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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • LGBTIQ*-feindliche Beleidigung durch Spendensammler*innen am Ringcenter

    27.08.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Mitarbeiter*innen eines großen karitativen Anbieters an einem Info-/ Spendenstand am Ringcenter I (neben dem U-Bahn Eingang Frankfurter Allee) griffen verbal gegen 16:05 Uhr eine trans Person an. Laut dem Gedächtnisprotokoll einer Zeugin rief der Mann in der Gruppe laut "Leute, kommt an unseren Stand. Mann...Frau...Mann...Frau...Mann...Frau...Was auch immer das da ist." Die zwei weiteren Mitarbeiter*innen lachten laut auf. Ziel dieses verbalen Angriffs, war eine gerade dort vorbeilaufende Transperson, die von der Beleidigung sichtlich schockiert war, kurz stehen blieb, den Blickkontakt zu den Mitarbeiter*innen suchte und dann aber weiterging. Die Zeugin war entsetzt über das Verhalten der Spendensammler*innen, vor allem darüber, dass sie sich sicher fühlten, einen solchen verbalen Angriff während ihrer Arbeitsausübung und in Dienstkleidung zu tätigen.

    Quelle: Berliner Register
  • Mehrfache rassistische Diskriminierung

    27.08.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Eine Schwarze Person erlebte rassistische Diskriminierung in einer Sammelunterkunft und bei der Ausländerbehörde. Weitere Informationen werden zum Schutz der Person nicht veröffentlicht.

    Quelle: EOTO
  • Propaganda gegen politische Gegner*innen in Rudow

    27.08.2024 Bezirk: Neukölln

    Am U-Bahnhof Rudow wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels mit der Aufschrift "ANTIFA = Antideutsch, Nutzlos, Terroristisch, Idiotisch, Feige, Asozial" und einem durchgestrichenen Antifa-Logo entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Neukölln
  • Rassismus relativierender Aufkleber in Hakenfelde

    27.08.2024 Bezirk: Spandau

    In der Goltzstraße wurde ein kleiner Aufkleber mit der Aufschrift "Unvaccinated Lives Matter" entfernt. Der Aufkleber nimmt Bezug auf die "Black Lives Matter"-Bewegung, die Rassismus anprangert. Diesen Slogan in der beschriebenen Form aufzugreifen suggeriert, ungeimpfte Personen würden im gleichen Maße diskriminiert, wie von Rassismus betroffene Schwarze Menschen. Das stellt eine in sich schon rassistische Verharmlosung dar.

    Quelle: Register Spandau
  • Rassistische Diskriminierung in Reinickendorf

    27.08.2024 Bezirk: Reinickendorf

    Eine Schwarze Person mit Kindern wurde in einer Sammelunterkunft in Reinickendorf aus antischwarz-rassistischer Motivation diskriminiert. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Each One Teach One (EOTO)
  • Rassistische Diskriminierung in Sammelunterkunft

    27.08.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Eine Schwarze Person erlebte rassistische Diskriminierung in der Sammelunterkunft durch die Sozialarbeiter*innen. Weitere Informationen werden zum Schutz der Person nicht veröffentlicht.

    Quelle: EOTO
  • Verlagsgebäude des Tagesspiegels antisemitisch beschmiert

    27.08.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Nacht wurde das Verlagsgebäude des Tagesspiegel mit roten Farbbeuteln beworfen. Angebracht wurde zudem ein rotes Dreieck und der Slogan "German Media Kills". Pro-palästinensische Hamasanhänger*innen kennzeichnen mit dem roten Dreieck mögliche Angriffsziele. Zudem soll in diesem Fall auch die freie Presse eingeschüchtert werden.

    Quelle: X, Reporter ohne Grenzen
  • Antisemitische Markierung vor antifaschistischem Verein

    26.08.2024 Bezirk: Lichtenberg

    Vor dem Gebäude der Lichtenberger VVN-BdA nahe des U-Bahnhofs Magdalenenstraße wurde ein rotes Dreieck entdeckt. Es ist das Kennzeichen der Terror-Organisation Hamas und wird seit dem Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 vermehrt für die Markierung von Angriffszielen benutzt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Antisemitische Sachbeschädigung in Mitte

    26.08.2024 Bezirk: Mitte

    In einem Fitnessstudio wurde eine an einer Glaswand angebrachte Klebefolie mit Silhouetten von bekannten Gebäuden in Berlin, genau an der Stelle beschädigt, wo der Davidstern auf dem Kuppeldach der Neuen Synagoge abgebildet war.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitismus auf Kundgebung am Alexanderplatz

