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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • NS-verherrlichende Aufkleber in Karlshorst

    02.10.2025 Bezirk: Lichtenberg

    In Karlshorst wurden in der Marksburgstraße Ecke Hentigstraße drei Aufkleber aus einem einschlägig bekannten Neonazi-Versand gemeldet. Auf den Motiven waren NS-verherrlichende, rassistische und antilinke Inhalte zu sehen: "Nix yallah, yallah - hier wird Deutsch gesprochen" in Kombination mit einer Reichsfahne, "Kein Bier für Linke" mit einem vollen Bierkrug, den ein Punk auf den Kopf geschlagen bekommt und "Euer bunt ist in Wahrheit blutrot".

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Propaganda gegen politische Gegner*innen in Rudow

    02.10.2025 Bezirk: Neukölln

    In der Nähe der Sportanlage Wutzkyallee im Bezirksteil Rudow wurde an einem Schild der neonazistische Zahlencode "1161" gesichtet. Die „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-Antifaschistische Aktion".

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • Rassistischer Aufkleber in Frohnau

    02.10.2025 Bezirk: Reinickendorf

    An der Bushaltestelle Invalidensiedlung in Frohnau wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf dem Sticker mit dem Titel "Remigrationsbärchen" waren Zeichentrickfiguren aus der Serie Glücksbärchis abgebildet. Die Bärchen trugen Flugzeugsymbole auf dem Bauch. Der rassistische Kampfbegriff Remigration wurde hier mit einer süßen Optik verbunden und massenhafte zwangsweise Ausweisungen so als etwas Positives dargestellt. Neben dem rassistischen Aufkleber wurde ein anderer antifaschistischer Aufkleber so verändert, dass er für Faschismus warb.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Rassistische Sticker am Rudolfplatz entfernt

    02.10.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am Rudolfplatz wurde zwei rassistische Sticker entfernt. Abgebildet waren viele bunte, in Herzform angeordnete Flugzeuge und das Wort "Remigration".

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistisch motivierte Bedrohung im Weitlingkiez

    02.10.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Am S-Bahnhof Lichtenberg ereignete sich eine rassistische Bedrohung und Pöbelei gegenüber einer Gruppe Schwarzer Menschen. In einem Supermarkt beschwerte sich ein großer, glatzköpfiger und hellhäutiger Mann lautstark an der Kasse über eine Gruppe Schwarzer Menschen, sie hätten ihn angemacht, weil er Deutscher sei, obwohl er ihnen doch nur etwas erklären wollte. Auf Hinweise von außen, er sei gerade derjenige, der die Situation verschärfe, reagierte er mit weiteren Drohungen, woraufhin die bedrohte Gruppe teilweise aggressiv reagierte, sich aber schnell stoppen ließ. Auf den anschließenden Hinweis, dass er an der Eskalation mit schuld sei und sich ggf. rassistisch verhalten habe, reagierte er mit Aussagen wie 'wieder so ne linksgrüne Beschuldigung' und 'Deutschland bleibt deutsch'.

    Quelle: Berliner Register
  • Angriff auf politische Gegner*in in Pankow

    01.10.2025 Bezirk: Pankow

    Im Bezirk Pankow ereignete sich ein körperlicher Angriff auf ein*e politische Gegner*in. Das genaue Datum ist dem Berliner Register nicht bekannt.

    Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin, Schriftliche Anfrage, Drucksache Nr. 19 / 25 011
  • Angriff auf politischer Gegner*in in Pankow

    01.10.2025 Bezirk: Pankow

    Im Bezirk Pankow ereignete sich ein körperlicher Angriff auf eine politische Gegner*in. Das genaue Datum ist dem Berliner Register nicht bekannt.

    Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin, Schriftliche Anfrage, Drucksache Nr. 19 / 25 011
  • Angriff in Marzahn-Hellersdorf

    01.10.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Im Bezirk Marzahn-Hellersdorf fand im Monat Oktober eine rassistisch motivierte Körperverletzung statt. Das genaue Datum ist den Berliner Registern nicht bekannt.
    Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin: Schriftliche Anfrage in Drucksache Nr. 19-25011
  • Antimuslimisch-rassistischer Aufkleber in Lübars

    01.10.2025 Bezirk: Reinickendorf

    In Lübars wurde an der Ecke von Am Vierrutenberg und der Benekendorffstraße ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Islamisierung? Nein danke" entdeckt und unkenntlich gemacht. Durch das Design des Aufklebers wurde der Islam mit Atomkraft verglichen und pauschal als Gefahr dargestellt.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Anti-Schwarze Diskriminierung durch Lichtenberger Hausverwaltung

    01.10.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Es fand ein anti-Schwarzer rassistischer Vorfall in Form einer strukturellen Benachteiligung im Bezirk Lichtenberg durch eine Hausverwaltung statt. Zum Schutz der betroffenen Person wurden keine weiteren Informationen veröffentlicht und das Datum anonymisiert.

