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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Neonazi-Aufkleber in Lichtenberg-Nord

    27.09.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Dietlindestraße Ecke Ortliebstraße wurden zwei Aufkleber aus einem Neonazi-Versand entdeckt und entfernt. Auf den beiden Motiven waren die Slogans "Good night left side" in Kombination mit zwei Reichsflaggen in schwarz-weiß-rot und "Linker Lump zur praktischen Arbeit!" zu sehen. Der zweite Aufkleber vermittelt die Botschaft, dass bestimmte Gruppen – hier politische Gegner*innen – weniger wert seien und „zur Arbeit gezwungen“ werden müssten. Dies entspricht sozialchauvinistischen oder hierarchischen Denkweisen, wie sie innerhalb der extremen Rechten verbreitet sind.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Schmierereien gegen politische Gegner*innen im Ortsteil Reinickendorf

    27.09.2026 Bezirk: Reinickendorf

    An einem Geländer beim Schäfersee in der Nähe des Vierwaldstätterwegs wurden mehrere Schmierereien entdeckt, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richteten. Unter anderem lauteten die Schriftzüge "Antifa = Dreck und Dreck muss weg". Daneben befand sich auch ein Schriftzug "Afd juti Antifa scheiße".

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Schmierereien gegen Sint*izze und Rom*nja in Prenzlauer Berg

    27.09.2026 Bezirk: Pankow

    Beim Basketballplatz am Ernst-Thälmann-Park wurden antiziganistische Schmierereien entdeckt. Dabei handelt es sich um die Abkürzung "Zigo", die für das Wort "Zigeuner" steht und eine abwertende Bezeichnung für Sint*izze und Rom*nja darstellt.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Schmiererei gegen Antifaschismus in Blankenburg

    27.09.2026 Bezirk: Pankow

    Auf einem Brückengeländer in der Nähe des Jugendcontainers in der Parkanlage im Ilsenburggraben wurde der extrem rechte Zahlencode "1161" entdeckt. Der Zahlencode richtet sich gegen Antifaschismus.

    Quelle: Pankower Register via Signal
  • Schmiererei gegen politische Gegnerschaft am Annemirl-Bauer-Platz

    27.09.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An zwei Mülleimern am Annemirl-Bauer-Platz wurde gegen 13:35 Uhr entdeckt, dass angebrachte Antifa-Logos mit "Scheiß Zecken" und "Bastarde" übermalt wurden. Die rechte Propaganda wurde unkenntlich gemacht.
    Zudem wurde eine halbe Stunde zuvor festgestellt, dass in der Simplonstraße mehrere Sticker entfernt wurden, die sich für Feminismus und gegen Wehrpflicht richteten.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Transfeindliche Beleidigung und Belästigung in Supermarkt im Bahnhof Lichtenberg

    27.09.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Gegen 21:00 Uhr kam es in dem sonntags geöffneten Supermarkt im Bahnhof Lichtenberg zu einem transfeindlichen Vorfall. Eine Mitarbeiterin äußerte sich in Anwesenheit einer trans Kundin gegenüber ihrer Kollegin abwertend und grenzüberschreitend mit den Worten: „Ist das ein Mann oder eine Frau? Man könnte mal unter den Rock gucken, um das herauszufinden.“

    Quelle: Berliner Register, Lichtenberger Register
  • Antisemitische Pöbeleien am S-Bahnhof Rummelsburg

    26.09.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In einer S-Bahn der Linie S3 in Richtung Spandau brüllte ein Mann auf Höhe des S-Bahnhofs Rummelsburg mehrfach antisemitische Parolen durch den Wagon, darunter „verpiss dich du scheiß Jude“ sowie die Äußerung „und weißt du was das schlimmste ist? Adolf Hitler war ein Jude“. Es ist unklar, ob sich die beleidigenden Zurufe gegen eine konkrete Person im Zug richteten. Im weiteren Verlauf brüllte die Person am S-Bahnhof Ostkreuz ungezielt einzelne Passant*innen an, schlug gegen Fensterscheiben und rief wirre, unpolitische Parolen.

