Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
25.09.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Buslinie 195 vor der Haltestelle Oschatzer Ring beleidigten fünf Männer, die Anfang zwanzig waren, einen Mann aus Ägypten mit rassistischen Äußerungen über Araber und allgemein über migrantisierte Menschen.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
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Rassistische Propaganda in Mitte
25.09.2025 Bezirk: MitteIn der Berolinastraße im Ortsteil Mitte wurde ein rassistischer Aufkleber der neonazistischen Partei "Die Heimat" (ehmals NPD) mit der Aufschrift "White Lives Matter" entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rassistischer Schriftzug in Oberschöneweide
25.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Waltraud-Krause-Weg wurde an einem Mülleimer der rassistische Schriftzug "White Power" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rechte Sticker am Rudolfplatz
25.09.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergVon mehreren Personen wurden rechte Sticker am Rudolfplatz gemeldet und entfernt. Auf mindestens vier Mülleimern am Rudolfplatz waren Sticker gegen die politische Gegnerschaft (Antifa) angebracht. Der gleiche Sticker klebte auf der Scheibe einer Gastronomie in der Nähe. Zusätzlich wurde ein rassistischer Sticker mit Aufschrift "Sommer Sonne Remigration", ebenfalls aus einem extrem rechten Onlineshop, angebracht . Abgebildet war ein Schaf auf einer Wiese und etwas kleiner stand am unteren Rand: "Millionenfache Remigration".
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Zahlencode gegen politische Gegner*innen in Steglitz
25.09.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAuf der Feuerbachstraße wurde an einem Parkautomat der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt. Dieser steht für "Anti- Antifaschistische Aktion" und richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten
Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal -
Antifeministische Propagandaaktion in Tiergarten
24.09.2025 Bezirk: MitteIn der Klingelhöferstraße im Ortsteil Tiergarten fand eine Propagandaaktion einer antifeministischen Organisation gegen die Wahl einer Kandidatin als Richterin ans Bundesverfassungsgericht statt. Die Organisation fuhr mit einem Auto mit elektronischen Werbetafeln vor eine Parteizentrale, um dort eine "Petition" gegen die Kandidatin abzugeben.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Antisemitische Propaganda in Friedrichshain
24.09.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Liebigstraße wurde eine weitere antisemitische Schmiererei entdeckt.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Neukölln
24.09.2025 Bezirk: NeuköllnIn der Pflügerstraße wurde die Schmiererei „KINDER Morder Israil“ entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Sticker in Schöneberg
24.09.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAuf der Kolonnenbrücke wurde ein antisemitischer Sticker entdeckt. Der Sticker zeigt eine Karte Israels und Palästinas, die nur mit dem Wort Palästina überschrieben ist.
Quelle: Persönliche Meldung -
Antisemitismus auf Kundgebung in Mitte
24.09.2025 Bezirk: MitteAm Werderschen Markt im Ortsteil Mitte fand eine propalästinensische Kundgebung mit etwa 20 Teilnehmenden statt. Dabei wurde die Parole "Zionisten sind Faschisten, morden Kinder und Zivilisten" gerufen. Mit dem Vorwurf des "Kindermords" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt. Eine Teilnehmerin zeigte ein Schild mit der Aufschrift "A concentration camp ?! Where did you get the idea from?". Das Schild kann als relativierende Vergleich zwischen NS-Konzentrationslagern und dem Gazastreifen interpretiert werden.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Antisemitismus auf Kundgebung in Wedding
24.09.2025 Bezirk: MitteAm Leopoldplatz fand eine propalästinensische Kundgebung mit etwa 30 Teilnehmen statt, auf der Israel mit der wiederholt skandierten Parole "There is only one state, Palestine 48" das Existenzrecht abgesprochen wurde. Außerdem wurde die Parole "Zionisten sind Faschisten, morden Kinder und Zivilisten" gerufen. Mit dem Vorwurf des "Kindermords" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Antiziganistische Diskriminierung bei Behörde im Bezirk Mitte
