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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • "Fck Antifa"-Aufkleber am Rosenhag

    28.09.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Am Rosenhag wurden sechs Aufkleber aus einem Neonaziversand entdeckt und entfernt, die die Aufschrift "FCK Antifa" (=Fuck Antifaschismus) trugen.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Hakenkreuze in der S-Bahn

    28.09.2024 Bezirk: Mitte

    In einem Wagon der S-Bahnlinie 1 wurden bei der Station Brandenburger Tor mehrere Hakenkreuz-Schmierereien entdeckt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber Nähe Bahnhof Lichtenberg

    28.09.2024 Bezirk: Lichtenberg

    Auf einem Straßenlaternenpfahl am Bahnhof Lichtenberg wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" gesehen und entfernt. Darauf stand "Homo-Propaganda stoppen" und darunter war als Piktogramm eine Familie dargestellt, die sich mit Regenschirmen, auf denen das Logo der Partei abgebildet war, vor heruntertropfenden Regenbogenfarben schützten.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Mehrere Neonaziaufkleber in Hellersdorf-Süd

    28.09.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Am und um den U-Bahnhof Kaulsdorf-Nord sowie am U-Bahnhof Kienberg wurden mehrere neonazistische Aufkleber entdeckt. Einer stammte von der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg", die restlichen wurden aus einem Neonaziversand bezogen. Die Aufkleber propagierten u.a. Inhalte gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten sowie rassistische Aussagen.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Rassistische Äußerung gegen Romnja in Reinickendorf

    28.09.2024 Bezirk: Reinickendorf

    An einer Raststätte in Reinickendorf äußerte sich eine Person rassistisch gegen Romnja. Sie riet einer anderen Person alle Wertsachen aus dem Auto zunehmen, da „hier immer so viele Romafrauen rumlaufen“.

    Quelle: Amaro Foro / DOSTA
  • Rassistischer Angriff in Marzahn-Mitte

    28.09.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Gegen 7:15 Uhr stieg ein Mann an der Marzahner Promenade aus der Tram aus, als er von einem 27-jährigen Angreifer attackiert wurde. Als der 64-Jährige den Bereich der Haltestelle verlassen wollte, versperrte der Täter ihm den Weg. Daraufhin schlug der Täter unvermittelt zu und trat dem Mann ins Gesicht, woraufhin der Betroffene zu Boden ging. Währenddessen soll der Angreifer rassistische Beleidigungen ausgesprochen und die Tasche des Betroffenen weggestoßen haben.

    Quelle: marzahn-hellersdorf.com vom 29.09.2024, Tagesspiegel 29.09.2024, Polizei Berlin #1986
  • Rassistischer Aufkleber in Charlottenburg

    28.09.2024 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der U7 wurde kurz vor der Station Richard-Wagner-Platz ein extrem rechter und rassistischer Aufkleber der "Jungen Alternative" (JA) entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Reichsflaggen-Aufkleber in Alt-Marzahn

    28.09.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An der Tram-Haltestelle Alt-Marzahn wurde ein Aufkleber entdeckt, der eine schwarz-weiß-rote Flagge zeigt. Diese Farbkombination entspricht der Reichsflagge und wird von Neonazis verwendet. Die Reichsflagge wurde im Kaiserreich verwendet, war aber bereits in der Weimarer Republik Erkennungszeichen rechter Organisationen und Parteien. Nach der Machtergreifung 1933 verwendeten die Nazis wieder die schwarz-weiß-rote Fahne und ergänzten diese je nach Verwendung mit Eisernen Kreuzen oder Hakenkreuzen.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Schriftzüge gegen Antifaschist*innen in der Köpenicker Dammvorstadt

    28.09.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An einem Stromkasten an der Ecke Puchanstr./ Firedrichshagener Str. wurde zweimal der neonazistische Zahlencode "1161", sowie ein Keltenkreuz entdeckt.

    Im Bellevuepark wurde der Schriftzug "FCK AFA", der neonazistische Zahlencode "1161", sowie zweimal "444" (Deutschland den Deutschen) entdeckt.

    In der Seelenbinderstr. wurde zweimal der neonazistische Zahlencode "1161", sowie zweimal ein Keltenkreuz entdeckt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Verschwörungsideologischer Autokorso in Marzahn-Hellersdorf

    28.09.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Am Nachmittag zog ein Autokorso durch Marzahn-Hellersdorf. Am Autokorso beteiligten sich extrem rechte, verschwörungsideologische und Reichsbürger*innengruppen, unter anderem Menschen aus dem Umfeld der Gruppe "Freie Geister 4G". Ein Redner verbreitete den rassistischen Verschwörungsmythos von einer angeblichen "Umvolkung" bei einer Zwischenkundgebung in der Louis-Lewin-Straße.

