Vorfalls-Chronik
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18.04.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf dem Kastanienboulevard wurden mehrere Aufkleber des „III. Weg“ entfernt, u.A. „Antifa-Banden zerschlagen“, „Kampfsport statt Drogen“, „Freiheit für […]“. In der Kastanienallee und auf der U-Bahnbrücke fanden sich weitere Neonazi-Motive.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
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Extrem rechte Propaganda in Biesdorf
18.04.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf dem Wuhletal-Wanderweg wurde ein "NRJ"-Schriftzug gefunden.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Schmierereien gegen politische Gegner*innen in Mahlsdorf
18.04.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm Umfeld des S-Bhf. Mahlsdorf wurden zwei „FCK Antifa“-Schriftzüge gefunden.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Aufkleber in Kaulsdorf
16.04.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm Randweg wurden Aufkleber mit der Aufschrift „Nazi Kiez“ gefunden. In der Chemnitzer Straße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift „Fuck Antifa“ geklebt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Propaganda in Marzahn-Süd
16.04.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Haltestelle S-Bahnhof Springpfuhl wurde ein Neonaziaufkleber gefunden.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
LGBTIQ*feindlicher Aufkleber in Biesdorf
16.04.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm Wuhletal-Wanderweg wurde ein queerfeindlicher Aufkleber von „Der III. Weg“ entfernt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Neonazigraffiti am Skatepark nahe Cottbusser Platz
16.04.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm Nachmittag hielten sich 10 Jugendliche (5 Mädchen und 5 Jungen) am Skatepark nahe der Cottbusser Straße auf. Sie sprühten dort ein großes Graffiti an eine öffentliche Halle. Zu lesen waren die Buchstaben "NRJ" (=Nationalrevoulitonäre Jugend), die sich positiv auf die Jugendorganisation der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" beziehen. Die Buchstaben wurden in schwarz-weiß-roter Farbe angemalt.
Quelle: Augenzeug*in -
Rassistische Aufkleber in Hellersdorf-Ost
16.04.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm U-Bhf. Cottbusser Platz, am Liberty-Park, dem Kastanienboulevard und in der Neuen Grottkauer Straße wurden mehrere rassistische „Der III. Weg“-Aufkleber und antimuslimisch rassistische Aufkleber anderer rechter Organisationen (Identitäre Bewegung, Junge Nationalisten) entfernt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Rassistisch motivierte Sachbeschädigung an Auto
16.04.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfDas Auto eines Mannes wurde zum wiederholten Male beschädigt. Es wurde mit Farbe überkippt. Bei vergangenen Beschädigungen wurden rassistische Sprüche hinterlassen.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Nationalsozialistsche Parolen am Barnimplatz
15.04.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfGegen 15:20 Uhr sollen am Barnimplatz drei Jugendliche im Alter von 18 und 19 Jahren aus einer Gruppe von sechs Jugendlichen heraus mehrfach und für Passanten hörbar nationalsozialistische Parolen gerufen haben. Die weiteren Ermittlungen wurden von einem Fachkommissariat des Polizeilichen Staatsschutzes geführt.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 0957 vom 16.04.2025 -
NS-verherrlichende Rufe in Marzahn-Nord
15.04.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfSechs junge Neonazis hielten sich am Nachmittag am Barnimplatz auf und riefen nationalsozialistische Parolen. Sie wurden von der Polizei kontrolliert.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Aufkleber in Hellersdorf
14.04.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm Beerenpfuhlgraben wurde mehrere Aufkleber der extremen Rechten entdeckt. Ein Aufkleber war von "Der III. Weg" und titelt: "Kriminelle Ausländer raus". An der Senftenberger Str. /Kastanienalle wurde ein Aufkleber mit einem Stahlhelmsoldaten, Runenschrift, der Deutschlandfahne und dem Slogan: "Hier wurde linker Müll überklebt" entdeckt.
Quelle: Koordinierung der Berliner Register -
Jugendliche rufen queerfeindliche und rassistische Parolen
13.04.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn Hellersdorf wurde gemeldet, dass eine Gruppe jugendlicher Neonazis durch die Straßen zog und queerfeindliche sowie rassistische Parolen rief. Die Route ist dem Register Marzahn-Hellersdorf bekannt.
