Zum Hauptbereich springen Zum Hauptmenü springen
Logo: Leichte Sprache, von: Inclusion Europe Logo: DGS Deutsche Gebärdensprache

Register Mitte

Zu Hauptbereich springen

Vorfalls-Chronik


  • Antisemitische Propaganda in Mitte

    03.08.2025 Bezirk: Mitte

    In der Toilette eines Cafés in der Friedrichstraße im Ortsteil Mitte wurde auf der Tür und an der Wand die Schmiererei „fck Juden“ entdeckt.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitische Sachbeschädigung am Deportationsmahnmal Putlitzbrücke

    03.08.2025 Bezirk: Mitte

    Das Deportationsmahnmal Putlitzbrücke in Moabit wurde mit Farbspritzern und Paketklebeband beschädigt. Das Mahnmal ist seit seiner Aufstellung bis in die Gegenwart immer wieder Ziel antisemitischer und NS-verherrlichender Beschmierungen und Schändungen gewesen. Zuletzt war es am 24.07.2025 mit einem Hakenkreuz beschmiert worden.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1932 vom 03.08.2025, Jüdische Allgemeine vom 04.08.2025
  • Antisemitismus auf Kundgebung am Potsdamer Platz

    03.08.2025 Bezirk: Mitte

    Bei einer propalästinensischen Kundgebung am Potsdamer Platz mit ca. 40 Teilnehmenden sagt ein Teilnehmer: Er "liebt die Hamas" Es wurden die Parolen gerufen: "From the river to sea, Palestine will be free", "Palestine 48", "Israel Kindermörder" und „Falasteen arabiya“, übersetzt „Palästina ist arabisch“. Mit einem Banner "One genocide does not justify another" wurde die Shoah relativiert.

    Quelle: Registerstelle Mitte, RIAS
  • Neonazistische Geste in Mitte

    02.08.2025 Bezirk: Mitte

    Ein Teilnehmer einer verschwörungsideologische Demonstration zeigte den verbotenen neonazistischen “Kühnen-Gruß”.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Pöbelei gegen Journalisten in Mitte

    02.08.2025 Bezirk: Mitte

    Am Rande einer verschwörungsideologischen Demonstration in Mitte bepöbelte ein extrem rechter Medienaktivist zwei Journalisten und beleidigte sie als "Lügenmedien", "Propagandisten" und "Lügenpresse". Umstehende Teilnehmer*innen der Demonstration stimmten mit "Lügenpresse"-Rufen mit ein.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Verschwörungsideologische Demonstration durch Mitte

    02.08.2025 Bezirk: Mitte

    In Mitte fand eine verschwörungsideologische Demonstration der "Querdenken"-Bewegung mit etwa 3000 Teilnehmenden statt. An der Demonstration beteiligten sich verschiedene extrem rechte und verschwörungsideologische Gruppe. So waren Personen aus dem Umfeld der Gruppen "Studenten stehen auf", "Freedom Parade" und "Demokratischer Widerstand" anwesend. Das Medienprojekt „klar.tv“ einer extrem rechten, esoterischen Sekte war mit einem Kamerateam und einem Banner vertreten. Das extrem rechte "Compact"-Magazin hatte einen eigenen Stand. Junge Neonazis aus dem Umfeld der Gruppen "Deutsche Jugend Voran" (DJV) und „Deutschnationale Front“ waren ebenfalls anwesend und trugen sichtbar extrem rechte Szenekleidung mit "Schwarzen Sonnen", Anti-Antifa-Parolen oder von der Marke "Thor Steinar". Auch andere Personen trugen Kleidung mit eindeutig extrem rechten Bezügen, wie Ansteckern mit Reichsfahnen oder der Aufschrift "Biodeutsch". Teilnehmende zeigten preußische Fahnen, sogenannte Wirmer-Flaggen, und die bei den extrem rechten "Freien Sachsen" beliebte Fahne des Königreichs Sachsen. Eine Person zeigte eine Flagge mit nationalbolschewistischer Symbolik, die der Flagge der "NSDAP" nachempfunden war und das Hakenkreuz mit Hammer, Sichel und Schwert ersetzte. In Reden und auf Schildern wurde eine große Bandbreite von Verschwörungstheorien verbreitet. Dabei ging es unter anderem um eine angebliche "Plandemie", "Chemtrails", Impfungen, die angebliche Abschaffung des Bargelds und Verschwörungen verschiedener internationaler Organisationen. Mehrere Schilder stellten die Souveränität der Bundesrepublik Deutschland in Frage und bedienten sich dabei Codes der Reichsbürger*innenszene.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Rassistischer Angriff in Mitte

    01.08.2025 Bezirk: Mitte

    Im Bezirk Mitte ereignete sich ein rassistischer Angriff mit Körperverletzung. Das genaue Datum ist dem Berliner Register nicht bekannt.

    Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin, Schriftliche Anfrage, Drucksache Nr. 19 / 24445
  • Rassistischer Angriff in Mitte

    01.08.2025 Bezirk: Mitte

    Im Bezirk Mitte ereignete sich ein rassistischer Angriff. Das genaue Datum ist dem Berliner Register nicht bekannt.

    Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin, Schriftliche Anfrage, Drucksache Nr. 19 / 24445
  • Rassistischer Aufkleber in Wedding

    01.08.2025 Bezirk: Mitte

    In der Müllerstraße in Wedding wurde ein rassistischer Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitismus auf Kundgebung in Moabit

    30.07.2025 Bezirk: Mitte

    Vor dem Amtsgericht Tiergarten in der Turmstraße in Moabit fand eine Kundgebung mit etwa 20 Teilnehmenden statt. Dabei wurde die das Existenzrecht Israels negierende Parole "There is only one state, Palestine '48" gerufen. Eine Rednerin sagte, dass sie gegen die "Wurzel des Bösen" kämpfen würden, diese heiße Israel.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Antisemitismus auf Kundgebung in Tiergarten

    30.07.2025 Bezirk: Mitte

    Am Potsdamer Platz fand eine pro-palästinensische Kundgebung mit etwa 60 Teilnehmenden statt. Teilnehmende riefen die Parolen "Vom Wasser bis zum Wasser Palästina ist arabisch" und "Kindermörder Israel". Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt. Es wurde ein Transparent mit der Aufschrift "One genocide does not justify another" gezeigt. Damit wird die Shoah mit dem aktuellen Krieg in Gaza verglichen und relativiert.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Extrem rechte Propaganda in Wedding

    29.07.2025 Bezirk: Mitte

    Am S-Bahnhof Wedding wurde ein Aufkleber der „GegenUni“ entdeckt und entfernt. „GegenUni“ ist ein Projekt der Neuen Rechten, das versucht, theoretische Grundlagen für ein rechtes Lager zu erarbeiten und zu verbreiten.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistischer Neonazi-Aufkleber in Tiergarten

    29.07.2025 Bezirk: Mitte

    Am Schöneberger Ufer Ecke Flotwellstraße wurde ein rassistischer Aufkleber einer Neonazikleingruppe "Freie Kräfte Berlin Neukölln" entdeckt und entfernt. Der Aufkleber verbreitete mit Warnungen vor einem "Volkstod" rassistische Hetze.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • NS-Relativierung auf Kundgebung in Wedding

    28.07.2025 Bezirk: Mitte

    Vor dem Gebäude des Robert-Koch-Instituts am Nordufer in Wedding hielten etwa 10 Personen aus der verschwörungsideologischen Szene eine Kundgebung ab. Die Mahnwache forderte die "Aufarbeitung" der Corona-Pandemie. Dabei wurde ein Bild eines NS-Verbrechers, das während der Nürnberger Ärtzteprozesse aufgenommen wurde, gezeigt.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Antisemitismus auf Kundgebung in Tiergarten

    27.07.2025 Bezirk: Mitte

    Bei einer Kundgebung am pro-palästinensischen Protestcamp im Tiergarten wurde dazu aufgefordert, dass Existenzrecht Israels zu beenden: Ein Redner sagte:„Es ist Zeit für sofortige militärische Maßnahmen gegen die zionistische Entität. Wir müssen jeglichen Widerstand gegen die Besatzung unterstützen.“ Neben Intifada-Aufrufen mit Parolen wie "There is only one solution, Intifada revolution" wurde auch "There is only one state, Palestine '48" und verkürzt "Palestine '48" gerufen. Teilnehmende drückten mit Handzeichen ihre Hamas-Unterstützung aus.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Antisemitischer und LGBTIQ*-feindlicher Angriff in Tiergarten

    26.07.2025 Bezirk: Mitte

    Auf Höhe der Ben-Gurion-Straße Ecke Potsdamer Straße stand ein Mann am Rand der CSD-Demonstration mit einer Regenbogenfahne mit Davidstern, als plötzlich ein Mann auf ihn zustürmte, ihm seine Regenbogenfahne herunterriss und versuchte, sie zu stehlen. Dann kamen zwei weitere Männer hinzu. Einer der beiden schubste den Betroffenen, der weitere gab ihm einen Faustschlag gegen den Kopf.

