Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
04.10.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin
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Antisemitische Propaganda in Berlin
04.10.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
04.10.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitismus auf Kundgebung in Tiergarten
04.10.2025 Bezirk: MitteAm Potsdamer Platz fand eine propalästinensische Kundgebung mit etwa 40 Teilnehmenden statt. Dabei wurden die Parolen "Zionisten sind Faschisten, morden Kinder und Zivilisten" und "Kindermörder Israel" gerufen. Mit dem Vorwurf des "Kindermords" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt. Außerdem wurde die das Existenzrechts Israels negierende Parole "Vom Wasser zum Wasser - Palästina ist arabisch" gerufen.
Quelle: Registerstelle Mitte -
„Der III. Weg“-Aufkleber in Hellersdorf
04.10.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Glauchauer Straße Ecke Klingenthaler Straße wurden zwei Aufkleber von „Der III. Weg“ entfernt.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
„Der III. Weg“-Aufkleber in Mahlsdorf
04.10.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Kleingartenanlage Greifswalder Straße wurden drei Aufkleber, die für die "NRJ" bzw. für „Der III. Weg“ warben, entfernt. Weitere „Der III. Weg“-Sticker klebten entlang der Greifswalder bis zur Mahlsdorfer Straße.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Aufkleber in Friedrichshagen
04.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Bruno-Wille-Str. wurde ein extrem rechter Aufkleber aus einem neonazistischen Onlinehandel entdeckt und entfernt.
An der Tramhaltestelle Altes Wasserwerk und an der Kreuzung Bruno-Wille-Str. / Rahnsdorfer Str. wurden insgesamt drei Aufkleber gegen Gegner*innen der extremen Rechten entdeckt und entfernt. Beide stammten aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
An der Kreuzung Falkenseestr. / Petzseestr. wurde ein anti-muslimischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
In der Möllenseestr. wurden zwei selbstgemachte Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Propaganda in Hellersdorf-Nord
04.10.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Alten Hellersdorfer Straße wurden zwei extrem rechte Aufkleber entfernt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Hakenkreuze an der Schöneberger Wiese im Park am Gleisdreieck
04.10.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIm Park am Gleisdreieck, nahe Ausgang Kurfürstenstraße, wurden zwei auf dem Asphalt mit schwarzer Farbe aufgesprayte Hakenkreuze entdeckt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Hakenkreuz-Schmiererei in Schöneberg
04.10.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAuf dem Asphalt neben der Schöneberger Wiese im Gleisdreieckpark wurden zwei geschmierte Hakenkreuze entdeckt.
Quelle: Meldeformular -
Hakenkreuz und extrem rechte Aufkleber in Oberschöneweide
04.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Wuhlheide Nähe Volkspark Wuhlheide wurde an einem Baum ein Hakenkreuz entdeckt.
An einem Wegweiser in der Wuhlheide in der Nähe des Waldfriedhof Oberschöneweide wurden zwei Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
LGBTIQ*-feindliche und rassistische Sticker in Lichterfelde
04.10.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIm Jungfernstieg in Lichterfelde wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der extrem rechten Kampagne "Stolzmonat" entdeckt und entfernt.
Zudem wurde an einer Bildungseinrichtung ein Sticker einer extrem rechten Gruppierung entdeckt und entfernt. Der Aufkleber propagierte "Remigration".
Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal; Bürger*innenmeldung über das Vorfallsformular -
Pöbelei gegen Linke in Pankow
04.10.2025 Bezirk: PankowDurch den Bürgerpark Pankow liefg eine Gruppe von ca. 20 Jugendlichen, die sich lautstark über das Schlagen von "Zecken" und Schlägereien mit "Zecken" unterhielten. Das Wort "Zecke" wird bei (extrem) rechts eingestellten Menschen als Abwertung von Menschen mit einer linken Einstellung verwendet.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Rassistischer Aufkleber in der Köpenicker Dammvorstadt
04.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ersatzbushaltestelle in der Borgmannstr. wurde ein rassistischer Aufkleber der neonazistischen Onlinehandel "Druck18" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Schriftzüge und neonazistische Zahlencodes gegen Antifaschist*innen in Baumschulenweg
04.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf mehreren Schildern am Britzer Verbindungskanal wurde insgesamt viermal der neonazistische Zahlencode "1161" sowie der Schriftzug "Antifa ausrotten" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
"Sieg Heil"-Rufe von Jugendlichen in Alt-Hohenschönhausen
04.10.2025 Bezirk: LichtenbergDrei Jugendliche grölten im Bereich der Kleingartenanlage Land in Sonne in der Nähe eines dort befindlichen Tümpels (Ausgang zur Straße 142) mehrfach "Hip hip hurai, Hip Hip hurai, Hip Hip Sieg heil!".