    26.08.2024 Bezirk: Mitte

    Auf einer propalästinensischen Kundgebung am Alexanderplatz mit ca. 40 Teilnehmenden wurden israelbezogen antisemitische Parolen wie "from the rive to the sea, Palestine will be free" verbreitet.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Aufkleber gegen politische Gegner*innen am Roederplatz

    26.08.2024 Bezirk: Lichtenberg

    Am Roederplatz wurde ein Aufkleber gefunden, der sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtet. Darauf ist der Schriftzug "Smash Antifascism" zu lesen und ein Konterfei von Trump abgebildet. Der Aufkleber wurde entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Behindertenfeindlicher Angriff in Mitte

    26.08.2024 Bezirk: Mitte

    Im Bezirk Mitte ereignete sich ein behindertenfeindlicher Angriff. Auf Wunsch der betroffenen Person wird Weiteres nicht veröffentlicht.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Extreme rechte Aufkleber in Berlin-Buch

    26.08.2024 Bezirk: Pankow

    Hinter dem S-Bahnhof Buch wurde eine Aufkleber des rechten Onlineversandhandels "Politaufkleber" entdeckt und entfernt. Diese trug u.a. den Slogan "Führerin von Gottes Gnaden - Lügenfresse" (mit einer Darstellung von Angela Merkel).

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Extrem rechte Aufkleber in Köpenick-Nord

    26.08.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Bahndamm wurden zwei extrem rechte Aufkleber eines neonazistischen Onlinehandels entdeckt und entfernt.

    In der Mahlsdorfer Str. wurden zwei NS-verherrlichende und zwei LGBTIQ*-feindliche Aufkleber entdeckt und entfernt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Extrem rechte Propaganda in der Emser Straße

    26.08.2024 Bezirk: Neukölln

    In der Emser Straße wurde ein Graffiti mit der Aufschrift "Antifa ist Liebe" durchgestrichen und das Logo der extrem rechten "Identitäre Bewegung" darunter gemalt.

    Quelle: Register Neukölln
  • Hitlergruß am Alice-Salomon-Platz

    26.08.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Am Nachmittag wurde eine Frau am Alice-Salomon-Platz von Passant*innen dabei beobachtet, wie sie den Hitlergruß zeigte und anschließend "Sieg Heil" rief. Die Polizei stellte die Personalien der Frau fest.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1759 vom 27.08.2024
  • LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in Johannisthal

    26.08.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Winkelmannstr. wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber entdeckt und entfernt. Der Aufkleber nahm Bezug auf die LGBTIQ*-feindliche, antifeministische und nationalistische Kampagne "Stolzmonat": Diese wurde während des Pride Months durchgeführt, um diesen, sowie die Forderungen und Rechte von LGBTIQ*, lächerlich zu machen und zu delegitimieren.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Neonaziaufkleber an Busstation

    26.08.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An der Busstation S Marzahn vor dem Einkaufszentrum Eastgate wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand mit dem Motiv "FCK Antifa" (="Fuck Antifaschismus") entdeckt und entfernt.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Neonaziaufkleber in Berlin-Ahrensfelde

    26.08.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Am S-Bahnhof Ahrensfelde wurden mehrere Aufkleber entdeckt, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richteten, sowie Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg", die einen "Kulturkampf" propagierten.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Neonazistische Schmiererei in der Allee der Kosmonauten

    26.08.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In der Allee der Kosmonauten wurde der neonazistische Zahlencode "1161" an einen Stromkasten geschmiert.

    Der Zahlencode steht für "Anti-Antifaschistische Aktion" und richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Rassistischer Aufkleber in Adlershof

    26.08.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Lohnauer Steig wurde ein Aufkleber mit der rassistischen Forderung nach "Remigration" entdeckt und entfernt.

    An der Ecke Büchnerweg/ Moissistr. wurden weitere sieben Aufkleber mit teils rassistischen Inhalten der Jungen Alternative (JA) entdeckt und entfernt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Straßenschild der ehemaligen Manteuffelstraße beschmiert

    26.08.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Ein Teil der Manteuffelstraße wurde nach einer US-amerikanischen, scharzen, lesbischen Schriftstellerin und feministischen Aktivistin Audre Geraldine Lorde umbenannt. Das Straßenschild wurde mit Farbe beschmiert.

