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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Rassistischer Aufkleber in Plänterwald

    11.05.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Erich-Lodemann-Str. wurde ein Aufkleber der "Identitären Bewegung" mit der rassistischen Forderung nach einer "Remigration" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Wieder extrem rechte, antisemitische, verschwörungsideologische Nachricht in Bibliotheksbuch

    11.05.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In einem Buch wurde von einem Bibliotheksnutzer ein Zettel hinterlassen. Darauf stand "Die Gemeinschaft tötet Kinder für Snufvideos! Bitte tretet aus!". Solche Zettel, mit immer der gleichen Botschaft, wurden in der Vergangenheit schon häufig in Büchern aufgefunden.

    Die Botschaft schließt an extrem rechte, antisemitische Verschwörungsfantasien an. Adrenochrome (angebliche Droge, gewonnen aus Kinderblut) sind Hinweise auf die "QAnon"-Verschwörungserzählung, die antisemitische Bezüge beinhaltet. Der Verschwörungsmythos, dass Kinder entführt würden, um aus ihnen Adrenochrome zu gewinnen, gilt als eine moderne Variante der antisemitischen Ritualmordlegenden.

    Quelle: Stadtbibliothek
  • Aufkleber gegen Antifaschist*innen am Volkspark Mariendorf

    10.05.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Es wurde ein gegen Antifaschist*innen gerichteter Neonaziaufkleber mit der Aufschrift "Antifa = Antideutsch, nutzlos, terroristisch, idiotisch, feige, asozial" in Kombination mit einem durchgestrichenen Symbol der "Antifaschistischen Aktion" am Volkspark Mariendorf gefunden

    Quelle: Berliner Register
  • Neurechte Lesung in Wilmersdorf

    10.05.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In einem Restaurant in Wilmersdorf fand eine neurechte Lesung statt. Die Veranstaltung wurde klandistin von einem Autor organisiert, der der "Neuen Rechten" zugeordnet werden kann und der in der Vergangenheit bereits in leitender Funktion für die "Identitäre Bewegung" in Erscheinung trat. Unter anderem war auch ein Redakteur der neurechten Zeitung "Junge Freiheit" anwesend.

    Veranstaltung wie diese können der Vernetzung und dem Austausch ultrakonservativer bis extrem rechter Akteure dienen.

    Quelle: Register CW
  • Rassistischer Schriftzug in Adlershof

    10.05.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf einem Mülleimer auf dem Arndtplatz wurde der Schriftzug "AUSLÄNDER RAUS! ISLAM = TERROR" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Extrem rechte Aufkleber im Kaskelkiez

    09.05.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Kaskelstraße wurde ein extrem rechter, gegen Antifaschismus gerichteter Aufkleber mit der Aufschrift "We hate Antifa" und ein queerfeindlicher Aufkleber gefunden und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Graffitiaktion der Neonazipartei "Der III. Weg" in Alt-Hohenschönhausen

    09.05.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An der legalen Sprayer*innenwand in der Altenhofer Straße Ecke Landsberger Allee wurde ein Graffiti mit dem Schriftzug "8.Mai 1945 - Wir feiern nicht!" in Kombination mit den Kürzeln "NRJ" (= "Nationalrevolutionäre Jugend") und "D3.W" (="Der Dritte Weg") und einem durchgestrichenen Hammer und Sichel zu sehen. Das neonazistische und NS-verherrlichende Graffiti wurde nach wenigen Stunden unkenntlich gemacht.

    Ebenfalls am Altenhofer Dreieck wurde um ca. 14 Uhr ein Kampfsporttraining von bis zu 15 Personen beobachtet, bei denen es sich um Aktivist*innen der Neonazipartei "Der III. Weg" und seiner Jugendorganisation "Nationalrevolutionäre Jugend" (NRJ) gehandelt haben könnte.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Kühnen-Gruß in der Köpenicker Dammvorstadt

    09.05.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Ein Besucher eines extrem rechten Konzerts in der Bundeszentrale von "Die Heimat" zeigte bei der Anreise in der Seelenbinderstr. den sogenannten Kühnen-Gruß. Es handelt sich dabei um eine verbotene Abwandlung des Hitlergruß.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Neonazi filmt antifaschistische Kundgebung in der Köpenicker Dammvorstadt