Quelle: Berliner Register -
Antisemitische Bedrohung in Berlin
03.10.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
03.10.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
03.10.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Mitte
03.10.2025 Bezirk: MitteIn der Köpenicker Straße im Ortsteil Mitte wurde eine antisemitische Schmiererei entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Mitte
03.10.2025 Bezirk: MitteAm Alexanderplatz und in seiner Umgebung wurden zwei antisemitische Aufkleber entdeckt. Einer der Aufkleber hatte auch ein antiamerikanisches Motiv.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Sachbeschädigung in Mitte
03.10.2025 Bezirk: MitteIn der Nähe des Alexanderplatzes wurde ein Plakat gegen Judenhass, auf dem die am 7. Oktober ermordete Shani Louk abgebildet ist, eingerissen, so dass der ebenfalls auf dem Plakat abgebildete Davidstern beschädigt wurde.
Quelle: RIAS Berlin -
Aufkleber gegen Antifaschist*innen im Allendeviertel
03.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Bushaltestelle Krankenhaus Köpenick / Besuchereingang in der Salvador-Allende-Straße wurden zwei Aufkleber gegen Antifaschist*innen aus einem neonazistischen Onlinehandel entdeckt und entfernt.
An der Bushaltestelle Krankenhaus Köpenick / Südseite wurde ein weiterer Aufkleber gegen Antifaschist*innen und queere Menschen des neonazistischen Onlinehandels entdeckt und entfernt.
Quelle: BENN Allende-Viertel -
Aufkleber gegen Antifaschist*innen im Weitlingkiez
03.10.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Delbrückstraße wurde ein Aufkleber aus einem einschlägig bekannten Neonazi-Versand mit der Aufschrift "Anti-Antifa" und einem durchgestrichenen Logo der "Antifaschistischen Aktion" gefunden.
Quelle: Lichtenberger Register -
Erneute Sachbeschädigung bei queerem Anti-Gewalt-Projekt
03.10.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergNur wenige Tage nach einer ersten Sachbeschädigung wurde erneut ein Fenster sowie die Eingangstür beschädigt. Beides wurde offenbar mit einem Stein eingeworfen.
Quelle: Tagesspiegel vom 03.10.2025 -
Extrem rechte Propaganda in Marzahn
03.10.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm Wuhletal zwischen Kienberg und Betriebshof Marzahn fand sich ein extrem rechter Aufkleber.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Sticker in Lichterfelde
03.10.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAuf einem Hinweisschild in der Promenadenstraße klebten mehrere Sticker einer extrem rechten Gruppierung. Die Sticker hatten den Slogan: "Heimat.Freiheit.Tradition". Sie wurden entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal -
Hakenkreuze in der Frankfurter Allee unkenntlich gemacht
03.10.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn einer Hauswand in der Frankfurter Allee, nahe Samariterstraße, wurden zwei Hakenkreuze unkenntlich gemacht, scheinbar mit dem gleichen Stift geschmiert. Mit gleichem Stift stand unter einem Hakenkreuz "Fuck BVGay", was vermutlich auf die BVG-Kampagne "Weil wir Dich lieben" anspielen sollte und ein kleines Stück daneben befand sich ein weiteres Hakenkreuz.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
NS-Verharmlosung und Antisemitismus auf Demonstration durch Mitte
03.10.2025 Bezirk: MitteAusgehend vom Bebelplatz zog eine Friedensdemonstration mit mehreren Tausend Teilnehmenden durch Mitte. In einem propalästinensischen Block der Demonstration kam es zu verschiedenen antisemitischen Äußerungen. Teilnehmende in diesem Block riefen "Kindermörder Israel". Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt. Eine Teilnehmende zeigte auf einem Schild die Abbildung einer blutbespritzten Fahne Israels, bei der in der Mitte des Davidsterns ein Kinderkopf abgebildet war. Beschrieben war das Schild mit der Aufschrift "Child Killers". Auch damit wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt. Auch ein Banner mit der Aufschrift "One genocide does not justify another" wurde gezeigt. Damit wird die Shoah mit dem aktuellen Krieg in Gaza verglichen und relativiert. Zudem wurden die, das Existenzrecht Israels negierende Parolen "From the River to the Sea - Palestine will be free" und "Vom Wasser zum Wasser - Palästina ist arabisch" gerufen. Ein anderer Block wurde von der verschwörungsideologischen Gruppe "Freedom Parade" organisiert. In diesem Block beteiligten sich Anhänger*innen extrem rechter Gruppen aus dem Berliner Umland. Ein Teilnehmer zeigte ein Schild, auf dem die Regierungs- bzw. Staatschefs Israels und der Ukraine mit den Nationalsozialisten gleichgesetzt wurden. Auch eine Fahne des extrem rechten Magazins "Compact" wurde gezeigt.
