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Register Mitte

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Vorfalls-Chronik


  • Extrem rechte Propaganda in Wedding

    19.09.2023 Bezirk: Mitte

    In der Brüsseler Straße in Wedding wurden 17 Aufkleber der extrem rechten Organisation "1-Prozent" sowie fünf Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt. Von den"1-Prozent"-Aufklebern hatten zehn rassistische Inhalte in deutscher und sieben in arabischer Sprache. Die Aufkleber der "Identitären Bewegung" war ebenfalls rassistisch. Die Aufkleber befanden sich zum Teil auf Plakaten zum Tag der Zivilcourage.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • LGBTIQ*-feindliche Pöbelei im Gericht

    19.09.2023 Bezirk: Mitte

    Im Kriminalgericht Moabit pöbelte ein Mann LGBTIQ-feindlich. Er sagte: „Du brauchst mich nicht anzuschwulen! Ich bin anti-schwul!“ und „Für mich sind Schwule minderwertig, Homosexualität ist für mich ekelerregend.“

    Quelle: Berliner Zeitung vom 19.09.2023
  • Rassistischer und sozialchauvinistischer Übergriff in der U8

    18.09.2023 Bezirk: Mitte

    In einer U-Bahn der Linie U8 kam es zu einem Angriff. Eine schwangere Frau, die ein Kopftuch trug, wurde von einem Mann angepöbelt, als sie an diesem und seiner Begleiterin vorbeilief. Der Mann beschwerte sich, dass sie zu nah an seinem Hund vorbeigegangen sei und beleidigte sie rassistisch. Verschiedene Personen solidarisierten sich mit der Betroffenen, darunter ein BIPOC-Mann, der neben dem Paar saß. Während sich die Betroffene entfernte, bedrohte der Pöbler den neben ihm sitzenden Mann. Die Situation beruhigte sich etwas, bis ein älterer Mann einstieg und nach Geld fragte. Der Pöbler beleidigte den älteren Mann sozialchauvinistisch, worauf der neben ihm sitzende Mann etwas entgegnete. Der Pöbelnde stand auf und schlug dem Mann ins Gesicht. Mehrere Personen schritten daraufhin ein und stellten sich vor den Angegriffenen. Das Paar verließ an der nächsten Station die U-Bahn.

    Quelle: Meldeformular des Berliner Registers
  • Verschwörungsideologischer Aufkleber am Plötzensee

    18.09.2023 Bezirk: Mitte

    Auf einem Parkweg am Plötzensee im Ortsteil Wedding wurde ein Aufkleber der verschwörungsideologischen extrem rechten Gruppierung "Studenten stehen auf" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Meldeformular des Berliner Registers
  • Beleidigung wegen chronischer Krankheit in Mitte

    17.09.2023 Bezirk: Mitte

    Ein Mann wurde durch eine Nachbarin aufgrund seiner chronischen Erkrankung beleidigt. Die Nachbarin hatte sich in der Vergangenheit bereits mehrfach über seine Erkrankung lustig gemacht.

    Quelle: Meldeformular des Berliner Registers
  • LGBTIQ*-feindliche massive Bedrohung in der U8

    17.09.2023 Bezirk: Mitte

    Eine nicht-binäre und schwerbehinderte Person wurde in der U8 zwischen den Stationen Jannowitzbrücke und Heinrich-Heine-Straße gegen Abend von einem ca. dreißigjährigen Mann aus LGBTIQ*Feindlichkeit massiv u.a. mit dem Tod bedroht.