    Quelle: Berliner Register
  • Transfeindliche Beleidigung in Johannisthal

    26.08.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In einem Park zwischen Winkelmannstr. und Sterndamm wurde am Abend eine Person von drei Jugendlichen mehrfach transfeindlich beleidigt. Die Jugendlichen verfolgten die Person noch eine kurze Zeit, wobei sie weiterhin Beleidigungen riefen.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin

    25.08.2024 Bezirk: Berlinweit
    Unter einem YouTube-Beitrag erhielt eine jüdische Organisation einen antijudaistischen Kommentar, der eine Verbindung zwischen Jüdinnen_Juden und dem Teufel suggeriert.
    Quelle: RIAS Berlin
  • "DJV"- und "III. Weg"-Aufkleber am Barnimplatz

    25.08.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An der Straßenbahn-Haltestelle Barnimplatz in Marzahn wurden Aufkleber aus einem Neonaziversand sowie von der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" und dem neonazistischen Netzwerk "DJV" ("Deutsche Jugend Voran") entdeckt. Einer richtete sich gegen ihre politischen Gegner*innen.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Extrem rechte Aufkleber in Rummelsburg

    25.08.2024 Bezirk: Lichtenberg

    Auf dem Schild einer Kleingartenanlage in der Fischerstraße (Nähe BSR) wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Online-Versandhandels mit der Aufschrift "Deutsche Zone" entdeckt. Auf einem weiteren Schild klebte ein Aufkleber mit der Aufschrift "Volksaufstand Ostdeutschland". Es wird auf eine rassistische Internetseite verwiesen. Beide Sticker wurden entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • "Fck Antifa"-Aufkleber in der Hönower Straße

    25.08.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An einem Werbeschild in der Hönower Straße wurde ein neonazistischer Aufkleber mit der Aufschrift "FCK Antifa" (="Fuck Antifaschismus") entdeckt und entfernt. Er entstammte einem extrem rechten Versandhandel.

    Quelle: Augenzeug*in
  • LGBTIQ*-feindliche Aussagen in Hohenschönhausen

    25.08.2024 Bezirk: Lichtenberg

    Abends in der Tram M13 nahe der Haltestelle Hohenschönhauser Straße wurde eine Gruppe von drei weißen Personen (2 Erwachsene, ein Kind), von einer Person angesprochen, die sagte "Ihr erzieht euer Kind aber schon deutsch!". Auf Nachfrage ergänzte die Person "Nicht so divers und so'n Scheiß". Diese Aussage kann als Abwertung von LGBTIQ* und nicht heteronormativen Familienkonstellationen verstanden werden.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in Weißensee

    25.08.2024 Bezirk: Pankow

    An der Ecke Streu Straße/Behaim Straße wurden zwei LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber entdeckt und entfernt. Der "Stolzmonat" ist eine extrem rechte Online-Kampagne, welche im Juni 2023 als Gegenentwurf zum "Pride Month" initiiert wurde. Sie diente der Verhöhnung und Ablehnung von LGBTIQ*-Personen und -Rechten in Verbindung mit Nationalismus. Erkennungszeichen ist die in den Nationalfarben Deutschlands eingefärbte Pride-Flagge (Regenbogenfahne). Es beteiligte sich ein breites Spektrum an Blogger*innen der extremen Rechten, rechten Influencer*innen und Mitgliedern der AfD.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Neonaziaufkleber in Hellersdorf-Ost

    25.08.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Rund um die Bushaltestelle Branitzer Straße sowie an der Bushaltestelle Riesaer Straße/Louis-Lewin-Straße wurden mehrere neonazistische Aufkleber entdeckt und entfernt, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richteten und aus einem extrem rechten Onlineversand stammten.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Neonazistische Propaganda in Marzahn-Mitte

    25.08.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An der Tram-Haltestelle Max-Herrmann-Straße wurden erneut mehrere Aufkleber des Neonazijugendnetzwerkes "DJV" ("Deutsche Jugend Voran") entdeckt und entfernt. An einem Altkleidercontainer am Glambecker Ring, Ecke Blumberger Damm wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Am Glambecker Ring Ecke Parsteiner Ring wurde darüber hinaus ein rassistischer Aufkleber aus einem Neonaziversand entdeckt und entfernt.

    Quelle: Augenzeug*in
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