Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
20.08.2024 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin
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Antisemitische Sitzblockade im Bahnhof Zoologischer Garten
20.08.2024 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIm S-Bahnhof Zoologischer Garten kam es zu einer Sitzblockade vor einer Filiale einer Kaffeehauskette, gegen die es in der Vergangenheit Boykottaufrufe gab, welche meist mit antisemitischen Verschwörungsmythen begründet wurden. Bei dem Flashmob, an dem circa 40 Personen teilnahmen, wurden antisemitische Sprechchöre gerufen, wie beispielsweise "Yallah, yallah Intifada!". Der Begriff "Intifada" ist mit der gezielten Ermordung von Jüdinnen_Juden assoziiert und gilt als Gewaltaufruf. Zudem wurde die Parole "From the river to the sea palestine will be free!" gerufen, welche dem Staat Israel das Existenzrecht abspricht.
Quelle: Register CW via Twitter, Polizeimeldung Nr. 1717 vom 21.08.2024 -
Aufkleber der extremen Rechten in Alt-Hohenschönhausen
20.08.2024 Bezirk: LichtenbergAn der Haltestelle Oberseestr. wurde ein Aufkleber mit dem Slogan "Deutsche Jugend vorran" entdeckt und entfernt. Abgebildet ist eine vermummte Person. Hierbei handelt es sich um einen klassischen Slogan der Neonazi-Szene.
Quelle: Lichtenberger Register -
"DJV"-Aufkleber in der Marzahner Promenade
20.08.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Marzahner Promenade wurde ein Aufkleber des Neonazijugendnetzwerkes "DJV" ("Deutsche Jugend Voran") an einem Fahrradständer entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
Extrem rechte Aufkleber in Pankow
20.08.2024 Bezirk: PankowIn der Vinetastraße wurden zwei extrem rechte Aufkleber gefunden. Der erste ist von der Neonazi-Partei "Der III. Weg" und der zweite vom "Active Club Dietsland". Der Active Club Dietsland ist ein weißer, rassistischer Sportverein mit Sitz in den Niederlanden und eine Abteilung des größeren internationalen Active Club-Netzwerks.
Auch in der Thulestraße, Ecke Neumann Straße, wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Meldeformular Pankower Register, Berliner Register via Signal -
Extrem rechter Aufkleber in Rummelsburg
20.08.2024 Bezirk: LichtenbergIn der Fischerstr. wurde ein Aufkleber mit einer Reichsflagge entdeckt und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Graffito gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten
20.08.2024 Bezirk: LichtenbergAn einem Altkleider-Container in der Rhinstr. wurde der Schriftzug: "FCK ANTIFA" entdeckt. Hierbei handelt es sich um Propaganda, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten wendet.
Quelle: Lichtenberger Register -
Hakenkreuz in Grünau
20.08.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf einer Brücke in der Spreeheide wurde auf dem Asphalt ein ca. 30 cm großes Hakenkreuz entdeckt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Hitlergruß und Sieg-Heil-Rufe bei Konzert in der Waldbühne
20.08.2024 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfBei einem Konzert in der Waldbühne in Westend wurden ein Hitlergruß gezeigt. Als die Band sich auf der Bühne vom Rechtsextremismus distanzierte, hielten sich zunächst mehrere Fans den Mund zu, später kam es zu "Sieg-Heil"-Rufen. Ein Fan zeigte bei einem Gruppenfoto den Hitlergruß.
Quelle: Berliner Morgenpost vom 21.08.2024 -
Rassistische Diskriminierung in Neuköllner Freibad
20.08.2024 Bezirk: NeuköllnEine Sozialarbeiterin eines Neuköllner Jugendzentrums wollte bei einem Neuköllner Freibad am Morgen ein Sammelticket für eine Jugendeinrichtung erhalten. Ein Security-Mitarbeiter entgegnete ihr mit der Frage, um was für Jugendliche es sich handle, denn "ausländische Jugendliche" würden sie generell nur noch in Begleitung von Familien/Erziehungsberechtigten ins Schwimmbad reinlassen. Erst nach weiterer Diskussion und als versichert wurde, dass die Sozialarbeitenden die volle Verantwortung für die Kinder und Jugendlichen übernehmen würden, wurden die Eintrittskarten ausgehändigt. Die Sozialarbeitenden berichteten, dass es sich nicht um einen Einzelfall handele. Mehrere Jugendliche haben von ähnlichen Erfahrungen berichtet.