    09.05.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Ein bekannter Neonazi filmte eine antifaschistische Kundgebung gegen ein Konzert in der Bundeszentrale der Partei "Die Heimat" auf dem Mandrellaplatz ab und stellte seinen Stream auf der Plattform "Youtube" in seinem Kanal online. Bereits in der Vergangenheit stellte der Neonazi Listen über politische Gegner*innen ins Netz. Neben ihm begleiteten noch zwei weitere Streamerinnen die Kundgebung.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Versuchte Störungen, Beleidigung und Angriff durch rechte Streamer auf dem 'Straßenfest der Vielfalt' am Ostkreuz

    09.05.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Ein extrem rechter Streamer versuchte gegen 16:00 Uhr das "Straßenfest der Vielfalt" am Annemirl-Bauer-Platz am Ostkreuz zu stören. Ihm wurde durch die Veranstaltenden ein Hausverbot ausgesprochen, worauf hin er einen Mitarbeiter der Security beleidigte. Im Livestream verbreitete er zudem die Lüge, dass "Holzpenisse an Kinder verteilt" worden wären und versuchte, Polizisten zu provozieren. Da er den Platzverweis auch durch die Polizei nicht zur Kenntnis nehmen wollte, wurde er in Haft genommen. Mit der Festnahme brach der Livestream ab.

    Um seinen Gesinnungskameraden zu unterstützen, tauchte ein weiterer extrem rechter Streamer gegen 17:30 Uhr auf dem Fest auf. Als ihm durch die Veranstaltenden das Hausverbot ausgesprochen wurde, schubste er eine Mitabeiterin, die dies zur Anzeige brachte. Kurz darauf wurde er von der Polizei festgenommen, da er damit drohte, sich gegen das Hausverbot zu wehren und sich den Weg mit einer mitgebrachten Schreckschusspistole freizuschießen.

    Quelle: Register FK
  • Antisemitischer Angriff bei Demo in Mitte

    08.05.2026 Bezirk: Mitte

    Am Rande einer Demonstration gegen Wehrpflicht wurde ein Mann, der eine Antifafahne trug, auf der im Antifa-Emblem zwei Israelflaggen abgebildet waren, vor dem Brandenburger Tor von einem Demonstartionsteilnehmer angesprungen und ihm mit körperlicher Gewalt die Fahne entrissen. Bereits vorher war eine kleine Gruppe um den Fahnenträger von einer deutlich größeren Gruppe von Demoteilnehmenden aus der Demo an den Rand gedrängt worden.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Queerfeindlicher Sticker in Lichterfelde

    08.05.2026 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Auf einer Baustellenbarke an der Hildburghauser Straße in Lichterfelde-Süd wurde ein queerfeindlicher Sticker entdeckt und entfernt. Der Aufkleber zeigte ein Piktogramm einer heteronormativen Kleinfamilie, die sich mit einem Regenschirm vor einer Progress-Pride Flag "schützt". Im Regenschirm ist ein christliches Kreuz abgebildet.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal
  • Antifeministische Sachbeschädigung einer Bank in Schöneberg-Süd

    07.05.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Im Heinrich-Lassan-Park wurde ein Bank des Projektes „Rote Bänke“ – bei dem der Bezirksrat rote Bänke mit der Aufschrift „Kein Platz für Gewalt gegen Frauen und Mädchen“ aufgestellt hatte – mutwillig beschädigt. Die Aufschrift auf der Bank wurde durch Einritzungen in „Ein Platz für Gewalt gegen Frauen und Mädchen“ geändert.

    Die Bänke dienen als sichtbares Symbol gegen geschlechtsspezifische Gewalt und sollen auf Hilfsangebote aufmerksam machen.

    Quelle: Persönliche Meldung
  • Antisemitisches Poster in Schöneberg-Süd

    07.05.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Es wurde ein antisemitisches Plakat gefunden, auf dem "The Protocols of the Elders of Zion" verbrannt wird.

