Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
Vorfälle Filtern
Zurück zu Vorfalls-Filter springenWeitere Links
Glossar-
26.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.Quelle: RIAS Berlin
-
Antisemitische Bedrohung in Kreuzberg
26.07.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn einer U-Bahn wurde eine Person, die eine gelbe Schleife als Anstecker trug, mit Verweis auf diese bedroht.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Parolen auf einer Demonstration in Kreuzberg skandiert
26.07.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 13:00 Uhr startete am Südstern die Demonstration „Internationalist Queer Pride“, die bis 21:00 Uhr am Endpunkt Oranienplatz geplant war. In der Spitze nahmen ca. 10.000 Personen teil, unter ihnen auch ca. 800 mit pro-palästinensischem Bezug. Von diesen Personengruppen wurden immer wieder antisemitische Parolen skandiert, die auch das Exitstenzrecht Israels in Frage stellten, was zur Festnahme einzelner Personen durch die Polizei führte. Dies widerum führte zur mehrmaligen Eskalation durch Teilnehmende gegenüber der Polizei. Mit der Versammlungsleitung wurden gemäß Polizeiangaben mehrmalig Gespräche geführt, die Demonstration friedlich und ohne weitere Straftaten fortzusetzen. Die Versammlungsleitung wurde jedoch durch Teile der eigenen Teilnehmenden weitgehend ignoriert und Kooperationszusagen nicht eingehalten, womit die Polizei die Auflösung der Versammlung gegen 20:20 Uhr begründete. Da die Mehrheit der Teilnehmenden antisemitische Parolen skandierte, wurde die Veranstaltung als überwiegend antisemitisch bewertet.
Quelle: Polizei Berlin Nr, 1905 vom 27.07.2025 -
Antisemitische Propaganda in Berlin
26.07.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
26.07.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
26.07.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
26.07.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt eine antisemitische Nachricht, in der das Judentum mit Satanismus assoziiert wird.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
26.07.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
26.07.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
26.07.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
26.07.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
26.07.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Friedrichshain
26.07.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIm Durchgang Frankfurter Allee/Kreutzigerstraße wurde eine antisemitische Schmiererei entdeckt.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Kreuzberg
26.07.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEin „Bring them home now“-Aufkleber wurde mir einem Aufkleber von einem Schwein überklebt.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer und LGBTIQ*feindlicher Angriff in Tiergarten
26.07.2025 Bezirk: MitteAuf Höhe der Ben-Gurion-Straße Ecke Potsdamer Straße stand ein Mann am Rand der CSD-Demonstration mit einer Regenbogenfahne mit Davidstern, als plötzlich ein Mann auf ihn zustürmte, ihm seine Regenbogenfahne herunterriss und versuchte, sie zu stehlen. Dann kamen zwei weitere Männer hinzu. Einer der beiden schubste den Betroffenen, der weitere gab ihm einen Faustschlag gegen den Kopf.
Quelle: Bürger*innenmeldung, Polizeimeldung Nr. 1905 vom 27.07.2025 -
Antisemitischer Vorfall in Mitte
26.07.2025 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.
Quelle: RIAS Berlin -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Marzahn-Mitte
26.07.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Basdorfer Straße in Marzahn-Mitte wurde ein neonazistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Antifafreie Zone" vor einer Reichsflagge entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
Hakenkreuz in Wendenschloß
26.07.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf einem Spielplatz in der Dregerhoffstr. wurde an einem Spielgerät ein Hakenkreuz entdeckt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
"III.Weg"-Aufkleber in Reinickendorf-Ortsteil
26.07.2025 Bezirk: ReinickendorfIn der Holländerstraße im Ortsteil Reinickendorf wurde ein Aufkleber der Neonazikleinstpartei "Der Dritte Weg" bemerkt und entfernt.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Kampfsporttraining des "III. Weg" in Neu-Hohenschönhausen
26.07.2025 Bezirk: LichtenbergAuf dem Sportplatz Am Berl führten rund 16 Neonazis ein öffentliches Kampfsporttrainung durch. Unter ihnen waren bekannte Parteimitglieder von "Der III. Weg" und der Jugendorganisation "NRJ". Angeleitet wurde das Training von bekannten Parteimitgliedern der extrem rechten Kleinstpartei. Die Neonazigruppe posierte am Sportplatz für ein gemeinsames Bild. Bereits im vergangenen Jahr wurden in Lichtenberg Kampfsporttrainings von "Der III.Weg" gemeldet. Am gleichen Tag kam es zu zahlreichen Aktionen von "Der III. Weg" in Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf.
