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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Extrem rechter Aufkleber in Lichterfelde

    03.09.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    An der Bushaltestelle "Unter den Eichen/Drakestraße" in Lichterfelde West wurde ein Aufkleber des Presseorgans "Deutsche Stimme" der extrem rechten Partei "Die Heimat" (früher: NPD) entdeckt. Der Sticker titelte: "Lasst sie nicht davon kommen. Volksfeinde anklagen. Politikerhaftung umsetzen". Der Begriff "Volksfeind" wurde im Nationalsozialismus als ideologischer Kampfbegriff gegen politische Gegner*innen genutzt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Instagram
  • Extrem rechte Sticker in Hellersdorf-Nord

    03.09.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In der Stendaler Straße wurde ein Sticker der extrem rechten Partei "Die Heimat" (ehemals NPD) entdeckt und entfernt. Der Sticker hatte den rassistischen Slogan "White Lives Matter"

    In der Hellersdorfer Straße wurden mehrere Sticker der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt. Außerdem ein Sticker von "Die Heimat". Die Sticker wurden unkenntlich gemacht.

    Quelle: Augenzeug:in
  • Feier von extrem Rechten in Blankenburg

    03.09.2025 Bezirk: Pankow

    Am Ilsenburggraben feierten etwa 15 Personen, mehrere trugen Kleidung in schwarz-weiß-roten Farben mit Aufdrucken wie „heimatverbunden“ und weiteren extrem rechten Symbolen.

    Quelle: Pankower Register
  • Hitlergruß in Köpenick-Nord

    03.09.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Ersatzbushaltestelle in der Straße Am Bahndamm zeigte am späten Abend ein Mann den Hitlergruß und sagte "Sieg Heil".

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • "JN"-Aufkleber in Rudow

    03.09.2025 Bezirk: Neukölln

    In der Nähe des U-Bahnhofes Rudow wurde ein Aufkleber der Jugendorganisation "JN" ("Junge Nationalisten") der extrem rechten Partei "Die Heimat" entdeckt und entfernt. Der Slogan lautete „Jung, frech, radikal“.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • LGBTIQ*-feindlicher Angriff in Tiergarten-Süd

    03.09.2025 Bezirk: Mitte

    Drei queere junge Männer waren am Abend in der Lützowstraße unterwegs, als einer von ihnen an der Ecke Kluckstraße von zwei männlichen Jugendlichen aus LGBTIQ*-feindlicher Motivation angespuckt wurde.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • LGBTIQ*-feindliches Plakat in Bohnsdorf

    03.09.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Stromstr. wurde ein Plakat an einem Stromkasten entdeckt und entfernt, dass für eine LGBTIQ*-feindliche und antifeministische Demonstration in Berlin warb.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • NS-verharmlosende und antisemitische Schmiererei in Britz

    03.09.2025 Bezirk: Neukölln

    In der Nähe des Eingangs zum Britzer Garten am Buckower Damm wurde eine NS-verharmlosende und antisemitische Schmiererei entdeckt. Hierbei handelt es sich um eine Gleichsetzung von Zionist*innen und den Verbrecher*innen des Nationalsozialismus.

    Quelle: Register Neukölln
  • Plakat vom "III. Weg" in Marzahn-Mitte

    03.09.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An der Tramhaltestelle Bürgerpark Marzahn wurde ein Plakat der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Es richtete sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.

    Quelle: Augenzeug:in
  • Propaganda des "III. Wegs" in Hellersdorf-Ost

    03.09.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Auf dem Boulevard Kastanienallee wurden mehrere Sticker der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt. Zwei der Aufkleber machten Werbung für die Jugendorganisation der Gruppe "Nationalrevolutionäre Jugend" ("NRJ"). Andere zeigten das Logo des Berliner Zweigs der Kleinstpartei. Die Sticker wurden teilweise entfernt.

