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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Rassistischer Kommentar auf Internetportal

    22.06.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Auf dem Nachbarschaftsportal nebenan.de kam es im Zuge einer Diskussion um die Schließung einer Reinigung und eines Paketshops in Charlottenburg zu einem Kommentar, der diverse rassistische Stereotype enthielt: Nachdem sich gegen die Eröffnung von Nagel- und Massagestudios in den Räumlichkeiten ausgesprochen wurde, wurde behauptet, dass "arabische Bürgergeldempfängerinnen", denen angeblich von ihren Männer verboten werden würde zu arbeiten, diese Studios aber bräuchten, um "ihr Bürgergeld zu verbraten".

    Nachdem eine Userin sich gegen diesen rassistischen Kommentar aussprach, wurde sie von einigen anderen angefeindet.

    Quelle: Dorfwerkstadt
  • Rassistischer Schriftzug in Adlershof

    22.06.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Büchnerweg wurde auf einer Kiste für Streugut der rassistische antimuslimische Schriftzug "ISLAM = TERROR" entdeckt und entfernt. Dabei handelt es sich um eine pauschalisierende Aussage, die alle Angehörigen einer Glaubensrichtung mit Terrorismus gleichsetzt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Schmierereien und Aufkleber der extremen Rechten in Alt-Lichtenberg

    22.06.2025 Bezirk: Lichtenberg

    In der Gotlindestraße wurde ein extrem rechter Aufkleber mit dem Motiv „Überklebt Du Zecke!" und durchgestrichenen Symbolen (Antifaschistisches Logo, Regenbogenflagge, Zecke) gemeldet. Der Begriff „Zecke“ ist eine abwertende Bezeichnung, die in der extrem rechten Szene für linke Aktivist*innen und Antifaschist*innen verwendet wird.

    In der Bornitzstraße wurden an mehreren Stellen extrem rechte Schmierereien mit der Aufschrift „EHL“ (“Einheit Lichtenberg“) in Kombination mit der „1161“ auf Wänden entdeckt. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion".

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Schmiererei gegen Antifaschist*innen auf dem S-Bahnhof Nöldnerplatz

    22.06.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Es wurde ein "EHL" (="Einheit Lichtenberg")-Schriftzug in Kombination mit der "1161" auf dem S-Bahnhof Nöldnerplatz entdeckt und entfernt. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion".

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Antisemitismus auf Demonstration durch Mitte

    21.06.2025 Bezirk: Mitte

    Im Bezirk Mitte fand eine pro-palästinensische Kundgebung mit mehreren Zehntausenden Teilnehmenden statt. Auf Schildern und Transparenten wurde der Holocaust mit dem aktuellen Krieg in Gaza verglichen und relativiert. So wurden Transparente mit der Aufschrift "One genocide does not justify another" und "Germany, you cry: "never again" while funding it again" gezeigt. Außerdem wurden verschiedene Schilder gezeigt, die Israel das Existenzrecht absprachen oder Israel als "Israhell" dämonisieren. Es wurden die Parolen "From the river to the sea Palestine will be free", "Von Wasser bis Wasser, Palästina ist arabisch", "Zionisten sind Faschisten" und "Kindermörder Israel" gerufen. Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt.

    Quelle: democ vom 21.06.2025, Registerstelle Mitte
  • Extrem rechte Aufkleber in der Köpenicker Dammvorstadt

    21.06.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Puchanstr. vor dem Eingang zur Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche wurden zwei Aufkleber der extrem rechten Partei "Die Heimat" entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber war transfeindlich motiviert.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Miniaufmarsch von jungen Neonazis in Alt-Lichtenberg

    21.06.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Ca. 45 Neonazis aus dem Umfeld der "Deutschen Jugend Voran" und anderen Neonazigruppierungen führten einen Spontanaufmarsch durch Alt-Lichtenberg durch. Der ursprüngliche Aufmarsch war in Marzahn gegen die dort stattfindende 6. Marzahn Pride angemeldet gewesen. Auftaktort war Rhinstraße Ecke Landsberger Allee. Die Neonazis konnten mit Polizeibegleitung und ohne größere Gegenproteste bis zur Gemeinschaftsunterkunft an der Landsberger Allee Ecke Weißenseer Weg laufen und lösten ihren Protest dann dort auf.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Nationalsozialististische Propaganda in Mariendorf

    21.06.2025 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    An der Bushaltestelle Rixdorferstr. / Ullsteinstr. wurde eine Hakenkreuz-Schmiererei entdeckt. In unmittelbarer Nähe wurden auch "AFD"-Schmierereien im gleichen Stil entdeckt.

