Hakenkreuz-Schmiererei an Werbetafel
An der Tram-Haltestelle Allee der Kosmonauten/Poelchaustraße wurde eine Hakenkreuz-Schmiererei an einer Werbetafel entdeckt.
An der Tram-Haltestelle Allee der Kosmonauten/Poelchaustraße wurde eine Hakenkreuz-Schmiererei an einer Werbetafel entdeckt.
An einem Supermarkt am U-Bahnhof Kaulsdorf-Nord sowie in der Hellersdorfer Straße Ecke Gülzower Straße wurden insgesamt vier Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
An einem Werbeaufsteller in der Kastanienallee Ecke Zossener Straße wurde eine neonazistische Schmiererei mit dem Wortlaut "D3.W" (=Der III. Weg) entdeckt.
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurden vier Männer vorläufig festgenommen, nachdem diese in der S-Bahnlinie S5 Richtung Strausberg-Nord Fahrgäste beleidigt und den Hitlergruß gezeigt haben sollen.
Die Männer sollen zunächst darauf angesprochen worden sein, dass sie in der S-Bahn geraucht haben, woraufhin sie mit Beleidigungen und dem Zeigen des Hitlergrußes reagiert haben. Die alarmierte Polizei nahm die vier Männer im Alter von 21 und 22 Jahren am S-Bahnhof Friedrichsfelde Ost vorläufig fest. Dabei beobachteten die Polizisten, wie einer der Verdächtigen einem 74-jährigen Reisenden gegen das Bein trat.
Es wurden mehrere Ermittlungsverfahren durch die Polizei eingeleitet.
An einem Mülleimer beim Wuhlewanderweg wurde eine Hakenkreuz-Schmiererei entdeckt und entfernt.
An einem Mülleimer in der Langhoffstraße wurde ein Aufkleber der "Jungen Nationalisten" entdeckt und entfernt.
An einem Verkehrsschild am Kornmandelweg Ecke Blumberger Damm wurde ein Aufkleber mit Werbung für die neonazistische Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Rund um den S-Bahnhof Kaulsdorf wurden zwei neonazistische Schmierereien mit den Worten "FCK Antifa" (=Fuck Antifaschismus) entdeckt.
An einem großen Stein am Wuhlewanderweg, nahe einer Hellersdorfer Schule, wurde eine Schmiererei mit dem Wortlaut "1161" entdeckt. Der Zahlencode steht für "Anti-Antifaschistische Aktion" und richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
Entlang des Weges Höhe der Eisenacher Straße wurden weiterhin mehrere Schmierereien mit den Worten "Zecken Boxen" an Rohren entdeckt. Von der extremen Rechten werden Linke und Punks als politische Gegner*innen abwertend als "Zecken" bezeichnet.
An der Bushaltestelle am S-Bahnhof Mahlsdorf wurde ein Aufkleber mit einem QR-Code zu einem neonazistischen Versandhandel entdeckt und entfernt. Das Motiv des Aufklebers richtete sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
Am S-Bahnhof Biesdorf sowie am Boschpoler Platz und an der Oberfeldstraße Ecke Elisabethstraße wurden mehrere extrem rechte Aufkleber, u.a. von der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" und aus dem Neonaziversandhandel "aktivde", entdeckt und entfernt. Weiterhin wurde eine Schmiererei mit dem Zahlencode "1161" an einer Tischtennisplatte am Boschpoler Platz entdeckt. Der Zahlencode steht für "Anti-Antifaschistische Aktion" und richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
Am Teterower Ring wurde eine Schmiererei mit dem Wortlaut "D3.W" (=Der III. Weg) an einem Stromkasten entdeckt.
An einem Schild am Wuhletalwanderweg, nahe des S-Bahnhofs Wuhletal, wurden zwei Aufkleber aus einem neonazistischen Versandhandel entdeckt und entfernt. Inhaltlich richteten sie sich u.a. gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
Am Rebhuhnweg wurden zwei neonazistische Aufkleber an einer Baustelle entdeckt. Die Motive der Aufkleber bewarben einen neonazistischen Versandhandel und richteten sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
Nahe des Biesdorfer Baggersees wurde ein Aufkleber an einem Schild entdeckt und entfernt, dessen Motiv sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtet.
Nahe eines Gymnasiums an der Allee der Kosmonauten sowie in der Poelchaustraße wurden dutzende Aufkleber mit der Aufschrift "White lives matter" von der NPD entdeckt und entfernt.
An eine Säule vor einer Bankfiliale auf dem Alice-Salomon-Platz wurde der Zahlencode "444" (Deutschland den Deutschen) mit weißer Farbe geschmiert.
In der Langhoffstraße wurde ein Aufkleber mit dem Aufdruck "Love Football Hate Antifa" sowie der Hashtag "#aktivismusgegenlinks" entdeckt und entfernt.