    Quelle: EOTO / Each One Monitoring
  • Antisemitische Propaganda in Wedding

    01.10.2025 Bezirk: Mitte

    In der Müllerstraße und in der Seestraße in Wedding wurden Plakate entdeckt, auf denen behauptet wurde, dass "satanistische Zionisten" die deutsche Regierung und die öffentlich-rechtlichen Medien kontrollieren würden.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitisches Drohschreiben in Neukölln

    01.10.2025 Bezirk: Neukölln

    In Neukölln ist ein antisemitischer Flyer mit dem Titel "Make zionists afraid" aufgetaucht. Darauf sind die Bilder und Klarnamen der Betreiber*innen einer Neuköllner Kneipe abgebildet. Darüber prangen nach unten gerichetete rote Dreiecke.

    Das rote Dreieck gilt mitunter als Kennzeichen der Terrororganisation Hamas und wird seit dem Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 vermehrt für die Markierung feindlicher Ziele benutzt.

    Quelle: Register Neukölln via Instagram, taz.de vom 02.10.2025, Tagesspiegel vom 03.10.2025
  • Antisemitismus auf Kundgebung in Gesundbrunnen

    01.10.2025 Bezirk: Mitte

    Am Bahnhof Gesundbrunnen fand eine propalästinensische Kundgebung mit etwa 40 Teilnehmenden statt. Mit den Parolen „There is only one state, Palestine ’48“ und "Vom Wasser bis zum Wasser Palästina ist arabisch" wurde die Auslöschung Israels gefordert und damit das Existenzrecht des jüdischen Staates bestritten. Außerdem wurde die Parole "Kindermörder Israel" gerufen. Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt. Auch ein Banner mit der Aufschrift "One genocide does not justify another" wurde gezeigt. Damit wird die Shoah mit dem aktuellen Krieg in Gaza verglichen und relativiert. Ein Teilnehmerin sagte in einem Redenbeitrag, "Dann, wenn Ramallah frei ist, dann, wenn Tel Aviv frei ist, dann, wenn ganz Palästina frei ist, erst dann ist unser Kampf zu Ende." Eine "Befreiung" Tel Avivs als Teil Palästinas kann als Aufruf zur Auslöschung Israels verstanden werden.

    Quelle: Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V., Registerstelle Mitte
  • Antisemitismus auf Kundgebung in Moabit

    01.10.2025 Bezirk: Mitte

    In Moabit kam es zu einer propalästinensischen Kundgebung mit etwa 300 Teilnehmenden. Die Demonstration fand zuerst im und später vor dem Hauptbahnhof statt. Mit „There is only one state, Palestine ’48“ wurde die Auslöschung Israels gefordert und damit das Existenzrecht des jüdischen Staates bestritten. Außerdem wurden die Parolen "From the River to the Sea - Palestine will be free" und "Vom Wasser bis zum Wasser - Palästina ist arabisch" gerufen. Durch ein Palästina "vom Fluss zum Meer" wird Israel ebenfalls das Existenzrecht abgesprochen. Auch "Zionisten sind Faschisten, morden Kinder und Zivilisten" wurde gerufen. Mit dem Vorwurf des "Kindermords" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Antiziganismus in Charlottenburg-Wilmersdorf

    01.10.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In Charlottenburg-Wilmersdorf fand ein antiziganistischer Vorfall statt. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben veröffentlicht. Das Datum entspricht nicht dem Vorfallstag.

    Quelle: Amaro Foro / DOSTA
  • Antiziganistischer Vorfall in Berlin

    01.10.2025 Bezirk: Berlinweit
    An einer Berliner Schule ereignete sich ein antiziganistischer Vorfall. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht. Das Datum wurde verändert.
    Quelle: DOSTA / Amaro Foro
  • Aufkleber des "III. Weg" in Niederschöneweide

    01.10.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am S-Bahnhof Johannisthal wurden zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber hatte rassistische Inhalte, der andere richtete sich gegen Gegner*innen der extremen Rechten.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Behindertenfeindliche strukturelle Benachteiligung in Treptow-Köpenick

    01.10.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Jobcenter Treptow-Köpenick kam es zu einer strukturellen behindertenfeindlichen Benachteiligung. Zum Schutz der Betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht und der Zeitpunkt anonymisiert.

    Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, chronische Erkrankung
  • Extrem rechte Propaganda in Hellersdorf

    01.10.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Auf dem Boulevard Kastanienallee fand sich ein Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Extrem rechte Sticker in Lichterfelde

    01.10.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Um den Kranoldplatz herum wurde eine Vielzahl an Stickern einer extrem rechten Gruppierung entdeckt. So fanden sich u.a. auf Werbeplakaten in der Unterführung am Kranoldplatz mehr als 10 Sticker der Gruppierung. Einige Sticker propagierten das rassistische Konzept der "Remigration". Außerdem klebten dort Flyer, die Werbung für ein Buch zur Remigration machten. Zusätzlich klebten auf Laternen in der Gegend drei weitere Aufkleber der extrem rechten Gruppierung. Auch an der Ecke Ostpreußendamm/Bäkestraße wurde ein Aufkleber der Gruppe gefunden.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über sozialen Messenger
  • Neonazistische Propaganda in Hellersdorf

    01.10.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    In der Neuen Grottkauer Straße in Höhe der Peter-Edel-Straße fand sich ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Neonazistische Propaganda in Marzahn

    01.10.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    In der Marzahner Promenade nahe dem Bürgeramt fand sich ein Plakat mit dem Kürzel „NRJ“, was für die neonazistische Jugendpartei „Nationalrevolutionäre Jugend“ steht. Daneben fand sich ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“. Es wurde unkenntlich gemacht.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • NS-verharmlosende Schmiererei in Schöneberg

    01.10.2025 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Auf mehreren Briefkästen an der Kleiststraße wurden Graffitis angebracht, die den Nationalsozialismus verharmlosen. So stand auf einem "FCK ZIONZS", was Zionismus in die Nähe des NS rückt, sowie "Israel is a Nazi Terrorist", wo dem ganzen Staat eine Nähe zum NS-Staat unterstellt wird.

    Quelle: Persönliche Meldung
  • NS-Verharmlosung in Lichtenberg-Mitte

    01.10.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Im Blockpark hinter der Lückstraße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Nicht mein Kanzler, nicht meine Drecksarbeit" mit dem Konterfei von Bundeskanzler Friedrich Merz inklusive eines nachträglich aufgemalten Hitlerbärtchens entdeckt und entfernt. In der Gleichsetzung von Merz mit dem NS-Massenmörder und Diktator Adolf Hitler ist eine NS-Verharmlosung zu sehen.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Propaganda vom "III. Weg" in Alt-Hohenschönhausen

    01.10.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Erneut wurden in der Hohenschönhauser Straße mehrere Aufkleber der Neonazi-Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. U.a. wurden die Motive mit der Aufschrift "Der III.Weg Berlin - Familie, Tradition, Heimat" und "Zerschlagt die Rotfront" gemeldet.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rassistische Propaganda in Marzahn

    01.10.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    In der Havemannstraße Ecke Flämingstraße und Ecke Ahrensfelder Platz (gegenüber dem Bahnhof Berlin-Ahrensfelde) fand sich jeweils ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ mit der rassistischen Aufschrift: „Deutschland den Deutschen“.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Rassistischer Angriff in Mitte

    01.10.2025 Bezirk: Mitte

    Im Bezirk Mitte ereignete sich ein rassistischer Angriff mit Körperverletzung. Das genaue Datum ist dem Berliner Register nicht bekannt.

    Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin, Schriftliche Anfrage, Drucksache Nr. 19 / 25011
  • Rassistischer Angriff in Tempelhof-Schöneberg

    01.10.2025 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Im Bezirk Tempelhof-Schöneberg ereignete sich ein rassistischer Angriff. Ein genaues Datum ist dem Register nicht bekannt.

    Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin, Schriftliche Anfrage, Drucksache Nr. 19 / 25011
  • Rassistischer Angriff in Tempelhof-Schöneberg

    01.10.2025 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Im Bezirk Tempelhof-Schöneberg ereignete sich ein rassistischer Angriff. Das genaue Datum ist dem Register nicht bekannt.

    Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin, Schriftliche Anfrage, Drucksache Nr. 19 / 25011
  • Rassistischer Aufkleber in Wittenau

    01.10.2025 Bezirk: Reinickendorf

    An der Bushaltestelle S+U Wittenau wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt. Der Aufkleber trug die Aufschrift "Für die 'Gäste' nur das Beste! Remigration jetzt". Der Kampfbegriff "Remigration" steht für die Ausweisung und Vertreibung von Menschen mit Migrationsgeschichte. Diese Menschen wurden auf dem Sticker als Gäste in Anführungszeichen bezeichnet. Dadurch wurde ausgedrückt, dass sie als nicht zugehörig oder willkommen gesehen werden.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Sticker vom "III. Weg" in der Friedenstraße entfernt

    01.10.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Von einem Laternenpfahl in der Friedenstraße / Ecke Am Friedrichshain wurde ein Sticker von der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entfernt. Mit dem Slogan "Hart Sauber Gesund" wurde ein Telegram-Kanal beworben.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
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