Quelle: Register Neukölln -
Stolperstein in der Prinzenstraße mit Hakenkreuz beschmiert
20.08.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Prinzenstraße wurde ein Hakenkreuz an einem Stolperstein angebracht. Engagierte Bürger*innen haben es zur Anzeige gebracht und entfernt. Die Koordinationsstelle Stolpersteine wurde ebenfalls informiert.
Quelle: Berliner Register -
Verschwörungsideologisches Graffiti in Mitte
20.08.2024 Bezirk: MitteAuf eine Hauswand in der Großen Hamburger Straße wurde das Symbol einer verschwörungsideologischen und extrem rechten Gruppe gesprüht.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Anti-Schwarze rassistische Benachteiligung in Mitte
19.08.2024 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte kam es zu einem Vorfall von struktureller Benachteiligung motiviert von anti-Schwarzem Rassismus. Zum Schutz der betroffenen Personen wird Weiteres nicht veröffentlicht.
Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung -
Antisemitische Aufkleber in Wilmersdorf
19.08.2024 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Bundesallee zwischen Volkspark Wilmersdorf und U-Bahnhof Berliner Straße wurden mehrere antisemitische Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf den Aufklebern wurde der israelische Ministerpräsident Netanjahu mit einem Hitlerbart dargestellt. Diese Darstellung ist als israelbezogener Antisemitismus zu werten, da so die aktuelle israelischen Politik mit der Politik der Nationalsozialisten verglichen wird. Gleichzeitig wird auf diese Weise der Nationalsozialismus verharmlost.
Quelle: Register CW -
Antisemitische Bedrohung in Nord-Neukölln
19.08.2024 Bezirk: NeuköllnEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Zum Schutz der Betroffenen wurde der Vorfall anonymisiert.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Tempelhof-Schöneberg
19.08.2024 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAuf einem Parkautomaten in der Gustav-Freytag-Str. wurde ein antisemitischer Sticker entdeckt, der Elemente von modernem und israelbezogenen Antisemitismus kombinierte.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
19.08.2024 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
19.08.2024 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Schmierereien in der Colbestraße
19.08.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Colbestraße wurde an einem Fallrohr ein antisemitischer Sticker entfernt. "ZIONISTS ARE NAZIS". Der Sticker hatte die gleiche Ausführung (weißer Sticker, schwarzer Filzstift), wie Sticker, die bereits im April und Mai in der Colbestraße entfernt wurden. In diesem Fall befand sich darunter aber zusätzlich ein rotes Dreieck.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Aufkleber gegen den politischen Gegner in der Fußgängerzone
19.08.2024 Bezirk: SpandauAn einem Laternenpfahl in der Fußgängerzone der Spandauer Altstadt wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels gefunden und entfernt.
Quelle: Register Spandau -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen am Nöldnerplatz
19.08.2024 Bezirk: LichtenbergAm S-Bahnhof Nöldnerplatz wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift: "Corruptiv. Propaganda für die Regierung" entdeckt und entfernt. Hierbei handelt es sich um eine Anspielung auf die Recherchen des Medienhauses "Correctiv" zu extrem rechten Akteuren. Das Wortspiel, welches sich mit dem Begriff der "Korruption" zusammensetzt, diffamiert die Journalist*innen und Recherchen und kann als Teil eines extrem rechten Kulturkampf verstanden werden.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechte Aufkleber in der Köpenicker Dammvorstadt
19.08.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Scheibe einer Tramhaltestelle in der Bahnhofstr. wurde ein Aufkleber des neonazistischen Onlinehandels "Druck18" entdeckt und entfernt.