    Quelle: Bürger*innenmeldung, Polizeimeldung Nr. 1905 vom 27.07.2025
  • LGBTIQ*-feindliche Beleidigung in Mitte

    26.07.2025 Bezirk: Mitte

    Drei junge Männer beleidigten und bedrohten zwei Personen, die erkennbar von der CSD-Demonstration kamen, in der Nähe des U-Bahnhof Unter den Linden queerfeindlich.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • LGBTIQ*-feindliche Neonazi-Kundgebung gegen den CSD in Tiergarten

    26.07.2025 Bezirk: Mitte

    Am Schöneberger Ufer in Tiergarten fand ab 11:30 Uhr eine extrem rechte Kundgebung mit 40 jugendlichen Neonazis statt. Zu der Aktion hatten die Gruppen „Deutsche Jugend voran“ und „Deutsche Patriotische Jugend“ unter dem queerfeindlichen Slogan „Gegen den Gender-Terror“ aufgerufen. Die Neonazis riefen LGBTIQ*feindliche Parolen und ein Teilnehmer zeigte den Hitlergruß, aber Störversuche des CSD wurden erfolgreich verhindert. Auch Personen aus dem Umfeld der Neonazi-Kleinpartei "die Heimat" (ehemals NPD) und der Gruppe "Kampf Brigade Berlin" waren anwesend. Eine ebenfalls teilnehmende kleine weitere extrem rechte Gruppe der „Berliner Jugend“ hielt sich etwas abseits und verließ vorzeitig die Kundgebung. Neben schwarz-rot-goldenen Fahnen wurden auch eine Reichsfahne mit einem eisernen Kreuz und eine preußische Fahne gezeigt. Bei der Anreise waren sechs Personen wegen verbotenen NS-verherrlichenden Abzeichen und anderer zur Last gelegter Straftaten bereits am U-Bahnhof Alexanderplatz festgenommen worden. Unter den Festgenommenen befand sich auch die Kundgebungsanmelderin.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA), taz vom 26.05.2025, Tagesspiegel vom 27.07.2025 und vom 31.07.2025, Polizeimeldung Nr. 1905 vom 27.07.2025
  • LGBTIQ*-feindliche Neonazi-Spontankundgebung in Mitte

    26.07.2025 Bezirk: Mitte

    Gegen 18:00 Uhr versammelten sich 19 ehemalige Teilnehmerinnen der vorherigen Neonazi-Kundgebung am Schöneberger Ufer im Bereich des S-Bahnhofes Friedrichstraße, um dort eine Spontanversammlung gegen den CSD durchzuführen. Dabei brüllten sie wieder LGBTIQ*feindliche Parolen. Die Versammlung wurde von Polizeikräften schnell mit Zwangsmaßnahmen beendet.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Polizeimeldung Nr. 1905 vom 27.07.2025, Tagesspiegel vom 27.07.2025
  • Reichsbürger*innenkundgebung in Tiergarten

    26.07.2025 Bezirk: Mitte

    An der Konrad-Adenauer-Straße im Regierungsviertel hielten etwa 10 Reichsbürger*innen eine Kundgebung ab. Neben Verschwörungsmythen über eine angebliche Nicht-Staatlichkeit der Bundesrepublik Deutschlands wurden auch Verschwörungsmythen über den Krieg in der Ukraine verbreitet.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Antisemitische Propaganda in Gesundbrunnen

    25.07.2025 Bezirk: Mitte

    Unbekannte schmieren an die Wand in der S-Bahnstation Humboldthain in Berlin-Gesundbrunnen die Worte „Zionisten töten“

    Quelle: Recherche- und Informationszentrum Antisemitismus (RIAS)
  • Antisemitische Propaganda in Mitte

    25.07.2025 Bezirk: Mitte

    An einem Laternenmast in der Friedrichstraße im Ortsteil Mitte wurde der Schriftzug „From the river to the sea, Palestine will be free“ entdeckt.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitismus auf Kundgebung in Tiergarten

    25.07.2025 Bezirk: Mitte

    In der Stauffenbergstraße fand eine pro-palästinensische Kundgebung mit über 100 Teilnehmenden statt. Dabei wurden die antisemitischen Parolen "Vom Wasser bis zum Wasser Palästina ist arabisch" und "Kindermörder Israel" gerufen. Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt. Außerdem wurde ein Transparent mit der Aufschrift "One genocide does not justify another" gezeigt. Damit wird die Shoah mit dem aktuellen Krieg in Gaza verglichen und relativiert.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Antisemitismus auf Kundgebung in Mitte

    24.07.2025 Bezirk: Mitte

    Am Checkpoint Charlie kam es zu einer pro-palästinensischen Kundgebung mit etwa 200 Teilnehmenden. Dabei wurden die Parolen "Free Palestine from the river to the sea" und "Zionisten sind Faschisten, morden Kinder und Zivilisten" gerufen. Mit dem Vorwurf des "Kindermords" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt.

