"Der III. Weg"-Aufkleber in Marzahn-Süd
In Alt-Marzahn wurden vor einem Einkaufsladen zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt. Sie richteten sich gegen Homosexuelle und gegen Antifaschist*innen.
In Alt-Marzahn wurden vor einem Einkaufsladen zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt. Sie richteten sich gegen Homosexuelle und gegen Antifaschist*innen.
An der Bushaltestelle S-Bahnhof Raoul-Wallenberg-Straße wurden am Abend und späten Abend mehrere Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt. Zudem wurden weitere extrem rechte und neonazistische Aufkleber gefunden. Diese entstammten einer extrem rechten Versandseite, die sich teils gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richteten. Am Nachmittag wurde ein weiterer extrem rechter Aufkleber mit dem Slogan "Deutsche Zone" auf der Marzahner Promenade gesichtet sowie abends ein weiterer im Parsteiner Ring.
Am Abend wurde eine Person von einer zum Teil vermummten Gruppe Neonazis an einer Bushaltestelle in der Hellersdorfer Straße angegriffen. Die Polizei Berlin gibt an, in diesem Rahmen 6 junge Männer der neonazistischen Gruppierung "Deutsche Jugend Voran" durchsucht zu haben. Der Betroffene konnte von der Tatstelle fliehen. Die Polizei gibt an, noch am Abend drei Tatverdächtige in der nahen Umgebung vorläufig festgenommen zu haben.
Am Nachmittag wurden in der Hellersdorfer Straße/Cecilienstaße zwei Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf dem einen war eine "Schwarze Sonne" zu sehen, der andere war von der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg".
Im Boulevard Kastanienallee wurden vier Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Außerdem wurde ein NS-verherrlichender Aufkleber auf dem Boulevard entdeckt, welcher ebenfalls entfernt wurde.
Am Morgen wurde entlang der Märkischen Allee, der Wuhletalstraße und der Trusetaler Straße eine Vielzahl an Aufklebern der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt. Darunter waren zum Teil auch Aufkleber ihrer Jugendorganisation "NRJ".
In der Cottbusser Straße/Alte Hellersdorfer Str wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Später wurde ein weiterer extrem rechter Aufkleber in der Louis-Lewin/Quedlinburger Straße gefunden. Dieser richtete sich gegen politische Gegner*innen der extrem Rechten.
Am Helene-Weigel-Platz wurde ein Aufkleber mit dem Slogan "Love Football Hate Antifa" entdeckt und entfernt.
An der Busstation U-Bahnhof Hellersdorf wurden drei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
In der Klingenthaler Straße und an der U-Bahnstation Hellersdorf wurden Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Am U-Bahnhof wurden zudem diverse andere extrem rechte Aufkleber gesichtet und entfernt.
An einer Baustelle in der Landsberger Allee/Raoul-Wallenberg-Straße wurden vier neonazistische und NS-verherrlichende Aufkleber entdeckt und entfernt.
Am Morgen wurde ein Aufkleber mit "Schwarzer Sonne" und dem Slogan "In uns brennt die schwarze Sonne" an der Bushaltestelle Kaulsdorf-Nord entdeckt und entfernt.
Am späten Nachmittag wurden in der Cecilienstraße zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
In Landsberger Chaussee wurde ein "Schwarze Sonne"-Aufkleber in Reichsfarben entdeckt und entfernt. Zudem wurde später ein weiterer Aufkleber aus einem extrem rechten Versand in Helle Mitte gesichtet und entfernt.
Auf einem Anzeigeschild im S-Bahnhof Biesdorf wurde ein "NS-Zone" (NS=Nationalsozialismus) Aufkleber entdeckt. Dieser entstammte einem extrem rechten Versandhandel.
Am Abend kam es zu Rufen von antisemitischen Parolen im Naumburger Ring.
In der Gutenbergstraße wurden ein Aufkleber mit einer "Schwarzen Sonne" als Motiv an einer Bushaltestelle und eine "NS Crew"-Schmiererei auf einem Ladenschild entdeckt. Der Aufkleber wurde entfernt.
Über den Tag verteilt wurde eine Vielzahl an extrem rechten Aufklebern in der Hohensaatener Straße, im Brodowiner Ring und in der Umgebung des S-Bahnhofs Raoul-Wallenberg-Straße entdeckt und zum Teil entfernt. Die Motive der Aufkleber verherrlichten u.a. den Nationalsozialismus.