24.09.2025 Bezirk: MitteBei einer Behörde im Bezirk Mitte ereignete sich ein antiziganistischer Vorfall. Zum Schutz der betroffenen Person wurden keine weiteren Informationen veröffentlicht und das Datum anonymisiert.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten in der Köpenicker Altstadt
24.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Luisenhain wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Der Aufkleber stammte aus einem neonazistischen Onlinehandel.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extreme rechte Aufkleber im Prenzlauer Berg
24.09.2025 Bezirk: PankowIm Mauerpark wurde ein Aufkleber des extrem rechten Versandhandels „Division Odin“ mit der Aufschrift „Klamotten für die Straße“ entdeckt und entfernt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Extrem rechte Aufkleber in Pankow
24.09.2025 Bezirk: PankowIn der Blankenburger Straße und am Ossietzkyplatz wurden Aufkleber des extrem rechten Onlineversandhandels "Sturmzeichen" entdeckt und entfernt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Extrem rechtee Schmierereien in Weißensee
24.09.2025 Bezirk: PankowIn der Toilette des Offenen Raums auf dem Gelände des KuBiZ wurden Schmierereien gefunden, die den Nationalsozialismus verherrlichen und sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richten. Die Schmierereien enthielten die Zahlencodes „444“ (Deutschland den Deutschen), „HH“ (Heil Hitler), sowie die Parolen „Scheiß Antifa“ und „Sieg Heil“.
Quelle: Pankower Register -
Extrem rechte Propaganda in Buckow
24.09.2025 Bezirk: NeuköllnIm Otto-Wels-Ring in Buckow wurden an einem Stromkasten ein Keltenkreuz und das Kürzel "ANB" für die nicht mehr existierenden "Autonomen Nationalisten Berlin" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Neukölln via Signal -
Extrem rechte Propaganda in Marzahn
24.09.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn einer Parklaterne zwischen Wilhelm-Busch-Grundschule und Ahrensfelder Berg, nahe dem Glambecker Ring, fand sich ein Aufkleber, der sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtete.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechter, rassistischer Sticker in Lankwitz
24.09.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAuf der Wedellstraße wurde ein Sticker des rassistischen "Ku Klux Klan" entdeckt. Er stammte aus einem extrem rechten Versandshop und titelte u.a. "Weisse Macht. Tradition seit 1925"
Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal -
Neonazistische Propaganda in Hellersdorf
24.09.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Michendorfer Straße wurden Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ entfernt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
NS-verharmlosende Schmierereien und ein rassistischer Sticker in Schöneberg-Nord entdeckt
24.09.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAn der Kurfürstenstraße in der Nähe der Potsdamer Straße wurde ein rassistischer Sticker entdeckt, der aus einem extrem rechten Onlineversand stammt. Unter anderem waren darauf die Worte "Refugees not Welcome" zu lesen.
Rund um den Wittenbergplatz, am Briefkasten in der Kleiststraße und an einer Säule in der Bayreuther Straße wurden Schmierereien entdeckt, die die Politik Israels mit der des Naziregime gleichstellen.Quelle: Persönliche Meldung -
Rassistischer Aufkleber an Bus in Köpenick-Nord
24.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn einem Bus der Line 169 wurde in der Kaulsdorfer Str. an einer Scheibe von außen ein Aufkleber mit der Forderung nach einer sog. "Remigration" entdeckt.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Rassistischer Aufkleber u.a. in Niederschöneweide
24.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Kreuzung Schnellerstr. / Spreestr. wurde ein rassistischer Aufkleber, der die sog. "Remigration" forderte, entdeckt und entfernt.
In der Hasselwerderstr. wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der eine "Schwarze Sonne" abbildete.