    Quelle: Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V.
  • Hakenkreuz am Deportationsmahnmal Putlitzbrücke

    24.07.2025 Bezirk: Mitte

    Am Deportationsmahnmal Putlitzbrücke in Moabit wurde eine Hakenkreuzschmiererei entdeckt und vorübergehend überklebt. Das Mahnmal ist seit seiner Aufstellung bis in die Gegenwart immer wieder Ziel antisemitischer und NS-verherrlichender Beschmierungen und Schändungen gewesen.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • LGBTIQ*-feindliche Kundgebung in Tiergarten

    24.07.2025 Bezirk: Mitte

    Auf der Wiese vor dem Reichstagsgebäude in Tiergarten hielten drei Personen eine Kundgebung gegen Regenbogenflaggen ab. Die Teilnehmer waren aus dem Umfeld einer LGBTIQ*-feindlichen und antifeministischen, christlich-fundamentalistischen Lobbyorganisation.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Antisemitismus auf Kundgebung in Wedding

    23.07.2025 Bezirk: Mitte

    Auf einer pro-palästinesischen Kundgebung auf dem Leopoldplatz mit ca. 70 Teilnehmenden wurde auf Arabisch die Parole "Von Wasser zu Wasser, Palästina ist arabisch" skandiert und damit das Existenzrecht Israels negiert.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Antisemitismus auf einer Demonstration in Mitte

    22.07.2025 Bezirk: Mitte

    Eine Demonstration gegen "Rassismus im Bildungssystem" wurde weitgehend von ca. 200 pro-palästinensischen Teilnehmenden übernommen, welche den Demonstrationzug und die Abschlußkundgebung dominierten. Teilnehmende riefen die Parole "Kindermörder Israel". Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt. Zwischen Intifada-Aufrufen und einer Parole, mit der die IDF, die israelische Armee, mit den Nazis gleichgesetzt wurde, wurde der Name Izz ad-Din al-Qassam skandiert und bejubelt – der Namensgeber der islamistischen Terrorgruppe Qassam-Brigaden, dem sogenannten militärischen Flügel der Hamas. Versuche der Organisator*innen der Veranstaltung, das Thema der Demonstration wieder in den Vordergrung zu rücken, blieben erfolglos. Die Veranstalter*innen brachen jedoch die Veranstaltung auch nicht ab.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA), Bürger*innenmeldungen
  • Anti-Antifa- und rassistische Aufkleber in Mitte

    21.07.2025 Bezirk: Mitte

    In der Wilhelmstraße und der Straße Unter den Linden wurden drei Anti-Antifa-Aufkleber und zwei rassistische Sticker aus einem extrem rechten Versandhandel gesehen und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antidrusische rassistische Beleidigung in Mitte

    21.07.2025 Bezirk: Mitte

    Im Bezirk Mitte wurde ein drusischer Mann beim Vorbeigehen an einem Geschäft nahe bei seiner Wohnung von zwei Geschäftsmitarbeitern auf Arabisch antidrusisch-rassistisch beleidigt.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • "Heil Hitler"-Rufe in der U-Bahn in Mitte

    21.07.2025 Bezirk: Mitte

    Ein angetrunkener Mann mit einer Kette mit einem eisernen Kreuz um den Hals rief beim Einfahren der U-Bahn in den U-Bahnhof Jannowitzbrücke lautstark: "Heil Hitler!" In der gut besetzten U-Bahn gab es keine, bzw. nur ausweichende Reaktionen.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • NS-Relativierung auf Kundgebung in Wedding

    21.07.2025 Bezirk: Mitte

    Vor dem Gebäude des Robert-Koch-Instituts am Nordufer in Wedding hielten etwa 5 Personen aus der verschwörungsideologischen Szene eine Kundgebung ab. Die Mahnwache forderte die "Aufarbeitung" der Corona-Pandemie. Dabei wurde ein Bild eines NS-Verbrechers, das während der Nürnberger Ärtzteprozesse aufgenommen wurde, gezeigt.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Antisemitismus auf pro-palästinensischer Demonstration durch Mitte