Quelle: Augenzeug*in -
Neonazistische Propaganda in Hellersdorf-Nord
13.04.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfBeim Fußweg am Beerenpfuhlgraben fand sich ein Graffiti der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“.
Quelle: Partnerschaften für Demokratie in Marzahn und Hellersdorf -
Bedrohung am S-Bahnhof Wuhletal
12.04.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm S-Bahnhof Wuhletal wurden zwei Personen von zwei unbekannten Männern bedrängt. Die zwei Männer betrachteten Aufkleber auf dem Rucksuck einer der betroffenen Person (u.a. "Hass ist keine Meinung") und verlangten, die Aufkleber sofort zu entfernen. Sie traten dabei aggressiv und gewaltbereit auf. Einer der Männer versuchte, selbst an den Rucksack zu kommen. Die Männer forderten die betroffene Person mit dem Rucksack auf, mit nach unten zu kommen. Die Betroffenen versuchten, die Situation zu deeskalieren, indem sie die Aufkleber vom Rucksack entfernten. Die zwei aggressiven Männer filmten die Situation und die Gesichter. Sie drohten außerdem damit, die Gesichter der Betroffenen auf eine Homepage zu stellen, auf der zur Jagd auf sie aufgerufen werden könne. Danach wechselten sie das Gleis und riefen den Betroffenen Beleidigungen zu.
Quelle: Augenzeug*in -
Pöbelei gegen politische Gegner*innen in Kaulsdorf
12.04.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfGegen Mitternacht bedrohten zwei Männer am S-Bahngleis des S-Bahnhofs Kaulsdorf wartende Personen, die sie als politische Gegner*innen wahrnahmen. Eine der betroffenen Personen hatte am Rucksack Aufkleber mit Aussagen wie "Hass ist keine Meinung" und "CDU statt AfD". Die Männer bedrängten die Betroffenen, verlangten die sofortige Entfernung der Aufkleber und versuchten, an den Rucksack zu kommen. Aus Sorge vor einer weiteren Eskalation und körperlicher Gewalt entfernten die Betroffenen die Sticker. Dabei wurden sie von den Männern gefilmt und gedroht, ihre Gesichter auf neonazistischen Websites zu verbreiten, sowie als "linke Zecken" und weiteres beleidigt. Während der Situation eilte keine der umstehenden Personen zur Hilfe.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Grundschüler*in mit Propaganda vom "III. Weg"
09.04.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn einer Marzahn-Hellersdorfer Grundschule verteilte eine*n Schüler*in Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg". Zum Schutz der Melder*innen wurden das Datum sowie Details des Vorfalls anonymisiert.
Quelle: Augenzeug*in -
Mehrere neonazistische Zeichen auf Spielplatz
07.04.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf und im Umfeld eines Spielplatzes beim Stadtgarten Biesdorf wurden mehrere neonazistische Schmierereien gemeldet. Darunter die Othala Rune (Odal Rune), die doppelte Siegrune als Zeichen für die "SS" sowie die Zahlencodes "18", "88" und "1161". Die Schmierereien wurden an einer Rutsche sowie an einem Mülleimer angebracht.
Quelle: Augenzeug*in -
Extrem rechter Aufkleber am Cottbusser Platz
05.04.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm Cottbusser Platz wurde ein Aufkleber entdeckt, der eine Handgeste sowie die Reichsflagge zeigt. Weiter ist der Slogan: "Hand in Hand fürs Vaterland" zu lesen.
Quelle: Koordinierung der Berliner Register -
Antisemitische Propaganda in Hellersdorf
04.04.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm Hellersdorfer Norden fand sich ein Graffiti an einem Mülleimer: „FGHT ZIOS“ (kurz für: „Fight Zionists“, deutsch: „Bekämpft Zionisten“), womit der vormalige Schriftzug „FGHT HMS“ (kurz für: „Fight Hamas“, deutsch: Bekämpft die Hamas“) übersprüht wurde. Der Vorfall wird als antisemitisch bewertet, weil „Zios“ hierbei als Umwegkommunikation für „Jüdinnen und Juden“ benutzt wird, was als eine Ausprägung des Antisemitismus nach 1945 verstanden wird.
