Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
15.09.2025 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin
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Antisemitische Propaganda in Tempelhof
15.09.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAm Platz der Luftbrücke wurde aus einem Sticker mit einem Davidstern und der Aufschrift „Wir schützen jüdisches Leben“ das Wort „jüdisches“ herausgekratzt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Angriff in der U3
15.09.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 0:20 Uhr kam es zu einer antisemitischen Beleidigung in der U3 in Richtung Hallesches Tor. Eine 25-Jährige und ein 29-Jähriger wurden im Rahmen eines kurzen Wortwechsels von einer 27-Jährigen und einem gleichaltrigen Mann gefragt, ob sie Juden seien. Die Frage bejahten die Angesprochenen, worauf sie von der Frau antisemitisch beleidigt wurden. Im Anschluss schlugen die Frau und der Mann gegen die Hand der 25-Jährigen und dem 29-Jährigen ins Gesicht. Die benachrichtigte Polizei nahm die Täter am Halleschen Tor fest.
Quelle: Polizei Berlin Nr. 2157 vom 15.09.25 -
Antisemitischer Vorfall in Mitte
15.09.2025 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.
Quelle: RIAS Berlin -
Behindertenfeindliche Benachteiligung in Marzahn-Hellersdorf
15.09.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfEs kam zu einer behindertenfeindlichen Diskriminierung bei einer Dienstleistung in Marzahn-Hellersdorf. Zum Schutz der betroffenen Personen werden keine weiteren Angaben gemacht.
Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, Chronische Erkrankung -
Bi-feindliche Beleidigung einer queeren Beratungsstelle
15.09.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergEine Beratungsstelle für bisexuelle Menschen hat eine beleidigende Mail erhalten. Darin wurden die Mitarbeitenden als "ihr Ekelhaften" angesprochen und ihnen eine "gerechte Strafe" gewünscht.
Quelle: Meldeformular -
Extrem rechter Aufkleber im Sewanviertel
15.09.2025 Bezirk: LichtenbergAn der Turnhalle am Agnes-Kraus-Weg wurde ein extrem rechter Aufkleber mit dem Motiv "Good night left side" gefunden.
Quelle: Lichtenberger Register -
Gewaltaufrufe und neonazistische Zahlencodes in Köpenick-Nord
15.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Mittelheide wurde mehrfach der neonazistische Zahlencode "444" und einmal der Schriftzug "ANTIFA TÖTEN" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
"III. Weg"-Propaganda in Hellersdorf Ost
15.09.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn Hellersdorf-Ost wurde vermehrt Propaganda der Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt. In der Jenaer Straße wurden mehrere Plakate, die sich vor allem gegen politische Gegner*innen richteten, entdeckt. In der Johannes-Bombrowski-Straße sind Sticker der Partei aufgetaucht.
Quelle: Augenzeug*in -
LGBTIQ*-feindlicher Vorfall in Mitte
15.09.2025 Bezirk: MitteIn Mitte ereignete sich ein queerfeindlicher Vorfall. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
Quelle: L-Support -
NS-Relativierung auf Kundgebung in Wedding
15.09.2025 Bezirk: MitteVor dem Gebäude des Robert-Koch-Instituts am Nordufer in Wedding hielten etwa 10 Personen aus der verschwörungsideologischen Szene eine Kundgebung ab. Die Mahnwache forderte die "Aufarbeitung" der Corona-Pandemie. Dabei wurde ein Bild eines NS-Verbrechers, das während der Nürnberger Ärtzteprozesse aufgenommen wurde, gezeigt.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Pöbelei gegen politischen Gegner der extremen Rechten in Oberschöneweide
15.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickVor einem Supermarkt an der Ecke Edisonstr. / Rummelsburger Str. entfernte ein Mann extrem rechte Aufkleber, als er von einem anderen Mann angesprochen wurde, dass er dies zu unterlassen habe. Der Betroffene reagierte sofort und entfernte sich. Der Mann folgte ihm und beleidigte ihn ableistisch. Der Betroffene hatte große Angst, da er bereits in der Vergangenheit Gewalt durch Neonazis erlebt hatte.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistische Äußerung im Gerichtsgebäude
15.09.2025 Bezirk: MitteIm Gerichtsgebäude in Moabit kam es zu einer rassistischen Äußerung. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Rassistische Diskriminierung in Berlin