Quelle: Registerstelle Mitte, Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V. -
Rassistische Aufkleber in Heinersdorf
03.10.2025 Bezirk: PankowAn einem Fahrradständer am S-Bahnhof Pankow-Heinersdorf wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift „Asylbetrüger“ entdeckt und überklebt.
Quelle: Meldeformular der Berliner Register -
Rassistischer Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen
03.10.2025 Bezirk: LichtenbergAm Berl wurde auf einem Schild ein Aufkleber aus einem einschlägig bekannten Neonaziversand entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv wurde die rassistische Parole "Remigration jetzt" propagiert.
Quelle: Lichtenberger Register -
Reichsbürger*innenkundgebung am Brandenburger Tor
03.10.2025 Bezirk: MitteAuf dem Pariser Platz hielten 3 Reichsbürger*innen eine "Mahnwache" ab. Dabei zeigten sie Reichsfahnen.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Reichsbürger*innenkundgebung in Tiergarten
03.10.2025 Bezirk: MitteAn der Konrad-Adenauer-Straße im Regierungsviertel hielten etwa 10 Reichsbürger*innen eine Kundgebung ab. Neben Verschwörungsmythen über eine angebliche Nicht-Staatlichkeit der Bundesrepublik Deutschland wurden auch Verschwörungsmythen über den Krieg in der Ukraine verbreitet.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Anti-muslimisch-rassistische Beleidigung in Moabit
02.10.2025 Bezirk: MitteAn einer Tram-Haltestelle in Moabit wurde eine ein Kopftuch tragenge Frau von einer älteren Frau anti-muslimisch-rassistisch beleidigt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Anti-Schwarzer Rassismus in einer Behörde
02.10.2025 Bezirk: BerlinweitEine Person erlebte eine anti-Schwarze-Diskriminierung in einer Behörde. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.Quelle: Each One Monitoring / EOTO -
Antisemitische Bedrohung in Berlin
02.10.2025 Bezirk: BerlinweitEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall online.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Bedrohung in Berlin
02.10.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
02.10.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Sticker im U-Bhf. Gneisenaustraße
02.10.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIm U-Bhf. Geneisenaustraße wurde ein Sticker entfernt, auf dem Zionismus gleichgesetzt wurde mit dem "Ku-Klux-Klan" und dem Warschauer Ghetto.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antisemitismus auf Kundgebung in Mitte
02.10.2025 Bezirk: MitteAm Alexanderplatz fand eine propalästinensische Kundgebung mit mehreren Hundert Teilnehmenden statt. Dabei riefen Teilnehmende "Kindermörder Israel". Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt. Erneut wurde ein Banner mit der Aufschrift "One genocide does not justify another" gezeigt. Damit wird die Shoah mit dem aktuellen Krieg in Gaza verglichen und relativiert. Eine Teilnehmerin zeigte ein Schild mit der Aufschrift "Release the Flotilla - Zio Hands off the Sumud". Der Begriff "Zio" wurde in der Vergangenheit hauptsächlich von amerikanischen Neonazis verwendet. Außerdem wurden die Parolen "From the River to the Sea - Palestine will be free" und "Vom Wasser bis zum Wasser - Palästina ist arabisch" gerufen. Durch ein Palästina "vom Fluss zum Meer" wird Israel das Existenzrecht abgesprochen. Ein Teilnehmer zeigte den "Wolfsgruß", ein Handzeichen türkischer Faschist*innen.
Quelle: Registerstelle Mitte, Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V. -
Antiziganistische Diskriminierung im Bezirk Pankow
02.10.2025 Bezirk: PankowEin Kind wurde über einen längeren Zeitraum von mehreren Mitschülern gehänselt und gemobbt. Die Schule unternahm nichts dagegen.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Aufkleber des "III. Weg" in Johannisthal
02.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Landschaftspark Johannisthal Richtung Adlershof wurden fünf Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Die Aufkleber bewarben die Partei und hatten LGBTIQ*-feindliche Inhalte.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten in Köpenick-Nord
02.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Alte Kaulsdorfer Str. / Kaulsdorfer Str. wurde ein Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und queere Menschen entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Aufkleber und rassistisch motivierte Propaganda in Lichtenberg-Mitte
02.10.2025 Bezirk: LichtenbergAm Münsterlandplatz wurde ein Anti-Antifa-Aufkleber aus einem neonazistischen Versand mit dem Motiv "Antifa-freie Zone" mit einem durchgestrichenen Antifa-Logo, einem durchgestrichenen Punk und einer durchgestrichenen symbolisierten nicht-binären Person vor der schwarz-weiß-roten Reichsfahne entdeckt und entfernt.