    "Die Protokolle der Weisen von Zion" sind ein antisemitisches Pamphlet. Es wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts von unbekannten Redaktoren vermutlich in Russland auf der Grundlage mehrerer fiktionaler Texte erstellt und gilt als zentrales Referenzdokument des weltweiten Antisemitismus und insbesondere des antisemitischen Verschwörungsdenkens. Die Protokolle geben vor, die Pläne jüdischer Weltverschwörer wiederzugeben.

    Quelle: Persönliche Meldung
  • NS-verherrlichende Graffiti in Neu-Hohenschönhausen

    07.05.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Erneut wurden in Neu-Hohenschönhausen mehrere großflächige, NS-verherrlichende Graffiti gemeldet:

    In der Crivitzer Straße Ecke Grevesmühler Straße wurden Stromkästen mit der schwarz-weiß-roten Reichsflagge und dem Schriftzug "Chromfaschisten", sowie dem Kürzel "CF" besprüht.

    Zudem wurde dort auch ein in chrom gesprühtes Graffiti mit "CF" und der Parole "Adolf unvergessen" entdeckt.

    In der Nähe eines dort gelegenen Jugendtreffs befand sich ebenfalls ein in schwarz-weiß-rot besprühter Stromkasten.

    An der Tiertafel in der Wustrower Straße wurde ein Neonaziaufkleber mit der Aufschrift „Love Football. Hate Antifa“ gefunden und entfernt.

    Und neben dem Lindencenter in der Falkenberger Chaussee wurde ein Aufkleber der Neonazipartei "Der III. Weg" mit der Parole „Neuer deutscher Standard“ gemeldet und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Propaganda im Wedding

    07.05.2026 Bezirk: Mitte

    An der Ecke Brüsseler Straße / Lütticher Straße wurde ein Aufkleber, der "Millionenfache Remigration" forderte, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Schmierereien gegen Antifaschist*innen in Lichterfelde

    07.05.2026 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Am Teltowkanal, sowohl auf der West-, als auch auf der Ostseite in Lichterfelde wurden mehrere Schmierereien gegen Antifaschist*innen entdeckt und unkenntlich gemacht. Mehrere Schmierereien befanden sich in der Nähe des Hubschrauberlandeplatzes des Benjamin-Franklin-Krankenhauses. Eine weitere Schmiererei wurde in der Bäkestraße entdeckt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal
  • Schwulenfeindlicher Angriff in Charlottenburg

    07.05.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Ein schwules Paar wurde im Schustehruspark in Charlottenburg von einem Unbekannten erst homofeindlich beleidigt. Anschließend stieß der Unbekannte den einen Mann zu Boden und als der andere ihn filmen wollte, stieß er ihn ebenfalls zu Boden, trat ihm in den Rücken, schlug und bedrohte ihn.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0529 vom 08.05.2026
  • Sticker gegen politische Gegner*innen am Hermannplatz

    07.05.2026 Bezirk: Neukölln

    Im Fahrstuhl am U-Bahnhof Hermannplatz wurde ein Aufkleber gesichtet, der sich gegen antifaschistisch Engagierte richtet und sagt: „Von roten Ketten macht uns frei“. Darauf sind Hände abgebildet, die eine rote Kette zerreißen, und der Spruch „FuckAntifa“. Der Aufkleber stammt aus einem extrem rechten Versandhandel.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • „1161“-Schmiererei am U-Bahnhof Alt-Tegel

    06.05.2026 Bezirk: Reinickendorf

    In Tegel wurde eine Schmiererei mit dem neonazistischen Zahlencode „1161“ gemeldet. Der Schriftzug befand sich an einer Wand nahe des ehemaligen C&A am U-Bahnhof Alt-Tegel. Die Schmiererei war zum Zeitpunkt der Meldung noch nicht entfernt worden.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Angriff auf Stand der Partei Die Linke im Allende-Viertel

    06.05.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Abend führte die Partei "Die Linke" am Allendecenter einen Informationsstand mit einem Lastenfahrrad durch. Dabei wurden sie mit einem Bengalischen Feuer beworfen. Es wurde niemand verletzt.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Aufkleber gegen Antifaschismus im Kaskelkiez