    20.07.2025 Bezirk: Mitte

    Eine pro-palästinensische Demonstration zog mit ca. 500 Teilnehmenden durch Mitte. Teilnehmende riefen die Parole "Kindermörder Israel". Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt. Auch die das Existenzrecht Israels negierende Parole "There is only one state, Palestine '48" wurde gerufen. Zwischen Intifada-Aufrufen mit Parolen wie "There is only one solution, Intifada revolution" wurde der Name Izz ad-Din al-Qassam skandiert und bejubelt – der Namensgeber der islamistischen Terrorgruppe Qassam-Brigaden, dem sogenannten militärischen Flügel der Hamas. Es wurde ein Transparent mit der Aufschrift "One genocide does not justify another" gezeigt. Damit wird die Shoah mit dem aktuellen Krieg in Gaza verglichen und relativiert.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA)
  • Hitlergrüße mit rassistischer Beleidigung in der U-Bahn in Mitte

    20.07.2025 Bezirk: Mitte

    In der U-Bahnlinie U2 in Richtung Pankow zeigte ein Mann zweimal zwischen U-Bahnhof Klosterstraße und U-Bahnhof Alexanderplatz den Hitlergruß gegen mehrere arabische Mädchen mit Kufiya gerichtet. Danach sagte er zu einer weiteren mitfahrenden Person, die mit Zivilcourage interveniert und den Täter als "Rassisten!" bezeichnet hatte: "Fuck Palästina" und: "Ich bin stolz darauf, Deutscher zu sein."

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • LGBTIQ*-feindliche Bedrohung in Moabit

    20.07.2025 Bezirk: Mitte

    In der Nähe des Hauptbahnhofs in Moabit beleidigte eine Gruppe von drei jungen Männern zwei Personen LGBTIQ*-feindlich, die von der Kundgebung "Bun[t]estag für alle" auf der Reichstagswiese kamen, zu der die Omas gegen Rechts aufgerufen hatten. Einer der Täter versuchte außerdem, den Angegriffenen eine mitgeführte Regenbogenfahne wegzunehmen.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Neonazi-Kundgebung in Mitte

    20.07.2025 Bezirk: Mitte

    Vor dem Berliner Dom fand eine Kundgebung der Neonazi-Jugendgruppe "Deutsche Patrioten Voran" mit ca, 20 Teilnehmenden statt. Es wurden rassistische Parole wie "Jugend fordert Remigration!" und "Remigration, Remigration!" skandiert. Von der Kundgebung gingen gleichzeitig mit dem Beginn einer pro-palästinensischen Demonstration in der Nähe Störversuche der jungen Neonazis gegen eine israelsolidarische Gegenkundgebung einiger Antifaschist*innen aus.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA)
  • Hakenkreuz im S-Bahnhof Friedrichstraße

    19.07.2025 Bezirk: Mitte

    Im S-Bahnhof Friedrichstraße wurde eine Hakenkreuz- und eine "88"-Schmiererei (für "Heil Hitler") entdeckt und durchgestrichen. Die NS-verherrlichenden Symbole waren über einem teilweise übermaltem Aufkleber mit dem Slogan "Kein Mensch ist illlegal" hingeschmiert.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische und antisemitische Gewaltaufrufe auf Demo vor dem Roten Rathaus

    19.07.2025 Bezirk: Mitte

    Vor dem Roten Rathaus am Alexanderplatz in Mitte fand eine Demonstration syrischer Anhänger*innen der Angriffe auf Drus*innen in Suweida mit bis zu 400 Teilnehmenden statt. Es wurden Parolen gegen Drus*innen, Alawit*innen und gegen Israel gerufen - darunter auch offene Aufrufe zu Mord und Vergewaltigung. Unter anderem wurde der Ausdruck “Ṭūbz” (arab. etwa “beugen”) als Drohung in Richtung von Drus*innen verwendet, ein extrem gewaltverherrlichender Ausdruck aus dem syrischen Arabisch, der zur sexuellen Erniedrigung und Ermordung von Drus*innen aufruft. Im lokalen Sprachgebrauch beschreibt der Ausdruck zudem eine besonders erniedrigende Körperhaltung, zu der Opfer gezwungen werden, bevor sie kniend auf dem Boden mit Schusswaffen hingerichtet werden. Es wurde von einer Gruppe auch "Zionisten raus! Tod allen Zionisten!" skandiert.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Democ, Bürger*innenmeldungen
Zum Hauptbereich springen Zum Hauptmenü springen