Quelle: Koordinierung Berliner Register -
Neonazistische Propaganda an Aufsteller einer Jugendfreizeiteinrichtung
03.04.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn einem Aufsteller einer Jugendfreizeiteinrichtung in Marzahn-Hellerdorf, die im Umfeld des Gebäudes aufgestellt wurde, wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
Neonaziaufkleber in Hellersdorf-Ost
31.03.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfZwischen Lichtenhainer - und Adele-Sandrock-Straße wurden drei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt.
An der Regenrinne einer Grundschule in der Nossener Straße wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt, welcher die Freilassung eines zur Zeit des Vorfalls inhaftierten Neonazis forderte.
Nahe der evangelischen Kirchgemeinde in der Glauchauer Straße wurden mehrere neonazistische Aufkleber, u.a. von der Kleinstpartei "Der III. Weg", entdeckt und zum Teil entfernt.
In der Ecke Schwarzheider Straße Louis-Lewin-Straße wurde ein weiterer Aufkleber vom "III. Weg" gemeldet.
Hinter einer Jugendfreizeiteinrichtung nahe des U-Bahnhofes Cottbusser Platz wurde eine Schmiererei mit dem neonazistischen Zahlencode "1161" an einem Schild entdeckt. Der Zahlencode steht für "Anti Antifa" und richtet sich gegen Antifaschist*innen als Gegner*innen der extremen Rechten.
In der Louis-Lewin-Straße wurde erneut ein Aufkleber mit der Aufschrift "Deutschland Deutschland über alles" mit einer Reichsfahne im Hintergrund entdeckt und entfernt. Bereits am Vortag wurde ein Aufkleber mit gleichem Motiv an der gleichen Stelle entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
Neonaziaufkleber und -schmiererei in Marzahn-Süd
31.03.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Allee der Kosmonauten Ecke Elisabethstraße wurden zwei Aufkleber mit rassistischem Motiv sowie vier Aufkleber, die sich inhaltlich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richteten, entdeckt und entfernt. Die Aufkleber stammten auf einem neonazistischen Versandhandel.
Weiterhin wurde eine Schmiererei mit dem neonazistischen Zahlencode "1161" entdeckt. Der Zahlencode steht für "Anti Antifa" und richtet sich gegen Antifaschist*innen als Gegner*innen der extremen Rechten.
Quelle: Augenzeug*in -
Neonazistisches Flugblatt im Briefkasten einer Jugendfreizeiteinrichtung
31.03.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm Briefkasten der Jugendfreizeiteinrichtung Tresor in der Ludwigsfelder Straße in Hellersdorf wurde ein Flugblatt der "NRJ" (Nationalrevolutionäre Jugend) entdeckt. Die "NRJ" ist die Jugendorganisation der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg".
Quelle: Jugendfreizeiteinrichtung Tresor -
Rassistischer Aufkleber am U-Bahnhof Kienberg
31.03.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm U-Bahnhof Kienberg wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt, der Migrant*innen pauschal als "Asylbetrüger" abwertete und mit dem Bild eines Zuges ihre Deportation forderte . Der Aufkleber stammt aus einem neonazistischen Versandhandel.
Quelle: Augenzeug*in -
Zahlreiche Neonaziaufkleber in Hellersdorf-Nord
31.03.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Nelly-Sachs-Straße wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Der Aufkleber forderte die Freilassung eines zur Zeit des Vorfalls inhaftierten Neonazi forderte.
Am U-Bahnhof Cottbusser Platz Platz wurden drei Aufkleber aus einem Neonaziversand gemeldet, die rassistische und gegen politische Gegner*innen der extrem Rechten gerichtete Inhalte propagierten. Ebenso wurde ein Aufkleber des "III. Wegs" im Bahnhof sowie ein Aufkleber mit der Aufschrift "Deutsches Reichsgebiet" entdeckt, womit wahrheitswidrig markiert wurde, dass Deutsche Reich bestände an dieser Stelle fort.
