Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
21.10.2025 Bezirk: BerlinweitEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall online. Weitere Informationen werden zum Schutz der Betroffenen nicht veröffentlicht. Zudem wurde das Vorfallsdatum geändert.Quelle: RIAS Berlin
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Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten in der Köpenicker Altstadt
21.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Kreuzung Müggelheimer Str./ Wendenschloßstr. wurde ein Aufkleber, der zu Gewalt gegen Antifaschist*innen aufrief, entdeckt und entfernt.
Quelle: BENN Allende-Viertel -
Diskriminierende und extrem rechte Aushänge in Charlottenburg
21.10.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Schlossstraße wurde ein selbst gedruckter Aushang an einem Straßenschild entdeckt und entfernt. Auf dem Aushang befanden sich Ausschnitte aus verschiedenen Zeitungsartikeln. Zwei Ausschnitte richteten sich mit christlich-theologischen Begründungen gegen homosexuelle Partnerschaften und die "Ehe für Alle" und können als LGBTIQ*-feindlich eingeordnet werden. Ein weiterer Ausschnitt brachte den Islam und alle Muslim*innen in einen Zusammenhang mit Terror und Gewalt und bediente damit antimuslimisch-rassistische Bilder.
In der Windscheidstraße Ecke Kantstraße wurden außerdem zwei Aushänge entdeckt, welche für den rechten TV-Sender "Auf1" und andere extrem rechte Websites und Influencer*innen warben. Der österreichische TV-Sender verbreitet unter anderem extrem rechte und verschwörungsideologische Inhalte. Auf den Aushängen befanden sich ebenso rechte bis verschwörungsideologische Inhalte.
Quelle: Register CW via Signal -
Extrem rechte Aufkleber in Französisch-Buchholz
21.10.2025 Bezirk: PankowAn der Kreuzung Rosenthaler Weg Ecke Cunistraße wurden zwei Aufkleber eines extrem rechten Onlineversandhandels entdeckt und entfernt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Extrem rechter Aufkleber in Lichtenberg-Nord
21.10.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Oderbruchstraße wurde ein Aufkleber der Gruppe „aktiv.berlin“ mit dem Slogan „Heimat, Freiheit, Tradition“ entdeckt und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechter Aufkleber in Mahlsdorf
21.10.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf einem Stromkasten in der Nähe des S-Bahnhofs Mahlsdorf wurde ein extrem rechter Aufkleber entfernt, auf dem eine Reichsflagge abgebildet war.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechter Aufkleber in Marzahn-Süd
21.10.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Busstation Allee der Kosmonauten/Poelchaustraße wurde ein Aufkleber aus einem neonazistischen Versandhandel gesehen, der sich gegen politische Gegner*innen richtete.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechter Aufkleber in Reinickendorf-Ortsteil
21.10.2025 Bezirk: ReinickendorfIn der Residenzstraße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Überklebt, du Zecke!" entdeckt und entfernt. In extrem rechten Kreisen werden Linke und Punks als "Zecken" abgewertet.
