Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
15.08.2024 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin
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Antisemitische Schmierereien in der StaBi
15.08.2024 Bezirk: MitteIn der Toilette in der Staatsbibliothek am Potsdamer Platz wurde ein antisemitische Schmiererei entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Köpenick-Nord
15.08.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Mahlsdorfer Str./ Am Bahndamm wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen eines neonazistischen Onlinehandels entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Extrem rechte Aufkleber am Roederplatz
15.08.2024 Bezirk: LichtenbergAm Roederplatz wurden mehrere Aufkleber der extremen Rechten entdeckt. Auf diesen ist unter anderem das Symbol der "Schwarzen Sonne" und die Reichsflagge abgebildet. Auf einem Aufkleber ist "Kill your local Antifa" zu lesen.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechte Aufkleber des "III. Weg" in Weißensee
15.08.2024 Bezirk: PankowAn der Bushaltestelle "Rathaus Weißensee" wurden ca. 2 Aufkleber der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" und ihrer Jugendorganisation "Nationalrevolutionäre Jugend NRJ" entdeckt. Auf den Aufklebern stand "Nationalrevolutionäre Jugend NRJ" und "Berlin. Familie-Heimat und Tradition".
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Extrem rechter Aufkleber auf Roller
15.08.2024 Bezirk: LichtenbergEin Regenbogen-Sticker auf einem Roller wurde mit einem extrem rechten Aufkleber überklebt. Auf diesem ist ein Wehrmachtssoldat abgebildet und der Schriftzug zu lesen: "Sie waren die besten Soldaten der Welt". Bereits im vergangen Jahr wurde die Pride-Flagge auf dem Roller beschmiert.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechter Aufkleber in der S3
15.08.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der S3 Richtung Friedrichshagen wurde ein Aufkleber der extrem rechten DJV (Deutsche Jugend voran) entdeckt und entfernt. Die Gruppierung versuchte dieses Jahr den Berliner CSD anzugreifen.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Extrem rechte Veranstaltung in Mitte
15.08.2024 Bezirk: MitteIn einem Tagungszentrum am Schiffbauerdamm in Mitte hielt das extrem rechte "Compact"-Magazin eine Pressekonferenz ab.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Hakenkreuz in Britz
15.08.2024 Bezirk: NeuköllnIn der Umgebung der Straßenecke Buschkrugallee/Hannemannstraße in Britz wurde in einen Mülleimer ein Hakenkreuz geritzt.
Quelle: Register Neukölln -
LGBTIQ*-feindliche Beleidigung in Lichtenberg
15.08.2024 Bezirk: LichtenbergIn Lichtenberg wurde eine Person von drei Männern auf der Straße lesbenfeindlich beleidigt. Das Datum wurde zum Schutz der Betroffenen anonymisiert.
Quelle: L-Support -
"NRJ"-Aufkleber nahe Butzer See
15.08.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm Niederfeld nahe des Butzer Sees wurde ein Aufkleber der "NRJ", der Jugendorganisation der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg", an einem Mülleimer entdeckt.
Quelle: Augenzeug*in -
NRJ-Schmiererei an der Landsberger Allee
15.08.2024 Bezirk: LichtenbergAn einer Säule in der Landsberger Allee/Storkower Str. wurde eine Schmiererei der Jugendorganisation "NRJ" von der extrem rechten Kleinstpartei "Der III.Weg" entdeckt. Dies wurde unkenntlich gemacht.
Quelle: Lichtenberger Register -
NS-verharmlosende Schmiererei in der Jessnerstraße
15.08.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn ein Graffiti an der Jessener Straße/Frankfurtre Allee von einem Davidstern mit einem Herz darum wurde ein Hakenkreuz gemalt.
Quelle: RIAS Berlin -
NS-verherrlichender Aufkleber in Adlershof
15.08.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Tramhaltestelle Ottomar-Geschke-Str. wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der für NS-Black-Metal warb und dabei sowohl den SS-Totenkopf als auch Lebensrunen enthielt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
NS-verherrlichender Schriftzug in Baumschulenweg
15.08.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Haltestelle Hänselstr. wurde der Schriftzug "Deutschland, Deutschland erwache" entdeckt und entfernt. Die Parole stammt aus dem sog. "Sturmlied", welches in Deutschland verboten ist.