Am Hellersdorfer Spreecenter wurde eine große extrem rechte Schmiererei mit dem Wortlaut "FCK AFA" (=Fuck Antifaschismus) entdeckt.
An drei Bushaltestellen entlang der Cecilienstraße wurden die Wort "Fuck AFA!" (=Fuck Antifaschismus) mit einem schwarzen Marker gekritzelt.
An einem Stromkasten in der Gülzower Straße Ecke Gutenbergstraße wurde eine Schmiererei mit dem Wortlaut "D3W" (=Der III. Weg) entdeckt.
Am S-Bahnhof Springpfuhl wurde ein Aufkleber mit den Worten "Zecken boxen!" entdeckt und entfernt. Von der extremen Rechten werden Linke und Punks als politische Gegner*innen abwertend als "Zecken" bezeichnet.
An der Haltestelle Klinikum Kaulsdorf wurde eine "1161"-Schmierei entdeckt. Der Zahlencode "1161" steht für "Anti-Antifaschistische Aktion" und richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
In der Chemnitzer Straße Ecke Heerstraße wurde eine Schmiererei mit dem Zahlencode "1161" entdeckt. Der Zahlencode steht für "Anti-Antifaschistische Aktion" und richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
An einem Supermarkt am U-Bahnhof Kaulsdorf-Nord wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Auf dem Kastanienboulevard in Hellersdorf-Ost wurden drei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt. Die Aufkleber warben für die Neonazipartei und befanden sich nahe des Calisthenics Parks. Weiterhin wurde eine Schmiererei mit der Abkürzung "NRJ" entdeckt. Der Code "NRJ" steht für "Nationalrevolutionäre Jugend", den Namen der Jugendorganisation des "III. Wegs"..
An einem Stromkasten am Briesener Weg in Mahlsdorf wurden zwei "1161"-Schmiererei entdeckt. Der Zahlencode steht für "Anti-Antifaschistische Aktion" und richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
Auf Gehwegen nahe eines Sportplatzes am Oschatzer Ring wurden zwei Hakenkreuze, zwei doppelte Sig-Runen ("SS") sowie das Wort "AFD" geschmiert.
An die Geschäftsstelle eines Parteibüros der Partei "Die Linke" in Hellersdorf wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" geklebt.
Am S-Bahnhof Biesdorf wurden zwei rassistische Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Eine Person in Marzahn-Hellersdorf wurde auf dem Wohnungsmarkt im bestehenden Wohnverhältnis strukturell diskriminiert. Es handelte sich um eine rassistische Diskriminierung. Zusätzlich kam es zu einer beleidigenden Aussage.
An einem Mülleimer im Springpfuhlpark wurden acht Aufkleber aus einem neonazistischem Versandhandel entdeckt und entfernt. Die Motive der Aufkleber richteten sich gegen politische Gegner*innen und LGBTIQ*-Personen oder waren antifeministisch und den Nationalsozialismus verherrlichend.
In der Mark-Twain-Straße wurden mehrere Plakate der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Die Plakate richteten sich u.a. gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
In der Boschpolerstraße wurde ein Aufkleber mit Werbung für einen neonazistischen Versandhandel entdeckt und entfernt.
Am Grohsteig Ecke Oppermannstraße wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Musik-Labels mit der Aufschrift "Keiner hat den Kampfgeist von Opa" gefunden. Neben der Schrift ist ein Soldat auf einem Pferd zu sehen.
In der Unterführung des S-Bahnhofes Kaulsdorfs wurden neonazistische Aufkleber mit rassistischem und den Nationalsozialismus verherrlichendem Inhalt entdeckt und entfernt. Weiterhin wurde ein Plakat der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" an einem Stromkasten in der Heinrich-Grüber-Straße entdeckt und entfernt.
Entlang der Poelchaustraße wurden mehrere neonazistische Aufkleber, u.a. zehn Aufkleber der NPD, entdeckt und teilweise entfernt. Die Aufkleber propagierten u.a. rassistische Inhalte.
Rund um die Tram-Haltestelle Helene-Weigel-Platz wurden mehrere extrem rechte Schmierereien entdeckt, die mit schwarzem Stift angebracht wurden. Unter anderem waren die Worte "Zecken boxen" zu lesen. Von der extremen Rechten werden Linke und Punks als politische Gegner*innen abwertend als "Zecken" bezeichnet.
Am Eingang der Straße Hönower Weiherkette wurde eine Hinweistafel des "Europäischen Fonds für regionale Entwicklung" in schwarz-weiß-roter Farbe beschmiert. Die Tafel ist dadurch nicht mehr lesbar und als Reichsflagge umgestaltet.
In der Cecilienstraße Ecke Wuhlewanderweg wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
In der Louis-Lewin-Straße, am Eingang des Mascha-Kaleko-Parks sowie entlang der Riesaer Straße wurden 15 Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und teilweise entfernt.