    Quelle: Augenzeug:in
  • Rassistischer Aufkleber im Ortsteil Reinickendorf

    03.09.2025 Bezirk: Reinickendorf

    In der Reginhardstraße im Ortsteil Reinickendorf wurden im Umfeld des Bertha-von-Suttner Gymnasiums mehrere rassistische Aufkleber gesehen und entfernt. Darauf war das Gesicht einer wütenden blonden Frau neben der Aufschrift "Eure Vielfalt tötet!" abgebildet. Der Aufkleber ist Teil einer Bildwelt, in der blonde, junge Personen als Stellvertreter*innen Deutschlands auftreten. Diese bildliche Darstellung symbolisiert die rassistische Vorstellung, dass nur weiße Personen zum deutschen Volk gehören. Nicht-weiße Menschen werden als nicht-zugehörig sowie pauschal als Bedrohung dargestellt. Die Schrift war in in Regenbogenfarben gehalten, wodurch auch eine queerfeindliche Stoßrichtung kommuniziert wurde.

    Quelle: Bürgerbüro von Bettina König
  • Rassistischer Aufkleber im Weitlingkiez

    03.09.2025 Bezirk: Lichtenberg

    In der Zachertstraße Ecke Marie-Curie-Allee wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand mit der rassistischen Aufschrift "Abschieben schafft Sicherheit - Kriminelle Ausländer raus!" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rassistischer "Remigration"-Sticker am Bahnhof Spandau

    03.09.2025 Bezirk: Spandau

    An der Rolltreppe vom U-Bahnhof Rathaus Spandau Richtung Ausgang Bahnhofsvorplatz wurde ein Sticker mit AfD-Logo entdeckt, auf dem mittig ein Flugzeug abgebildet war und ober- bzw. unterhalb der Text "Remigration? Na klar!"

    "Remigration" wird seit einigen Jahren von der extremen Rechten, insbesondere der so genannten "Identitären Bewegung" benutzt. Damit wird die Vertreibung eines Teils der deutschen Bevölkerung anhand rassistischer Kriterien gefordert.

    Quelle: Berliner Register
  • Sticker des "III. Weg" in Hellersdorf-Süd

    03.09.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Am S-Bahnhof Wuhletal wurden zwei Sticker der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" gefunden und entfernt. Sie machten Werbung für die Gruppierung.

    Quelle: Augenzeug:in
  • Verschwörungsideologische Versammlung in Moabit

    03.09.2025 Bezirk: Mitte

    Vor dem Amtsgericht Tiergarten in der Wilsnacker Straße in Moabit versammelten sich etwa 10 Personen aus dem verschwörungsideologische Spektrum und der Reichsbürger*innenszene, die zuvor an einer Verhandlung am Gericht teilgenommen hatten. Ein Teilnehmer zeigte dabei ein Schild, auf dem der Justiz "Landesverrat" vorgeworfen wurde. Die Versammlung wurde von mehreren verschwörungsideologischen Medienaktivist*innen begleitet.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Antiasiatisch rassistischer Vorfall

    02.09.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Es ereignete sich eine rassistisch motivierte strukturelle Benachteiligung. Zum Schutz der Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Meldestelle AAR / GePGeMi
  • Antimuslimische Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    02.09.2025 Bezirk: Lichtenberg

    In der Ribnitzer Straße und am Berl wurden mehrere von einem Neonaziversand stammende Aufkleber mit der antimuslimischen Aufschrift "Habibi-freie Zone - Hier wird Deutsch gesprochen!" kombiniert mit einem Reichsadler gefunden und entfernt.