    Quelle: persönliche Zusendung
  • NS-verherrlichende Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    21.06.2025 Bezirk: Lichtenberg

    In der Wartenbergstraße wurden entlang der Tramstrecke drei neonazistische Aufkleber entdeckt. Einer bildete die "Schwarze Sonne" vor der Reichsflagge ab, der zweite trug die Aufschrift "Love football, hate antifa", der dritte trug die Aufschrift "Good night left side".

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Reichsbürger*innenkundgebung in Tiergarten

    21.06.2025 Bezirk: Mitte

    An der Konrad-Adenauer-Straße im Regierungsviertel hielten etwa 10 Reichsbürger*innen eine Kundgebung ab. Neben Verschwörungsmythen über eine angebliche Nicht-Staatlichkeit der Bundesrepublik Deutschlands wurden auch Verschwörungsmythen über den Krieg in der Ukraine verbreitet.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Antisemitischer Angriff im Park am Gleisdreieck

    20.06.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Im Park Gleisdreick wurde ein 60-jähriger Mann antisemitisch beleidigt und angegriffen. Er trug eine Halskette mit Davidstern und wurde gegen 17:35 Uhr von einem anderen Mann zunächst beleidigt, und dann mit einem Messer bedroht. Der Angreifer verfolgte den Mann mit stichartigen Bewegungen in seine Richtung und drohte, ihn abzustechen. Als sich Einsatzkräfte näherten, ließ er das Messer fallen.

    Quelle: Polizei Berlin Nr. 1698 vom 21.06.2025
  • Antiziganistische Inhalte in Video in Charlottenburg-Wilmersdorf

    20.06.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Ein "AfD"-Bezirksabgeordneter aus Charlottenburg-Wilmersdorf veröffentlichte auf seinen Social-Media-Kanälen ein Video zur angeblichen Vermüllung des Stuttgarter Platzes in Charlottenburg. In dem Video bringt er "Müllberge" und Unsicherheit auf der Straße in Zusammenhang mit Personen aus Osteuropa, die in Berlin auf der Straße leben. Diese würden aus Rumänien kommen und dort mit dem in Charlottenburg erbettelteten Geld ihre Häuser finanzieren.

    Es handelt es sich hierbei um typische antiziganistisch-rassistische Stereotype, die durch das Video verbreitet werden. Aufgrund der getätigten Äußerungen kann das Video als antiziganistisch eingeordnet werden.

    Quelle: Register CW via X, Instagram
  • Neonazi-Aufkleber an Schaukasten in Reinickendorf-Ortsteil

    20.06.2025 Bezirk: Reinickendorf

    An einem Infokasten der Partei Die Linke in der Nähe des Schäfersees im Ortsteil Reinickendorf wurde ein Aufkleber der Neonazipartei "Die Heimat" bemerkt, der das Logo der Partei verdeckte. Darauf standen der Slogan "Wo wir sind, ist Heimat!" sowie Kontaktdaten des Kreisverbands Reinickendorf.

    Quelle: Die Linke Reinickendorf
  • NS-verherrlichende Pöbelei in Britz

    20.06.2025 Bezirk: Neukölln

    Im Bus 181 nahm ein Mann einen Anruf mit den Worten "Führerbunker" entgegen. Kurz darauf stieg er an der Station Neumarkplan aus und zeigte dabei den Hitlergruß.

    Quelle: Register Neukölln
  • NS-verherrlichende und extrem rechte Schriftzüge am Friedrichsfelde-Lichtenberger Grenzgraben

    20.06.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Am Grenzgraben hinter dem Gospelcenter wurde auf einer Wand erneut ein NS-verherrlichender Schriftzug gemeldet und entfernt. Dieses Mal in Form eines "Sieg Heil"-Schriftzuges.

    In der Rhinstraße in unmittelbarer Nähe des Grenzgrabens wurde auf einem Stromkasten der Zahlencode "1161" entdeckt. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion".