Quelle: Berliner Register -
Obdachlosenfeindlicher Angriff in Charlottenburg-Nord
15.08.2024 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm Ausgang des S-Bahnhofs Jungfernheide wurde in der Nacht gegen 2:30 Uhr eine auf dem Boden schlafende Frau von einem 36-jährigen Mann zwei Mal mit dem Fuß gegen den Kopf getreten. Im Anschluss übergoss der Mann die 40-Jährige mit dem Inhalt seiner Bierflasche. Die Polizei wurde alarmiert und nahm den stark alkoholisierten Täter fest.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 1682 vom 15.08.2024, BAGW -
Rassistische Äußerung im Gerichtsgebäude
15.08.2024 Bezirk: MitteIm Gerichtsgebäude in Moabit kam es zu einer rassistischen Äußerung. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Rassistischer Angriff in Marzahn-Hellersdorf
15.08.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfEs ereignete sich ein rassistischer Angriff. Das Datum des Eintrags stimmt aufgrund mangelnder Informationen nicht mit dem Vorfallsdatum überein.
Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin, Schriftliche Anfrage, Drucksache 19 / 20166 -
Rassistischer Angriff in Wedding
15.08.2024 Bezirk: MitteEine Person wurde aus rassistischen Gründen an einer Supermarktkasse angegriffen. Die Angreiferin fuhr ihr mit ihrem Einkaufswagen heftig gegen das Knie. Weitere Informationen werden zum Schutz der Betroffenen nicht veröffentlicht.
Quelle: ReachOut Berlin -
Rechter Aufkleber in Britz
15.08.2024 Bezirk: NeuköllnIn der Umgebung des U-Bahnhofes Parchimer Allee in Britz wurde ein rechter Aufkleber entdeckt und entfernt. Der Aufkleber der kroatischen Ultra-Gruppe "Torcida Split" zeigte eine Konföderiertenflagge und den Slogan "WHITE BOYS".
Quelle: Register Neukölln -
Antisemitische Propaganda in Wedding
14.08.2024 Bezirk: MitteAm U-Bahnhof Pankstraße wurde die Schmiererei "Fuck Israhell" entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Wedding
14.08.2024 Bezirk: MitteIn der Brüsseler Straße in Wedding wurden ein Aufkleber mit der Aufschrift "No Pride in Israeli Apartheid" sowie zwei Aufkleber mit dem Logo der antisemitischen Terrororganisation Hamas entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antisemitismus auf Kundgebung in Wedding
14.08.2024 Bezirk: MitteAm Leopoldplatz kam es zu einer pro-palästinensischen Demonstration mit etwa 100 Teilnehmenden. Dabei wurde die israelbezogene, antisemitische Parole "From the rive to the sea, Palestine will be free" gerufen.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Antisemtische Schmiererei in der Wrangelstraße
14.08.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Wrangelstraße wurde am frühen Morgen die Schmiererei "All Zionists are Murderers" und daneben "Free Hamas Fuck Israel" entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Niederschöneweide
14.08.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Spreeufer wurde ein selbstgemalter Aufkleber mit der Aufschrift "FCK 161" und "FCK ANTIFA" entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Ausstellungsplakat in Gedenkstätte im Tiergarten mit antisemitischen Parolen und Hakenkreuzen beschmiert
14.08.2024 Bezirk: MitteAuf einem Plakat der Sonderausstellung zum Thema "Frauen im Widerstand" der Gedenkstätte Deutscher Widerstand war das Bild von Marlene Dietrich mit der Aufschrift "Juden ins KZ!" und zwei Hakenkreuzen beschmiert.
Quelle: RIAS Berlin -
"Der III. Weg"-Aufkleber am S-Bahnhof Kaulsdorf
14.08.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm S-Bahnhof Kaulsdorf wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
Erneut "DJV"-Aufkleber nahe S-Bahnhof Marzahn
14.08.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm Einkaufszentrum Eastgate in Marzahn wurden erneut zwei Aufkleber des Neonazinetzwerkes "DJV" ("Deutsche Jugend Voran") entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
Hakenkreuz an Bushaltestelle in Rudow
14.08.2024 Bezirk: NeuköllnAn der Bushaltestelle Landhaussiedlung in Rudow wurde an einen Mülleimer ein Hakenkreuz entdeckt. Die Schmiererei wurde inzwischen unkenntlich gemacht.