Quelle: Bürgerbüro von Bettina König -
Extrem rechter Flyer in Reinickendorfer Kulturort
21.10.2025 Bezirk: ReinickendorfZwischen dem 16. und 21. Oktober wurden in einem Kulturort in Reinickendorf Flyer ausgelegt, die Werbung die für rechtspopulistischen bzw. extrem rechten Plattformen "apolut", "nius" und "AUF1" machten. Der österreichische TV-Sender "AUF1" verbreitet unter anderem verschwörungsideologische Inhalte. Die Flyer sahen zunächst wie ein 50 €-Schein aus. Dies sollte Vorbeigehende vermutlich dazu bringen sie anzuschauen. Auf der Rückseite stand: "Wie kann man Frieden Bargeld Meinungsfreiheit erhalten Migration kontrollieren? (sic)". Daneben waren die Namen der drei Plattformen sowie QR-Codes abgedruckt. Am selben Ort waren einen Monat zuvor bereits rassistische Flyer aufgetaucht.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Flugblätter von "Die Heimat"-Reinickendorf in Frohnau
21.10.2025 Bezirk: ReinickendorfIn der Hainbuchenstraße in West-Frohnau wurden rassistische Flugblätter des Kreisverbands Reinickendorf der Neonazi-Partei "Die Heimat" in Briefkästen eingeworfen. Hauptthema des Flugblatts waren Tötungsdelikte mit Messern oder Autos als Tatwaffen. Migranten wurden pauschal für den vermeintlichen Anstieg dieser Taten verantwortlich gemacht und die Art der Taten als der deutschen Kultur fremd dargestellt. Unter anderem hieß es im Text: "In unserer Kultur war es nicht üblich, Menschen abzustechen oder absichtlich zu überfahren". Täter wurden als "Krimigranten" abgewertet. Auch Personen mit deutschem Pass wurde abgesprochen deutsch zu sein, da ihnen die "ethnische Herkunft" fehle. Allein die vermeintlich nicht-deutschen Herkunft von Tätern wurde somit als Ursache der Gewalt dargestellt und so rassistische Ängste geschürt. Außerdem beklagte der Text die vermeintlich fehlende Empathie von Politik und Medien gegenüber den Opfer dieser Taten. Die Öffentlichkeit und Gerichte würden die Taten verharmlosen. In dem Flugblatt wurden zudem beispielhaft Vorfälle aus 2024 und 2025 aus Reinickendorf und anderen Teilen Berlins abgedruckt. Die Flyer waren als Postkarte gestaltet, mit der Interessierte sich an den Kreisverband wenden konnten, um Informationsmaterial zu erhalten oder Mitglied zu werden.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Neonazistischer Zahlencode in der Köpenicker Dammvorstadt
21.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Parisiusstr. wurde an einem Container der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Neonazistischer Zahlencode und Schriftzug in Oberschöneweide
21.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Kreuzung Marienstr./ Plönzeile wurde an einem Stromkasten der neonazistische Zahlencode "1161" sowie der Schriftzug "FCK ANTIFA" entdeckt.
Ebenfalls in der Plönzeile wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistische Aufkleber in Johannisthal
21.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Groß-Berliner-Damm zwischen Landfliegerstr. und Sterndamm wurden acht rassistische Aufkleber mit der Forderung nach einer sog. "Remigration" und ein rassistischer Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistische Diskriminierung in Reinickendorf
21.10.2025 Bezirk: ReinickendorfIm Bezirk Reinickendorf ereignete sich ein Vorfall von anti-asiatischer und antimuslimischer rassistischer Diskriminierung im Wohnverhältnis. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Register Mitte -
Rassistischer Sticker in Wilmersdorf
21.10.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Landhausstraße wurde ein Aufkleber mit dem rassistischen Spruch "Abschieben schafft Wohnraum" aus dem Sortiment eines extrem rechten Onlineversandhandels entdeckt und entfernt. Daneben war eine junge blonde Frau abgebildet, die mit ihren Händen ein Herz formte. Damit wurde zum einen suggeriert, dass nur Personen, die blond und weiß sind, in Deutschland bleiben dürfen. Zum anderen wurde behauptet, dass Abschiebungen die einzige Lösung von Ressourcenproblemen seien.
Quelle: Register CW via Signal -
Rassistische strukturelle Benachteiligung in Neukölln
21.10.2025 Bezirk: NeuköllnIm Sozialamt Neukölln wurde eine hilfesuchende Person von einem Mitarbeiter mit den folgenden Worten angeschrien: "Kommen Sie mit Übersetzer wieder. Sie verschwenden meine Zeit. Ich hab da kein Bock mehr drauf. Immer dasselbe". Der Mitarbeiter wandte sich daraufhin ab.