Entlang des Waldwegs zwischen Landsberger Chaussee und Tangermünder Straße wurden 13 Aufkleber gemeldet, die aus einem Neonaziversand kamen, darunter Aufkleber mit dem Motiv der "Schwarzen Sonne", Reichsfahnen und Aufkleber mit dem Aufdruck "NS Zone" (NS=Nationalsozialismus).
Quelle: Augenzeug*in -
Neonaziaufkleber am S-Mahlsdorf
30.03.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm S-Bahnhof Mahlsdorf wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand entdeckt und entfernt, dessen Inhalt sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtete. Ebenso wurde an der Anzeigetafel der am Bahnhof befindlichen Bushaltestelle ein Aufkleber mit rassistischem Motiv gemeldet.
Quelle: Augenzeug*in -
Neonaziaufkleber an Bushaltestelle Cecilienstraße
30.03.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Bushaltestelle Cecilienstraße/Blumberger Damm wurden drei neonazistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Aufkleber enthielten u.a. das Motiv der Schwarzen Sonne. Die "Schwarze Sonne" ist ein rechtes Symbol, das aus drei Hakenkreuzen bzw. zwölf Sig-Runen besteht, die kreisförmig angeordnet sind. Sie ist ein Ersatz-Symbol für das verbotene Hakenkreuz und ein Erkennungszeichen der neonazistischen Szene.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf -
Neonazistische Aufkleber in Hellersdorf-Nord
30.03.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm Alice-Salomon-Platz wurden drei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Weitere vier Aufkleber von "Der III. Weg" wurden zwischen U-Bahnhof Louis-Lewin-Straße und dem Hellersdorfer Theaterplatz entdeckt.
Entlang der Louis-Lewin-Straße wurden weitere Aufkleber vom "III. Weg" sowie Aufkleber aus einem Neonaziversand entdeckt, dessen Motive den Nationalsozialismus verherrlichen.
Quelle: Augenzeug*in -
Bedrohung durch Demonstrationsteilnehmende des "III. Weg"-Aufmarsches
29.03.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm Rande der Abschlusskundgebung eines Aufmarsches der Neonazipartei "Der III. Weg" in Hellersdorf wurde eine Person von Demonstrationsteilnehmenden bedroht. Ihm wurde u.a. mitgeteilt, dass man wisse, wo der Betroffene wohne. Bereits vor zwei Jahren wurde dem Betroffenen Propaganda von "Der III. Weg" in den Briefkasten eingeworfen.
Quelle: Augenzeug*in -
Beleidigung gegen Anti-Nazi-Demonstrant*innen
29.03.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm Nachmittag fanden mehrere antifaschistische Proteste gegen einen Aufmarsch der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" in Hellersdorf statt. Im Umfeld eines angemeldeten Protest am U-Bahnhof Louis-Lewin-Straße sagte ein Mann relativ laut im Vorbeigehen, dass es "scheiß Kanaken und scheiß Zecken" seien, die dort stünden.
Quelle: Augenzeug*in -
Berichterstatter körperlich von Ordnern einer "Der III. Weg"-Demo angegangen
29.03.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfGegen 15:35 Uhr endete ein Aufmarsch der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" am Alice-Salomon-Platz in Hellersdorf. Ein Medienvertreter und ein Berichterstatter wurden hierbei von zwei Ordnern der Neonazidemonstration körperlich angegangen.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf, Recherche Jena, Berliner Morgenpost 29.03.2025, Tagesspiegel 30.03.2025, rbb24 30.03.25, Reporter ohne Grenzen -
Hitlergruß in U-Bahn Unterführung gezeigt
29.03.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm Nachmittag fand eine Demonstration der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" in Hellersdorf statt. Bei der Abreise zeigte ein Neonazi in der Unterführung des U-Bahnhofes Hellersdorf den Hitlergruß.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf -
Hitlergruß von angereisten Neonazis für den "III. Weg"-Aufmarsch
29.03.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfVor dem Start eines Demonstrationszuges der Neonazipartei "Der III. Weg" in Hellersdorf ist es zu mehreren Identitätsfeststellungen gekommen, da aus einer angereisten Neonazigruppe aus Dänemark der Hitlergruß gezeigt wurde.
