Wiederholt ein Hakenkreuz in einer Friedrichshainer Schule
In eine Toilettentür einer Friedrichshainer Schule wurde ein Hakenkreuz geritzt. Die Schulleitung wurde informiert. Das Hakenkreuz wurde nicht zeitnah entfernt.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
In eine Toilettentür einer Friedrichshainer Schule wurde ein Hakenkreuz geritzt. Die Schulleitung wurde informiert. Das Hakenkreuz wurde nicht zeitnah entfernt.
In Mitte ereignete sich ein antiasiatisch-rassistischer Vorfall. Zum Schutz der betroffenen Personen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
In der Nähe des U-Bahnhofs Rudow wurden zwei Sticker der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" mit der Aufschrift "Deutschland den Deutschen" entdeckt und entfernt.
An der Ecke Dreherweg / Sattlerstraße wurde ein Aufkleber aus einem Neonazi-Versandhandel mit "Schwarzer Sonne" und einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge entdeckt und entfernt.
An der Ecke Krokusstraße / Prierosser Straße wurde ein Sticker der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" mit der Parole "Keine Solidarität mit Israel" vor einer blutbespritzten Israelfahne entdeckt und entfernt.
Am Anfang der Langen Brücke wurde ein rassistischer Aufkleber, der eine sog. "Remigration" forderte, an einem Mülleimer entdeckt und entfernt.
An einer Laterne am Bootsanleger am Schloßplatz wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Patriotische Aktion" entdeckt und entfernt.
An der Bushaltestelle im Rustweg wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Einer davon trägt die Aufschrift „Patriotische Aktion“. Auf dem zweiten Sticker stand auf schwarz, rot, goldenen Hintergrundfarben "Make Germany Great Again".
Darüber hinaus wurde an der Bushaltestelle Johannesstift eine zerrissene Regenbogenflagge auf dem Boden gesichtet.
In der Müllerstraße und der Nazaretkirchstraße in Wedding wurden zwei Aufkleber einer rechtskatholisch fundamentalistischen Organisation entdeckt und entfernt, die LGBTIQ*-Feindlichkeit und antimuslimischen Rassismus verbreitet.
An der Bushaltestelle S-/U-Bahnhof Pankow in der Granitzstraße wurde ein Aufkleber mit dem Slogan "Du Zecke" entdeckt und entfernt.
An der Tramhaltestelle Eberswalder Straße wurden an einem Verkaufstand - an dessen Hinterwand - zwei kleine Hakenkreuze entdeckt.
An der Bushaltestelle Friedhof Mariendorf wurden ein Hakenkreuz sowie der Schriftzug „AfD“ auf einem Fahrplan sowie ein weiteres Hakenkreuz auf einem Mülleimer festgestellt. Die Schmierereien wurden inzwischen entfernt.
An der Bushaltestelle Rixdorfer Straße/Ullsteinstraße wurden zwei sichtbare Hakenkreuze festgestellt. Die Schmierereien wurden inzwischen entfernt.
Drei betrunkene Männer mit Deutschlandbinden am Arm pöbelten auf der Kantstraße verschiedene Personen an. Als ein Auto vorbeigefahren ist, ging eine der Personen auf die Straße und machte einen Hitlergruß auf das Auto ausgerichtet und rief "Deutschland".
Im Poststadion in Moabit wurde der Schriftzug "Kinder Mörder Israel" auf zwei Auswechselbänken gesehen. Die pauschale Bezeichnung Israels als "Kindermörder" konnotiert antisemitische Ritualmordlegenden.
An der Bushaltestelle Baumschulenstr./ Köpenicker Landstr. wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der Kampagne "Stolzmonat" entdeckt und entfernt.
Gegen 21:00 Uhr wurden zwei Frauen im Weidenweg, Ecke Auerstraße, nahe der U-Bahnstation Weberwiese, aus einem Auto heraus queerfeindlich und sexistisch beleidigt und bedroht.
Zuvor waren den Betroffenen vier junge Männer in einem Auto aufgefallen, die sich in der verkehrsberuhigten Fahrradstraße gefährlich verhielten. Das Auto fuhr einem anderen Fahrzeug dicht auf, versuchte in Schlangenlinien zu überholen und Druck gegenüber dem Fahrer aufzubauen. Als eine der Betroffenen das Verhalten mit einem Blick und einer fragenden Handbewegung kommentierte, wendeten die Männer und fuhren entgegen der Fahrtrichtung zurück in die Einbahn- und Fahrradstraße. Sie hielten mit lautem Bremsgeräusch neben den Betroffenen, lehnten sich aggressiv aus dem Fenster und bedrängten sie verbal.