An einem Rohr am S-Bahnhof Köpenick wurde ein Aufkleber eines anderen neonazistischen Onlinehandel entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
"III. Weg"-Aufkleber am Linken-Parteibüro
19.08.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn einem Büro der Partei "Die Linke" in der Henny-Porten-Straße wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Weiterhin wurde an der Bushaltestelle Klausdorfer Straße ein Aufkleber aus einem Neonaziversand entdeckt, der Gewalt gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten propagierte.
Quelle: Augenzeug*in -
Neonaziaufkleber am S-Bahnhof Ahrensfelde
19.08.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm S-Bahnhof Ahrensfelde wurde ein Aufkleber aus einem neonazistischen Versandhandel entdeckt, der die Aufschrift "FCK Antifa" (=Fuck Antifaschismus") trug.
Quelle: Augenzeug*in -
Neonaziaufkleber rund um die Pekrunstraße
19.08.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfRund um die Pekrunstraße in Marzahn-Süd wurden mehrere neonazistische Aufkleber an Straßenschildern entdeckt und entfernt. Die Aufkleber richteten sich u.a. gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten. Die meisten der Aufkleber stammten aus verschiedenen Neonazi-Versandhandeln, einer der Aufkleber war von der "NPD".
Quelle: Augenzeug*in -
Neonazistische Schmiererei und Aufkleber im S-Bhf. Kaulsdorf
19.08.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm S-Bahnhof Kaulsdorf wurde eine Schmiererei mit dem Wortlaut "Zecken boxen" entdeckt. Von der extremen Rechten werden Linke und Punks als politische Gegner*innen abwertend als "Zecken" bezeichnet.
Weiterhin wurde im S-Bahnhof ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt.
Quelle: Augenzeug*in -
Parkläufer wurde im Görlitzer Park Opfer von Racial Profiling
19.08.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEin Parkläufer hob 400 € vom Jobcenter an einem Geldautomaten ab, besorgte sich Essen in einer mobilen Küche und setzte sich auf eine Bank. Unversehens kam er und weitere schwarze Personen in eine Polizeikontrolle. Er zeigte seine Dokumente und wurde durchsucht. Die Polizei nahm ihm Geld, Handy, Schlüssel, eine Dose mit Tabak und einen kleinen Joint ab und beschuldigten ihn ein Dealer zu sein. Ihm und einer weiteren Person wurden die Hände auf dem Rücken gefesselt. Sie mussten eineinhalb Stunden sitzen, die Beamten verspotteten sie, filmten und fotografierten die Männer. Die Funküberprüfung seines Namens brachte keine Ergebnisse. Seit Juni arbeitet er als Parkläufer im Görlitzer Park. Wegen der Arbeit benötigte er kürzlich ein erweitertes Führungszeugnis, es enthält keinen Eintrag. Die Polizei brachte den 47-Jährigen nach Hause und durchsuchte sein Zimmer ohne etwas zu finden. Anschließend habe er nach Moabit zur ID-Behandlung fahren müssen, die weitere zwei Stunden dauerte. Am Ende bekam er seine Tasche mit Papieren und Portemonnaie zurück, Geld und Handy erhielt er nicht wieder.
Die Parkläufer im Görlitzer Park gibt es seit 2017, die Polizei sollte sie eigentlich kennen, schließlich sind sie Teil des behördlichen Konzepts zur Befriedung der Lage in dem übernutzten Grün. Die Parkläufer sollen potenzielle Konflikte zwischen verschiedenen Parkbesuchern entschärfen und helfen.
Ein eingeschalteter Anwalt sei erschüttert, dass die Polizei einem Mann, nur weil er in der Nähe eines Drogen-Hotspots saß und Geld dabei hatte, vorwirft, Dealer zu sein, obwohl es dafür keinerlei Indizien gab. Einem Weißen würde so etwas nie passieren. Der Anwalt kündigte eine Dienst- und Fachaufsichtsbeschwerde an, da es sich hier um einen offenkundigen Fall von Racial Profiling handeln würde.