Quelle: Morgenpost vom 29.03.2025 -
Mehrere Neonaziaufkleber in Hellersdorf-Nord gemeldet
29.03.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm Morgen wurde an einem Bolzplatz in der Zerbster Straße ein Aufkleber aus einem Neonaziversand entdeckt und entfernt, der die Reichsfahne abbildete.
Zur gleichen Zeit wurde zwei rassistische Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" in der Zossener Straße entdeckt und entfernt.
Am Mülleimer vor einem Supermarkt in der Alten Hellersdorfer Straße wurde ebenfalls ein Aufkleber, der für die Neonazipartei "III. Weg" warb, gemeldet.
Quelle: Augenzeug*in -
Neonaziangriff am Rande eines Neonaziaufmarsches
29.03.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm Samstagnachmittag kam es zu einer Attacke am Rande eines Neonaziaufmarsches der Kleinstpartei "Der III. Weg" in Hellersdorf. In der Riesaer Straße Ecke Oelsnitzer Straße protestierten mehrere Antifaschist*innen gegen die Neonazidemonstration von "Der III. Weg". Der Protest wurde von zwei jugendlichen Neonazis von der anderen Straßenseite aus beobachtet. Nachdem der Neonaziaufmarsch an den Antifaschist*innen vorbeigezogen war, wechselten die zwei Neonazis die Straßenseite und verfolgten die Protestierenden. Als einer der Protestierenden sein Handy in die Hand nahm, um mögliche Eskalationen zu dokumentieren, wurde einer der Verfolger aggressiv. Er schubste den Antifaschisten und wurde handgreiflich. Mehrere Passant*innen und Anwohner*innen bekundeten ihren Unmut über die Attacke. Daraufhin verließen die beiden Neonazis den Ort.
Quelle: Augenzeug*in -
Neonaziaufkleber in der Oberfeldstraße
29.03.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Oberfeldstraße wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Remigration" entdeckt. Hinter dem Begriff "Remigration" der extremen Rechten steht die Absicht der Abschiebung von Geflüchteten sowie Eingewanderten und ihrer Nachkommen in vermeintliche Herkunftsländer. Der Aufkleber stammt aus einem Neonaziversand.
In der unmittelbaren Umgebung wurde außerdem ein weiterer Neonaziaufkleber entdeckt und entfernt, der aus einem weiteren Neonaziversand stammt und eine Reichsfahne abbildet.
Quelle: Augenzeug*in -
Neonaziaufmarsch vom "III. Weg" in Hellersdorf
29.03.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm Samstag marschierten Mitglieder und Sympathisanten der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" durch Hellersdorf-Ost und Hellersdorf-Nord. Die Partei "Der III. Weg" hatte unter dem Motto "Unsere Alternative heißt Revolution" zu dem Aufmarsch aufgerufen. Zu dem Aufmarsch mobilisierten sie ausschließlich intern, die Anmeldung wurde erst kurzfristig bekannt. Teilgenommen haben etwa 250 Neonazis aus dem gesamten Bundesgebiet, laut eigener Auskunft der Neonazis in einem Livestream waren ebenfalls Neonazis aus Frankreich und Dänemark anwesend.
Die Neonazis trugen ein Hochtransparant mit dem Bild eines Mannes und dem Slogan "Manuel ungebrochen". Gemeint ist hier ein Mann, der in Österreich wegen nationalsozialistischer Aussagen verurteilt wurde. Auch in Deutschland solidarisieren sich extrem rechte Gruppen und Einzelpersonen, wie "Der III. Weg", mit dem Mann.
Weiterhin trugen sie Schilder, die u.a. "Grenzen dicht" titelten oder durchgestrichene Regenbogen-Symbole zeigten, um rassistische und LGBTIQ*-feindliche Inhalte zu propagieren.
