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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Antisemitischer, extrem rechter Aufkleber an Laternenmast in Prenzlauer Berg

    29.08.2024 Bezirk: Pankow

    An einem Laternenmast in der Greifenhagener Straße Ecke Wisbyer Straße wurde ein extrem rechter Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der Dritte Weg" entdeckt. Der Sticker trägt den Wortlaut "Terrorstaat Israel", ein Davidstern ist im Hintergrund blutverschmiert abgebildet.

    Quelle: Berliner Register via Meldeformular
  • Antisemtische Schmiererei in der Zossender Straße

    29.08.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Auf einem Parkscheinautomaten in der Zossener Straße wurde der verschwörungideologische Spruch: „Friss Käfer, Goyim!“ entdeckt.

    Der Spruch "The Goyim know", der aus der US-amerikanischen Alt-right Bewegung stammt, bezieht sich auf antisemitische Verschwörungsideologien, und soll sich über in Panik geratenen Jüdinnen*Juden lustig machen, deren angebliche geheime Verschwörungen oder Manipulationen von Nichtjuden ("Goyim") aufgedeckt wurden.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Bedrohung durch Neonazi-Gruppe bei Kundgebung gegen Rassismus

    29.08.2024 Bezirk: Lichtenberg

    Entlang einer Kundgebung gegen die rassistische Mobilisierung gegen Gemeinschaftsunterkünfte wurden mehrere Passant*innen von einer Gruppe junger Männer mit szenetypischer, rechter Kleidung bedrängt und fotografiert. Dabei versuchten diese, die Kundgebung zu stören. Diese Taktik zielt darauf ab, Aktivist*innen und Teilnehmende durch das Erstellen von Fotos zu verunsichern und ihnen Angst zu machen, möglicherweise identifiziert und später bedroht oder verfolgt zu werden. Solche Vorfälle verdeutlichen die Bedrohung durch extrem rechte Akteure und deren Versuche, demokratische Versammlungsfreiheit und Meinungsäußerung zu unterdrücken.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Extrem rechter Aufkleber in der S-Bahn

    29.08.2024 Bezirk: Lichtenberg

    In der S3 wurde ein Aufkleber der extremen Rechten entdeckt. Auf diesem ist der Schriftzug "Zecken boxen" zu lesen und eine durchgestrichene Regenbogenflagge abgebildet. Von der extremen Rechten werden Linke und Punks als politische Gegner*innen abwertend als "Zecken" bezeichnet.

    Quelle: Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick
  • Homofeindlicher Angriff in Charlottenburg-Nord

    29.08.2024 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In Charlottenburg-Nord wurde ein 57-jähriger Mann Opfer eines homofeindlichen Angriffs. Die Täter lockten ihn über eine Datingplattform zum U-Bahnhof Jungfernheide. Dort sprach ihn einer der Männer an und führte den Betroffenen zu einem dunklen Weg am Landwehrkanal, wo drei weitere Männer warteten. Gemeinsam brachten sie das Opfer zu Boden schlugen und traten auf ihn ein, raubten ihn aus und würgten ihn. Anschließend warfen sie ihn in den Landwehrkanal, aus dem er sich nur noch mit letzter Kraft retten konnte.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1805 vom 03.09.2024
  • Neonazi-Aufkleber in Marzahn

    29.08.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In der Schleusinger Straße wurden zwei LGBTIQ*-feindliche Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. An der Tram-Haltestelle Jan-Petersen-Straße wurden außerdem Aufkleber des Neonazijugendnetzwerkes "JS" ("Jung und Stark") sowie NS-verherrlichende Aufkleber aus einem Neonaziversand entdeckt und entfernt.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Rassismus bei Kundgebung in Neu-Hohenschönhausen

    29.08.2024 Bezirk: Lichtenberg

    Am Prerower Platz fand eine AfD-Kundgebung unter dem Motto „Es wird uns zu bunt! Lichtenberg ist voll!“ statt, an der etwa 200 Personen teilnahmen. Bei der Veranstaltung kam es bei mehreren Redebeiträgen zu Aussagen, die als rassistisch gewertet werden können. Einer der Redner unterstellte Geflüchteten pauschal, Fluchtursachen zu erfinden. Zudem brachten er, sowie ein weiterer Redner, Geflüchtete auf rassistische Weise in Zusammenhang mit Gewaltkriminalität.
    In der unmittelbaren Nähe der Veranstaltung protestierten etwa 250 Menschen auf zwei Gegenkundgebungen.