    Quelle: Register Charlottenburg-Wilmersdorf, Lichtenberger Register
  • Behindertenfeindliche Beleidigung am Kottbusser Tor

    26.09.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 20:00 Uhr wurde ein Rollstuhlfahrer im Fahrstuhl am Kottbusser Tor von einem Radfahrer am Aussteigen gehindert. Der Radfahrer verstellte ihm den Ausgang und sagte sinngemäß: Nein, wir fahren jetzt erst runter – ich lasse dich nicht raus, wir fahren erst nach unten. Eine weitere Frau im Fahrstuhl stieg, um diesen zu verlassen, über das Fahrrad. Der Rollstuhlfahrer beharrte gegenüber dem Radfahrer darauf, aus dem Fahrstuhl gelassen zu werden und drückte wiederholt die Öffnungstaste, so dass der Fahrstuhl nicht weiterfuhr. Eine Frau draußen forderte den Mann ebenfalls auf, den Rollstuhlfahrer aus dem Fahrstuhl zu lassen. Schließlich tat der Radfahrer dies, sinngemäß mit den Worten: Ja, Hauptsache, du kommst weiter.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Behindertenfeindliche Beleidigung in der Skalitzer Straße

    26.09.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Zwischen den U-Bahnhöfen Görlitzer Bahnhof und Schlesisches Tor kam es gegen 23:00 Uhr zu einer behindertenfeindlichen Beleidigung. Ein Rollstuhlfahrer, seine Begleitung und ein Freund gingen die Skalitzer Straße entlang. Zwischen den Bahnhöfen Görlitzer Bahnhof und Schlesisches Tor kamen ihnen zwei junge Männer auf einem E-Scooter entgegen. Im Vorbeifahren rief einer der jungen Männer in Richtung des Mannes im Rollstuhl eine diskriminierende Beleidigung

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Aufkleber in Lichtenberg-Nord

    26.09.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Franz-Jacob-Straße wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Ein Motiv stammte von der extrem rechten "Ein Prozent"-Kampagne (Aufschrift: "Deutschland steh auf!"). Auf dem anderen Motiv war die rassistische Forderung nach "Remigration" zu lesen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechte Propaganda in Rahnsdorf

    26.09.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Ukeleipfad wurde an einer Wand der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.

    In der Dorfstr. wurde auf einem Plakat der Linken ein rassistischer Aufkleber, der die sog. "Remigration" forderte, entdeckt und entfernt.

    Im Püttbergeweg wurde ein antifeministischer Aufkleber gegen gendersensible Sprache an einem Verkehrsschild entdeckt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • NS-verherrlichender Aufkleber auf der Frankfurter Allee

    26.09.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf einem Fahrradhäuschen auf der Frankfurter Allee, neben einem Supermarkt am Bahnhof Lichtenberg, wurde ein Neonazi-Aufkleber mit der Parole "Freiheit für Deutschland" in Kombination mit einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge entdeckt und entfernt.

    Quelle: Berliner Register, Lichtenberger Register
  • Aufkleber der Neonazi-Partei "Der III. Weg" in Neu-Hohenschönhausen

    25.09.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am S-Bahnhof Hohenschönhausen, in der Wartenberger Straße und in der Wustrower Straße wurden erneut Aufkleber der Neonazi-Partei "Der III. Weg" gefunden und entfernt. Es handelte sich um die Motive mit den Aufschriften "Der III. Weg Berlin - Familie, Heimat, Tradition" (2x), "Führt Euren Körper! Hart. Sauber. Gesund." (mit Verweis auf die Partei interne Kampfsport-AG "Körper und Geist"), "Gegen Drogen" (ebenfalls mit Verweis auf die Partei interne Kampfsport-AG "Körper und Geist") und "Asylflut stoppen!" (2x). Auf den Motiven wurde auch auf die Internetseite der Neonazi-Partei verwiesen.

    Im Wustrower Park wurde zudem auf einem Mülleimer eine "FCK 161"-Sprüherei in schwarzer Farbe auf einem Mülleimer gemeldet.

    In der Egon-Erwin-Kisch-Straße wurde auf einem Glascontainer ein "FCK Antifa"-Aufkleber und ein "Deutschland meine Heimat"-Aufkleber in Kombination mit einem Reichsadler und einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge entdeckt und entfernt.

    Ebenfalls in der Egon-Erwin-Kisch-Straße wurde ein "We hate Antifa"-Aufkleber gefunden und entfernt.

    In der Vincent-Van-Gogh-Straße wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versand mit der Aufschrift "Hier wurde linker Müll entfernt" in Kombination mit Werbung für den Versand entdeckt und entfernt.