Auf ihrer Aufmarschroute kamen die Neonazis an einer Geflüchtetenunterkunft in der Louis-Lewin-Straße Ecke Albert-Kuntz-Straße vorbei. Dort skandierten sie lautstark die Parolen "Gegen Überfremdung - auf die Straße" und "Multikulti - Scheiß System - morgen wird es untergehen".
Die rassistische Stoßrichtung, die sich in Parolen und auf mehreren Schildern des Aufmarschs artikuliert hatte, fand ihre Fortsetzung in einem Redebeitrag bei der Abschlusskundgebung. Über Asylbewerber*innen wurde dabei behauptet, dass diese "keinerlei Zweck für unser Land haben, keinerlei Daseinsberechtigung in unserem Land haben".
Weiterhin wurde in Redebeiträgen ein Umsturz propagiert und fantasiert, Politiker*innen "endlich von ihren Posten zu befreien und dahin zu verfrachten, wo sie keinen Schaden mehr für das deutsche Volk anrichten" könnten.
Der auf Blutsrecht beruhende rassistische Volksbegriff der Partei zog sich durch die gesamte Versammlung, genauso wie positive Bezüge auf den Nationalsozialismus. U.a. riefen sie Parolen wie "Berlin erwache" in Anlehnung an die NSDAP-Parole der 1920er Jahre "Deutschland erwache". Weiterhin zeigten sich die Umsturzfantasien deutlich in den Reden, in denen behauptet wurde, Politiker*innen, würden am "Leichentuch [des] Volkes herumnähen". Die Aufgabe des „III. Wegs“ sei es deshalb, die Demokratie zugunsten einer "deutsche[n] Zukunft und eine[r] neue[n] Ordnung der Verhältnisse" einzutauschen. "80 Jahre" seien "mehr als genug". Die Neonazis stünden für den "Abriss" des Systems bereit.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf -
Neonazis bedrohen Passant*in in Hellersdorf
29.03.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm Samstag Abend pöbelten fünf Neonazis eine*n Passant*in nahe des U-Bahnhofes Cottbusser Platz. Die betroffene Person hörte Musik über ihre Kopfhörer und lief auf dem Gehweg. Die Neonazis riefen mehrere Bedrohungen, wie "Wir kriegen euch alle" und betitelten die betroffene Person als "Schwein". Als die betroffene Person die Straßenseite wechselte, drohten sie, der Betroffenen hinterherzukommen. An den Wortlauten der Neonazis wurde deutlich, dass sie die betroffene Person als politische*n Gegner*in wahrnahmen.
Quelle: Augenzeug*in -
Neonazistischer Zahlencode an LKW geschmiert
29.03.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Neuen Grottkauer Straße wurde der neonazistische Zahlencode "1161" an einen geparkten weißen LKW geschmiert. Wenige Straßen weiter, auf dem Hellersdorfer Kastanienboulevard, wurde eine weitere Schmiererei mit dem Zahlencode entdeckt. Der Zahlencode stand für "Anti-Antifa" und richtete sich gegen Antifaschist*innen als Gegner*innen der extremen Rechten.
Quelle: Augenzeug*in -
Pöbeleien gegen Anti-Nazi-Demonstrant*innen an
29.03.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm Nachmittag fand eine Demonstration gegen Neonazis in Hellersdorf-Ost statt. Anlass war ein Aufmarsch der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg". In der Schneeberger Straße pöbelte ein Mann, der mit seinem Hund unterwegs war, mehrere Demonstrant*innen an und beleidigte diese. Die Polizei nahm den Mann zur Identitätsfeststellung fest.
Quelle: Augenzeug*in -
Rassistische Attacke und Pöbeleien gegen Streamer bei der Abreise eines Neonaziaufmarsches
29.03.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm Nachmittag fand ein Aufmarsch der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ in Hellersdorf-Ost und -Nord statt. Bei der Abreise des „Der III. Weg“ schlug ein ehemaliger Demonstrationsteilnehmer einem Streamer die Kamera aus der Hand. Daraufhin erfolgte die Festnahme zweier ehemaliger Teilnehmer der „Der III. Weg“-Versammlung.