    Am Weg zwischen Krankenhaus Herzberge und einem Möbeldiscounter wurde ein Aufkleber mit Deutschlandflagge und der Aufschrift "Patriotische Aktion" gemeldet und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rassistischer Aufkleber in Zehlendorf

    20.06.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Auf der Winfriedstraße an der Ecke Berliner Straße wurde ein Sticker gefunden, der sich gegen geflüchtete Menschen richtet. Der Aufkleber wurde entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über sozialen Messenger
  • Antisemitismus auf Kundgebung in Mitte

    19.06.2025 Bezirk: Mitte

    Auf dem Alexanderplatz fand eine pro-palästinensische Kundgebung mit etwa 100 Teilnehmenden statt. Teilnehmende riefen die Parole "Kindermörder Israel". Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt. Außerdem wurden die das Existenzrecht Israels leugnenden Parolen "There is only one state; Palestine 48" und "Von Wasser bis Wasser, Palästina ist arabisch" gerufen. Letztere wurde auf Arabisch gerufen.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Aufkleber der extremen Rechten in Pankow

    19.06.2025 Bezirk: Pankow

    In der Grunowstraße wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand mit der Aufschrift „Lesen, lieben, kämpfen“ entdeckt und entfernt.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Aufkleber des „III. Weg“ in Weißensee

    19.06.2025 Bezirk: Pankow

    In der Rennbahnstraße wurde ein Aufkleber entdeckt und überklebt. Der Aufkleber ist von der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Aufkleber gegen Antifachist*innen in Köpenick-Nord

    19.06.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Kaulsdorfer Str. wurde ein Aufkleber mit einem Gewaltaufruf gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Er stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Aufkleber gegen Antifaschismus am Reinickendorfer Schäfersee

    19.06.2025 Bezirk: Reinickendorf

    Am Schäfersee im Ortsteil Reinickendorf wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Wer der Antifa heute applaudiert, wäre 1933 mitmarschiert" entdeckt und entfernt. Die Gleichsetzung von Antifa-Gruppen mit der NSDAP stellt eine Verharmlosung des Nationalsozialismus dar. Sie suggeriert, dass es in unserer Gesellschaft wirkmächtige linke Gruppierungen gibt, die kurz davor sind eine Diktatur zu errichten.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Aufkleber und Schmiererei gegen Antifaschist*innen in Neu-Hohenschönhausen

    19.06.2025 Bezirk: Lichtenberg

    In der Plonzstraße in Neu-Hohenschönhausen wurde auf einer Regenrinne der Zahlencode "1161" entdeckt. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion". Zudem auf Verkehrsschildern mehrere "FCK Antifa"-Sticker der extrem rechten Szene.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Bedrohung gegen politische Gegner*innen in Blankenburg

    19.06.2025 Bezirk: Pankow

    Am S-Bahnhof Blankenburg riefen zwei junge Männer, die der extrem rechten Szene zugeordnet wurden : „Lass mal Zecken boxen gehen.“

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Extrem rechte und diskriminerende Propaganda in Lichtenberg-Nord

    19.06.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Im Herzberge Park wurden zwei Aufkleber mit Deutschlandflagge und der Aufschrift "Patriotische Aktion" gemeldet und entfernt.

    Am Friedrichsfelde-Lichtenberger Grenzgraben nahe des Landschaftsparks Herzberge wurden mehr als 20 extrem rechte gesprühte Schriftzüge gemeldet, darunter "AAFA" und sehr viele "1161" Schriftzüge. Beide stehen für "Anti-antifaschistische Aktion" und sind gegen die politischen Gegner*innen der extremen Rechten gerichtet. Außerdem wurden u.a. die Schriftzüge. "fight Zecken" und erneut ein Schriftzug "Zecken töten" gemeldet (damit bezeichnet die Naziszene linke, politische Gegner*innen).

    Ein großer Teil der Schriftzüge wurde bereits unkenntlich gemacht.