    Quelle: TAZ vom 30.08.2024
  • Schriftzug gegen politische Gegner*innen in Karow

    29.08.2024 Bezirk: Pankow

    Am S-Bahn Karow wurde der Zahlencode "1161" geschrieben. Die Zahlen stehen für "Anti-Antifaschistische-Aktion" und richten sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Transphobe Bedrohung in Wedding

    29.08.2024 Bezirk: Mitte

    In Wedding drohte ein Nachbar einem lesbischen Paar aus transfeindlicher Motivation verbal körperliche Gewalt an. Bereits vorher waren sie von diesem und einem anderen Nachbarn wiederholt LGBTIQ*-feindlich beleidigt worden.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Verschwörungsideologische Kundgebung in Mitte

    29.08.2024 Bezirk: Mitte

    In Mitte hielten Verschwörungsideolog*innen eine Kundgebung auf dem Pariser Platz ab. Die Kundgebung wurde von einer Gruppe veranstaltet, die angab, für „die Rechte von Opfern von Neurofolter“ einzustehen. Die Gruppe verbreitete Verschwörungsmythen über „Directed-Energy-Weapons“ und „organisiertes Stalking“. Auf der Kundgebung wurden Webseiten mit NS-verharmlosenden Inhalten beworben.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Antisemitische Parolen auf Kundgebung im Hauptbahnhof

    28.08.2024 Bezirk: Mitte

    Im Hauptbahnhof in Moabit kam es zu einer pro-palästinensichen Demonstration mit zunächst 40 und im Verlauf bis zu 100 Teilnehmenden. Dabei wurden die israelbezogenen, antisemitischen Parolen "From the sea to the river, Palestine will live forever", "Yallah Yallah Intifada" und "There is only one solution, Intifada revolution" gerufen.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Polizeimeldung Nr. 1773 vom 29.08.2024
  • Antisemitische Propaganda in Tempelhof-Schöneberg

    28.08.2024 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    In der Hauptstraße in einer Hofeinfahrt wurde mit roter Farbe die Schmiererei „Freiheit für Palästina“ und darunter eine rotes Dreieck über einem Davidstern sowie ein Landkartenumriss, auf dem Israel nicht existiert.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitischer Sticker an der Jessnerstraße

    28.08.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Auf einem Straßenschild in der Jessenerstraße/Ecke Frankfurter Allee wurde gegen 20 Uhr ein selbstgemalter Sticker mit der Aufschrift „FUCK ZIONISTS“ mit einem roten Dreieck entdeckt.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitische Sachbeschädigung in Mitte

    28.08.2024 Bezirk: Mitte

    Bei einer Schiffsanlegestelle am James-Simon-Park wurden auf zwei Informationsschildern, die mithilfe von Nationalfahnen hinter den Uhrzeiten der Touren auf die Übersetzungsmöglichkeiten hinweisen, alle abgebildeten Israelfahnen verschmort.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitische Schmierereien am Denkmal für den "Rosenstraßen-Protest" in Mitte

    28.08.2024 Bezirk: Mitte

    Das Denkmal in der Rosenstraße in Mitte wurde mit dem Schriftzug "Jews are commiting Genocide", einer palästinensischen Flagge und dem Schriftzug "Free Palestine" beschmiert.

    Das Denkmal erinnert an den öffentlichen Protest im März 1943 von nicht-jüdischen Ehefrauen von jüdischen Männern in sogenannten "Mischehen" vor dem damaligen Sammellager in der Rosenstraße.

    Quelle: Jüdische Allgemeine vom 28.08.2024, RBB24 vom 28.08.2024, Polizeimeldung Nr. 1771 vom 29.08.2024, taz vom 29.08.2024
  • Antisemitismus Antisemitische Bedrohung in Nord-Neukölln

    28.08.2024 Bezirk: Neukölln

    Eine Person saß im Außenbereich eines israelischen Restaurants. Die Person bemerkte ein Auto, dass mit laufendem Motor vor dem Restaurant stand, in dem zwei Männer saßen, die das Restaurant bzw. die Gäste beobachteten. Plötzlich fuhr das Auto schnell an und einer der Männer rief laut „Yehudi“ (Jude).

    Quelle: RIAS Berlin
  • Extrem rechte Sticker an der Klosterstraße und am Brünsbütteler Damm

    28.08.2024 Bezirk: Spandau

    An der Klosterstraße wurden Aufkleber der extrem rechten Jugendgruppe "Deutsche Jugend Voran" (DJV) mit der Aufschrift "Alles fürs Vaterland!" entdeckt und entfernt. Darauf war eine vermummte Person mit einem Reichsadler auf dem T-Shirt und einem Schlagstock in der Hand abgebildet.