In der Sewanstraße wurde auf der Höhe der Bushaltestelle Sewanstraße Ecke Volkradstraße zudem ein rassistischer Aufkleber mit folgender Parole gefunden und entfernt: "Hate western culture? Book a one-way flight today!".
An der Straßenbahn-Station Alfred-Kowalke-Straße wurde zudem auf einem Halteschild die rassistisch motivierte und zum Mord aufrufende Parole "Tötet Ausländer" und eine den aktuellen russischen Staatspräsidenten Putin verherrlichende Schmiererei "Putin = Hero" (="Held") entdeckt und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechter Aufkleber im S-Bahnhof Friedrichstraße
02.10.2025 Bezirk: MitteAn einem S-Bahntriebwagen wurde im S-Bahnhof Friedrichstraße ein gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichteter Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel gesehen.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechte Schmiererei in der U7
02.10.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAn der Haltestelle Yorckstraße wurde im hintersten Wagen der U7 eine extrem rechte Schmiererei entdeckt. Dort war in weißer Farbe die erste Zeile des Deutschlandliedes, die Worte "Antifa töten" und "NSU 2.0" geschmiert.
Quelle: Persönliche Meldung -
Hakenkreuze im Prenzlauer Berg
02.10.2025 Bezirk: PankowAn der Ecke Schönhauser Allee / Rodenbergstraße wurden zwei Hakenkreuze entdeckt und übermalt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Hakenkreuz in Hellersdorf
02.10.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf dem Boulevard Kastanienallee, in der Döbelner Straße und der Riesaer Straße fanden sich Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“. In der Riesaer Straße Ecke Nossener Straße fand sich der queerfeindliche Aufkleber „Anti LGBT“ („gegen Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender“). In der Döbelner Straße fand sich ein Hakenkreuz.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Neonazistische Propaganda in Mahlsdorf
02.10.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Ridbacher Straße Ecke der Hönower Straße sowie Ecke des Briesener Wegs fand sich jeweils auf einem Stromkasten die Schmiererei: „1161“. Die Zahlenfolge steht für „Anti-Antifa“, eine langjährige neonazistische Kampagne.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
NS-Verhamlosungen und Antisemitismus auf Kundgebung in Mitte
02.10.2025 Bezirk: MitteVor dem Auswärtigen Amt am Werderschen Mark im Ortsteil Mitte fand eine propalästinensische Kundgebung mit etwa 50 Teilnehmenden statt. Dabei riefen Teilnehmende "Kindermörder Israel". Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt. Eine Teilnehmerin zeigte ein Schild mit der Aufschrift "Release the Flotilla - Zio Hands off the Sumud". Der Begriff "Zio" wurde in der Vergangenheit hauptsächlich von amerikanischen Neonazis verwendet. Eine andere Teilnehmerin zeigte gleich drei antisemitische Schilder: Ein Schild zeigte eine blau-weiße Schlange mit Davidstern, die sich um die Erde wickelt. Das Schild bediente damit das antisemitische Narrativ, dass sich die Welt im Würgegriff der hinterlistgen und gefährlichen Juden*Jüdinnen befinde. Ein anderes Schild zeigte ein blutbespritzte Fahne Israels. In der Mitte des Davidsterns war ein Kinderkopf abgebildet. Beschrieben war das Schild mit der Aufschrift "Child Killers". Auch damit wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt. Das dritte Schild zeigte den Teufel mit einer israelischen Fahne in der Hand. Die Behauptung, dass sich Juden*Jüdinnen im Pakt mit dem Teufel befinden, ist ebenfalls ein klassisches antisemitisches Narrativ. Außerdem wurde ein Banner mit der Aufschrift "Even the Nazis bombed Hospitals" gezeigt. Damit wird der nationalsozialistische Angriffs- und Vernichtungskrieg mit dem aktuellen Krieg in Gaza verglichen und relativiert. Ein Redner behauptete, Israel habe in den letzten zwei Jahren "Gaza von einem Konzentrationslager in ein Vernichtungslager" verwandelt.
Quelle: Registerstelle Mitte