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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Antiasiatisch-rassistischer Vorfall in Mitte

    22.06.2026 Bezirk: Mitte

    In Mitte ereignete sich ein antiasiatisch-rassistischer Vorfall. Zum Schutz der betroffenen Personen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Meldeformulare Berliner Register
  • Aufkleber von "Der III. Weg" in Rudow

    22.06.2026 Bezirk: Neukölln

    An der Ecke Krokusstraße / Prierosser Straße wurde ein Sticker der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" mit der Parole "Keine Solidarität mit Israel" vor einer blutbespritzten Israelfahne entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • Extrem rechte Aufkleber in der Köpenicker Altstadt

    22.06.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Anfang der Langen Brücke wurde ein rassistischer Aufkleber, der eine sog. "Remigration" forderte, an einem Mülleimer entdeckt und entfernt.

    An einer Laterne am Bootsanleger am Schloßplatz wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Patriotische Aktion" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechte Aufkleber und LGBTIQ*-feindliche Propaganda in Hakenfelde

    22.06.2026 Bezirk: Spandau

    An der Bushaltestelle im Rustweg wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Einer davon trägt die Aufschrift „Patriotische Aktion“. Auf dem zweiten Sticker stand auf schwarz, rot, goldenen Hintergrundfarben "Make Germany Great Again".

    Darüber hinaus wurde an der Bushaltestelle Johannesstift eine zerrissene Regenbogenflagge auf dem Boden gesichtet.

    Quelle: Berliner Register
  • Extrem rechte Propaganda in Wedding

    22.06.2026 Bezirk: Mitte

    In der Müllerstraße und der Nazaretkirchstraße in Wedding wurden zwei Aufkleber einer rechtskatholisch fundamentalistischen Organisation entdeckt und entfernt, die LGBTIQ*-Feindlichkeit und antimuslimischen Rassismus verbreitet.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechter Aufkleber in Pankow-Zentrum

    22.06.2026 Bezirk: Pankow

    An der Bushaltestelle S-/U-Bahnhof Pankow in der Granitzstraße wurde ein Aufkleber mit dem Slogan "Du Zecke" entdeckt und entfernt.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Hakenkreuze im Prenzlauer Berg

    22.06.2026 Bezirk: Pankow

    An der Tramhaltestelle Eberswalder Straße wurden an einem Verkaufstand - an dessen Hinterwand - zwei kleine Hakenkreuze entdeckt.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Hakenkreuzschmierereien an Bushaltestelle Friedhof Mariendorf

    22.06.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    An der Bushaltestelle Friedhof Mariendorf wurden ein Hakenkreuz sowie der Schriftzug „AfD“ auf einem Fahrplan sowie ein weiteres Hakenkreuz auf einem Mülleimer festgestellt. Die Schmierereien wurden inzwischen entfernt.

    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • Hitlergruß und Pöbelei in Charlottenburg

    22.06.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Drei betrunkene Männer mit Deutschlandbinden am Arm pöbelten auf der Kantstraße verschiedene Personen an. Als ein Auto vorbeigefahren ist, ging eine der Personen auf die Straße und machte einen Hitlergruß auf das Auto ausgerichtet und rief "Deutschland".

    Quelle: Berliner Register via Instagram
  • Israelbezogen antisemitische Propaganda in Moabit

    22.06.2026 Bezirk: Mitte

    Im Poststadion in Moabit wurde der Schriftzug "Kinder Mörder Israel" auf zwei Auswechselbänken gesehen. Die pauschale Bezeichnung Israels als "Kindermörder" konnotiert antisemitische Ritualmordlegenden.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • LGBTIQ*-feindliche und sexistische Beleidigungen im Weidenweg

    22.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 21:00 Uhr wurden zwei Frauen im Weidenweg, Ecke Auerstraße, nahe der U-Bahnstation Weberwiese, aus einem Auto heraus queerfeindlich und sexistisch beleidigt und bedroht.

    Zuvor waren den Betroffenen vier junge Männer in einem Auto aufgefallen, die sich in der verkehrsberuhigten Fahrradstraße gefährlich verhielten. Das Auto fuhr einem anderen Fahrzeug dicht auf, versuchte in Schlangenlinien zu überholen und Druck gegenüber dem Fahrer aufzubauen. Als eine der Betroffenen das Verhalten mit einem Blick und einer fragenden Handbewegung kommentierte, wendeten die Männer und fuhren entgegen der Fahrtrichtung zurück in die Einbahn- und Fahrradstraße. Sie hielten mit lautem Bremsgeräusch neben den Betroffenen, lehnten sich aggressiv aus dem Fenster und bedrängten sie verbal.
    Obwohl die Betroffene sagte, dass sie kein Gespräch wolle und in Ruhe gelassen werden möchte, wurden die Männer lauter. Sie beleidigten die beiden Frauen unter anderem als „dumme Lesben“ und „dumme Fotzen“.

