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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Extrem rechte Aufkleber in Hellersdorf-Süd

    18.03.2026 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Am Clara-Zetkin-Platz wurden mehrere extrem rechte Aufkleber aus einem neonazistischen Versandhandel gefunden und entfernt. Sie richteten sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und enthielten rassistische Slogans. Ein Aufkleber titelte "Kommunismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen", ein weiterer "Support your local Anti-Antifa" und enthielt u.a. ein durchgestrichenes Logo der "Black Lives Matter"-Bewegung. Ein weiterer Aufkleber trug den Slogan "Make Germany White Again".

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Hakenkreuz in Buckow

    18.03.2026 Bezirk: Neukölln

    Im Mollnerweg in Buckow wurde ein eingeritztes Hakenkreuz entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • Rassistische Diskriminierung in Neu-Hohenschönhausen

    18.03.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Aus einer gastronomischen Einrichtung in Neu-Hohenschönhausen wurden wiederholte Vorfälle von Rassismus und Sexismus gemeldet. Ein Gast konnte mehrfach beobachten, wie Mitarbeitende aufgrund ihrer (wahrgenommenen) Migrationsgeschichte diskriminiert wurden:

    Es kam u.a. zu verbalen Angriffe durch Kund*innen, indem sich ältere weibliche Gäste wiederholt lautstark abfällig äußerten und das Personal mit Migrationsgeschichte verbal beschimpften.

    Männliche Gäste unterschiedlichen Alters machten zudem wiederholt anzügliche und sexistische Bemerkungen, die explizit mit der nichtdeutschen Herkunft der Mitarbeiter*innen verknüpft waren.

    In Gesprächen an den Tischen wurden in einer Lautstärke, die für andere Gäste und das Personal deutlich hörbar war, erniedrigende und rassistische Weltanschauungen geteilt.

    Als besonders problematisch wurde auch die fehlende Intervention empfunden. Es war zu keinem Zeitpunkt erkennbar, dass die Ladenbetreibenden oder andere Teammitglieder schützend eingriffen, Statements gegen dieses Verhalten abgaben oder den betroffenen Kolleg*innen Hilfestellung leisteten. Die Diskriminierung wurde somit im Raum stehen gelassen und normalisiert.

    Quelle: Berliner Register, Bürger*in
  • Rassistischer Aufkleber vor Schule in Alt-Hohenschönhausen

    18.03.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Vor einer Schule in Alt-Hohenschönhausen wurde direkt vor dem Schultor am Straßengeländer ein rassistischer Aufkleber, der sich gegen Migrant*innen richtete, gefunden. Auf dem Motiv stand "One nation, one people, stop immigration! Defend europe" (Ein Volk, eine Nation, Einwanderung stoppen! Europa verteidigen) .

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Antimuslimisch-rassistische Benachteiligung im Bus in Mitte

    17.03.2026 Bezirk: Mitte

    Einer muslimisch gelesenen Frau wurde am Nachmittag in einem Bus der Buslinie 200 Richtung "Zoologischer Garten" an der Haltestelle "Philharmonie" der Ausstieg an der vorderen Tür verweigert, während an früheren Haltestellen andere, deutsch gelesene Fahrgäste problemlos auch an der vorderen Tür hatten aussteigen können.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Extrem rechte Aufkleber in Johannisthal

    17.03.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Kreuzung Ernst-Ruska-Ufer/ Hermann-Dorner- Allee wurden an einer Bank zwei Aufkleber der "Schwarz-weiß-roten Jugend" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Hakenkreuz ua. in Spindlersfeld

    17.03.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf einem Spielplatz zwischen Ottomar-Geschke-Str. und Färberstr. wurde ein Hakenkreuz, Sig-Runen und eine "88" entdeckt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • "NRJ"-Schmierereien in Pankow

    17.03.2026 Bezirk: Pankow

    In der Turnhalle in der Vinetastraße wurden fünf „NRJ“-Schmierereien entdeckt. Das Kürzel steht für „Nationalrevolutionäre Jugend“, die Jugendorganisation der extrem rechten Partei „Der III. Weg“.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • NS-verherrlichende Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    17.03.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Egon-Erwin-Kisch-Straße wurde ein aus einem Neonazi-Versand stammender, NS-verherrlichender Aufkleber mit "Schwarzer Sonne" und einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge gefunden und entfernt.