15.09.2025 Bezirk: BerlinweitEine Schwarze Familie erfuhr bei der Wohnungssuche anti-Schwarze rassistische Diskriminierungen.Quelle: NARUD e.V. -
Rassistische Propaganda in Prenzlauer Berg
15.09.2025 Bezirk: PankowAn der Ecke Danziger Straße / Pappelallee wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift „Kein Bock auf Talahons? Ich auch nicht“ entdeckt und entfernt. Der Begriff „Talahon“ wird in der extremen Rechten abwertend für als arabisch oder muslimisch wahrgenommene Jugendliche und ihren Kleidungsstil verwendet.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Rassistischer Aufkleber in Waidmannslust
15.09.2025 Bezirk: ReinickendorfAn der Bushaltestelle Titiseestraße in den Rollbergen in Waidmannslust wurde ein rassistischer Aufkleber eines extrem rechten Online-Kanals bemerkt und entfernt. Er war auf einem Plakat angebracht worden, das für eine Kundgebung mit Bezug zu Gaza warb, die von einem Bündnis u.a. aus Palästinensischer Gemeinde, Amnesty International und medico international veranstaltet wird.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Rassistischer Sticker in der Reichenberger Straße
15.09.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Reichenberger Straße wurde ein rassistischer Sticker eines rechten Onlinehandels mit der Aufschrift "Nix Yallah Yallah - Amtssprache ist hier Deutsch!" entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rassistischer Vorfall in Reinickendorf
15.09.2025 Bezirk: ReinickendorfZwischen dem 11. und 15. September wurden in einem Kulturort in Reinickendorf Flyer verteilt, die das Buch „Remigration. Ein Vorschlag“ von Martin Sellner bewarben. Im Text wurden muslimische Migrant*innen als Bedrohung dargestellt und das Konzept von Remigration als legal verharmlost. Der Autor wird der Identitären Bewegung zugeordnet. Die Flyer von Mitarbeitenden und Besucher*innen entdeckt und entfernt.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Rassistische Schmiererei an der Spandauer Seebrücke
15.09.2025 Bezirk: SpandauAm mittleren Pylon der Spandauer Seebrücke wurde eine rassistische Schmiererei entdeckt, die eine Todesdrohung gegen Serben beinhaltete.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rassistisches Gedenken in Lichterfelde
15.09.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfEine im Bezirk bekannte Veranstaltungsstätte für extrem rechte und neurechte Veranstaltungen gedachte Charles "Charlie" Kirk mit einem Plakat und Kerzen vor den Veranstaltungsräumen im Jungfernstieg. Auf dem Plakat war ein Bild Kirks und dazu der Spruch: "Wir trauern um Charlie Kirk. Weiße Leben zählen". Die "White Lives Matter" (dt. Weiße Leben zählen)-Kampagne ist eine Gegenkampagne der extremen Rechten zur antirassistischen Bewegung "Black Lives Matter" (dt. Schwarze Leben zählen), die nach dem rassistischen Mord an George Floyd auch in Deutschland zu vielen Demonstrationen gegen Rassismus und Polizeigewalt führte. Mit dem Slogan 'White Lives Matter' sollen die rassistischen Morde an PoC (People of Color) relativiert und verhöhnt werden.
Quelle: Register Steglitz-Zehlendorf -
Sachbeschädigung an Gedenktafel in Adlershof
15.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickEine Gedenktafel zu den Verbrechen des NS-Regimes am Bunkerberg in der Köllnischen Heide wurde zerstört und eine zweite zerkratzt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Wieder "Der III. Weg"-Propaganda im Rollbergkiez
15.09.2025 Bezirk: NeuköllnIn der Rollbergsiedlung, am Gehweg und bei den Garagen zwischen Falkstraße und einem Supermarkt, wurden erneut drei Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Neukölln via Whatsapp -
Antisemitische Propaganda in Friedrichshain
14.09.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Eldenaer Straße wurde eine antisemitische Schmiererei entdeckt.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Schmiererei in Wilmersdorf
14.09.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAuf Glascontainern in der der Nähe des U-Bahnhofes Berliner Straße in Wilmersdorf wurde mehrfach die israelbezogene antisemitische Schmiererei "Fuck Israhell" entdeckt. Mit der Parole "Israhell" wird Israel als Staat nicht einfach kritisiert, sondern dämonisiert und als grundsätzlich böse dargestellt.