    In der Rhinstraße Ecke Herzberge wurde eine Schmiererei mit der Aufschrift "German guilt breeds injustice - Free Gaza" entdeckt. Die Aufschrift bedient einen in der extremen Rechten "Schuldkult"-Diskurs.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Homofeindliche Pöbeleien und Beleidigungen in Karlshorst

    19.06.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Auf der Treskowallee standen um 20:45 Uhr zwei Fahrradfahrer an der Ampel der Ecke Waldowallee auf der östlichen Fahrbahn, hinter ihnen ein Cabrio mit offenem Verdeck und zwei jungen Männern. Ein Mann aus dem Cabrio rief den beiden Fahrradfahrern zu: "Alle Radfahrer sind schwul!" Die Männer widersprachen in ruhigem Ton, dass sie nicht belästigt werden wollten. Daraufhin rief einer der Cabrio-Insassen verächtlich: "Fahrt ruhig weiter, ihr Schwuchteln!" Als eine Person aus dem Fenster rief, sie sollten damit aufhören, beleidigte einer der Autofahrer sie als "Hurensohn".

    Quelle: Berliner Register
  • "III. Weg"-Plakate in Weißensee

    19.06.2025 Bezirk: Pankow

    In der Liebermannstraße wurden mehrere Plakate der neonazistischen Partei "Der III. Weg" entdeckt. Diese hatten u.a. den Slogan "Gesunde Familien - statt Homopropaganda".

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber auf dem Parkplatz

    19.06.2025 Bezirk: Spandau

    Auf dem Parkplatz eines Supermarkts am Kladower Damm wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der extrem rechten "Stolzmonat"-Kampagne entdeckt und entfernt. Diese Kampagne richtet sich gegen den Pride Month und damit verbunden die Anerkennung von queeren Rechten und Lebensweisen.

    Quelle: Bezirkliche Anlaufstelle
  • Neonazistischer Zahlencode in Neukölln

    19.06.2025 Bezirk: Neukölln

    Im Bus M43, an der Haltestelle Wildenbruchstraße/Harzer Straße, wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und steht für "Anti-antifaschistische Aktion".

    Quelle: Register Neukölln
  • Rechter Sticker in der Rotherstraße

    19.06.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einem Postkasten in der Rotherstraße wurde über einem Sticker "Keine Nazis in Friedrichshain" ein Sticker "FCK ANTIFA" geklebt. Er wurde unkenntlich gemacht.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rollstuhlfahrer wird Mitfahrt in U-Bahn verweigert

    19.06.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Wie eine Zeugin mitteilte, verweigerte gegen 14:05 Uhr ein U-Bahnfahrer am U-Bhf. Mehringdamm einem Rollstuhl nutzendem Mann of Color die Mitfahrt in der U-Bahn.

    Quelle: Berliner Register via Instagram
  • Schmiererei von „NRJ“ und Aufkleber des „III. Weg“ in Pankow

    19.06.2025 Bezirk: Pankow

    An der Arnold-Zweig-Straße Ecke Neumannstraße, wurde eine Schmiererei mit dem Schriftzug „NRJ“ (Nationalrevolutionäre Jugend), der Jugendorganisation der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“, sowie vier Aufkleber derselben Partei entdeckt.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Antisemitismus auf Veranstaltung in Tiergarten

    18.06.2025 Bezirk: Mitte

    In einen pro-palästinensischen Protestcamp im Regierungsviertel setzte eine Rednerin mehrfach die Behandlung von Palästinenser*innen in Deutschland mit der Behandlung von Jüd*innen im Nationalsozialismus gleich. Teilnehmende riefen die Parole "Kindermörder Israel". Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt. Außerdem wurde die das Existenzrecht Israels leugnende Parole "There is only one state; Palestine 48" gerufen.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Aufkleber des „III. Weg“ in Weißensee

    18.06.2025 Bezirk: Pankow

    In der Liebermannstraße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift: „Keine Macht den Drogen! Stärke durch Disziplin!“ entdeckt und entfernt. Der Aufkleber ist von der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Aufkleber des "III. Weg" u.a. in Niederschöneweide

    18.06.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Schnellerstr. wurde ein rassistischer Aufkleber aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18" entdeckt und entfernt.

    An der Tramhaltestelle am S-Bahnhof Schöneweide wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Aufkleber gegen politische Gegner*innen

    18.06.2025 Bezirk: Spandau

    Am westlichen Havelufer zwischen der Juliusturmbrücke und der Schleuse, nahe der Behnitz-Siedlung wurde ein Aufkleber gegen politische Gegner*innen entdeckt und entfernt. Der Sticker zeigte Angela Merkel mit einem Maulkorb und dem Spruch "Einfach mal die Fresse halten". Er stammte von einem extrem rechten Versandhandel.

    Quelle: Register Spandau
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