Quelle: Lichtenberger Register -
LGBTIQ*feindliche Beleidigung in Mitte
26.07.2025 Bezirk: MitteDrei junge Männer beleidigten und bedrohten zwei Personen, die erkennbar von der CSD-Demonstration kamen, in der Nähe des U-Bahnhof Unter den Linden queerfeindlich.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
LGBTIQ*feindliche Neonazi-Kundgebung gegen den CSD in Tiergarten
26.07.2025 Bezirk: MitteAm Schöneberger Ufer in Tiergarten fand ab 11:30 Uhr eine extrem rechte Kundgebung mit 40 jugendlichen Neonazis statt. Zu der Aktion hatten die Gruppen „Deutsche Jugend voran“ und „Deutsche Patriotische Jugend“ unter dem queerfeindlichen Slogan „Gegen den Gender-Terror“ aufgerufen. Die Neonazis riefen LGBTIQ*feindliche Parolen und ein Teilnehmer zeigte den Hitlergruß, aber Störversuche des CSD wurden erfolgreich verhindert. Auch Personen aus dem Umfeld der Neonazi-Kleinpartei "die Heimat" (ehemals NPD) und der Gruppe "Kampf Brigade Berlin" waren anwesend. Eine ebenfalls teilnehmende kleine weitere extrem rechte Gruppe der „Berliner Jugend“ hielt sich etwas abseits und verließ vorzeitig die Kundgebung. Neben schwarz-rot-goldenen Fahnen wurden auch eine Reichsfahne mit einem eisernen Kreuz und eine preußische Fahne gezeigt. Bei der Anreise waren sechs Personen wegen verbotenen NS-verherrlichenden Abzeichen und anderer zur Last gelegter Straftaten bereits am U-Bahnhof Alexanderplatz festgenommen worden. Unter den Festgenommenen befand sich auch die Kundgebungsanmelderin.
Quelle: Registerstelle Mitte, Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA), taz vom 26.05.2025, Tagesspiegel vom 27.07.2025 und vom 31.07.2025, Polizeimeldung Nr. 1905 vom 27.07.2025 -
LGBTIQ*feindliche Neonazi-Spontankundgebung in Mitte
26.07.2025 Bezirk: MitteGegen 18:00 Uhr versammelten sich 19 ehemalige Teilnehmerinnen der vorherigen Neonazi-Kundgebung am Schöneberger Ufer im Bereich des S-Bahnhofes Friedrichstraße, um dort eine Spontanversammlung gegen den CSD durchzuführen. Dabei brüllten sie wieder LGBTIQ*feindliche Parolen. Die Versammlung wurde von Polizeikräften schnell mit Zwangsmaßnahmen beendet.
Quelle: Registerstelle Mitte, Polizeimeldung Nr. 1905 vom 27.07.2025, Tagesspiegel vom 27.07.2025 -
Neonazistischer Zahlencode in Hellersdorf-Süd
26.07.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm Skatepark am Kienberg in Hellersdorf-Süd wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und steht für "Anti-antifaschistische Aktion".
Quelle: Augenzeug*in -
NS-verherrlichende Propaganda am Winterfeldtplatz
26.07.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAm Winterfeldtplatz wurden Sticker mit Reichsfarben, dem Code "88" sowie dem Spruch "Hier wurde Antideutsche Propaganda überklebt" gesichtet.
Quelle: Augenzeug:in -
Rassistischer Kommentar auf Internetportal
26.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAuf der Nachbarschaftsplattform nebenan.de kommentierte ein Nutzer einen Beitrag zum Thema Cannabisgeruch in Wohnhäusern in Charlottenburg. Er schrieb, dass es im Hausflur „wie im Orient“ rieche und dass „die afghanischen Jungs im EG“ ihren Kurierjob offenbar „nur mit Dope geregelt“ bekämen. Die Formulierungen verbinden den Geruch und angeblichen Drogenkonsum in abwertenderweise direkt mit Herkunftszuschreibungen. Dadurch wurden rassistische Stereotype bedient.
Quelle: Register CW -
Rassistische und gegen politische Gegner*innen gerichtete Pöbelei in Prenzlauer Berg
26.07.2025 Bezirk: PankowIn der Ringbahn S41 zwischen den Stationen S Prenzlauer Allee und S Schönhauser Allee kam es zu Beleidigungen. Ein Mann pöbelte eine Mitfahrerin wegen eines Antifaschismus-Aufklebers auf ihren Kopfhörern an und beleidigte sie. Als sich eine gegenüber sitzende Mitfahrerin einmischte, bezeichnete er sie mit dem N-Wort. Eine weitere Person, die zur Unterstützung hinzukam, wurde ebenfalls beschimpft.
