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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • NS-verharmlosender Aufkleber im Weitlingkiez

    24.12.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Vor einem Supermarkt in der Weitlingstraße wurde ein NS-verharmlosender Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv wird mit der Parole "Weg mit dem NS-Verbotsgesetz - Freiheit für Manuel!" die Freiheit für einen verurteilten österreichischen Neonazi eingefordert.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Aufkleber der Neonazipartei "Der III.Weg" am Lindencenter

    23.12.2025 Bezirk: Lichtenberg

    An der Tram-Haltestelle vor dem Lindencenter in Neu-Hohenschönhausen wurde ein Aufkleber der Neonazipartei "Der III.Weg" gemeldet und entfernt. Auf dem Aufkleber wurde mit der Paraole "Familie, Heimat, Tradition" für den Stützpunkt des "Der III.Weg" in Berlin geworben.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechte Aufkleber im Allendeviertel

    23.12.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Müggelschlößchenweg wurden insgesamt fünf extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Darunter mehrere Aufkleber der Partei "Die Heimat".

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechter Aufkleber am Rathaus Reinickendorf

    23.12.2025 Bezirk: Reinickendorf

    An einer Bushaltestelle am Rathaus Reinickendorf in Wittenau wurde ein extrem rechter Aufkleber bemerkt und entfernt, der sich gegen Antifaschismus richtete. Er war in den Farben der Bundesrepublik gestaltet und mit einem Bundesadler versehen.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Antisemitischer Vorfall vor dem Brandenburger Tor

    22.12.2025 Bezirk: Mitte

    An einem Chanukka-Leuchter am Pariser Platz zeigte ein 57-jähriger betrunkener Mann am Sonntagnachmittag den Hitlergruß und rief „Sieg Heil!“. Zeugen alarmierten die Polizei. Der Mann wurde festgenommen

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2623 vom 22.12.2025
  • Extrem rechte Aufkleber in Lichtenberg-Nord

    22.12.2025 Bezirk: Lichtenberg

    In der Hohenschönhauser Straße Ecke Herbert-Tschäpe-Straße wurden auf einem Verkehrsschild zwei extrem rechte Aufkleber gemeldet. Auf dem einen Motiv war die gegen politische Gegner*innen gerichtete Parole "Good night left side" abgebildet. Und auf dem anderen Motiv wurde für einen extrem rechten Versand mit der Parole "Make germany great again" geworben.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Hakenkreuz in Rahndorf

    22.12.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Haltestelle Fürstenwalder Allee/ Schule wurde ein Hakenkreuz entdeckt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Hakenkreuz in Steglitz

    22.12.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    In einem Parkhaus an der Bornstraße in Steglitz wurde auf einem Schild ein Hakenkreuz entdeckt. Es war dort mit Edding hingeschmiert worden.

    Quelle: Bürger*innenmeldung per E-Mail
  • Infostand der Neonazipartei "Der III.Weg" am Lindencenter

    22.12.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Die Neonazipartei "Der III. Weg" führte Montagvormittag einen Infostand mit einer handvoll Aktivisten (laut Fotos mindestens sieben Beteiligte) vor dem Lindencenter durch. Die Aktion war als Weihnachtsaktion getarnt. Ein Aktivist war als Weihnachtsmann verkleidet. Es wurde Schokolade, Geschenketüten und extrem rechtes Propagandamaterial an Passant*innen verteilt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Neonazistischer Zahlencode in Wendenschloß

    22.12.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Mayschweg wurde an einem Stromkasten der zwei mal neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt.

