Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
14.09.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Eldenaer Straße wurde eine antisemitische Schmiererei entdeckt.Quelle: RIAS Berlin
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Antisemitische Schmiererei in Wilmersdorf
14.09.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAuf Glascontainern in der der Nähe des U-Bahnhofes Berliner Straße in Wilmersdorf wurde mehrfach die israelbezogene antisemitische Schmiererei "Fuck Israhell" entdeckt. Mit der Parole "Israhell" wird Israel als Staat nicht einfach kritisiert, sondern dämonisiert und als grundsätzlich böse dargestellt.
Quelle: Meldung via Instagram -
Aufkleber des "III. Weg" in Alt-Hohenschönhausen
14.09.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Hohenschönhauser Straße wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" mit der gegen den politischen Gegner gerichteten Aufschrift "Kampf der Rotfront!"gefunden.
In der Goeckestraße Ecke Wriezener Straße wurde zudem ein Aufkleber von einem bekannten Neonaziversand entdeckt und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechte Aufkleber in Oberschöneweide
14.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Wilhelminenhofstr. / Edisonstr. wurden an einem Briefkasten zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber bildete die Reichsfahne ab und stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck88".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Hakenkreuze in Adlershof
14.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Haltestelle Ottomar-Geschke-Str. wurden insgesamt sechs Hakenkreuze am Fahrplan sowie am Wartehaus und an einer Wand entdeckt. Zudem wurde der Schriftzug "Sieg Heil" entdeckt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
LGBTIQ*-feindlicher Vorfall in Tempelhof-Schöneberg
14.09.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergEs ereignete sich ein LGBTIQ* feindlicher Vorfall in Tempelhof-Schöneberg.
Quelle: L-SUPPORT -
NS-Verharmlosung auf Demonstration in Mitte
14.09.2025 Bezirk: MitteAuf einer großen Friedensdemonstration in Mitte zeigten mehrere Teilnehmende NS-verharmlosende Schilder. Ein Teilnehmer zeigte ein Schild, auf dem Politiker*innen zur Zeit der Corona-Pandemie mit dem NS-Verbrecher Josef Mengele verglichen wurden. Auch die Regierungs- bzw. Staatschefs Israels und der Ukraine wurden mit den Nationalsozialisten gleichgesetzt. Ein anderes Schild versuchte sich an einer Analogie mit dem Aufstand im Warschauer Ghetto 1943. Auf der Demonstration waren auch Fahnen des extrem rechten "Compact"-Magazins zu sehen
Quelle: Registerstelle Mitte -
NS-verherrlichender, anti-antifaschistischer und transfeindlicher Aufkleber im Weitlingkiez
14.09.2025 Bezirk: LichtenbergIm Archibaldweg Ecke Rupprechtstrassße wurde ein Aufkleber mit dem Motiv "Antifa-freie Zone" vor einer schwarz-weiß-roten-Reichsflagge aus einem Neonaziversand entdeckt und entfernt. Zudem waren ein durchgestrichenes Antifa-Logo, ein durchgestrichener Punk und eine durchgestrichene trans Person auf dem Motiv abgebildet.
Quelle: Lichtenberger Register -
Rassistische Beleidigung in der Köpenicker Altstadt
14.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn einem Imbiss in Alt-Köpenick wurden zwei Schwarze Frauen von einer anderen Frau erst abfällig angesehen und als eine der Frauen nachfragte, was das soll, wurden die beiden frauenfeindlich und rassistisch beleidigt. Ein weiterer Gast positionierte sich gegen die einzelne Frau, die dann nach draußen ging und die beiden Schwarzen Frauen weiterhin durch das Fenster anstarrte. Eine der betroffenen Frauen ging daraufhin zum Fenster und starrte zurück bis die Frau schimpfend ging.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Schmierereien gegen politische Gegner*innen in Lichterfelde
14.09.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAn der Eduard Spranger Promenade wurden zwei Sprühereien entdeckt, die sich gegen antifaschistisch Engagierte richteten.
Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal -
Antiasiatisch-rassistische Pöbelei in Restaurant in Mitte
13.09.2025 Bezirk: MitteIn einem indischen Restaurant in der Oranienburger Straße in Mitte machte ein Gast in einer englichsprachigen Gruppe lautstark in Hörweite des indisch-stämmigen Kellners antiasiatisch-rassistische Bemerkungen.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antimuslimisch-rassistische Beleidigung im Supermarkt
13.09.2025 Bezirk: MitteEine einen Hijab tragende Frau mit Kindern wurde in einem Supermarkt im Bezirk Mitte antimuslimisch-rassistisch beleidigt, wobei auch antipalästinensische Aussagen fielen.
Quelle: Report! Berlin / CLAIM -
Antisemitische Beleidigung im Prenzlauer Berg
13.09.2025 Bezirk: PankowAuf einem Markt im Kollwitzkiez wurde ein Mann antisemitisch von einem Standbetreiber beschimpft. Dem Verkäufer war schon mehrere Jahre bekannt, dass der Mann jüdisch ist. Der Verkäufer rief ihm unter anderem nach: „Ah du, hier Falafel nach palästinensischer Art, du Kindermörder!“ und „Ja, halt du dein Maul du Affe. From the river to the sea!“
Quelle: RIAS -
Antisemitische Propaganda in Berlin
13.09.2025 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Sprühereien im Landschaftspark Herzberge
13.09.2025 Bezirk: LichtenbergIm Landschaftspark Herzberge wurde zweimal die Parole "Israel tötet Kinder" auf einem Weg rund um den eingezäunten Grünbereich und auf dem Fußgänger-/Fahrradweg parallel zum BVG-Gelände entdeckt. Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Antisemitismus auf Kundgebung in Mitte
13.09.2025 Bezirk: MitteAm Checkpoint Charlie fand eine propalästinensische Kundgebung mit etwa 100 Teilnehmenden statt. Teilnehmende riefen die Parolen "There is only one state Palestine 48" und "Kindermörder Israel". Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Antisemitismus auf Kundgebung in Mitte
13.09.2025 Bezirk: MitteAuf einer Kundgebung am Brandenburger Tor wurden antisemitische Äußerungen in Redebeiträgen geäußert.
Quelle: RIAS Berlin -
"Die Heimat"-Flugblätter in Wittenau
13.09.2025 Bezirk: ReinickendorfIn der Nähe des S-Bahnhofs Wittenau wurden queerfeindliche und rassistische Flugblätter der Neonazi-Partei "Die Heimat"-Berlin in Briefkästen eingeworfen. Der Flyer stellte den Lesenden die rhetorische Frage, ob sie nicht genug hätten von "Aufrüstung & Nato-Kriegstreiberei? Genderwahn & Homopropaganda? Überfremdung & Islamisierung? Altersarmut & Volksausbeutung? Bevormundung durch Fremdmächte & EU-Regulierung?" Als weitere vermeintliche Problemfelder wurden "Klimahysterie", "Steuerwucher" und "Ausländerkriminalität" genannt. Echte Lösungen sollten "ohne Lobbyisten, Kapitalisten oder Kommunisten" durch "Volkszusammenhalt und Kameradschaft" erreicht werden. Auf der Rückseite wurden die Lesenden zu "Widerstand" aufgerufen. Das Flugblatt enthielt außerdem einen Vordruck, mit dem Interessierte mehr Informationen anfordern konnten oder den Antritt der Partei zur Abgeordnetenhauswahl 2026 unterstützen konnten.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Extreme Rechte startet Shitstorm gegen ZDF-Moderatorin
13.09.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEin extrem rechtes Medienportal startete einen Shitstorm gegen eine Moderatorin des ZDF heute-journal. Das Medium warf der Moderatorin vor, die Ermordung von Charles „Charlie“ James Kirk, einer Ikone einer rechtskonservativen Bewegung in den USA und Trump-Vertrauter, relativiert und ihn beschimpft zu haben. Dazu wurden Aussagen ihrer Moderation neu zusammengesetzt und Teile weggelassen, um den Inhalt der Moderation gezielt zu verfälschen. Rechte Influencer sprangen auf den gut platzierten Spin an und veröffentlichten ebenfalls Beiträge. Anschließend sah sich die im Bezirk lebende Moderatorin auf den sozialen Netzwerken mit zahlreichen, massiven Hassnachrichten und Todeswünschen konfrontiert.