    In der Warnitzer Straße bei der Sportanlage, auf der Falkenberger Chaussee Ecke Warnitzer Bogen und auf der Falkenberger Chaussee wurden insgesamt fünf Reichsflaggen-Aufkleber in schwarz-weiß-rot - zwei davon mit der Aufschrift "Make germany great again" - gefunden und entfernt.

    Vor dem Cinemotion-Kino in der Wartenberger Straße klebte ein Aufkleber der Jugendorganisation "Nationalrevolutionäre Jugend" (NRJ) der Neonazi-Partrei "Der III. Weg" mit der Aufschrift "Zukunft, no Homo, Tatendrang, rebellisch, Vorbild..." und wurde entfernt.

    Am Wartenberger Vorplatz wurde ein "FCK Antifa"-Aufkleber gemeldet und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichtete Schmiererei in Friedrichsfelde

    25.09.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An der Kreuzung Alt-Friedrichsfelde Ecke Am Tierpark wurde eine gegen politische Gegner*innen gerichtete Schmiererei entdeckt. Ein Stromkasten, der mit dem Bild einer Fußball spielenden PoC (Person of Color) und dem Schriftzug "Lichtenberg" gestaltet ist, wurde mit weißer Farbe und dem Schriftzug „FCK Woke“ übersprüht.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Hakenkreuz in Charlottenburg-Nord

    25.09.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In eine Bank im Volkspark Jungfernheide wurden mehrere Hakenkreuze geritzt.

    Zusätzlich wurde die verschwörungsideologische Aufschrift "The Earth is flat - you are a slave" geschmiert.

    Quelle: Stadtteilzentrum Charlottenburg-Nord
  • Rassistische Äußerungen in Altstadt

    25.09.2026 Bezirk: Spandau

    Eine ältere Frau stand vor einem Geschäft und zeigte einem Mann in ihrer Begleitung eine fremdsprachige Aufschrift am Geschäft. Sie sagte zu ihm: „Schon wieder steht hier was Türkisches.“ Bei der Aufschrift handelte es sich um die Übersetzung bzw. fremdsprachige Darstellung des Geschäftsnamens. Weitere Beschriftungen des Geschäfts waren unter anderem auf Deutsch und Russisch sowie in weiteren Sprachen angebracht. Der Mann forderte die Frau zunächst auf, weiterzugehen. Anschließend äußerte auch er sich diskriminierend über Migrant*innen.

    Quelle: Register Spandau
  • Rassistischer Aufkleber in Britz

    25.09.2026 Bezirk: Neukölln

    Im U-Bahnhof Grenzallee in Britz wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Remigration!" gesichtet und entfernt.

    Quelle: Register Neukölln
  • Extrem rechte Aufkleber in Wartenberg

    24.09.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An einer Bushaltestelle am Hagenower Ring in Wartenberg wurde ein extrem rechter Aufkleber gefunden und entfernt. Auf dem Motiv war die rassistische Parole "Sommer, Sonne, Remigration" und Werbung für einen extrem rechten Versand zu sehen.

    Auf einem Schild vor einem Supermarkt in der Ernst-Barlach-Straße Ecke Rostocker Straße, wurde ein queerfeindlicher und gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichteter Aufkleber entdeckt. Hierauf war die Aufschrift "Überklebt Du Zecke!" zu lesen. Zudem waren darauf eine durchgestrichene Regenbogenflagge, ein durchgestrichenes Hammer und Sichel-Symbol und eine durchgestrichene Zecke zu sehen.

    In der Ernst-Barlach-Straße Ecke Woldegker Straße wurde zudem ein "FCK Antifa"-Aufkleber auf einem Mülleimer gefunden.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Hakenkreuze an der Geschäftsstelle der Partei DIE LINKE in Pankow

    24.09.2026 Bezirk: Pankow

    An die Glasfront der Geschäftsstelle der Partei DIE LINKE Pankow in der Wisbyer Straße wurden erneut Hakenkreuze geschmiert. Eine Woche vorher fand bereits ein ähnlicher Vorfall an der Geschätsstelle statt.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Hitlergruß in Adlershof

    24.09.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Nachmittag zeigte ein Mann auf dem Adlergestell zweimal den Hitlergruß.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Hitlergruß in der Gürtelstraße

    24.09.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Während eines Polizeieinsatzes, in einem vor zwei Jahren still besetzten Haus in der Gürtelstraße, gab es auf der gegenüberliegenden Seite eine solidarische Mahnwache. Am Abend, wahrscheinlich gegen 20:30 Uhr, liefen drei Jugendliche an der Mahnwache vorbei, von denen einer den Hitlergruß zeigte.