    Quelle: Berliner Register
  • Neonazi-Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    22.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An der Tramhaltestelle Welsestraße und Prendener Straße wurden mehrere Neonaziaufkleber aus einem bekannten Versand endeckt und entfernt. Auf den Motiven stand "Good night left side", "Make germany great again" in Kombination mit einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge, "Deutschland meine Heimat" in Kombination mit Reichsadler und Reichsflagge und "Für die Gäste nur das Beste - Remigration airlines". In einem Fall war nur eine Reichsflagge abgebildet.

    Auch entlang der Falkenberger Krugwiesen wurden mehrere Naziaufkleber entdeckt und entfernt. Es handelte sich um die Motive "Deutschland meine Heimat", "Love animals, hate Antifa", "Für die Gäste nur das Beste - Remigration Airlines" und einen Aufkleber in Form einer Reichsflagge.

    In der Pablo-Picasso-Straße befand sich auf einem Ortseingangsschild nach Hohenschönhausen zudem ein extrem rechter Aufkleber mit einer darauf abgebildeten "Schwarzen Sonne", einer vermummten Person und dem Spruch "Violent Unrest".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • NS-Relativierung auf Kundgebung in Wedding

    22.06.2026 Bezirk: Mitte

    Vor dem Gebäude des Robert-Koch-Instituts am Nordufer in Wedding hielten etwa sechs Personen aus der verschwörungsideologischen Szene eine Kundgebung ab. Die Mahnwache forderte die "Aufarbeitung" der Corona-Pandemie. Dabei wurde ein Bild eines NS-Verbrechers, das während der Nürnberger Ärtzteprozesse aufgenommen wurde, gezeigt.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • NS-verherrlichende Schmierereien in Lichtenberg-Nord

    22.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf einem Bus am Wellenwerk in der Landsberger Alle, der als Sprühwand dient, sind mehrere Hakenkreuze, der Schriftzug "Hitler" und der Neonazizahlencode "1488" in schwarzer und grüner Farbe aufgesprüht worden.

    In der Rhinstraße Ecke Allee der Kosmonauten wurde zudem ein in blauer Farbe gesprühter Neonazizahlencode in Form einer "88" gemeldet.

    Quelle: Berliner Register
  • Rassistisch motivierte Beleidigung und extrem rechte Symbolik am S-Bahnhof Lichtenberg

    22.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    ​Am S-Bahnhof Lichtenberg (S75) fiel eine Fahrkartenkontrolleurin durch extrem rechte Symbolik und rassistisches Verhalten auf. Die Frau wies am Bein ein sichtbares „444“-Tattoo auf. Der Zahlencode "444" steht in der extrem rechten Szene für den rassistischen Slogan „Deutschland den Deutschen“ (basierend auf dem vierten Buchstaben des Alphabets, dem „D“).

    Die Kontrolleurin beleidigte migrantisch gelesene Fahrgäste und zeigte ihnen zudem den Mittelfinger.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Anti-Antifa-Schmierereien in Mitte

    21.06.2026 Bezirk: Mitte

    In der S-Bahnstation Brandenburger Tor wurden mehrere anti-antifaschistische und gegen Gegner*innen der extremen Rechten gerichtete Schmierereien entdeckt.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Extrem rechter Aufkleber in Pankow-Zentrum

    21.06.2026 Bezirk: Pankow

    An der Tramhaltestelle S-/U-Bahnhof Pankow wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Onlineversandhandels entdeckt und entfernt. Dieser trug den Slogan "Make germany great again".