Obwohl die Betroffene sagte, dass sie kein Gespräch wolle und in Ruhe gelassen werden möchte, wurden die Männer lauter. Sie beleidigten die beiden Frauen unter anderem als „dumme Lesben“ und „dumme Fotzen“.
An der Tramhaltestelle Welsestraße und Prendener Straße wurden mehrere Neonaziaufkleber aus einem bekannten Versand endeckt und entfernt. Auf den Motiven stand "Good night left side", "Make germany great again" in Kombination mit einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge, "Deutschland meine Heimat" in Kombination mit Reichsadler und Reichsflagge und "Für die Gäste nur das Beste - Remigration airlines". In einem Fall war nur eine Reichsflagge abgebildet.
Auch entlang der Falkenberger Krugwiesen wurden mehrere Naziaufkleber entdeckt und entfernt. Es handelte sich um die Motive "Deutschland meine Heimat", "Love animals, hate Antifa", "Für die Gäste nur das Beste - Remigration Airlines" und einen Aufkleber in Form einer Reichsflagge.
In der Pablo-Picasso-Straße befand sich auf einem Ortseingangsschild nach Hohenschönhausen zudem ein extrem rechter Aufkleber mit einer darauf abgebildeten "Schwarzen Sonne", einer vermummten Person und dem Spruch "Violent Unrest".
Vor dem Gebäude des Robert-Koch-Instituts am Nordufer in Wedding hielten etwa sechs Personen aus der verschwörungsideologischen Szene eine Kundgebung ab. Die Mahnwache forderte die "Aufarbeitung" der Corona-Pandemie. Dabei wurde ein Bild eines NS-Verbrechers, das während der Nürnberger Ärtzteprozesse aufgenommen wurde, gezeigt.
Am Parcour bzw. auf dem Spielplatz in der Erich-Kurz-Straße wurden die Neonazizahlencodes "88" und "1161" entdeckt.
Auf einem Bus am Wellenwerk in der Landsberger Alle, der als Sprühwand dient, sind mehrere Hakenkreuze, der Schriftzug "Hitler" und der Neonazizahlencode "1488" in schwarzer und grüner Farbe aufgesprüht worden.
In der Rhinstraße Ecke Allee der Kosmonauten wurde zudem ein in blauer Farbe gesprühter Neonazizahlencode in Form einer "88" gemeldet.
An der Kreuzung Schnellerstr./ Fennstr. wurde ein rassistischer Aufkleber aus einem extrem rechten Onlinehandel entdeckt und entfernt.
Am S-Bahnhof Lichtenberg (S75) fiel eine Fahrkartenkontrolleurin durch extrem rechte Symbolik und rassistisches Verhalten auf. Die Frau wies am Bein ein sichtbares „444“-Tattoo auf. Der Zahlencode "444" steht in der extrem rechten Szene für den rassistischen Slogan „Deutschland den Deutschen“ (basierend auf dem vierten Buchstaben des Alphabets, dem „D“).
Die Kontrolleurin beleidigte migrantisch gelesene Fahrgäste und zeigte ihnen zudem den Mittelfinger.
Eine Regenbogenbank am Rathaus Lichtenberg wurde komplett übermalt bzw. die Regenbogenfarben unkenntlich gemacht.
In der Bänschstraße / Ecke Voigtstraße wurde die mit blauer Farbe angebrachte Schmiererei "1161" (Zahlencode für Antif-Antifa) unkenntlich gemacht.
In der Grünberger Straße war ein runder Sticker angebracht, in den Farben der Reichskriegsflagge und in der Mitte ein Hakenkreuz.
In der S-Bahnstation Brandenburger Tor wurden mehrere anti-antifaschistische und gegen Gegner*innen der extremen Rechten gerichtete Schmierereien entdeckt.
An der Tramhaltestelle S-/U-Bahnhof Pankow wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Onlineversandhandels entdeckt und entfernt. Dieser trug den Slogan "Make germany great again".
Am späten Sonntagabend kam es an der Ecke Dolgenseestraße 41–43, nahe dem dortigen Fußballplatz, zu einem lautstarken homofeindlichen Vorfall. Eine Person beschimpfte eine andere Person über einen Zeitraum von etwa 5 bis 10 Minuten massiv und weithin hörbar. Dabei fiel unter anderem die homofeindliche Beleidigung „schwule Drecksau“. Zudem wurde die betroffene Person offenbar von der aggressiven Person des Ortes verwiesen bzw. „rausgeschmissen“.
