Zum Hauptbereich springen Zum Hauptmenü springen
Logo: Leichte Sprache, von: Inclusion Europe Logo: DGS Deutsche Gebärdensprache

Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

Zu Vorfalls-Liste springen

Vorfälle Filtern

von:
bis:
Volltext-Suche
Filter zurücksetzen
Zurück zu Vorfalls-Filter springen

Weitere Links

Glossar
  • Verschwörungsideologische Kundgebung in Mitte

    29.08.2024 Bezirk: Mitte

    In Mitte hielten Verschwörungsideolog*innen eine Kundgebung auf dem Pariser Platz ab. Die Kundgebung wurde von einer Gruppe veranstaltet, die angab, für „die Rechte von Opfern von Neurofolter“ einzustehen. Die Gruppe verbreitete Verschwörungsmythen über „Directed-Energy-Weapons“ und „organisiertes Stalking“. Auf der Kundgebung wurden Webseiten mit NS-verharmlosenden Inhalten beworben.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Antisemitische Parolen auf Kundgebung im Hauptbahnhof

    28.08.2024 Bezirk: Mitte

    Im Hauptbahnhof in Moabit kam es zu einer pro-palästinensichen Demonstration mit zunächst 40 und im Verlauf bis zu 100 Teilnehmenden. Dabei wurden die israelbezogenen, antisemitischen Parolen "From the sea to the river, Palestine will live forever", "Yallah Yallah Intifada" und "There is only one solution, Intifada revolution" gerufen.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Polizeimeldung Nr. 1773 vom 29.08.2024
  • Antisemitische Propaganda in Tempelhof-Schöneberg

    28.08.2024 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    In der Hauptstraße in einer Hofeinfahrt wurde mit roter Farbe die Schmiererei „Freiheit für Palästina“ und darunter eine rotes Dreieck über einem Davidstern sowie ein Landkartenumriss, auf dem Israel nicht existiert.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitischer Sticker an der Jessnerstraße

    28.08.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Auf einem Straßenschild in der Jessenerstraße/Ecke Frankfurter Allee wurde gegen 20 Uhr ein selbstgemalter Sticker mit der Aufschrift „FUCK ZIONISTS“ mit einem roten Dreieck entdeckt.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitische Sachbeschädigung in Mitte

    28.08.2024 Bezirk: Mitte

    Bei einer Schiffsanlegestelle am James-Simon-Park wurden auf zwei Informationsschildern, die mithilfe von Nationalfahnen hinter den Uhrzeiten der Touren auf die Übersetzungsmöglichkeiten hinweisen, alle abgebildeten Israelfahnen verschmort.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitische Schmierereien am Denkmal für den "Rosenstraßen-Protest" in Mitte

    28.08.2024 Bezirk: Mitte

    Das Denkmal in der Rosenstraße in Mitte wurde mit dem Schriftzug "Jews are commiting Genocide", einer palästinensischen Flagge und dem Schriftzug "Free Palestine" beschmiert.

    Das Denkmal erinnert an den öffentlichen Protest im März 1943 von nicht-jüdischen Ehefrauen von jüdischen Männern in sogenannten "Mischehen" vor dem damaligen Sammellager in der Rosenstraße.

    Quelle: Jüdische Allgemeine vom 28.08.2024, RBB24 vom 28.08.2024, Polizeimeldung Nr. 1771 vom 29.08.2024, taz vom 29.08.2024
  • Antisemitismus Antisemitische Bedrohung in Nord-Neukölln

    28.08.2024 Bezirk: Neukölln

    Eine Person saß im Außenbereich eines israelischen Restaurants. Die Person bemerkte ein Auto, dass mit laufendem Motor vor dem Restaurant stand, in dem zwei Männer saßen, die das Restaurant bzw. die Gäste beobachteten. Plötzlich fuhr das Auto schnell an und einer der Männer rief laut „Yehudi“ (Jude).

    Quelle: RIAS Berlin
  • Extrem rechte Sticker an der Klosterstraße und am Brünsbütteler Damm

    28.08.2024 Bezirk: Spandau

    An der Klosterstraße wurden Aufkleber der extrem rechten Jugendgruppe "Deutsche Jugend Voran" (DJV) mit der Aufschrift "Alles fürs Vaterland!" entdeckt und entfernt. Darauf war eine vermummte Person mit einem Reichsadler auf dem T-Shirt und einem Schlagstock in der Hand abgebildet.