    Auch in der Wustrower Straße, wenn man vom S-Bahnhof Wartenberg Richtung Falkenberger Chaussee läuft, wurden mehrere neonazistische Aufklebermotive entdeckt: u.a. ebenfalls ein NS-verherrlichender Aufkleber mit "Schwarzer Sonne" und einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge sowie ein Aufkleber der Neonazi-Partei "Der dritte Weg".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • NS- verherrlichende und gegen Antifaschismus gerichtete Schmierereien in Lichtenberg-Nord

    17.03.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Eingangsbereich zum Friedhof der Sozialisten wurde der neonazistische Zahlencode "1161" gemeldet. Im Friedhofsbereich selbst wurden mehrere auf den Boden gesprühte neonazistische "AAFA"-Buchstabencodes und eine "FCK ZKN"-Sprüherei (= "Fuck Zecken" - in entmenschlichender Form gegen linke politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichtet) gefunden.

    In der Rhinstraße Ecke Allee der Kosmonauten wurde ebenfalls mehrfach der neonazistische Zahlencode "1161", mehrere gegen Linke gerichtete "FCK ZKN" und "Kein Platz für Zecken"-Schmierereien und NS-verherrlichende "SS"-Doppel-Sigrunen entdeckt.

    Zudem wurden in der Rhinstraße weitere neonazistische "AAFA"-Buchstabencodes an Laternenmasten, sowie eine Hakenkreuzschmiererei gemeldet.

    In der Otto-Marquardt-Straße Ecke Hohenschönhauser Straße wurde außerdem ein NS-verherrlichender Aufkleber in Form einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge entdeckt und überklebt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Aufkleber in Plänterwald

    17.03.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An Schildern auf dem Spielplatz in der Willi-Sänger-Str. wurden zwei rassistische Aufkleber, die die sog. "Remigration" forderten, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Rassistische Schmiererei in der Petersburger Straße

    17.03.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einer Fassade in der Petersburger Straße wurden rassistische Schmierereien angebracht: "Fack Islam" (Schreibweise übernommen) und "Remigration". Die Schmierereien wurden entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Sticker in Gropiusstadt

    17.03.2026 Bezirk: Neukölln

    Rund um den U-Bahnhof Lipschitzallee in Gropiusstadt wurden mehrere rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Darauf wurde zumeist eine sogenannte Remigration gefordert.

    Mindestens seit dem Jahr 2016 verwendet die Neue Rechte „Remigration” als Kampfbegriff in politischen Kampagnen, in denen sie die Vertreibung eines Teils der deutschen Bevölkerung anhand rassistischer Kriterien fordert.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • Schmiererei gegen Antifaschist*innen in Lichtenberg-Mitte

    17.03.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Rupprechtstraße wurde eine gegen Antifaschist*innen gerichtete "FCK Antifa"-Sprüherei in schwarzer Farbe gemeldet.

    Auf einem Spielplatz in der Gensingerstraße wurde zudem ein in gelber Farbe gesprühter "Fuck Antifa"-Schriftzug entdeckt und unkenntlich gemacht.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Antifeministische Sachbeschädigung in Wilmersdorf

    16.03.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Im Franz-Cornelsen-Weg wurde erneut eine Bank des Projekts "Rote Bänke" beschädigt. Aus der Aufschrift "keine Gewalt gegen Frauen" wurde "Gewalt gegen Frauen" durch Schmierereien und Einritzungen gemacht. Zudem wurden andere Schmierereien angebracht und massiv auf die Bank eingeschlagen. Die Bank musste anschließend neu gestrichen und gestaltet werden.

    Die roten Bänke sollen im Bezirk ein sichtbares Zeichen gegen geschlechtsspezifische Gewalt setzen, das Thema aus der Tabuzone holen und die Gesellschaft sensibilisieren.

    Quelle: Jugendamt Charlottenburg-Wilmersdorf
  • Erneut geklebte "IB"-Aufkleber in Stresow

    16.03.2026 Bezirk: Spandau

    In der Nähe der S-Bahn-Station Stresow, in der Grenadierstraße, wurde erneut ein Aufkleber der extrem rechten „Identitären Bewegung“ mit der Aufschrift „Heimat, Freiheit, Tradition“ entdeckt. Nachdem der Aufkleber zuletzt entfernt wurde, wurde er erneut an derselben Stelle geklebt.