Am Abend fand eine antifaschistische Demonstration in Hellersdorf statt, in deren Verlauf es zu mehreren Einschüchterungsversuchen und Bedrohungen durch Neonazis und rechte Jugendliche kam. Unter anderem wurde der "White Power"-Gruß von einer Dreiergruppe in Richtung der Demonstration gezeigt. Daneben pöbelten fünf Jugendliche in der Hellersdorfer Straße gegen die Demonstrationsteilnehmer*innen und zeigten beleidigende Gesten. Nach Beginn der Demonstration, die am S-Bahnhof Kaulsdorf startete, nahm die Polizei drei Personen im Alter von 19 und 20 Jahren vorläufig fest. Die drei Personen aus dem mutmaßlich rechten Spektrum, die Schlagwerkzeuge mit sich trugen, wurden im näheren Umfeld der Demonstration von der Polizei aufgegriffen. Bereits bei der Anreise mehrerer Demonstrationsteilnehmer*innen aus dem Bezirk Friedrichshain wurden Teilnehmer*innen und eine Bundespolizistin von einer Gruppe vermummter Neonazis gezielt mit Schlagwerkzeugen angegriffen. (siehe Schwerer Angriff von Neonazis am Ostkreuz)
Ein Account der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" veröffentlichte ein Posting mit Bild auf der Social-Media-Plattform "X", auf dem 16 Personen in Kleidung des "III. Wegs" und dessen Jugendorganisation "NRJ" zu sehen sind, die am Hellersdorfer Beerenpfuhlgraben vor einem Graffiti posierten. Auf dem Graffiti sind die Worte "D3.W Kiez" (=Der III. Weg Kiez) sowie ein durchgestrichenes Hammer-und-Sichel-Symbol zu sehen. Mit dem Posting beziehen sie sich auf eine Anti-Nazi-Demonstration, die am Nachmittag durch Hellersdorf zog. Sie schrieben in ihrem Posting u.a.: "antideutsche Elemente sind in #Berlin nicht willkommen". Dass dies als Drohung zu deuten ist, wurde durch einen weiteren Vorfall später deutlich: So kam es am Nachmittag zu einem schweren Angriff durch Neonazis auf anreisende Demonstrant*innen. Unter den Tätern waren auch Personen, die dem Umfeld der "Nationalrevolutionären Jugend" (NRJ) zugeordnet werden.
Am U-Bahnhof Wuhletal wurde ein Aufkleber aus dem neonazistischen Versand "aktivde" entdeckt und entfernt.
Am S-Bahnhof Kaulsdorf wurden neun Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
An einem Stromkasten in der Louis-Lewin-Straße wurden zehn Plakate der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Die Plakate richteten sich u.a. gegen politische Gegner*innen und warben für die Neonazipartei und deren Jugendorganisation.
Am Abend ist es in Hellersdorf zu einem Angriff durch maskierte Täter*innen gegen eine Person gekommen. Die beiden neonazistischen Angreifer*innen, die vermummt auftraten und Pfefferspray mit sich führten, sprangen aus einem Auto und attackierten unvermittelt die betroffene Person. Dabei entwendeten sie eine Tasche. Mit dem Diebesgut im Gepäck stiegen sie zu einem dritten Mittäter ins Auto ein und verschwanden. Im Vorfeld fand in der Region Hellersdorf eine antifaschistische Demonstration statt. Im Rahmen der Demonstration kam es bereits zu mehreren Bedrohungen gegen die Teilnehmer*innen sowie zu einem massivem Neonazi-Angriff bei der Anreise.
In der Märkischen Allee und am Murtzaner Ring wurden zwei Aufkleber der "Jungen Nationalisten" entdeckt und entfernt, einer an einem Winterdienst-Schild und einer an einem Pfeiler.
In der Stendaler Straße Ecke Janusz-Korczak-Straße wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
In Hellersdorf-Süd wurde eine Vielzahl neonazistischer Propaganda, u.a. von der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Die Propaganda wurde entlang der Strecke einer Anti-Nazi-Demonstration angebracht, die einen Tag später - am 6.7.2024 - stattfinden sollte. Neben Aufklebern wurden die Worte "Fuck AFA" (=Fuck Antifaschismus) in eine Bushaltestelle geschmiert.
Am S-Bahnhof Kaulsdorf wurden zwei neonazistische Schmierereien entdeckt, einer mit der Aufschrift "Fuck AFA!" (=Fuck Antifaschismus) und einer mit der Aufschrift "D3.W" (=Der III. Weg).
In der Kaulsdorfer Straße wurde zwei Aufkleber aus dem neonazistische Versandhandel entdeckt und entfernt. Der eine Aufkleber zeigte ein rassistisches Motiv, der andere eine Reichsflagge.