    06.05.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Kaskelstraße wurde erneut ein gegen Antifaschist*innen gerichteter Aufkleber mit dem Motiv "Antifa-Verbot jetzt" gefunden und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechte Propaganda in Wedding

    06.05.2026 Bezirk: Mitte

    An der Ecke Maxstraße / Schulstraße im Ortsteil Wedding wurde ein Aufkleber einer fundamentalistischen katholischen Organisation entdeckt und entfernt. Die Organisation verbreitet LGBTIQ*-Feindlichkeit und antimuslimischen Rassismus.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechter Aufkleber in Friedrichshagen

    06.05.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Tramhaltestelle S-Bahnhof Friedrichshagen in der Schöneicher Str. wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift „Pädophilen die Fresse polieren Division H.K.O.“ entfernt. Die Abkürzung "H.K.O." steht für „Head Kicks Only“ und ist einer extrem rechten Jugendgruppe aus Berlin zuzuordnen, welche vorgibt, zum Schutz von Kindern mit Gewalt gegen Pädophile vorzugehen. Pädophilie wird von der extremen Rechten aus strategischen und ideologischen Gründen instrumentalisiert.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • "III. Weg"-Aufkleber im Prenzlauer Berg

    06.05.2026 Bezirk: Pankow

    An der Kreuzung Duncker- / Krügerstraße wurde ein Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Der Aufkleber hatte den Slogan "Keine macht den Drogen - Stärke durch Disziplin". Darüber hinaus war das Parteilogo abgebildet

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Neonaziaufkleber, Reichsflaggen- und Hakenkreuzschmierereien in Neu-Hohenschönhausen

    06.05.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An der Tramhaltestelle Ribnitzer Straße Ecke Zingster Straße wurden zwei rassistische Aufklebermotive aus einem Neonaziversand entdeckt und entfernt. Auf diesen standen die Parolen "Tierschutz geht uns alle an. Islamisches Schächten ist Tierquälerei. Stoppt den Verkauf von Halal-Fleisch." und "Asylbetrüger nicht willkommen - Heimreise statt Einreise."

    Hinter dem RIZ und neben dem RIZ in der Zingster Straße, wurden verschiedene Naziaufkleber und zwei Hakenkreuzschmierereien gemeldet, unkenntlich gemacht oder entfernt. Auf den Aufklebermotiven waren die Parolen "Antifa verbieten!", "Gendermainstream ist ein erfundener Scheisßdreck", "Betrug verhindern, Stimmen retten, werde Wahlbeobachter" und eine schwarz-weiß-rote Reichsflagge zu sehen.

    In der Siedlung Wartenberg, Straße 5, wurde erneut eine großflächig über eine Trafostation gesprühte Reichsflagge in schwarz-weiß-rot in Kombination mit dem Schriftzug "NS-Dorf" gemeldet. Hier wurde erstmals die Signatur "CF", welche anscheinend für "Chromfaschisten" steht im Zusammenhang mit der Sprüherei verwendet. Zudem wurden auch mehrere Strommasten mit der Farbkombination schwarz-weiß-rot besprüht.

    Im Umfeld des Skatetrapez in Wartenberg wurde ein Aufkleber der extrem rechten "Patriotischen Bewegung / Berliner Patrioten" gefunden und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Neonazistische Zahlencodes in Wendenschloß

    06.05.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An einem Stromkasten an der Kreuzung Mayschweg/ Brassepfad wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.

    An einer Laterne in der Köpenzeile wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.

    Auf einem Poller an der Kreuzung Köpenzeile/ Flansweg wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • "NRJ"-Sprüherei in Weißensee

    06.05.2026 Bezirk: Pankow

    In der Langhansstraße wurde das Kürzel "NRJ" entdeckt und entfernt. Das Kürzel steht für "Nationalrevolutionäre Jugend". Dies ist die Jugendorganisation der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg".