An der Tramhaltestelle Ledebourstraße wurde ein "Anti Antifa"-Aufkleber aus einem Neonaziversand entdeckt.
In der Klingenthaler Straße wurde ein "FCK ANTIFA"-Aufkleber entdeckt und entfernt. Der Aufkleber stammt aus einem Neonaziversand.
Am S-Bahnhof Springpfuhl wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand, dessen Motiv sich gegen Antifaschist*innen richtete, entdeckt und entfernt.
In der Carola-Neher-Str wurden zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
In der Mehrower Allee wurden zwei extrem rechte Aufkleber aus Neonaziversandhandlungen, dessen Motive sich gegen Antifaschist*innen richteten, entdeckt. In der Max-Hermann-Straße wurde ein weiterer entdeckt.
Hinter einer Gemeinschaftsunterkunft für geflüchtete Menschen in Hellersdorf wurden mehrere extrem rechte Schmierereien entdeckt und überklebt.
Am U-Bahnhof Hellersdorf wurde auf einem Verkehrsschild ein Aufkleber mit dem Slogan "Freiheit für Deutschland" mit einer Reichsflagge im Hintergrund entdeckt.
Mittags wurden erneut extrem rechte Aufkleber im Parsteiner Ring entdeckt und entfernt. Diese trugen den Aufdruck "Good Night Left Side" (= Gute Nacht Linke Seite) und "Deutsche Jugend Voran". Sie klebten über bereits unkenntlich gemachten "Good Night Left Side"-Aufklebern. Seit Anfang des Monats tauchten fast täglich neue Aufkleber an der gleichen Stelle auf, sobald sie beseitigt wurden.
In der Nossener Straße/Stollberger Straße wurde am späten Abend ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Am S-Bahnhof Kaulsdorf wurden die Worte "FCK Anifa stellt euch" [Fehler im Original] über ein Werbeplakat geschmiert. "FCK Antifa" steht für "Fuck Antifaschismus" geschmiert. Die Schmiererei richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
Gegen 21:40 Uhr kam es zu einem neonazistisch motiviertem Angriff und Raub in Marzahn. Die sieben neonazistischen Angreifer, die schätzungsweise zwischen 18 und 40 Jahre alt sind, bewegten sich im Bereich der Mehrower Allee, als sie auf die betroffene Person trafen. Aufgrund der Kleidung der betroffenen Person nahmen die Täter diese als Gegner der extremen Rechten wahr. Einer der Angreifer war vermummt, ein weiterer trug ein T-Shirt der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg". Gemeinsam beschimpften, bedrohten und schlugen sie die betroffene Person unvermittelt. In dem Zusammenhang raubten sie ein Kleidungsstück der betroffenen Person.
Ergänzung von Oktober 2024: Das neonazistische Netzwerk "Deutsche Jugend Voran" postete kurz nach der Tat ein Foto mit dem geraubten Gegenstand aus einer Marzahner Kneipe. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.
An einem Stromkasten in der Brodauer Straße/Adolfstraße wurde eine "Zecken Boxen!"-Schmiererei entdeckt und entfernt.
Im Parsteiner Ring wurde erneut ein extrem rechter Aufkleber aus einem Neonaziversand entdeckt und entfernt. Bereits seit Anfang des Monats werden an diesem Ort immer wieder neue Aufkleber geklebt, sobald sie entfernt oder unkenntlich gemacht wurden.
In der Walter-Felsenstein-Straße wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" gefunden und entfernt. Dieser richtete sich gegen Antifaschist*innen als Gegner*innen des "III. Weg".
In der Janusz-Korczak-Straße wurden drei Aufkleber aus einem Neonaziversand, dessen Motive sich gegen Antifaschist*innen richteten, entdeckt. Zwei von ihnen wurden entfernt.
An der Tramhaltestelle Boschpoler Straße wurden vier Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt.
In der Nacht vom 12.2. zum 13.2. wurden in Hellersdorf-Ost insgesamt siebzehn Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
In Alt-Marzahn wurde eine Vielzahl an Aufklebern der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt. Zwei wurden unkenntlich gemacht.
