Neonazistischer Aufkleber in Hellersdorf-Süd
In der Gülzower Straße/Hellersdorfer Straße wurde ein neonazistischer Aufkleber entdeckt, welcher die Freilassung eines zur Zeit des Vorfalls inhaftierten Neonazi forderte.
In der Gülzower Straße/Hellersdorfer Straße wurde ein neonazistischer Aufkleber entdeckt, welcher die Freilassung eines zur Zeit des Vorfalls inhaftierten Neonazi forderte.
An der Bushaltestelle Achardstraße wurden 12 Aufkleber mit Motiven gegen Antifaschist*innen entdeckt. Diese stammen aus einem neonazistischen Versandhandel.
Am Schaukasten des Quartiersmanagements Hellersdorfer Promenade klebte ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg". Dieser war mit einem Edding übermalt worden.
In der Neuen Grottkauer Straße fanden sich am Forum Kienberg und an einem Supermarkt daneben rassistische Aufkleber der Kleinstpartei „Der III. Weg“ sowie der Zahlencode 444 (für „Deutschland Den Deutschen“). In der nahegelegenen Maxie-Wander-Str. fand sich vor der Geflüchtetenunterkunft ein Aufkleber der Kleinstpartei „Der III. Weg“.
Nachmittags wurde in der Nähe des S-Bahnhofes Mahlsdorf eine Schmiererei der neonazistischen Jugendgruppe "Deutsche Jugend Voran" entdeckt.
Am Abend wurden an einem Fahrradständer eines Supermarktes sieben neonazistische Aufkleber gesichtet. Drei davon gehörten zu der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg". Einer richtete sich gegen Antifaschist*innen als politische Gegner*inner der extemen Rechten. Die anderen drei waren NS-verherrlichende Aufkleber mit der "Schwarzen Sonne" als Motiv.
Rund um den U-Bahnhof Hellersdorf und den Elstawerdaer Platz wurde eine Vielzahl an extrem rechten und neonazistischen Aufklebern entdeckt. Mehrere davon richteten sich gegen geflüchtete und flüchtende Menschen. Andere waren von der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg". Unter den Aufklebern war auch ein NS-verherrlichender Aufkleber, welcher die Liebe zu Adolf Hitler propagierte.
In der Wurzener Straße wurde ein NS-verherrlichender Aufkleber entdeckt und entfernt.
Am U-Bahnhof Kienberg wurde am Morgen ein rassistischer Aufkleber und ein weiterer mit dem Aufdruck "I <3 HTLR" (= Ich liebe Hitler) entdeckt. Mittags wurde ein weiterer NS-verherrlichender Aufkleber derselben Art entdeckt.
In der Erich-Kästner-Straße wurde zudem ein queerfeindlicher "Stolzmonat"-Aufkleber gesichtet.
An der Kreuzung Landsberger Allee/Blumberger Damm, wurden sechs NS-verherrlichende Aufkleber entdeckt. Diese stammten aus einem neonazistischen Online-Versandhandel.
An der Straßenecke Havemannstraße/Wörlitzer Straße wurden insgesamt drei Aufkleber aus extrem rechten und neonazistischen Versandhandel-Anbietern entdeckt. Einer davon richtete sich gegen geflüchtete und flüchtende Menschen und ein anderer gegen Antifaschist*innen. Diese gelten als politische Gegner*innen der extremen Rechten.
In der Heinrich-Grüber-Straße wurde in einem Tunnel eine Hakenkreuzschmiererei entdeckt und beim Ordnungsamt gemeldet.
In einer Unterführung in der Peter-Edel-Straße wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt.
Im U-Bahnhof Hellersdorf wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
An der Tramhaltestelle Wuhletalstraße wurden zwei LGBTIQ*-feindliche Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Zudem wurde ein weiterer extrem rechter Aufkleber mit dem Slogan "Hand in Hand für das Vaterland" in der Schwarzburger Straße gefunden und entfernt.
Eine Person wurde in Biesdorf in Bezug auf ihre Hunde antiasiatisch rassistisch beleidigt. Weitere Informationen werden zum Schutz der Betroffenen nicht veröffentlicht.