Quelle: ZDF heute journal vom 13.09.25, Instagram und taz vom 15.09.25 -
Extrem rechte Aufkleber im Ortsteil Reinickendorf
13.09.2025 Bezirk: ReinickendorfIn der Nacht auf den 13. September wurden im Ortsteil Reinickendorf rund um den Schäfersee einige Aufkleber mit der Aufschrift "FCK ANTIFA" verklebt und kurz darauf entfernt. Einer dieser Aufkleber war auf einem Aufsteller vor dem Büro der Partei Die LINKE angebracht worden. Ein weiterer Aufkleber, der zusammen mit dem ersten verklebt wurde, zeigte ein abgewandeltes Logo der Antifaschistischen Aktion mit der Fahne der Bundesrepublik und der Aufschrift "Patriotische Aktion".
Quelle: Die Linke Reinickendorf -
Extrem rechter Aufkleber in Karow
13.09.2025 Bezirk: PankowAm S-Bahnhof Karow wurden drei Aufkleber eines extrem rechten Onlineversandhandels entdeckt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Extrem rechter Aufkleber in Wendenschloß
13.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Köpenzeile / Mayschweg wurde ein Aufkleber eines neonazistischen Onlinehandels entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Fahne eines extrem rechten Magazin auf Demo in Pankow
13.09.2025 Bezirk: PankowAuf einer sogenannten „Friedensdemonstration“ in Pankow wurde eine „Ami go home“-Fahne des extrem rechten Compact-Magazins gezeigt.
Quelle: Berliner Register via Signal -
Flyer von "Die Heimat" in Briefkästen im Allendeviertel
13.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Allendeviertel I wurden großflächig in privaten Briefkästen Flyer der Partei "Die Heimat" entdeckt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Flyer von "Die Heimat" in Briefkästen im Fennpfuhl
13.09.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Paul-Junius-Straße wurden zwei Neonazis dabei beobachtet, wie diese in private Briefkästen Flyer der neonazistischen Partei "Die Heimat" (ehemals "NPD") steckten. Die Flyer waren mit der Überschrift "Hast auch Du die Schnauze voll..." betitelt und richteten sich thematisch gegen Migrant*innen, Krieg, die EU, Genderthemen und Armut.
Quelle: Lichtenberger Register -
Homophobe Beleidigung und Bedrohung am S-Bahnhof Lichtenberg
13.09.2025 Bezirk: LichtenbergDer Vorfall ereignete sich gegen 8.00 Uhr morgens am S-Bahngleis am Bahnhof Lichtenberg. Die betroffene Person war unterwegs zu einem CSD. Ein ungefähr 30-jähriger Mann lief mehrmals um die Person herum und starrte diese an. Daraufhin verschwand der Mann kurz wieder. Als die betroffene Person ein paar Meter weiterging, kam der Mann relativ plötzlich hinter einer Werbetafel hervor und stellte sich ziemlich nah neben die Person. Er sagte daraufhin mehrmals ziemlich aufgebracht und auf beleidigende Art und Weise "Was bist du? Bist du schwul?" und kam noch näher. Für die betroffene Person war die Gesamtsituation sehr bedrohlich. Nach einer klaren Ansage, konnte die betroffene Person - noch bevor es zu einer körperlichen Auseinandersetzung kommen konnte, aus der Situation herausgehen, ohne dass der Mann hinterher kam.
Quelle: Register Charlottenburg-Wilmersdorf -
NS-verharmlosendes Graffiti in Mariendorf
13.09.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAn die Haltestelle Rixdorfer Str. / Britzer Str. wurde der Schriftzug "Nazikiez" entdeckt.
Quelle: Persönliche Meldung -
NS-verherrlichender Sticker in Marienfelde
13.09.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergIn der Stegernwaldstraße ist ein Sticker aufgetaucht, der "Liebe" für den Nationalsozialismus ausdrücken soll.
Quelle: Persönliche Meldung -
NS-verherrlichende Sachbeschädigungen in Wilmersdorf
13.09.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn die Schaufensterscheiben eines Geschäfts in der Bundesallee in Wilmersdorf wurden vier Hakenkreuze geritzt.
Quelle: Meldung via Signal -
Rassistischer Angriff in Mitte
13.09.2025 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte wurde eine Frau aus antiasiatisch-rassistischer Motivation angegriffen.