    Quelle: Bürger*innen Meldung
  • Extrem rechte Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen

    16.03.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An der Bushaltestelle der 256er-Linie an der Hansastraße Ecke Malchower Weg wurde ein rassistischer Aufkleber mit dem Motiv "Remigration jetzt!" gefunden und unkenntlich gemacht.

    An der Tramhaltestelle Arnimstraße wurde ein aus einem Neonazi-Versand stammender Aufkleber gefunden und entfernt. Auf dem NS-verherrlichenden Motiv stand "Gott mit uns" und zudem war die Kombination eines Reichsadlers, eines Eisernen Kreuzes und einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge mitabgebildet.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechte Aufkleber in Johannisthal

    16.03.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Landschaftspark Johannisthal auf dem Basketballplatz Nähe Segelfliegerdamm wurden an einem Mülleimer sechs extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Einige richteten sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten, einige waren rassistisch und zwei zeigten die Farben schwarz-weiß-rot.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Neonazistische Zahlencodes in Neukölln

    16.03.2026 Bezirk: Neukölln

    In der Buslinie M41 am S-Bahnhof Köllnische Heide wurden die neonazistischen Zahlencodes "88" und "1161" entdeckt und unkenntlich gemacht.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • Neonazistische Zahlencodes und rasssistischer Aufkleber in Köpenick-Nord

    16.03.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Kreuzungen Mahlsdorfer Str./ Kaulsdorfer Str. und Mahlsdorfer Str./ Hoernlestr. wurde jeweils der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.

    In der Mahlsdorfer Str. in der Nähe des S-Bahnhofs Köpenick wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Rassistische Äußerung im Gerichtsgebäude

    16.03.2026 Bezirk: Mitte

    Im Gerichtsgebäude in Moabit kam es zu einer rassistischen Äußerung. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Rassistischer Sticker in Charlottenburg

    16.03.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    An einer Rolltreppe an Bahnhof Zoologischer Garten wurde ein rassistischer Sticker entdeckt und entfernt. Die Botschaft lautete "Heute sind wir tolerant, morgen fremd im eigenen Land" entdeckt. Der Spruch knüpft an eine rassistische Erzählung der "Überfremdung" an.

    Der Spruch stammt aus einem extrem rechten Songtext und wurde insbesondere von der Partei "Die Heimat" ehemals "NPD" geprägt.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register, Register CW
  • Sticker gegen politische Gegner*innen in Steglitz

    16.03.2026 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Auf der Schloßstraße, nahe der Ecke zur Schildhornstraße, wurde ein Sticker aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt. Der Sticker richtete sich mit dem Text "Hier wurde Gedankenabfall überklebt" und der Darstellung verschiedener "linker" Symboliken gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal
  • Antisemitismus auf Kundgebung in Mitte

    15.03.2026 Bezirk: Mitte

    Vor dem roten Rathaus im Ortsteil Mitte fand eine pro-iranische Demonstration mit etwa 100 Teilnehmenden statt. Teilnehmende forderten auf Arabisch ein "arabisches Palästina" vom "Wasser bis zum Wasser", also vom Jordan bis zum Mittelmeer und spachen so Israel das Existenzrecht ab. Eine teilnehmende Person zeigte ein Schild, auf dem Israel als "Zionist Entity" bezeichnet wurde. Auf dem Schild wurde außerdem behauptet, die "zionistische Entität" und die USA hätten seit dem zweiten Weltkrieg 12 Millionen Menschen ermordet. Ein anderes Schild behauptete, die Weltbevölkerung würde "BIG Moneys USrael" stoppen, da sie schon den deutschen Faschismuss gestoppt hätte. Eine andere Teilnehmerin zeigte Schilder mit der Aufschrift "Kinder eating Pedo´s wont bring Jesus back" und "are you still buying from Kinder killer?". Ein weiteres Schild stellte den Krieg als Konfilkt zwischen der Menschheit und einem "Team Epstein / Satan" dar. Das Schild zeigte eine Abbildung eines Teufels mit einem Baby in der Armen. Diese drei Schilder können als Anspielung auf antisemitische Ritualmordlegenden verstanden werden.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Extrem rechte Aufkleber in Alt-Treptow

    15.03.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Bouchestr. und am Schmollerplatz wurden vier Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.