    An einem Stromkasten in der Grünen Trift wurde ebenfalls zweimal der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Rassistischer Angriff in Charlottenburg

    22.12.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Pestalozzistraße in Charlottenburg wurden zwei Frauen auf eine Frau of color aufmerksam, musterten sie abschätzig, kamen schnellen Schrittes auf sie zu, was bereits bedrohlich für die Betroffene wirkte, und spuckten sie schließlich an. Die Betroffene vermutet Rassismus, da sie die Frauen nicht kannte und die Handlung ohne erkennbaren Anlass geschah.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Anti-antifaschistischer Aufkleber im Weitlingkiez

    21.12.2025 Bezirk: Lichtenberg

    In der Magaretenstraße im Weitlingkiez wurde ein gegen Antifaschist*innen gerichteter Aufkleber aus einem extrem rechten Versand mit dem Motiv "Fck Antifa" gemeldet.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechte Kundgebung in Mitte

    21.12.2025 Bezirk: Mitte

    Auf dem Platz des 18. März vor dem Brandenburger Tor hielt die neonazistische Kleinpartei "Die Heimat" (ehemals NPD) erneut eine Kundgebung ab. Bereits am Vortag hatte eine ähnliche Kundgebung auf der anderen Straßenseite stattgefunden. Die Kundgebung mit etwa 20 Teilnehmenden richtete sich gegen die Bezeichnung "Winter- und Genussmärkte". Diese stünde dem Erhalt der "christlich-abendländischen Kultur" entgegen. An der Kundgebung beteiligten sich auch junge Neonazis aus dem Umfeld der Gruppe "Deutsche Jugend Voran" (DJV). Es wurden Reichsfahnen gezeigt.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Kerzen auf dem Grab von NS-Verbrecher

    21.12.2025 Bezirk: Mitte

    Zwei Personen stellten auf dem Invalidenfriedhof im Ortsteil Mitte eine Kerze auf das eingebeneten Grab des NS-Verbrechers Reinhard Heydrich. Eine der Personen tätschelte die Überreste des Grabsteins. Auf der Kerze stand "Ewig lebt der Toten Tatenruhm". Heydrich war einer der Hauptorganisatoren des Holocaust, leitete die Wannseekonferenz und war für Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen in Tschechien verantwortlich.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • LGBTIQ-feindlicher Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    21.12.2025 Bezirk: Lichtenberg

    In der Welsestraße Ecke Falkenberger Chaussee wurde ein queerfeindlicher Aufkleber aus einem extrem rechten Versand entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv war ein Piktogramm einer heterosexuellen Familie abgebildet, die sich mit einem schwarzen Regenschirm vor heruntertropfenden Regenbogenfarben der Regenbogenflagge schützt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Schmiererei in Gesundbrunnen

    21.12.2025 Bezirk: Mitte

    An einen Stromkasten an der Ecke Ackerstraße / Bernauer Straße in Gesundbrunnen wurde der Schriftzug "Deutschland den Deutschen" entdeckt und unkenntlich gemacht.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Aufkleber im Sewanviertel

    20.12.2025 Bezirk: Lichtenberg

    An der Sporthalle einer Grundschule in der Sewanstraße wurden mehrere von verschiedenen Neonaziversänden stammende Aufkleber gemeldet. U.a. das gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichtete Motiv mit der Aufschrift "Good night left side".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechte Kundgebung in Tiergarten

    20.12.2025 Bezirk: Mitte

    Im Ortsteil Tiergarten vor dem Brandenburger Tor hielt die neonazistische Kleinpartei "Die Heimat" (ehemals NPD) eine Kundgebung ab. Die Kundgebung mit etwa 20 Teilnehmenden richtete sich gegen die Bezeichnung "Winter- und Genussmärkte". Dese stünde dem Erhalt der "christlich-abendländischen Kultur" entgegen. An der Kundgebung beteiligten sich auch junge Neonazis aus dem Umfeld der Gruppe "Deutsche Jugend Voran" (DJV). Es wurden Reichsfahnen gezeigt.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • "Sieg Heil"-Gegröle in der Einbecker Straße

    20.12.2025 Bezirk: Lichtenberg

    In der Einbecker Straße wurde Nachmittags eine Person dabei beobachtet, wie diese "Sieg Heil" quer über die Straße grölte und dann in ein dort gelegenes Bistro einkehrte.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Anti-Antifa-Schmiererei in Schöneberg

    19.12.2025 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Auf der Kurfürstenstraße wurde eine Schmiererei mit dem Inhalt "FCK 161", wobei die 161 ein Code für "Antifaschistische Aktion" ist, entdeckt und teilweise übermalt.