Quelle: Meldestelle AAR / GePGeMi -
Rassistischer Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen
13.09.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Goeckestraße wurde ein Aufkleber mit der rassistischen Aufschrift "Abschieben schafft Wohnraum" entdeckt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Rassistischer Aufkleber in Weißensee
13.09.2025 Bezirk: PankowAm Antonplatz wurde ein rassistischer Aufkleber der ehemaligen extrem rechten Partei „NPD“ (jetzt: DIE HEIMAT) entdeckt. Auf dem Aufkleber stand: „Deutsche Kinder braucht das Land“.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Rassistisches Konzert in der Bundeszentrale von "Die Heimat" in der Köpenicker Dammvorstadt
13.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Bundeszentrale von "Die Heimat" in der Seelenbinderstr. fand ein extrem rechtes und rassistisches Konzert im Hof statt. Über den Abend kam es mehrfach zu lauten Parolen.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistische und anti-antifaschistische Aufkleber im Weitlingkiez
13.09.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Rupprechtstraße / Ecke Giselastaße, im Archibaldweg, in der Leopoldstraße und gegenüber des S-Bahnhofs Nöldnerplatz wurden zahlreiche aus einem Neonazi-Versand stammende Aufkleber mit dem rassistischen Motiv "Remigration jetzt!" und der gegen die politischen Gegner*innen der extremen Rechten gerichteten Parolen "Good night left side!", "FCK Antifa" und das Motiv "Mir stinken die Linken!" in Kombination mit einem Stinktier gefunden und entfernt.
Auch auf dem S-Bahnhof Nöldnerplatz wurden etwas 10 Neonaziaufkleber mit verschiedenen Motiven - darunter auch NS-verrherlichende Aufkleber mit Reichsflagge und antimuslimische Sticker, die sich gegen "Talahons" richteten - entdeckt und unkenntlich gemacht. (Das Wort "Talahon" ist ein Slang-Ausdruck für arabische, junge Männer und wurde an dieser Stelle abwertend und antimuslimisch verwendet. )
Quelle: Lichtenberger Register -
Reichsbürger*innenkundgebung am Brandenburger Tor
13.09.2025 Bezirk: MitteAuf dem Pariser Platz hielten etwa 5 Reichsbürger*innen eine "Mahnwache" ab. Dabei zeigten sie Reichsfahnen.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Transfeindlicher Kongress in Mitte
13.09.2025 Bezirk: MitteIn einem Hotel in der Nähe des Alexanderplatzes fand ein transfeindlicher Kongress mit dem Titel „Youth Gender Distress“ statt, den die US-amerikanische Organisation "Society for Evidence-Based Gender Medicine" (SEGM) mit internationaler Beteiligung veranstaltete hat. Die SEGM gibt sich als medizinische Fachgesellschaft aus, doch ist sie ein Interessenverband, der gegen trans Personen gerichtet ist, die nach Ansicht der SEGM durch vermeintlich geeignete Maßnahmen auf das bei der Geburt zugewiesene Geschlecht zurückgeführt werden sollen. Die SEGM wird vom Southern Poverty Law Center als LGBTIQ*-feindliche Hassgruppierung eingestuft.
Quelle: Southern Poverty Law Center: SPLC. (2023, Dezember 12). Dynamics within the anti-LGBTQ+ pseudoscience network., Pressemitteilungen vom 10.06.2025 und vom 17.09.2025 der Deutschen Gesellschaft für Trans*- und Inter*geschlechtlichkeit e.V., taz vom 11.09.+14.09.2025 -
Antimuslimisch-rassistische Beleidigung in Moabit
12.09.2025 Bezirk: MitteIn der Nähe einer Moscheegemeinde in Moabit wurden Besucher*innen von einem Mann antimuslimisch-rassistisch beleidigt.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Antisemitischer Vorfall im Bezirk Pankow
12.09.2025 Bezirk: PankowEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Zum Schutz Betroffener Personen wurden keine weiteren Angaben veröffentlicht.