Am Bahnhof Friedenau wurden zahlreiche extrem rechte Schmierereien festgestellt, die bislang nicht entfernt wurden. Darunter befinden sich unter anderem die Kürzel „NRJ“ („Nationalrevolutionäre Jugend“), die Jugendorganisation der extrem rechten und neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg", sowie weitere Aufschriften wie „Fuck Antifa“, „Sommer Sonne Remigration“, „Der 3. Weg!“, „Antifa vernichten!“, „Rotfrontler sichten und vernichten!“, „Fuck AFA“, „NRJ D3.W.“ und „Rotfront zerschlagen“.
Die Schmierereien stellen eine ungewöhnlich massive Darstellung dieser extrem rechten Gruppierungen in diesem Gebiet dar.
In der Müllerstraße wurden zwei rassistische, "Remigration" fordernde Aufkleber entdeckt und entfernt.
In der Ilsestraße wurde ein rassistisches Aufklebermotiv mit der Parole "One nation, one people, stop immigration - defend europe" gefunden und entfernt.
Ebenfalls in der Ilsestraße klebte ein weiterer rassistischer Aufkleber mit dem Slogan "One nation, one people, stop immigration - defend europe" auf einer Wohnungstür. Daneben klebte zudem ein Aufkleber aus einem Naziversand mit der rassistischen Forderung "Asylbetrüger nicht willkommen - Heimreise statt Einreise!".
In einem Mehrfamilien-Wohnhaus in der Prendener Straße wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und gemeldet. Daneben fand sich der Schriftzug "AfD". Bereits in der Vergangenheit wurden dort auch schon Hakenkreuz-Schmierereien vorgefunden.
Ein Mann hat einen anderen Mann, der eine Kippa trug und seine Kinder in der Uhlandstraße in Charlottenburg erst antisemitisch beleidigt und anschließend angespuckt. Als der Angegriffene den Angreifer darauf ansprach, schlug dieser ihm ins Gesicht. Daraufhin kamen mehrere Menschen zu Hilfe. Der Angreifer beleidigte und bedrohte dann zusätzlich eine Frau, die helfen wollte, antisemitisch.
An einem Supermarkt in der Glienicker Str. wurde ein rassistischer Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt.
An der Tramhaltestelle Oberseestraße wurde vor einer Bar ein Aufkleber aus der Fanszene des polnischen Erstligisten Pogon Szczecin gemeldet. Das Motiv richtete sich mit einem durchgestrichenen Hammer und Sichel-Symbol gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten. Der BFC Dynamo spielt(e) am 27.6.26 gegen Pogon Szczecin im Sportforum in Alt-Hohenschönhausen.
Während einer Busfahrt saß eine Familie im Bus und unterhielt sich in normaler Lautstärke auf Portugiesisch. In unmittelbarer Nähe befand sich eine Gruppe deutscher Fußballfans, die deutlich lauter auf Deutsch sprach. Dennoch stoppte die Busfahrerin plötzlich den Bus, drehte sich aggressiv zur Familie um und forderte ausschließlich sie auf, das Sprechen sofort einzustellen, da sie ihre Konzentration stören würden. Auf die höfliche Nachfrage der Ehefrau, ob ihre Sprache das Problem sei, da andere Fahrgäste wesentlich lauter auf Deutsch sprächen, reagierte die Fahrerin ausweichend, zuckte mit den Schultern und wiederholte ihre Aufforderung. Obwohl die Familie daraufhin ihre Stimmen deutlich senkte, sprach die Fahrerin kurz darauf erneut ein striktes Redeverbot gegen sie aus, während die laute Gruppe unbehelligt blieb. Beim Aussteigen äußerte der Mann, dass dieses Verhalten als Vorurteil beziehungsweise Diskriminierung wahrgenommen werde. Daraufhin reagierte die Fahrerin spöttisch, antwortete mit „Ja!“, lachte die Familie aus und winkte ihr höhnisch hinterher.
Auf einer Parkbank im Volkspark Rehberge wurden extrem rechte Schmierereien entdeckt und übermalt. Neben einem Hakenkreuz war dort der Zahlencode „1161“ angebracht, der in der extremen Rechten für „Anti-Antifa“ steht.