Quelle: Register Neukölln -
Antimuslimisch-rassistische Hassnachrichten in Mitte
20.10.2025 Bezirk: MitteEine Moscheegemeinde im Bezirk Mitte fand in der Post antimuslimisch-rassistische Hassnachrichten vor.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Antimuslimisch-Rassistische Schmiererei in Berlin
20.10.2025 Bezirk: BerlinweitAn einer Hausfassade in Berlin wurde der antimuslimisch-rassistische Spruch "Free Gaza from Islam" geschmiert.Quelle: Report! Berlin / CLAIM -
Antimuslimisch-rassistische Schmiererei in der Samariterstraße
20.10.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn einer Hauswand in der Samariterstraße wurde eine antimuslimisch rassistische Schmiererei übermalt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antisemitische Propaganda in Berlin
20.10.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
20.10.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Dahlem
20.10.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAuf einer Broschüre zum Thema „Demokratie stärken“ wurde in der Checkliste der Punkt „Omas gegen rechts unterstützen“ durchgestrichen und ein Davidstern darunter gemalt sowie der Schriftzug „Genitalverstümmelung ist nicht ok“.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Schmiererei in der Forster Straße
20.10.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Forster Straße wurde mit roter Farbe an eine Hauswand "SMASH ALL ZIONISTS" und ein rotes Hamas-Dreieck gesprüht.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antisemitismus auf Kundgebung in Mitte
20.10.2025 Bezirk: MitteAuf dem Alexanderplatz fand eine propalästinensische Kundgebung mit etwa 20 Teilnehmenden statt. Teilnehmende riefen "Zionisten sind Faschisten - töten Kinder und Zivilisten". Damit wurde auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt. Außerdem wurde "There is only one state - Palestine 48" und auf arabisch "Vom Wasser bis zum Wasser - Palästina ist arabisch" gerufen. Beide Ausrufe sprechen Israel das Existenzrecht ab. Des weiteren wurde die "BDS" - Kampagne beworben. Die Kampagne dient der Delegitimierung und Dämonisierung des Staates Israels und wird als antisemitisch gewertet.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Antiziganistische Speisekarte in Reinickendorf
20.10.2025 Bezirk: ReinickendorfAuf der Speisekarte eines Restaurants in Reinickendorf wurde ein Gericht als Z*-Leber beworben.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Aufkleber des "III. Weg" im Allendeviertel
20.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Pablo-Neruda-Str. wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: BENN Allende-Viertel -
Aufkleber gegen Antifaschismus in Pankow-Zentrum
20.10.2025 Bezirk: PankowIn der Talstraße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift „Fck Antifa“ (= „Scheiß Antifaschismus“) entdeckt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Erneute Sachbeschädigung bei queerem Anti-Gewalt-Projekt
20.10.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergErneut wurde eine Scheibe des queeren Träger Maneo beschädigt. Dieses Mal betraf es die Räume des dazugehörigen Projekts Mann-O-Meter. Dort wurde die Scheibe der Eingangstür eingeworfen.
Quelle: Tagesspiegel vom 21.10.2025 -
Extrem rechte Aufkleber in der Köpenicker Altstadt
20.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Wendenschloßstr. wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
In der Dorotheenstr. wurde ein extrem rechter Aufkleber eines neonazistischen Onlinehandels entdeckt und entfernt.
An der Kreuzung Müggelheimer Str./ Wendenschloßstr. wurden drei Aufkleber gegen Antifaschist*innen, von denen einer zu Gewalt aufrief, sowie ein Aufkleber in Reichsfarben und ein Aufkleber mit einem stilisierten Hakenkreuz entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick, BENN Allende-Viertel -
Extrem rechte Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen
20.10.2025 Bezirk: LichtenbergAm Lindencenter in Neu-Hohenschönhausen wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Ein Motiv stammte von der neonazistischen Kleinstpartei "Der III.Weg" und war mit dem Logo der Partei und der Aufschrift "Familie, Heimat, Tradition" versehen und stammte vom "Stützpunkt Berlin". Ein zweiter Aufkleber stammte aus einem bekannten Neonaziversand und bildete einen Schlagring mit Eisernen Kreuz und dem Spruch "Kniet nieder - Die Deutschen kommen!" ab.
Quelle: Lichtenberger Register -
Hakenkreuz in Marzahn-Süd
20.10.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf dem Helene-Weigel-Platz wurde ein Hakenkreuz auf den Boden gesprüht.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Hakenkreuz in Pankow
20.10.2025 Bezirk: PankowIn der Berliner Straße in Pankow wurde an einer Warnbake eine Schmiererei mit einem Hakenkreuz und dem Schriftzug „FCK Israel“ (= Scheiss Israel) entdeckt.