Auf dem S-Bahnhof Schöneweide wurde ebenfalls ein Aufkleber, der die "Schwarze Sonne" abbildete, sowie zwei rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Alle Aufkleber stammten aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Quelle: Berliner Register via Instagramm, Register Treptow-Köpenick -
Rassistischer und antiantifaschistischer Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen
24.09.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Falkenberger Chaussee Ecke Egon-Erwin-Kisch-Straße wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Remigration! Flieger, grüß mir die Sonne - Volkslobbyist" und einem darauf abgebildeten Abschiebeflieger gemeldet und entfernt.
Am S-Bahnhof Hohenschönhausen wurde zudem ein "FCK Antifa"-Aufkleber entdeckt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Rassistische Veranstaltung in Charlottenburg
24.09.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der "Bibliothek des Konservatismus" in der Fasanenstraße fand ein Vortrag statt. Der Vortragende brachte in seinem Vortrag Geflüchtete und Migration aus "kulturfremden Ländern" in eine Verbindung mit "schwerer Gewalt und Sexualdelikten" und schrieb ihnen eine destabilisierenden Wirkung auf das öffentliche Gemeinwesen zu. Dabei nutzte er immer wieder Begiffe wie "Migrationsproblem" und "Massenmigration" und stellte diese als "unkontrolliert" dar. Diese Darstellungen können als rassistische Narrative verstanden werden, die Angst und Feindschaft gegen Geflüchtete schüren.
Quelle: Register CW -
Schmiererei gegen Antifaschist*innen am S-Bahnhof Karlshorst
24.09.2025 Bezirk: LichtenbergAm S-Bahnhof Karlshorst wurde am dortigen Kiosk der mit schwarzer Farbe geschmierte Zahlencode "1161" entdeckt und unkenntlich gemacht. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion".
Quelle: Lichtenberger Register -
Sticker gegen politische Gegnerschaft an der Schöneberger Brücke
24.09.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn einem Laternenpfahl auf der Schöneberger Brücke wurden zwei "FCK ANTIFA"-Sticker aus einem extrem rechten Onlinehandel aus Thüringen entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Werbung für transfeindliche und rassistische Organisation in Adlershof
24.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Kreuzung Radickestr. / Adlergestell wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der für eine fundamentalistisch katholische Organisation, die LGBTIQ*-Feindlichkeit und Rassismus verbreitet, warb.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Anti-Schwarze rassistische Diskriminierung in Mitte
23.09.2025 Bezirk: MitteIn einer Arztpraxis im Bezirk Mitte ereignete sich eine anti-Schwarze rassistische Diskriminierung. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: EOTO / Each One Monitoring -
Antisemitische Propaganda in Kreuzberg
23.09.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAm Oranienplatz wurde eine antisemitische und terrorverherrlichende Schmiererei entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Schmiererei in Mitte
23.09.2025 Bezirk: MitteAn der Ecke Linienstraße / Kleine Hamburger Straße wurde der Schriftzug "Fuck IsraHell" entdeckt. Mit der Parole "IsraHell" wird Israel als Staat nicht einfach kritisiert, sondern dämonisiert und als grundsätzlich böse dargestellt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antisemitische Schmiererei und Hakenkreuz in Bibliothek in Charlottenburg
23.09.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Volkswagen-Bibliothek in Charlottenburg wurde auf einer Toilette die israelbezogene antisemitische Schmiererei "Destroy Pissrael" sowie ein rotes Dreieck und ein Hakenkreuz entdeckt.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Antisemitismus auf Kundgebung in Mitte
23.09.2025 Bezirk: MitteAm Werderschen Markt im Ortsteil Mitte fand eine propalästinensische Kundgebung mit etwa 40 Teilnehmenden statt. Dabei wurden die Parolen "Israel Kindermörder" und "Vom Wasser bis zum Wasser Palästina ist arabisch" gerufen. Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt. Ein Redner stellte die deutsche Unterstützung für Israel in eine Traditionslinie mit dem Holocaust und sagte, es sei eine deutsche Tradition, Völkermorde zu verüben, weil dies eben zur deutschen Geschichte gehöre.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Behindertenfeindliche Diskriminierung bei der Arbeit
23.09.2025 Bezirk: BerlinweitEine Person erlebte behindertenfeindliche Diskriminierung und Mobbing am Arbeitsplatz. Zum Schutz der Betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, chronische Erkrankung -
Behindertenfeindliche Diskriminierung in Berlin
23.09.2025 Bezirk: BerlinweitEine Person wurde bei der Wohnungssuche behindertendfeindlich diskriminiert.Quelle: Register Mitte -
"DJV"-Schriftzug an Tramhaltestelle und anti-antifaschistischer Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen
23.09.2025 Bezirk: LichtenbergAn der Tramhaltestelle Rüdickenstraße wurde ein in weißer Farbe angebrachter "DJV"-Schriftzug auf einem Laternenmast entdeckt. Dieses Kürzel wird von der Neonazigruppierung "Deutsche Jugend Voran" verwendet.