Quelle: Register Neukölln -
Hakenkreuzschmiererei am Bethaniendamm
14.08.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAm Bethaniendamm wurde auf einen Aufkleber mit einem Davidstern und dem Slogan "Jüdisches Leben schützen" ein Hakenkreuz geschmiert.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Mitglieder der Partei Die Linke beleidigt
14.08.2024 Bezirk: SpandauAuf dem Vorplatz des Bahnhofs Spandau veranstaltete die Partei Die Linke am Nachmittag einen Infostand. Zwei Mitglieder wurden beim Verteilen von Flyern in Nahaufnahme gefilmt und sexistisch beleidigt. Die Aufnahmen wurden über einen extrem rechten Instagram-Account veröffentlicht. Der Filmende bezeichnete sich den beiden Betroffenen gegenüber als Sympathisant der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg".
Quelle: Berliner Register -
Odal-Rune und extrem rechte Aufkleber in Rudow
14.08.2024 Bezirk: NeuköllnRund um den Selgenauer Weg in Rudow wurden mehrere Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und teilweise entfernt. In der nahegelegenen Neuhofer Straße wurde an einem Stromkasten eine Odal-Rune entdeckt.
Quelle: Register Neukölln -
Rassistische Beleidigung in Spindlersfeld
14.08.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Tram auf Höhe Ottomar-Geschke-Str. beleidigte ein Mann einen Jugendlichen rassistisch.
Quelle: Polizeimeldung vom 15.08.2024 -
Rassistische strukturelle Benachteiligung in Köpenick
14.08.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickIn einem Bus in Köpenick wurde ausschließlich ein Kind of Color durch den Busfahrer nach der Fahrkarte gefragt. Alle weiteren Fahrgäste wurden nicht gefragt, auch an den folgenden Stationen nicht.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Reichsflaggen-Aufkleber in Lichtenberg
14.08.2024 Bezirk: LichtenbergIn der Vulkanstr. wurde ein Aufkleber mit extrem rechten Symbolen entdeckt. Auf dem Aufkleber ist die Schwarze Sonne und die Reichsflagge abgebildet.
An der Tramhaltestelle Landsberger Allee wurde ein Aufkleber mit Reichsflagge und dem Slogan: "Sie waren die besten Soldaten der Welt" und ein Aufkleber mit dem Slogan: "Good night white pride" entdeckt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Antirassistisches Banner in Reinickendorf abgerissen
13.08.2024 Bezirk: ReinickendorfMitarbeitende eines Kinder- und Jugendzentrums in der Auguste-Viktoria-Allee im Ortsteil Reinickendorf bemerkten, dass ein antirassistisches Banner, das am Eingang zum Gelände hing, abgeschnitten worden war. Auf dem Banner stand: "AVA-Kiez stark gegen Rassismus" sowie "Yallah Solidarity! Yallah Community!".
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Antisemitische Aufkleber in Wilmersdorf
13.08.2024 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn Wilmersdorf wurden mehrere antisemitische Aufkleber entdeckt. Auf den Aufklebern war unter anderem der Slogan "From the river to the sea, palestine will be free!" abgebildet, welcher Israel das Existenzrecht abspricht. Auf anderen Aufklebern war die Parole "Globalize Intifada!" abgebildet. Der Begriff "Intifada" ist mit der gezielten Ermordung von Jüdinnen_Juden assoziiert und gilt als Gewaltaufruf.
Quelle: Register CW via Instagram -
Antisemitische Propaganda in Nord-Neukölln
13.08.2024 Bezirk: NeuköllnAuf dem Bürgersteig Weichselstraße/Ecke Pflügerstraße wurde ein Stencil in roter Farbe entdeckt, das einen Davidstern mit integriertem Hakenkreuz zeigt sowie oben und unten einen Streifen, so dass das Bild eine Israelfahne nachahmt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Aufkleber in Charlottenburg
13.08.2024 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAuf einem Briefkasten am Kurfürstendamm wurde ein terrorverherrlichender Aufkleber entdeckt, der das Existenzrecht Israels infrage stellt. Dieser kann als antisemitisch eingestuft werden.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
13.08.2024 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Aufkleber von "Deutsche Jugend Voran" und "Jung und Stark"
13.08.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm S-Bahnhof Marzahn wurden drei Aufkleber des Neonazijugendnetzwerkes "DJV" ("Deutsche Jugend Voran") entdeckt und entfernt. An einem Informationsschild sowie an drei Straßenschildern nahe des Bahnhofes wurden ebenfalls drei Aufkleber der Neonazijugendgruppe "JS" ("Jung und Stark") entdeckt und entfernt.