An der Allee der Kosmonauten Ecke Poelchaustraße wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt.
Am S-Bahnhof Poelchaustraße sowie in der Poelchaustraße wurden mehrere Aufkleber aus einem neonazistischen Versandhandel entdeckt und entfernt. Die Motive richteten sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
An einem Pfeiler nahe des U-Bahnhofes Kienberg wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Allee der Kosmonauten (Höhe Alt-Marzahn) wurde der extrem rechte Zahlencode "1161" an einen Streugut-Behälter geschmiert. Der Zahlencode steht für "Anti-Antifaschistische Aktion" und richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten. Am Supermarkt sowie auf Schildern des Parkplatzes wurden außerdem mehrere neonazistische Aufkleber, u.a. von der Kleinstpartei "Der III. Weg", entdeckt und entfernt.
An der Kreuzung Zossener Straße/Mittenwalder Straße wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt, welcher zur Jagd auf Antifaschist*innen aufruft.
Auf dem Wuhlewanderweg zwischen den U-Bahnhöfen Kaulsdorf-Nord und Kienberg wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und entfernt. Dieser richtete sich gegen politische Gegner*innen der extrem Rechten.
Mittags wurde erneut ein extrem rechter Aufkleber im Parsteiner Ring entdeckt und entfernt. Dieser klebte über einem bereits unkenntlich gemachten "Good Night Left Side"-Aufkleber. Bereits seit Anfang des Monats tauchen fast täglich neue Aufkleber an der gleichen Stelle auf, sobald sie beseitigt wurden.
Nachmittags wurde in der Marzahner Promenade ein Aufkleber entdeckt, welcher sich gegen Antifaschist*innen richtete.
Die entdeckten Aufkleber stammen aus bekannten Neonaziversandhandlungen.
In der Rhinstraße wurde am Nachmittag ein Aufkleber in Reichsfarben mit der Parole "Deutschland Deutschland über alles" entdeckt.
In der Jenaer Straße wurde eine "FCK AFA"(= Fuck Antifascist Action)-Schmiererei an einem Glascontainer entdeckt. Zwei Stunden später wurde eine "1161"-Schmiererei an einer Bahn in der Glauchauer Straße gesichtet. Beide wurden zum Zeitpunkt der Meldung nicht entfernt.
In der Nähe eines Biesdorfer Krankenhaus wurden drei rassistische Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Am Nachmittag wurden mehrere extrem rechte Schmierereien, die sich gegen politische Gegner*innen richteten, in der Dessauer Straße entdeckt. Diese zog sich bis zum S-Bahnhof Ahrensfelde. Sie riefen zum Teil zur Ermordung von Antifaschist*innen auf.
In der Marchwitzastraße wurde eine Vielzahl an Aufklebern der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt. Am Abend wurde zudem eine "FCK AFA" (= Fuck Antifa)-Schmiererei im Pyramidenring gesichtet.
Am Abend wurden neun Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" sowie zwei weitere extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Kurz darauf wurden im Boulevard Kastanienallee zusätzlich drei Plakate des "Dritten Wegs" gefunden und entfernt.
An der Tramhaltestelle S-Bahnhof Mahlsdorf wurde am Nachmittag eine Hakenkreuz-Schmiererei entdeckt und entfernt. Am Abend wurde zudem eine Vielzahl an extrem rechten und neonazistischen Aufklebern gesichtet und teilweise zerkratzt oder entfernt. Diese richteten sich zum Teil gegen Antifaschist*innen, andere bildeten die "Schwarze Sonne" ab.
In Hellersdorf fand das Demokratiefest "Schöner leben ohne Nazis" statt. In diesem Zusammenhang wurden Jugendliche aus einem Neonazinetzwerk am Rande der Veranstaltung wahrgenommen, die politische Gegner*innen gezielt abfotografierten. Das gezielte Fotografieren von Personen ist eine Strategie der Anti-Antifa-Arbeit, die Neonazis verfolgen, um ihre politischen Gegner*innen einzuschüchtern.
Im Brodowiner Ring wurden extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Der Aufkleber wirbt für einen Neonaziversand.
In Hellersdorf-Nord wurden mehrere extrem rechte Aufkleber, deren Motive sich gegen politische Gegner*innen richteten sowie zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und teilweise entfernt.