Ein ca. 8 Jahre alter Junge zeigte einer Passant*in auf der Landsberger Allee zur Begrüßung den sogenannten „Hitlergruß“.
Die Neonazipartei „Der III. Weg“ führte vor dem Einkaufszentrum Lindencenter in Hohenschönhausen einen Infostand durch. Nach eigenen Angaben in den sozialen Medien verteilten Aktivisten der Partei dabei Flyer im Rahmen ihrer bundesweiten Kampagne „Unsere Alternative heißt Revolution!“ und suchten das direkte Gespräch mit Passant*innen.
Die Neonazipartei "Die Heimat" (ehemals NPD) führte am am Riz-Center Ribnitzer Straße Ecke Zingster Straße einen Infostand mit mindestens drei Teilnehmenden durch.
Ein lesbisches Paar wurde im Volkspark Rehberge von zwei an ihnen vorbeilaufenden Männern LGBTIQ*-feindlich und rassistisch beleidigt.
In der Ahrenshooper Straße Ecke Zingster Straße wurden insgesamt drei Neonaziaufkleber gemeldet und entfernt. Auf zwei Motiven waren gegen politische Gegner*innen gerichte Parolen wie "Antifa verbieten!" und "Antifa = antideutsch, nutzlos, terroristisch, idiotisch, feige, asozial" zu lesen. Ein weiterer Aufkleber stammte vom Berliner Stützpunkt der Neonazipartei "Der III. Weg". Auf dem Motiv wurde mit dem Logo der Partei Eigenwerbung betrieben. Als Zusatz befand sich darunter die Parole "Familie, Heimat, Tradition".
In der Zingster Straße Ecke Barther Straße wurde zudem ein Aufkleber der Neonazipartei "Die Heimat" gefunden und entfernt. Auf dem Motiv stand der rassistische Slogan "White lives matter".
In der Ernst-Barlach-Straße wurde eine homofeindliche Parole gegen Fans des BFC Dynamo gemeldet. Auf eine Eingangstür wurde in schwarzer Farbe "BFC: You are gay!" gesprüht.
Am Hauptbahnhof stieg eine Gruppe von ca. 10 bis 15 alkoholisierten Jugendlichen in die S-Bahn in Fahrtrichtung Lichtenberg. Die Personen trugen Kleidung mit Aufschriften wie „Lonsdale“ und „Deutschland“ und zeigten ein aggressives, randalierendes Verhalten.
Während der Fahrt verhielt sich die Gruppe rassistisch und ableistisch. Zudem riefen sie den Code „1161“ (Anti-Antifa). Beim Aussteigen eines Teils der Gruppe am Bahnhof Ostkreuz (wo noch ca. 5 bis 10 Personen in der Bahn verblieben) wurde mutmaßlich die verbotene neonazistische Parole „Sieg Heil“ gerufen. Die verbleibenden Personen fuhren weiter in Richtung Nöldnerplatz/Lichtenberg.
Im Kinderbereich des Kiezer Sommer spielten bei sehr hohen Temperaturen mehrere Kinder mit Wasserspritzpistolen. Als eine Gruppe Männer über den Platz ging und einer von ihnen ein wenig Wasser abbekam, baute er sich vor einem Jungen bedrohlich auf und sagte "Jetzt reden wir Deutsch!". Andere Gäste intervenierten in die Situation, da die Kinder massiv eingeschüchtert waren.
In der Nalepastr. und der Helmholzstr. wurden insgesamt ca. zehn rassistische und extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Die rassistischen Aufkleber enthielten die Forderung nach einer sog. "Remigration", die extrem rechten Aufkleber hatten die Aufschrift "Patriotische Aktion".
Vor der us-amerikanischen Botschaft am Pariser Platz hielten drei Reichsbürger eine "Mahnwache" ab. Dabei zeigten sie Reichsfahnen.
Im Einsteinpark wurde der Zahlencode "1161" (= Anti-Antifaschistische Aktion) entdeckt. Dieser richtet sich gegen Antifaschismus.
Am S-Bahnhof Pankow wurde der Zahlencode 1161 entdeckt und übermalt. Der Zahlencode richtet sich gegen Antifaschismus. Ebenso wurde der Slogan "Fuck Antifa" entdeckt und übermalt.
Ein Mann aus Bulgarien wurde in einem Geschäft in Wedding von einem Mitarbeiter antiziganistisch beleidigt.
An einem Straßenbahnersatzbus wurde an der Haltestelle Bahnhofstr./ Lindenstr. ein rassistischer Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.