    Am Schmollerplatz und in der Bouchestr. wurde jeweils ein rassistischer Aufkleber der anti-muslimischen Bürgerbewegung Pax Europa entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Junge Boxer antiziganistisch diskriminiert

    15.03.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Zwei minderjährige Boxer wurden bei einem Boxturnier von dem Hallenbetreiber M. durch antiziganistische Äußerungen rassistisch beleidigt und anschließend ohne nachvollziehbare Begründung der Halle verwiesen. Nachdem einer der Jugendlichen einen Boxring berührt habe, soll er von M. zunächst angeschrien worden sein. Dann habe er ihn als »Scheiß Z…« bezeichnet, der ihm »den ganzen Laden kaputt« mache.
    Laut zwei anwesenden Boxtrainern äußerte der Hallenbetreiber außerdem »dass er gleich den scheiß Z… aus dem Fenster schmeißen wird«, da »diese Drecksz… von uns alles kaputt machen« würden. Bei dem Z-Wort handelt es sich um eine rassistische Beleidigung für Sinti*zze und Rom*nja.

    Quelle: nd Artikel vom 01.04.2026 und persönliche Meldung
  • Rassistische Schmiererei und Reichsflagge in Lichtenberg-Mitte

    15.03.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An einem Spielplatz am Hönower Weg wurde eine rassistische Schmiererei in Form des "N-Wortes" entdeckt und überklebt.

    In der Friedenhorster Straße wurde zudem hinter einem Garagenhof eine NS-verherrlichende Reichsflagge in schwarz-weiß-rot an einem Fahnenmast gemeldet.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistisches Gedenken an Völkermörder in Charlottenburg

    15.03.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Hardenbergstraße in Charlottenburg fand eine Gedenkveranstaltung von türkischen Nationalist*innen statt. Die 13 Teilnehmer*innen ehrten und gedachten einem der Hauptverantwortlichen des Völkermords an den Armenier*innen 1915/16, Talât Paşa.

    Der Völkermord an den Armenier*innen, bei dem im Osmanischen Reich bis zu 1,5 Millionen Menschen systematisch deportiert und ermordet wurden, gilt als einer der ersten Genozide des 20. Jahrhunderts. Er war Teil einer rassistischen Politik der sogenannten Jungtürken, zu den Talât Paşa gehörte, die darauf abzielte, einen etnisch homogenen Nationalstaat zu schaffen. Das Deutsche Kaiserreich war als Verbündeter des Osmanischen Reichs teils in die Durchführung der Verbrechen involviert. Bis heute wird der Genozid in der Türkei von offizieller Seite und in Teilen der Gesellschaft bestritten und relativiert.

    Die Ehrung eines zentralen Täters verharmlost die systematische Verfolgung und Ermordung einer ethnischen Gruppe. Sie knüpft genau an die Erzählungen an, die den Genozid leugnen oder rechtfertigen. Die Perspektiven der Betroffenen und ihrer Nachkommen werden dadurch ausgeblendet und verletzt.

    Quelle: TAZ vom 16.03.26, Instagram Akebi e.V., RechercheNetzwerk.Berlin
  • Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Oberschöneweide

    14.03.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Kreuzung Nalepastr./ Tabbertstr. wurde an einem Firmenschild ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.

    In der Straße an der Wuhlheide wurde derselbe Aufkleber nochmal entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechte Aufkleber in Niederschöneweide

    14.03.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Schnellerstr. wurden zwei Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Auf einem Aufkleber wurden diese in entmenschlichender Form als "Zecken" bezeichnet.

    Am S-Bahnhof Schöneweide wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und entfernt, der die Aufschrift "Heimat verteidigen" und eine Person in schwarz-weiß-roter Hasskappe abbildete.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechte Demonstration durch Mitte

    14.03.2026 Bezirk: Mitte

    Am Potsdamer Platz in Tiergarten versammelten sich etwa 100 Neonazis zu einer Demonstration mit dem Titel "Freiheit für alle Nationalisten". An der Demonstration beteiligten sich die neonazistische Kleinpartei "Die Heimat" (ehemals NPD), ihre Jugendorganisation "JN" sowie die Gruppe "Deutsche Jugend voran". Auf der Demonstration wurde Freiheit für verschiedene neonazistische Gewaltverbrecher*innen gefordert, darunter auch eines wegen neunfacher Beihilfe zum Mord verurteilter Unterstützer der Terrorgruppe "Nationalsozialistischer Untergrund". In einem Grußwort wurde behauptet es sei das "Recht des Einzelnen", "sein Volk mit Wort und Schrift zu verteidigen". Es sei auch das Recht des Einzelnen, "sein Volk gegen schwere und schwerste Schuldvorwürfe zu verteidigen". Damit wurde das Verbot der Holocaust-Leugnung kritisiert. Solche Verbote wurden als "Feindrecht" und "Fremdkörper" im deutschen Rechtswesen bezeichnet. Im Grußwort war auch von "Überfremdung" die Rede. In der Demonstration wurden mehrere Reichsfahnen geschwenkt.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Propaganda gegen politische Gegner*innen in Weißensee

    14.03.2026 Bezirk: Pankow

    An der Bushaltestelle Berliner Allee / Rennbahnstraße wurde ein Sticker entdeckt, der sich in Darstellung und Text gegen „linke Ideologien“ richtet. Der Aufkleber zeigt eine Figur, die u. a. eine Progress-Pride-Flagge sowie das Wort „*gendern“ in einen Mülleimer wirft. Der Aufkleber wurde entfernt.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Sachbeschädigung an Gedenkmauer in Lichtenberg-Nord

    14.03.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Ein Gedenkkranz der Partei "Die Linke", welcher bei einer Gedenkveranstaltung der VVN-BdA (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschist*innen) am 13. März 2026 an der "Blutmauer" im Park hinter dem Rathaus, niedergelegt wurde, wurde als geklaut bzw. beschädigt gemeldet. An der dortigen "Blutmauer" wird regelmäßig an elf im März 1919 ermordete Spartakus-Kämpfer*innen erinnert.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Verschwörungsideologische Kundgebung in Tiergarten

    14.03.2026 Bezirk: Mitte

    Ausgehend vom Großen Stern zog eine verschwörungsideologische Demonstration mit etwa 800 Teilnehmenden durch den Ortsteil Tiergarten. An der Demonstration beteiligten sich verschiedene extrem rechte, reichsideologische und verschwörungsideologische Gruppen. So waren Personen aus dem Umfeld der Gruppen "Freie Geister 4G" und "Autokorso Berlin", "Studenten stehen auf", "Eltern stehen auf", "Bürgerbewegung Pax Europa", der verschwörungsideologische Kleinpartei "Die Basis", der neurechten Frauengruppe "Lukreta", der "Identitären Bewegung" und der neonazistischen Gruppen "Jägertruppe", "Chemnitz Revolte" und "Deutsche Patrioten voran" anwesend. Auch ein Vorstandsmitglied des Berliner Landesverbands der "AfD"-Jugendorganisation "Generation Deutschland" war anwesend. Teilnehmende zeigten Schilder und Transparente mit Bezügen zu den "QAnon" und "Pizzagate" Verschwörungsmythen. Die Demonstration wurden von zahlreichen extrem rechten Medienaktivist*innen begleitet. Eine extrem rechte Medienaktivistin sprach auf der Bühne.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Extrem rechte Aufkleber in Lichtenberg-Mitte

    13.03.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Pfarrstraße wurde ein extrem rechter Aufkleber mit der antimuslimischen Aufschrift "Islamisierung, nein Danke" gefunden und unkenntlich gemacht.

    In der Pfarrstraße wurde zudem ein rassistischer Aufkleber mit dem Slogan "Remigration" aus dem Umfeld der extrem rechten "Patriotischen Bewegung" entdeckt und entfernt.

    In der Zobtener Straße wurde ein Aufkleber aus der extrem rechten "Tilda"-Aufkleberserie entfernt. Der Aufkleber ist Teil einer Reihe von Tilda-Memes, die eine blonde, junge Frau zeigen. Die Figur ist Teil einer wachsenden Bildwelt, in der blonde, junge, muskulöse Personen als Stellvertreter*innen Deutschlands auftreten. Diese bildliche Darstellung transportiert die in extrem rechten Kreisen verbreitete rassistische Vorstellung, dass nur weiße Personen zum deutschen Volk gehören.  

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechte Aufkleber in Spindlersfeld

    13.03.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Tramhaltestelle Vollkropfgraben wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber bewarb einen neonazistischen Onlinehandel, der andere Aufkleber bildete ein stilisiertes Hakenkreuz auf einem schwarz-weiß-rotem Hintergrund ab.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
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