In der Nossener Straße fand sich ein queerfeindlicher Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“.
Am U-Bahnhof Kienberg wurde ein rassistischer Aufkleber gegen geflüchtete und flüchtende Menschen gesichtet.
Am U-Bahnhof Cottbusser Platz fanden sich vier Aufkleber, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richteten, aus dem extrem rechten Versandhandel "Druck 18".
Zudem wurde in der Erich-Kästner-Straße ein "Schwarze Sonne"-Aufkleber mit den Reichsfarben im Hintergrund an einem Pfeiler entdeckt und entfernt. Beide Aufkleber entstammen aus einem extrem rechten Versandhandel.
Am Mittag wurde in der Bärensteinstraße eine rassistische Schmiererei entdeckt und durchgestrichen.
Am Nachmittag wurde an der Straßenecke An den Siedlergärten/Wildrosengehölz eine "1161"-Schmiererei entdeckt. Der Zahlencode steht für "Anti-Antifa" und richtete sich gegen Antifaschist*innen als Gegner*innen der extremen Rechten.
An der Bushaltestelle Schwarzburger Straße wurden eine "FUCK AFA" (= Fick Antifa)-Schmiererei sowie ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
In der Tram M8 wurde ein Aufkleber gegen Kommunist*innen entdeckt, der sich in die Strategie der extremen Rechten gegen ihre Gegner*innen einordnet. Zum Zeitpunkt der Entdeckung stand die Tram an der Station Bürgerpark Marzahn.
Zwischen den U-Bahnhöfen Hellersdorf und Louis-Lewin-Str. wurde eine Hakenkreuz-Schmiererei auf dem Boden entdeckt. In der Nähe im Park, in der Albert-Kurtz-Straße und der Adele-Sandrock-Straße sowie am Eingang des U-Bahnhof Hellersdorf fanden sich mehrere Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei Der III. Weg. In der Adele-Sandrock-Straße klebte auch ein AfD-Aufkleber.
Am Kurt-Weill-Platz fanden sich ein Aufkleber mit dem Motiv der Reichskriegsflagge sowie die rassistischen Aufkleber "KuKluxKlan - White Power", der Aufkleber "Schweigen heiß zustimmen. Dein Land! Hol es Dir zurück!" sowie der Aufkleber "Vaterland" der Nationalrevolutionären Jugend. Sie wurden alle entfernt. Am Bezirksbüro der Partei Die Linke in der Henny-Porten-Straße fanden sich der revisionistische Aufkleber "Ich bin als Deutscher geboren und schulde der Welt einen Scheiß" mit einem Adler und den Reichsfarben Schwarzweißrot (von Druck18) sowie ebenfalls in Reichsfarben der Aufkleber "#Stolzmonat", der den Slogan einer gleichnamigen neurechten und queerfeindlichen Onlinekampagne trägt. Sie wurden beide entfernt. An einem Supermarkt am Cottbusser Platz klebte der Aufkleber "Love Football Hate Antifa", der sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtete. Zehn neonazistische Sticker mit dem Schriftzügen "Nazikiez", "NS-Zone" und der geächteten Parole "Deutschland über alles" fanden sich am Oschatzer Ring, in der Zerbster Straße, der Tangermünder Straße und der Stendaler Straße.
An der Tramhaltestelle Erich-Baron-Weg wurde ein Aufkleber mit dem Aufdruck "Good Night Left Side" (= Gute Nacht, Linke Seite) entdeckt. Dieser richtet sich gegen linke Menschen als politische Gegner*inner der extrem Rechten.
Im Fahrstuhl eines Fitnessstudios in Biesdorf wurde eine Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt. Dieser forderte das Verbot "der" Antifa.
In Marzahn-Süd wurden zwei rassistische Aufkleber entdeckt, welche sich gegen geflüchtete Menschen richten. Sowie ein weiterer Aufkleber des extrem rechten Kampagnenprojekts "Ein Prozent".