Quelle: taz vom 25.08.24 -
Queer- und einwanderungsfeindliche Aufkleber der extremen Rechten in Mitte
19.08.2024 Bezirk: MitteIn der Yitzhak-Rabin-Straße Ecke Straße des 17. Juni wurden mehrere queer- und einwanderungsfeindliche Aufkleber der extremen Rechten entdeckt und entfernt.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Rassistische Aufkleber im Fennpfuhl
19.08.2024 Bezirk: LichtenbergIn der Rudolff-Seifert-Str. wurden mehrere Aufkleber der extremen Rechten entdeckt. Auf diesen ist zu lesen: "Abschieben schafft Sicherheit. Kriminielle Ausländer raus" sowie: "White lives matter (Rassistische Gegenbewegung zu "Black lives matter"). Auf einem Straßenschild wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift: "Heimatverbunden" und der Reichsflagge entdeckt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Rassistische Beleidigung in der Köpenicker Dammvorstadt
19.08.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Abend wurde ein Jugendlicher auf dem S-Bahnhof Köpenick von einem Mann rassistisch beleidigt und aufgefordert, sich "zu verpissen". Ein anderer Mann ging dazwischen, sodass der Jugendliche in die nächste Bahn steigen konnte.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistischer Aufkleber in Buch
19.08.2024 Bezirk: PankowIn der Robert-Rössle-Straße wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "N-Wort zurück nach Afrika" gefunden und entfernt.
Quelle: Berliner Register via Signal -
Rechte Aufkleber in Mariendorf
19.08.2024 Bezirk: Tempelhof-SchönebergIn der Nähe des U-Bahnhofs Alt-Mariendorf wurden mehrere Antifa-Aufkleber mit Fußballfan-Aufklebern überklebt. Dabei wurde auch ein Aufkleber der "Nationalrevolutionären Jugend", der Jugendorganisation der Kleinpartei "Der III. Weg", entdeckt und entfernt.
Quelle: Einzelperson über Instagram -
Rechte Propaganda in Marzahn-Mitte
19.08.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Hohensaatener Straße wurden zwei rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. In der Marzahner Promenade wurde ein neonazistischer Aufkleber entdeckt, der den Nationalsozialismus verherrlichte. Am S-Bahnhof Mehrower Allee wurde ebenfalls ein extrem rechter Aufkleber entdeckt. Der Aufkleber nahm Bezug auf die LGBTIQ*-feindliche, antifeministische und nationalistische Kampagne "Stolzmonat": Diese wurde während des Pride Months durchgeführt, um diesen sowie die Forderungen und Rechte von LGBTIQ* Menschen lächerlich zu machen und zu delegitimieren.
Quelle: Augenzeug*in -
Antimuslimisch-rassistische Schmiererei in Moabit
18.08.2024 Bezirk: MitteEine Hauswand neben einer musimischen Institution in Moabit wurde mit antimuslimisch-rassistischen Parolen beschmiert.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Anti-Schwarze rassistische Beleidigung im Schillerpark
18.08.2024 Bezirk: MitteEin Schwarzes Paar wurde im Schillerpark im Wedding am Morgen von einem weißen Mann mit Hund rassistisch beleidigt und bedroht.
Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung -
Anti-Schwarzer Rassismus in Mitte
18.08.2024 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte kam es zu einem Vorfall von anti-Schwarzem Rassismus. Zum Schutz der betroffenen Personen wird Weiteres nicht veröffentlicht.
Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung -
Antisemitischer Aufkleber in Oberschöneweide
18.08.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf der Stubenrauchbrücke wurde am Geländer der Fußgängerbrücke ein Aufkleber mit der Aufschrift "Zionists Fuck off" entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antiziganistische Beleidigung in der S-Bahn
18.08.2024 Bezirk: BerlinweitIn der Ringbahn wurde wiederholt die antiziganistische Fremdbezeichnung geböbelt. Diese hat eine beleidigende und diskriminierende Wirkung auf die Betroffenen.