Quelle: Meldeformular der Berliner Register -
Hassmails und Drohungen gegen einen muslimischen Verein in Spandau
20.10.2025 Bezirk: SpandauEin muslimischer Verein im Bezirk Spandau bekam Drohungen in Hassmails. Zusätzlich wurde das Vereinslokal mit Drohungen beschmiert.
Quelle: Register Mitte -
NS-verharmlosender Aufkleber in Nord-Neukölln
20.10.2025 Bezirk: NeuköllnIn der Fuldastraße in Nord-Neukölln wurden mehrere Aufkleber mit NS-verharmlosendem Motiv entdeckt und übermalt. Der Aufkleber zeigte im oberen Teil einen Zaun, der das Wort "Auschwitz" umgab und an dem eine Hakenkreuzfahne wehte. Darunter war ein Zaun abgebildet, der das Wort "Gaza" umgab und an dem eine israelische Fahne wehte.
Quelle: Register Neukölln -
Schriftliche Anfrage im Abgeordnetenhaus
20.10.2025 Bezirk: BerlinweitDie "AfD"-Fraktion im Abgeordnetenhaus stellte einen Antrag zum Verbot der Antifa-Bewegung und ihrer Symbole sowie zu ihrer strafrechtlichen Verfolgung als terroristische Vereinigung. Grundsätzlich sollten allen Organisationen, die ihre Tätigkeit als antifaschistisch beschreiben, öffentliche Förderungen versagt werden. Ferner sollten zivilgesellschaftlichen Einrichtungen, die mit antifaschistischen Gruppierungen kooperieren, öffentliche Mittel entzogen werden. Teile des Antragstexts können so verstanden werden, dass antifaschistische Organisationen mit dem Islamischen Staat verglichen würden. Der Antrag nahm Bezug auf Entwicklungen in den USA, den Niederlanden und Ungarn. Dieser Antrag kann so verstanden werden, dass Vereine und alle Organisationen, die sich für Demokratieförderung und gegen Rechtsextremismus engagieren, pauschal als antidemokratisch und sogar den Terror fördernd delegitimiert und deren Arbeit erschwert werden soll.
Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin DS 19/2715 -
Strukturelle Benachteiligung im Bezirk
20.10.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIn einer Postfiliale im Bezirk kam es zu einer strukturellen Benachteiligung durch eine mitarbeitende Person der Filiale. Einer Person aus einer Geflüchtetenunterkunft, die sich in einem Asylverfahren befand, wurde eine Leistung verweigert. Diese war notwendig für einen Antrag für das Jobcenter. Obwohl die betroffene Person Identitätsnachweise vorlegte, verlangte der/die Postmitarbeiter*in einen Reisepass, welcher in Asylverfahren oft vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge einbehalten wird. Die betroffene Person war mit einer unterstützenden Person aus der Einrichtung unterwegs, welche die Situation erklärte. Der/die Mitarbeiter*in der Postfiliale verweigerte sich dennoch. In einem späteren Telefonat der Unterstützer*in mit der Postzentrale stellte sich heraus, dass die vorgelegten Identitätsnachweise ausreichend gewesen wären. Die erforderliche Leistung wurde dann durch die Postzentrale erledigt. Ohne die unterstützende Person hätte sich die Situation für die betroffene Person nicht lösen können.
Quelle: Bürger*innenmeldung über das Vorfallsformular -
Amoklauf in Kreuzberger Therapieeinrichtung angekündigt
19.10.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergHeute wurde bekannt, dass ein Rechtsextremist aus Bayern bereits Ende September festgenommen wurde. Kurz vor seiner Festnahme drohte er in seiner Therapieeinrichtung in Kreuzberg, erst viele Ausländer zu töten, um dann durch einen sogenannten „Suicide by Cop“ (Suizid durch Polizisten) als Märtyrer zu sterben. Als Vorbild nannte er den norwegischen Rechtsextremisten Breivik, der 2011 in der norwegischen Hauptstadt Oslo und auf der Insel Utøvq Anschläge verübte und dabei insgesamt 77 Menschen tötete.