An einer Laterne in der Marzahner Promenade wurde außerdem ein Aufkleber entdeckt und entfernt, dessen Motiv den Nationalsozialismus verherrlichte.
Quelle: Augenzeug*in -
Extrem rechte Propaganda in Wedding
13.08.2024 Bezirk: MitteAm S-Bahnhof Wedding wurde ein Aufkleber des extrem rechten verschwörungsideologischen TV-Senders "AUF1" aus Österreich entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechter Aufkleber in Wilmersdorf
13.08.2024 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Brandenburgischen Straße Ecke Blissestraße wurde ein Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Auf diesem war zu lesen: "Antifa-Banden zerschlagen".
Quelle: Register CW via Signal -
Hakenkreuz am S-Hohenschönhausen
13.08.2024 Bezirk: LichtenbergAm S-Bahnhof Hohenschönhausen wurde im Fahrstuhl ein Hakenkreuz entdeckt. Weiter wurden zwei Aufkleber der extremen Rechten dort entdeckt. Einer zeigte die Reichsflagge und den Slogan "Deutschland meine Heimat", der andere richtet sich gegen Antifaschist*innnen.
Quelle: Lichtenberger Register -
Hakenkreuz-Schmiererei
13.08.2024 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfEs wurde ein Hakenkreuz und ein Schriftzug „Fck Israel“ an einem Baum an einer Badestelle des Schlachtensees entdeckt.
Quelle: Kooperationspartner*in Register SZ -
Hakenkreuzschmiererei an Wohnhaus in Wedding
13.08.2024 Bezirk: MitteAn das Haus eines Gemeinschaftwohnprojekts in der Lynarstraße in Wedding wurde ein Hakenkreuz geschmiert. Da sich die Bewohner*innen des Hauses durch Transparente klar gegen die extreme Rechte aussprachen, ist von einer gezielten Beschmierung auszugehen. Das Hakenkreuz wurde übermalt und es wurde Anzeige erstattet.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Mehrere Aufkleber der extremen Rechten in Fennpfuhl
13.08.2024 Bezirk: LichtenbergAm Roederplatz wurden zwei Aufkleber der extremen Rechten entdeckt. Ein Aufkleber zeigt die Reichsflagge und titelt: "Freiheit für Deutschland", ein weiterer Aufkleber fordert: "Remigration". In einem Supermarkt am Roederplatz wurde ein Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten entdeckt. Am Anton-Saefkow-Platz wurde ein Aufkleber mit Reichsflagge und dem Schriftzug: "Deutschland, Deutschland über alles" entdeckt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Mitarbeiterin von DIE LINKE angepöbelt und beleidigt
13.08.2024 Bezirk: SpandauEine Mitarbeiterin von DIE LINKE saß vor der Geschäftsstelle in der Pichelsdorfer Straße, als ein älterer Mann, der ein Fahrrad schob, vorbeikam und vor sich hin pöbelte. Die Mitarbeiterin reagierte darauf nicht, auch nicht, als er das Rad dicht an ihren Füßen vorbeischob. Er kam dann zurück und begann, sie direkt als politische Gegnerin zu adressieren und zu beleidigen. Daraufhin ging die Mitarbeiterin zur Eingangstür, um sich zurückzuziehen. Der Mann spuckte vor ihr aus und beleidigte sie sexistisch. Als sie die Tür geschlossen hatte, ging er weiter. Bereits mehrfach war an das Schaufenster der Geschäftsstelle gespuckt worden.
Quelle: Meldeformular der Berliner Register/ Register Spandau -
NS-verherrlichender Aufkleber in Lichterfelde
13.08.2024 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIm Schloßpark Lichterfelde wurde ein schwarz-weiß-roter Aufkleber mit der Aufschrift "Souveränität gibt es nur in diesen Farben. 1871" gefunden und entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rassistische Beleidigung auf dem S-Bahnhof Ullsteinstraße in Mariendorf
13.08.2024 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAm Bahnhof Ullsteinstraße wurde ein deutsch-asiatisches Paar von einem offensichtlich nicht nüchternen Mann rassistisch beleidigt. Er fragte sie zunächst, ob sie etwas Essbares in ihrer Tasche hätten, was sie freundlich verneinten. Daraufhin beleidigte der Mann die deutsch-asiatische Person als "Tokyo Bitch" und forderte sie auf, Deutschland zu verlassen. Er verließ das Paar und spuckte anschließend in ihre Richtung auf den Boden.
Quelle: Meldeformular Berliner Register