gezielt zerkratzt.

    Quelle: RIAS Berlin
  • LGBTIQ*-feindliche Aufkleber in Mitte

    24.08.2025 Bezirk: Mitte

    In der Mollstraße nah beim Alexanderplatz wurden zwei extrem rechte und LGBTIQ*-feindliche Aufkleber der extrem rechten Kampagne "Stolzmonat" entdeckt und entfernt. Auf dem einen war ein Adler vor einem Schwarz-Rot-Gold-gestaltetem Regenbogen zu sehen mit dem Schriftzug: "Stolz statt bunt. Identität braucht keinen Regenbogen". Auf dem zweiten war ein Reichsadler neben einem Schwarz-Rot-Gold-gestaltetem Regenbogen abgebildet.

    Quelle: Berliner Register, Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Kundgebung in Mitte

    24.08.2025 Bezirk: Mitte

    Am Reichstagsufer versammelten sich etwa 20 Personen aus dem Umfeld der "Identitären Bewegung" und zeigten ein Banner mit der Aufschrift "Stärkste Kraft im Land ". Dazu riefen sie "Remigration" und "Europa, Jugend, Reconquista". Ziel der Aktion war wohl, ein Fernseh-Interview zu stören.

    Quelle: Tagesspiegel vom 24.08.2025
  • Antisemitismus auf Kundgebung in Mitte

    23.08.2025 Bezirk: Mitte

    Am Checkpoint Charlie fand eine propalästinensische Kundgebung mit etwa 100 Teilnehmenden statt. Teilnehmende riefen die Parolen "Vom Wasser bis zum Wasser Palästina ist arabisch" und "Kindermörder Israel". Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt. Es wurde ein Banner mit der Aufschrift "One genocide does not justify another" gezeigt. Damit wird die Shoah mit dem aktuellen Krieg in Gaza verglichen und relativiert. Ein anderes Banner hatte die Aufschrift "Even the Nazis bombed Hospitals". Damit wird der nationalsozialistische Angriffs- und Vernichtungskrieg mit dem aktuellen Krieg in Gaza verglichen und relativiert. Ein Teilnehmerin zeigte ein Schild, auf dem u. a. von einem "dritten Holocaust" die Rede war und in dem die Situation in Gaza als "Endlösung" bezeichnet wurde.

    Quelle: Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V., Registerstelle Mitte
  • Rassistische Pöbelei in Mitte

    23.08.2025 Bezirk: Mitte

    Am Rande der Umbennenungsfeier der Anton-Wilhelm-Amo-Straße rief ein Mann den Teilnehmenden der Feier entgegen "Lang lebe die Mohrenstraße".

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Reichsbürger*innenkundgebung am Brandenburger Tor

    23.08.2025 Bezirk: Mitte

    Vor der amerikanischen Botschaft am Pariser Platz hielten etwa 5 Reichsbürger*innen eine "Mahnwache" ab. Dabei zeigten sie Reichsfahnen. Eine Teilnehmerin trug einen Regenschirm in Reichsfarben bei sich.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Extrem rechte Propaganda in Mitte

    21.08.2025 Bezirk: Mitte

    Im Südpankepark im Ortsteil Mitte wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber richtete sich gegen Antifaschist*innen, der andere Aufkleber war antimuslimisch-rassistisch.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Diskriminierung in Mitte

    21.08.2025 Bezirk: Mitte

    Eine Frau berichtete, dass die Polizei sie aufgefordert habe, ihre Kufiya abzulegen. Sollte sie dies nicht tun, würde sie einen Platzverweis für den Alexanderplatz bekommen. Die Polizei habe dies damit begründet, dass zu diesem Zeitpunkt keine angemeldete Demonstration stattfand.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitischer Vorfall in Mitte

    20.08.2025 Bezirk: Mitte

    Im Bezirk Mitte ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Zum Schutz der Betroffenen entspricht das Datum des Eintrags nicht dem Datum des Vorfalls.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitismus auf Kundgebung in Wedding

    20.08.2025 Bezirk: Mitte

    Am Leopoldplatz kam es zu einer propalästinensischen Kundgebung mit etwa 80 Teilnehmenden. Teilnehmende riefen die Parolen "Vom Wasser bis zum Wasser Palästina ist arabisch", "There is only one state Palestine 48" und "Kindermörder Israel". Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt. Es wurde ein Banner mit der Aufschrift "One genocide does not justify another" gezeigt. Damit wird die Shoah mit dem aktuellen Krieg in Gaza verglichen und relativiert. Ein anderes Banner hatte die Aufschrift "Even the Nazis bombed Hospitals". Damit wird der nationalsozialistische Angriffs- und Vernichtungskrieg mit dem aktuellen Krieg in Gaza verglichen und relativiert.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Extrem rechte Propaganda in Mitte

    20.08.2025 Bezirk: Mitte

    An der Ecke Neustädtische Kirchstraße / Dorotheenstraße wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt. Der Aufkleber zeigte eine Reichsfahne mit der Aufschrift "Make Germany Great Again" mit "Germany" in Frakturschrift.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Veranstaltung in Mitte

    20.08.2025 Bezirk: Mitte

    Auf dem Zietenplatz im Ortsteil Mitte versammelten sich etwa 10 Reichsbürger*innen und Verschwörungsideolog*innen um gegen die Umbennenung der Mohrenstraße in Anton-Wilhelm-Amo-Straße zu protestieren, in dem sie demonstrativ Schaumküsse aßen.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Rassistischer Angriff in Mitte

    19.08.2025 Bezirk: Mitte

    Im Bezirk Mitte ereignet sich ein rassistischer Angriff. Zum Schutz der betroffenen Personen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: ReachOut
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