    Quelle: Registerstelle Marzahn-Hellersdorf
  • Antisemitische Kundgebung in Mitte

    27.09.2024 Bezirk: Mitte

    Am Neptunbrunnen kam es zu einer pro-palästinesischen Kundgebung mit etwa 50 Teilnehmenden. Während der Kundgebung bezeichnete eine Rednerin Israel als "zionistische Entität und als "barbarischen Terrorstaat" der "tagtätlich mehr Blut fließen lässt"

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Antisemitismus auf Kundgebung am Potsdamer Platz

    27.09.2024 Bezirk: Mitte

    Auf dem Potsdamer Platz fand eine Kundgebung mit etwa 60 Teilnehmenden statt. Dabei wurde die antisemitischen Parolen "Kindermörder Israel" gerufen und Teilnehmende proklamierten ihre Unterstützung für die antisemitischen Terrormilizen Hamas und Hisbollah.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldungen
  • Aufkleber gegen den politischen Gegner im U-Bhf. Haselhorst

    27.09.2024 Bezirk: Spandau

    Im U-Bahnhof Haselhorst wurde ein Sticker mit der Aufschrift "Good night left side" auf dem Hintergrund einer Reichsflagge (schwarz-weiß-rot) gesehen und entfernt. In der Mitte ist zudem ein Boxer vor einer "Schwarzen Sonne" abgebildet.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Aufkleber in Hellersdorf-Ost

    27.09.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In der Mark-Twain-Straße und in der Riesaer Straße wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt. Der Aufkleber in der Riesaer Straße richtete sich gegen Antifaschist*innen und stammt aus einem Neonaziversand.

    Quelle: Augenzeug*innen
  • Extrem rechter Aufkleber in Französisch Buchholz

    27.09.2024 Bezirk: Pankow

    An der Kreuzung Blankenburger Straße / Grumbkowstraße wurde ein extrem rechter Aufkleber angebracht, der den Wortlaut "Freiheit für alle politischen Gefangenen!" enthält und 4 Fotos sowie Namen von Personen der extremen Rechten zeigt, bei denen es sich zum Teil um verurteilte Holocaustleugner*innen handelt. Der Aufkleber wird in einem extrem rechten Versandhandel angeboten.

    Quelle: Berliner Register via Signal
  • LGBTIQ*-feindliche Bedrohung in der U8

    27.09.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 7:30 Uhr kam es zu einer bedrohlichen Situation, als eine trans Person in der Linie U8 zwischen Rathaus Neukölln und Gneisenaustraße zunächst von zwei Jugendlichen immer wieder angestarrt wurde. Dann setzten sie sich direkt zu der Person, nur wenige Zentimeter mit dem Gesicht auseinander und unterhielten sich auf herabwürdigende Art darüber, ob die Person ein Mann oder eine Frau sei und ob sie sich trauen würden "Es" anzufassen. Als einer der Jugendlichen ungefragt ein Selfie mit der Person auf dem Bild machen wollte, hat die Person das Abteil aus Selbstschutz vor weiteren Beleidigungen oder körperlichen Übergriffen gewechselt.

    Quelle: Berliner Register
  • NS-verharmlosende Schmiererei in der Kreutzigerstraße

    27.09.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An der Fassade eines Hauses in der Kreutzigerstraße wurde der Schriftzug "Hate Antifa" und darunter eine Doppelsigrune und eine Wolfsangel angebracht. Durch eine andere Person wurden die verbotenen Symbole bereits weitestgehend unkenntlich gemacht und der Slogan umgedeutet.

    Quelle: Register FK
  • Rassistische Beleidigung

    27.09.2024 Bezirk: Spandau

    Im Ortsteil Spandau wurde eine Frau antimuslimisch-rassistisch beleidigt. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Rassistische Beleidigung am Nöldnerplatz

    27.09.2024 Bezirk: Lichtenberg

    In der S-Bahn schrie ein Mann einen anderen Mann gegen 15:00 Uhr mit folgender rassistischer Beleidigung an: " Verpiss dich, wo du herkommst! Du scheiß Kanake!"

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Rassistische Diskriminierung am Arbeitsplatz

    27.09.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Im Bezirk Steglitz-Zehlendorf kam es zu einem Vorfall von anti-muslimischer und anti-asiatischer rassistischer Diskriminierung am Arbeitsplatz. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Rassistischer und extrem rechter Aufkleber in Mahlsdorf

    27.09.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Im S-Bahnhof Mahlsdorf wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt, welcher über einen "Refugees Welcome"-Aufkleber geklebt wurde. Mittags wurde zudem am Ausgang des Bahnhofs ein rassistischer Aufkleber entdeckt.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Strukturelle Benachteiligung auf dem Arbeitsmarkt

    27.09.2024 Bezirk: Berlinweit

    Es fand eine behindertenfeindliche strukturelle Benachteiligung auf dem Arbeitsmarkt statt. Weitere Informationen werden zum Schutz der Betroffenen nicht veröffentlicht.

    Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, Chronische Erkrankung
  • Transphober Angriff in Gesundbrunnen

    27.09.2024 Bezirk: Mitte

    Am Nachmittag wurde eine trans Frau in Gesundbrunnen angegriffen. Die 28-Jährige war gegen 15.00 Uhr in der Osloer Straße Ecke Schwedenstraße unterwegs, als ein ihr flüchtig bekannter Mann auf sie zukam, sie transphob beleidigte, ihr mit der flachen Hand in das Gesicht schlug und ihr die Perücke vom Kopf zog. Anschließend entfernte sich der Mann mit der Perücke vom Ort. Die Frau erlitt Verletzungen. Das LKA ermittelt.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1973 vom 28.09.2024, Queer.de vom 28.09.2024
  • Antisemitismus auf Kundgebung am Potsdamer Platz

    26.09.2024 Bezirk: Mitte

    „Gegen den Israelischen Genozid-Apparat in Gaza und Libanon“ war das Thema einer Kundgebung, die ab 18:00 Uhr auf dem Potsdamer Platz mit bis zu 250 Teilnehmenden stattfand. Zahlreiche Teilnehmende solidarisierten sich mit den antisemitischen islamistischen Terrororganisationen Hizbolla und Hamas. Oftmals wurden das Existenzrecht Israels negierende verbotene Parolen auf Englisch und Arabisch gerufen.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldungen, Polizeimeldung Nr. 1966 vom 27.09.2024
  • Antiziganistische strukturelle Benachteiligung in Neukölln

    26.09.2024 Bezirk: Neukölln

    Es fand eine antiziganistische Diskriminierung im Bereich der Verweigerung von existenzsichernden Leistungen statt. Die betroffene Person wurde beschuldigt sich Leistungen "erschleichen" zu wollen. Zum Schutz der betroffenen Personen wurde der Vorfall anonymisiert.

    Quelle: Amaro Foro / DOSTA
  • Aufkleber und Schriftzüge gegen Antifaschist*innen in der Köpenicker Dammvorstadt

    26.09.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Seelenbinder Str. wurde ein selbstgemachter Aufkleber mit dem neonazistischen Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.

    An einem Stromkasten in der Puchanstr. wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt. An einem Fallrohr in der Puchanstr. wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Fuck Antifa", sowie einer schwarzen Sonne entdeckt und entfernt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Beleidigung gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten

    26.09.2024 Bezirk: Lichtenberg

    Gegen 20:00 Uhr wurden zwei Personen in der U5 Höhe S-Bahnhof Lichtenberg von einem Mann als "Zecke" beleidigt. Hierbei handelt es sich um eine Bezeichnung, die von der extremen Rechten kommt und sich gegen Linke oder Punks richtet. Die betroffene Person trug eine Maske, der Mann äußerte sich zuvor verschwörungsideologisch bezüglich der Corona-Pandemie.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Extrem rechte Aufkleber in Karlshorst

    26.09.2024 Bezirk: Lichtenberg

    Am S-Bahnhof Karlshorst wurde ein Aufkleber entdeckt, der Bezüge zum "Stolzmonat" aufweist. Hierbei handelt es sich um eine Kampagne der extremen Rechten, die insbesondere in den sozialen Medien Hass gegen LGBTIQ* schürt.

    Zudem wurde in der Rienzistr./ Ecke Ilsestr. ein Aufkleber der extremen Rechten entdeckt. Auf diesem ist eine Person mit Baseballschläger abgebildet. Zu lesen ist der Spruch: "Good night left side" und eine Reichsflagge ist abgebildet.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechte Propaganda in der Warschauer Straße und Hakenkreuz unter der Warschauer Brücke

    26.09.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einem Mülleimer in der Warschauer Straße / Mühlenstraße wurden zwei extrem rechte Sticker entfernt. Einer mit der Aufschrift "Deutsche Zone" machte Werbung für einen extrem rechten Onlinehandel aus Eberswalde, ein anderer bewarb eine extrem rechte Jugendgruppe "Deutsche Jugend voran" mit der Abbildung einer vermummten Person mit schwarz-rot-goldener Hasskappe. Die Gruppierung hat dieses Jahr u.a. versucht, den Berliner CSD anzugreifen.

    Weiterhin wurde auf dem Gehweg unter der Warschauer Brücke ein großes geschmiertes Hakenkreuz gemeldet, dass durch eine andere Person bereits unkenntlich gemacht und umgedeutet wurde.

    Quelle: Berliner Register, Bürger*innenmeldung
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