Auf einer Trambahn der Linie M5 wurde zudem ein Neonaziaufkleber mit der Aufschrift "Anti-Antifa" und einem durchgestrichenen Logo der "Antifaschistischen Aktion" gesichtet.
Quelle: Internationaler Bund, Lichtenberger Registerstelle -
Extrem rechte Aufkleber im Allendeviertel
23.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Kreuzung Salvador-Allende-Str. / Pablo-Neruda-Str. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Er stammte aus einem neonazistischen Onlinehandel.
In der Salvador-Allende-Str. wurde ein anti-muslimischer Aufkleber entdeckt und entfernt. Er stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Aufkleber in der Köpenicker Altstadt
23.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Müggelheimer Str. wurde ein rassistischer Aufkleber und ein Aufkleber mit der Aufschrift "HKNKRZ" (Hakenkreuz) entdeckt und entfernt. Beide Aufkleber stammten aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Quelle: BENN Allende-Viertel -
Extrem rechte Aufkleber in Lichtenberg-Mitte
23.09.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Marie-Curie-Allee wurden mehrere Aufkleber aus einem einschlägig bekannten Neonaziversand entdeckt und zum Teil entfernt. Auf den Motiven waren rassistische ("Nix Yallah Yallah, hier wird Deutsch gesprochen" vor einer Reichsflagge) und gegen den politischen Gegner ("Good night left side", ebenfalls kombiniert mit Reichsflaggen) gerichtete Sprüche zu lesen.
In der Sewanstraße wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels mit der Aufschrift "Deutsche Zone" entdeckt.
In der Einbecker Straße wurden zudem zwei Aufkleber mit der Aufschrift "Corruptiv. Propaganda für die Regierung" gesehen und entfernt. Hierbei handelt es sich um eine Anspielung auf die Recherchen des Medienhauses "Correctiv" zu extrem rechten Akteuren. Das Wortspiel, welches sich mit dem Begriff der "Korruption" zusammensetzt, diffamiert die Journalist*innen und Recherchen und kann als Teil eines extrem rechten Kulturkampfs verstanden werden. Handschriftlich wurde auf die Aufkleber zusätzlich "Nicht Rechts, nicht Nazi, nur für Wahrheit" geschrieben.
In der Münsterlandstraße Ecke Weitlingstraße wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" mit israelbezogenen, antisemitischen Inhalt gemeldet und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechte Propaganda in Hellersdorf
23.09.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf dem Fußweg zwischen Cottbusser Straße und Alt-Hellersdorf (vor dem Haus Sonneneck) fand sich ein Aufkleber der neonazistischen Partei "Die Heimat" (vormals: "NPD").