Quelle: Tagesspiegel vom 19.10.25 -
Antisemitische Bedrohung in Berlin
19.10.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Bedrohung in Berlin
19.10.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Bedrohung in Berlin
19.10.2025 Bezirk: BerlinweitEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall online. Weitere Informationen werden zum Schutz der Betroffenen nicht veröffentlicht. Zudem wurde das Vorfallsdatum geändert.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Schmiererei am Görlitzer Park
19.10.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergUnter der Eisenbahnbrücke am Görlitzer Park wurde mit schwarzem Edding "Kill Zios" (tötet Zionisten) und in Bezug auf Israel "Kill the devils" geschmiert. Die Schmiererei wurde gegen 18:25 Uhr entdeckt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antisemitische Veranstaltung in Kreuzberg
19.10.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAuf einer Kundgebung am Kottbusser Tor wurden antisemitische Parolen gerufen.
Quelle: RIAS Berlin -
Extrem rechte Aufkleber und neonazistischer Zahlencode in Friedrichshagen
19.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Kreuzung Klutstr. / Scharnweber Str. wurde an einer Baustellenabsperrung der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt.
In der Klutstr. wurde ein rassistischer Aufkleber gegen geflüchtete Menschen entdeckt und entfernt.
In der Peetzseestr. wurden zwei extrem rechte Aufkleber aus einem neonazistischen Onlinehandel entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Hakenkreuz in Oberschöneweide
19.10.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn einem Baum in der Wuhlheide in der Nähe des S-Bahnhof Wuhlheide wurde ein Hakenkreuz entdeckt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
NS-verherrlichende Schmierereien auf der Frankfurter Allee
19.10.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn einer Wand auf der Frankfurter Allee auf Höhe der Samariterstr. wurden Hakenkreuze und "SS"-Schmierereien übermalt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antisemitische Bedrohung in Berlin
18.10.2025 Bezirk: BerlinweitEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall online.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Bedrohung in Berlin
18.10.2025 Bezirk: BerlinweitEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall online.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Neukölln
18.10.2025 Bezirk: NeuköllnAuf einem Bauzaun in der Sonnenallee wurden antisemitische Schmierereien entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Flyer in Weißensee
18.10.2025 Bezirk: PankowAuf einer Mahnwache am Antonplatz lag ein Flyer mit einem antisemitischen Motiv aus.
Quelle: RIAS -
Antisemitismus auf Kundgebung in Mitte
18.10.2025 Bezirk: MitteAm Checkpoint Charlie im Ortsteil Mitte fand eine propalästinensische Kundgebung mit etwa 100 Teilnehmenden statt. Es kam zu einer Reihe von antisemitischen Äußerungen. Teilnehmende riefen "Kindermörder Israel". Ein Redner warf Israel vor, einen "Vernichtungskrieg gegen Kinder" zu führen. Außerdem behauptete er, die israelische Armee würde auf einer "Liste der Kindermörder der UN" stehen. Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt. Eine Teilnehmerin sagte, Zionist*innen seinen unmenschlich und warf ihnen vor, menschliche Organe zu stehlen. Eine andere Teilnehmerin zeigte zwei antisemitische Schilder: Ein Schild zeigte eine blau-weiße Schlange mit Davidstern, die sich um die Erde wickelt. Das Schild bediente damit das antisemitische Narrativ, dass sich die Welt im Würgegriff der hinterlistigen und gefährlichen Juden*Jüdinnen befinde. Das andere Schild zeigte den Teufel mit einer israelischen Fahne in der Hand. Die Behauptung, dass sich Juden*Jüdinnen im Pakt mit dem Teufel befinden, ist ebenfalls ein klassisches, antisemitisches Narrativ. Es wurde ein Transparent mit der Aufschrift "One genocide does not justify another" gezeigt. Damit wird die Shoah mit dem aktuellen Krieg in Gaza verglichen und relativiert. Außerdem riefen Teilnehmende auf Arabisch "Vom Wasser bis zum Wasser - Palästina ist arabisch". Diese Parole spricht Israel das Existenzrecht ab.
Quelle: Registerstelle Mitte, Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V.