Quelle: RIAS -
Antisemitismus auf Kundgebung in Mitte
12.09.2025 Bezirk: MitteAn der Anton-Wilhelm-Amo-Straße in Mitte fand eine propalästinensische Kundgebung mit etwa 30 Teilnehmenden statt. Dabei wurden die Parolen "There is only one state Palestine 48" und "Vom Wasser zum Wasser Palästina ist arabisch" gerufen.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Aufkleber des „III. Weg“ in Karow
12.09.2025 Bezirk: PankowAn der Ecke Bucher Chaussee / Achillesstraße wurden zwei Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei „Der III. Weg“ entdeckt.
Quelle: Pankower Register -
Extrem rechte Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen
12.09.2025 Bezirk: LichtenbergAn der Tramhaltestelle Judith-Auer-Straße wurden zwei Aufkleber aus extrem rechten Versänden gemeldet. Einer richtete sich mit der Aufschrift "FCK Antifa" gegen den politischen Gegner, in diesem Fall Antifaschist*innen. Beim anderen Motiv ging es um eine angeblich nicht vorhandene "Meinungsfreiheit" in der BRD.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechte Propaganda in Hellersdorf-Ost
12.09.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf der Schneeberger Straße wurden zwei rassistische Plakate der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt.
Im Bereich der Kastanienallee wurden ein queerfeindlicher Sticker der extrem rechten Kleinpartei "Die Heimat" verklebt sowie Sticker, die sich gegen die Antifa und Bündnis '90/Die Grünen richteten, ein rassistischer Sticker sowie ein Aufkleber mit den Nationalsozialismus verharmlosendem Inhalt.
Quelle: Augenzeug*in -
Extrem rechte Propaganda in Marzahn-Mitte
12.09.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn Marzahn-Mitte tauchten vermehrt Sticker der extrem rechten Kleinpartei "Der III. Weg" auf, insbesondere auf der Raoul-Wallenberg-Straße Ecke Franz-Stenzer-Straße und am Freizeitforum an der Marzahner Promenade, wo sich Sticker fanden, die queerfeindlich waren sowie sich gegen politische Gegner*innen richteten. An der Haltestelle Freizeitforum in der Marzahner Promenade kam ein antisemitischer Sticker der Partei hinzu.
Rund um den Ahrensfelder Berg wurden Sticker verklebt, die aus unterschiedlichen extrem rechten Onlineshops stammen. Darunter gab es queerfeindliche und rassistische Inhalte sowie einen Sticker gegen politische Gegner*innen.
Quelle: Augenzeug*in -
Extrem rechtes Symbol in Nord-Neukölln
12.09.2025 Bezirk: NeuköllnAn einem Mülleimer auf dem Spielplatz Schierker Straße in Neukölln wurde ein Keltenkreuz entdeckt.
Quelle: Register Neukölln -
Hakenkreuz in Marienfelde
12.09.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAn die Haltestelle Gutspark Marienfelde wurde ein Hakenkreuz entdeckt. Die Schmiererei wurde mit einem Sticker überklebt.
Quelle: Persönliche Meldung -
Hakenkreuz-Schmierereien in Wilmersdorf
12.09.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAuf den Sitzen der Bushaltestelle "Binger Straße" wurden drei mit Edding geschmierte Hakenkreuze entdeckt.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Rassistische Aufkleber in der Köpenicker Dammvorstadt
12.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Borgmannstr. / Parrisiusstr. wurde ein rassistischer Aufkleber, der sich auf den sog. "Syltsong" bezog, entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistische Pöbelei am Ostkreuz
12.09.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 17:00 Uhr blockiert eine Gruppe bei einer ankommenden S-Bahn die Tür zum Fahrradabteil. Als ein junger Mann of Color mit seinem Rad den Zug verlassen wollte, rief einer aus der Gruppe, der ganz vorne an der Tür stand, laut zum Rest der Gruppe: "Achtung ein Messerstecher! Macht Platz! Ein Messerstecher!".
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rassistischer Aufkleber in Moabit
12.09.2025 Bezirk: MitteAn einer Bushaltestelle in der Rathenower Straße Ecke Alt-Moabit wurde ein Aufkleber mit dem Slogan "White Lives Matter" gefunden.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Sachbeschädigung an Ausstellung des NS-Dokuzentrum in Niederschöneweide
12.09.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf einer Infotafel auf dem Gelände des NS-Dokumentationszentrums wurde ein Hakenkreuz entdeckt und von den Mitarbeitenden zur Anzeige gebracht und entfernt.
Quelle: Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit