NS-verherrlichender Aufkleber in der Köpenicker Altstadt
An einem Baustellenfahrzeug auf der Dammbrücke in der Altstadt Köpenick wurde ein Aufkleber mit einer "Schwarzen Sonne" und den Reichsfarben entdeckt.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
An einem Baustellenfahrzeug auf der Dammbrücke in der Altstadt Köpenick wurde ein Aufkleber mit einer "Schwarzen Sonne" und den Reichsfarben entdeckt.
Auf einem Mietboot in Neu-Venedig sang eine Gruppe Männer "Ausländer raus, Deutschland den Deutschen" zu einem bekannten Popsong.
Vor dem Eingang eines Supermarktes in der Wilhelminenhofstr. wurde eine Gruppe Menschen von einem älteren Mann rassistisch unter anderem mit den Worten "Scheiß K***!" angepöbelt.
Auf dem Schaukasten des SPD-Büros in Hermsdorf wurde eine Schmiererei entdeckt. Es handelte sich um die rassistische Forderung nach "Remigration". Ein Schriftzug mit demselben Inhalt wurde einen Tag später auch, ganz in der Nähe des Schaukastens, am S-Bahnhof Hermsdorf entdeckt und später entfernt.
In einem Wohnhaus in der Wilhelmstraße wurde ein rassistischer Aufkleber am Fenster einer Zwischenetage entdeckt. Auf dem Aufkleber stand der Slogan „Für die ‚Gäste‘ nur das Beste! – Heimflug-Remigration Airlines“. Der Aufkleber wurde entfernt.
In der Nähe des U-Bahnhofs Lipschitzallee in Gropiusstadt wurde erneut ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt. Darauf war der Slogan "White lives matter" abgebildet. Es handelt sich bei „White Lives Matter“ um eine extrem rechte Parole, die als rassistische Umdeutung und Gegenbewegung zur antirassistischen Bewegung „Black Lives Matter“ entstand. Sie wird gezielt genutzt, um rassistische Diskriminierung zu verschleiern und gleichzeitig Vorurteile in Bezug auf „weiße Opfer“ von Gewalttaten nicht-weißer Täter*innen zu schüren. Die Parole ist Ausdruck weißen Überlegenheitsdenkens. Der Aufkleber stammte zudem aus einem extrem rechten Versandhandel.
Außerdem wurden im Theodor-Loos-Weg mehrere Aufkleber einer extrem rechten Gruppierung entdeckt und entfernt.
Am Abend gab es im Ersatzbus der S-Bahn am S-Bahnhof Baumschulenweg eine Diskussion um die Beförderung einer Familie mit Bollerwagen. In diese Diskussion zwischen Busfahrer, Sicherheitsmitarbeitern und dem Vater der Familie mischte sich eine Frau ein und beleidigte den Familienvater rassistisch. Keiner der Anwesenden reagierte auf die Aussagen der Frau.
Vor der amerikanischen Botschaft am Pariser Platz hielten drei Reichsbürger*innen eine "Mahnwache" ab. Dabei zeigten sie Reichsfahnen.
In der Residenzstraße Ecke Reginhardstraße wurde ein gegen die Antifa gerichteter Aufkleber entdeckt und entfernt.
In einem Fahrstuhl eines Hochhauses in der Obstallee wurden antimuslimische Schmierereien entdeckt, die das K*-Wort sowie Mordwünsche gegen Araber*innen enthielten. Darunter befand sich eine weitere Schmiererei, die in unterschiedlichen Schriften verfasst war und einen antiziganistischen Ausdruck enthielt.
In der Börnestraße wurde ein Aufkleber mit dem Slogan "Good night left side" entdeckt und unkenntlich gemacht.
In der Tabbertstr. wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber enthielt die Aufschrift "Patriotische Aktion", der andere richtete sich gegen politische Gegner*innen und queere Menschen und bezeichnete diese in abwertender Form als "Zecke".
In der Storkower Straße wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und überklebt. Dieser trug den Schriftzug „Freiheit für alle politischen Gefangenen!“ und zeigte vier Fotos sowie die Namen von Personen aus der extrem rechten Szene. Bei einigen der abgebildeten Personen handelt es sich um verurteilte Holocaustleugner*innen. Der Aufkleber wird über einen extrem rechten Versandhandel vertrieben.
An einer BVG-Säule an der Tramhaltestelle Arnouxstraße wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt. Er trug den Schriftzug „Freiheit für alle politischen Gefangenen!“ und zeigte vier Fotos sowie die Namen von Personen aus der extrem rechten Szene. Bei einigen der abgebildeten Personen handelt es sich um verurteilte Holocaustleugner*innen. Der Aufkleber wird über einen extrem rechten Versandhandel vertrieben.
In der Pablo-Picasso-Straße wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand gefunden und unkenntlich gemacht. Auf dem gegen Antifaschismus gerichteten Motiv stand die Parole "Love animals, hate Antifa".
Am späten Abend stieg ein Mann in die Tram an der Haltestelle Wilhelminenhofstr./ Edisonstr. und ging an einer Gruppe von vier Männern vorbei, aus der heraus er rassistisch beleidigt und geschubst wurde. Zudem schlug ein Mann ihm seinen Hut vom Kopf. Ein weiterer Fahrgast zeigte Zivilcourage und stellte sich dazwischen.
In der Otawistraße wurde eine antipalästinensisch-rassistische und NS-relativierende Schmiererei entdeckt.
Im Heidemühler Weg wurde ein selbstgemachter Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
In der Paul-Junius-Straße, am Eingang zum Fennpfuhlpark, wurden drei Aufkleber eines extrem rechten Musik-Labels mit der Aufschrift "Keiner hat den Kampfgeist von Opa" gefunden. Neben der Schrift ist ein Soldat auf einem Pferd zu sehen.
Auf einem Plakat eines Nachtclubs an der M10-Station Frankfurter Tor wurde der queerfeindliche Schriftzug "leckt euch doch die scheiße aus dem arschloch gays" entfernt. Direkt unter dem entfernten Plakat befand sich noch ein weiterer rassistischer Schriftzug: "Sucht eure Weiber doch im Kongo, das ist niedrig genug für deutsches Niveau". Der Schriftzug wurde ebenfalls entfernt.
An der Rhinstraße Ecke Plauener Straße wurde auf einer Ampel ein Neonaziaufkleber mit der gegen Antifaschismus gerichteten Parole "Love animals, hate antifa" gefunden und entfernt.
An der Tramhaltestelle Rhinstraße Ecke Gärtnerstraße wurde zudem ein Neonaziaufkleber mit der Aufschrift "Make germany great again" in Kombination mit einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge entdeckt und entfernt.
Am Pavillon am Warnitzer Bogen wurden an einem Verkehrsschild insgesamt neun Aufkleber aus einem Neonaziversand entdeckt und entfernt. Auf allen Motiven stand die rassistische Forderung nach "Remigration jetzt!" in Kombination mit Werbung für den Naziversand.
Zudem klebten vor Ort noch zwei weitere Aufkleber - einer mit der LGBTIQ*-feindlichen Aufschrift "FCK LGBTQ" - und ein weiterer mit der gegen politische Gegner*innen gerichteten Parole "Good night left side" in Kombination mit zwei darauf abgebildeten Reichsflaggen.
An der Bushaltestelle am S-Bahnhof Nöldner Platz wurden drei Aufkleber aus einem Neonaziversand entdeckt und entfernt. Zwei davon richteten sich gegen Antifaschismus mit Parolen wie "FCK Antifa". Ein dritter Aufkleber beinhaltete den antimuslimische Slogan "Nix yallah, yallah, hier wird deutsch gesprochen" in Kombination mit einer NS-verherrlichenden Reichsflagge in schwarz-weiß-rot.
Am S-Bahnhof Tegel wurde extrem rechte Propaganda gefunden. Es handelte sich um eine Liste zur Sammlung von Unterschriften, damit die extrem rechte Partei "Die Heimat" (ehemals NPD) zur Abgeordnetenhaus-Wahl zugelassen wird.
Jemand wurde in einer persönlichen Nachricht aus antisemitischen Gründen bedroht. Das Datum wurde zum Schutz der Betroffenen geändert.
Im Erdgeschoss eines Hochschulgebäudes in Wedding wurden mehrere israelbezogen antisemitische Schmierereien entdeckt.
In der Blankenburger Straße und in der Rolandstraße wurden jeweils ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und überklebt. Dieser trug den Schriftzug „Freiheit für alle politischen Gefangenen!“ und zeigte vier Fotos sowie die Namen von Personen aus der extrem rechten Szene. Bei einigen der abgebildeten Personen handelt es sich um verurteilte Holocaustleugner*innen. Der Aufkleber wird über einen extrem rechten Versandhandel vertrieben.
An der Ecke Wilmersdorfer Straße/Gervinusstraße wurde ein Sticker eines extrem rechten Onlinehandels entdeckt und entfernt. Abgebildet waren auf dem Sticker unter anderem die Reichsfarben.
Die extrem rechte Partei „Die Heimat“ (ehemals NPD) hatte einen Stand auf der Berliner Straße.
Eine trans Frau wurde gegen 9:30 Uhr im Fahrstuhl am S-Bahnhof Warschauer Straße mit Beleidigungen wie "Scheiß Tunten, ihr seid so eklig!" und "Ihr scheiß Tunten gehört alle umgebracht!" attackiert. Weil die Betroffene als Punk auch als politische Gegnerin gelesen wurde, sagte der Täter beim Gehen auch, dass er stolz sei "rechts" zu sein und nannte sie eine "linke Fotze".
Im Landschaftsschutzgebiet Falkenberg - im Bereich hinter dem Tierheim - wurden auf einem öffentlichen Müllbehälter zahlreiche Nazisymbole entdeckt. Folgendes war darauf mit einem schwarzen Stift angebracht: "HH" (="Heil Hitler"), die Neonazizahlencodes "1161", "18" und "88", sowie ein Hakenkreuz und ein "SS"-Schriftzug.
Auf einem Glascontainer an der Außenwand eines Hauses in der Paul-Zobel-Straße wurde eine "Nazis raus aus dem Knast"-Schmiererei gemeldet.
Gegen 12:00 Uhr kam es an der Ecke Palisadenstraße/Friedenstraße in Friedrichshain zu einem rassistischen Angriff auf einen Essenslieferanten. Nach einer Verkehrsunstimmigkeit zwischen zwei Fahrradfahrern beschimpfte ein etwa Mitte 30-jähriger, weißer Mann auf einem Fahrrad den betroffenen Kurier, der als Person of Color beschrieben wurde. Der Mann fuhr neben dem Betroffenen her, spuckte auf den Boden und trat ihm zweimal heftig gegen das Bein. Anschließend fuhr er weiter und beleidigte den Kurier lautstark rassistisch, unter anderem als „Kanacke“ und „Hund“.
Etwa vier Zeug*innen sprachen den Betroffenen danach an, boten Unterstützung an und fragten, ob er die Polizei rufen wolle.
Eine Schwarze queere Frau wurde an der Bushaltestelle Westphalweg (Richtung Mariendorf/Dardanellen) während eines Telefonats auf Seychellen-Kreolisch von einer älteren Frau zunächst wegen des Telefonierens in abwertendem Ton angegangen. Die Betroffene, die in Berlin geboren und aufgewachsen ist, fragte daraufhin: „Wat ham Sie jesagt?“ Daraufhin wurde sie von der Frau als „widerliches Pack“ beleidigt und angespuckt. Im Bus setzte sich die Auseinandersetzung fort. Eine weitere Frau solidarisierte sich mit der Angreiferin. Schließlich sagte diese zu der Betroffenen: „Gehen Sie dahin zurück, wo Sie herkommen.“ Zwei Haltestellen später verließ die Betroffene den Bus, um sich der Situation zu entziehen. Sie berichtete zudem, in den vergangenen drei Jahren nahezu monatlich rassistische oder queerfeindliche Anfeindungen erlebt zu haben.
Im Rosengarten in der Titiseestraße in der Rollberge-Siedlung kam es zu einem rassistischen Vorfall. Eine von Rassismus betroffene Angestellte wies eine Gruppe aus circa acht bis zehn weißen Personen auf das Grill- und Feuerverbot im Rosengarten hin. Die Menschen aus der Gruppe ignorierten die Person und das Verbot, äußerten sich abfällig und sprachen ihr ab, dass sie überhaupt etwas zu sagen hätte. Die Person entfernte sich, rief in einer Chatgruppe um Hilfe und zudem die Polizei. Als ihre weiße, deutsche Kollegin eintraf, sprach die Gruppe ausschließlich mit der Kollegin und machte rassistische Äußerungen darüber, wem es angeblich erlaubt sei Feuer zu machen und wem nicht. Als die Security eintraf und der Gruppe einen Platzverweis erteilte, verließen die Menschen zunächst nicht den Garten. Nach einiger Zeit gingen sie. Die betroffene Person fühlte sich abgewertet, nicht ernstgenommen und bedroht durch das Verhalten der weißen Gruppe. Die Polizei erschien nicht.
Beim Gehweg hinter einer Kita in der Treskowallee wurde eine gegen Antifaschist*innen gerichtete Sprüherei in schwarzer Farbe in Form der Parole "FCK Antifa" gemeldet.
An der Kreuzung James-Hobrecht-Straße Ecke Zum langen Jammer wurde ein Aufkleber der Gruppierung „Deutsche Patrioten mit Migrationshintergrund“ mit der Aufschrift „Wir lieben Deutschland“ entdeckt und entfernt. Auf der Internetseite dieser Gruppierung wird das rassistische Konzept des Ethnopluralismus propagiert. Das Konzept stammt aus der Neuen Rechten und ersetzt das Wort "Rasse" durch "Kultur". Kulturen seien demnach gleichwertig und dürften nebeneinander existieren, doch eine Vermischung von Kulturen sei nicht gewünscht.
Darüber hinaus wurden zwei Aufkleber eines extrem rechten Onlineversandhandels entdeckt und entfernt. Auf dem Aufkleber war der Slogan "Alles liebe für Deutschland".
In der Nähe des S-Bahnhofes Pankow-Zentrum wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und überklebt. Dieser trugen den Schriftzug „Freiheit für alle politischen Gefangenen!“ und zeigten vier Fotos sowie die Namen von Personen aus der extrem rechten Szene. Bei einigen der abgebildeten Personen handelt es sich um verurteilte Holocaustleugner*innen. Der Aufkleber wird über einen extrem rechten Versandhandel vertrieben.
In der Vesaliusstraße wurde ein Aufkleber des extrem rechten Online-Versandhandels „Sturmzeichen-Versand“ mit der Aufschrift „Lesen, lieben, kämpfen“ entdeckt und überklebt. Ebenso wurde in der Vesaliusstraße ein Aufkleber der rassistischen Organisation "KuKluxKlan" entdeckt und entfernt. Der Aufkleber trug den Slogan "KuKluxKlan White Power Section Germany".
Am Handlauf auf der parallel zur Elsenbrücke verlaufenden Parkwegbrücke wurde kurz vor der Halbinsel Stralau ein Hakenkreuz unkenntlich gemacht.
Im Eingangsbereich eines Fitnessstudios in der Hohenschönhauser Straße wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der Kampagne "Stolzmonat" entdeckt.
In der Oranienburger Straße pöbelte ein Mann einen anderen Mann mit "Sieg Heil!" an.
In der Weitlingstraße wurde eine Schmiererei mit dem Neonazizahlencode "88" gemeldet.
Gegen Mitternacht wurde ein 19-jähriger Mann im Nibelungenpark in Lichtenberg Opfer eines mutmaßlich politisch motivierten Angriffs. Der junge Mann, der nach eigenen Angaben Mitglied der Partei Die Linke ist, war im Park zu Fuß unterwegs, als ihm ein unbekannter Mann entgegenkam.
Kurz nach dem Vorbeigehen beleidigte der Unbekannte den 19-Jährigen laut Polizeiangaben als "dumme Zecke" und warf ihm eine Glasflasche an den Hinterkopf. Der Verletzte konnte aus dem Park flüchten. Eine aufmerksame Anwohnerin bemerkte den Verletzten und alarmierte die Rettungskräfte. Der junge Mann musste mit Kopfverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.
Da ein politisches, gegen politische Gegner*innen gerichtetes Motiv im Raum steht, hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes Berlin die Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung übernommen.
In einer Arztpraxis im Bezirk Mitte ereignete sich ein rassistischer Vorfall. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
An der Kreuzung Groß-Berliner-Damm/ Benno-König-Str. wurde ein rassistischer Aufkleber, der die sog. "Remigration" forderte, entdeckt und entfernt.
An einem Schild am Eingang zur Wuhlheide an der Kreuzung Rummelsburger Str./ An der Wuhlheide wurde ein Aufkleber mit dem NS-verherrlichenden und antimuslimischen Slogan "Nix yallah, yallah, hier wird deutsch gesprochen" in Kombination mit einer Reichsflagge in schwarz-weiß-rot entdeckt und entfernt. Der Aufkleber stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
In der Lindenstraße wurden an einem Kasten fünf Sticker angebracht, auf denen stand: "Mehr Mauern, weniger Migranten".
Am Lindencenter in Neu-Hohenschönhausen wurden erneut zwei Aufkleber der Neonazigruppierung "Jägertruppe Berlin-Brandenburg" gefunden und entfernt. Auf dem Motiv stand die rassistische Forderung "Remigration jetzt!" und darunter der völkische und NS-verherrlichende Spruch "Blut und Boden - Treu bis in den Tod". „Blut und Boden – Treu bis in den Tod“ ist eine nationalsozialistische Parole. Sie kombiniert die rassistische Agrarideologie der NSDAP mit dem geforderten bedingungslosen Gehorsam und der extremen Opferbereitschaft für das NS-Regime.
An der Ecke Pannierstraße/Sonnenallee wurde ein antisemitischer Sticker entdeckt und unkenntlich gemacht. Abgebildet waren drei stilisierte Gleitschirmflieger in den Farben schwarz, rot und grün, dazu der Slogan: "CON LA RESISTENZA DAL 1948" ("Mit dem Widerstand von 1948").
Der Sticker nimmt Bezug auf den Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 und den Einsatz von Gleitschirmen. Diese symbolische Darstellung kann als Verherrlichung der Gewalt an Juden*Jüdinnen gewertet werden.
Die Fensterscheibe des Ehrenamtsbüros in Tegel wurde erneut mit einer rassistischen Botschaft in schwarzer Farbe beschmiert. Der Schriftzug wurde entfernt.