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Homofeindliche Beleidigung und Bedrohung im Sewanviertel

    21.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am späten Sonntagabend kam es an der Ecke Dolgenseestraße 41–43, nahe dem dortigen Fußballplatz, zu einem lautstarken homofeindlichen Vorfall. Eine Person beschimpfte eine andere Person über einen Zeitraum von etwa 5 bis 10 Minuten massiv und weithin hörbar. Dabei fiel unter anderem die homofeindliche Beleidigung „schwule Drecksau“. Zudem wurde die betroffene Person offenbar von der aggressiven Person des Ortes verwiesen bzw. „rausgeschmissen“.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Mehrere extrem rechte Schmierereien am Bahnhof Friedenau

    21.06.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Am Bahnhof Friedenau wurden zahlreiche extrem rechte Schmierereien festgestellt, die bislang nicht entfernt wurden. Darunter befinden sich unter anderem die Kürzel „NRJ“ („Nationalrevolutionäre Jugend“), die Jugendorganisation der extrem rechten und neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg", sowie weitere Aufschriften wie „Fuck Antifa“, „Sommer Sonne Remigration“, „Der 3. Weg!“, „Antifa vernichten!“, „Rotfrontler sichten und vernichten!“, „Fuck AFA“, „NRJ D3.W.“ und „Rotfront zerschlagen“.

    Die Schmierereien stellen eine ungewöhnlich massive Darstellung dieser extrem rechten Gruppierungen in diesem Gebiet dar.

    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • Rassistischer Aufkleber im Ilsekiez

    21.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Ilsestraße wurde ein rassistisches Aufklebermotiv mit der Parole "One nation, one people, stop immigration - defend europe" gefunden und entfernt.

    Ebenfalls in der Ilsestraße klebte ein weiterer rassistischer Aufkleber mit dem Slogan "One nation, one people, stop immigration - defend europe" auf einer Wohnungstür. Daneben klebte zudem ein Aufkleber aus einem Naziversand mit der rassistischen Forderung "Asylbetrüger nicht willkommen - Heimreise statt Einreise!".

    Quelle: Berliner Register
  • Antisemitischer Angriff in Charlottenburg

    20.06.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Ein Mann hat einen anderen Mann, der eine Kippa trug und seine Kinder in der Uhlandstraße in Charlottenburg erst antisemitisch beleidigt und anschließend angespuckt. Als der Angegriffene den Angreifer darauf ansprach, schlug dieser ihm ins Gesicht. Daraufhin kamen mehrere Menschen zu Hilfe. Der Angreifer beleidigte und bedrohte dann zusätzlich eine Frau, die helfen wollte, antisemitisch.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0743 vom 21.06.2026
  • Aufkleber des "III. Weg" in Spindlersfeld

    20.06.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An einem Supermarkt in der Glienicker Str. wurde ein rassistischer Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten in Alt-Hohenschönhausen

    20.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An der Tramhaltestelle Oberseestraße wurde vor einer Bar ein Aufkleber aus der Fanszene des polnischen Erstligisten Pogon Szczecin gemeldet. Das Motiv richtete sich mit einem durchgestrichenen Hammer und Sichel-Symbol gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten. Der BFC Dynamo spielt(e) am 27.6.26 gegen Pogon Szczecin im Sportforum in Alt-Hohenschönhausen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Diskriminierendes Verhalten und rassistische Äußerungen durch Busfahrerin

    20.06.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Während einer Busfahrt saß eine Familie im Bus und unterhielt sich in normaler Lautstärke auf Portugiesisch. In unmittelbarer Nähe befand sich eine Gruppe deutscher Fußballfans, die deutlich lauter auf Deutsch sprach. Dennoch stoppte die Busfahrerin plötzlich den Bus, drehte sich aggressiv zur Familie um und forderte ausschließlich sie auf, das Sprechen sofort einzustellen, da sie ihre Konzentration stören würden. Auf die höfliche Nachfrage der Ehefrau, ob ihre Sprache das Problem sei, da andere Fahrgäste wesentlich lauter auf Deutsch sprächen, reagierte die Fahrerin ausweichend, zuckte mit den Schultern und wiederholte ihre Aufforderung. Obwohl die Familie daraufhin ihre Stimmen deutlich senkte, sprach die Fahrerin kurz darauf erneut ein striktes Redeverbot gegen sie aus, während die laute Gruppe unbehelligt blieb. Beim Aussteigen äußerte der Mann, dass dieses Verhalten als Vorurteil beziehungsweise Diskriminierung wahrgenommen werde. Daraufhin reagierte die Fahrerin spöttisch, antwortete mit „Ja!“, lachte die Familie aus und winkte ihr höhnisch hinterher.