Quelle: Meldeformular der Berliner Register -
Regenbogenfahne erneut beschädigt in Weißensee
26.07.2025 Bezirk: PankowAm Rathaus Weißensee wurde eine Regenbogenfahne zum zweiten Mal innerhalb einer Woche beschädigt. Bereits am 23. Juli war die erste Fahne nach einer Beschädigung ersetzt worden.
Quelle: Pressemitteilung vom 31.07.2025, Bezirksamt Pankow -
Reichsbürger*innenkundgebung in Tiergarten
26.07.2025 Bezirk: MitteAn der Konrad-Adenauer-Straße im Regierungsviertel hielten etwa 10 Reichsbürger*innen eine Kundgebung ab. Neben Verschwörungsmythen über eine angebliche Nicht-Staatlichkeit der Bundesrepublik Deutschlands wurden auch Verschwörungsmythen über den Krieg in der Ukraine verbreitet.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Reichsbürgerkundgebung in Mitte
26.07.2025 Bezirk: MitteIn der Straße Unter den Linden hielten zwei Reichsbürger eine Mahnwache ab. Dabei zeigten sie Reichsfahnen.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Schmiererei gegen Antifaschismus in Weißensee
26.07.2025 Bezirk: PankowAn der Bushaltestelle Buch/Mirbachplatz wurde eine Schmiererei mit „FCK AFA“ und dem Zahlencode „1161“ („Anti-Antifa“) entdeckt. Der Zahlencode richtet sich gegen Antifaschismus.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Schriftzug gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten in Oberschöneweide
26.07.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn einer Wand auf dem Gelände der Hochschule für Technik und Wirtschaft in der Nähe der Spree wurde der Schriftzug "FCK 161" (Fuck Antifa) entdeckt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Antifeministisch motivierte Sachbeschädigung in der Köpenicker Altstadt
25.07.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickDie Rote Bank, die ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen darstellt, im Luisenhain wurde beschädigt. Eine Plakette mit Hilfenummern und einem QR-Code wurde beschmiert und zerkratzt.
Quelle: Pressemitteilung des Bezirksamt Treptow-Köpenick vom 25.07.2025 -
Anti-Schwarzer rassistischer Angriff in Charlottenburg
25.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm U-Bahnhof Zoologischer Garten wurde eine Schwarze Frau von vier Kontrolleur*innen aus der U9 geholt, weil sie ihre gültige Monatskarte geringfügig falsch ausgefüllt hatte, obwohl sie mit zusätzlichen Dokumenten die Gültigkeit nachweisen konnte. Eine Kontrolleurin schlug die Betroffene und zog ihr die Kopfbedeckung herunter. Zudem wurde ihr das Ticket sowie ihr Pass weggenommen.
Die herbeigerufene Polizei übernahm den Vorfall ausschließlich aus Sicht der Kontrolleur*innen, ohne der Betroffenen die Möglichkeit zu geben, sich zu äußern. Da sie der auf Deutsch geführten Unterhaltung zwischen Polizei und Kontrolleur*innen nicht folgen konnte, setzte man sie unter Druck, das Protokoll zu unterschreiben, um Ticket und Pass zurückzuerhalten. Aus Angst und mangels Sprachkenntnissen unterschrieb sie, ohne zu verstehen, was sie unterzeichnete.
Quelle: NARUD e. V. -
Antisemitische Propaganda in Berlin
25.07.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Gesundbrunnen
25.07.2025 Bezirk: MitteUnbekannte schmieren an die Wand in der S-Bahnstation Humboldthain in Berlin-Gesundbrunnen die Worte „Zionisten töten“
Quelle: Recherche- und Informationszentrum Antisemitismus (RIAS) -
Antisemitische Propaganda in Mitte
25.07.2025 Bezirk: MitteAn einem Laternenmast in der Friedrichstraße im Ortsteil Mitte wurde der Schriftzug „From the river to the sea, Palestine will be free“ entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Vorfall in Friedrichshain-Kreuzberg
25.07.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAuf einer Versammlung kam es zu antisemitischen Äußerungen.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitismus auf Kundgebung in Tiergarten
25.07.2025 Bezirk: MitteIn der Stauffenbergstraße fand eine pro-palästinensische Kundgebung mit über 100 Teilnehmenden statt. Dabei wurden die antisemitischen Parolen "Vom Wasser bis zum Wasser Palästina ist arabisch" und "Kindermörder Israel" gerufen. Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt. Außerdem wurde ein Transparent mit der Aufschrift "One genocide does not justify another" gezeigt. Damit wird die Shoah mit dem aktuellen Krieg in Gaza verglichen und relativiert.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Antisemtitischer Vorfall in Schöneberg
25.07.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.