    Quelle: Youtube
  • Queerer Gedenkort im Tiergarten erneut beschädigt

    24.09.2026 Bezirk: Mitte

    Im Großen Tiergarten wurde die Regenbogenbank am Gedenkort für die Opfer des Anschlags auf den Berliner CSD erneut beschädigt. Das Bezirksamt Mitte hatte die Bank als Zeichen der Solidarität mit der queeren Community und als Ort des Gedenkens aufgestellt. Bereits Anfang September war die Bank von Unbekannten mutwillig zerstört worden.

    Quelle: Tagesspiegel vom 25.09.26; Polizeimeldung Nr. 1255 vom 25.09.2026
  • Rassistische Aufkleber in Niederschöneweide

    24.09.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf dem Adlergestell wurden zwei rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Einer der Aufkleber stammte von der neonazistischen Partei "NPD".

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Rassistische Pöbeleien und Beleidigungen am Bahnhof Lichtenberg

    24.09.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Gegen 10:00 Uhr kam es am Bahnhof Lichtenberg zu einem rassistischen Vorfall. Eine betroffene Person lief vom S-Bahn-Bahnsteig hinunter in das Bahnhofsgebäude in Richtung Ausgang, als ein Mann hinter ihr aggressiv und lautstark herumschrie. Als sich die Person umdrehte, sah sie einen großen Mann mit Glatze und einer Flasche in der Hand, der rassistische Parolen wie „verpisst euch ihr Schimmel Kanacken“ brüllte. Der Pöbler richtete seine Beleidigungen gegen verschiedene Menschen vor Ort. Aus Sorge vor einer weiteren Eskalation aufgrund der extremen Aggressivität des Täters griff die Betroffene nicht ein und entfernte sich vom Ort des Geschehens.

    Quelle: Berliner Register, Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistischer Sticker der extrem rechten Kleinstpartei „Der III. Weg“ in Mariendorf

    24.09.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Ein rassistischer Sticker der extrem rechten Kleinstpartei „Der III. Weg“ wurde in Mariendorf gefunden. Der Aufkleber trug die Aufschrift: „Ausländergewalt stoppen – Massenabschiebung starten“.

    Der Slogan setzt ausländische Menschen mit Gewalt gleich und formuliert die rassistische Forderung nach einem ideologischen „ausländerfreien Deutschland“; daher handelt es sich um eine rassistische Parole.

    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • Rassistische Schmiererei an Packstation in Lichtenberg-Mitte

    24.09.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An einer DHL-Packstation hinter der Robert-Uhrig-Straße wurde in Lichtenberg-Mitte der Schriftzug „Polnischer Adventskalender“ entdeckt. Die Bezeichnung nutzt ein rassistisches Stereotyp, das Menschen aus Polen pauschal mit Diebstahl assoziiert. Zudem befindet sich an der Station das bisher nicht entfernte Graffito „fck ard“, welches aus einem ursprünglichen „fck afd“ übermalt wurde.

    Hintergrund: Der Begriff „polnischer Adventskalender“ ist eine diskriminierende Bezeichnung für aufgebrochene Paketfächer, deren offenstehende Türen spöttisch mit den Türchen eines Adventskalenders verglichen werden.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • LGBTIQ*-feindliche Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen

    23.09.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf einer Ampel auf der Straßenbahninselhaltestelle Hohenschönhauser Straße, im Weißenseer Weg und in der Konrad-Wolf-Straße Ecke Hohenschönhauser Straße wurden mehrere LGBTIQ*-feindliche Aufkleber gefunden und entfernt. Auf dem Motiv stand die Parole "Stolz statt bunt, Identität braucht keinen Regenbogen".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Neonazi-Propaganda in Neu-Hohenschönhausen

    23.09.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Barther Straße Ecke Dierhagener Straße wurde ein Aufkleber mit dem gegen Antifaschismus gerichteten Slogan "FCK Antifa" gemeldet und entfernt.

    Am Warnitzer Bogen wurde zudem ein gegen Antifaschismus gerichteter Aufkleber mit der Aufschrift "FCK Antifa" gefunden und entfernt.

    In der Wartenberger Straße wurde ein Aufkleber der Neonazipartei "Der III. Weg" mit der rassistischen Parole "Grenzen dicht - Asylflut stoppen!" entdeckt und entfernt.

    Im Wustrower Park wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und unkenntlich gemacht.