    Quelle: Persönliche Meldung
  • Extrem rechte Beteiligung an Gedenkveranstaltung am Breitscheidplatz

    19.12.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    An dem Gedenken anlässlich des achten Jahrestages des Anschlags auf dem Breitscheidplatz beteiligte sich die extrem rechte Frauengruppe "Lukreta" und legte Grabkerzen ab, um das Gedenken für ihre rassistische Propaganda zu instrumentalisieren. Die Gruppe stammt aus dem Umfeld der extrem rechten "Identitäten Bewegung". Zudem wurden auf Social Media von unterschiedlichen (extrem) rechten Akteur*innen zahlreiche rassistische Inhalte in Bezug auf das Gedenken verbreitet.

    Quelle: Register CW via Instagram
  • Pöbelei gegen vermeintliche politische Gegner*innen in Niederschöneweide

    19.12.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Abend stiegen eine kleine Gruppe Menschen in die Tram am S-Bahnhof Schöneweide. Eine Frau öffnete dann das Fenster, da es in der Tram stank. Sie wurde daraufhin von einem Mann angemotzt, das Fenster zu schließen. Der Mann schloss dann das Fenster und begann, die Frau und ihre Begleitung zu beschimpfen. Darunter Aussagen wie "Verpisst euch ihr Linksversifften!" und "Fick die Antifa!". Selbst nachdem sich die kleine Gruppe weggesetzt hatte, hörte der Pöbler nicht auf. Als sie ausstiegen, drohte er weiterhin aus der Tram.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Rassistischer Sticker in Charlottenburg

    19.12.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am U-Bahnhof Wilmersdorfer Straße wurde ein Sticker mit der Aufschrift "Remigration!" entdeckt und entfernt.

    "Remigration" wird seit einigen Jahren von der extremen Rechten, insbesondere der sogenannten "Identitären Bewegung" benutzt. Damit wird die Vertreibung eines Teils der deutschen Bevölkerung anhand rassistischer Kriterien gefordert.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Antisemitische, NS-verharmlosende und antifeministische Propaganda in Mitte

    18.12.2025 Bezirk: Mitte

    In der Rosenthaler Straße im Ortsteil Mitte wurden ein Aufkleber von Abtreibungsgegner*innen sowie ein antisemitischer Aufkleber entdeckt und entfernt. Der antisemitische Aufkleber verglich Israels Vorgehen im Gazastreifen mit der NS-Vernichtungspolitik im besetzten Europa und kam dabei zu dem Ergbniss, dass die Nazis immerhin "keine neukolonialen, genozidalen Verrückten" waren.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitismus auf Demonstration in Mitte

    18.12.2025 Bezirk: Mitte

    In der Grunerstraße im Ortsteil Mitte fand eine propalästinensische Demonstration mit etwa 20 Teilnehmenden statt. Teilnehmende sprachen Israel mit den Parolen „There is only one state, Palestine `48“, "Free Palestine - From the river to the sea" und auf Arabisch "Vom Wasser bis zum Wasser - Palästina ist arabisch" das Existenzrecht ab.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Hakenkreuze und extrem rechte Aufkleber im Wustrower Park

    18.12.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Auf einem Mülleimer im Wustrower Park wurden extrem rechte Aufkleber mit queerfeindlichen und nationalistischen Aussagen gefunden. In zwei der Aufkleber wurden gut sichtbare Hakenkreuze eingeritzt. Diese wurden unkenntlich gemacht.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
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