Quelle: RIAS Berlin -
Antiziganistische Beleidigungen in Steglitz-Zehlendorf
25.07.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfEine Person wurde von einer anderen Person antiziganistisch beleidigt. Um die betroffene Person zu schützen, wurde dieser Vorfall anonymisiert.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Aufkleber von "Der III. Weg" in Frohnau
25.07.2025 Bezirk: ReinickendorfRund um die Renée-Sintensis-Grundschule im Laurinsteig in Frohnau wurden erneut ca. 20 Aufkleber der Neonazikleinstpartei "Der III. Weg" und ihrer Jugendorganisation "NRJ" entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber war beispielsweise pauschal gegen Geflüchtete gerichtet und trug die Aufschrift "Grenzen dicht! Asylflut stoppen! Grenzschutz ist Heimatschutz!". Andere richteten sich gegen politische Gegner*innen der Neonazi-Organisationen und das "System".
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Extrem rechte Propaganda in Hellersdorf-Ost
25.07.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Glauchauer Straße in Hellersdorf-Ost wurden mehrere Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. In der Nähe, an der Ecke Maxi-Wander-Straße/Auerbacher Ring/Klingenthaler Straße wurde zusätzlich ein Sticker der Kleinstpartei entdeckt und entfernt, der sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtete.
Quelle: Augenzeug*in -
Extrem rechter Aufkleber in Weißensee
25.07.2025 Bezirk: PankowIn der Hansastraße wurde ein Aufkleber mit einer Reichsadler-Darstellung sowie den Slogan "Deutsches Reichsgebiet" entdeckt und entfernt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Extrem rechter Sticker in Charlottenburg
25.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Straße "Am Bahnhof Westend" wurde ein Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register CW -
Extrem rechte und NS-verherrlichende Propaganda in Hellersdorf-Nord
25.07.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm Oschatzer Ring wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Deutsches Reichsgebiet" sowie einem Reichsadler entdeckt. Der Aufkleber stammte aus einem extrem rechten Onlinehandel.
In der Weißenfelser Straße in der Nähe des U-Bahnhof Louis-Lewin-Straße wurde zudem ein Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt.
Quelle: Augenzeug*in -
Hakenkreuz in Marzahn-Nord
25.07.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn einer Bushaltestelle beim S-Bahnhof Ahrensfelde wurde auf den Gehweg ein Hakenkreuz geschmiert.
Quelle: Augenzeug*in -
LGBTIQ*-feindliche Aussagen am Arbeitsplatz
25.07.2025 Bezirk: SpandauIn einer sozialen Einrichtung fand die Supervision für 12 Mitarbeiter*innen statt. In der Pause beobachteten die Teilnehmer*innen vor der nahe gelegenen Kirche die Trauung eines schwulen Paares. Als die Pause beendet war, begann die Supervisorin den zweiten Teil der Sitzung mit der Bemerkung: "In meiner Heimat wünscht man dem Ehepaar sieben Söhne, was wünscht man ihnen?" Und danach: "Gibt es eigentlich im Deutschen die Mehrzahl von Bräutigam?" Beide Bemerkungen wurden in einem spöttischen, abwertenden Tonfall geäußert, was den Eindruck vermittelte, dass die gleichgeschlechtliche Ehe nicht ernst genommen oder lächerlich gemacht wurde. Teilnehmende nahmen diese Aussagen daher als LGBTIQ*-feindlich und sexistisch wahr, sie trauten sich aber nicht, dies während der Supervision anzusprechen.
Quelle: Register Spandau -
NS-verherrlichender Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen
25.07.2025 Bezirk: LichtenbergAn der Tramstation Ribnitzer Straße Ecke Zingster Straße wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf dem einem Motiv stand "Deutschland meine Heimat" in Kombination mit einem Reichsadler und einer Reichsflagge. Auf dem anderen Motiv war der rassistische Slogan "Remigration jetzt!" zu sehen.
Quelle: Lichtenberger Register -
NS-verherrlichender Aufkleber und Hakenkreuzschmiererei in Lichtenberg-Mitte
25.07.2025 Bezirk: LichtenbergAn einer Bushaltestelle in der Balatonstraße wurde ein neonazistischer Aufkleber mit dem Motiv "Auch ohne Sonne braun" in Kombination mit einem NS-Symbol - der "Schwarzen Sonne" - entdeckt und entfernt.
An der S-Bahn Haltestelle Nöldnerplatz wurde direkt am Gleis eine Hakenkreuz-Schmiererei entdeckt.
Quelle: Lichtenberger Register