    Zudem wurden am Skate Trapez und im Neubrandenburger Park zwei "We hate Antifa"-Aufkleber und ein antimuslimischer Aufkleber mit der Parole "Habibi-freie Zone - Hier wird deutsch gesprochen" in Kombination mit einem Reichsadler gefunden und entfernt.

    Auf dem Wahlkreisbüro von Ines Schwerdtner (MdB, Die Linke) in der Wustrower Straße wurden außerdem zwei Aufkleber der Neonazi-Partei "Der III. Weg" gemeldet und entfernt. Auf den Motiven standen die Slogans "Der III. Weg Berlin - Familie, Tradition Heimat" sowie "Gegen Drogen" kombiniert mit Werbung für die Kampfsport-Arbeitsgruppe "Körper und Geist". Auch die Internetseite der Neonazi-Partei wurde darauf beworben.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in, Die Linke Lichtenberg
  • NS-verharmlosende und antisemitische Schmiererei in Britz

    23.09.2026 Bezirk: Neukölln

    In der Glasower Straße wurde die NS-verharmlosende und antisemitische Parole "FCK ZIO NZS" entdeckt. Hierbei handelt es sich um eine Gleichsetzung von Zionist*innen und den Verbrecher*innen des Nationalsozialismus. Die Bezeichnung wird häufig als Code für Juden*Jüdinnen verwendet.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • Rassistische Beleidigung in Buslinie M37 in Staaken

    23.09.2026 Bezirk: Spandau

    In einem Bus der Linie M37 in Richtung Staaken/Hahneberg kam es wenige Haltestellen vor der Endhaltestelle zu rassistischen Beleidigungen gegenüber zwei Frauen mit Kopftuch. Nach dem Einstieg begann ein Mann, sich im Bus laut zu beschweren. Dabei bezog er sich auf die beiden Frauen mit Kopftuch und äußerte, es sei schlimm, dass „solche Frauen wie diese“ sich nicht ausreichend integrieren würden, viele Kinder bekämen und Bürgergeld bezögen. Eine der Frauen widersprach ihm und erklärte, dass sie arbeite und Steuern zahle, aus denen unter anderem auch seine Rente finanziert werde. Der Mann setzte im Laufe der Fahrt seine rassistischen Äußerungen gegenüber den beiden Frauen fort.

    Quelle: Register Spandau
  • Rassistischer Aufkleber in Altstadt

    23.09.2026 Bezirk: Spandau

    In der Moritzstraße wurde ein Aufkleber einer rassistischen österreichischen Organisation mit der Aufschrift „SEND THEM BACK“ entdeckt. Darauf war ein Flugzeug zu sehen.

    Quelle: Register Spandau
  • Rassistischer Aufkleber und NS-verherrlichende Wolfsangel in Lichtenberg-Mitte

    23.09.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Nöldnerplatz wurden zwei Aufkleber aus einem Neonazi-Versand gemeldet und entfernt. Auf dem einem Motiv stand die rassistische Parole "White lives matter!" und auf dem anderen "Nicht mein Kanzler! Nie wieder CDU!".

    An der Bushaltestelle Marktstraße wurde ein extrem rechtes Symbol auf einer Wand entdeckt. Es handelte sich um eine Wolfsangel-Schmiererei in roter Farbe mit möglichem Bezug zum Symbol „Idee der Nation“ aus dem extrem rechten Asow-Umfeld. Die Wolfsangel wurde über einen Schriftzug gesprüht, der zu einem Schüler*innenstreik am 25.9.2026 aufrief.

    Die Wolfsangel wurde in der Zeit des Nationalsozialismus zudem von nationalsozialistischen Organisationen und SS-Einheiten verwendet. Später wurde das Symbol von extrem rechten Organisationen benutzt, die in der Bundesrepublik Deutschland als verfassungsfeindlich eingestuft wurden. Die Wolfsangel ist somit wegen ihrer Geschichte ein Kennzeichen im Sinne der Strafnorm § 86a StGB (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) und deshalb in Verbindung mit einer verbotenen Organisation strafbar.

    Das Graffiti reiht sich in eine erkennbare, systematische Serie im Kiez ein. Das Tag weist dieselbe Handschrift (Schwung, Linienführung und Hooks/Häkchen an den Enden) auf wie weitere Schmierereien an anderen Orten in Lichtenberg und Umgebung.