    An der Haltestelle Zingster Straße Ecke Ribnitzer Straße wurden zudem zwei aus einem Neonaziversand stammende Aufkleber mit einer "Schwarzen Sonne" vor einer Reichsflagge als Motiv an einer Infosäule entdeckt und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Anti-Schwarzer Rassismus in der Regionalbahn in Mitte

    02.09.2025 Bezirk: Mitte

    In einem Regionalzug nach Senftenberg ereignete sich im Raum des Bezirks Mitte ein von anti-Schwarzem Rassismus motivierter Diskriminierungsvorfall durch eine Bahnmitarbeiterin. Eine Schwarze Frau saß mit drei lebendigen vier- bis achtjährigen Kindern im Zug, als sie von einer weiß-deutsch gelesene Bahnmitarbeiterin lautstark im „Du“ angefahren wurde, sie sollten gefälligst still sein. Sie drohte, die Familie an der nächsten Station aus dem Zug zu werfen und die Bundespolizei zu rufen. Mitreisende schritten ein und sagten, dass sie sich nicht gestört fühlen würden. Die Bahnmitarbeiterin entgegnete ihnen sinngemäß: „Wenn die laut reden wollen, sollen sie zurück, wo sie herkommen.“ Sie sollten sich nicht einmischen und beschuldigte die mit Zivilcourage einschreitenden Mitreisenden, „etwas gegen Deutsche“ zu haben und bezeichnete sie als „rassistisch“ ihr gegenüber. Sie regte sich weiter auf und sagte u. a., Menschen wie die Mutter kämen „hierher“ und würden „ihre Kinder nicht erziehen“. Zu einer der Einschreitenden, einer Frau of Color, sagte sie: "Wer bist Du überhaupt, Du hast hier nichts zu sagen" und beschimpfte sie, „rassistisch gegen Deutsche“ zu sein. Zwei weitere weiße Mitreisende stellten klar, dass die Mitarbeiterin selbst mehr Lärm verursache als die Kinder. Nachdem die einschreitende Frau auf Color ebenfalls gedroht hatte, die Polizei zu rufen, wurde diese schließlich doch nicht herbeigerufen und die Mutter mit ihren Kindern in Ruhe gelassen. Die Schwarze Mutter und ihre Kinder waren noch nach dem Vorfall sichtlich geschockt. Die Mutter sagte zu ihrer Unterstützerin über die Bahnmitarbeiterin: „She is like that because we’re Black, that was racism. Every day something racist is happening to me.“

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Antisemitischer Sticker in der Gneisenaustraße

    02.09.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Gneisenaustraße wurde ein Sticker entdeckt, auf dem antisemitische Botschaften verbreitet wurden. Unter anderem wurde eine Gleichsetzung zwischen Zionismus und dem KluKluxKlan hergestellt, sowie durch Begriffe wie "Final Solution" (Endlösung) und Warschauer Ghetto die Shoa relativiert. Der Sticker mit z.T. abstrusen Aussagen war in englischer Sprache verfasst und enthielt die Telefonnummer des Weißen Hauses.

    Quelle: Berliner Register via Instgram
  • Aufkleber gegen Antifaschismus in Hermsdorf

    02.09.2025 Bezirk: Reinickendorf

    In der Frohnauer Straße bei der Carl-Bosch-Schule in Hermsdorf wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der sich mit dem Slogan "We hate Antifas" gegen Antifaschismus richtete.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Aufkleber gegen Antifaschismus neben Oberschule in Borsigwalde

    02.09.2025 Bezirk: Reinickendorf

    Auf einem Straßenschild an der Ecke von Sommerfelder und Conradstraße in Borsigwalde wurden extrem rechte Aufkleber entdeckt, die sich gegen Antifaschismus richteten. Sie befanden sich unweit der Benjamin-Franklin-Oberschule.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Behindertenfeindliche Diskriminierung im Gesundheitswesen

    02.09.2025 Bezirk: Berlinweit
    Es fand eine behindertenfeindliche Diskriminierung im Gesundheitssystem statt. Zum Schutz der Betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, chronische Erkrankung
  • Extrem rechte Aufkleber im Allendeviertel

    02.09.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Strandschloßweg wurde ein rassistischer Aufkleber, der zudem die Reichsfarben verwendete, entdeckt und entfernt. Der Aufkleber stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck88".