    Am Recyclinghof Spandau am Brunsbütteler Damm wurde ein Sticker eines extrem rechten Versandhandels entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Homofeindliche Beleidigung mit rassistischer Gegenreaktion in Tempelhof

    28.08.2024 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Am Eingang S-Bahnhof Tempelhof äußerten sich zwei als muslimisch wahrgenommene junge Frauen homofeindlich. Als Reaktion darauf forderte ein Mann sie rassistisch dazu auf, Deutschland zu verlassen, er bezahle auch gerne das Flugticket, Hauptsache sie würden endlich verschwinden und andere "mit ihrem religiösen Scheiß" in Ruhe lassen.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • LGBTIQ*-feindliche Aufkleber u.a. in Köpenick-Nord

    28.08.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Stellingdamm wurde ein NS-verherrlichender Aufkleber entdeckt und entfernt.

    In der Mahlsdorfer Str. wurden ebenfalls ein LGBTIQ*-feindlicher sowie zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt.

    In der Hoernlestr. wurden mehrere LGBTIQ*-feindliche und rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt.

    Im Wongrowitzer Steig gegenüber der Grundschule wurde ein NS-verherrlichender, sowie zwei rassistisch und ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber entdeckt und entfernt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in Buch

    28.08.2024 Bezirk: Pankow

    Am Hintereingang der S-Bahn Buch wurde einen LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber entdeckt und entfernt. Der "Stolzmonat" ist eine extrem rechte Online-Kampagne, welche im Juni 2023 als Gegenentwurf zum "Pride Month" initiiert wurde. Sie diente der Verhöhnung und Ablehnung von LGBTIQ*-Personen und -Rechten in Verbindung mit Nationalismus. Erkennungszeichen ist die in den Nationalfarben Deutschlands eingefärbte Pride-Flagge (Regenbogenfahne). Es beteiligte sich ein breites Spektrum an Blogger*innen der extremen Rechten, rechten Influencer*innen und Mitgliedern der AfD.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • NS-Parolen im Allendeviertel

    28.08.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Entlang der Müggelspree war eine Gruppe Männer unterwegs, die mehrfach "Heil Hitler" und "Sieg Heil" rief.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Strukturelle Diskriminierung am Berliner Wohnungsmarkt

    28.08.2024 Bezirk: Berlinweit

    Eine Person in Berlin wurde auf dem Wohnungsmarkt bei der Wohnungssuche strukturell diskriminiert. Es handelte sich um eine anti-muslimisch rassistische Diskriminierung. Zusätzlich kam es zu körperlicher Gewalt.

    Quelle: Fair mieten – Fair wohnen
  • Strukturelle rassistische Diskriminierung in einem Krankenhaus in Pankow

    28.08.2024 Bezirk: Pankow

    Es fand eine strukturelle rassistische Diskriminierung in einem Krankenhaus in Pankow statt. Eine Patientin of Color sollte nach einer Behandlung zunächst aus der Klinik entlassen werden, obwohl sie noch eine stationäre Aufnahme und weitere Behandlung benötigte. Während ihres Aufenthalts wurde sie von Ärzt*innen schlecht behandelt und ignoriert. Als sie Besuch von einer weißen Freundin bekam, änderte sich das Verhalten spürbar, was sie als diskriminierend empfand.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Über 40 Neonazisticker in Alt-Marzahn

    28.08.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An der Tram-Haltestelle Alt-Marzahn wurden über vierzig neonazistische Aufkleber entdeckt.

    Die Aufkleber stammten aus verschiedenen Neonaziversandhandlungen sowie vom Neonazijugendnetzwerk "DJV" ("Deutsche Jugend Voran"). Die Motive richteten sich u.a. gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten oder verherrlichten den Nationalsozialismus.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Antisemitische Propaganda in Nord-Neukölln

    27.08.2024 Bezirk: Neukölln

    An der Ecke Reuterstraße/Sonnenallee wurden zwei Aufkleber mit dem Logo der antisemitischen Terrororganisation Hamas gesichtet. Betroffene berichteten, dass sie sich dadurch bedroht fühlten.

    Quelle: Register Neukölln
  • Extrem rechte Musik am Strandbad Weißensee

    27.08.2024 Bezirk: Pankow

    Ein Mann, der mit dem Fahrrad vor dem Strandbad Weißensee vorbeifuhr, spielte ein rassistische Lied der extrem rechten Band "NDS Records" über Lautsprecher ab.

    Quelle: Meldeformular Pankower Register
  • Extrem rechte Schriftzüge in Rummelsburg

    27.08.2024 Bezirk: Lichtenberg

    Auf einer Werbetafel beim Sportplatz in der Rummelsburger Straße wurde der Schriftzug "Nazi Kiez" entdeckt. Auf einer weiteren Werbetafel "Nazi Kiez! 1161". Die Zahlen stehen für "Anti-Antifaschistische-Aktion" und richten sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.

    Quelle: Lichtenberger Register
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