Später wurden in der Elisabethstraße zwei Aufkleber mit der Aufschrift "Deutschland meine Heimat" mit Reichsflaggen-Hintergrund und Reichsadler gesichtet. An der Ecke Allee der Kosmonauten/Poelchaustraße wurde zudem ein Aufkleber der "Jungen Alternative Brandenburg" gefunden. Dies ist die offizielle Jugendorganisation der "AfD Brandenburg", welche vom Verfassungschutz als extrem rechts eingestuft wird.
An der Bushaltestelle Lea-Grundig-Straße wurde eine "FCK AFA" (= Fuck Antifa) entdeckt. Diese richtete sich gegen Antifaschist*innen als politische Gegner*innen der extrem Rechten. Daneben war eine "AFD <3" Schmiererei zu sehen.
Nachmittags wurde auf einem Mülleimer eines Supermarkts am Cottbuser Platz ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt.
Kurze Zeit später wurden rund um den Kurt-Weill-Platz vier extrem rechte und neonazistische Aufkleber gefunden. Darunter waren Aufkleber des "Ku Klux Klans" und der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg". Sowie ein Aufkleber der Reichsflagge. Sie wurden alle entfernt.
Darüber hinaus wurden am späten Abend zehn neonazistische Aufkleber gesichtet. Diese waren verteilt über den Oschatzer Ring, der Zerbster Straße und derTangermünder Straße/Stendaler Straße. Zum Teil propagierten diese einen "Nazi Kiez" und eine "NS-Zone". Einige von ihnen wurden entfernt.
An der Bushaltstelle Lemkestraße/Kieler Straße wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Onlinehandel entdeckt, der sich gegen politische Gegner*innen richtete. Darauf war der Slogan "Good night left side" und eine Darstellung einer Person, die mit einem Baseballschläger einen roten Stern zertrümmert, abgebildet. Der Aufkleber wurde entfernt.
Am S-Bahnhof Mahlsdorf kam es zu einem neonazistischen Angriff durch einen unbekannten Mann, der in Begleitung einer unbekannten Frau war. Nachdem eine Person einen Aufkleber mit der Aufschrift "I ♥ Hitler" an der Anzeigetafel der Bushaltestelle unkenntlich gemacht hat, wurde die Person unvermittelt von dem unbekannten Mann angegriffen, beschimpft und getreten. Die Begleiterin des Angreifers versuchtemehrfach, diesen zurückzuhalten. Der Angreifer versuchte dennoch, weitere Attacken auszuüben und drohte mehrfach damit, die betroffene Person zu töten. Der unbekannten Frau gelang es nach mehreren Minuten, den Mann von weiteren Taten abzuhalten.
In der Nacht wurden in der Lily-Braun-Straße und Am Baltenring zwei Schmierereien der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" und der dazugehörigen Jugendorganisation "NRJ" entdeckt.
Am darauf folgendem Abend wurden zudem zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt. Einer von ihnen richtete sich gegen geflüchtete Menschen und der andere trug einen "Adolf Hitler- verehrenden" Aufdruck.
Am U-Bahnhof Louis-Lewin-Str wurden zwei Hakenkreuze entdeckt. Diese wurden in die Fassade gekratzt.
In Springpfuhl wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt. Dieser richtet sich gegen Kommunist*innen und Grüne als politische Gegner*innen der extremen Rechten.
An der Eingangstür der Alice-Salomon-Hochschule wurden zwei Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf ihnen war eine "Schwarze Sonne" sowie die Reichsflagge zu sehen.
Am frühen Mittag wurde ebenfalls ein extrem rechter Aufkleber an der Fassade desnahe gelegenen Jobcenters entdeckt, dessen Motiv sich gegen Antifaschist*innen richtete.
An der Tramhaltestelle Roseggerstraße wurde eine Schmiererei der "NRJ" entdeckt. Diese ist die Jugendorganisation der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg".
Am Bahnhof Springpfuhl wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "HKNKRZ" (= Hakenkreuz) entdeckt und überklebt.
Am U-Bahnhof Kienberg wurde ein NS-verherrlichender Aufkleber entdeckt.
Im U-Bahnhof Cottbusser Platz wurde ein Aufkleber entdeckt, welcher den Nationalsozialismus verherrlicht.