    Im Müggelschlößchenweg wurden insgesamt vier extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Sie zeigten die Reichsfarben und stammten alle aus neonazistischen Onlinehandeln.

    An der Ecke Salvador-Allende-Str./ Müggelschlößchenweg wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Deutsches Reichsgebiet" der zudem die Reichsfarben enthielt, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechte Sticker in Hellersdorf-Ost

    02.09.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Auf dem Auerbacher Ring wurde ein Sticker der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.

    Auf dem Boulevard Kastanienallee wurde ein Sticker des "Der III. Weg" entdeckt, der sich gegen politische Gegner*innen richtete. Außerdem klebte dort ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel, der Antifaschismus als "Verbrechen" bezeichnete.

    Quelle: Augenzeug:in
  • Graffiti von extrem rechter Jugendgruppe in Marzahn-Mitte

    02.09.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Auf einem Parkplatz in der Oberweißbacher Straße wurde ein großes Graffiti entdeckt, welches die Freilassung eines wegen Straftaten inhaftierten Mitglieds der extrem rechten Jugendgruppe "Deutsche Jugend Voran" (DJV) propagierte.

    Quelle: Augenzeug:in
  • "JS" Schriftzug in Oberschöneweide

    02.09.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Kottmeierstr. wurde der Schriftzug "JS" (Jung & Stark) entdeckt. Das "J" ist hierbei in Reichsfarben dargestellt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Neonazi-Aufkleber in Tegel

    02.09.2025 Bezirk: Reinickendorf

    An der Bushaltestelle U Holzhauser Straße in Tegel wurde ein Aufkleber eines Neonazi-Versandhandels mit der Aufschrift "Ich bin stolz Deutscher zu sein" entdeckt.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Rassistische, extrem rechte Sticker in Hellersdorf-Nord

    02.09.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Auf der Hellersdorfer Straße Ecke Kastanienallee und auf der Kastanienallee wurden mehrere Sticker der extrem rechten Partei "Die Heimat" (ehemals NPD) entdeckt. Die Sticker hatten u.a. die rassistischen Slogans "Remigration" und "White Lives Matter". Andere Sticker machten Werbung für die Partei. Die Sticker wurden teilweise entfernt.

    Quelle: Augenzeug:in
  • Rassistischer Angriff in Spielhalle in Charlottenburg

    02.09.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In einer Spielhalle in der Joachismthaler Straße kam es spätabends zu einem Streit zwischen einem 43-jährigen und einer Gruppe Jugendlicher. Im Zuge des Streits fragte der 43-Jährige nach der Nationalität eines Jugendlichen und schlug ihn nach Beantwortung der Frage ins Gesicht. Ein rassistisches Motiv liegt nah.

    Quelle: Polizeimeldung vom 03.09.2025 (Nr.2097)
  • Rassistischer Sticker am Ringcenter entfernt

    02.09.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am Ringcenter in der Frankfurter Allee wurde ein rassistischer Sticker eines extrem rechten Onlinehandels entfernt. Auf Deutsch und Arabisch wurden arabisch gelesene Menschen als "Gruppenvergewaltiger" kriminalisiert und stigmatisiert.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Angriff in Marzahn-Hellersdorf

    01.09.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Im Bezirk Marzahn-Hellersdorf fand im Monat September eine rassistisch motivierte Körperverletzung statt. Das genaue Datum ist den Berliner Registern nicht bekannt.
    Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin: Schriftliche Anfrage in Drucksache Nr. 19-24445
  • Angriff in Marzahn-Hellersdorf

    01.09.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Im Bezirk Marzahn-Hellersdorf fand im Monat September eine gefährliche Körperverletzung gegen eine*n politische*n Gegner*in der extremen Rechten statt. Das genaue Datum ist den Berliner Registern nicht bekannt.
    Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin: Schriftliche Anfrage in Drucksache Nr. 19-25011
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