Quelle: Amaro Foro-DOSTA -
Aufkleber der JA in der Köpenicker Dammvorstadt
18.08.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAm S-Bahnhof Köpenick wurde ein Aufkleber der extrem rechten Jungen Alternative entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Extrem rechte Aufkleber am Orankesee
18.08.2024 Bezirk: LichtenbergIn der Käthestr. wurde ein Aufkleber mit dem Slogan "Deutsche Jugend voran" entdeckt, der eine vermummte Person mit Deutschlandflagge zeigt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechter Aufkleber in Pankow
18.08.2024 Bezirk: PankowAuf dem Kissingenplatz wurde ein Aufkleber der extrem rechten Partei "NPD" (seit 2023: "Die Heimat") entdeckt.
Quelle: Meldeformular Pankower Register -
"Faschistische Aktion"-Aufkleber in Nord-Neukölln
18.08.2024 Bezirk: NeuköllnIm Anita-Berber-Park in Nord-Neukölln wurden zwei Sticker mit der Aufschrift "Faschistische Aktion" gemeldet und entfernt. Der Aufkleber zeigt eine Spritze sowie eine schwarz-rote Flagge und den Schriftzug "Nützliche Idioten". Dieser Sticker ist ein verunglimpfender Verweis auf die "Antifaschistische Aktion" und richtet sich demnach gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
Quelle: Register Neukölln -
Hakenkreuz-Schmiererei in Gesundbrunnen
18.08.2024 Bezirk: MitteIn der Koloniestraße im Ortsteil Gesundbrunnen wurde auf einen gegen die extreme Rechte gerichteten Aufkleber der "Partei" ein Hakenkreuz geschmiert.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
LGBTIQ*-feindliche Beleidigung in Charlottenburg
18.08.2024 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Kantstraße Ecke Wilmersdorfer Straße wurde gegen 19:00 Uhr ein Mann, der mit seinem Freund vor einem Restaurant saß, von einem vorbeigehenden Mann homofeindlich beschimpft.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Massiv Schriftzüge des "III. Weg" in Müggelheim
18.08.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Alsenzer Weg/ Müggelheimer Damm wurden mindestens einmal der Schriftzug "D3.W" (Der 3. Weg) und zweimal "NRJ" entdeckt.
In den Straßen Müggelheimer Damm, Gosener Damm, Odernheimer Str. und Alt-Müggelheim wurden insgesamt ca. 15 dieser Schriftzüge entdeckt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Neonazipropaganda in Marzahn-Süd
18.08.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn den Gärten der Welt wurde eine Schmiererei mit dem neonazistischen Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt. Der Zahlencode steht für "Anti-Antifaschistische Aktion" und richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
Weiterhin wurde am S-Bahnhof Springpfuhl ein Aufkleber aus einem Neonaziversand entdeckt, dessen Motiv den Nationalsozialismus verherrlichte.
Quelle: Augenzeug*in -
Neonazistische Aufkleber in der Max-Herrmann-Straße
18.08.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Tram-Station Max-Herrmann-Straße wurde ein Aufkleber des Neonazijugendnetzwerkes "DJV" ("Deutsche Jugend Voran") entdeckt und entfernt. Vor einem Wohnblock nahe der Haltestelle wurden zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" an einer Laterne entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
Rassistische Aufkleber des III. Wegs in Moabit
18.08.2024 Bezirk: MitteAm U-Bahnhof Turmstraße wurden zwei rassistische Aufkleber der Neonazi-Kleinpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung -
Rassistische Beleidigung in Prenzlauer Berg
18.08.2024 Bezirk: PankowIn der Ostseestraße wurde ein schwarzes Mädchen mit dem N*-Wort beleidigt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Rassistische Parolen, Hitlergruß und Bedrohung in Friedrichshagen
18.08.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Nachmittag riefen fünf Männer im Kurpark Friedrichshagen rassistische Parolen. Als eine Zeugin dies filmte, zeigte einer der Männer den Hitlergruß. Die Männer verfolgten daraufhin die Frau, bis sie in einem Geschäft Schutz suchte, und flüchteten dann.
Quelle: Polizeimeldung vom 19.08.2024