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • "NRJ"- und "III. Weg"-Sprüherei im Prenzlauer Berg

    06.05.2026 Bezirk: Pankow

    In der Gudvanger Straße wurden die Kürzel "D3W" sowie "NRJ" entdeckt und übermalt. "D3W" steht für die extrem rechte Kleinstpartei "Der III. Weg". "NRJ" bezeichnet die Jugendorganisation dieser Partei mit dem Namen "Nationalrevolutionäre Jugend".

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • ​Rassistische Beleidigung im Straßenverkehr in Alt-Lichtenberg

    06.05.2026 Bezirk: Lichtenberg

    ​Nach einer Vorfahrtsstreitigkeit im Straßenverkehr zwischen einer Radfahrerin und einem Autofahrer kam es zu einem verbalen Angriff. Die Radfahrerin reagierte sofort aggressiv und beleidigte den Autofahrer lautstark. Im Zuge dessen äußerte sie sich explizit rassistisch mit den Worten: „Du Scheiß Türke hast mir gar nichts zu sagen. Verpiss dich hier.“

    ​Der Betroffene versuchte zunächst, die Situation in normalem Tonfall zu beruhigen. Da die junge Frau die Beschimpfungen jedoch ungemindert fortsetzte, beendete der Autofahrer die Situation mit einer Erwiderung auf Türkisch und setzte seine Fahrt fort.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Sticker im Kiez Weberwiese

    06.05.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Heute wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Sicker in der Hildegard-Jadamowitz-Straße Ecke Gubener Straße entfernt. Abgebildet war der Text "Feminists unite! Rapefugees not welcome!" (Feministinnen vereinigt euch! Vergewaltigungsflüchtlinge sind nicht willkommen!) und eine geballte Faust in den Regenbogenfarben. Da sich die Wortwahl "Rapefugees" nicht explizit auf Vergewaltiger bezieht, sondern alle Flüchtlinge (Refugees) als Vergewaltiger angesprochen werden, ist der Sticker rassistisch motiviert.

    Wie der Melder mitteilte, wurden diese in der letzten Zeit mehrfach im Gebiet angebracht und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Angriff in der Rigaer Straße

    05.05.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Nacht gegen 01:45 Uhr wurde ein Mann zwischen Schleidenplatz und Voigtstraße von vier Neonazis durch die Rigaer Straße gejagt. Er rannte und schrie, worauf ein Anwohner aufmerksam wurde. Als einer der Täter den Betroffenen fast eingeholt hatte, zog er einen Teleskopschlagstock. Der Anwohner versuchte, durch entsprechende Ausrufe aus dem Fenster die Neonazis zu stoppen, was auch gelang. Sie drehten ab und liefen zurück Richtung S-Bahnhof Frankfurter Allee.

    Quelle: Berliner Register
  • Anti-asiatischer Rassismus in Vorstellungsgespräch in Alt-Hohenschönhausen

    05.05.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Während eines Vorstellungsgesprächs bei einer Klientin in
    Alt-Hohenschönhausen im Bereich der häuslichen Pflege erfährt die sich
    vorstellende Pflegekraft anti-asiatischen Rassismus. Durch die
    Klientin wurden rassistische und diskriminierende
    Äußerungen gegenüber asiatischen Pflegefachkräften getätigt und die
    Betroffene wurde aufgrund der ethnischen Herkunft ungleich behandelt.
    So wurde sie, im Gegensatz zu ihrem weißen deutschen Kollegen, von der
    Klientin im Gespräch ignoriert und nur dem weißen deutschen Kollegen
    wurden Getränke angeboten. Asiatische Pfleger:innen wurden in mehreren
    Kommentaren durch die Klientin auf rassistische Weise abgewertet.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Antisemitische Schmierereien an Mahnmal in Mitte

    05.05.2026 Bezirk: Mitte

    Am Denkmal für die ermordeten Jüdinnen*Juden Europas in Mitte wurde eine antisemitische Schmiererei entdeckt. Mitarbeitende einer Sicherheitsfirma machten den Schriftzug unkenntlich.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0511 vom 06.05.2026
  • Antisemitische Sprüherei in Pankow-Zentrum

    05.05.2026 Bezirk: Pankow

    In einer Tiefgarageneinfahrt in der Straße Eschengraben wurde eine große antisemitische Sprüherei entdeckt.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
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