NS-verherrlichende Schmiererei an den Gärten der Welt
An einem Zaun auf Höhe der Tälchenbrücke war der neonazistische Zahlencode „88“ gesprüht.
An einem Zaun auf Höhe der Tälchenbrücke war der neonazistische Zahlencode „88“ gesprüht.
In der Neuen Grottkauer Straße Ecke Peter-Edel-Straße wurde ein Aufkleber von der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ entdeckt und entfernt. Einer enthielt den LGBTIQ*-feindlichen Slogan „Deutsch bleiben statt Mainstream“ mit Regenbogenfarben im Hintergrund.
Hinter der Mühle Ecke Alt-Marzahn, vor dem Bezirksmuseum Marzahn-Hellersdorf, fanden sich mehrere neonazistische Aufkleber. Zwei zeigten die Reichsfarben Schwarzweißrot, einer zeigte den rassistischen Slogan "White Power", ein weiterer zeigte einen Aufkleber in Schwarzrotgelb mit Flugzeug und mit dem Frakturschriftzug "Remigration".
Am Freizeitforum Marzahn wurde auf einem Wahlplakat von der Partei Die Linke ein „Fck Antifa“-Aufkleber entdeckt.
In der Wurzener Straße wurde ein Sticker der extrem rechten Kleinstpartei „Der III. Weg“ entdeckt und überklebt. Dieser titelt „Den Volkstod stoppen“.
Im Park hinter dem U-Bahnhof Cottbusser Platz wurden zwei geschmierte Hakenkreuze entdeckt und zum Teil überklebt. In der Nossener Straße wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“, der sich mit dem Slogan „Kampf der Rotfront“ gegen politische Gegner*innen richtetet, entfernt.
In Hellersdorf-Süd wurde diverse extrem rechte Propaganda gemeldet. Auf einem Parkordnungsschild des Kienbergparks war mit Edding ein Hakenkreuz angebracht, dieses wurde vor Ort der Polizei gemeldet. An mehreren Haustüren im Feldberger Ring wurde mit Edding „I (Herz) NS“ geschmiert. Zudem war in der Tollenseestraße Ecke Teterower Ring mit schwarzer Farbe eine große „1161“ auf eine Statue gesprüht worden. In der Lily-Braun-Straße wurde ein rassistischer Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ mit der Aufschrift „Deutschland den Deutschen“ gesehen und entfernt.
Am U-Bahnhof Kaulsdorf-Nord wurde auf einem Schild ein Aufkleber entdeckt, der „Remigration“ propagierte.
In der Nossener Straße und im Park hinter dem U-Bahnhof Cottbusser Platz wurden mehrere Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ entdeckt und entfernt, u.a. ein Aufkleber mit der Aufschrift „Freiheit für […]“. Gemeint ist hier ein Mann, der in Österreich wegen nationalsozialistischer Aussagen verurteilt wurde.
An der Bushaltestelle Klausdorfer Straße wurde ein Stromkasten mit dem extrem rechten Code „1161", SS-Runen und einem Keltenkreuz beschmiert. In der Weißenfelser Straße wurden extrem rechte und rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt.
Erneut wurde an einer Unterführung in der Heinrich-Grüber-Straße eine Hakenkreuzschmiererei entdeckt.
In der Carola-Neher-Straße und der Neuen Grottkauer Straße wurden drei Aufkleber von der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ entdeckt und entfernt. Zwei davon trugen das LGBTIQ*-feindliche Motiv „Deutsch bleiben statt Mainstream“ mit Regenbogenfarben im Hintergrund, ein weiterer enthielt den Slogan „Kampf der Rotfront“. In der Ludwigsluster Straße wurde auf einem Altkleidercontainer eine Schmiererei mit dem neonazistischen Zahlencode „1161“ entdeckt. Zudem wurde bei dem gesprühten Spruch „Nazi freie Zone“ das „freie“ durchgestrichen, so dass nur noch „Nazi Zone“ zu lesen war. Am U-Bahnhof Kaulsdorf-Nord wurde ein Sticker der "NRJ", der Jugendorganisation der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ entdeckt und entfernt.
Am Bahnhof Wuhletal war auf einem Wahlplakat der SPD ein Aufkleber aus einem extrem rechten Onlinehandel mit der Aufschrift „Dumm, dümmer, Antifa“ angebracht. Er wurde von dem Plakat entfernt.
Zwei Zeuginnen riefen die Polizei nach Marzahn. Die 27- und 36-jährigen Frauen gaben an, gegen 16:00 Uhr auf dem Vorplatz eines Einkaufszentrums in der Marzahner Promenade unterwegs gewesen zu sein. Dort beobachteten sie wie vier 12-jährige Mädchen aus einer Gruppe von zwei Männern, die von einem Jugendlichen und einem Jungen begleitet wurden, aufgrund von antischwarzem Rassismus beleidigt wurden. Die beiden Männer sollen Geräusche eines Affen imitiert haben und gerufen haben, dass Ausländer raus sollten. Eine Unbekannte soll die Männer zur Ruhe ermahnt haben, woraufhin alle vier in das Einkaufszentrum flüchteten. Die weiteren Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes übernommen.
An der Tramstation Adersleber Weg wurden Wahlplakate der Partei Die Linke abgerissen und mit einem Aufkleber mit der Aufschrift „FCK Antifa“ beklebt. An der Haltestelle Alt-Marzahn klebten diverse Aufkleber aus einem extrem rechten Onlineversand. Diese hatten unter anderem die NS-verherrlichenden Motive „Kein Verbot für schwarz-weiß-rot“ und „Kniet nieder, die Deutschen kommen“ in Kombination mit einem Schlagring und einem darauf abgebildeten Eisernen Kreuz. Weitere Aufkleber zeigten die „Schwarze Sonne“ und den Slogan „Fck Antifa“.
In der Marzahner Promenade wurde ein Wahlkampfhelfer der Partei Die Linke von einem Jugendlichen mit einem Pfefferspray bedroht. Dieser äußerte außerdem „Verpisst euch ihr scheiß Linken“.
In der Max-Herrmann-Straße, nahe der gleichnamigen Haltestelle, fanden sich mehrere neonazistische Aufkleber der "NPD" (inzwischen: "Die Heimat"), die sich gegen queere Familien richteten. Daneben fanden sich Aufkleber mit dem Fußball-bezogenen Slogan „Scheiß St. Pauli“, wobei der FC St. Pauli hier für einen von der extremen Rechten als politischer Gegner angesehener Fußballverein steht.