    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • Hakenkreuz und Anti-Antifa-Schmiererei im Wedding

    20.06.2026 Bezirk: Mitte

    Auf einer Parkbank im Volkspark Rehberge wurden extrem rechte Schmierereien entdeckt und übermalt. Neben einem Hakenkreuz war dort der Zahlencode „1161“ angebracht, der in der extremen Rechten für „Anti-Antifa“ steht.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Hitlergruß in Lichtenberg-Nord

    20.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Ein ca. 8 Jahre alter Junge zeigte einer Passant*in auf der Landsberger Allee zur Begrüßung den sogenannten „Hitlergruß“.

    Quelle: Berliner Register
  • Infostand der Neonazipartei "Der III. Weg" am Lindencenter in Neu-Hohenschönhausen

    20.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Die Neonazipartei „Der III. Weg“ führte vor dem Einkaufszentrum Lindencenter in Hohenschönhausen einen Infostand durch. Nach eigenen Angaben in den sozialen Medien verteilten Aktivisten der Partei dabei Flyer im Rahmen ihrer bundesweiten Kampagne „Unsere Alternative heißt Revolution!“ und suchten das direkte Gespräch mit Passant*innen.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Neonaziaufkleber und homofeindliche Schmiererei in Neu-Hohenschönhausen

    20.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Ahrenshooper Straße Ecke Zingster Straße wurden insgesamt drei Neonaziaufkleber gemeldet und entfernt. Auf zwei Motiven waren gegen politische Gegner*innen gerichte Parolen wie "Antifa verbieten!" und "Antifa = antideutsch, nutzlos, terroristisch, idiotisch, feige, asozial" zu lesen. Ein weiterer Aufkleber stammte vom Berliner Stützpunkt der Neonazipartei "Der III. Weg". Auf dem Motiv wurde mit dem Logo der Partei Eigenwerbung betrieben. Als Zusatz befand sich darunter die Parole "Familie, Heimat, Tradition".

    In der Zingster Straße Ecke Barther Straße wurde zudem ein Aufkleber der Neonazipartei "Die Heimat" gefunden und entfernt. Auf dem Motiv stand der rassistische Slogan "White lives matter".

    In der Ernst-Barlach-Straße wurde eine homofeindliche Parole gegen Fans des BFC Dynamo gemeldet. Auf eine Eingangstür wurde in schwarzer Farbe "BFC: You are gay!" gesprüht.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische, ableistische und neonazistische Parolen in der S-Bahn am Hauptbahnhof

    20.06.2026 Bezirk: Mitte

    Am Hauptbahnhof stieg eine Gruppe von ca. 10 bis 15 alkoholisierten Jugendlichen in die S-Bahn in Fahrtrichtung Lichtenberg. Die Personen trugen Kleidung mit Aufschriften wie „Lonsdale“ und „Deutschland“ und zeigten ein aggressives, randalierendes Verhalten.

    ​Während der Fahrt verhielt sich die Gruppe rassistisch und ableistisch. Zudem riefen sie den Code „1161“ (Anti-Antifa). Beim Aussteigen eines Teils der Gruppe am Bahnhof Ostkreuz (wo noch ca. 5 bis 10 Personen in der Bahn verblieben) wurde mutmaßlich die verbotene neonazistische Parole „Sieg Heil“ gerufen. Die verbleibenden Personen fuhren weiter in Richtung Nöldnerplatz/Lichtenberg.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Pöbelei in der Köpenicker Altstadt

    20.06.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Kinderbereich des Kiezer Sommer spielten bei sehr hohen Temperaturen mehrere Kinder mit Wasserspritzpistolen. Als eine Gruppe Männer über den Platz ging und einer von ihnen ein wenig Wasser abbekam, baute er sich vor einem Jungen bedrohlich auf und sagte "Jetzt reden wir Deutsch!". Andere Gäste intervenierten in die Situation, da die Kinder massiv eingeschüchtert waren.

    Quelle: HdJK - Haus der Jugend Köpenick, Projekt Begegnung
  • Rassistische und extrem rechte Aufkleber in Oberschöneweide

    20.06.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Nalepastr. und der Helmholzstr. wurden insgesamt ca. zehn rassistische und extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Die rassistischen Aufkleber enthielten die Forderung nach einer sog. "Remigration", die extrem rechten Aufkleber hatten die Aufschrift "Patriotische Aktion".

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Schmiererei gegen Antifaschismus in Pankow-Zentrum

    20.06.2026 Bezirk: Pankow

    Am S-Bahnhof Pankow wurde der Zahlencode 1161 entdeckt und übermalt. Der Zahlencode richtet sich gegen Antifaschismus. Ebenso wurde der Slogan "Fuck Antifa" entdeckt und übermalt.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
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