    Am Recyclinghof Spandau am Brunsbütteler Damm wurde ein Sticker eines extrem rechten Versandhandels entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Homofeindliche Beleidigung mit rassistischer Gegenreaktion in Tempelhof

    28.08.2024 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Am Eingang S-Bahnhof Tempelhof äußerten sich zwei als muslimisch wahrgenommene junge Frauen homofeindlich. Als Reaktion darauf forderte ein Mann sie rassistisch dazu auf, Deutschland zu verlassen, er bezahle auch gerne das Flugticket, Hauptsache sie würden endlich verschwinden und andere "mit ihrem religiösen Scheiß" in Ruhe lassen.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • LGBTIQ*-feindliche Aufkleber u.a. in Köpenick-Nord

    28.08.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Stellingdamm wurde ein NS-verherrlichender Aufkleber entdeckt und entfernt.

    In der Mahlsdorfer Str. wurden ebenfalls ein LGBTIQ*-feindlicher sowie zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt.

    In der Hoernlestr. wurden mehrere LGBTIQ*-feindliche und rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt.

    Im Wongrowitzer Steig gegenüber der Grundschule wurde ein NS-verherrlichender, sowie zwei rassistisch und ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber entdeckt und entfernt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in Buch

    28.08.2024 Bezirk: Pankow

    Am Hintereingang der S-Bahn Buch wurde einen LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber entdeckt und entfernt. Der "Stolzmonat" ist eine extrem rechte Online-Kampagne, welche im Juni 2023 als Gegenentwurf zum "Pride Month" initiiert wurde. Sie diente der Verhöhnung und Ablehnung von LGBTIQ*-Personen und -Rechten in Verbindung mit Nationalismus. Erkennungszeichen ist die in den Nationalfarben Deutschlands eingefärbte Pride-Flagge (Regenbogenfahne). Es beteiligte sich ein breites Spektrum an Blogger*innen der extremen Rechten, rechten Influencer*innen und Mitgliedern der AfD.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • NS-Parolen im Allendeviertel

    28.08.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Entlang der Müggelspree war eine Gruppe Männer unterwegs, die mehrfach "Heil Hitler" und "Sieg Heil" rief.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Strukturelle Diskriminierung am Berliner Wohnungsmarkt

    28.08.2024 Bezirk: Berlinweit

    Eine Person in Berlin wurde auf dem Wohnungsmarkt bei der Wohnungssuche strukturell diskriminiert. Es handelte sich um eine anti-muslimisch rassistische Diskriminierung. Zusätzlich kam es zu körperlicher Gewalt.

    Quelle: Fair mieten – Fair wohnen
  • Strukturelle rassistische Diskriminierung in einem Krankenhaus in Pankow

    28.08.2024 Bezirk: Pankow

    Es fand eine strukturelle rassistische Diskriminierung in einem Krankenhaus in Pankow statt. Eine Patientin of Color sollte nach einer Behandlung zunächst aus der Klinik entlassen werden, obwohl sie noch eine stationäre Aufnahme und weitere Behandlung benötigte. Während ihres Aufenthalts wurde sie von Ärzt*innen schlecht behandelt und ignoriert. Als sie Besuch von einer weißen Freundin bekam, änderte sich das Verhalten spürbar, was sie als diskriminierend empfand.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Über 40 Neonazisticker in Alt-Marzahn

    28.08.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An der Tram-Haltestelle Alt-Marzahn wurden über vierzig neonazistische Aufkleber entdeckt.

    Die Aufkleber stammten aus verschiedenen Neonaziversandhandlungen sowie vom Neonazijugendnetzwerk "DJV" ("Deutsche Jugend Voran"). Die Motive richteten sich u.a. gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten oder verherrlichten den Nationalsozialismus.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Antisemitische Propaganda in Nord-Neukölln

    27.08.2024 Bezirk: Neukölln

    An der Ecke Reuterstraße/Sonnenallee wurden zwei Aufkleber mit dem Logo der antisemitischen Terrororganisation Hamas gesichtet. Betroffene berichteten, dass sie sich dadurch bedroht fühlten.

    Quelle: Register Neukölln
  • Extrem rechte Musik am Strandbad Weißensee

    27.08.2024 Bezirk: Pankow

    Ein Mann, der mit dem Fahrrad vor dem Strandbad Weißensee vorbeifuhr, spielte ein rassistische Lied der extrem rechten Band "NDS Records" über Lautsprecher ab.

    Quelle: Meldeformular Pankower Register
  • Extrem rechte Schriftzüge in Rummelsburg

    27.08.2024 Bezirk: Lichtenberg

    Auf einer Werbetafel beim Sportplatz in der Rummelsburger Straße wurde der Schriftzug "Nazi Kiez" entdeckt. Auf einer weiteren Werbetafel "Nazi Kiez! 1161". Die Zahlen stehen für "Anti-Antifaschistische-Aktion" und richten sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • LGBTIQ*-feindliche Beleidigung durch Spendensammler*innen am Ringcenter

    27.08.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Mitarbeiter*innen eines großen karitativen Anbieters an einem Info-/ Spendenstand am Ringcenter I (neben dem U-Bahn Eingang Frankfurter Allee) griffen verbal gegen 16:05 Uhr eine trans Person an. Laut dem Gedächtnisprotokoll einer Zeugin rief der Mann in der Gruppe laut "Leute, kommt an unseren Stand. Mann...Frau...Mann...Frau...Mann...Frau...Was auch immer das da ist." Die zwei weiteren Mitarbeiter*innen lachten laut auf. Ziel dieses verbalen Angriffs, war eine gerade dort vorbeilaufende Transperson, die von der Beleidigung sichtlich schockiert war, kurz stehen blieb, den Blickkontakt zu den Mitarbeiter*innen suchte und dann aber weiterging. Die Zeugin war entsetzt über das Verhalten der Spendensammler*innen, vor allem darüber, dass sie sich sicher fühlten, einen solchen verbalen Angriff während ihrer Arbeitsausübung und in Dienstkleidung zu tätigen.

    Quelle: Berliner Register
  • Mehrfache rassistische Diskriminierung

    27.08.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Eine Schwarze Person erlebte rassistische Diskriminierung in einer Sammelunterkunft und bei der Ausländerbehörde. Weitere Informationen werden zum Schutz der Person nicht veröffentlicht.

    Quelle: EOTO
  • Propaganda gegen politische Gegner*innen in Rudow

    27.08.2024 Bezirk: Neukölln

    Am U-Bahnhof Rudow wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels mit der Aufschrift "ANTIFA = Antideutsch, Nutzlos, Terroristisch, Idiotisch, Feige, Asozial" und einem durchgestrichenen Antifa-Logo entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Neukölln
  • Rassismus relativierender Aufkleber in Hakenfelde

    27.08.2024 Bezirk: Spandau

    In der Goltzstraße wurde ein kleiner Aufkleber mit der Aufschrift "Unvaccinated Lives Matter" entfernt. Der Aufkleber nimmt Bezug auf die "Black Lives Matter"-Bewegung, die Rassismus anprangert. Diesen Slogan in der beschriebenen Form aufzugreifen suggeriert, ungeimpfte Personen würden im gleichen Maße diskriminiert, wie von Rassismus betroffene Schwarze Menschen. Das stellt eine in sich schon rassistische Verharmlosung dar.

    Quelle: Register Spandau
  • Rassistische Diskriminierung in Reinickendorf

    27.08.2024 Bezirk: Reinickendorf

    Eine Schwarze Person mit Kindern wurde in einer Sammelunterkunft in Reinickendorf aus antischwarz-rassistischer Motivation diskriminiert. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Each One Teach One (EOTO)
  • Rassistische Diskriminierung in Sammelunterkunft

    27.08.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Eine Schwarze Person erlebte rassistische Diskriminierung in der Sammelunterkunft durch die Sozialarbeiter*innen. Weitere Informationen werden zum Schutz der Person nicht veröffentlicht.

    Quelle: EOTO
  • Verlagsgebäude des Tagesspiegels antisemitisch beschmiert

    27.08.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Nacht wurde das Verlagsgebäude des Tagesspiegel mit roten Farbbeuteln beworfen. Angebracht wurde zudem ein rotes Dreieck und der Slogan "German Media Kills". Pro-palästinensische Hamasanhänger*innen kennzeichnen mit dem roten Dreieck mögliche Angriffsziele. Zudem soll in diesem Fall auch die freie Presse eingeschüchtert werden.

    Quelle: X, Reporter ohne Grenzen
  • Antisemitische Markierung vor antifaschistischem Verein

    26.08.2024 Bezirk: Lichtenberg

    Vor dem Gebäude der Lichtenberger VVN-BdA nahe des U-Bahnhofs Magdalenenstraße wurde ein rotes Dreieck entdeckt. Es ist das Kennzeichen der Terror-Organisation Hamas und wird seit dem Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 vermehrt für die Markierung von Angriffszielen benutzt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Antisemitische Sachbeschädigung in Mitte

    26.08.2024 Bezirk: Mitte

    In einem Fitnessstudio wurde eine an einer Glaswand angebrachte Klebefolie mit Silhouetten von bekannten Gebäuden in Berlin, genau an der Stelle beschädigt, wo der Davidstern auf dem Kuppeldach der Neuen Synagoge abgebildet war.

    Quelle: RIAS Berlin
Zum Hauptbereich springen Zum Hauptmenü springen