    Die Darstellungen nutzen Abwandlungen bekannter rechter Symbole (u. a. Wolfsangel / „Idee der Nation“), um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren, bedienen jedoch gezielt denselben extrem rechten Code.

    Die Anbringung dient der systematischen Reviermarkierung und extrem rechten Raumeinnahme im öffentlichen Raum.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistischer Sticker in der Wühlischstraße entfernt

    23.09.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Wühlischstraße, nahe Ecke Gryphiusstraße, wurde ein Sticker aus einem extrem rechten Onlinehandel mit der Aufschrift "Talahon freie Zone" entfernt.
    "Talahon“ ist ein Schlagwort zur Bezeichnung von Personen mit stereotypen Merkmalen junger Männer mit u.a. arabischem Migrationshintergrund. Die extreme Rechte verwendet den Begriff als Projektionsfläche für das Feindbild junger muslimischer Männer, die als frauenfeindlich, patriarchal und gewaltverherrlichend dargestellt werden. Der Begriff wird gezielt eingesetzt, um diese Gruppe rassistisch abzuwerten.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Sprühereien gegen Antifaschismus und politische Gegner*innen der extremen Rechten in Lichtenberg-Nord

    23.09.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Im Bereich des Landschaftsparks Herzberge, entlang der Rhinstraße, wurden Sprühereien gegen Antifaschismus und politische Gegner*innen der extremen Rechten festgestellt. Es wurden in pinker Farbe aufgesprühte Slogans wie "FCK ZCKN" und der neonazistische Buchstabencode "AAFA" (= "Anti-antifaschistische Aktion") dokumentiert.

    In der Normannenstraße, in der Glaschkestraße und in der Rüdigerstraße wurde zudem je ein extrem rechtes Symbol entdeckt. Es handelte sich hierbei in allen drei Fällen um eine Wolfsangel-Schmiererei in weißer Farbe mit möglichem Bezug zum Symbol „Idee der Nation“ aus dem extrem rechten Asow-Umfeld.

    Die Wolfsangel wurde in der Zeit des Nationalsozialismus zudem von nationalsozialistischen Organisationen und SS-Einheiten verwendet. Später wurde das Symbol von extrem rechten Organisationen benutzt, die in der Bundesrepublik Deutschland als verfassungsfeindlich eingestuft wurden. Die Wolfsangel ist somit wegen ihrer Geschichte ein Kennzeichen im Sinne der Strafnorm § 86a StGB (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) und deshalb in Verbindung mit einer verbotenen Organisation strafbar.

    Die Graffitis reihen sich in eine erkennbare, systematische Serie im Kiez ein. Das Tag weist dieselbe Handschrift (Schwung, Linienführung und Hooks/Häkchen an den Enden) auf wie weitere Schmierereien an anderen Orten in Lichtenberg und Umgebung.

    Die Darstellungen nutzen Abwandlungen bekannter rechter Symbole (u. a. Wolfsangel / „Idee der Nation“), um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren, bedienen jedoch gezielt denselben extrem rechten Code.

    Die Anbringung dient der systematischen Reviermarkierung und extrem rechten Raumeinnahme im öffentlichen Raum.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Sticker einer extrem rechten Kampagne entdeckt

    23.09.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Im Ursula-Mamlok-Park wurde ein Sticker einer extrem rechten Kampagne gesichtet und entfernt.
    Die "Save Europe Act", die vom ehemaligen Sprecher der Identitären Bewegung Österreich Martin Sellner und der niederländischen rechten Aktivistin Eva Vlaardingerbroek gestartete Initiative fordert, dass "die politische Elite die Ersetzungsmigration stoppt, unsere Grenzen sichert und die ethno-kulturelle Kontinuität der europäischen Nationen schützt".

    Die Kampagne verbreitet rassistische Ideologien und Verschwörungstheorien wie den „Großen Austausch“ und fordert die rassistische Forderung nach Remigration.

    Quelle: Register Mitte
  • Antisemitische Schmierereien in Charlottenburg

    22.09.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Zillestraße in Charlottenburg wurde an einem Stromkasten erneut die israelbezogene antisemitische Schmiererei "Death to Zios" entdeckt. Die Bezeichnungen "Zionism", "Zionisten" oder "Zios" werden häufig als Code für das Juden*Jüdinnen und das Judentum verwendet. Es handelt sich um eine Umwegkommunikation, die Jüdinnen*Juden sowie Israel pauschal delegitimieren und dämonisieren soll.

    Quelle: Register CW
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