Quelle: Meldung via Instagram -
Aufkleber des "III. Weg" in Alt-Hohenschönhausen
14.09.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Hohenschönhauser Straße wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" mit der gegen den politischen Gegner gerichteten Aufschrift "Kampf der Rotfront!"gefunden.
In der Goeckestraße Ecke Wriezener Straße wurde zudem ein Aufkleber von einem bekannten Neonaziversand entdeckt und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechte Aufkleber in Oberschöneweide
14.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Wilhelminenhofstr. / Edisonstr. wurden an einem Briefkasten zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber bildete die Reichsfahne ab und stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck88".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Hakenkreuze in Adlershof
14.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Haltestelle Ottomar-Geschke-Str. wurden insgesamt sechs Hakenkreuze am Fahrplan sowie am Wartehaus und an einer Wand entdeckt. Zudem wurde der Schriftzug "Sieg Heil" entdeckt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
LGBTIQ*-feindlicher Vorfall in Tempelhof-Schöneberg
14.09.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergEs ereignete sich ein LGBTIQ* feindlicher Vorfall in Tempelhof-Schöneberg.
Quelle: L-SUPPORT -
NS-Verharmlosung auf Demonstration in Mitte
14.09.2025 Bezirk: MitteAuf einer großen Friedensdemonstration in Mitte zeigten mehrere Teilnehmende NS-verharmlosende Schilder. Ein Teilnehmer zeigte ein Schild, auf dem Politiker*innen zur Zeit der Corona-Pandemie mit dem NS-Verbrecher Josef Mengele verglichen wurden. Auch die Regierungs- bzw. Staatschefs Israels und der Ukraine wurden mit den Nationalsozialisten gleichgesetzt. Ein anderes Schild versuchte sich an einer Analogie mit dem Aufstand im Warschauer Ghetto 1943. Auf der Demonstration waren auch Fahnen des extrem rechten "Compact"-Magazins zu sehen
Quelle: Registerstelle Mitte -
NS-verherrlichender, anti-antifaschistischer und transfeindlicher Aufkleber im Weitlingkiez
14.09.2025 Bezirk: LichtenbergIm Archibaldweg Ecke Rupprechtstrassße wurde ein Aufkleber mit dem Motiv "Antifa-freie Zone" vor einer schwarz-weiß-roten-Reichsflagge aus einem Neonaziversand entdeckt und entfernt. Zudem waren ein durchgestrichenes Antifa-Logo, ein durchgestrichener Punk und eine durchgestrichene trans Person auf dem Motiv abgebildet.
Quelle: Lichtenberger Register -
Rassistische Beleidigung in der Köpenicker Altstadt
14.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn einem Imbiss in Alt-Köpenick wurden zwei Schwarze Frauen von einer anderen Frau erst abfällig angesehen und als eine der Frauen nachfragte, was das soll, wurden die beiden frauenfeindlich und rassistisch beleidigt. Ein weiterer Gast positionierte sich gegen die einzelne Frau, die dann nach draußen ging und die beiden Schwarzen Frauen weiterhin durch das Fenster anstarrte. Eine der betroffenen Frauen ging daraufhin zum Fenster und starrte zurück bis die Frau schimpfend ging.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Schmierereien gegen politische Gegner*innen in Lichterfelde
14.09.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAn der Eduard Spranger Promenade wurden zwei Sprühereien entdeckt, die sich gegen antifaschistisch Engagierte richteten.
Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal -
Antiasiatisch-rassistische Pöbelei in Restaurant in Mitte
13.09.2025 Bezirk: MitteIn einem indischen Restaurant in der Oranienburger Straße in Mitte machte ein Gast in einer englichsprachigen Gruppe lautstark in Hörweite des indisch-stämmigen Kellners antiasiatisch-rassistische Bemerkungen.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antimuslimisch-rassistische Beleidigung im Supermarkt
13.09.2025 Bezirk: MitteEine einen Hijab tragende Frau mit Kindern wurde in einem Supermarkt im Bezirk Mitte antimuslimisch-rassistisch beleidigt, wobei auch antipalästinensische Aussagen fielen.
Quelle: Report! Berlin / CLAIM -
Antisemitische Beleidigung im Prenzlauer Berg
13.09.2025 Bezirk: PankowAuf einem Markt im Kollwitzkiez wurde ein Mann antisemitisch von einem Standbetreiber beschimpft. Dem Verkäufer war schon mehrere Jahre bekannt, dass der Mann jüdisch ist. Der Verkäufer rief ihm unter anderem nach: „Ah du, hier Falafel nach palästinensischer Art, du Kindermörder!“ und „Ja, halt du dein Maul du Affe. From the river to the sea!“
Quelle: RIAS -
Antisemitische Propaganda in Berlin
13.09.2025 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Sprühereien im Landschaftspark Herzberge
13.09.2025 Bezirk: LichtenbergIm Landschaftspark Herzberge wurde zweimal die Parole "Israel tötet Kinder" auf einem Weg rund um den eingezäunten Grünbereich und auf dem Fußgänger-/Fahrradweg parallel zum BVG-Gelände entdeckt. Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Antisemitismus auf Kundgebung in Mitte
13.09.2025 Bezirk: MitteAm Checkpoint Charlie fand eine propalästinensische Kundgebung mit etwa 100 Teilnehmenden statt. Teilnehmende riefen die Parolen "There is only one state Palestine 48" und "Kindermörder Israel". Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Antisemitismus auf Kundgebung in Mitte
13.09.2025 Bezirk: MitteAuf einer Kundgebung am Brandenburger Tor wurden antisemitische Äußerungen in Redebeiträgen geäußert.
Quelle: RIAS Berlin -
"Die Heimat"-Flugblätter in Wittenau
13.09.2025 Bezirk: ReinickendorfIn der Nähe des S-Bahnhofs Wittenau wurden queerfeindliche und rassistische Flugblätter der Neonazi-Partei "Die Heimat"-Berlin in Briefkästen eingeworfen. Der Flyer stellte den Lesenden die rhetorische Frage, ob sie nicht genug hätten von "Aufrüstung & Nato-Kriegstreiberei? Genderwahn & Homopropaganda? Überfremdung & Islamisierung? Altersarmut & Volksausbeutung? Bevormundung durch Fremdmächte & EU-Regulierung?" Als weitere vermeintliche Problemfelder wurden "Klimahysterie", "Steuerwucher" und "Ausländerkriminalität" genannt. Echte Lösungen sollten "ohne Lobbyisten, Kapitalisten oder Kommunisten" durch "Volkszusammenhalt und Kameradschaft" erreicht werden. Auf der Rückseite wurden die Lesenden zu "Widerstand" aufgerufen. Das Flugblatt enthielt außerdem einen Vordruck, mit dem Interessierte mehr Informationen anfordern konnten oder den Antritt der Partei zur Abgeordnetenhauswahl 2026 unterstützen konnten.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Extreme Rechte startet Shitstorm gegen ZDF-Moderatorin
13.09.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEin extrem rechtes Medienportal startete einen Shitstorm gegen eine Moderatorin des ZDF heute-journal. Das Medium warf der Moderatorin vor, die Ermordung von Charles „Charlie“ James Kirk, einer Ikone einer rechtskonservativen Bewegung in den USA und Trump-Vertrauter, relativiert und ihn beschimpft zu haben. Dazu wurden Aussagen ihrer Moderation neu zusammengesetzt und Teile weggelassen, um den Inhalt der Moderation gezielt zu verfälschen. Rechte Influencer sprangen auf den gut platzierten Spin an und veröffentlichten ebenfalls Beiträge. Anschließend sah sich die im Bezirk lebende Moderatorin auf den sozialen Netzwerken mit zahlreichen, massiven Hassnachrichten und Todeswünschen konfrontiert.