Nach der Festnahme sagte ein Teilnehmer „Scheiß Türke“ zu dem betroffenen Streamer. Ein weiterer rief „Gehe da hin, wo du herkommst“. Der Streamer betonte daraufhin, dass er Deutscher sei und aus Deutschland komme. Der Betroffene fragte die Neonazis, ob allein sein Aussehen sie provoziere, was von mehreren Teilnehmenden mit „Ja!“ beantwortet wurde.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf -
Rassistische Beleidigungen in S-Bahn
29.03.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfGegen 19:00 Uhr wurden Fahrgäste einer S-Bahn in Marzahn von einem Unbekannten rassistisch beleidigt. Als ein Zug der S-Bahn-Linie S7 auf dem Bahnhof Poelchaustraße hielt, beleidigte ein unbekannter Mann eine 20-jährige Frau sowie weitere Fahrgäste rassistisch. Die 20-Jährige erstattete im Nachhinein eine Internetanzeige. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt übernahm die weiteren Ermittlungen.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 0817 vom 30.03.2025 -
Rassistischer Aufkleber vor dem Haus Sonneneck
29.03.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn einem Mülleimer vor dem Haus Sonneneck in Alt-Hellersdorf wurde ein rassistischer Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
Verbotener Gruß von jugendlichen Neonazis auf dem Alice-Salomon-Platz
29.03.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfGegen 17:05 Uhr wurden ein männlicher und drei weibliche jugendliche Neonazis vorläufig festgenommen, nachdem aus ihrer Gruppe ein verbotener Gruß gezeigt wurde. Die jugendlichen Rechten bewegten sich im Umfeld eines antifaschistischen Protestes gegen den "Der III. Weg", um laut einer Ankündigung in Sozialen Medien den Anti-Nazi-Protest zu provozieren und zu stören.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf -
"White Power"-Handzeichen gegen Bewohner*innen eines alternativen Wohnprojektes
29.03.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfGegen 12:55 Uhr beobachtete ein Paar das alternatives Hausprojekt AJZ Kita in Marzahn-Hellersdorf von ihrem Auto aus. Eine Person zeigte dabei das "White Power"-Handzeichen in Richtung des Hauses. Das Ausspähen von politische*n Gegner*innen der extremen Rechten dient deren Einschüchterung.
Quelle: Augenzeug*in -
"Der III. Weg"-Propaganda in Hellersdorf-Nord
28.03.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm U-Bahnhof Cottbusser Platz wurde ein rassistische Aufkleber sowie 8 Plakate der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und teilweise entfernt. Die Plakate wiesen auf den sich zum zehnten Mal jährenden Gründungstag der Neonazipartei hin.
Am U-Bahnhof Hellersdorf wurden weitere 3 Plakate gleicher Art sowie 10 Aufkleber von "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
An einer Packstation in der Gothaer Straße, am Hellersdorfer Beerenpfuhlgraben sowie in der Alten Hellersdorfer Straße wurden insgesamt drei weitere Aufkleber von "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
Hakenkreuz-Schmiererei an Jugendbildungsstätte in Hellersdorf
28.03.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Hauswand vom Haus Sonneneck, einer Jugendbildungsstätte in Hellersdorf, wurde ein geschmiertes Hakenkreuz entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
Neonaziaufkleber am Kastanienboulevard
28.03.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfEntlang des Boulevards Kastanienallee wurden vier neonazistische Aufkleber, die aus einem Neonaziversand sowie von der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" stammten, entdeckt und entfernt
Quelle: Augenzeug*in -
Neonazischmiererei in Hellersdorf-Süd
28.03.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Neuen Grottkauer Straße wurde eine Schmiererei mit dem neonazistischen Zahlencode "1161" an einem Stromkasten entdeckt und entfernt. Der Zahlencode stand für "Anti Antifa" und richtete sich gegen Antifaschist*innen als Gegner*innen der extremen Rechten.
In der Carola-Neher-Straße wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt.
Quelle: Augenzeug*in