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechter Aufkleber in der Köpenicker Dammvorstadt
23.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Halle des S-Bahnhofs Köpenick wurde ein Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten entdeckt und entfernt. Er stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechter und rassistischer Aufkleber in Adlershof
23.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Kreuzung Dörpfeldstr. / Adlergestell wurde an einem Stromkasten ein extrem rechter Aufkleber mit Bezug zur "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
In der Anna-Seghers-Str. wurde ein rassistischer Aufkleber, der die sog. "Remigration" forderte, entdeckt und entfernt.
Quelle: Berliner Register via Instagramm, Register Treptow-Köpenick -
„III. Weg“-Aufkleber in Berlin-Buch
23.09.2025 Bezirk: PankowAm S-Bahnhof Buch wurde ein Aufkleber der Neonazi-Partei „Der III. Weg“ mit der Aufschrift „Der III. Weg Berlin – Familie, Tradition, Heimat“ entdeckt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Neonazi filmt antifaschistische Kundgebung in der Altstadt Köpenick
23.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickEin bekannter Neonazi filmte eine antifaschistische Kundgebung gegen einen Bürgerdialog der "AfD" im Rathaus Köpenick ab und stellte seinen Stream auf der Plattform "Youtube" in seinem Kanal online. Bereits in der Vergangenheit stellte der Neonazi Listen über politische Gegner*innen ins Netz. Neben ihm begleitete noch ein weiterer Streamer die Kundgebung.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Neonazistische Propaganda in Marzahn
23.09.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Straße Alt-Marzahn fand sich an einer Telefonzelle der Aufkleber „Schächten ist geistesgestört“, der sich gegen das rituelle Schlachten nach jüdischer und islamischer Tradition richtete. Daneben fand sich ein Aufkleber eines Musiklabels, das dem „National Socialist Black Metal“ zugerechnet wird.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Rassistische Pöbelei im Wedding
23.09.2025 Bezirk: MitteIn der Brüsseler Straße in Wedding bepöbelte und beleidigte ein Mann, der sich selbst als "echten Deutschen" bezeichnete, einen Taxifahrer und einen Spätkaufinhaber rassistisch.
Quelle: Meldeformular Berliner Register, Bürger*innenmeldungen -
Rassistischer Aufkleber in Lichtenberg-Nord
23.09.2025 Bezirk: LichtenbergAn der Tramhaltestelle Rhinstraße Ecke Gärtnerstraße wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv war "Habibi-freie Zone - Hier wird Deutsch gesprochen!" zu lesen. Zudem ist auf dem Aufkleber ein Reichsadler abgebildet.
Quelle: Internationaler Bund -
Rassistischer Vorfall am Wohnungsmarkt in Tempelhof-Schöneberg
23.09.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergIm Bezirk Tempelhof-Schöneberg ereignete sich ein rassistischer Vorfall im bestehenden Wohnverhältnis. Zum Schutz der betroffenen Personen wurden keine weiteren Informationen veröffentlicht. Das Datum des Eintrags entspricht deswegen nicht exakt dem tatsächlichen Vorfallsdatum.
Quelle: Fair Mieten – Fair Wohnen -
Sachbeschädigungen rund um ein linkes Wohnprojekt
23.09.2025 Bezirk: LichtenbergEin straßenseitig an einem linken Hausprojekt angebrachter Schaukasten einer antifaschistischen Gruppierung wurde beschädigt. Ebenso wurde die elektrische Schließanlage des Hausprojektes beschädigt, Altkleider verstreut und linke/alternative Inhalte abgerissen. Es liegt nahe, dass es sich hierbei um einen anti-antifaschistischen Einschüchterungsversuch handelt.
Quelle: Bürger*innenmeldung, Lichtenberger Register -
Angriff auf politischen Gegner
22.09.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAm S-Bahnhof Marienfelde wurde nach Berichten einer Augenzeugin ein alternativ aussehender Mann unvermittelt von einem älteren Mann im Vorbeigehen gestoßen. Der Gestoßene fragte nach dem Warum, worauf der ältere Mann geantwortet haben soll "Weil du eine Scheiß Zecke bist!"
Quelle: Meldeformular