    Quelle: Meldeformular des Berliner Registers
  • Antifeministische Demonstration durch Mitte

    16.09.2023 Bezirk: Mitte

    In Tiergarten kam es zu einer antifeministischen Demonstration. Die 3000 Teilnehmenden des "Marsch für das Leben" forderten ein Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen. Mehrfach wurden dabei Schwangerschaftsabbrüche mit der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik gleichgesetzt. Auf von den Veranstalter*innen verteilten Schildern wurden Schwangerschaftsabbrüche mit der Ermordung "unwerten Lebens" im Nationalsozialismus gleichgesetzt. Ein Teilnehmer trug ein T-Shirt mit einer Aufschrift, welche Abtreibungen mit dem Holocaust gleichsetzte. Neben verschiedenen christlichen Gruppen waren auch Mitglieder der extremen rechten Gruppen anwesend. Ein Teilnehmer zeigte eine bei amerikanischen Rassist*innen verbreitete Geste.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Taz.de vom 16.09.2023, Taz.de vom 18.09.2023
  • Rassistische Beleidigung in Mitte

    16.09.2023 Bezirk: Mitte

    In der Friedrichstraße beleidigte ein Mann Passant*innen mit anti-asiatischen rassistischen Schimpfwörtern.

    Quelle: Meldeformular der Berliner Register
  • Rassistische Bedrohung in Mitte

    15.09.2023 Bezirk: Mitte

    Im Bezirk Mitte kam es zu einer rassistischen Bedrohung. Das genaue Datum ist nicht bekannt.

    Quelle: Schriftliche Anfrage Abgeordnetenhaus vom 17.01.2024 (Drucksache 19 / 17 884)
  • Verschwörungsideolog*innen stören Vortrag

    15.09.2023 Bezirk: Mitte

    Mitglieder der extrem rechten, verschwörungsideologischen Gruppe "Freedom Parade" störten einen Vortrag eines Virologen im Museum für Naturkunde mit Zwischenrufen und filmten sich dabei. Auch nach dem Ende des Vortrags pöbelten sie weiter und verbreiteten dabei Verschwörungsmythen über die Corona-Pandemie.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Gedenktafel für Widerstandskämpfer*innen beschmiert

    14.09.2023 Bezirk: Mitte

    Das Denkmal für Elise und Otto Hampel auf dem nach ihnen benannten Platz wurde beschmiert. Die Gedenkstele ehrt die beiden Weddinger Widerstandskämpfer*innen gegen den Nationalsozialismus, mit der Aufschrift einer der von ihnen verschickten Postkarten: "Wache auf! Wir müssen uns von der Hitlerei befreien!" Mit solchen Postkarten hatten sie zwei Jahre lang zum antifaschistischen Widerstand aufgerufen, bis sie verraten wurden. Das Ehepaar war daraufhin vor dem Volksgerichtshof zum Tode verurteilt und 1943 in Plötzensee hingerichtet worden. Hans Fallada widmete dem Weddinger Ehepaar seinen 1947 veröffentlichten Roman „Jeder stirbt für sich allein“.

    Quelle: Berliner Register via Mastodon
  • LGBTIQ*-feindliche Propaganda in Wedding

    14.09.2023 Bezirk: Mitte

    An der Ecke Ostender Straße / Lütticher Straße in Wedding wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der Neonazi-Kleinpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Sachbeschädigung am Schwulen Museum

    14.09.2023 Bezirk: Mitte

    Mitarbeiter*innen des Schwulen Museums entdeckten nach dem Abschließen, dass die Fassade und ein Fenster besprüht worden waren. Dabei war gezielt ein von innen angebrachter Regenbogen-Sticker übersprüht worden.

    Quelle: Berliner Register via Instagram
  • Verschwörungsideologische Demonstration durch Mitte

    14.09.2023 Bezirk: Mitte

    Ausgehende von der Neuen Wache zog eine verschwörungsideologische "Friedensfahrt" durch Mitte. Neben der verschwörungsideologischen Kleinpartei "Die Basis" war auch die extrem rechte Organisation "Studenten stehen auf" beteiligt. Die Demonstration forderte ein Ende der Waffenlieferungen an die Ukraine und verbreitete Verschwörungsmythen über den Krieg in der Ukraine.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Rassistische Beleidigung in Mitte

    12.09.2023 Bezirk: Mitte

    Im U-Bahnhof Unter den Linden kam es zu einer rassistischen Beleidigung. Nachdem eine Frau von einer Person auf ihre Kette mit einem Eisernen Kreuz angesprochen wurde, beleidigte sie die Person als "Scheiß Kanacke". Sie sagte mehrfach laut "Scheiß Kanacke" vor sich hin.