Quelle: ZDF heute journal vom 13.09.25, Instagram und taz vom 15.09.25 -
Extrem rechte Aufkleber im Ortsteil Reinickendorf
13.09.2025 Bezirk: ReinickendorfIn der Nacht auf den 13. September wurden im Ortsteil Reinickendorf rund um den Schäfersee einige Aufkleber mit der Aufschrift "FCK ANTIFA" verklebt und kurz darauf entfernt. Einer dieser Aufkleber war auf einem Aufsteller vor dem Büro der Partei Die LINKE angebracht worden. Ein weiterer Aufkleber, der zusammen mit dem ersten verklebt wurde, zeigte ein abgewandeltes Logo der Antifaschistischen Aktion mit der Fahne der Bundesrepublik und der Aufschrift "Patriotische Aktion".
Quelle: Die Linke Reinickendorf -
Extrem rechter Aufkleber in Karow
13.09.2025 Bezirk: PankowAm S-Bahnhof Karow wurden drei Aufkleber eines extrem rechten Onlineversandhandels entdeckt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Extrem rechter Aufkleber in Wendenschloß
13.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Köpenzeile / Mayschweg wurde ein Aufkleber eines neonazistischen Onlinehandels entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Fahne eines extrem rechten Magazin auf Demo in Pankow
13.09.2025 Bezirk: PankowAuf einer sogenannten „Friedensdemonstration“ in Pankow wurde eine „Ami go home“-Fahne des extrem rechten Compact-Magazins gezeigt.
Quelle: Berliner Register via Signal -
Flyer von "Die Heimat" in Briefkästen im Allendeviertel
13.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Allendeviertel I wurden großflächig in privaten Briefkästen Flyer der Partei "Die Heimat" entdeckt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Flyer von "Die Heimat" in Briefkästen im Fennpfuhl
13.09.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Paul-Junius-Straße wurden zwei Neonazis dabei beobachtet, wie diese in private Briefkästen Flyer der neonazistischen Partei "Die Heimat" (ehemals "NPD") steckten. Die Flyer waren mit der Überschrift "Hast auch Du die Schnauze voll..." betitelt und richteten sich thematisch gegen Migrant*innen, Krieg, die EU, Genderthemen und Armut.
Quelle: Lichtenberger Register -
Homophobe Beleidigung und Bedrohung am S-Bahnhof Lichtenberg
13.09.2025 Bezirk: LichtenbergDer Vorfall ereignete sich gegen 8.00 Uhr morgens am S-Bahngleis am Bahnhof Lichtenberg. Die betroffene Person war unterwegs zu einem CSD. Ein ungefähr 30-jähriger Mann lief mehrmals um die Person herum und starrte diese an. Daraufhin verschwand der Mann kurz wieder. Als die betroffene Person ein paar Meter weiterging, kam der Mann relativ plötzlich hinter einer Werbetafel hervor und stellte sich ziemlich nah neben die Person. Er sagte daraufhin mehrmals ziemlich aufgebracht und auf beleidigende Art und Weise "Was bist du? Bist du schwul?" und kam noch näher. Für die betroffene Person war die Gesamtsituation sehr bedrohlich. Nach einer klaren Ansage, konnte die betroffene Person - noch bevor es zu einer körperlichen Auseinandersetzung kommen konnte, aus der Situation herausgehen, ohne dass der Mann hinterher kam.
Quelle: Register Charlottenburg-Wilmersdorf -
NS-verharmlosendes Graffiti in Mariendorf
13.09.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAn die Haltestelle Rixdorfer Str. / Britzer Str. wurde der Schriftzug "Nazikiez" entdeckt.
Quelle: Persönliche Meldung -
NS-verherrlichender Sticker in Marienfelde
13.09.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergIn der Stegernwaldstraße ist ein Sticker aufgetaucht, der "Liebe" für den Nationalsozialismus ausdrücken soll.
Quelle: Persönliche Meldung