    Quelle: Meldeformular des Berliner Registers
  • Extrem rechte Medienaktivist*innen bei Versammlung

    11.09.2023 Bezirk: Mitte

    Anlässlich eines Prozesses gegen eine extrem rechte, verschwörungsideologische Aktivistin versammelten sich Personen aus dem verschwörungsideologischen Milieu vor einem Gerichtsgebäude in Moabit. Begleitet wurde diese Versammlung von einem Kamerateam einer extrem rechten Medienorganisation, welche neben Verschwörungsmythen auch antisemitische, rassistische und LGBTIQ*-feindliche Inhalte verbreitet.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Rassistischer Angriff in Gesundbrunnen

    11.09.2023 Bezirk: Mitte

    Zwei Schwarze Kinder wurden in der S-Bahn von älteren Kindern zuerst angestarrt. Anschließend fassten die Älteren einem der beiden Kinder ungefragt in die Haare und bespuckten beide. Keine der umstehenden Personen griff ein.

    Quelle: Berliner Register via Instagram
  • Christlich-fundamentalistischer Aufkleber in Mitte

    10.09.2023 Bezirk: Mitte

    An der Kreuzung Sebastianstraße/ Luckauer Straße in Mitte wurde ein Aufkleber einer fundamentalistischen katholischen Organisation entdeckt und entfernt. Die Organisation verbreitet LGBTIQ*-Feindlichkeit und anti-muslimischen Rassismus.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Kundgebung von Querfrontorganisation vor dem Brandenburger Tor

    09.09.2023 Bezirk: Mitte

    Vor dem Brandenburger Tor hielt die Querfrontvereinigung „Aufbruch Frieden-Souveränität-Gerechtigkeit“ eine Kundgebung mit etwa 100 Teilnehmenden ab. Im Vorstand der Organisation waren in der Vergangenheit verschiedene Personen aus der extremen Rechten vertreten. Vor Ort waren unter anderem ehemalige Mitglieder der NPD und des extrem rechten "Flügels" der AfD. Ein Redner auf der Kundgebung war ein Islamist, der in der Vergangenheit mit antisemitischen Äußerungen aufgefallen ist. Die Kundgebung richtete sich gegen die Nato-Mitgliedschaft Deutschlands und Waffenlieferungen an die Ukraine. Die Redebeiträge richteten sich mehrfach gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Endstation Rechts vom 08.09.2023
  • Reichsbürger*innenkundgebung am Brandenburger Tor

    09.09.2023 Bezirk: Mitte

    Reichsbürger*innen hielten eine Kundgebung mit zirka 15 Teilnehmenden vor der amerikanischen Botschaft am Pariser Platz ab, auf der NS-Verharmlosungen und Verschwörungsmythen aus regierungsorientierten russischen Quellen zum Ukraine-Krieg verbreitet wurden. Die Teilnehmenden schwenkten Reichsfahnen.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Anti-Schwarzer Rassismus auf dem Spielplatz

    08.09.2023 Bezirk: Mitte

    Auf einem Spielplatz in Wedding wurden zwei Schwarze Kinder im Alter von acht bis zehn Jahren von zwei ungefähr gleichaltrigen weißen Kindern rassistisch beleidigt.

    Quelle: Meldeformular des Berliner Registers
  • Antisemitische Beleidigung in Tiergarten

    08.09.2023 Bezirk: Mitte

    In Tiergarten bat eine jüdische Person einen Skater, nicht an einem Denkmal für Opfer des Nationalsozialismus zu skaten und wurde daraufhin von diesem abfällig beschimpft.

    Quelle: RIAS Berlin
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